{"id":10191,"date":"2021-02-07T19:49:34","date_gmt":"2021-02-07T19:49:34","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10191"},"modified":"2022-10-21T17:47:00","modified_gmt":"2022-10-21T15:47:00","slug":"genesis-32-23-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-32-23-33\/","title":{"rendered":"Genesis 32, 23-33"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<p><em>Einige inhaltliche und sprachliche Anregungen verdanke ich J\u00fcrgen<br \/>\nEbach: Der Kampf am Jabboq, in: ders. (Hg.), Leget Anmut in das Geben,<br \/>\nG\u00fctersloh 2001, 13-43.<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<br \/>\nEine schmerzhafte Geschichte<br \/>\nEine Geschichte des Ringens um den Segen<br \/>\nEine Geschichte voller<br \/>\nVerdrehungen<br \/>\nVerrenkungen<br \/>\nVerknotungen<br \/>\nwird uns erz\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Eine herausfordernde Erz\u00e4hlung<br \/>\nvon einem Menschen,<br \/>\nder Spaltungen \u00fcberwinden und einen Fluss \u00fcberqueren will<br \/>\nEinen Spalt-Fluss<br \/>\nEinen Fluss der Spaltungen<\/p>\n<p>Eine dunkle Erz\u00e4hlung<br \/>\nVom Ringen in der Nacht<br \/>\nVom verzweifelten Ringen in der Nacht<br \/>\nVom einsamen Ringen in der Nacht<br \/>\nDas diesen Menschen innerlich und \u00e4u\u00dferlich ver\u00e4ndert<br \/>\nUnd ihm einen neuen Anfang m\u00f6glich macht:<br \/>\nEin neuer Name<br \/>\nDas Licht am Morgen<br \/>\nDie Morgenr\u00f6te<\/p>\n<p>Der Name des Menschen, des ringenden Menschen: Jakob<br \/>\nDer Name des Flusses, des Flusses der Spaltungen: Jabboq<br \/>\nDer Name, der neue Name f\u00fcr den verwandelten Jakob: Israel<\/p>\n<p>1. Vor dem Jabboq<br \/>\nEs ist nicht das erste Mal, das Jakob den Jabboq \u00fcberqueren muss:<br \/>\nJakob der L\u00fcgner, der Betr\u00fcger<br \/>\nDer seinen Bruder um den v\u00e4terlichen Segen betrogen hat<br \/>\nUnd dann fliehen muss<br \/>\nVor dem Zorn des Bruders<br \/>\nVor dem Zorn des betrogenen Bruders<br \/>\nJakob, der sich selbst vertreibt.<\/p>\n<p>Und auf der Flucht zu seinem Onkel<br \/>\nAuf der Flucht in die Fremde<br \/>\nAuf der langen, einsamen Flucht in ein fremdes Land<br \/>\n\u00dcberquert Jakob zum ersten Mal den Jabboq<br \/>\nDen Spalt-Fluss<br \/>\nDen Fluss, der das Gebirge trennt und spaltet<br \/>\nDer zwei L\u00e4nder trennt und spaltet<br \/>\nDer auch die Familie, die Br\u00fcder trennt und spaltet.<\/p>\n<p>20 Jahre gibt es kein Zur\u00fcck \u00fcber den Jabboq.<br \/>\n20 Jahre k\u00f6nnen Trennungen nicht \u00fcberwunden, Verletzungen<br \/>\nnicht geheilt werden.<br \/>\n20 Jahre bleibt der Jabboq ein Spalt-Fluss, ein Fluss der Spaltungen.<\/p>\n<p>Jahre in der Fremde<br \/>\nin denen Jakob seinem Onkel Laban dient<br \/>\nf\u00fcr ihn arbeitet:<br \/>\nsieben Jahre vermeintlich um Rahel<br \/>\nim Ergebnis aber um Lea<br \/>\ndann<br \/>\nnach dem Betrug<br \/>\nweitere sieben Jahre<br \/>\nnun wirklich um Rahel<br \/>\nund dann<br \/>\nweitere Jahre, in denen er<br \/>\nbetrogen und betr\u00fcgend<br \/>\nreich wird an Herden.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich fasst Jakob einen Entschluss:<br \/>\nEr will zur\u00fcck kehren<br \/>\nDen Fluss der tiefen Spaltungen \u00fcberwinden<br \/>\nEsau, seinem Bruder, begegnen<br \/>\nSich mit ihm vers\u00f6hnen.<br \/>\nEndlich.<br \/>\nSich endlich mit ihm vers\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Jakob hat Angst.