{"id":10179,"date":"2021-02-07T19:49:35","date_gmt":"2021-02-07T19:49:35","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10179"},"modified":"2022-10-10T09:27:52","modified_gmt":"2022-10-10T07:27:52","slug":"predigt-zu-luthers-7-invokavitpredigt-vom-15-maerz-1522","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zu-luthers-7-invokavitpredigt-vom-15-maerz-1522\/","title":{"rendered":"Predigt zu Luthers 7. Invokavitpredigt vom 15. M\u00e4rz 1522"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p align=\"center\"><strong>\u0084Gott ist ein gl\u00fchender Backofen voller Liebe\u0093<br \/>\n<\/strong>Predigt zu Luthers 7. Invokavitpredigt vom 15. M\u00e4rz 1522<br \/>\ngehalten am 14.3.2004 in Stuttgart<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>(1) Der Weg von einer zivilisierten Ordnung zu Chaos und Inferno ist kurz. Einige Sekunden haben gen\u00fcgt, um die morgendliche Gesch\u00e4ftigkeit in Spaniens Hauptstadt Madrid in eine H\u00f6lle aus Feuer, Blut und Entsetzen zu verwandeln. Wir sind geschockt wie damals am 11. September. Wieder sehen wir die Bilder der Opfer in ihrer schrecklichen Verst\u00fcmmelung, in ihrem Schmerz und ihrem Leiden. Wir trauern mit allen, die einen Menschen verloren haben, mit all den Familien, die ihre Kinder, ihre M\u00fctter und V\u00e4ter morgens noch fr\u00f6hlich verabschiedet haben und die nun in abgrundtiefes Leid gest\u00fcrzt sind. \u0084Aus tiefer Not schrei ich zu dir\u0093 \u0096 haben wir gerade gesungen. Wahrlich: Abgr\u00fcnde der Tiefe haben sich aufgetan! Halten wir ein und denken wir an die Opfer der Attentate vom Donnerstag. Halten wir ein und beten in der Stille f\u00fcr alle, die ihr Leben oder ihre Gesundheit verloren haben. Beten wir f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen und Freunde der Opfer und alle, die ihnen nahe stehen und helfen.<\/p>\n<p><em>Stille <\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>(2) Der Weg von zivilisierter Ordnung zu Chaos und Inferno ist kurz. Umgekehrt ist der Weg aus dem Chaos hin zu einer zivilisierten Ordnung, hin zu einem friedlichen Miteinander, hin zu einer Gesellschaft, in der Recht und Gesetz gelten und in der die Schwachen unter den Starken nicht zu leiden haben lang, sehr lang. Der Aufbau einer gerechten Gesellschaft erfordert unendliche M\u00fche, er ben\u00f6tigt Jahrzehnte und den Einsatz vieler gutwilliger Menschen. Wenn man sich klar macht, welch hehren ethischen Grunds\u00e4tze schon im Alten Testament niedergelegt sind \u0096 nicht t\u00f6ten, nicht ehebrechen, nicht stehlen \u0096 und wie sehr gegen diese Grunds\u00e4tze bis heute t\u00e4glich versto\u00dfen wird, dann merkt man, wie lange der Weg zur Zivilisation ist.<\/p>\n<p>Oder schauen wir, welch gro\u00dfen Impulse hin zu mehr Gerechtigkeit im Neuen Testament stehen, wie sehr Jesus darauf abgehoben hat, dass die Armen und Elenden zu sch\u00fctzen sind, dass sie mit an den Tisch eingeladen werden und nicht ausgegrenzt werden. Denken wir daran \u0096 der Weltgebetstag hat uns daran erinnert \u0096, wie im Urchristentum die Gleichberechtigung von Frauen propagiert und \u00fcber einige Jahrzehnte auch gelebt wurde und nehmen wir dann wahr, dass die rechtliche Gleichstellung von Frauen noch zwei Jahrtausende ben\u00f6tigte und dass erst seit 35 Jahren Frauen in der Evangelischen Kirche Pfarrerinnen werden d\u00fcrfen \u0096 dann wird unmittelbar sichtbar, dass es ein unendlich langer, anstrengender Weg zu einer gerechten, zivilisierten Gesellschaft ist und dass dieser Weg von schrecklichen R\u00fcckschl\u00e4gen, von Stagnation und Borniertheit ges\u00e4umt wird, die viele zum Aufgeben und zur Verzweiflung bringen.