Göttinger Predigten

deutsch English español
português dansk Schweiz

Startseite

Aktuelle Predigten

Archiv

Besondere Gelegenheiten

Suche

Links

Gästebuch

Konzeption

Unsere Autoren weltweit

Kontakt
ISSN 2195-3171





Göttinger Predigten im Internet hg. von U. Nembach

Christvesper, 24.12.2011

Predigt zu Jesaja 9:1-6, verfasst von Thomas Bautz

Der Friedensfürst - oder: „Die Hoffnung stirbt zuletzt"

Das Volk, das in der Finsternis wandelte, sah ein großes Licht. Den Bewohnern des Todesschattenlandes - ein Licht erstrahlte ihnen. Vermehrt hast Du das Volk, ihm vergrößert die Freude. Sie freuten sich vor Dir wie bei der Freude am Erntetag, wie man jubelt, wenn die Beute verteilt wird.

Denn das Joch seiner Last und den Stock auf seiner Schulter und den Stab, mit dem er es treibt, hast Du zerschmettert wie am Midjantag. Denn jeder Stiefel, der lärmend stampft, und (jedes) Kleid, befleckt mit Blut - zum Brand wird es, zum Fraß des Feuers.

Denn ein Kind wurde uns geboren, ein Sohn uns geschenkt, und es liegt die Herrschaft auf seiner Schulter. Man nennt seinen Namen: „Wunderbarer - Ratgeber des mächtigen Gottes - Vater auf ewig - Friedensfürst" - zur Mehrung der Herrschaft und zum Frieden ohne Ende auf Davids Thron und seinem Königreich. Dieses zu bereiten und zu stützen durch Recht und Gerechtigkeit, von jetzt an für immer. Der Eifer des Herrn der Heerscharen wird dies bewirken.

Liebe Gemeinde!

Wir wissen nicht genau, welche konkrete politische Situation der Prophet Jesaja vor Augen hat. Es könnte sich um die Zeit der Besatzung durch den assyrischen König Sanherib handeln. Das Südreich Juda wird verwüstet und Jerusalem belagert (701 v.d.Z.) - bis Sanherib schließlich gewaltsam umkommt. Wenn die Assyrer tatsächlich die überwundenen Feinde sind, dann ist es Hiskia (der Sohn Ahabs), dem die Verheißung gilt, der ersehnte Friedensfürst zu sein. 752 v.d.Z. ist er geboren. Als 25jähriger gelangt er an die Macht.

Jesaja nennt an dieser Stelle die Feinde nicht mit Namen. Sicher mit Bedacht. Denn es geht ihm hier nicht um spezielle Feinde, sondern um Bedrohungen grundsätzlicher Art. Doch selbst wenn wir uns historisch auf Hiskias Herrschaft festlegten, während der die Finsternis durch den Untergang Sanheribs dem Licht weichen muss, bleibt die eigentliche Verheißung des Propheten bisher unerfüllt. Der umfassende Frieden lässt auf sich warten, desgleichen die Verwirklichung von „Recht und Gerechtigkeit von jetzt an für immer". Jesaja verkündet etwas vom Letzten her - auf das Letzte, auf das göttliche Vollkommene, auf das Ziel hin:1

„Der Eifer des Herrn der Heerscharen wird dies bewirken."

Aber wir leben nicht im Letzten - weder im Alten Orient, noch im heutigen Nahen Osten; weder in der Zeit vor den Kolonialkriegen, noch in der Zeit nach der Christianisierung.

Völker leben nicht im Frieden - und kein Friedensfürst regiert in Recht und Gerechtigkeit.

Aber - an Weihnachten - sollen wir da nicht für einen Moment die große Weltpolitik lassen, die uns meist nur während der Nachrichten berührt? Doch! Wir sollten sie im Blick behalten, denn sie betrifft uns - auch wenn wir uns nicht betroffen fühlen. Die Weltwirtschaft, kann uns jederzeit wieder überrollen - so wie etwa der Schwarze Freitag, die Weltwirtschaftskrise. Es kann geschehen, dass der scheinbar unangreifbare Organismus übersatter Industrieländer eines Tages kollabiert und an Fettsucht zugrunde geht. Dabei lebt der Turbokapitalismus auf Kosten armer Arbeiter, die für einen Hungerlohn in großen Fabriken in den Metropolen Asiens, Lateinamerikas und Südamerikas wie auch Afrikas schuften oder sich auf Plantagen für den weißen Mann und die weiße Frau abrackern. Die Ausbeutung dieser Menschen erhält unseren Lebensstandard.

Viele Organisationen - nicht nur kirchliche - versuchen zu helfen. Einzelne Menschen und Gruppen setzen sich vor Ort in den Krisengebieten ein, nehmen große Entbehrungen auf sich, riskieren ihre Gesundheit und einige wenige riskieren sogar ihr Leben. Und wir - spenden.

