{"id":10152,"date":"2021-02-07T19:49:38","date_gmt":"2021-02-07T19:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10152"},"modified":"2022-10-06T08:30:09","modified_gmt":"2022-10-06T06:30:09","slug":"1-korinther-15-35-38-42-44a","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-15-35-38-42-44a\/","title":{"rendered":"1. Korinther 15, 35-38.42-44a"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>\u201eAber \u2013 so wird jemand fragen &#8211; wie werden die Toten auferstehen? Mit was f\u00fcr einem Leib werden sie kommen? Du Tor! Aus dem Samen, den Du ausstreust, w\u00e4chst kein Leben, wenn das Samenkorn nicht zuvor stirbt. Und was du s\u00e4est, das ist ja nicht schon der Leib, der ja erst werden soll, sondern ein nacktes Samenkorn, vom Weizen etwa oder von sonstigem Saatgut. Gott aber gibt ihm dann seinen Leib, wie er es bestimmt hat; und zwar jedem Samenkorn seinen eigenen Leib.<br \/>\nSo steht es auch mit der Auferstehung von den Toten. Ges\u00e4t wird in Verg\u00e4nglichkeit, auferweckt in Unverg\u00e4nglichkeit. Ges\u00e4t wird in Unehre, auferweckt in Herrlichkeit. Ges\u00e4t wird in Schwachheit, auferweckt wird in Kraft. Ges\u00e4t wird ein beseelter Leib, auferweckt ein geistlicher Leib.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nheute, am letzten Sonntag des Kirchenjahres, gedenken Viele ihrer Toten. Viele gehen heute an die Gr\u00e4ber auf dem Friedhof. Erinnerungen an vergangene gemeinsame Zeiten werden wieder wach. Vielleicht stellt sich auch die alte Traurigkeit wieder ein \u00fcber den Verlust eines nahen Menschen. Und vielleicht ist heute wieder ein St\u00fcck der altbekannten und so m\u00fchsamen Trauerarbeit n\u00f6tig: das erneute Anerkennen der Wirklichkeit eines Verlustes und das tapfere und zuversichtliche Anpacken eines Lebens ohne den verstorbenen Menschen.<\/p>\n<p>Die eindrucksvollen S\u00e4tze aus dem 1. Korintherbrief von Paulus er\u00f6ffnen aber noch eine weitere Perspektive. Es sind S\u00e4tze aus einem gro\u00dfen Kapitel, in dem Paulus die christliche Auferstehungshoffnung beschreibt. Er beschreibt hier, wie der christliche Glaube in seinem Kern Glaube an Gott ist, der seine Macht \u00fcber den Tod in der Auferstehung Jesu bewiesen hat. Mit diesem Jesus Christus sind auch wir verbunden und haben damit Anteil an seiner Auferstehung. Der Tod soll nicht das letzte Wort haben. \u201eAls letzter Feind wird er vielmehr zunichte werden\u201c. (1. Kor. 15, 26)<\/p>\n<p>Dies Bekenntnis zur tod\u00fcberwindenden Macht Gottes in Jesus Christus setzt unser Predigttext fort. Skeptikern und Zweiflern h\u00e4lt Paulus scharf entgegen: Du Tor, in der Natur kannst Du es ja beobachten, das immer wiederkehrende Stirb und Werde! Der Samen muss sterben, um Leben hervorzubringen. Und der nackte Samen wird sp\u00e4ter mit einer ansehnlichen Frucht bekleidet. So gibt Gott jedem nackten Samenkorn den zu ihm passenden Leib, das zu ihm passende Kleid. Und so \u2013 darauf l\u00e4uft die Natur-Analogie hinaus \u2013 steht es auch mit der Auferstehung von den Toten. Auch hier zuerst die Sph\u00e4re des Todes: Verg\u00e4nglichkeit, Unehre, Schwachheit, irdischer (beseelter) Leib, dann aber Gottes wunderhaftes Eingreifen. Auferstehung in Unverg\u00e4nglichkeit, Herrlichkeit, Kraft. Der geistliche Leib.<\/p>\n<p>Man kann bezweifeln, ob Paulus mit seiner Natur-Analogie damalige oder heutige Skeptiker der Auferstehung von den Toten beeindrucken konnte oder kann. Ich denke, am entscheidenden Punkt versagt die Analogie. Das Stirb und Werde eines Samenkorns ist ja durch einen internen, organischen Zusammenhang, ein genetisches Programm, verursacht. Paulus will aber genau das Gegenteil sagen: im Menschen selber steckt gerade keine Potenz, die ihn unsterblich macht und Anteil an Gottes Macht gewinnen l\u00e4sst. Es ist allein und ausschlie\u00dflich die Wundermacht Gottes, die den Menschen aus dem Tode rettet. Gerade die Anti-Thesen verg\u00e4nglich &#8211; unverg\u00e4nglich, unehrenhaft &#8211; herrlich, schwach \u2013 kr\u00e4ftig, seelisch \u2013 geistlich sollen bekr\u00e4ftigen, dass es um ein unerwartetes, neuartiges Geschehen geht: Gott bleibt seiner Sch\u00f6pfung und seinen Gesch\u00f6pfen treu \u2013 durch den Tod hindurch. Ja, Gott sieht in Christus seine Menschen noch in einer besonderen Weise an. Luther hat diese Blickrichtung Gottes so beschrieben:<\/p>\n<p>\u201eMenschen wollen in die Tiefe nicht sehen. Wo Armut, Schmach, Not, Jammer und Angst ist, da wendet jedermann die Augen ab. Und wo solche Leute sind, da l\u00e4uft jedermann davon &#8230; Gott allein ist solches Hinsehen vorbehalten, das in die Tiefe, die Not und den Jammer sieht, und so ist er allen denen nahe, die in der Tiefe sind.\u201c ( M. Luther, Das Magnificat verdeutscht und ausgelegt, 1521)<\/p>\n<p>Dies ist also die neue Perspektive, die neue Hinsicht: in den Augen Gottes ist unsere Geschichte mit den Toten noch nicht zu Ende. Diese Geschichte hat noch eine Zukunft. Wir Lebenden und unsere Toten sind noch nicht das, was wir einmal sein werden. Paulus hat daf\u00fcr \u00fcberschw\u00e4ngliche Ausdr\u00fccke gefunden: Unverg\u00e4nglichkeit, Glanz und Herrlichkeit, Kraft. Das sind Bilder f\u00fcr einen Zustand, der \u00fcber unser Verm\u00f6gen, auch Vorstellungsverm\u00f6gen hinausgeht. Wichtig ist aber vor allem, dass Gott seine Beziehung zu uns, wo, wer und wie wir auch sein m\u00f6gen, nicht aufgibt, und dass wir deswegen unsere Beziehungen zu anderen, und eben auch zu unseren Toten, nicht aufgeben m\u00fcssen. Die Trauer und die Trauerarbeit angesichts von Verlusterfahrungen ist gewiss n\u00f6tig und unvermeidlich. Aber \u00fcber die Trauer hinaus gibt es auch Hoffnung auf den Gott, der st\u00e4rker ist als Trennung und Tod.<\/p>\n<p>Freilich \u2013 Gottes Blick reicht \u00fcber unsere Geschichten und unsere Beziehungen zu den uns nahen Menschen weit hinaus. Gott ist <strong> allen<\/strong><strong> Menschen<\/strong> nahe, die von der Macht des Todes bedroht sind. Von dem gro\u00dfen Theologen des letzten Jahrhunderts, Karl Barth, wird eine Geschichte erz\u00e4hlt, die ich immer noch gut finde. Bei einem Tischgespr\u00e4ch ging es um die Frage von Tod und Auferstehung und ewigem Leben. Da wollte eine Dame von dem Professor wissen: \u201eK\u00f6nnen Sie mir ganz klipp und klar sagen: Werde ich im Himmel gewiss auch meine Lieben wiedersehen?\u201c Barth erwiderte daraufhin spontan: \u201eMachen Sie sich darauf gefasst, nicht nur Ihre Lieben!\u201c \u2013 Wir k\u00f6nnen fortsetzen: &#8230;. sondern auch Fremde. Und auch Leute, die Sie nicht m\u00f6gen, Gegner, Feinde. Das Leben mit Gott geht also weit \u00fcber den privaten Lebenskreis hinaus. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen im Jenseits ist keine Privathoffnung, in der wir mit unseren Lieben unter uns sind. Es ist eine Hoffnung auf den Sieg des Lebens \u00fcber die Todesm\u00e4chte in der ganzen Sch\u00f6pfung. \u201eWir wissen, dass alle Kreatur sich sehnt mit uns und sich noch immer \u00e4ngstigt. &#8230; Wir sind wohl gerettet, doch auf Hoffnung hin.\u201c So Paulus in einem anderen Brief (R\u00f6m 8,22).<\/p>\n<p>Ob wir diese Hoffnung nicht nur f\u00fcr uns und die Unsrigen, sondern auch f\u00fcr die Anderen \u2013 also eine weltweite Hoffnung auf die \u00dcberwindung der Todesm\u00e4chte &#8211; aufrecht erhalten k\u00f6nnen? Vieles spricht dagegen. Die Leidensgeschichten der Opfer von Terror und Folter. Unsere Verunsicherung angesichts der Verletzbarkeit moderner Gesellschaften, wie sie uns jeder Anschlag wieder bewusst macht. Der Umschlag multikultureller Toleranz in Abkapselung von Kulturen und Subkulturen und daraus entstehende Projektions- und Gewaltbereitschaft. Aus Fremden werden dann schnell Feinde. Schlie\u00dflich auch die drohende Zerst\u00f6rung unserer eigenen Lebensgrundlagen auf dieser Erde durch unsere \u00d6konomie.