<br \/>\nAngst vor seinem Bruder<br \/>\nVor dem Zorn seines Bruders Esau.<br \/>\nJakob betet zu Gott:<br \/>\n\u201eRette mich doch aus der Hand meines Bruders,<br \/>\naus der Hand Esaus,<br \/>\ndenn ich f\u00fcrchte mich vor ihm.\u201c<\/p>\n<p>2. Am Jabboq<br \/>\nJakob betet zu Gott.<br \/>\nWird sein Gebet erh\u00f6rt?<br \/>\nWir werden sehen &#8211;<br \/>\nUnd h\u00f6ren, was uns im 1. Buch Mose im 32. Kapitel erz\u00e4hlt<br \/>\nwird:<\/p>\n<p>Lesung: Gen 32, 23-32 (33)<\/p>\n<p>Jakob bleibt allein am Jabboq zur\u00fcck.<br \/>\nEinsam in der Mitte der Nacht.<br \/>\nEinsam in der Mitte der Spaltungen<br \/>\nIm Zentrum der Spaltungen \u2013 am Jabboq.<\/p>\n<p>2.1. Um den Segen ringen<br \/>\nDoch pl\u00f6tzlich ist er nicht mehr allein:<br \/>\n\u201eEin Mann\u201c taucht auf<br \/>\nAus dem Nichts<br \/>\nBeziehungsweise: aus dem Dunkel der Nacht<br \/>\nund ringt mit ihm.<\/p>\n<p>Mitten in der Nacht<br \/>\nEin langer Kampf des Ringens und Umschlingens<br \/>\nEin Atem und Kr\u00e4fte raubender Kampf des Verknotens und Verdrehens<br \/>\nUnd schlie\u00dflich: ein leidvoller Kampf des Verrenkens:<br \/>\nJakob verrenkt sich das H\u00fcftgelenk<br \/>\nDas Gelenk wird ausgekugelt<br \/>\nEin stechender Schmerz<br \/>\nEine schmerzhafte L\u00e4hmung.<\/p>\n<p>Doch Jakob h\u00e4lt das aus, er gibt nicht auf<br \/>\nK\u00e4mpft weiter mit dem Mann<br \/>\nK\u00e4mpft jetzt mit diesem Mann \u2013 um den Segen:<br \/>\nJakob ringt um den Segen:<br \/>\nIch lasse dich nicht, du segnest mich denn.<br \/>\nIch lasse dich erst los, wenn du mich gesegnet hast \u2013 vorher nicht!<br \/>\nIch lasse dich nicht, du segnest mich denn.<\/p>\n<p>Kann man um den Segen ringen?<br \/>\nFrage ich mich<br \/>\nUnd frage ich Sie, liebe Gemeinde:<br \/>\nKann man um den Segen ringen?<\/p>\n<p>Ist der Segen nicht etwas Unverf\u00fcgbares?<br \/>\nIst es nicht Gottes Sache,<br \/>\nob \u00fcberhaupt und wann und wen und wie er segnet?<br \/>\nUm den Segen Gottes beten und bitten, ja das schon,<br \/>\naber um den Segen ringen,<br \/>\nden Segen fordern und einfordern<br \/>\neinklagen<br \/>\nden Segen herbeizwingen wollen?<br \/>\nIst das nicht zu vermessen<br \/>\nEin Versuch, das Unverf\u00fcgbare verf\u00fcgbar zu machen?<\/p>\n<p>Kann man um den Segen ringen?<br \/>\nKein Zweifel: Jakob tut es!<br \/>\n\u201eIch lasse dich nicht, du segnest mich denn.\u201c<br \/>\nKein Zweifel: Wir tun es auch! Immer wieder.<br \/>\nAuch wir m\u00fchen uns um den Segen<br \/>\num das Leben,<br \/>\num die F\u00fclle des Lebens<br \/>\num das Leben in F\u00fclle<br \/>\noft wie Jakob einsam und allein,<br \/>\noft auch in der Mitte der Nacht<br \/>\noft auch am Jabboq,<br \/>\nan den \u00dcberg\u00e4ngen und Umbr\u00fcchen<br \/>\nin der Mitte von Spaltungen und Trennungen<\/p>\n<p>Wir suchen den Segen<br \/>\ngelingendes Leben<br \/>\nHeil und Heilung,<br \/>\nwir ringen darum<br \/>\ndass jemand unsere Verletzungen heilt<br \/>\ndass wir f\u00e4hig werden, gest\u00f6rte und zerst\u00f6rte Beziehungen<br \/>\nwieder aufzubauen<br \/>\ndass wir in unseren Traurigkeiten getr\u00f6stet werden.<\/p>\n<p>Wir ringen um den Segen<br \/>\nWenn die Entt\u00e4uschungen und Dem\u00fctigungen m\u00e4chtig und<br \/>\nbestimmend erscheinen<br \/>\nWenn das Leben uns als Fluch begegnet.