Und in der Tat: Wer sich konsequent für die Umwelt, für die Natur, für die Erhaltung der Arten in der Tier- und Pflanzenwelt und für sauberes Wasser engagiert, setzt u.U. sein Leben aufs Spiel. Das hat eine Organisation wie Green Peace bereits erlebt.

Wer sich - z.B. in Lateinamerika - für die Armen einsetzt, wer die Rechte der Ausgebeuteten und Unterdrückten einfordert, wird u.U. sogar während der Feier einer Messe erschossen.

Wer gegen Rassendiskriminierung aufsteht, wird öffentlich hingerichtet.

Oft schäme ich mich unserer europäischen Vorfahren. Mit welch einer Hybris fielen sie über die von ihnen so genannten „Primitiven" in Nord- und Südamerika, Afrika, Australien und z.T. auch Asien her. Welch ein Hochmut zu meinen, Europa hätte Kraft seiner Zivilisation die bessere Kultur zu bringen - oder gar den besseren, „richtigen" Glauben.

Diese Anmaßungen sind noch nicht vorbei. Sie sind nur subtiler geworden. Sie haben eine andere Gestalt angenommen. Etwa seit Mitte des 20. Jh. wird die Welt buchstäblich von US-amerikanischen Produkten überschwemmt: Coke (Coca Cola), Fast Food, High Tech(nology). Die Vereinigten Staaten von Amerika - ein Land der Superlative, aber auch ein Land der größten Widersprüche:

Das Credo (Glaubensbekenntnis) auf jeder Eindollarnote: „In God We Trust" (Pyramide, Strahlenkranz, Gottesauge); eine Vielzahl von Denominationen (religiösen Bekenntnissen, Gemeinden, Kirchen); Konservatismus; Moralismus; übersteigerter Nationalismus; latente Bereitschaft zur Kriegsführung, sobald es um eigene Interessen geht (Verteidigung strategisch wichtiger Gebiete in der Welt; Öl); Liberalismus; hohes Gewaltpotential durch allzu liberales Waffengesetz; politischerseits kein Umwelt(schutz)bewusstsein; die Kluft im Land zwischen Arm und Reich wird immer größer - u.v.a.m.

Ich möchte - zu Weihnachten - einmal eine ziemlich persönliche Predigt wagen. Eine, die nicht gerade einem Lehrbuch entsprungen ist - aber eine, die aus dem Leben, wenn auch nur aus meinem kleinen, relativ unbedeutendem Leben spricht.

Man muss nicht an den Weihnachtsmann glauben, um nicht wissen zu können, dass die Supermacht USA auch manche Militärdiktatur unterstützt, wenn es den eigenen Interessen dient. - Verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich war als Siebenjähriger sehr dankbar für die von den Amerikanern errichtete Berliner Luftbrücke, deren Symbol als Denkmal - von uns Berlinern „Hungerharke" genannt - auf dem Platz der Luftbrücke in der Nähe des Tempelhofer Flughafens mir oft vor Augen stand und dessen Bedeutung mir noch durch Erzählungen meines Großvaters und meiner Mutter präsent war. Ich stand in der Menge vor dem Schöneberger Rathaus, als John F. Kennedy seine berühmte Rede an die Berliner hielt, worin er - und sei es nur aus rhetorischen Gründen, was ich nicht glaube - sich mit dieser geplagten, geteilten Stadt in ihrer politischen Inselexistenz ein Stück weit solidarisierte: „Ich bin ein Berliner." - und dann wurde Kennedy, „J.F.K." (Anspielung auf den Film), ein Jahr später erschossen.

Das hat in mir - dem kleinen Jungen - etwas ausgelöst, nein, zerstört. Ich war desillusioniert. Hinzu kamen Gewalterfahrungen im Elternhaus durch meinen Vater (Alkoholiker); Gewalt auf der Straße (Jugendbanden, Rocker), in der Schule, später in der Discothek.

Am Gymnasium hat uns ein Klassenlehrer (Jude, Vorsitzender der Liga für Menschenrechte) über die Massenvernichtungslager der Nazis gründlich informiert. Wir sahen Filme - bis zum Erbrechen. Beinah noch übler wurde mir, als ich mich für ein Jugendheim mit Amnesty International beschäftigte und mich in diesem Rahmen über Foltermethoden informierte. Ich musste dieses Engagement abrupt aufgeben.

Ich war ein sehr ängstliches Kind, wich der Gewalt - wenn möglich - aus, war froh und zufrieden, wenn sich meine Mutter (anfangs noch, bevor sie zum zweiten Mal heiratete) für mich Zeit nahm, oder wenn ich gemütlich ein Buch lesen konnte. Überaus glücklich war ich dann, wenn ich viel Zeit bei meinem Opa in seinem großen Schrebergarten oder auch an Festtagen wie Weihnachten bei ihm daheim am warmen Kachelofen verbringen durfte.