<\/p>\n<p>(3) Der Weg zu einer gerechten Gesellschaft ist unendlich weit. Der Weg zu Chaos und Willk\u00fcr hingegen ist kurz. Auch die evangelische Bewegung musste in ihren Anf\u00e4ngen in bitterer Weise diese Erfahrung machen. Mit viel Begeisterung hatte man in Wittenberg die Lehren Martin Luthers aufgenommen. Auf einer Welle der Sympathie war Luther zum Reichstag nach Worms gereist. Er war ein Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr breite Schichten und f\u00fcr das unter der p\u00e4pstlichen Geldgier und geistlicher Knechtschaft leidende Deutschland. Allein dieser breiten Zustimmung war es zu verdanken, dass Luther den Reichstag in Worms im Jahr 1521 wieder lebend verlassen konnte. Er wurde zwar in Acht und Bann geschlagen, aber durchsetzen lie\u00df sich das gegen so eine breite Unterst\u00fctzerfront nicht.<\/p>\n<p>Immerhin: aus Sorge um Luthers Leben lie\u00df ihn sein Landesf\u00fcrst Friedrich der Weise auf die Wartburg verschleppen. Als Junker J\u00f6rg war Luther dazu verurteilt zuzusehen, wie es mit der Reformation weitergeht. Flei\u00dfig wie er war, hat Luther seine Zeit genutzt, das Neue Testament ins Deutsche zu \u00fcbersetzen. Doch lange hielt es Luther nicht auf der Wartburg. Aus Wittenberg erreichten ihn beunruhigende Nachrichten. Sein Fakult\u00e4tskollege Karlstadt hatte sich zusammen mit einigen Zugereisten an die Spitze des Reformprozesses in Wittenberg gestellt. Und Karlstadt und seine Mitstreiter setzten auf radikale Reformen. Mit Gewalt wurde der alte Gottesdienst aufgehoben. Unter Zwang wurden die Menschen zur neuen Form der Messe getrieben. Die Ordnung der Stadt wurde umgekrempelt. Geistlicher Hochmut, Unduldsamkeit und Lieblosigkeit regierten. In wenigen Wochen drohte die reformatorische Bewegung im Chaos zu versinken. Es kam zu Bilderst\u00fcrmen und Gewalttaten, alles im Namen der guten Sache. \u0084Wittenberger Wirren\u0093 werden die Ereignisse des Herbstes und Winters 1521\/22 im Allgemeinen genannt. Im Film \u0084Luther\u0093, der im letzten Herbst in den Kinos lief, sind diese Wittenberger Wirren die dramatischsten Szenen des Films. Historisch ungenau aber filmisch gekonnt und sachlich begr\u00fcndbar sind die Wittenberger Wirren im Film dabei mit den Ereignissen des Bauernkriegs vermischt, der erst drei Jahre sp\u00e4ter ausbrach.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 1522 hielt Luther es nicht l\u00e4nger auf der Wartburg. Allen zur Vorsicht mahnenden Ratschl\u00e4gen zum Trotz ging er nach Wittenberg zur\u00fcck und sorgte daf\u00fcr, dass der Spuk ein Ende nahm. Vom Sonntag Invocavit an, dem ersten Sonntag der Passionszeit, hielt Luther jeden Tag eine Predigt, insgesamt acht. Diese acht Predigten gingen als \u0084Invocavit-Predigten\u0093 in die Geschichte ein. Sie sind Luthers ber\u00fchmteste Predigten geworden. In wenigen Monaten waren sie \u00fcber Flugschriften in ganz Deutschland verbreitet. Auch im Luther-Film nehmen die Invocavit-Predigten eine prominente Stellung ein. Luther schreitet dabei durch die Wittenberger Kirche und redet den Menschen eindringlich ins Gewissen. Einen Abschnitt aus der siebten der acht Invocavit-Predigten will ich Ihnen nun an Stelle des Predigttextes vorlesen. (Textfassung: Insel-Ausgabe, Bd. 1, 301-303)<\/p>\n<p>\u0084Nun haben wir von Gott lauter Liebe und Wohltat empfangen, denn Christus hat f\u00fcr uns seine Gerechtigkeit und alles, was er hatte eingesetzt und hingegeben, hat alle seine G\u00fcter \u00fcber uns ausgesch\u00fcttet, welche niemand ermessen kann; kein Engel kann sie begreifen oder ergr\u00fcnden: <em>denn Gott ist ein gl\u00fchender Backofen voller Liebe, der da von der Erde bis an den Himmel reicht. <\/em><\/p>\n<p>Die Liebe [\u0085] sp\u00fcre ich allhier zu Wittenberg noch nicht unter euch, obwohl sie euch viel gepredigt ist, in der solltet ihr euch doch weiterhin \u00fcben. [\u0085]. Wollt ihr euch nicht in der Liebe erzeigen, dann