{"id":10053,"date":"2021-02-07T19:49:42","date_gmt":"2021-02-07T19:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10053"},"modified":"2022-10-03T12:53:41","modified_gmt":"2022-10-03T10:53:41","slug":"apostelgeschichte-9-1-22-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-9-1-22-2\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 9, 1-22"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Mit Begr\u00fc\u00dfung der neuen Vorkonfirmanden (<br \/>\nInselkirche Juist)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>\u201eUnd jetzt muss ich es nur noch tun\u201c, sagte die Studentin, die gerade ihre Pl\u00e4ne vor mir ausgebreitet hatte, wie sie denn zuk\u00fcnftig ihr Leben gestalten wollte.<br \/>\nEin schwieriges Problem wollte sie l\u00f6sen, das sie immer wieder einholte, das Studium noch mal neu organisieren, ein weiteres Fach dazunehmen, endlich wieder Volleyball spielen, ein anderes Zimmer suchen\u2026 sie hatte sich eine ganze Menge vorgenommen!<br \/>\nUnd sie hatte alles bis ins Kleinste analysiert und die Zusammenh\u00e4nge gut durchschaut.<br \/>\nSie wusste genau, was sie wollte. \u201eJetzt muss ich es <em>nur noch<\/em> tun\u201c, sagt sie.<br \/>\n\u201eNur noch?\u201c frage ich?<br \/>\nSie guckt \u00fcberrascht, aber dann lacht sie auch und seufzt: \u201eAch ja, vielleicht ist genau das das Schwierigste? Vielleicht brauche ich ja doch so ein kleines Damaskuserlebnis?<br \/>\nOder wenigstens so einen Blitzschlag wie bei Martin Luther?<br \/>\nGleich sein ganzes Leben radikal \u00e4ndern und ins Kloster gehen, blo\u00df weil der Blitzschlag einen verschont hat? Das w\u00e4r\u2019 schon was\u2026\u201c<br \/>\nIch wei\u00df nicht, was aus ihr geworden ist und ob sie es hin gekriegt hat, ihr Leben so umzukrempeln, wie sie es sich vorgenommen hatte.<br \/>\nEine Zeit lang habe ich ihre Fortschritte und R\u00fcckschl\u00e4ge noch verfolgen k\u00f6nnen, dann trennten sich unsere Wege.<br \/>\nEs war schon m\u00fchsam mitunter und anstrengend sowieso, und oft gelang es ihr \u00fcberhaupt nicht so, wie sie gerne wollte.<\/p>\n<p>Aber das ist vielleicht immer so, wenn ein Mensch beschlie\u00dft, etwas in seinem Leben &#8211; oder gar sich selbst- zu ver\u00e4ndern.<br \/>\nDie eigene Erkenntnis ist das eine, sie aber dann auch noch umzusetzen<em>, \u201enur noch\u201c,<\/em> das ist dann oft gar nicht so leicht.<br \/>\nAuch wenn man selbst ganz sicher ist, das man nun den richtigen Weg gefunden hat, garantiert kommt nach den ersten Schritten irgend jemand und sagt: \u201eWie?? <em>Was<\/em> hast du vor? Och nee, <em>das<\/em> lass man lieber.\u201c Oder: \u201e<em>Du<\/em> hast dich aber ver\u00e4ndert, fr\u00fcher warst du aber viel umg\u00e4nglicher\u2026\u201c<br \/>\nDa kann es schon sein, dass man manchmal denkt: so ein zwangsl\u00e4ufiges Ereignis wie es der Saulus-Paulus erlebt hat, w\u00e4re gar nicht so schlecht!