Und nicht nur sein Wohnzimmer strahlte eine wohlige Wärme aus. Vielmehr war es seine Herzenswärme, die mich umhüllte und die mir so viel Geborgenheit schenkte, dass ich - wenigstens vorübergehend all die Gewalt in meinem Leben vergessen konnte. Wie gern schaute ich in die Kerzen des Adventskranzes und in das Licht der ebenfalls echten Kerzen am Weihnachtsbaum. Die zweite Frau meines Opas (die erste war leider schon vor meiner Geburt verstorben) hatte immer lecker gekocht.

Erst heute fällt mir im Nachhinein auf, dass es in der Welt meines Großvaters keinen ausgesprochenen Glauben gab. Er hat nie über „Gott", „Christus" oder Kirche geredet. Und in gewisser Weise hätte das auch gar nicht zu ihm gepasst. Und vor allem: Ich habe es bis heute nie an ihm vermisst.

Während der Pubertät las ich mich ein wenig durch die Philosophiegeschichte und führte wilde Diskussionen mit meinem besten Freund und mit Typen aus der Parallelklasse - die hatten einen hohen IQ (Intelligenzquotienten). Ich spürte einen Hunger nach Gerechtigkeit, suchte nach Antworten auf die berühmten und nur scheinbar einfachen Fragen des Woher, Warum, Wozu? Eine Frage stellte ich mir seltsamerweise gar nicht: Welchen Sinn hat das Leid? - Ich sagte mir einfach: Das Leiden hat einen Sinn. Es muss einen Sinn haben.

Dabei bleibe ich auch heute noch. Ich weiß allerdings nicht, welchen Sinn das Leiden hat.

In letzter Zeit begegne ich öfter dem Spruch: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Etwas dem marxistischen Philosophen Ernst Bloch nachempfunden, möchte ich sagen: Der Mensch hofft aus Prinzip. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wer nicht hofft, dem alles zerrinnt. Wir brauchen unsere Träume, unsere Wünsche, ja, sogar unsere Utopien.

Deshalb sollen wir getrost festhalten an unseren Bildern und Wunschvorstellungen - freilich nicht an denjenigen aus der frühen Kindheit, aber doch an denen, die uns durch Propheten des Ersten Testaments (wie Jesaja), durch die Evangelisten und durch Jesus von Nazareth vermittelt werden.

Wer in völliger Finsternis leben muss, braucht desto dringlicher die Vorstellung von einem Licht, das ihn wenigstens innerlich erhellt und seine innere Welt erstrahlen lässt.

Wer ständig Kriegsgeschrei hören musste und allzu oft Greueltaten mit ansehen musste und die Bilder von zerfetzten Leibern nicht mehr aus seinem Hirn verbannen kann, dem muss es erlaubt sein, den ganzen Schmerz seiner Seele und die Erinnerung an diese Hölle als ein Akt der Befreiung hinauszuschreien.

Wer als Kind gedemütigt, geprügelt, geschlagen, misshandelt wurde, muss in seinem Leben die Gelegenheit bekommen, diesen Teil seiner Kindheit betrauern zu können, um wenigstens ein Stück heil zu werden. Denn: Familientragödien wiederholen sich sonst.

Weihnachten - feierlich, ja, aber auch ernst. Denn allen Menschen, die auf einen Friedensfürst hoffen, ist es damit ernst. Das möchte ich voraussetzen dürfen.

Aber dann dürfen wir dem Elend um uns herum - auch nicht dem eigenen - ausweichen, sondern dann gehören wir an die Seite der Alleinerziehenden, die nicht wissen, wie sie den Wünschen der Kinder (wieder einmal) gerecht werden sollen. Dann sollten wir es wagen, auch bei der Nachbarin reinzuschauen, die öfter von ihrem alkoholkranken Mann geschlagen wird und der auch vor den Kindern nicht halt macht. Vielleicht kommen wir sogar einmal mit einem Nichtsesshaften ins Gespräch - okay, zu „denen" habe ich (auch) ein ambivalentes Verhältnis; aber ich gebe zu, ich hatte auch mal Angst, „unter der Brücke zu enden"!

Womöglich kennen wir jemanden, der oder die arbeitslos wurde und nun darunter leidet, quasi nichts mehr oder zumindest weniger wert zu sein als andere - etwa die „Malocher".

Also ehrlich - jetzt meinen Sie bitte nicht, mir als Pfarrer (oder als Mensch!) viele das sehr viel leichter, in solchen Lebenssituationen den Leuten so lapidar „Frohe Weihnachten" zu wünschen. Dann sagen die hinterher - mit Recht: „Na, is 'ne schöne Bescherung gewesen!"

