{"id":10189,"date":"2021-02-07T19:49:39","date_gmt":"2021-02-07T19:49:39","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10189"},"modified":"2022-10-05T18:53:15","modified_gmt":"2022-10-05T16:53:15","slug":"muessen-kinder-wieder-mehr-gehorchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/muessen-kinder-wieder-mehr-gehorchen\/","title":{"rendered":"\u201eM\u00fcssen Kinder wieder mehr gehorchen?\u201c"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>eine Szene aus dem Supermarkt: Die 5-j\u00e4hrige Julia will unbedingt ein \u00dcberraschungsei haben. Sie steht mit ihrer Mutter kurz vor der Kasse und schreit, was das Zeug h\u00e4lt. Die Mutter versucht sie zu beruhigen, aber Julia schreit nur noch mehr und wirft sich auf den Boden &#8230;<br \/>\nEine andere Szene: Der 17-j\u00e4hrige Michael kommt um vier Uhr morgens von der Disco nach Hause. Als er am Schlafzimmer der Eltern vorbeischleicht, h\u00f6rt er seinen Vater: \u201eWas kommst du jetzt erst nach Hause? Hatten wir nicht gesagt: H\u00f6chstens bis Mitternacht! Was hast du dir eigentlich dabei gedacht &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Alles kein Problem. So kann man denken. Soll die Mutter Julia doch das \u00dcberraschungsei kaufen, dann ist wenigstens Ruhe. Was kostet schon so ein \u00dc-Ei. Wenn man ein Kind liebt, schenkt man auch. Und Michael? Was soll der Aufstand? Junge Menschen m\u00fcssen ihre Erfahrungen selbst machen. Und vier Stunden \u00fcber die Zeit muss doch bei aller Liebe mal drin sein. Das Kind ist wichtig, nicht die Sorgen der Eltern.<br \/>\nSo oder \u00e4hnlich w\u00fcrden jetzt Anh\u00e4nger einer antiautorit\u00e4ren Erziehung reagieren. Hier lassen die Eltern ihren Kindern alles durchgehen, bestehen nicht auf die Einhaltung von Regeln und Verabredungen. Doch das Leben holt diese Eltern und Kinder ein. Wenn Kinder alles bekommen, dann sind sie deswegen nicht zufrieden. Nein, dann wollen sie dennoch immer mehr \u2013 auch von anderen und nicht nur \u00dcberraschungseier oder l\u00e4ngere Ausgehzeiten. Wenn Kindern keine Grenzen gesetzt und diese durchgehalten werden, dann haben die Kinder die Kontrolle \u00fcber ihre Eltern, nicht andersherum.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich noch weitere M\u00f6glichkeiten, auf Julia und Michael zu reagieren. Eine hei\u00dft: \u201eKinder m\u00fcssen wieder mehr gehorchen!\u201c So h\u00f6rte ich es erst vorgestern wieder bei einem Geburtstagsbesuch. Fr\u00fcher, so war die einhellige Meinung, fr\u00fcher sei das ganz anders gewesen, da h\u00e4tten die Kinder noch gespurt. Doch heute &#8230;? Heute beklagen sich Unmengen von gestressten Eltern selbst \u00fcber ihre Kinder, die partout nicht das tun wollen, was sie tun sollen. Und sie fragen: Wie kriegen wir das hin, dass unser Kind gehorcht, ohne dass wir wahnsinnig werden?<br \/>\nBei dem Geburtstagsbesuch kam das Gespr\u00e4ch schnell auf eine altbekannte L\u00f6sung: \u201eIch wurde damals viermal in der Woche verdroschen\u201c, so erz\u00e4hlte ein 60-J\u00e4hriger von der autorit\u00e4ren Erziehung seiner Eltern. Unterschiedliche Erfahrungen und Auffassungen zum Thema Gehorsam gab es in der Runde nur zur Wahl der Mittel: Stock, Seil, Riemen oder eine Art Peitsche.