<br \/>\nSo dass man gar nicht anders k\u00f6nnte, als ganz neu anzufangen;<br \/>\nOhne dass die Erfahrungen der Vergangenheit einen dauernd einholen und beeinflussen, ohne dass man es noch will;<br \/>\nUnbelastet, couragiert, voller Elan und Power;<br \/>\nAber<em>: kann<\/em> man sich so etwas eigentlich w\u00fcnschen?<br \/>\nPlanen und Erhoffen?<\/p>\n<p>Ich glaube, <em>gew\u00fcnscht<\/em> h\u00e4tte sich <em>Saulus<\/em> so ein Erlebnis wie das vor Damaskus ganz bestimmt nicht, nie im Leben!<br \/>\nAuch wenn er vielleicht anschlie\u00dfend mit seinem neuen Leben als Apostel doch ganz zufrieden war.<br \/>\n\u201eDamaskus-Erlebnisse\u201c plant man nicht, sie geschehen einfach, und man kann sie wohl auch erst im Nachhinein als solche deuten, dann, wenn schon alles anders geworden ist.<br \/>\nAber wie kommt es dazu?<br \/>\nDas kann sehr unterschiedlich sein, gucken wir mal, wie es bei Saulus passiert ist.<\/p>\n<p>\u201eEr w\u00fctete mit Drohen und Morden gegen die J\u00fcnger des Herrn.\u201c Steht in der Apostelgeschichte.<br \/>\nEin eher cholerischer Typ scheint er gewesen zu sein, einer, der schon mal fest zulangen konnte, wenn einer nicht so will, wie er sich das vorstellt, gar eine andere Meinung, einen anderen Glauben hat.<br \/>\nDas geh\u00f6rt sich doch nicht!<br \/>\nZugleich hat er aber auch sehr korrekte, fast zwanghafte Z\u00fcge.<br \/>\nEr m\u00f6chte f\u00fcr Ordnung sorgen in den Synagogen.<br \/>\nDie Anh\u00e4nger dieses neuen Christus-Glaubens bringen nur Unruhe in die Gemeinde und verwirren das Volk, das geht doch nicht.<br \/>\nGlauben doch tats\u00e4chlich, Jesus sei der Messias gewesen! So ein Unfug!<br \/>\nSaulus war ein hoch gebildeter, sehr frommer und religi\u00f6s engagierter Mann.<br \/>\nEr kannte sich hundertprozentig aus in seiner Bibel und wusste, dass der Messias <em>nat\u00fcrlich <\/em>nicht aus Nazareth kommen <em>konnte<\/em>, die Propheten hatten etwas ganz anderes geweissagt.<br \/>\nUnd dann wurde er auch noch gekreuzigt wie ein Verbrecher, das kann nicht sein!<br \/>\nAlso ist es v\u00f6llig logisch, dass Saulus schnaubt und w\u00fctet gegen diese Christen.<br \/>\nEin gutes Werk will er damit tun, dazu helfen, dass dieser unm\u00f6gliche neue Glaube so schnell wie m\u00f6glich wieder ausgerottet wird und verschwindet, damit die Menschen wieder zurecht gebracht werden k\u00f6nnen.<br \/>\nUnd Saulus ist auch ein vorsichtiger Mensch, er sichert sich ab mit seinem Vorhaben, holt sich R\u00fcckendeckung und besorgt sich in Jerusalem Empfehlungsschreiben von den beiden amtierenden Hohenpriestern an die Synagoge in Damaskus.<br \/>\nEr m\u00f6chte, dass man ihm freie Hand l\u00e4sst, ihn vielleicht unterst\u00fctzt darin, die Leute ausfindig zu machen, die vom rechten Weg abgekommen sind.<br \/>\nVoll Feuereifer reist er nach Damaskus.<br \/>\nUnd dann zieht es ihm selbst buchst\u00e4blich den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weg.<br \/>\nBlendend helles Licht, eine Stimme, die auch die Umstehenden, mehr oder weniger Unbeteiligten, h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Das allein bewirkt die gro\u00dfe Ver\u00e4nderung allerdings noch nicht.