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ISSN 2195-3171





Göttinger Predigten im Internet hg. von U. Nembach

11. Sonntag nach Trinitatis, 31.08.2014

Nathans Strafpredigt vor David - Davids Reue
Predigt zu 2. Samuel 12:12,1-10.13-15a, verfasst von Johannes Lähnemann

Liebe Gemeinde!

Religiöser Einspruch gegen Ungerechtigkeit? Hat das Chancen? Wenn Böses geschehen ist? Wenn Menschen Schuld auf sich geladen haben? Wenn das Recht gebeugt wurde? Wenn Leid zugefügt wurde und tiefe Verletzungen da sind?

In der Bibel wird Böses nicht beschönigt. Ihre Autoren - besonders die Propheten - nennen Verfehlungen beim Namen. Sie prangern Unrecht an. Sie beschreiben Schuld und Sünde. Sie verschließen nicht den Blick vor Leid und Verletzungen. 

Sie stellen sie in das Licht der Gebote Gottes.

Und deshalb ist die Bibel ein unverändert lebensnahes Buch. Was wir gegenwärtig mitbekommen müssen: an Machtmissbrauch autoritärer Herrscher, an religiösem und weltanschaulichem Fanatismus, an Verfolgung von Minderheiten, Vertreibung und Flucht, an Elend und Not in vielen Winkeln der Erde - all das wird in der Bibel, in ihrem über 1000-jährigen Entstehungsprozess, erfahren, reflektiert und mit dem Willen Gottes konfrontiert. Unser heutiger Predigttext ist dafür ein exponiertes Beispiel - und das etwa 3000 Jahre vor unserer Zeit:

Der Prophet Nathan wird von Gott zu David gesandt.

Was war geschehen?

David, der König über Juda und Israel, mit seinem Königssitz in Jerusalem, den Gott zum mächtigen Potentaten im Orient hatte werden lassen, hatte sich schwer vergangen.

Es ist eine Kriminalgeschichte, die im zweiten Samuelbuch detailgenau geschildert wird:

Die Israeliten kämpfen gegen das Nachbarvolk der Ammoniter. David ist nicht mit ins Feld gezogen, sondern überlässt den Kampf seinem Feldherrn Joab. Er selbst bleibt in seinem Königspalast in Jerusalem. Als er sich abends auf dem Dach seines Palastes ergeht, sieht er von dort aus eine Frau sich waschen, eine sehr schöne Frau. Er erkundigt sich nach ihr und erfährt, dass es Batseba ist, die Frau Urias, eines seiner Krieger, der mit Joab im Feld ist. David sendet Boten zu Batseba uns lässt sie holen. Dieser Moment wird in der Bibel nicht näher geschildert, aber er hat immer wieder Künstler zum Malen inspiriert. Besonders eindrucksvoll ist, wie Rembrandt die Situation in Szene setzt: Batseba sitzt am Rande des Bades, in nackter Schönheit. Aber das ist letztlich nicht das Auffällige auf dem Bild. In ihrer Hand, die auf dem Schenkel ruht, hält sie den Brief von David, den sie gelesen hat und über den sie nachsinnt mit einem ernsten, nicht mehr jungen Gesicht - offenbar ahnend, welch weitreichende Folgen das haben wird, was sie erwartet. Sie kommt in den Palast, und David schläft mit ihr. Bald danach lässt sie David ausrichten: „Ich bin schwanger".

Eine peinliche Situation für David: Wie kann er den Ehebruch vertuschen? Er schickt Joab ins Feld die Nachricht: „Sende mir Uria". Uria kommt zu David und dieser fragt ihn zum Schein von ihm nach dem Ergehen des Heeres. Dann soll er in sein Haus zu Batseba gehen und sich dort erholen. Aber Uria weigert sich: „Joab, meine Feldherr, und die Kriegsleute liegen auf freiem Feld, und ich sollte in mein Haus gehen, um zu essen und zu trinken und mit meiner Frau zu schlafen?" Das kommt für ihn nicht in Frage. Und so legt er sich vor die Tür des Königshauses und übernachtet dort zusammen mit den Wachen. Auch der Versuch Davids, ihn betrunken zu machen und so dazu zu bringen, in sein Haus zu gehen, fruchtet nichts.

Da bleibt für David nur noch eines: Uria muss beseitigt werden. Er schickt ihn mit einem Brief zu Joab ins Feld zurück. In ihm steht, dass Joab ihn im Kampf so exponiert einsetzen soll, dass er umkommen muss. Und Joab gehorcht: Uria wird bei einem Vorstoß gegen Rabba, die Stadt der Ammoniter, ganz vorn eingesetzt und dann von den Kameraden verlassen, so dass er getötet wird. Als Joab die Nachricht nach Jerusalem kommen lässt, hält Batseba die Trauer um ihren Mann. Danach aber holt David sie in seinen Palast und macht sie zu seiner Frau.

