{"id":10061,"date":"2021-02-07T19:49:32","date_gmt":"2021-02-07T19:49:32","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10061"},"modified":"2022-10-22T14:28:56","modified_gmt":"2022-10-22T12:28:56","slug":"1-johannes-47-12-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-johannes-47-12-2\/","title":{"rendered":"1. Johannes 4,7-12"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>7 Geliebte, la\u00dft uns einander lieben,<br \/>\nweil die Liebe aus Gott ist,<br \/>\nund jeder,<br \/>\nder liebt,<br \/>\nist aus Gott gezeugt<br \/>\nund erkennt Gott.<br \/>\n8 Wer nicht liebt,<br \/>\nhat Gott nicht erkannt,<br \/>\nweil Gott Liebe ist.<br \/>\n9 Darin ist die Liebe Gottes unter uns erschienen:<br \/>\nda\u00df Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat,<br \/>\ndamit wir durch ihn leben.<br \/>\n10 Darin besteht die Liebe,<br \/>\nnicht da\u00df wir Gott geliebt haben,<br \/>\nsondern da\u00df er uns liebte<br \/>\nund seinen Sohn sandte als S\u00fchne f\u00fcr unsere S\u00fcnden.<br \/>\n11 Geliebte,<br \/>\nwenn Gott uns so geliebt hat,<br \/>\nm\u00fcssen wir auch einander lieben.<br \/>\n12 Niemand hat Gott je geschaut.<br \/>\nWenn wir einander lieben,<br \/>\nbleibt Gott in uns<br \/>\nund seine Liebe ist in uns vollendet.<br \/>\n<em> (\u00dcbersetzung nach Hans-Josef Klauck, EKK XXIII\/1)<\/em><\/p>\n<p>Hier wird ganz dick aufgetragen, nicht mit einem Pinsel, sondern sozusagen mit dem Quast: achtmal lieben, f\u00fcnfmal Liebe, zweimal Geliebte &#8211; und das in nur sechs Versen. Da gibt es keinen Zweifel, worum es geht. Da merkt selbst der Begriffstutzigste: Hier ist von der Liebe die Rede oder einfach von Liebe. Und was wird da alles von der Liebe gesagt! Da\u00df sie <strong>aus Gott ist<\/strong> (7), da\u00df<strong> Gott Liebe ist <\/strong>(8), da\u00df <strong>die Liebe darin besteht, da\u00df Gott uns geliebt hat<\/strong> (10.11), ja da\u00df <strong>Gottes Liebe in uns vollendet ist<\/strong> (12).<\/p>\n<p>Wenn aber wir als Menschen lieben, dann &#8211; so sagt Johannes &#8211; geht es immer darum, da\u00df wir <strong>einander lieben<\/strong> (7.11.12), jedoch nicht darum, da\u00df wir Gott lieben. Denn die Liebe ist immer eine Vorgabe, ein Geschenk Gottes (7.9.10.11). Wenn unsere Liebe also den Weg zu Gott findet, dann kann sie es nur dar\u00fcber, da\u00df wir einander lieben. Und auf diesem Weg kommen wir nicht daran vorbei, da\u00df uns <strong>Gottes Liebe<\/strong> darin <strong>erschienen ist, da\u00df er seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat <\/strong>(9).<\/p>\n<p>Jetzt m\u00fcssen wir nur noch kl\u00e4ren, was das griechische Wort <em>ag\u00e1pe<\/em> bedeutet, das Johannes hier gebraucht und das mit \u201eLiebe\u201c \u00fcbersetzt ist. Es ist &#8211; so definieren die Altphilologen trocken &#8211; \u201edie freundliche Hinwendung zu jemandem um dessen selbst willen\u201c, es r\u00e4umt ihm eine \u201eVorzugsstellung im Rahmen einer festen Bindung\u201c ein. Eigentlich ist damit alles klar, und mit diesem Wissen im Kopf und nat\u00fcrlich auch im Herzen kann, nein, darf nichts mehr mi\u00dflingen.