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ISSN 2195-3171





Göttinger Predigten im Internet hg. von U. Nembach

13. Sonntag nach Trinitatis, 02.09.2012

Predigt zu Genesis (1. Buch Mose) 4:, verfasst von Klaus Bäumlin

 

„Und der Mensch erkannte Eva, seine Frau, und sie wurde schwanger und gebar Kain, und sie sprach: Ich habe einen Sohn bekommen mit Hilfe des HERRN. Und sie gebar wieder, Abel, seinen Bruder. Abel wurde Schafhirt, und Kain wurde Ackerbauer.

Nach geraumer Zeit aber brachte Kain dem HERRN von den Früchten des Ackers ein Opfer dar. Und auch Abel brachte ein Opfer dar von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Und der HERR sah auf Abel und sein Opfer, aber auf Kain und sein Opfer sah er nicht. Da wurde Kain sehr zornig, und sein Blick senkte sich. Der HERR aber sprach zu Kain: Warum bist du zornig, und warum ist dein Blick gesenkt? Ist es nicht so: Wenn du gut handelst, kannst du frei aufblicken. Wenn du aber nicht gut handelst, lauert die Sünde an der Tür, und nach dir steht ihre Begier, du aber sollst Herr werden über sie.

Darauf redete Kain mit seinem Bruder Abel. Und als sie auf dem Feld waren, erhob sich Kain gegen seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. Da sprach der HERR zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiss es nicht. Bin ich denn der Hüter meines Bruders? Er aber sprach: Was hast du getan! Horch, das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden. Und nun - verflucht bist du, verbannt vom Ackerboden, der seinen Mund aufgesperrt hat, um aus deiner Hand das Blut deines Bruders aufzunehmen. Wenn du den Ackerboden bebaust, soll er dir fortan keinen Ertrag mehr geben. Rastlos und heimatlos sollst du auf Erden sein. Da sprach Kain zum HERRN: Meine Strafe ist zu gross, als dass ich sie tragen könnte. Sieh, du hast mich heute vom Ackerboden vertrieben, und vor dir muss ich mich verbergen. Rastlos und heimatlos muss ich sein auf Erden, und jeder, der mich trifft, kann mich erschlagen. Der HERR aber sprach zu ihm: Fürwahr, wer immer Kain erschlägt, soll siebenfach der Rache verfallen. Und der HERR versah Kain mit einem Zeichen, damit ihn nicht erschlage, wer auf ihn träfe. So ging Kain weg vom HERRN, und er liess sich nieder im Lande Nod, östlich von Eden. 

Und Kain erkannte seine Frau, und sie wurde schwanger und gebar Henoch. Und er wurde Erbauer einer Stadt, und er benannte die Stadt nach seinem Sohn Henoch. Henoch wurde Irad geboren, und Irad zeugte Mechujael. Und Mechujael zeugte Metuschael, und Metuschael zeugte Lamech. Und Lamech nahm sich zwei Frauen; die eine hiess Ada, die andere Zilla. Und Ada gebar Jabal; der wurde der Stammvater von denen, die in Zelten und bei den Herden wohnen. Sein Bruder hiess Jubal; der wurde der Stammvater aller Leier- und Flötenspieler.Und Zilla, sie gebar Tubal-Kajin, den Stammvater aller Kupfer- und Eisenschmiede. Die Schwester Tubal-Kajins war Naama. 

Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, hört meine Rede, ihr Frauen Lamechs, vernehmt meinen Spruch. Einen Mann erschlage ich für meine Wunde, einen Knaben für meine Strieme. Siebenfach wird Kain gerächt, Lamech aber siebenundsiebzigfach.

Und Adam erkannte seine Frau noch einmal, und sie gebar einen Sohn und nannte ihn Set. Denn, sprach sie, Gott hat mir einen anderen Nachkommen gegeben für Abel, da Kain ihn erschlagen hat. Und auch Set wurde ein Sohn geboren, und er nannte ihn Enosch. Damals fing man an, den Namen des HERRN anzurufen."

Liebe Gemeinde, Kain und Abel - Menschengeschichte, Menschheitsgeschichte. Seit es Menschen gibt und wo es Menschen gibt, ereignet sich die Geschichte von Kain und Abel. Wann immer wir die Zeitung aufschlagen oder die Nachrichten hören, kommt sie uns entgegen, die endlose Geschichte von Kain und Abel.

„Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei", so haben wir im zweiten Kapitel der Genesis Gott sagen hören. Und deshalb hat er dem Mann die Frau beigesellt, ein Gegenüber, das ihm entspricht. Die Erzählung von der Erschaffung der Frau weist auf eine elementare Voraussetzung des Menschseins hin: Menschen sind Männer und Frauen - mit allem, was das einschliesst an Erfüllung, an Freude, Lust, Trost und gegenseitiger Hilfe, auch an Irrungen und Wirrungen, an Leid, Schmerz und Abhängigkeit.

