{"id":10173,"date":"2021-02-07T19:49:31","date_gmt":"2021-02-07T19:49:31","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10173"},"modified":"2022-10-24T11:19:51","modified_gmt":"2022-10-24T09:19:51","slug":"predigt-zu-luthers-4-invokavit-predigt-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-luthers-4-invokavit-predigt-2\/","title":{"rendered":"Predigt zu Luthers 4. Invokavit-Predigt"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p><em>Vorbemerkung: <\/em><\/p>\n<p>Die Predigt ist f\u00fcr eine der G\u00f6ttinger Innenstadtkirchen gedacht.<br \/>\nEs gibt dort sowohl ein starkes kulturelles als auch ein starkes soziales<br \/>\nEngagement. Es wird mit gro\u00dfem Erfolg f\u00fcr die Finanzierung<br \/>\neines neuen Kirchenfensters von Schreiter gesammelt. Darin liegt eine<br \/>\nAktualit\u00e4t des u.g. zweiten Beispiels.<\/p>\n<p>\u00dcber die 4. der Invokavitpredigten allein l\u00e4\u00dft sich<br \/>\nm.E. schlecht reden. Deswegen habe ich den Kontext, d.h. die Predigten<br \/>\n1-3 mit einbezogen.<\/p>\n<p>Die Lutherzitate sind kursiv gesetzt. Am Anfang der Predigt steht keine<br \/>\nweitere Anrede.<\/p>\n<p><em>Predigt<\/em>:<\/p>\n<p>Was ist evangelische Freiheit? \u00dcber diese Frage m\u00f6chte ich<br \/>\nheute predigen. Und als Grundtext dieser Predigt soll mir ausnahmsweise<br \/>\nkein bestimmter biblischer Text dienen, sondern wiederum eine Predigt \u0096 eine<br \/>\nPredigt, die schon einmal gehalten wurde. Genau genommen wurde sie am<br \/>\n12.M\u00e4rz 1522 gehalten, also vor 482 Jahren. Es ist die 4. der ber\u00fchmten<br \/>\nInvokavitpredigten Luthers.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist Luther nicht die Bibel \u0096 keiner hat das besser gewu\u00dft,<br \/>\nals Luther selbst. Aber seine Theologie ist so kraftvoll, da\u00df sie<br \/>\nbisweilen auch uns noch zur Sprache verhelfen kann. Sie lebt aus dem<br \/>\nUrsprung des christlichen Glaubens, leidenschaftlich und klar.<\/p>\n<p>Im Sp\u00e4twinter 1522 war Luther noch in Schutzhaft auf der Wartburg<br \/>\nund \u00fcbersetzte das Neue Testament. In dieser Zeit kam es in Wittenberg<br \/>\nzu gewaltt\u00e4tigen Unruhen. Heiligenbilder wurden von den Alt\u00e4ren<br \/>\ngerissen und zerst\u00f6rt. Mit der Brechstange wurden unter F\u00fchrung<br \/>\ndes Fanatikers Karlstadt Gottesdienstreformen durchgesetzt, die gewohnte<br \/>\nLiturgie abgeschafft. Die Partei der kirchlichen Reform war zutiefst<br \/>\ngespalten. Es gab einige atemlose Fanatiker und viele, die einfach bodenlos<br \/>\nverunsichert waren. Immer geh\u00e4\u00dfiger wurde der Streit um die<br \/>\nKirche.<\/p>\n<p>In dieser Situation kam der Wunsch auf, Luther m\u00f6ge zur\u00fcckkehren<br \/>\nund f\u00fcr Klarheit sorgen. Und in der Tat sah Luther sich verantwortlich,<br \/>\nnicht zuletzt als berufener Pfarrer der Wittenberger Stadtkirche. Obwohl<br \/>\nder Kurf\u00fcrst dagegen war, kehrte Luther am 6.M\u00e4rz nach Wittenberg<br \/>\nzur\u00fcck, in eine aufgeheizte, g\u00e4rende, aggressive Stimmung.