<\/p>\n<p>Doch warum wird so viel Liebe auf der Erde entt\u00e4uscht? Warum nutzt sich Liebe unter uns Menschen so ab? Warum haben wir soviel Angst, uns zu binden? Warum ist es immer wieder so, wie in Erich K\u00e4stners Gedicht \u201eSachliche Romanze\u201c <em>(E. K.: Zeitgenossen, haufenweise. Gedichte. M\u00fcnchen 1998. S. 65)<\/em>?<\/p>\n<p>Als sie einander acht Jahre kannten<br \/>\n(und man darf sagen: sie kannten sich gut),<br \/>\nkam ihre Liebe pl\u00f6tzlich abhanden.<br \/>\nWie andern Leuten ein Stock oder Hut.<\/p>\n<p>Sie waren traurig, betrugen sich heiter,<br \/>\nversuchten K\u00fcsse, als ob nichts sei,<br \/>\nund sahen sich an und wu\u00dften nicht weiter.<br \/>\nDa weinte sie schlie\u00dflich. Und er stand dabei.<\/p>\n<p>Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.<br \/>\nEr sagte, es w\u00e4re schon Viertel nach vier<br \/>\nund Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.<br \/>\nNebenan \u00fcbte ein Mensch Klavier.<\/p>\n<p>Sie gingen ins kleinste Caf\u00e9 am Ort<br \/>\nund r\u00fchrten in ihren Tassen.<br \/>\nAm Abend sa\u00dfen sie immer noch dort.<br \/>\nSie sa\u00dfen allein, und sie sprachen kein Wort<br \/>\nund konnten es einfach nicht fassen.<\/p>\n<p>Warum ist das so? Liegt es daran, da\u00df wir das Gute wollen, es aber am Ende doch nicht schaffen &#8211; der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach (Mk 14,38)? Ich vermute eher, da\u00df wir \u00f6fter Liebe &#8211; und Liebe kann wie ein gut geschliffener Diamant sehr viele Facetten haben -, da\u00df wir \u00f6fter Liebe mit Verliebtsein oder mit Zuneigung verwechseln. Und daf\u00fcr gibt es durchaus einleuchtende Gr\u00fcnde.<\/p>\n<p>Schon die Sprache verr\u00e4t uns, da\u00df wir, neigen wir uns jemandem zu, bei uns selber bleiben. Dann suchen wir im Gegen\u00fcber das eigene Spiegelbild und in der scheinbaren Verschmelzung auch wieder nur unser Ich. Wir wollen erl\u00f6st werden aus unserer Einsamkeit, wollen unsere sicher berechtigten Bed\u00fcrfnisse befriedigen, m\u00f6chten uns selbst best\u00e4tigt sehen. Dabei ist es ganz gleichg\u00fcltig, um welche Art Liebe es geht, ob um die zwischen Frau und Mann, zwischen Mutter oder Vater und Kind, zwischen Gro\u00dfvater und Enkel oder Urgro\u00dfmutter und Urenkelin, zwischen Freunden oder an wen wir sonst denken m\u00f6gen &#8211; Hauptsache, es geht uns gut.<\/p>\n<p>Das Du im anderen suchen wir freilich nicht wirklich. Denn dann m\u00fc\u00dften wir uns selber verlieren k\u00f6nnen, m\u00fc\u00dften selbst-los werden, m\u00fc\u00dften uns hingeben mit allem, was wir sind und haben, ohne Wenn und Aber. Weil wir uns jedoch nicht wirklich hingeben &#8211; und das ist etwas anderes, als sich jemandem zuneigen, wie uns schon die Sprache belehrt &#8211; weil wir uns jedoch nicht wirklich hingeben, wir uns also nicht verlieren m\u00f6chten oder wollen oder k\u00f6nnen, geht statt dessen die Liebe verloren. Sie wird zur Sache, kommt abhanden &#8211; wie ein Stock oder Hut. Am Ende bleibt nur noch Beziehungslosigkeit: \u201eSie r\u00fchrten in ihren Tassen &#8230; und sie sprachen kein Wort und konnten es einfach nicht fassen.