{"id":10227,"date":"2004-12-07T19:49:16","date_gmt":"2004-12-07T18:49:16","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10227"},"modified":"2025-05-12T13:34:57","modified_gmt":"2025-05-12T11:34:57","slug":"lukas-1-26-38-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-1-26-38-3\/","title":{"rendered":"Lukas 1, 26-38"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">4. Advent | 19. Dezember 2004 |\u00a0<\/span><\/b><b><span style=\"color: #000099;\">Lukas 1, 26-38 | Matthias Rein |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>1. Vor einigen Tagen begegnete mir eine verwirrende Aufforderung in einer Werbeanzeige.<br \/>\n\u201eGlauben Sie nicht alles, was Sie wissen!\u201c, hie\u00df es da.<br \/>\nIch stutze: Ich soll nicht alles glauben, was ich wei\u00df?<\/p>\n<p>Nun gut, es gibt Dinge, die wei\u00df ich nicht genau, obwohl ich sie wissen k\u00f6nnte und sollte.<br \/>\nSch\u00fcler kennen das: Wenn ein Test geschrieben wird, wenn sie nach Fakten gefragt werden. Sie sollten sie wissen. Und da kommt es dann schon mal vor, dass man eben die Antwort nicht genau wei\u00df.<br \/>\nAber es gibt Dinge, die wei\u00df ich.<br \/>\nZ.B. wei\u00df ich, dass ich an den Fu\u00df der Zugspitze komme, wenn ich gen S\u00fcden fahre.<br \/>\nIch wei\u00df, wer meine Eltern sind.<br \/>\nIch wei\u00df, dass ein Kind nur dann entstehen kann, wenn Mann und Frau sich geschlechtlich vereinigen.<br \/>\nDas sind Tatsachen, da gibt es keinen Zweifel.<\/p>\n<p>\u201eGlauben Sie nicht alles, was Sie wissen!\u201c<br \/>\nMit dieser Aufforderung wirbt eine Tageszeitung um Kunden. Die Zeitung, so wird suggeriert, liefert uns Wissen, das unser bisheriges Wissen in Frage stellt, korrigiert, auf den neuesten Stand bringt. Dazu ist eine Zeitung nat\u00fcrlich da. Aber Skepsis ist angebracht: Gerade die Medien verkaufen uns allzu oft angebliche Fakten als Tatsachen. Und bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Das Bild war gef\u00e4lscht, der Bericht verdreht die Tatsachen, der Beweis ist fingiert. Es gibt immer zwei Ansichten, so scheint es. Die einen sehen es so, die anderen ganz anders. Was hei\u00dft da Wissen? Was hei\u00dft da Tatsache?<br \/>\n\u201eGlauben Sie nicht alles, was man Ihnen als Tatsache verkaufen will!\u201c So m\u00fcsste man umformulieren.<\/p>\n<p>\u201cGlauben Sie nicht alles, was Sie wissen!\u201c<br \/>\nDiese Aufforderung macht mich stutzig und ich frage: Was wei\u00df ich sicher?<br \/>\nWelchem Wissen kann ich vertrauen?<br \/>\nNach welchen Kriterien beurteile ich angebliche Fakten?<\/p>\n<p>Uns begegnet heute der Bericht von der Ank\u00fcndigung der Geburt Jesu.<br \/>\nDieser Bericht stellt unser Wissen, unsere Erfahrung in Frage.<br \/>\nUns geht es dabei nicht viel besser als Maria.<br \/>\nAuch ihr Wissen wird in Frage gestellt.<br \/>\nWie gehen wir mit unserem Wissen um, wenn wir diese Geschichte h\u00f6ren?<br \/>\nWelche Bedeutung hat diese unglaubliche Geschichte f\u00fcr unseren Glauben?<\/p>\n<p>2. Gott sendet den Engel Gabriel in die Stadt Nazareth in Gali\u00e4a. So geht die Geschichte los.<br \/>\nUnd damit geht es auch schon los mit den Fragen &#8211; mit Aussagen, die unser Wissen in Frage stellen.<br \/>\nWas sind Engel? Engel werden in der Kunst als Wesen in menschlicher Gestalt mit Fl\u00fcgeln dargestellt. Aber Menschen mit Fl\u00fcgeln gibt es nicht. Gibt es also Engel? Was wissen wir \u00fcber Engel?<br \/>\nWelche Bedeutung hat das Erscheinen des Engels Gabriel hier?<\/p>\n<p>Viele Geschichten und Berichte in der Bibel erz\u00e4hlen von Engeln. Also gibt es sie wohl.