unterlasst die anderen Dinge auch, denn St. Paulus sagt in 1. Korinther 13: Wenn ich mit Engels- und Menschenzungen redete und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re ich eine Glocke oder Schelle. [\u0085]<\/p>\n<p>Ihr wollt von Gott all sein Gut im Sakrament nehmen, aber wollt es nicht in der Liebe wieder ausgie\u00dfen. Keiner nimmt sich des anderen ernstlich an, keiner will dem andern die H\u00e4nde reichen, sondern ein jeder hat auf sich selber Acht, was ihm f\u00f6rderlich sei, und sucht das Seine [\u0085]. Das ist zum Erbarmen. Das ist euch sehr lange gepredigt; es sind auch alle meine B\u00fccher darauf gerichtet und davon voll, den Glauben und die Liebe zu treiben. [\u0085] Ihr versucht Gott allzu hart, meine Freunde.\u0093<\/p>\n<p>(4) Die Liebe Gottes \u0096 das ist das gro\u00dfe Thema Martin Luthers und der Reformation: Gott ist ein liebender Gott, Gott will die Menschen nicht strafen, er will sie f\u00fcr sich gewinnen. Gottes Liebe m\u00fcssen wir uns nicht verdienen, so wie wir uns die Anerkennung unserer Mitmenschen verdienen m\u00fcssen. Gottes Liebe gilt uns vorbehaltlos. Gott ist, so sagt es Luther in seiner Predigt mit einem \u00fcberw\u00e4ltigenden Bild: Gott ist ein gl\u00fchender Backofen voller Liebe, der von der Erde bis an den Himmel reicht.<\/p>\n<p>Aus der gro\u00dfen F\u00fclle seiner Liebe schenkt Gott uns mehr als wir verdienen. Er schenkt uns unser Leben, er sorgt f\u00fcr unser Essen, indem er die Erde Nahrung hervorbringen l\u00e4sst. Gott schenkt uns Menschen die Sprache und das Bewusstsein, er macht uns zu Mitgestaltern seiner Erde. Gott gibt uns den Verstand und die F\u00e4higkeit zur Verantwortung, er hebt das menschliche Geschlecht damit aus allen Kreaturen heraus. Gott schenkt uns die Gnade, ihn zu erkennen, die F\u00e4higkeit, sich an ihn wenden zu k\u00f6nnen und zu ihm zu beten. All das schenkt uns Gott und noch viel mehr, ganz ohne unser Zutun, v\u00f6llig umsonst, einfach aus Liebe, weil Gott eben jener gl\u00fchende Backofen voller Liebe ist.<\/p>\n<p>(5) Die Frage Luthers an seine Zuh\u00f6rer und die Frage an uns heute lautet: Was machen wir aus dieser Gabe Gottes? Erweisen wir uns dem Geschenk der Liebe Gottes als w\u00fcrdig oder nicht? Sind wir bereit zur Vergebung, sind wir in der Lage einander die Hand zu reichen, auch wenn es Streit gab? Denken wir an jene, denen es nicht so gut geht wie uns selbst? Sind wir bereit, den Armen zu helfen, ganz direkt oder mit einer Spende f\u00fcr die Vesperkirche hier in Stuttgart oder mit einer Spende f\u00fcr Brot f\u00fcr die Welt?<\/p>\n<p>Wir Menschen neigen dazu, all das, was uns von Gott geschenkt ist, als selbstverst\u00e4ndlich hinzunehmen, so als h\u00e4tten wir einen Anspruch darauf. Gerade hier auf der G\u00e4nsheide, wo viele beg\u00fcterte und einflussreiche Menschen wohnen, begegnet einem diese Haltung immer wieder: Ich habe einen Anspruch auf all das, was mir geh\u00f6rt. Ich habe einen Anspruch auf mein Verm\u00f6gen, auf meine Familie, auf mein Lebensgl\u00fcck, auf meine Karriere, auf die Ber\u00fccksichtigung meiner Interessen und auf den Einfluss, den ich habe. Aber nicht nur auf der G\u00e4nsheide begegnet einem diese Haltung. Sie ist ein Kennzeichen des modernen, individualisierten Menschen \u00fcberhaupt. Kaum einer \u0096 und ich selbst nat\u00fcrlich auch nicht \u0096 kann sich davon freihalten. Individualit\u00e4t, so lehrt uns die Soziologie, \u00e4u\u00dfert sich heute vor allem durch die Formulierung von Anspr\u00fcchen. \u0084Ich fordere, also bin ich!\u0093 \u0096 so lautet das heimliche Credo des modernen Menschen.