{"id":10035,"date":"2021-02-07T19:49:36","date_gmt":"2021-02-07T19:49:36","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10035"},"modified":"2022-10-06T15:04:36","modified_gmt":"2022-10-06T13:04:36","slug":"johannes-753-811","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-753-811\/","title":{"rendered":"Johannes 7,53-8,11"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Ich glaube, da\u00df das, was man Zur\u00fcckgelehntheit nennt, eine<br \/>\nStellung ist, die die meisten von uns gerne einnehmen. Sich zur\u00fccklehnen<br \/>\nkann gut sein: Man hat wohl eine kritische Distanz. Man hat seine Urteilskraft.<br \/>\nMan l\u00e4\u00dft sich nicht so einfach \u00fcbert\u00f6lpeln, sei<br \/>\nes von einer Reklame, sei es durch die Politiker mitten in der sauren<br \/>\nGurkenzeit, oder von etwas, was sich als einfach so als Kunst ausgibt.<br \/>\nNein, wir lassen uns nicht imponieren. Nein, wir tanzen nicht nach jeder<br \/>\nmunteren Musik. Aber wir melden uns wahrlich auch ab, wenn ein Gerichtsprophet<br \/>\nvom Verderben spricht oder irgendein religi\u00f6s Verirrter mit einem<br \/>\nKreuz seine Klagelieder singt, w\u00e4hrend er alle Moslems aus Kopenhagen<br \/>\nzu vertreiben sucht. Nein, nicht mit uns! Kurz: Wir haben alle gelernt,<br \/>\nuns vorzusehen. Denn seelenblinder Fanatis\u00admus ist nicht das Wahre,<br \/>\nauch nicht lallender Wahnsinn ist etwas f\u00fcr uns.<\/p>\n<p>Aber Zur\u00fcckgelehntheit und kritische Distanz k\u00f6nnen auch<br \/>\nleicht in das \u00fcbergehen, was man Blasiertheit nennt. Ausdruck f\u00fcr<br \/>\nBlasiertheit sind nicht selten die Paraden. Also: &#8222;R\u00fchr mich<br \/>\nnicht an. Komm mir nicht zu nahe. Ob du nun mich ber\u00fchrst und mir<br \/>\nmit deiner Freude zu nahe trittst, die du mir partout aufdr\u00e4ngen<br \/>\nwillst; oder ob du mir mit deiner Gerichtsverk\u00fcndigung auf den<br \/>\nLeib r\u00fcckst, deinem Zorn, deiner absoluten Wahrheit &#8211; scher dich<br \/>\nweg. Wir wollen nicht auf den Gitarre spielenden Komiker h\u00f6ren<br \/>\n&#8211; denn seine Witze sind l\u00e4ngst hoffnungslos veraltet. Aber wir<br \/>\nwollen auch nicht auf den h\u00f6ren, der von Erwachsenen singt, die<br \/>\n&#8218;auch Angst haben k\u00f6nnen und lange bange lieder singen&#8216;. Kurz:<br \/>\nLa\u00dft uns doch in Ruhe!&#8220;<\/p>\n<p>Diese Einstellung finden wir auch in unserem heutigen Text. Die Leute<br \/>\nhatten weder Lust, auf das Gerede von Johannes dem T\u00e4ufer vom j\u00fcngsten<br \/>\nGericht zu h\u00f6ren, noch auf die ganz andere frohe Botschaft Jesu.<br \/>\nAlso: &#8222;Wir haben euch aufgespielt, und ihr wolltet nicht tanzen;<br \/>\nwir haben euch vorgeklagt, und ihr wolltet nicht trauern&#8220;. Das<br \/>\nhei\u00dft: Ein vielsagendes Bild vom eigenen Volk Gottes, das weder<br \/>\nbereit ist, seine taube Gleichg\u00fcltigkeit zu bereuen noch sich begeistern<br \/>\nlassen will vom Erfreulichen, da\u00df Gott &#8211; trotz ihrer Lauheit &#8211;<br \/>\nes ihnen vergeben will. Ein froher Gott? Ein zorniger Gott? Ja, das<br \/>\nist egal. La\u00dft uns blo\u00df in Ruhe!<\/p>\n<p>Wie wird Gott dann heute aufgefa\u00dft, wenn man denn \u00fcberhaupt<br \/>\neine Auffassung von Gott hat? Einige begreifen Gott grob gesagt als<br \/>\nden strengen fernen Lehrer, immer mit der Rute und dem Stock in Reichweite.<br \/>\nStreng, aber wohl gerecht. Jedenfalls unergr\u00fcndlich in seiner Allmacht.<br \/>\nEr weckt deshalb bestimmt nicht W\u00e4rme, sondern erschreckt den,<br \/>\nder wei\u00df, da\u00df er ein S\u00fcnder ist. Das ist der alttestamentliche<br \/>\nVatergott. Von ihm h\u00f6rt man, wo die Verk\u00fcndigung hardcore<br \/>\nist, also direkt und hart. Wir haben alle das Bild eines pietistischen<br \/>\nEiferers vor Augen. Auf die allermeisten wirkt das nicht besonders sympathisch.