<br \/>\nAber es gibt sie nicht so, wie es die geschnitzten Taufengelfiguren gibt, die auf den Fotos in diesem Haus zu sehen sind.<br \/>\nDen Engel sieht, erlebt, nimmt nur der wahr, f\u00fcr den die Botschaft des Engels bestimmt ist. Wir k\u00f6nnen den Engel nicht festhalten, fotografieren, anderen vorf\u00fchren.<br \/>\nWir k\u00f6nnen von ihnen h\u00f6ren \u00fcber die Erz\u00e4hlung derjenigen, denen sie begegnet sind. Unser Wissen von Engel ist ein mittelbares, ein Besonderes.<\/p>\n<p>Der Engel Gabriel in unserem Bericht hat den Auftrag, der jungen Frau Maria etwas zu sagen. Deshalb erscheint er bei Maria, nur bei ihr. Die beiden begegen sich von Angesicht zu Angesicht &#8211; unter Auschlu\u00df der \u00d6ffentlichkeit gewisserma\u00dfen.<\/p>\n<p>Was wissen wir \u00fcber Maria?<br \/>\nMaria ist ein junges M\u00e4dchen, wohl zwischen 12 und 13 Jahren alt.<br \/>\nM\u00e4dchen im Alter von 12 Jahren sind heute bei uns Sch\u00fclerinnen der 6. oder 7.Klasse, mitten in der Pubert\u00e4t, ernsthafte Familiengr\u00fcndung ist da noch kein Thema, auch wenn es immer mehr um die Abl\u00f6sung vom Elternhaus, um Jungs, um Sexualit\u00e4t geht.<br \/>\n\u00dcber die Herkunft der Maria erz\u00e4hlt das Neue Testament nichts.<br \/>\nSie hat eine Tante, Elisabeth. Die wiederum ist mit dem Tempelpriester Zacharias verheiratet. Er geh\u00f6rt damit zu einer hochstehenden, angesehenen, einflu\u00dfreichen Gruppe in Israel.<br \/>\nMaria ist einem Mann versprochen. Sie wird demn\u00e4chst ihr Vaterhaus verlassen und den Zimmermann Josef heiraten. Josef stammt aus der k\u00f6niglichen Davidfamilie, so erz\u00e4hlen die Evangelien Matth\u00e4us und Lukas. Josef ist Handwerker, er geh\u00f6rt sozusagen zum sozialen Mittelstand der Gesellschaft.<br \/>\nMaria wird ihren Sohn Jesus zur Welt bringen und noch weitere Kinder.<br \/>\nJesus hatte Br\u00fcder und Schwestern, besagen andere Stellen.<br \/>\nSein Bruder Jakobus wird ein wichtiger Leiter der ersten christlichen Gemeinde in Jerusalem nach dem Tod Jesu.<\/p>\n<p>Als der Engel Gabriel zu ihr kommt, ist Maria ein M\u00e4dchen von zw\u00f6lf Jahren und sie ist Jungfrau, so sagt sie selbst in unserem Abschnitt. \u201eIch wei\u00df, von keinem Mann,\u201c so sagt sie.<br \/>\nDer Engel \u00fcberbringt ihr eine unglaubliche Botschaft: Du wirst schwanger werden.<br \/>\nDu wirst einen Sohn geb\u00e4ren und der wird auf dem Thron seines Vorfahren David sitzen.<\/p>\n<p>Maria antwortet mit dem, was sie sicher wei\u00df:<br \/>\nDas ist unm\u00f6glich. Ich wei\u00df von keinem Mann.<\/p>\n<p>Nun erkl\u00e4rt Gabriel, wie das Unm\u00f6glich m\u00f6glich wird:<br \/>\nDie Kraft des H\u00f6chsten wird sich entfalten in Dir, Maria.<br \/>\nGottes Geist wird wirken.<br \/>\nEin Kind wird in Deinem Leib zu wachsen beginnen, ohne dass es ein leiblicher Mann gezeugt hat.<br \/>\nIst so etwas m\u00f6glich?<br \/>\nSo fragt Maria und so fragen wir bis heute<\/p>\n<p>Und nun bringt der Engel einen Beweis vor.<br \/>\nDu kennst deine Tante Elisabeth, Du wei\u00dft, dass sie kinderlos ist, dass sie unfruchtbar ist und nun auch zu alt, um eigene Kinder zu bekommen.<br \/>\nUnd nun ist das Unm\u00f6gliche geschehen. Deine Tante Elisabeth ist schwanger, bereits im 6 Monat.<br \/>\nNun \u2013 diese Geschichten klingt unglaublich, aber sie ist wahr.<br \/>\nUnd Maria erinnert diese Geschichte sofort an die alte Geschichte von Sara, Abrahams Frau. Sara kann nur lachen, als ihr ein Sohn verhei\u00dfen wird. Dann aber h\u00e4lt sie den neugeborenen Isaak \u00fcbergl\u00fccklich in den H\u00e4nden. Und nun also Elisabeth?