Es ist die Geschichte von der Skrupellosigkeit eines Potentaten, eine Geschichte, die in der Bibel nicht verschwiegen oder beschönigt wird.

Es ist eine der Geschichten, wie sie sich Machtmenschen damals wie heute immer wieder erlaubt haben, aber wie sie immer wieder auch vertuscht wurden.

Hat das Recht demgegenüber eine Chance? Müssen die, die so etwas anprangern, nicht um ihr eigenes Leben fürchten oder wenigstens mit dem Versuch, sie durch Verleumdungen und ungerechte Prozesse mundtot zu machen?

Die großen Propheten des Alten Testamentes sind hier Beispiele eines unbeugsamen Gottesgehorsams. Sie nennen das Unrecht beim Namen. Sie gebrauchen plastische, drastische Bilder, um aufzuwecken und aufzurütteln.

So auch Nathan, der zu David gesandt wird. Hier setzt unser eigentlicher Predigttext ein: 

 

12 (1) Und der HERR sandte Nathan zu David. Als der zu ihm kam, sprach er zu ihm: Es waren zwei Männer in einer Stadt, der eine reich, der andere arm.

(2) Der Reiche hatte sehr viele Schafe und Rinder;

(3) aber der Arme hatte nichts als ein einziges kleines Schäflein, das er gekauft hatte. Und er nährte es, dass es groß wurde bei ihm zugleich mit seinen Kindern. Es aß von seinem Bissen und trank aus seinem Becher und schlief in seinem Schoß und er hielt's wie eine Tochter.

(4) Als aber zu dem reichen Mann ein Gast kam, brachte er's nicht über sich, von seinen Schafen und Rindern zu nehmen, um dem Gast etwas zuzurichten, der zu ihm gekommen war, sondern er nahm das Schaf des armen Mannes und richtete es dem Mann zu, der zu ihm gekommen war.

(5) Da geriet David in großen Zorn über den Mann und sprach zu Nathan: So wahr der HERR lebt: Der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat!

(6) Dazu soll er das Schaf vierfach bezahlen, weil er das getan und sein eigenes geschont hat.

(7) Da sprach Nathan zu David: Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König gesalbt über Israel und habe dich errettet aus der Hand Sauls

(8) und habe dir deines Herrn Haus gegeben, dazu seine Frauen, und habe dir das Haus Israel und Juda gegeben; und ist das zu wenig, will ich noch dies und das dazutun.

(9) Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel? Uria, den Hetiter, hast du erschlagen mit dem Schwert, seine Frau hast du dir zur Frau genommen, ihn aber hast du umgebracht durchs Schwert der Ammoniter.

(10) Nun, so soll von deinem Hause das Schwert nimmermehr lassen, weil du mich verachtet und die Frau Urias, des Hetiters, genommen hast, dass sie deine Frau sei. ...

(13) Da sprach David zu Nathan: Ich habe gesündigt gegen den HERRN. Nathan sprach zu David: So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben.

(14) Aber weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben.

(15) Und Nathan ging heim.

 

Es ist eine erstaunliche Geschichte, mit einem erstaunlichen Ergebnis. Nathan trägt David ein Beispiel vor von einem Machtmissbrauch: wie ein reicher Mann aus bloßem Geiz seinem armen Nachbarn sein einziges Schaf genommen hat. David fällt spontan sein Urteil: Der Mann ist ein Kind des Todes! Und damit fällt er - ohne es in dem Moment zu wissen - das Urteil über sich selbst.

Als Nathan ihm dann Gottes Urteil und Strafankündigung mitteilt, redet sich David nicht heraus. David, der mächtigste Herrscher, den Israel je hatte, lässt sich seiner Untat überführen. Der Prophet wird nicht zum Schweigen gebracht. David versucht keine Rechtfertigung. Er bittet auch nicht um Milde. Nein, er bekennt sich schlichtweg als schuldig.

Und Gott lässt sich umstimmen. Er nimmt das Vernichtungsurteil zurück. David muss freilich erleben, wie der Sohn, den Batseba ihm gebiert, bald nach der Geburt stirbt. Er lebt in dieser Zeit als Büßer mit Fasten und in Trauerkleidern. Danach aber wird Batseba wieder schwanger und gebiert Salomo - das Geschlecht Davids kann weiterleben.

Wir sehen hier: Die Bibel berichtet nicht nur von strahlenden Helden, sondern von den Menschen, wie sie sind - mit ihrer Versuchlichkeit, mit ihren Fehlern - und wie sie die Zurechtweisung Gottes brauchen, wie sie lernen, umzukehren und mit der Vergebung Gottes einen Neuanfang wagen können.

Worüber bringt uns diese Geschichte ins Nachdenken?