<br \/>\nDie weitaus meisten Leute wollen n\u00e4mlich nicht von all dem mit<br \/>\nder S\u00fcnde h\u00f6ren und da\u00df Gott &#8218;alles sieht&#8216;. Denn S\u00fcnde<br \/>\n&#8211; wird da nicht alles verboten, was Spa\u00df macht? Warum in aller<br \/>\nWelt in Schuld\u00adgef\u00fchlen herumw\u00fchlen, all dem, was das<br \/>\nLeben vermiest? Warum nicht einfach das Leben leben, so wie es einem<br \/>\nnun einmal gef\u00e4llt?<\/p>\n<p>Die andere Auffassung von Gott gibt diesen Protesten liebend gerne<br \/>\nRecht. Nein, nein, so ist Gott nicht, \u00fcberhaupt nicht. Nicht das<br \/>\nBild des schwarzen Gewissens. Nein, nein, Gott ist \u00fcberhaupt kein<br \/>\nbi\u00dfchen zornig. Er ist gar nicht so, wie Johannes der T\u00e4ufer<br \/>\nbehauptete. Er ist vielmehr so, wie Jesus ist, jedenfalls nach den Glanzbildern,<br \/>\ndie man in katholischen Kirchen kaufen kann. Hier ist Gott mit anderen<br \/>\nWorten menschlich, ein weicher Mann und \u00fcberhaupt nicht richtend<br \/>\n&#8211; er ist eher als ein unglaublich verst\u00e4ndnisvoller Hilfsp\u00e4dagoge<br \/>\nvorzustellen, der immer sagt, da\u00df er gar nicht streng ist, da\u00df<br \/>\ndu und ich gerne alles vergessen k\u00f6nnen \u00fcber Schuldgef\u00fchle<br \/>\n(denn Schuldgef\u00fchle sind krankhaft, falsch und unangebracht). Kurz:<br \/>\nVergi\u00df alles \u00fcber den fernen Vatergott! Denn Gott ist wie<br \/>\nein lieber Papa, offen, warm, er unterst\u00fctzt uns immer darin, da\u00df<br \/>\nwir im Grunde Opfer sind, bedauerliche Opfer.<\/p>\n<p>Aber wird es uns nicht auch auf die Dauer leid werden, auf einen solchen<br \/>\nGott zu h\u00f6ren? Bildlich gesprochen verliert man die Lust, zur Musik<br \/>\nzu tanzen. W\u00f6rtlich gesprochen wird es auf die Dauer leer und langweilig,<br \/>\nkeinen Widerstand zu finden. Sich nicht zu etwas verhalten zu m\u00fcssen,<br \/>\nwas feststeht und zu dem man Stellung nehmen kann. Man frage nur das<br \/>\nKind, dem keine Grenzen gesetzt werden. Die Eltern alles tun, um alle<br \/>\nwillk\u00fcrlichen und impulsiven Bed\u00fcrfnisse zu befriedigen. Aus<br \/>\nlauter Sorge, da\u00df so etwas Veraltetes und B\u00fcrgerliches wie<br \/>\nVerbote dem lieben kleinen Wesen schaden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Aber, meine ich: Merkw\u00fcrdig, da\u00df wir nicht beides fassen<br \/>\nk\u00f6nnen, da\u00df Gott sowohl der ist, der zornig werden kann und<br \/>\nwird, als auch der, bei dem auch Barmherzigkeit, Vergebung, Gnade ist.<br \/>\nW\u00e4re es nicht denkbar, da\u00df es so ist, da\u00df die beiden<br \/>\nAuffassungen von Gott einander nicht ausschlie\u00dfen? Da\u00df die<br \/>\nbeiden Auffassun\u00adgen mit anderen Worten erst zusammen ein vollst\u00e4ndiges<br \/>\nBild von Gott abgeben?<\/p>\n<p>Ich meine: In unserem gemeinsamen Leben, in der Familie, am Arbeitsplatz,<br \/>\nwer kann es auf die Dauer ertragen, mit jemandem zusammenzuleben, der<br \/>\ndas R\u00fcckgrat eines Regenwurms hat. Und umgekehrt, wer kann es ertragen,<br \/>\nmit jemandem zu verkehren, der sich immer als Richter \u00fcber andere<br \/>\nauff\u00fchrt, unbeugsam, hart, wie ein Elefant?<\/p>\n<p>Nein, ein richtiger Mensch, d.h. ein Mensch, der es wagt, seine Menschlichkeit<br \/>\nzu erkennen und sich zu ihr zu bekennen, hat doch immer zwei Gesichter.<br \/>\nWer liebt, kann nat\u00fcrlich auch zornig werden; nur wer sich begeistern<br \/>\nkann, kann auch w\u00fctend werden. Bei dem, der sich zu seiner Menschlichkeit<br \/>\nbekennt, gibt es also immer zwei Seiten. Nur beide Seiten machen den<br \/>\nMenschen zum Menschen. Mit anderen Worten: Gegens\u00e4tze brauchen<br \/>\neinander nicht auszuschlie\u00dfen. Mit einem Fremdwort: Gegens\u00e4tze<br \/>\nk\u00f6nnen auch komplement\u00e4r sein, sich erg\u00e4nzen.