<\/p>\n<p>Das weitere Gespr\u00e4ch zeigte aber: Mit den vielen Schl\u00e4gen in der Kindheit und Jugend wurde zugleich auch die Beziehung zwischen Vater und Sohn zerschlagen. Der Vater wollte die absolute Kontrolle \u00fcber seine Kinder. Er bekam den Gehorsam, den er einforderte, Gehorsam ohne Diskussion und ohne Widerworte. Aber er verlor dabei auch seine Kinder, den einen Sohn, der nie ein inniges Verh\u00e4ltnis zum Vater aufbauen konnte und der unter der Gef\u00fchlslosigkeit des Vaters litt, den anderen Sohn, der sich ohne ein Wort zur Seefahrt verabschiedete, sobald er alt genug war.<\/p>\n<p>Eine Erziehung mit Schl\u00e4gen oder anderen harten Strafen scheint f\u00fcr eine Zeit erfolgreich zu sein. Die Kinder gehorchen durchaus. Jedoch aus Angst, nicht aus Anerkennung oder weil sie etwas einsehen. Eine liebevolle Beziehung entsteht daraus kaum. Das Alte Testament ist voll mit solchen Geschichten. \u00dcberspitzt gesagt ist ein Gro\u00dfteil des Alten Testaments eine solche Geschichte, in der n\u00e4mlich Gott, der Vater, seinen Kindern, dem Volk Israel, genau vorschreibt, was sie zu tun haben. Machen sie das nicht, dann folgen die Strafen auf dem Fu\u00dfe, und f\u00fcr einige K\u00f6nige und Propheten bleibt es nicht bei Schl\u00e4gen. Doch auch hier f\u00fchrt der autorit\u00e4re Stil nicht zum Erfolg: Die Kinder, das Volk, rebellieren immer wieder und wollen vom Vater nichts mehr h\u00f6ren. Gott steht dann immer wieder ohne Kinder da.<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcrworter einer lockeren, alles erlaubenden antiautorit\u00e4ren Erziehung berufen sich gerne auf Jesus und seine Betonung der Liebe. \u201eLiebe deinen N\u00e4chsten wie dich selbst.\u201c Also, so wird \u00fcbersetzt: \u201eSchenke deinen Kindern vor allem viel Liebe. Gib und fordere nicht.\u201c Vertreter des autorit\u00e4ren Stiles verweisen dagegen auf das 4. Gebot: \u201eDu sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.\u201c Und das \u201eehren\u201c wird dann mit \u201egehorchen\u201c \u00fcbersetzt.<br \/>\nF\u00fcr mich sind beide Bibelstellen wichtige Anhaltspunkte f\u00fcr die Erziehung, aber ich m\u00f6chte sie nicht gegeneinander ausspielen \u2013 so wie f\u00fcr mich Liebe und Gehorsam keine Gegenpole sind, sondern durchaus zusammen passen.<br \/>\nZuerst zum 4. Gebot. Schon damals, zur Zeit des Volkes Israel vor mehreren 1000 Jahren gab es Generationsprobleme, Probleme zwischen Kindern, Eltern und Gro\u00dfeltern. Da war es f\u00fcr die \u00c4lteren \u00fcberlebensnotwendig, dass sie abgesichert waren. Von den J\u00fcngeren wurden 4 Dinge erwartet: Gehorsam, Unterhalt, F\u00fcrsorge und k\u00f6rperliche Dienstleistung. Das 4. gebot bezieht sich also nicht nur auf kleine Kinder, sondern auch auf die mittlere genaration, die sich um ihre alt gewordenen Kinder k\u00fcmmern soll.