<br \/>\nSaulus h\u00e4tte sich dieser Stimme wohl auch verschlie\u00dfen k\u00f6nnen, sie vielleicht als psychotisches Erleben auffassen k\u00f6nnen.<br \/>\nAber das tut er nicht. Er l\u00e4sst sich auf dieses ungew\u00f6hnliche \u201eGespr\u00e4ch\u201c ein, er antwortet \u2013 mit einer Gegenfrage.<br \/>\nUnd hier, glaube ich, geschieht der eigentliche Umbruch, mit Saulus\u2019 Frage n\u00e4mlich: \u201eHerr, wer bist du?\u201c<br \/>\nIn ihm muss aber zu diesem Zeitpunkt wohl doch schon etwas Entscheidendes geschehen sein.<br \/>\nMit \u201eHerr, Kyrios\u201c redet er die Stimme an, ein Ehrentitel, mit dem man h\u00f6her Gestellte ansprach, K\u00f6nige, Herrscher.<br \/>\n\u201eDu bist etwas Besonderes\u201c, sagte man damit. Ich erkenne deine Macht an.<\/p>\n<p>\u201eHerr, wer bist du?\u201c Das wird auch die Frage, die uns in den n\u00e4chsten zwei Jahren im Konfirmandenunterricht besch\u00e4ftigen soll.<br \/>\nDas w\u00e4re mir wichtig, dass Ihr neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden das lernt, diese Frage immer wieder neu zu stellen und Eure eigenen Antworten darauf zu finden.<br \/>\nDenn das ist eine Frage, auf die es keine fertige, perfekte und immer und zu allen Zeiten und f\u00fcr jeden Menschen richtige Antwort gibt.<br \/>\nNat\u00fcrlich wird es manche \u00dcbereinstimmung geben, \u00fcber die man sich auch verst\u00e4ndigen kann.<br \/>\nAber wer Jesus f\u00fcr uns genau heute und hier ist, das h\u00e4ngt immer auch von unserer eigenen Lebenssituation ab!<br \/>\nF\u00fcr Saulus war die Antwort in diesem Moment: \u201eIch bin Jesus, den du verfolgst.\u201c<br \/>\nF\u00fcr ihn war Jesus zun\u00e4chst mal der, der sein ganzes bisheriges Leben durcheinander gebracht hat, ihn zutiefst in Frage stellte.<br \/>\nSp\u00e4ter wird er dann auch noch zu neuen Erkenntnissen kommen.<br \/>\nAls er anf\u00e4ngt, \u00fcberall in den Synagogen die neue Lehre zu verk\u00fcndigen, da sagt: Jesus ist Gottes Sohn.<br \/>\nJetzt k\u00f6nnten wir sammeln, welche anderen Antworten m\u00f6glich w\u00e4ren.<br \/>\nTr\u00f6sten<br \/>\nSt\u00e4rken<br \/>\nAufregen<br \/>\nBeunruhigen\u2026<\/p>\n<p>Offenbar braucht man Zeit f\u00fcr so einen Erkenntnis- und Begegnungsprozess!<br \/>\nVon Saulus jedenfalls erfahren wir, dass er nach seiner Vision nichts mehr sehen kann, so geblendet ist er von dem hellen Licht, das seine Vision begleitet hatte.<br \/>\nSo hat er drei Tage, um nachzudenken, zu beten und sich neu zu orientieren.<br \/>\nIch stelle mir das schon beunruhigender vor, als es sich im ersten Moment so anh\u00f6rt, drei Tage \u2013 na ja.<br \/>\nAber das wei\u00df Saulus ja vorher nicht, wie lange seine Dunkelheit dauern wird.<br \/>\nNur, dass er irgendwie Anweisungen erhalten wird, sagt ihm die Stimme.<br \/>\nDrei Tage Enge und Angst, Dunkelheit und Orientierungslosigkeit.<br \/>\nWie mag es weitergehen?