Ich nehme die Frage vom Anfang wieder auf: Religiöser Einspruch gegen Ungerechtigkeit? Hat er Chancen? Und um die Frage zu verschärfen: Hat er auch da Chancen, wo keine Gottesfurcht herrscht? Spricht die Geschichte der Ungerechtigkeiten nicht eine andere Sprache?

Ich möchte dazu ein Beispiel aus dem 20. Jahrhundert erzählen, das mich sehr bewegt hat, möchte die Frage dann aber auch in unsere Gegenwart hinein richten.

Es war in der dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts, im Übergang des Jahres 1939/1940, als das nationalsozialistische Regime begann, im Schatten der großen deutschen Kriegserfolge in strikter Geheimhaltung das Programm der Euthanasie, der Tötung des sogenannten „unwerten Lebens" durchzuführen. In die Anstalt Grafeneck in Württemberg, die früher der Inneren Mission gehört hatte, wurden in wohl organisierten Transporten Kranke aus anderen Anstalten gebracht. Sie starben nach kurzer Zeit. Den Familien wurde mitgeteilt, der Angehörige sei leider erkrankt und trotz ärztlichen Bemühens nicht zu retten gewesen und schon - wegen der Seuchengefahr - eingeäschert.

Das rief die Vertreter der Inneren Mission auf den Plan: Pastor Paul-Gerhard Braune, Leiter der Lobetaler Anstalten bei Berlin, wurde beauftragt, den Vorgängen nachzugehen. Er sammelte alle Dokumente und verfasste eine Denkschrift. Zusammen mit Pastor Fritz von Bodelschwingh, dem Leiter der großen Anstalt Bethel bei Bielefeldt mit ihren Einrichtungen für Tausende epileptisch Kranke und Behinderte, und dem berühmten Professor Sauerbruch wurde er bei dem Reichsjustizminister Gürtner vorstellig. Nach der Vorstellung der Dokumente bekannte Gürtner: „Es ist für einen Reichsjustizminister eine fatale Angelegenheit, wenn ihm von glaubwürdigster Seite gesagt wird: In Deinem Reich wird am laufenden Band gemordet, und du weiß nichts davon!" (W. Brandt: Friedrich von Bodelschwingh 1977-1946. Nachfolger und Gestalter. Bethel 1967, S. 197). Es war ein Eingeständnis, das die Besucher so nicht erwarten konnten. Es begann ein kirchlicher Kampf um die Rettung der Kranken, der für viele der Behinderten leider zu spät kam. Aber Pastor Fritz von Bodelschwingh unternahm mit anderen immer neue Vorstöße. Er trug die Botschaft Jesu im Herzen, dass die Menschen bei Gott so angenommen sind, wie sie sind, nicht nach dem Maß dessen, was sie leisten können, sondern nach dem Maß ihrer Liebesbedürftigkeit und dass gerade der Umgang mit den Schwächsten der Prüfstein dafür ist. Bodelschwingh versuchte aber auch, mit Argumenten, die der nationalsozialistischen Führung einleuchten mussten, für die Kranken einzutreten, indem er hervorhob, welches Negativbild von Deutschland im Ausland entstehen müsste, wenn die Aktion weiter geführt wurde. Entscheidend aber wurde ein Besuch von Professor Karl Brandt, dem Leibarzt Hitlers, der mit der Leitung des Euthanasieprogramms betraut war, in Bethel. Er sah dort die einzigartige gute Gemeinschaft von Kranken und Gesunden, und mit ihm rang  Bodelschwingh gleichsam um seine Schützlinge. Immer wieder machte er deutlich, wie auch im schwächsten Kranken die Empfänglichkeit für Liebe und Zuwendung zu finden ist und damit ein unverkennbare Beispiele der Liebe aufstrahlen. Nach langem, unermüdlichen Einsatz machte die Euthanasie vor den Toren Bethels Halt.

Wir wissen, dass der Einspruch der Kirchen gegen die Untaten des Nazi-Regimes weitgehend zu schwach war, und dass die, die ihn mutig wagten, oft in Gefängnis und Konzentrationslager landeten. Es war deswegen ein Zeichen für Umehr und Neuanfang, als der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gleich nach Ende des Krieges 1945 die Stuttgarter Schulderklärung abgab: „Mit großem Schmerz sagen wir: Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden ..." (Aus: Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen. Bd 1V12: Neuzeit, 2. Teil, ausgew., übers.u. komm. v. H.-W.Krumwiede u.a.. Neukirchen 1980, S. 163). Viele Menschen in Deutschland sahen in dieser Erklärung ein befreiendes Wort, andere bekämpften es als vermeintlichen Verrat an der Nation. Dabei war die Erklärung auch von Kirchenvertretern wie Hanns Lilje und Martin Niemöller unterzeichnet, die selbst in national­sozialistischen Gefängnissen gesessen hatten. International aber bedeutete diese Erklärung, dass Deutschland aus seiner Isolation trat und dass ihm die Kirchen und dann auch die Völker vor allem der Westmächte die Hand reichen konnten.