<br \/>\nWie die anderen Gebote auch, markiert das Gebot, die Eltern zu ehren, eine wesentliche Grenze, die nicht \u00fcberschritten werden soll. Doch in dem Gebot selber ist nur die Rede davon, dass Kinder ihre Eltern ehren sollen, nicht davon, <strong>wie<\/strong> sie es lernen sollen, ihnen mit Respekt und Anerkennung zu begegnen &#8211; ob nun autorit\u00e4r, antiautorit\u00e4r oder noch einmal anders.<br \/>\nM.E. f\u00fchrt allerdings weder ein autorit\u00e4rer noch ein antiautorit\u00e4rer Stil zu wirklichem Respekt und ehrlicher Anerkennung. Wenn Julia ohne weitere Diskussion eine Ohrfeige oder eine Woche Stubenarrest bekommen h\u00e4tte, w\u00fcrde sie beim n\u00e4chsten Besuch des Supermarktes vielleicht parieren, aber nur aus Angst vor einer weiteren Strafe. W\u00e4re das \u201eihre Mutter ehren\u201c? Vielleicht w\u00fcrde sie aber auch wieder einen Aufstand machen, nur um zu sehen, was diesmal passieren wird. Kinder testen st\u00e4ndig ihre Grenzen.<br \/>\nDie 2. M\u00f6glichkeit: W\u00fcrde Julia ohne weiteres ihr \u00dcberraschungsei bekommen, dann w\u00e4re sie sicherlich froh, ihr Ziel erreicht zu haben. Aber kein Widerstand erzeugt auch keinen Respekt. Die kleine Julia wird nur weitermachen, ihren kleinen Egoismus vergr\u00f6\u00dfern und beim n\u00e4chsten Mal nach noch mehr schreien. Sie wei\u00df ja, wie sie ihre Mutter rumkriegt.<\/p>\n<p>Eine alles bestimmende und eine alles erlaubende Erziehung sind die Extreme. Doch wie kann man da den richtigen Weg zwischendurch finden? Hilfe dazu habe ich in den B\u00fcchern eines christlichen Psychologen gefunden: Dr. Kevin Leman.<\/p>\n<p>Leman bef\u00fcrwortet eine <strong>liebevolle Disziplinierung<\/strong> von Kindern und Jugendlichen. Er will durch seine Erziehung vor allem das Selbstwertgef\u00fchl und das Selbstbild der Kinder f\u00f6rdern und st\u00e4rken. Und die Grundlage daf\u00fcr hat er direkt bei Jesus abgeguckt: Liebe ohne jegliche Vorbedingungen. Wie Gott uns liebt \u2013 trotz aller Fehler und Marotten \u2013 , so sollen Eltern ihre Kinder lieben, ohne wenn und aber. Aber diese Liebe bedeutet f\u00fcr Leman nicht, dass Kinder nicht diszipliniert werden sollen, ganz im Gegenteil. Kinder brauchen das, um sich \u00fcberhaupt richtig entwickeln und entfalten zu k\u00f6nnen. Um nicht grenzenlos zu werden. Das ist Lemans These.<br \/>\nLeman h\u00e4tte der Mutter von Julia vermutlich geraten, Julia auf keine Fall das \u00dcberraschungsei zu kaufen, es sei denn, dies war vorher abgesprochen. Vielmehr solle die Mutter Julia kurz sagen, warum sie das \u00dc-Ei nicht bekommen w\u00fcrde, sie an bestimmte Regeln erinnern und ihr dann die Konsequenz ihres Verhaltens deutlich machen, zum Beispiel, dass sie, die Mutter, Julia nicht mehr mit zum Einkaufen nehmen w\u00fcrde, falls dies nicht ohne Schreien ablaufen k\u00f6nne. Nach Leman sollte man Kindern immer eine Wahl geben und dann &#8211; ganz wichtig \u2013 dann auch das Gesagte durchziehen und nicht wieder weich werden. Denn wenn man doch noch nachgibt, dann hat wieder das Kind die Kontrolle.