<br \/>\nUnd was tat er? Er predigte, jeden Tag. Er tat nichts, als zu predigen.<br \/>\nUnd das wirkte. Keine Gewalt! Kein reformatorischer Hochmut. Nur mit<br \/>\ndem Wort sind die Menschen zu \u00fcberzeugen. Nur, was wir zu sagen<br \/>\nhaben, macht frei. &#8211;<\/p>\n<p>Wo liegen Sinn und Grenze evangelischer Liberalit\u00e4t? Was ist evangelische<br \/>\nFreiheit?<\/p>\n<p>Beliebigkeit ist es nicht. Es ist nicht die laue Gleichg\u00fcltigkeit<br \/>\naller Inhalte. Der ohnm\u00e4chtige Verzicht auf alle Verbindlichkeit<br \/>\ndes Glaubens \u0096 das ist es nicht. Es hei\u00dft nicht, da\u00df jeder<br \/>\nEsel glauben soll, was ihm gerade einf\u00e4llt. Wir m\u00fcssen wissen,<br \/>\nwas es mit Gott ist, um alles in der Welt. Es h\u00e4ngt doch das Leben<br \/>\ndran, der Sinn! \u0084 <em>Wir sind alle zum Tode gefordert, und wird keiner<br \/>\nf\u00fcr den Andern sterben, sondern ein jeglicher in eigener Person<br \/>\nf\u00fcr sich mit dem Tod k\u00e4mpfen. <\/em> [&#8230;] <em>Ich werde dann<br \/>\nnicht bei dir sein noch du bei mir. Derhalben mu\u00df ein jedermann<br \/>\nselbst die Hauptst\u00fccke, so einen Christen belangen, wohl wissen,<br \/>\ndadurch er in diesen ernsten Kampf ger\u00fcstet komme. <\/em>\u0093 Diesen<br \/>\nKampf k\u00e4mpfen wir doch jetzt schon. Um Klarheit. Um Gewi\u00dfheit.<br \/>\nDa darf es keine Beliebigkeit geben. (Und wenn es sie gibt, leiden wir.)<br \/>\nEvangelisch ist hier nur die Freiheit, die aus der Wahrheit kommt. Die<br \/>\nGott schenkt, weil er bei dir ist. 1.Hauptst\u00fcck: die Unfreiheit<br \/>\nkennen. \u0084 <em>da\u00df wir alle Kinder des Zorns sind und alle unsere<br \/>\nWerk, gedanken und Sinne s\u00fcndlich und nichts sind vor Gott <\/em>.\u0093 Vielleicht<br \/>\nist Gott immer bei uns, und wir wissen es garnicht. Vielleicht ist er<br \/>\nin jedem Atemzug, in jeder Schneeflocke, in jedem Lichtstrahl bei uns.<br \/>\nUnd wir selbst sind schuld, da\u00df wir ihn nicht kennen. Die Spiegelwelt<br \/>\nim Kopf. Die Lust, selbst wie Gott zu sein. Die Angst. Der Zweifel des<br \/>\neinsamen Menschen in einer gottlosen Welt. Wo ist Gott? Wir sind gefangen<br \/>\nin uns selbst. 2.Hauptst\u00fcck: \u0084 <em>da\u00df uns Gott <\/em> [&#8230;] <em>seinen<br \/>\neingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat <\/em> [&#8230;] <em>Wer an ihn<br \/>\nglaubt, soll der S\u00fcnde frei sein und ein Kind Gottes <\/em>\u0093. Da\u00df er<br \/>\nein Mensch geworden ist wie wir. Da\u00df er an Jesus uns sein ewiges<br \/>\nLeben offenbart hat, und da\u00df wir bestimmt sind, dazuzugeh\u00f6ren.<br \/>\nDa\u00df unser Glauben nur dies sein kann, da\u00df seine Liebe uns<br \/>\nergreift.<\/p>\n<p>Nur darin werden wir frei. Zerbrochen der Spiegel, in dem wir nur uns<br \/>\nund die Welt sehen, wie wir sie uns zurecht machen. Frei von der Angst.