Religiöser Einspruch gegen Ungerechtigkeit: Ein weiteres Beispiel für mich ist, wie Christen, Muslime und Hindus in Südafrika zusammengearbeitet haben im Kampf gegen die Apartheid und wie Nelson Mandela nach seiner jahrzehntelangen Gefangenschaft für Versöhnung und gegen Rache kämpfte.

Blicken wir schließlich in unsere Gegenwart und auf uns selbst: Unser religiöses Gewissen: Wozu muss es uns führen?

Ich möchte uns hierzu einen Text mitgeben, der uns darüber nachdenken lassen kann - einen jeden von uns.

Es ist die Nürnberger Erklärung der Religionen für die Bewahrung des Lebens, die wir in der Nürnberger Gruppe der Religionen für den Frieden formuliert haben, als wir erschreckende Beispiele von Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus erleben mussten (Religionen für den Frieden Nürnberg: Offene Türen. Religionsgemeinschaften in Nürnberg und Umgebung. Nürnberg 2008, S. 70). Diese Erklärung reicht über die Ablehnung von Fremdenfeindlichkeit hinaus in viele Lebensbereiche, in denen unser religiöses Gewissen, unser von Lebensachtung geprägter Glaube gefragt ist. Sie setzt Ziele, denen wir uns gemeinsam verpflichtet haben. Wenn wir die wichtigsten Abschnitte dieser Erklärung zum Schluss dieser Predigt verlesen, kann jeder und jede unter uns nachdenken, an welchen Stellen er und sie nach ihrem Einsatz, ihrem Beitrag gefragt ist.

 

 



Prof. Dr. Johannes Lähnemann
Goslar
E-Mail: johannes@laehnemann.de

Bemerkung:
Nürnberger Erklärung der Religionen zur Bewahrung des Lebens (Auszüge)

Wir, Gläubige aus verschiedenen Religionen, sind erschrocken über neu auflebende Fremdenfeindlichkeit, religiösen und na­tionalen Fanatismus, über Flüchtlingselend und Verarmung in vielen Regionen der Welt und den gleichzeitig weiter fort­schreitenden Raubbau auf unserem Planeten.

In der Verschiedenheit unserer Bekenntnisse wissen wir uns doch verbunden in der „Ehrfurcht vor dem Leben" (Albert Schweit­zer) und in der Suche nach neuer Geschwisterlichkeit. Wir rufen die Schwestern und Brüder in unseren Glaubensgemein­schaften und alle Menschen guten Willens auf:

- Wehrt dem Fremdenhass! In der Stadt, von der einmal die Nürnberger Rassegesetze ausgegangen sind, wollen wir ein Zeichen setzen gegen neue Menschenverachtung, dafür, dass Verfolgte und Flüchtlinge eine Heimat finden können.

- Haltet eure Hand über die Minderheiten! Erkennt, dass andere religiöse und ethnische Gruppen unter euch Reichtum, nicht Verarmung bedeuten. Die Beschneidung ihrer Rechte und Entfaltungsmöglichkeiten macht euer Leben ärmer. Unsere Religionen gebieten, was Grundgesetz und Menschenrechte fordern: Schützt den Fremden.

- Seid Anwälte der Verfolgten und Unterdrückten überall in der Welt! Gebt euch nicht mit billigen Parolen zufrieden, weckt Verständnis, setzt euch für Gerechtigkeit ein.

- Tragt Sorge dafür, dass Kinder in den guten Werten unserer Religionen erzogen und von ihnen geprägt werden! Lasst sie Liebe erfahren und lernen, solidarisch zu handeln, damit sie nicht der Verwahrlosung, dem Drogenkonsum oder auch fanatischen Anschauungen anheim fallen.

- Arbeitet gemeinsam daran, die Lebensgrundlagen in unserem Land und auf unserer ganzen Welt zu pflegen! Wehrt der Gedankenlosigkeit und Rücksichtslosigkeit im Umgang mit Tieren und Pflanzen, mit Luft, Wasser und den Böden. ...

- Vergesst nicht, dass das Leben eines jeden von uns eine kostbare Gelegenheit ist! Lasst uns wahrnehmen, wie jeder von uns einzigartig ist mit seinen Gaben und Bega­bungen, aber auch mit seinem Bedürfnis nach Liebe und Gemeinschaft. Und gleichzeitig sind wir verbunden mit allem Lebenden, sind beschenkt mit Sonne, Wind und Regen, mit Wachsen und Gedeihen. Im Bewusst­sein der ganzen Vielfalt und Schönheit der belebten und doch so bedrohten Welt wollen wir mittragen an der Verantwortung für das Leben um uns und auf der ganzen Erde.






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