<\/p>\n<p>In dieser Lage verabschieden sich manche von der Hoffnung f\u00fcr die Welt. Das Lebensmotto hei\u00dft dann: Lebe in der Welt, als h\u00e4ttest Du damit nichts mehr zu tun; vielleicht ist es sogar gut, wenn die Heillosigkeit noch deutlicher wird: um so schneller und herrlicher kommt die neue Welt. In deinem Innern bist Du schon frei, bist Du schon bei Gott.<br \/>\nEine andere Form der Hoffnungslosigkeit ist viel verbreiteter: versuche, dich gut einzurichten in dieser Welt. Was irgendwann mal kommt, das kannst Du von Dir fernhalten. Es geht um das Hier und Jetzt. D. h.: was kann ich mir kaufen, was kriege ich heute, was kann ich jetzt erreichen?<\/p>\n<p>Solche Tendenz zur Resignation, zum R\u00fcckzug aus der Welt und der Hoffnung f\u00fcr die Welt kennen wahrscheinlich Viele. Ich selber kenne sie bei mir auch. Wie aber kann es geschehen, dass jemand aus der Resignation und Isolierung herauskommt und wieder Vertrauen fasst in die lebenschaffende Macht Gottes und sich wieder verbunden f\u00fchlt mit den Mitgesch\u00f6pfen auf dieser Erde? Ich meine, dass es hier vor allem um eine Offenheit geht, ein Aufmerken auf Zeichen der Lebensmacht Gottes in unseren allt\u00e4glichen Lebensvollz\u00fcgen. Es geht gewisserma\u00dfen um einen zweiten Blick, um eine andere Perspektive in Alltagsverh\u00e4ltnissen.<br \/>\nEine solche Erfahrung habe ich k\u00fcrzlich selber gemacht.<br \/>\nIch bekam Besuch von Zeugen Jehovas. 2 junge M\u00e4nner, ordentlich in Schlips und Kragen, stellten sich vor und baten um ein Gespr\u00e4ch mit mir. Ich f\u00fchrte sie in mein Zimmer und nach einigen H\u00f6flichkeiten zu Beginn kamen sie schnell zur Sache. Sie sagten, sie wollten mich zur Entscheidung rufen, der Kampf Gottes gegen Satan sei in vollem Gange. Die Kriege auf der Welt, die Gewalt, die Zerst\u00f6rung, Ausbeutung von Mensch und Natur, dahinter stecke der Satan. Aber Gott werde bald ein Ende machen und Feuer und Schwefel \u00fcber die B\u00f6sen regnen lassen. Er werde sich mit Macht durchsetzen und die B\u00f6sen ausrotten. Millionen w\u00fcrden zugrunde gehen \u2013 aber ich k\u00f6nne mich jetzt noch f\u00fcr Gottes siegreiche Seite entscheiden.<\/p>\n<p>Ich merkte, dass ich unterdessen unruhig wurde. Ich fing an, mich zu \u00e4rgern. Dann sagte ich sehr scharf: \u201eWie k\u00f6nnen Sie und Ihr Gott das Leben von Millionen Menschen das Leben so kaltherzig verloren geben!\u201c Ich hatte das Gef\u00fchl, einen unverdaulichen Brocken geschluckt zu haben, den ich unbedingt wieder loswerden wollte. Die Atmosph\u00e4re war nun gespannt und feindselig geworden.<br \/>\nUnd dann geschah etwas merkw\u00fcrdiges. Ich sah hinter den verschlossenen und harten Gesichtsz\u00fcgen der beiden M\u00e4nner weiche und offene Gesichtsz\u00fcge junger Leute aufleuchten. Zwei Menschbr\u00fcder. Es war, als ob ich Teil einer anderen Geschichte geworden w\u00e4re \u2013 einer Geschichte, in der der verstehende und liebevolle Blick nicht bricht unter dem Ansturm des Negativen, sondern standh\u00e4lt. Gottes Blick auf uns Mensch, und Gottes Geschichte mit uns Menschen: Der Herr l\u00e4sst leuchten sein Angesicht \u00fcber uns wenig ansehnlichen Menschen.<\/p>\n<p>Der Rest des Gespr\u00e4chs ist kurz erz\u00e4hlt: Ich gewann meine Fassung wieder, die Atmosph\u00e4re entspannte sich und die Verschiedenheit unseres Fr\u00f6mmigkeitsstils konnte zun\u00e4chst einmal, zumindest von mir, akzeptiert werden.<br \/>\nDie lebenschaffende Macht Gottes ist in unserem Alltag l\u00e4ngst gegenw\u00e4rtig \u2013 es gilt sie nur zu entdecken.<br \/>\nAmen<\/p>\n<p><strong>Wolfgang Winter<br \/>\nStudienseminar der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers<br \/>\n<a href=\"mailto:stg@gwdg.de\">stg@gwdg.de<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAber \u2013 so wird jemand fragen &#8211; wie werden die Toten auferstehen? Mit was f\u00fcr einem Leib werden sie kommen? Du Tor! Aus dem Samen, den Du ausstreust, w\u00e4chst kein Leben, wenn das Samenkorn nicht zuvor stirbt. 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