Das dritte Kapitel der Genesis, das erzählt, wie Adam und Eva von der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis essen, hat uns mit einer anderen elementaren menschlichen Gegebenheit konfrontiert: Es gehört zum Menschsein, Grenzen zu überschreiten. Menschen wollen autonom sein, selber bestimmen, was für sie gut ist; sie wollen ihren freien Willen haben.

Die Geschichte von Kain und Abel bringt eine dritte Voraussetzung ins Spiel: Zum Menschsein gehört der Bruder, die Schwester, allgemein gesagt: der Mitmensch, der Nächste. Wir sind auch in dieser Hinsicht nicht allein.

Der Bruder - das kann Ergänzung sein. „Zwei sind besser dran als einer allein. Wenn sie hinfallen, richtet einer den andern auf" (Kohelet 4,9f). Einer steht dem andern bei, jeder mit seinen Kräften, Möglichkeiten und Fähigkeiten. Die Geschichte von Kain und Abel aber erzählt in der Form einer Sage von einer anderen Erfahrung, einer Ur-Erfahrung, die Menschen machen, seit es Menschen gibt: Sobald ein Bruder da ist, gehört nicht mehr alles mir allein; ich muss teilen. Der Bruder ist der Andere, er wird zum Rivalen und Konkurrenten. Er wird nicht als Ergänzung, sondern als Einschränkung und Bedrohung erfahren. Das beginnt im Kinderzimmer und endet beim Völkermord.

Einmal mehr müssen wir von einer alten Bibelauslegung Abschied nehmen, die sich tief in unseren Köpfen festgesetzt hat. Sie findet sich zwar bereits in der Bibel selbst, im Neuen Testament (1 Joh 3,11f; Hebr 11,4). Nach dieser Deutung ist Kain der Böse, er stammt vom Bösen, und böse sind seine Taten. Abel ist der Gerechte, und gerecht waren seine Taten. Weil Abel reinen Herzens war, nahm Gott seine Opfergaben an. Weil Kain im Herzen böse war, achtete Gott seiner Gaben nicht. Aber so steht es nicht in der Geschichte von Genesis 4. „Nach geraumer Zeit aber brachte Kain dem HERRN von den Früchten des Ackers ein Opfer dar. Und auch Abel brachte ein Opfer dar von den Erstlingen seiner Schafe und von ihrem Fett. Und der HERR sah auf Abel und sein Opfer, aber auf Kain und sein Opfer sah er nicht."

Wiederum erzählt die Bibel von einer Ur-Erfahrung. Brüder wären eigentlich gleichberechtigt, Söhne derselben Eltern. Aber die Geschichte verläuft anders. Sie sind nicht gleich. Der Eine hat Erfolg, findet Anerkennung. Alles gelingt ihm, alles fällt ihm leicht. Die Leute haben ihn gern. Also muss er wohl auch der Liebling der Götter sein. Er kommt vorwärts im Leben. Der Andere bleibt zurück. Erfolg und Anerkennung bleiben ihm versagt. Er kann sich nicht durchsetzen, Er kann machen, was er will, es gelingt ihm nichts Rechtes. Wen kann es da wundern, wenn er bitter wird, die Faust im Sack macht und dem geschickteren Bruder nicht mehr offen ins Angesicht blickt. Menschenerfahrung, Menschheitserfahrung, immer wieder.

Vielleicht steht hinter der alten Geschichte von Kain und Abel die Erfahrung von früher gesellschaftlicher Arbeitsteilung, ja sogar erste Einsicht, dass die Menschengeschichte eine Geschichte der Klassenkämpfe ist. „Abel wurde Schafhirt, Kain wurde Ackerbauer." Vielleicht stehen hinter der Erzählung frühgeschichtliche Streitigkeiten zwischen nomadischen Hirten und sesshaft gewordenen Bauern, die ihr Land einzäunten und den Hirten das Weiden verwehrten - Konflikte und Streitigkeiten, die tödlich enden konnten.

Wie auch immer, die Geschichte von Kain und Abel erzählt von der Grunderfahrung, dass Menschsein Bruder-Sein ist, und dass dieses Bruder-Sein nicht nur als Chance und Hilfe erfahren wird, sondern als Rivalität, als Bedrohung und deshalb zu schweren Konflikten und Gewalt führt. So kann es erfahren werden unter Geschwistern, in der eigenen Familie, zwischen Familien und Sippen, zwischen gesellschaftlichen Gruppen, unterschiedlichen Ethnien, zwischen Gläubigen verschiedener Religionen, zwischen ganzen Nationen.