Andererseits - irgendwo muss ich, will ich doch nun mal anfangen. Könnte möglich sein, dass ausgerechnet wir, als Friedensboten - die Zeit der Fürsten ist ja wohl vorbei - auftreten (nicht aufstampfen, wir sind nicht im Glaubenskrieg), weil dieses „höhere Wesen", das wir „Gott" zu nennen gewohnt sind, es so von uns erwartet.

Wir können auch Menschen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Seniorenheimen besuchen und mit ihnen Weihnachtslieder singen oder auch Einzelnen zuhören, wenn sie aus ihrem Leben erzählen. Als junger Mann - noch unbelastet von Theologie und pastoraler Motivation - habe ich im Dienst der Stadt Köln (Sozialamt) in Frauenheimen gearbeitet. Einmal besuchte ich Heiligabend die Seniorinnen. Das war für mich nach vielen Jahren das schönste Erlebnis zu Weihnachten.

Ohne Zweifel: eine friedvolle Atmosphäre ist bereits ein Geschenk. Gilt das nur für einen überschaubaren Rahmen, oder gibt es Frieden auch zwischen verfeindeten Gruppen, Völkern?

Immerhin fühlte man sich schon in der Schlagerbranche verpflichtet, wenigstens „Ein bisschen Friede" herbeizusingen: Nicole 1982 beim Grand Prix de la Chanson.

Ich hab mich gefragt, ist das blanker Zynismus oder Bescheidenheit oder knallharter Realismus, etwa nach der Einsicht: mehr ist nicht drin - als ein bisschen Friede, „und dass die Menschen nicht so oft weinen"?!

Als ich mich 1991 bei der Militärseelsorge bewarb, wurde ich selbstverständlich auch nach meiner Gesinnung und Motivation gefragt. Ich wählte mit Bedacht ein Wort des Nazareners aus dem Johannesevangelium: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch."

Dazu meine Paraphrase: „Was ihr unter Frieden versteht (taugt ohnehin nicht viel), könnt ihr (gern) behalten, aber meinen (beständigen) Frieden schenke ich euch."

Dann war ich für acht Jahre unter Vertrag Militärpfarrer und lernte: Soldaten sind Menschen. Und: Nicht Soldaten oder militärische Strukturen sind per se böse, sondern diejenigen (in der Politik und Wirtschaft), die sie für ungerechte und widerwärtige Zwecke einsetzen und davon noch profitieren, bezeichne ich als böse.

Wenn sog. Friedensaktivisten zur Gewaltlosigkeit auffordern und meinen, Verhandlungen reichen aus, wie es viel zu lange etwa im Bürgerkrieg in Bosnien, Serbien, Kroatien geschehen ist, und weil sie dabei in Kauf nahmen, dass tausende Zivilisten (auch Frauen und Kinder) auf grausamste Weise ermordet wurden, dann nenne ich eine solche Nichteinmischung böse, abartig und die fadenscheinige Argumentation heuchlerisch.

Ich kann einen Märtyrer nicht für seine Gewaltfreiheit verurteilen. Das wäre paradox. Aber kein Märtyrer mit reinen Motiven wird von seinem Mitmenschen verlangen, dass er ihm nachahmt.

Mahatma Gandhi z.B. ging einen individuellen Weg der Gewaltlosigkeit. Er hat nämlich andererseits seinem Volk vorgeworfen, die Fremdherrschaft der Engländer feige hinzunehmen. Auch Gandhi fand ein gewaltsames Ende.

Die Menschheitsgeschichte hat immer wieder einzelne Lichter hervorgebracht, die eine Zeit lang unsere Dunkelheit erleuchten, uns den rechten Weg weisen, uns Orientierung und Wärme vermitteln. Sie brennen oftmals nicht allzu lang, aber doch lang genug, um in uns selbst gleichsam eine Kerze zu entzünden - oder wenigstens eine Flamme, die wir von uns aus wiederum eine Weile am Leben erhalten können, wenn wir ihr Nahrung bieten.

Manchmal muss diese Flamme offene Wunden läutern. Manchmal muss das Feuer all das wegbrennen, dass sich wie ein Geschwür in menschliche Verhältnisse eingenistet hat.

Am schönsten wäre es, wenn wir - gerade an Weihnachten - wieder (oder vielleicht sogar zum ersten Mal in unserem bisher recht kalten Leben) vom Feuer der Liebe erfasst und zu Taten der Barmherzigkeit entfacht würden.

Und der Friede Gottes, der unsere menschliche Vernunft bei weitem übersteigt, stärke eure Herzen und Sinne von nun an bis in Ewigkeit. Amen.

 



Pfarrer Thomas Bautz
Bonn
E-Mail: thomas.bautz@ekir.de

(zurück zum Seitenanfang)