{"id":10222,"date":"2004-12-07T19:49:26","date_gmt":"2004-12-07T18:49:26","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10222"},"modified":"2025-05-12T13:21:19","modified_gmt":"2025-05-12T11:21:19","slug":"lukas-127","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-127\/","title":{"rendered":"Lukas 1,26\u201333.38"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3>4. Advent | 19. Dezember 2004 | Lukas 1,26\u201333.38 | Dankwart Arndt |<\/h3>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Times New Roman;\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Versuchen Sie, sich an einen Abend im Theater zu erinnern. Im Zuschauerraum wird es dunkel; Gespr\u00e4che verstummen; dann hebt sich der Vorhang und gibt den Blick frei auf die B\u00fchne. \u00c4hnlich der Augenblick, wenn in einem Konzertsaal der Dirigent vor sein Orchester getreten ist und dann seinen Dirigentenstab erhebt. Dann wird eine letzte konzentrierte Stille h\u00f6rbar, bevor der erste Ton gespielt, das erste Wort gesagt ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Diesem Augenblick gleicht der 4. Advent. Eine gro\u00dfe innere Ruhe verbindet sich mit gespannter Aufmerksamkeit. Wer von dem, was nun beginnen will, auch nur ein wenig ahnt, wird still; er wird sich ganz hingeben dem, was nun einsetzen, was nun anheben wird; er wird sich konzentrieren auf das Geschehen, das sich vor seinen Augen und Ohren abspielt und \u2013 doch tiefer gehen will als nur ans Ohre und nur ins Auge. Der entscheidende Augenblick ist gekommen; vor unseren Augen \u00f6ffnet sich der Vorhang:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eIm sechsten Monat der Schwangerschaft der Elisabeth\u201c, die Johannes, den Weg-bereitenden T\u00e4ufer, zur Welt bringen soll, \u201ewurde der Engel Gabriel von Gott gesandt.\u201c Ein Engel \u2013 wer denn auch sonst? \u2013 muss ansagen, was kein Mensch sich selbst oder anderen sagen kann. Ein Engel \u2013 wer denn auch sonst ? \u2013 muss verk\u00fcnden, was keines Menschen Auge je gesehen und keines Menschen Ohr je geh\u00f6rt hat: Gottes unbedingten guten Heilswillen verk\u00fcndet ein Engel.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Wer wollte fragen, gar rechten, &#8211; wer wollte mit den stumpfen, groben Instrumenten historischen Nachst\u00f6berns herangehen an das tiefgr\u00fcndige, vielschichtige, geheimnisvolle Zeugnis von der Erscheinung eines Engels? Wer\u2019s versuchte, k\u00f6nnte nicht einmal die Richtigkeit, geschweige denn die Wahrheit der \u00dcberlieferung pr\u00fcfen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eGabriel\u201c \u2013 \u201eKraft Gottes\u201c bedeutet sein Name \u2013 gesandt in eine Stadt in Galil\u00e4a, die hei\u00dft Nazareth.\u201c Keine Metropole, keine von gro\u00dfst\u00e4dtischem L\u00e4rm erf\u00fcllte Metropole, die am Gef\u00fchl der eigenen Wichtigkeit erstickt; vielmehr ein kleines, unbedeutendes, sozusagen verschlafenes Dorf-St\u00e4dtchen in einem vergessenen Winkel der damals bekannten Welt \u2013 das ist Nazareth. H\u00f6chstens durch traurigen Lokalruhm war dieser Winkel Galil\u00e4a bekannt. Au\u00dfer Nazareth lag dort auch Kapernaum; und das war ein Zentrum der r\u00f6mischen Steuereintreibungsbeh\u00f6rden und Zollrechnungsstellen. Deshalb war Galil\u00e4a zum Ausgangspunkt geworden des Widerstands gegen griechische und r\u00f6mische Oberherrschaft, &#8211; Ausgangspunkt mancher Rebellion gegen die von den Oberherren verf\u00fcgte Steuerveranlagung, die man im zeitgen\u00f6ssischen j\u00fcdischen Schrifttum die \u201eAussaugung des Landes\u201c nannte; eine treffende Formulierung, wenn man bedenkt, dass \u201edie oben\u201c, die in der Hauptstadt Rom, keine Steuern zahlten, dagegen vermutlich ab und an ihre Di\u00e4ten erh\u00f6hten, w\u00e4hrend \u201edrau\u00dfen im Lande\u201c, im besetzten Land, die Kopfsteuer auch von den Armen bezahlt werden musste.