<\/p>\n<p>Drei Tage. Drei symboltr\u00e4chtige Tage.<br \/>\nSo wie das Alte Testament von Jona im Bauch des Fisches erz\u00e4hlt, und so wie die Ostergeschichte erz\u00e4hlt, dass Jesus nach drei Tagen im Reich des Todes wieder aufersteht.<br \/>\nSo beginnt f\u00fcr Saulus nach drei Tagen ein neues Leben.<\/p>\n<p>Als Ananias ins Spiel kommt.<br \/>\nMan kann ahnen, wie <em>dem<\/em> zumute ist, als er diesen Auftrag bekommt!<br \/>\n\u201eWie?\u201c fragt er, \u201eSaulus? Zu <em>dem<\/em> willst du mich schicken, Gott? Das ist doch der, der deinen Heiligen \u00fcberall das Schlimmste angetan hat!\u201c<br \/>\nDa ist die Angst um die eigene Freiheit, denn was, wenn es schief geht?<br \/>\nUnd au\u00dferdem ist es offenbar eine Zumutung f\u00fcr ihn, dass Gott da Gro\u00dfes mit einem vorhat, der sich so sch\u00e4ndlich verhalten hat.<br \/>\nIst das \u00fcberhaupt m\u00f6glich, steckt auch darin, dass einer sich so um 180\u00b0 drehen kann, dass sogar aus einem Verfolger ein Christ wird?<br \/>\nUnd wenn, kann man dann von denen, die bisher die Opfer waren verlangen, dass sie nun mit ihrem ehemaligen Peiniger wom\u00f6glich sogar zusammen in einer Gemeinde leben?<br \/>\nAnanias ist nicht der einzige, der so denkt, als Saulus zu predigen anf\u00e4ngt, st\u00fcrzt er damit die Synagogengemeinde in helle Aufregung und die Juden in Damaskus in Verwirrung.<br \/>\nKann man so einem den glauben?<br \/>\nEin verst\u00e4ndliches Misstrauen.<br \/>\nVielleicht umso mehr, weil bei uns mit Berichten von so pl\u00f6tzlichen und radikalen Bekehrungen auch oft Erfahrungen wach werden, wie sie die Studentin mit ihren Ver\u00e4nderungspl\u00e4nen machen mu\u00dfte: dass es n\u00e4mlich ganz sch\u00f6n schwierig sein kann und anstrengend.<br \/>\nAuch wenn die gro\u00dfe Ver\u00e4nderung im Leben des Saulus gerade nicht aus dem eigenen Entschluss entsteht, ist das im eigenen Erleben wohl schlecht voneinander zu trennen.<br \/>\nAber gerade deswegen finde ich die Geschichte ausgesprochen ermutigend.<br \/>\nSogar da noch, wo jemand in Verhaltens- und Glaubensmustern <em>so<\/em> festgefahren ist, dass er selber gar nicht mehr glaubt, dass sich etwas \u00e4ndern k\u00f6nnte oder m\u00fcsste, selbst da noch kann Gott Bewegung in ein Leben bringen, Aufbruch, neuen Anfang m\u00f6glich machen.<br \/>\nUmwerfend manchmal.<br \/>\nMeistens eher langsam, Schritt f\u00fcr Schritt.<br \/>\nTrauen wir es ihm zu!<br \/>\nAmen<\/p>\n<p><b>Elisabeth Tobaben<br \/>\nEv. Luth. Inselkirchengemeinde JUIST<br \/>\n<\/b><strong><a href=\"mailto:Elisabeth.Tobaben@evlka.de\">Elisabeth.Tobaben@evlka.de\u00a0<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Begr\u00fc\u00dfung der neuen Vorkonfirmanden ( Inselkirche Juist) Liebe Gemeinde! \u201eUnd jetzt muss ich es nur noch tun\u201c, sagte die Studentin, die gerade ihre Pl\u00e4ne vor mir ausgebreitet hatte, wie sie denn zuk\u00fcnftig ihr Leben gestalten wollte. 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