\u201c<\/p>\n<p>Liebe l\u00e4\u00dft sich nicht verkleinern, nicht verniedlichen, nicht verharmlosen. Es gibt nicht ein bi\u00dfchen Liebe. Sondern Liebe ist &#8211; wo sie ist &#8211; ganz, total. Gott ist Liebe, und nicht ein bi\u00dfchen Liebe. Gott ist Liebe &#8211; das ist mehr und auch noch anderes, als da\u00df Gott liebt und uns zuerst geliebt hat. In diesem Satz verbirgt sich, was unsere menschliche Liebe umfa\u00dft und sie gro\u00df macht.<\/p>\n<p>Doch was ist unsere menschliche Liebe eigentlich, und wie k\u00f6nnen wir angemessen von ihr reden?<\/p>\n<p>Es ist Unsinn<br \/>\nsagt die Vernunft<br \/>\nEs ist was es ist<br \/>\nsagt die Liebe<\/p>\n<p>Es ist Ungl\u00fcck<br \/>\nsagt die Berechnung<br \/>\nEs ist nichts als Schmerz<br \/>\nsagt die Angst<br \/>\nEs ist aussichtslos<br \/>\nsagt die Einsicht<br \/>\nEs ist was es ist<br \/>\nsagt die Liebe<\/p>\n<p>Es ist l\u00e4cherlich<br \/>\nsagt der Stolz<br \/>\nEs ist leichtsinnig<br \/>\nsagt die Vorsicht<br \/>\nEs ist unm\u00f6glich<br \/>\nsagt die Erfahrung<br \/>\nEs ist was es ist<br \/>\nsagt die Liebe<\/p>\n<p>Schreibt Erich Fried <em>(E. F.: Es ist was es ist. Liebesgedichte. Angstgedichte. Zorngedichte. Berlin 1983. S. 43)<\/em>. \u201eEs ist was es ist\u201c. Es ist nicht erkl\u00e4rbar und nicht mit den Ma\u00dfst\u00e4ben unserer Logik zu messen. Liebe sprengt alle Prinzipien, nach denen wir unsere Welt geordnet haben, nach denen wir das, was auf ihr vorkommt, s\u00e4uberlich in Schubladen einsortieren. Sie ver\u00e4ndert unsere Wahrnehmung und &#8211; wo sie sich ereignet und uns packt &#8211; ver\u00e4ndert sie uns selbst, unsere Person.<\/p>\n<p>Liebe schafft es, da\u00df wir uns selbst verlieren, uns hingeben k\u00f6nnen an und f\u00fcr einen geliebten Menschen. Liebe ist Selbst-Losigkeit im urspr\u00fcnglichen Sinn des Wortes, weil wir uns los-lassen k\u00f6nnen. Wir wenden uns ganz dem geliebten Du zu und gewinnen uns aus diesem Du neu. So entsteht daraus, da\u00df wir uns von uns selbst entfernen, eine neue und gr\u00f6\u00dfere N\u00e4he zu uns, wie wir sie zuvor nie kannten &#8211; eine N\u00e4he, die uns geschenkt ist durch das Du, zu dem der geliebte Mensch uns geworden ist. Nun sind wir beides, Liebende und Geliebte oder Liebender und Geliebter. Wir verlieren uns, wir haben uns nicht mehr selbst, sondern finden uns im Du wieder, so wie es Alfred Brendel beschreibt (<em>FAZ. 12.8.2004. S. 33)<\/em>:<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich ist es einfach geworden<br \/>\nin der Liebe<br \/>\nsich zu verlieren<br \/>\nEines Tages<br \/>\nsucht man sich<br \/>\nund findet nichts<br \/>\njedenfalls nicht dort<br \/>\nwo man sich vermuten w\u00fcrde<br \/>\nbei sich selbst n\u00e4mlich<br \/>\nalso mu\u00df man wohl<br \/>\nau\u00dfer sich geraten sein<br \/>\naber nicht rasend<br \/>\nsondern leicht und heiter<br \/>\neiner neuen<br \/>\nparadoxen Schwerkraft untertan<br \/>\ndie<br \/>\nin die Luft gravitierend<br \/>\nden Astronauten des Gef\u00fchls<br \/>\nHerz \u00fcber Kopf<br \/>\nzu sich hinanzieht<\/p>\n<p>Aber: K\u00f6nnen wir, ja d\u00fcrfen wir Gott mit etwas so Menschlichem wie unserer Liebe in Verbindung bringen? Wir m\u00fc\u00dften doch mindestens eine besondere, christliche Form oder Gestalt der Liebe sicherstellen, vielleicht das Doppelgebot der Gottes- und N\u00e4chstenliebe, von dem wir im Evangelium geh\u00f6rt haben. Auff\u00e4llig ist nur, da\u00df Johannes in seinem Brief solche Sorgen \u00fcberhaupt nicht hat. Der Satz \u201eGott ist Liebe\u201c erscheint ihm nicht nur als erlaubte Folgerung, sondern als die allein m\u00f6gliche Folgerung aus dem Bekenntnis, <strong>da\u00df Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben<\/strong>.