<br \/>\nEntscheidend ist f\u00fcr Leman, dass die Kinder nicht pl\u00f6tzlich eine Strafe aufgedr\u00fcckt bekommen, sondern dass ihnen die Folgen f\u00fcr ihr Verhalten deutlich werden. Dazu geh\u00f6rt auch, dass es sich um Folgen handelt, die im Zusammenhang mit der Tat stehen. Julia wird z.B. gesagt, sie k\u00f6nne nicht mehr mit zum Einkaufen kommen, falls sie beim Einkaufen gegen die Regel \u201eEs gibt keine Extras beim Einkaufen\u201c verst\u00f6\u00dft und einen Aufstand macht.<br \/>\nDer jugendliche Michael k\u00f6nnte in dem Beispiel von vorhin nach seinem Discoausflug gesagt bekommen: \u201eDu hast dich nicht an unsere Abmachung gehalten. Mitternacht sollte es sein. Jetzt ist es 4 Stunden dr\u00fcber. Unsere Abmachung besagte auch: Kein Discobesuch mehr f\u00fcr 2 Monate, wenn du nicht rechtzeitig zu Hause bist. So wird\u2019s jetzt sein. Gute Nacht.\u201c Das geht so nat\u00fcrlich nur, wenn es vorher tats\u00e4chlich so abgesprochen wurde, aber davon geht Leman aus. Weitere Diskussionen und Vorhaltungen gibt es nicht. Michael wird auch nicht gesagt, dass die Eltern ihn nicht mehr m\u00f6gen, sie waren nur mit seinem Verhalten in dieser Nacht unzufrieden und er muss jetzt mit der Konsequenz seines Verhaltens leben.<\/p>\n<p>F\u00fcr Leman ist ganz klar, dass die Eltern die Autorit\u00e4t \u00fcber ihre Kinder haben sollten und Kinder f\u00fcr ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden k\u00f6nnen, ja m\u00fcssen.<\/p>\n<p>M\u00fcssen Kinder also gehorchen? Ja. &#8230; Aber Gehorsam ist nicht alles. Betrachten wir es einmal aus der Sicht der Eltern: Unsere Aufgabe ist es, unsere Kinder angemessen zu disziplinieren und dabei immer wieder und wieder die richtige Balance von Liebe und Grenzen hinzubekommen. Gehorsam und Eltern ehren, das k\u00f6nnen Kinder nur von ihren eigenen Eltern lernen. Das Gelernte h\u00e4lt dann bis ins Alter an. Wie wir es selber in der Kindheit gelernt haben, so gehen wir dann auch mit unseren Eltern um, wenn diese alt sind \u2013 und so geben wir es selber an unsere Kinder weiter. Schule und andere Institutionen k\u00f6nnen eine solche Erziehung nur unterst\u00fctzen, nicht ersetzen. Das klingt wie eine riesige Aufgabe \u2013 und das ist es auch. Aber hinter dem allem steht nicht nur die gro\u00dfe Verantwortung oder sogar das Gebot Gottes. Vielmehr steht dahinter auch eine Verhei\u00dfung. Das 4. Gebot geht n\u00e4mlich noch weiter: \u201eDu sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest und dir\u2019s wohlgehe in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.\u201c<br \/>\nAuf das wir alle lange leben und es uns wohlgehe, indem wir unsere Eltern ehren und unsere Kinder und Kindeskinder auch dazu erziehen.<br \/>\nAmen<\/p>\n<p><strong>Christian Berndt<br \/>\nPastor der Markusgemeinde<br \/>\nSchwinger Ackerweg 6 B<br \/>\n21684 Stade<br \/>\n<a href=\"mailto:Christian.Berndt@evlka.de\">Christian.Berndt@evlka.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder, eine Szene aus dem Supermarkt: Die 5-j\u00e4hrige Julia will unbedingt ein \u00dcberraschungsei haben. Sie steht mit ihrer Mutter kurz vor der Kasse und schreit, was das Zeug h\u00e4lt. 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