<\/p>\n<p>Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.<\/p>\n<p>Menschen m\u00fchen sich um den Segen<br \/>\nUnd viele m\u00fchen sich<br \/>\nund m\u00fcssen sich m\u00fchen und abm\u00fchen<br \/>\num den Segen in den grundlegendsten, elementarsten Formen:<br \/>\nEin Dach \u00fcber dem Kopf<br \/>\nSauberes Wasser<br \/>\nAusreichende und gute Ern\u00e4hrung<br \/>\nZugang zu grundlegender Bildung und Ausbildung<br \/>\nEinen Arbeitsplatz<br \/>\nGut leben statt viel haben<br \/>\nEin Leben in Freiheit und W\u00fcrde.<\/p>\n<p>\u201eIch lasse dich nicht, du segnest mich denn.\u201c<\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir um den Segen ringen?<br \/>\nJa, wir k\u00f6nnen um den Segen ringen,<br \/>\nwir m\u00fcssen es tun,<br \/>\nund wir tun es st\u00e4ndig.<br \/>\nBzw. anders und zugespitzter gesagt und gefragt:<br \/>\nWas anderes ist Leben &#8211; als ein Ringen um den Segen?<br \/>\nWas anderes &#8211; als der Wunsch und das Bem\u00fchen, dass das Leben gelingen<br \/>\nm\u00f6ge<br \/>\nUnser Leben,<br \/>\ndas Leben, derer die uns nahe sind<br \/>\ndas Leben aller Menschen und Gesch\u00f6pfe?<\/p>\n<p>Was anderes ist Leben \u2013 als Suche und Sehnsucht nach Segen?<br \/>\nUnd so ringen wir &#8211; Wie Jakob &#8211;<br \/>\nmit \u201edem Mann\u201c:<br \/>\nMit Gott, von dem Leben und Segen ausgehen<br \/>\nMit anderen Menschen, die uns Segen verweigern und entziehen &#8211; oder<br \/>\nuns zum Segen werden<br \/>\nUnd oft k\u00e4mpfen wir auch mit uns selbst, wenn wir uns selbst oder<br \/>\nanderen beim Flie\u00dfen der Segenskr\u00e4fte im Wege stehen.<br \/>\n\u201eIch lasse dich nicht, du segnest mich denn.\u201c<br \/>\n2.2. Segen \u2013 aber nicht zu unseren Bedingungen<br \/>\nJakob k\u00e4mpft um den Segen<br \/>\nMit \u201edem Mann\u201c<br \/>\nMit Gott,<br \/>\nmit anderen,<br \/>\nmit sich selbst.<\/p>\n<p>Jakob k\u00e4mpft mit Gott um den Segen \u2013<br \/>\nUnd \u2013 das ist eigentlich \u00fcberraschend \u2013 er gewinnt<br \/>\nden Kampf!<\/p>\n<p>Jakob gewinnt den Kampf um den Segen &#8211;<br \/>\nAber ist es ein Kampf und ein Sieg<br \/>\nDer ihn als Kr\u00fcppel zur\u00fcck l\u00e4sst!<br \/>\nDer Jakob, der schlie\u00dflich und endlich als ein Gesegneter<br \/>\nDen Fluss der Spaltungen hinter sich l\u00e4sst,<br \/>\nist ein geschlagener und hinkender Jakob!<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen und m\u00fcssen um den Segen ringen.<br \/>\nAber \u2013 und das ist die zweite tiefe Wahrheit dieser Geschichte<br \/>\n&#8211;<br \/>\nwenn der Segen kommt<br \/>\nKommt er mit Sicherheit nicht zu unseren eigenen Bedingungen!<\/p>\n<p>Der Segen f\u00fcr Jakob<br \/>\nIst kein Friede-Freude-Eierkuchen Segen.<br \/>\nEs ist ein unter Schmerzen errungener Segen<br \/>\nEs ist ein Segen<br \/>\nNach einem einsamen und verzweifelten Kampf in der Dunkelheit des Lebens,<\/p>\n<p>nach einem verschlungenen Ringen.<br \/>\nEin Segen, der an Verdrehungen und schmerzhaften Verrenkungen nicht<br \/>\neinfach vorbei geht.<br \/>\nEin Segen, der<br \/>\n&#8211; anders als wir uns das denken und w\u00fcnschen &#8211;<br \/>\nnicht glatt und einfach daher kommt.<br \/>\nDer gesegnete Jakob ist der humpelnde und hinkende Jakob.