<\/p>\n<p>Daraus ist zu schlie\u00dfen, da\u00df wir Gott nur entdecken, wenn wir ganz tief in unser Menschsein eindringen. Also kann es nicht um eine moralisch oder religi\u00f6s \u00fcberh\u00f6hte Liebe gehen, sondern nur um die ganz allt\u00e4gliche, wie sie jeder und jedem von uns begegnen kann oder hoffentlich schon begegnet ist &#8211; und die doch nie \u201eallt\u00e4glich\u201c ist und sich vielleicht so oder \u00e4hnlich \u00e4u\u00dfert, wie ich neulich gelesen habe <em>(Ich will bei dir sein. GTB 810. S. 32)<\/em>:<\/p>\n<p>(Es ist) ein gew\u00f6hnlicher Vormittag. \u201eEin Anruf f\u00fcr Sie\u201c, sagt die Kollegin fassungslos zu mir her\u00fcber, \u201ewenn ich recht verstanden habe, aus dem Paradies.\u201c &#8211; \u201eH\u00f6rst du mich\u201c, t\u00f6nt es leise aus der Muschel, \u201ehast Du mich noch lieb?\u201c \u201eUnd ob\u201c, sage ich, \u201esehr! Gib acht auf Deine Fl\u00fcgel!\u201c Die Kollegin schaut entgeistert. \u201eEs war mein Engel\u201c, sage ich.<\/p>\n<p>Weil Gott Liebe und die Liebe aus Gott ist, begegnet Gott uns weltlich, ganz allt\u00e4glich, in den Menschen, mit denen wir es Tag f\u00fcr Tag zu tun haben, in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, in der Schule und wo es sonst sein mag. Doch gerade darin \u00f6ffnet er uns unseren Alltag, unsere Welt f\u00fcr eine neue Zukunft, auf das Paradies, auf die Herrschaft Gottes hin. Zwar verlassen wir auch als Glaubende unseren Alltag nicht &#8211; wie k\u00f6nnten wir das auch -, aber unser Alltag ist nicht mehr ausschlie\u00dflich durch Allt\u00e4glichkeiten bestimmt, sondern dadurch, da\u00df Gott sich uns um unseretwillen nicht nur freundlich zuwendet, sondern uns liebt..<\/p>\n<p>Das befl\u00fcgelt unsere Kraft und unsere Fantasie, einander zu lieben, einander eine Vorzugsstellung einzur\u00e4umen und vor allem der Lieblosigkeit Widerstand zu leisten, die immer mehr um sich greift &#8211; Widerstand aus Liebe, nicht aus Trotz oder Rechthaberei, denn: Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, weil Gott Liebe ist. Und Liebe erkennen kann nur, wer liebt.<\/p>\n<p><strong>Psalm: <\/strong>Psalm 63 (729)<\/p>\n<p><strong> Evangelium: <\/strong> Lukas 10,25-37<\/p>\n<p><strong> Lieder:<\/strong> EG 136,1; 452,1-2.4 (od. 449,1-4); 398 (od. 409,1-3[8?]); 610 (od. 401,1-4.7); 421 (od. 171)<\/p>\n<p><strong> Kyrie<\/strong> : Herr, unser Gott, wir nehmen deine Gaben in Empfang, sind aber nur selten bereit, sie mit anderen zu teilen. Im Umgang miteinander bringen wir die Geduld nicht auf, die du immer wieder mit uns hast. Wir geben die Liebe nicht weiter, die du uns zuwendest. Wir bitten um dein Erbarmen:<\/p>\n<p><strong> Gloria<\/strong> : Gott gibt uns nicht auf. Er wendet zum Guten, was wir vers\u00e4umt haben. Seine Liebe ist gr\u00f6\u00dfer als unsere Schuld. Darum k\u00f6nnen wir uns freuen und