<br \/>\n\u00dcberzeugt der Beweis des Engels? Ist die \u00fcberraschende Schwangerschaft einer unfruchtbaren Frau vergleichbar mit der Entstehung eines Kindes in einer Frau, ohne das ein leiblicher Mann dabei vorkommt?<\/p>\n<p>Ich ertappe mich bei dem Versuch der Relativierung:<br \/>\nDas kommt schon mal vor, dass \u00e4ltere Frauen, die als unfruchtbar gelten, schwanger werden. Umsichtige Mediziner werden diese M\u00f6glichkeit nie ganz ausschlie\u00dfen. Das k\u00f6nnen wir mit unserer Erfahrung noch in \u00dcbereinstimmung bringen. Auch, wenn es ein Wunder ist.<br \/>\nAber ein Menschenkind kann nur so entstehen, dass der Mann dieses Kind in die Frau einpflanzt, so die Vorstellung zu Marias Zeit.<\/p>\n<p>Hier f\u00fcge ich eine Zwischen\u00fcberlegung ein:<br \/>\nWer je auf das Eintreten einer Schwangerschaft gewartet hat, sei es als Frau oder als Mann, wei\u00df, dass die geschlechtliche Vereinigung allein nichts garantiert. Es kann so viel anderes verhindern, dass das Kind entsteht und w\u00e4chst. Dazu braucht es wohl immer wieder das Wirken des sch\u00f6pferischen Geistes Gottes, dass ein Kind tats\u00e4chlich entsteht, auch heute. Auch wenn von unserer menschlichen Seite alles M\u00f6gliche getan wird &#8211; eine Granatie f\u00fcr die Zeugung eines Kindes gibt es nicht. Immer mehr kinderlose Paare bei uns m\u00fcssen erleben, dass sie vergeblich warten.<\/p>\n<p>Nun schlie\u00dft der Engel mit einem Satz, der es in sich hat, der unser Wissen, unsere Erfahrung in Frage stellt. Ein Satz, der f\u00fcr uns eine Provokation ist:<br \/>\n\u201eKein Ding ist unm\u00f6glich bei Gott!\u201c<\/p>\n<p>Ja, so ist es, so h\u00f6re ich manchmal, kein Ding ist unm\u00f6glich bei Gott.<br \/>\nEin Glaubenssatz, wahrlich. Ein Satz, der Lebenserfahrung zusammenfasst.<br \/>\nAber, halten wir an diesem Satz auch fest, wenn er all unser Wissen und unsere Erfahrung durcheinanderbringt? Wenn er gegen unsere Lebenserfahrung steht?<\/p>\n<p>3. Jesus hat einen besonderen Vater, so erz\u00e4hlt uns die Lukas-Geschichte.<br \/>\nGott ist sein Vater. Gott sucht sich f\u00fcr seinen Sohn eine leibliche Mutter, Maria. Sie bringt den Gottessohn zur Welt.<br \/>\nDies durchbricht menschliche Erfahrung und menschliches Verstehen. Hier ber\u00fchren sich Himmel und Erde und eine solche Ber\u00fchrung entzieht sich unserem Erfahrungshorziont.<br \/>\nDies ist auch in Israels Geschichte neu.<\/p>\n<p>Israel kennt die Geschichten, in denen von der wunderbaren Geburt eines Kinder erz\u00e4hlt wird. Allerdings bleiben dabei beide Elternteile beteiligt.<br \/>\nIsrael kennt die Geschichten von besonderen M\u00e4nnern und Frauen, die Gott sich aus seinem Volk erw\u00e4hlt: Mose, Samuel, Hanna, Ruth, David, die Propheten.<br \/>\nAber von einem leiblichen Gottessohn hat Israel bisher nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Gott wird Mensch in diesem Kind \u2013 das ist die Botschaft, das ist das Neue, das Besondere. Und das durchbricht die Regeln der Welt.<br \/>\nEine Herausforderung f\u00fcr unser Wissen und f\u00fcr unseren Glauben.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung hat diese Geschichte f\u00fcr mich, f\u00fcr uns heute?<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst: Gott sucht eine einfache Frau.<br \/>\nGott sucht sich keine K\u00f6nigin, keinen Superstar, keinen \u00dcbermenschen, um in die Welt zu kommen.<br \/>\nGott wird Mensch im Scho\u00df der Maria, des 12j\u00e4hrigen M\u00e4dchens aus diesem v\u00f6llig unwichtigen Dorf Nazareth. Das hat Bedeutung.<br \/>\nGott hat eine Schw\u00e4che f\u00fcr die Einfachen, f\u00fcr die Bedeutungslosen, f\u00fcr die, die nicht im Scheinwerferlicht stehen, sondern vom dunklen Rand aus zusehen.