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklich wird man im \u00dcbrigen durch die Formulierung von Anspr\u00fcchen nicht. Weil alle zu viele Anspr\u00fcche stellen, nimmt die Zahl der Entt\u00e4uschungen drastisch zu. Und die Folge entt\u00e4uschter Anspr\u00fcche sind oft genug eine tiefe Traurigkeit und Depression. Individualit\u00e4t hei\u00dft heute: Anspr\u00fcche formulieren. Und deshalb hei\u00dft Individualit\u00e4t oft genug auch: Ungl\u00fccklich Sein.<\/p>\n<p>(6) Manchmal allerdings ist die Folge entt\u00e4uschter Anspr\u00fcche auch exzessive Gewalt. Das Schulmassaker von Erfurt wurde \u0096 nach allem was man wei\u00df \u0096 von einem angerichtet, der seine Anspr\u00fcche an Geltung und Liebe nicht mehr mit seinen Erfahrungen in Einklang bringen konnte. Entt\u00e4uschung kann in Zerst\u00f6rung und Gewalt m\u00fcnden. Der moderne Terrorismus ist aus Sicht der T\u00e4ter ein Versuch, die Erfahrungen echter oder vermeintlicher Dem\u00fctigung zu verarbeiten. Entt\u00e4uschung im Blick auf Einfluss, Macht und Liebe finden ihren explosiven Ausweg im Massenmord an anderen, deren Gl\u00fcck die T\u00e4ter nicht l\u00e4nger ertragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Bibel ist im Blick auf unsere Anspr\u00fcche von einer gnadenlosen H\u00e4rte: \u0084Was hast du, das du nicht empfangen hast?\u0093 fragt der Apostel Paulus und er f\u00e4hrt fort: \u0084Wenn du es aber empfangen hast, was r\u00fchmst du dich dann, als h\u00e4ttest du es nicht empfangen?\u0093 (1. Kor. 4,7) Die biblische Tradition versucht uns immer wieder Bescheidenheit im Blick auf unsere Anspr\u00fcche zu lehren. Und Martin Luther steht in dieser Tradition, wenn er zwar auf Gottes gro\u00dfe Liebe verweist, aber zugleich auch darauf hinweist, dass Gottes Liebe zu uns die Verpflichtung enth\u00e4lt, diese Liebe nicht f\u00fcr uns zu behalten, sondern weiterzugeben an unseren N\u00e4chsten.<\/p>\n<p>Die Bibel und in gleicher Weise Martin Luther verweisen uns darauf, dass wir selbst daf\u00fcr Verantwortung haben, in welcher Welt, in welchem sozialen Klima wir leben. Es liegt an uns, die von Gott empfangenen Gaben einzusetzen und weiterzugeben an unsere N\u00e4chsten. Ganz langsam, das ist die Hoffnung, wird die Liebe Gottes durch unser Tun hindurch die Welt verwandeln. Es wird dabei zu R\u00fcckschl\u00e4gen kommen. Das Chaos und die Gewalt werden trotz des guten Willens und des Bem\u00fchens Vieler die Zivilisation immer wieder zu zerst\u00f6ren suchen.<\/p>\n<p>Aber die M\u00e4chte des Chaos und der Zerst\u00f6rung haben nicht das letzte Wort. Das letzte Wort ist das Wort, das auch am Anfang steht: die Liebe Gottes. Gott ist ein gl\u00fchender Backofen voller Liebe, der von der Erde bis an den Himmel reicht. Gottes gl\u00fchender Liebe verdanken wir unser Leben und alles, was wir k\u00f6nnen und verm\u00f6gen. Lasst uns diese Liebe weitergeben, lasst uns arbeiten an einer friedlichen, zivilisierten Welt. Lasst uns nicht irrewerden an dieser Liebe durch Entt\u00e4uschung, durch Terror und Gewalt. Lasst uns viel mehr darauf vertrauen, dass Gottes Liebe das erste Wort ist und auch das letzte. Denn: Gott ist ein gl\u00fchender Backofen voller Liebe, der von der Erde bis an den Himmel reicht. \u0096 Amen.<\/p>\n<p>Lieder:<\/p>\n<p>EG 299, 1-3, Aus tiefer Not schrei ich zu dir (vor der Predigt)<\/p>\n<p>EG 325, 1+4-7, Sollt ich meinem Gott nicht singen (nach der Predigt)<\/p>\n<p><strong>PD Dr. Christoph Dinkel<br \/>\nPfarrer, Privatdozent<br \/>\nG\u00e4nsheidestra\u00dfe 29<br \/>\n70184 Stuttgart<br \/>\n<a href=\"mailto:christoph.dinkel@arcor.de\">christoph.dinkel@arcor.de <\/a><\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u0084Gott ist ein gl\u00fchender Backofen voller Liebe\u0093 Predigt zu Luthers 7. Invokavitpredigt vom 15. M\u00e4rz 1522 gehalten am 14.3.2004 in Stuttgart Liebe Gemeinde! (1) Der Weg von einer zivilisierten Ordnung zu Chaos und Inferno ist kurz. 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