<br \/>\nFrei zu leben.<\/p>\n<p>Sicher \u0096 wir k\u00e4mpfen um Klarheit. Wir ringen immer wieder darum,<br \/>\nes zu verstehen. Die Sprache der Wunder ist uns fremd geworden. Das leere<br \/>\nGrab? Der Verstand macht uns oft sprachlos. Die Schwachen versinken in<br \/>\nGleichg\u00fcltigkeit. Atheismus der Gleichg\u00fcltigkeit. Einige erstarren<br \/>\nin christlichem Fundamentalismus. Die Starken aber leiden an der Sprachlosigkeit<br \/>\nund beten um die neue Sprache. Das war zu Luthers Zeit nicht so, diese<br \/>\nSprachlosigkeit. Vielleicht war es so, bevor Luther kam. Aber das ist<br \/>\ndann auch evangelische Freiheit: die Erfahrung, da\u00df kein kirchliches<br \/>\nGesetz uns Glauben vorschreiben kann. Kein Papst kann uns vorschreiben,<br \/>\nwas zu glauben ist. Von Amts wegen Dogmen festlegen \u0096 das ist absurd.<br \/>\nNiemand kann zum Glauben zwingen, weder andere, noch sich selbst \u0096 und<br \/>\nwenn, dann w\u00e4rs ein Selbstbetrug. Das wu\u00dfte Luther. \u0084 <em>predigen<br \/>\nwill ichs, sagen will ichs, schreiben will ichs, aber zwingen und dringen<br \/>\nmit Gewalt will ich niemand, den der Glaub will willig und ungen\u00f6tigt<br \/>\nsein und ohne Zwang angenommen werden <\/em>\u0093. Glauben hei\u00dft, ergriffen<br \/>\nwerden. Wollt Gott, wir finden die Predigt, die uns ergreift. Wollt Gott,<br \/>\nsein Geist nimmt uns mit.<\/p>\n<p>Vor der Freiheit steht das Eingest\u00e4ndnis der Unfreiheit. Vielleicht<br \/>\nsind es nicht mehr die Gesetze, die Gebote, die Normen, die uns gefangen<br \/>\nhalten, und an denen wir verzweifeln. Das ist anders als zur Zeit Luthers.<br \/>\nOb es besser ist? Ich wei\u00df es nicht. Fest steht: Wie ehedem sind<br \/>\nwir gefangen in uns selbst, immer wieder. Wir sind gefangen im Gewebe<br \/>\nder Lebensl\u00fcgen, die die Angst verdr\u00e4ngen, immer wieder. \u0082All<br \/>\nunsere Werke und Gedanken sind nichts vor Gott.\u0091 Frei aber bin ich, wenn<br \/>\nich wei\u00df, da\u00df Gott Mensch wurde und ich deswegen zu ihm geh\u00f6re.<br \/>\nWenn ich wei\u00df, da\u00df diese Welt kein sinnloser Zufall ist,<br \/>\nsondern da\u00df Gott die Welt liebt, die er schuf. Da\u00df er gekommen<br \/>\nist. Wo ist Gott? Gott ist \u00fcberall. Gott ist die Liebe. Gott ist<br \/>\nder Grund. Gott ist die Zukunft. Er ist gekommen. Dann habe ich vor nichts<br \/>\nin der Welt Angst. Nichts kann mich zwingen, kein Mensch und keine Macht.<br \/>\nKeine Lebensform, kein Moralgesetz, keine Meinung der Anderen kann mich<br \/>\ninnerlich verpflichten. Mein Grund steht tiefer. Ich bin frei, offen<br \/>\nf\u00fcr ein neues Leben, das jetzt erst beginnt.<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr welches Leben? Das war die Frage in Wittenberg im Jahr<br \/>\n1522. &#8211;<\/p>\n<p>Eure Freiheit ist lieblos, sagt Luther. Gut, vielleicht seid ihr frei.