<\/p>\n<p>Und weiter: Gott wird Mensch mit Haut und Haaren. Jesus litt Schmerzen, weinte, schrie, war verzweifelt und scheiterte. So erz\u00e4hlen die Evangelien. Gott wird Mensch und hat nun am eigenen Leib mit den Grenzen der Welt, mit den Grenzen des Verstehens und Begreifens zu tun. Dies endet mit seinem menschlichen Sterben am Kreuz.<\/p>\n<p>Und drittens: In Jesus ber\u00fchren sich Himmel und Erde, Maria ist erste Zeugin dessen.<br \/>\n\u00dcberdeutlich wird dies bei seiner Auferstehung. Von der Auferstehung her ist auch seine besondere Entstehung im Mutterleib zu verstehen. Was bislang keinem Menschen widerfuhr, tut Gott an Christus, seinem Sohn. Er f\u00fchrt ihn aus dem Totenreich. F\u00fcr uns unvorstellbar, nicht verstehbar, denn es sprengt unser Wissen, unsere Erfahrung.<br \/>\nVon der Auferstehung Jesu her ist seine wunderhafte Zeugung in Maria zu verstehen.<br \/>\nDas Wunderbare war, so erz\u00e4hlt Lukas, von Anfang an da.<\/p>\n<p>Und am Schlu\u00df:<br \/>\nWie geht das alles vor sich? Wie macht Gott das?<br \/>\nDer Engel sagt: Durch Gottes Geist.<br \/>\nGott wirkt durch seinen Geist in Maria. Er schafft neues Leben. Durch den Geist.<br \/>\nWir erinnern uns an die Sch\u00f6pfungsgeschichte. Auch da haucht Gott den lebendigen Geist in einen Klumpen Erde und so entsteht der Mensch.<br \/>\nGott wirkt durch seinen Geist <strong>in der Welt.<\/strong><br \/>\nEr macht Unm\u00f6gliches M\u00f6glich in dieser Welt.<\/p>\n<p>Gott wirkt durch seinen Geist <strong>in uns<\/strong>.<br \/>\nEr beeinflusst uns.<br \/>\nEr bewegt uns zu Dingen, die wir nicht f\u00fcr m\u00f6glich halten, die nicht aus uns kommen.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir dem Geist wirklich soviel zutrauen?<br \/>\nMu\u00df die Welt nicht vielmehr durch Macht, durch das Schaffen von Fakten, durch die Anwendung von Gesetzen ver\u00e4ndert werden.<\/p>\n<p>Was \u00e4ndert die Welt wirklich?<br \/>\nDa hat Israel, da haben wir Erfahrungen gemacht, \u00fcber die sollten wir uns austauschen.<\/p>\n<p>Dem Geistwirken sollen wir uns \u00f6ffnen, so die Botschaft dieser Geschichte.<br \/>\nF\u00fcr dieses Geistwirken sollen wir uns offen halten.<br \/>\nAuf diesen Geist sollen wir lauschen, ihn ersp\u00fcren, ihn wirken lassen.<br \/>\nDazu haben wir Maria, das zw\u00f6lfj\u00e4hrige M\u00e4dchen, als Vorbild.<br \/>\n\u201eMir geschehe, wie du gesagt hast.\u201c, antwortet sie dem Engel.<br \/>\nDieser Geist schafft neues Leben in der Welt, gegen alle Erfahrung und gegen alles begrenzte Wissen.<\/p>\n<p>Wo bleiben wir mit unserem Wissen und unserem Glauben bei dieser Geschichte?<br \/>\n\u201eKein Ding ist unm\u00f6glich!\u201c Dieser Satz bleibt eine Provokation.<br \/>\nDieser Satz braucht Vertrauen, braucht Glauben \u2013 Glauben in den, der \u00fcber die Welt hinaus geht.<br \/>\n\u201eKein Ding ist unm\u00f6glich, auch Gott kann Mensch sein.\u201c<br \/>\nDieser Satz ver\u00e4ndert unser Wissen.<br \/>\nGott l\u00e4sst uns wissen, dass er selbst in der Welt wirkt und sie umgestaltet.<br \/>\nMit diesem Wissen sollen wir leben, getr\u00f6stet und hoffnungsvoll.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>Kanzelsegen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Matthias Rein<br \/>\nStudienleiter am Theologischen Studienseminar der VELKD<br \/>\nBischof-Meiser-Str. 6<br \/>\n82049 Pullach<br \/>\nTel. 089\/74442428<br \/>\nEmail: <a href=\"mailto:Matthias.Rein@t-online.de\">Matthias.Rein@t-online.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. 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