singen:<\/p>\n<p><strong> Tagesgebet<\/strong> : Herr, unser Gott, dein Wort weist uns die Richtung, damit wir nicht herumirren und ohne Orientierung sind. Sammle jetzt unsere Gedanken zu dir hin, da\u00df wir Ruhe finden heraus aus der Unruhe unseres Alltags. Dann wird deine Liebe uns ver\u00e4ndern durch Jesus Christus, deinen Sohn &#8230;<\/p>\n<p><strong> Gebet<\/strong> : Herr, unser Gott, wir danken dir f\u00fcr die Zeichen deiner Liebe und Freundlichkeit in unserem Leben. Wir alle sind beschenkte und begabte Menschen und haben Grund genug, dir zu danken. Wecke unsere Sinne auf, da\u00df<br \/>\nwir uns auch \u00fcber die kleinen und unscheinbaren Dinge freuen k\u00f6nnen: \u00fcber ein freundliches Wort, das uns Mut macht; \u00fcber die Liebe und Zuwendung, die wir von anderen erfahren; \u00fcber die Sch\u00f6nheiten dieser Erde.<br \/>\nDu bist ein gro\u00dfz\u00fcgiger Gott und schickst niemand, der zu dir kommt, mit leeren H\u00e4nden fort. F\u00fclle auch uns die H\u00e4nde, damit wir denen helfen, die hilflos sind; die an- sprechen, die einsam sind und denen keiner zuh\u00f6rt; (die tr\u00f6sten, die jetzt wie die Angeh\u00f6rigen und Freunde von &#8230; voller Trauer sind;) denen vertrauen, die nur noch Mi\u00dftrauen erfahren; denen zu ihrem Recht verhelfen, die rechtlos und verachtet sind; die vers\u00f6hnen, die sich auseinandergelebt haben; auf die zugehen, die meinen, sie k\u00f6nnten auf dieser Welt nur gegen andere aber nicht mit anderen leben &#8211; so da\u00df alle sehen, wie freundlich du bist und da\u00df du uns liebst.<\/p>\n<p>(Quellen: Liturgieentw\u00fcrfe f\u00fcr das Kirchenjahr. 2. Aufl. Frankfurt\/M. 1985, z. 13. S. n. Trin.; Agende der EKKW. Bd. I\/1. Kassel 1996, z. 13. S. n. Trin.)<\/p>\n<p><strong>Dr. Peter Weigandt<br \/>\n<a href=\"mailto:o.cello@t-online.de\">o.cello@t-online.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>7 Geliebte, la\u00dft uns einander lieben, weil die Liebe aus Gott ist, und jeder, der liebt, ist aus Gott gezeugt und erkennt Gott. 8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, weil Gott Liebe ist. 9 Darin ist die Liebe Gottes unter uns erschienen: da\u00df Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[56,1,727,114,459,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-10061","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-johannes","category-aktuelle","category-archiv","category-deut","category-kapitel-04-chapter-04-1-johannes","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10061","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10061"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10061\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14288,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10061\/revisions\/14288"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10061"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10061"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10061"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=10061"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=10061"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=10061"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=10061"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}