<br \/>\nVielleicht seit ihr so frei, da\u00df alle blo\u00dfe Tradition, alle \u00e4u\u00dfere,<br \/>\nkirchliche Form f\u00fcr euch unwichtig geworden sind. Aber diese Freiheit<br \/>\nkann doch nicht leer sein. Wenn es wirklich Gott ist, der euch befreit,<br \/>\ndann seit ihr zur Liebe befreit. Das ist doch die Freiheit: da\u00df die<br \/>\nLiebe Gottes, die st\u00e4rker ist als der Tod, in euch ist. So ist es<br \/>\ndoch? Was also sollen eure Feindbilder? Was soll dieser Hochmut gegen\u00fcber<br \/>\nden Unfreien? Unser n\u00e4chster Feind, \u0084 <em>der uns am aller sch\u00e4dlichsten<br \/>\nist <\/em>\u0093, sind immer noch wir selbst, sagt Luther. Schau in den Spiegel.<br \/>\nDas Ich, das allein bleibt, ist der Tod. Und wenn du nicht zur Liebe<br \/>\nbefreit bist, dann wirds mit deiner Freiheit \u00fcberhaupt nicht weit<br \/>\nher sein. Dann ist deine evangelische Freiheit ein sch\u00f6ner Schein.<br \/>\nDer Teufel \u0084 <em>will auch gerne sch\u00f6ne sein, wenn er auf die Kirchmesse<br \/>\ngeladen wird. <\/em>\u0093<\/p>\n<p>Zwei Beispiele, schon bei Luther aktuell: Das eine: Kirchenreform. Vielleicht<br \/>\nsind wir ja frei von dem ganzen Plunder: Talar, B\u00e4ffchen, Kanzel.<br \/>\nWir k\u00f6nnen doch auch so sagen, was not tut. Vielleicht brauchen<br \/>\nwir ja auch die alte Liturgie nicht, die Formen, sie sowieso so vielen<br \/>\nfremd sind, die alten Lieder, die alten Bilder, die alten Mauern. \u0096 Stimmt.<br \/>\nAm Ende wird&#8217;s darauf wohl nicht ankommen. Gott kennen, \u00fcberall.<br \/>\nGottesliebe. Das ist entscheidend. Da\u00df er f\u00fcr uns da ist.<br \/>\nAber: die alten Formen, die alten Lieder, die alten Mauern \u0096 ist das<br \/>\nnicht auch Gestalt gewordene Liebe? Sind das nicht die Formen der Gemeinschaft,<br \/>\nzu der wir geh\u00f6ren? Geh\u00f6ren sie nicht zur Sprache, in der wir<br \/>\nleben? Und wenn du das schon nicht so empfindest, wenn du das alles nicht<br \/>\nbrauchst, dann h\u00fcte dich wenigstens vor dem Hochmut gegen\u00fcber<br \/>\ndenen, die nicht so frei sind. &#8211; Brauchen wir mehr Mut, die Dinge zu \u00e4ndern?<br \/>\nOder brauchen wir mehr R\u00fccksicht auf die Tradition und die, denen<br \/>\nsie gut tut? Was meinen sie? Evangelische Freiheit.<\/p>\n<p>Das zweite Beispiel: der Streit zwischen Kirchenkultur und sozialer<br \/>\nAufgabe. Was ist mit den Bildern? Ist es nicht besser, einer, der in<br \/>\nder Kirche Bilder stiften will, \u0084 <em>gebe je lieber einem armen Menschen<br \/>\nein Gulden oder zweene denn da\u00df er f\u00fcnfzig, sechzig, hundert<br \/>\nGulden und noch mehr auf ein unn\u00fctz Ding wende <\/em>\u0093? Das gab \u0084 <em>Rumor<br \/>\nund Aufruhr <\/em>\u0093 in Wittenberg, Bildersturm, Brandgeruch \u0096 was heute<br \/>\nin G\u00f6ttingen gottlob nicht zu bef\u00fcrchten ist. Der Grund f\u00fcr<br \/>\nden Aufruhr war aber nicht einfach nur der Widerspruch, goldene Bilder<br \/>\nin die Kirche zu stellen, w\u00e4hrend drau\u00dfen echter Hunger herrscht.