<\/p>\n<p>W\u00e4re es nicht auch denkbar, da\u00df Gott beide Seiten in sich<br \/>\nhat? Christlich gesehen geh\u00f6rt der Mensch Gott. Gott ist der Sch\u00f6pfer,<br \/>\nwie wir es im Glaubensbekenntnis bekennen. Gott hat also immer Anspruch<br \/>\nauf den Menschen, da\u00df wir uns ordentlich betragen und eben darin<br \/>\nGott ehren. Gott und das, was Gott geh\u00f6rt, nicht zu ehren, mu\u00df<br \/>\nnotwendig gerechten Zorn herbeif\u00fch\u00adren. Wir kennen das aus<br \/>\nunserer eigenen Welt: Der, den wir gern haben oder geradezu lieben &#8211;<br \/>\nja, wenn wir erfahren, da\u00df er bzw. sie sich t\u00f6richt verhalten,<br \/>\nunter Niveau oder platt egoistisch, da werden wir nat\u00fcrlich b\u00f6se.<br \/>\nMan wird zornig. Und der Zorn kommt ja ausschlie\u00dflich daher, da\u00df<br \/>\nder andere ja einen etwas angeht. Und ebenso: Kommt der, den man gern<br \/>\nhat, in Schwierigkeiten oder ger\u00e4t geradezu in Not, dann ist man<br \/>\nnat\u00fcrlich zur Stelle. Denn man kann bekanntlich nicht den, den<br \/>\nman gern hat, aus seinem Leben wegdenken.<\/p>\n<p>In diesem Sinne ist kein Mensch so ohne Weiteres nur das eine oder<br \/>\ndas andere. Oder besser: Keiner l\u00e4\u00dft sich so banalisi\u00aderen,<br \/>\nda\u00df er nur kalt und hart ist, oder nur weich und nach\u00adgiebig.<\/p>\n<p>Da\u00df gilt in besonderem Ma\u00dfe Gott. Als w\u00e4re Gott nur<br \/>\neindeutig streng &#8211; oder eindeutig weich und nachgiebig! Als w\u00e4re<br \/>\nGott wie ein Wachsklumpen &#8211; oder hart wie Stein. Nein, Gott ist der<br \/>\nlebendige Gott, und als der Lebendige gerade mindestens genauso sehr<br \/>\neine Person wie du und ich. Und weil Gott ein lebendiger Gott ist, kann<br \/>\nGott bewegt werden, zornig sein, sich \u00e4rgern und sich freuen. Das<br \/>\nsehen wir sowohl an der Gerichts\u00adverk\u00fcndigung von Johannes<br \/>\ndem T\u00e4ufer wie an der Person Jesu, an seinem Leben, seinen Taten,<br \/>\nseinem Leiden und Tod. Denn Jesus gab und gibt Gott eine sichtbare Gestalt.<br \/>\nUnd Jesus konnte selbst zornig werden &#8211; gerade \u00fcber die zur\u00fcckgelehnte<br \/>\nHaltung, f\u00fcr die alles im Grunde gleichg\u00fcltig ist. Hauptsache,<br \/>\nes geht mich nichts an. Hauptsache es kommt mir nicht zu nahe. Aber<br \/>\ndas tut es f\u00fcr jemanden, der wirklich lebt.<\/p>\n<p>Deshalb die Zornesausbr\u00fcche im heutigen Text \u00fcber die St\u00e4dte,<br \/>\ndie sich weder zu dem einen noch dem anderen bewegen lassen. Deshalb<br \/>\naber auch bei Christus die Zeichen der F\u00fcrsorge und der Liebe,<br \/>\nder Barmherzigkeit, mit der er der Gnade Gottes Gestalt verlieh. Das<br \/>\nist die Gnade, die dir und mir zuteil wird, immer wieder. Ob dies nun<br \/>\ndirekt geschieht, im Wort Gottes, in der Taufe Gottes, beim Abendmahl,<br \/>\nbei dem sich Christus jedem einzelnen gibt, der es w\u00fcnscht, oder<br \/>\nindirekt, in der Gestalt eines blauen Himmels, der die den Mut zum Leben<br \/>\nerneuert, in dem Leben, das uns ruft &#8211; so ist es der lebendige Gott,<br \/>\nder sich eins machte mit Jesus, der gegenw\u00e4rtig ist. Und Gott sei<br \/>\ndank ist es Gott. Denn Gott ist weder aus Pappe oder Stein, sondern<br \/>\nein lebendiger Gott. Amen.<\/p>\n<p><strong>Pfarrer Niels Henning Br\u00f8nnum<br \/>\nVall\u00f8vej 19<br \/>\nDK-2700 Br\u00f8nsh\u00f8j<br \/>\nTlf.: ++ 45 &#8211; 38 60 50 17<br \/>\ne-mail: <a href=\"mailto:nhb@km.dk\">nhb@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich glaube, da\u00df das, was man Zur\u00fcckgelehntheit nennt, eine Stellung ist, die die meisten von uns gerne einnehmen. 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