Mit der Gewalt setzt sich unsere Geschichte auseinander. Gewalt schlägt zurück auf den, von dem sie ausgeht. Wer zum Mittel der Gewalt greift, der hat die Angst heraufbeschworen. Er wird nicht mehr aus dem Griff der Angst herausfinden. Die Erde, getränkt mit dem Blut des Bruders, kann nicht mehr Heimat sein: „Rastlos und heimatlos muss ich sein auf Erden, und jeder, der mich trifft, kann mich erschlagen." Und Kain „liess sich nieder im Lande Nod, östlich von Eden". Der Name Nod bedeutet „Elend, Heimatlosigkeit".

Die Geschichte setzt sich auseinander mit der Frage, wie denn Gewalt, wenn sie einmal ausgebrochen ist, begrenzt und in Schranken gehalten werden kann. Sie weiss kein - noch kein - anderes Mittel als die Drohung mit neuer Gewalt, mit siebenfacher Rache. So hoch wird das Leben eingeschätzt, selbst das Leben des flüchtigen Mörders, dass es mit dem Schutzzaun einer siebenfachen Rache geschützt werden muss.

Und die Geschichte der Zivilisation geht weiter. Wenn das Buch der Genesis vom Fortgang der Geschichte und der menschlichen Zivilisation erzählt, tut sie dies mit Vorliebe durch Genealogien, durch das Aufzählen von Geschlechterfolgen.

Wer erwartet, dass Kain, der den Bruder erschlagen hat, einsam und elend umkommt, sein Name aus der Geschichte getilgt wird, der täuscht sich. Die alte Sage ist viel differenzierter, realistischer. Sie teilt die Menschen und die Menschengeschichte nicht in Schwarz und Weiss ein. Der Fortgang der Geschichte jenseits von Eden, ausserhalb des Paradieses, ist vieldeutig, ambivalent. Und so sind es auch die zivilisatorischen und kulturellen Errungenschaften. Aus Kain, dem vom Ackerboden vertriebenen Bauern, wird der Städtegründer. Die Stadt kommt ins Blickfeld: die Stadt mit ihren neuen, gesteigerten Lebensmöglichkeiten, mit ihrer Geselligkeit, ihren heiteren Plätzen und Pärken, den schönen Häusern, mit ihrem Reichtum an Kommunikation, ihren kulturellen Einrichtungen, ihren Bequemlichkeiten und Sicherheiten, mit ihrer Macht - die Stadt auch mit ihren Elendsquartieren und Slums, ihrem ungeheuren Verbrauch, Verschleiss und Müll, ihrem Chaos und Lärm, ihrem Potential an gesellschaftlichen Konflikten.

Lamech heisst der Nachkomme Kains in der fünften Generation. Drei Söhne und eine Tochter hat er von seinen zwei Frauen. Der erst, Jabal, wird Viehzüchter. Vom zweiten, Jubal, stammen die Musiker ab, die Leier- und Flötenspieler. Der dritte, Tubal-Kajin, ist der „Stammvater aller Kupfer- und Eisenschmiede". So gehen von Kain und seinem Geschlecht die grossen kulturellen und zivilisatorischen Fortschritte aus: die Viehzucht, die während Jahrtausenden den Menschen Wohlstand brachte; die Musik, die das Gemüt der Menschen erfreut; das Metallhandwerk: Pflüge und Sensen zum Ackerbau und zur Ernte, Hämmer, Äxte und Sägen zum Bauen, Werkzeuge und Maschinen, Scheren und Nadeln zum Nähen und Stricken, Messer, Pfannen und Herde zum Kochen, Instrumente zum Heilen, aber auch Schwerter, Speere und Gewehre, Kanonen und Bomben zum tausendfachen Töten. Fortschritte, Steigerungen, Potenzierung menschlichen Wissens und Könnens, menschlicher Macht, masslose Steigerung auch der zerstörerischen Kräfte: „Siebenfach wird Kain gerächt, Lamech aber siebenundsiebzigfach", trumpft der Sprössling Kains vor seinen Frauen auf. Die Geschichte der Kriege unserer Zeit taucht vor uns auf.

Man kann sich nur wundern, mit welchem Weitblick die Verfasser der biblischen Urgeschichte vor mehr as zweieinhalbtausend Jahren die Geschichte des menschlichen Fortschritts geschrieben haben: ohne düsteren Pessimismus, aber auch ohne Fortschrittsoptimismus. Sie haben um die lebensfördernden, aufbauenden, schönen und hellen Seiten des Fortschritts gewusst. Und sie haben eine Ahnung gehabt von seinen abgründigen, zerstörerischen Folgen. Sie haben die Geschichte der Menschen erzählt, die selber über Gut und Böse entscheiden wollen - die Geschichte der Menschen jenseits von Eden.