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eEin Engel gesandt zu Maria, die vertraut war einem Mann aus der Familie Davids\u201c: Nun \u00f6ffnet sich der Blick auf die B\u00fchne der Welt. Sie zeigt ein von Terror verw\u00fcstetes Fleckchen Erde, verdunkelt durch Tr\u00e4nen und Schmerzen; sie zeigt eine einfache junge Frau, keinesfalls \u00e4lter als zwanzig Jahre; sie zeigt einen Mann, zu dessen Vorfahren \u2013 aber das ist schon so lange her, dass es fast schon nicht mehr war sein kann -, &#8211; zu dessen Vorfahren also der sagenhafte und legendenumwobene K\u00f6nig David z\u00e4hlt; neuneinhalb Jahrhunderte war es her, dass er lebte. Und doch: man erinnert sich lebhaft, und unter der Knute der Fremdherrschaft noch einmal mehr und intensiver: Es war Davids Regierungszeit, in der man sicher wohnte im Land, respektiert, ja, gef\u00fcrchtet von den Nachbarreichen, niemandem untertan oder tributpflichtig. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eJoseph vom Haus Davids\u201c \u2013 ein erstes Mal blitzt dieser Name auf; er alarmiert; die Erinnerung an David l\u00e4sst Sehnsucht geradezu hoch-kochen, das sehns\u00fcchtige Verlangen nach Freiheit, nach W\u00fcrde, danach, geachtet zu sein und nicht ge\u00e4chtet.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Die Welt als B\u00fchne liegt offen da: Nazareth \u2013 Mann und junge Frau \u2013 und der k\u00fcndende Engel. Gottes heiliges, ernstes, blutig-ernstes, endg\u00fcltiges Spiel mit seiner Welt kann beginnen. \u201eDer Engel sprach zu Maria: Sei gegr\u00fc\u00dft, du Begnadete! Der Herr ist mit dir!\u201c So k\u00fcndigt der Allm\u00e4chtige seine Gegenwart an, sein Kommen zu den Menschen, seine Zuneigung, seine Heim-Suchung. So sagt er sich an: \u201eBegnadet bist du.\u201c Seine Ferne \u2013 Ungnade; seine Verborgenheit \u2013 Gericht; seine N\u00e4he \u2013 Gnade; sein Kommen \u2013 Erbarmen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eMaria aber erschrak \u00fcber diese Anrede, \u00fcber diesen Gru\u00df.\u201c Eine echte religi\u00f6se Ergriffenheit scheint auf; ein heiliger Schauder \u2013 nicht ein k\u00f6stliches Prickeln \u2013 erfasst Maria. Denn: der \u00fcber allem ist, tritt neben sie. Er l\u00e4sst sich auf die Welt ein, und er bleibt doch ihr gegen\u00fcber als der Sch\u00f6pfer. Er verliert sich an die Menschen, und er bleibt doch der Erhabene. \u201eMaria erschrak\u201c, und das zeigt, sie ist in der Tiefe ber\u00fchrt, in einer Tiefe, in der die Frage, \u201eob einer Religion brauche\u201c und \u201ewozu sie n\u00fctzlich sei\u201c nur noch l\u00e4cherlich wirkt, weil v\u00f6llig unangemessen. Maria ist in einer Tiefe ber\u00fchrt, die ihr selbst nicht zug\u00e4nglich war, die sie aus Eigenem nicht h\u00e4tte erreichen k\u00f6nnen; sie ist in einer Tiefe ber\u00fchrt und ergriffen, die nur dem Sch\u00f6pfer ihres Daseins verf\u00fcgbar ist.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">In dieses Erschrecken hinein \u201esprach der Engel zu ihr: F\u00fcrchte dich nicht, Maria; du hast Gnade bei Gott gefunden, siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn geb\u00e4ren. Der wird gro\u00df sein und ein Sohn des H\u00f6chsten genannt werden. Und Gott wird ihm den Thron seines Vorvaters David geben, und er wird K\u00f6nig sein, und sein Reich wird kein Ende haben.\u201c \u2013 Jetzt nun wird endg\u00fcltig deutlich: Was hier gesagt ist, kann kein Mensch deuten, k\u00fcnden, gewichten; dies ist vielmehr wahrhaft Engels-Botschaft: eine junge Frau von schlichter Herkunft wird K\u00f6nigin-Mutter, \u201eHimmelsk\u00f6nigin\u201c, wie sie in alter Zeit auch wohl genannt wird. Sie wird es, indem ihre Schwangerschaft von Gott angenommen, aufgenommen, gesegnet und begnadet wird. So tief beugt der H\u00f6chste sich herab, dass er so ganz und gar menschlich zur Welt kommen will. Und \u2013 so sehr erhebt er, achtet er, w\u00fcrdigt er Menschlichkeit, dass er sich in einem Kind aus menschlicher Geburt zeigen, schenken, geben wird.