<\/p>\n<p>Es wird uns einiges zugemutet, liebe Gemeinde,<br \/>\nund es ist nicht leicht, die Spannung auszuhalten:<br \/>\nIch verstehe in dieser Geschichte,<br \/>\ndass der Segen, wenn er kommt, nicht einfach unseren Erwartungen gem\u00e4\u00df<br \/>\nkommt,<br \/>\ndass unser besch\u00e4digtes, unser immer unvollkommenes und unvollendetes<br \/>\nLeben gesegnetes Leben ist.<br \/>\nAber ich m\u00f6chte auch festhalten<br \/>\nan meiner Hoffnung darauf, dass das Hinken, die Lebensminderung, die<br \/>\nVerletzung nicht das letzte Wort beh\u00e4lt,<br \/>\nan meiner Hoffnung auf ein Leben ohne Besch\u00e4digung, ohne Tr\u00e4nen<br \/>\nund Geschrei.<br \/>\nDie Spannung bleibt.<br \/>\nHinkender, gesegneter Jakob.<\/p>\n<p>3. Nach dem Jabboq<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen<br \/>\nNach der durchk\u00e4mpften Nacht<br \/>\nUnd nach der \u00dcberquerung des Spalt-Flusses<br \/>\nIst Jakob ein anderer.<br \/>\nEr hat sogar einen neuen Namen bekommen: Israel\/Gottesstreiter.<\/p>\n<p>Jakob ist ein anderer:<br \/>\n\u201eIhm geht die Sonne auf,\u201c<br \/>\nhei\u00dft es in der Erz\u00e4hlung.<br \/>\nDie Rabbinen, die j\u00fcdischen Lehrer, erg\u00e4nzen in ihrer Deutung:<br \/>\n\u201enach 20 Jahren Dunkelheit\u201c.<br \/>\nNach 20 Jahren des Gespalten- und Getrennt-Seins<br \/>\nGeht ihm die Sonne auf<br \/>\nUnd auch die tiefsten Spaltungen k\u00f6nnen nun \u00fcberwunden werden:<br \/>\nHinkend und humpelnd tritt er vor seinen Bruder Esau.<br \/>\nHinkend und humpelnd und sich siebenmal niederwerfend.<br \/>\nDemut ist an die Stelle des Hochmuts getreten.<br \/>\nSehnsucht nach Vers\u00f6hnung an die Stelle von List und Betrug.<br \/>\nFast m\u00f6chte man sagen: Jakob hat sich eine andere Gangart zugelegt:<br \/>\nBzw.: Es war offenbar n\u00f6tig, etwas auszurenken,<br \/>\num etwas anderes einzurenken.<br \/>\nZ\u00f6gernd, Hinkend und humpelnd, sich niederwerfend \u2013<br \/>\nZugleich aber paradoxerweise aufrecht,<br \/>\nvielleicht zum ersten Mal aufrecht<br \/>\nBegegnet er seinem Bruder<br \/>\nUnd teilt Geschenke und Segen mit ihm:<br \/>\nUnd es hei\u00dft:<br \/>\n\u201eEsau aber lief ihm entgegen<br \/>\nund herzte ihn und fiel ihm um den Hals und k\u00fcsste ihn,<br \/>\nund sie weinten.\u201c<br \/>\nKein Hass<br \/>\nUnd auch kein Spott \u00fcber den hinkenden Menschen-Bruder,<br \/>\nsondern entspannende, Spannung und Spaltung l\u00f6sende Tr\u00e4nen<br \/>\nund geteilter Segen.<\/p>\n<p>Um Leben und Segen ringend,<br \/>\nBesch\u00e4digt und verletzt<br \/>\nHinkend und humpelnd,<br \/>\naber gesegnet<br \/>\nund Segen weiter gebend.<\/p>\n<p>Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes,<br \/>\nder weiter reicht und tiefer geht<br \/>\nals all unser menschliches Verstehen<br \/>\nbewahre unsere Herzen und unsere Sinne<br \/>\n&#8211; er bewahre uns ganz &#8211;<br \/>\nauf dem Weg Jesu. Amen.<\/p>\n<p><strong>Pfr. Bernd Kappes<br \/>\nGraf-von-Stauffenberg-Str. 63<br \/>\n35037 Marburg<br \/>\nd: 06421\/167255<br \/>\np: 06421\/167256<br \/>\n<a href=\"mailto:Kappes@ekmr.de\">Kappes@ekmr.de <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige inhaltliche und sprachliche Anregungen verdanke ich J\u00fcrgen Ebach: Der Kampf am Jabboq, in: ders. (Hg.), Leget Anmut in das Geben, G\u00fctersloh 2001, 13-43. Liebe Gemeinde! Eine schmerzhafte Geschichte Eine Geschichte des Ringens um den Segen Eine Geschichte voller Verdrehungen Verrenkungen Verknotungen wird uns erz\u00e4hlt. 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