Und doch: So schön ausgewogen sind die Waagschalen von Gut und Böse, von Lebensfreundlichem und Zerstörerischem nicht. Dass alles seine zwei Seiten hat, dass Menschengeschichte und Fortschritt ambivalent, mehrdeutig sind, das ist nun doch nicht der Weisheit letzter Schluss dieser alten Geschichte. Denn da liegt der von seinem Bruder erschlagene Abel in seinem Blut. Er ist nicht vergessen.

Die Frage „Wo ist dein Bruder Abel?" ist gestellt. Und sie ist nicht beantwortet. Kains Antwort „Ich weiss es nicht. Bin ich denn der Hüter meines Bruders?" zählt nicht. Sie wird nicht angenommen. Abel schweigt. Er kann nicht mehr reden. Aber sein Blut schreit zu Gott vom Ackerboden. „Horch, das Blut deines Bruders schreit zu mir vom Ackerboden." Das ist, denke ich, der entscheidende Satz in diesem Kapitel. Gott hört das Schreien des Blutes Abels. Er vergisst es nicht. Die Frage „Wo ist dein Bruder?" wird noch zu beantworten sein, anders zu beantworten als durch die Ausflucht Kains. Es muss noch eine andere Geschichte erzählt werden als die Geschichte Kais, eine andere Geschichte als die Geschichte von der Ambivalenz des Fortschritts.

Von Adam, dem Menschen, geht noch eine andere Linie aus, an Kain vorbei: „Und Adam erkannte seine Frau noch einmal, und sie gebar einen Sohn und nannte ihn Set. Denn, sprach sie, Gott hat mir einen anderen Nachkommen gegeben für Abel, da Kain ihn erschlagen hat. Und auch Set wurde ein Sohn geboren, und er nannte ihn Enosch. Damals fing man an, den Namen des HERRN anzurufen." Mitten in der ambivalenten Menschengeschichte beginnt noch eine andere Geschichte. Sie hat etwas zu tun mit Gotteserkenntnis, mit dem Namen Gottes, Von Set und Enosch geht die Geschlechterfolge weiter zu Noah und weist über die Sintflut hinaus auf einen neuen Anfang, Und sie wird weitergehen von Noah hin zu Abraham. Sie geht weiter über viele Generationen.

Und einmal wird in diese lange Reihe der Namen und Geschlechter ein neuer Name eingetragen: der Name Jesus, der Name des Menschen, der eine neue Geschichte schreibt, die Geschichte des Menschen, der nicht zuschlägt, sondern aufrichtet, der im Bruder nicht den Rivalen sieht, sondern den Bruder; der so frei ist vor Furcht, dass er sich nicht wehren und rächen muss; die Geschichte des Menschen, der uns vorlebt, dass die Geschichte von Kain und Abel noch anders geschrieben werden kann, dass die Antwort auf die Frage „Wo ist dein Bruder Abel?" nicht mehr lauten muss „Ich weiss es nicht" ...

„...

Damit wir es vor uns haben

dieses Ja ich bin hier

ich,

ein Bruder

Damit die Kinder Abels sich nicht mehr fürchten 

weil Kain nicht Kain wird"   (Hilde Domin)

Gebet

 

Gott, Du Hüter des Lebens, mach uns zu Verbündeten des Lebens. Lass uns nicht Komplizen des Todes sein: nicht in Gedanken, nicht in Worten, nicht in Taten oder Unterlassungen. Mach uns frei von Vorurteilen und Feindbildern. Lass uns auch in Menschen, die anders sind als wir, Dein Ebenbild entdecken, auch in den Fremden, auch in unseren Gegnern.

Gott des Lebens, schreib uns Deine Liebe, Deine Fürsorge für das Leben ins Herz, Deine Freiheit, dazusein für die, die uns brauchen. Mach uns frei vor der Sorge, wir könnten zu kurz kommen. Und wenn Du uns fragst: Wo ist dein Bruder, wo ist deine Schwester?, dann lass uns nicht schweigen und ausweichen. Dann lass uns antworten: Hier sind sie. Und hier sind wir. Lass uns mit unserem Laben Geschichten schreiben, in denen Kain und Abel einander umarmen - Geschichten, wie sie uns vorgespielt und vorgelebt hat Jesus, Dein Sohn, unser Bruder. Amen.

 



Pfr. i.R. Klaus Bäumlin
CH-3006 Bern
E-Mail: klaus.baeumlin@bluewin.ch

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