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eF\u00fcrchte dich nicht, Maria\u201c, sagt der Engel. Nicht nur, dass es in dieser Welt \u2013 ob um das Jahr 0 oder in diesem Jahrhundert -, &#8211; nicht nur, dass es immer ein Wagnis ist, ein Kind zur Welt zu bringen, hinein in ihre Unw\u00e4gbarkeiten und Ungerechtigkeiten, hinein in ihre Ungesichertheit und ihre drohenden Schrecken; sondern dieses Wagnis, das Maria zugemutet wird, ist noch einmal mehr unkalkulierbar: Mit einem hohen Anspruch n\u00e4mlich und doch schutz-los, mit einer einzigartigen Friedensmission und doch ohne glanzvolle, ohne abschreckende, gewaltt\u00e4tige Macht, wird der Auftreten, der durch Maria das Licht er Welt erblicken soll. \u201eF\u00fcrchte dich nicht, Maria\u201c, auch dann viel sp\u00e4ter, unter dem Kreuz, \u201eF\u00fcrchte dich nicht; in wundersamer Weise bist du begnadet.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eMaria aber sprach: Siehe, ich bin des Herren Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.\u201c Keine Floskel, keine weibische Unterw\u00fcrfigkeit in patriarchaler Umgebung, sondern: dieser Herr, der selbst dienen wird \u2013 wie sollte er eine andere Mutter haben k\u00f6nnen?! Dieser, der \u2013 wie es sp\u00e4ter hei\u00dft \u2013 \u201ebis zum Kreuz den Gehorsam lernte und litt\u201c \u2013 wie sollte er eine andere denn gehorsame Mutter haben?! Luther hat\u2019s schon gut gesagt: \u201eWas sind all M\u00e4gde, Knechte, Herren, Frauen F\u00fcrsten, K\u00f6nige, Monarchen auf Erden gegen die Jungfrau Maria, welche Gottes Mutter ist, die h\u00f6chste Frau auf Erden? Sie ist das edelste Kleinod nach Christo in der ganzen Christenheit; und diese h\u00f6chste Frau auf Erden soll mir und uns allen dienen, dass sie dies Kind gebieret, und gibt, dass es unser eigen sei.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Maria sagt: \u201eMir geschehe, wie du gesagt hast.\u201c Das ist auch nicht Ausdruck dumpfer Passivit\u00e4t, vielmehr: dass sie durch sich geschehen l\u00e4sst, was Gott auf der B\u00fchne der Welt sich zu unserem Heil ereignen lassen will \u2013 das fordert ihre vollen, leiblichen, geistigen, seelischen Kr\u00e4fte heraus. Wie denn auch anders k\u00f6nnte eine Mutter ihr Kind austragen?!<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Vierter Advent \u2013 der Augenblick, in dem alles gespannt, ruhig, wach, konzentriert den Beginn eines gro\u00dfen Ereignisses erwartet.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Wir gehen in der Tat Gro\u00dfem entgegen. Daf\u00fcr sei Gott von Herzen Dank!<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Dr. Dankwart Arndt<br \/>\nPastor i. R.<br \/>\nAuf dem Breckels 1<br \/>\n24329 Grebin<br \/>\n<a href=\"mailto:angelikatanha@hotmail.com\">E-Mail c\/o angelikatanha@hotmail.com<\/a><\/strong><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Advent | 19. Dezember 2004 | Lukas 1,26\u201333.38 | Dankwart Arndt | Versuchen Sie, sich an einen Abend im Theater zu erinnern. Im Zuschauerraum wird es dunkel; Gespr\u00e4che verstummen; dann hebt sich der Vorhang und gibt den Blick frei auf die B\u00fchne. \u00c4hnlich der Augenblick, wenn in einem Konzertsaal der Dirigent vor sein Orchester [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38,501,1,727,157,853,1275,114,262,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-10222","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lukas","category-4-advent","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-dankwart-arndt","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10222"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23960,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10222\/revisions\/23960"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10222"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=10222"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=10222"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=10222"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=10222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}