<br \/>\nLuther sah tiefer. Der eigentlich entscheidende Punkt war der \u0084 <em>Mi\u00dfbrauch <\/em>\u0093 der<br \/>\nBilder, d.h. die Meinung des Stifters, \u0084 <em>er tue Gott einen Dienst<br \/>\nund Wohlgefallen dran und habe ein gut Werk getan, damit er etwas von<br \/>\nGott wolle verdienen, welches denn rechte Abg\u00f6tterei ist <\/em>\u0093.<br \/>\nIch wei\u00df nicht, ob es das heute noch gibt: da\u00df jemand f\u00fcr<br \/>\nKirchenkunst spendet, um Gott n\u00e4her zu sein. Um ein Opfer zu bringen,<br \/>\ndas Gott belohnt. Um das Heilige ins eigene Werk zu bannen. Das w\u00e4re<br \/>\nwirklich Mi\u00dfbrauch. Das mu\u00df klar sein. Erst wenn das klar<br \/>\nist, kann die Entscheidung in evangelischer Freiheit getroffen werden.<br \/>\nDann aber gilt mit Luther: Macht kein neues Gesetz aus der Frage. Wenn<br \/>\netwas mi\u00dfbraucht wird, ist es deswegen nicht selbst schlecht. \u0084 <em>Der<br \/>\nWein und die Weiber bringen manchen in Jammer und Herzeleid, machen viel<br \/>\nzu Narren und wahnsinnige Leute, wollen wir drumb den Wein wegsch\u00fctten<br \/>\nund die Weiber umbringen? <\/em>\u0093 Wohl nicht.<\/p>\n<p>Und was die Bilder angeht: Auch Kunst geh\u00f6rt zur Sprache der Wahrheit<br \/>\nund der Liebe. In der Kirche geh\u00f6rt sie uns allen. Die Kirche ist<br \/>\ndoch unser gemeinsames Haus. (Deswegen freue ich mich auch \u00fcber<br \/>\njede Spende, die f\u00fcr unser neues Fenster eingeht.)<\/p>\n<p>Kurz: in evangelischer Freiheit und Menschenliebe kannst du enscheiden:<br \/>\nSozialsack oder Kulturbeutel. Mach kein neues Gesetz draus. &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n<p>Es ist gut, da\u00df wir evangelisch sind. Es ist gut, da\u00df wir<br \/>\nfrei sind. Was ist evangelische Freiheit? Beliebigkeit ist es nicht.<br \/>\nFrei sind wir nur, wenn der Tod und die Angst besiegt sind. Frei sind<br \/>\nwir nur, wenn die Wahrheit die L\u00fcge besiegt. Frei sind wir nur,<br \/>\nwenn unser Leben gerechtfertigt ist. Frei sind wir nur, wenn wir frei<br \/>\nzur Liebe sind.<\/p>\n<p>Der Friede Gottes, welcher h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre<br \/>\nunsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.<\/p>\n<p><strong>PD Dr. Tom Kleffmann, G\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:tom.kleffmann@theologie.uni-goettingen.de\">tom.kleffmann@theologie.uni-goettingen.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorbemerkung: Die Predigt ist f\u00fcr eine der G\u00f6ttinger Innenstadtkirchen gedacht. Es gibt dort sowohl ein starkes kulturelles als auch ein starkes soziales Engagement. Es wird mit gro\u00dfem Erfolg f\u00fcr die Finanzierung eines neuen Kirchenfensters von Schreiter gesammelt. 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