{"id":10266,"date":"2004-12-07T19:49:20","date_gmt":"2004-12-07T18:49:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10266"},"modified":"2025-05-13T08:30:48","modified_gmt":"2025-05-13T06:30:48","slug":"hiob-38-1-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hiob-38-1-11\/","title":{"rendered":"Hiob 38, 1-11"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">Predigt anl\u00e4sslich der Flutkatastrophe im Indischen Ozean | <\/span><span style=\"color: #000099;\">Altjahresabend | 31. Dezember 2004 | <\/span><span style=\"color: #000099;\">Hiob 38, 1-11 |<\/span><span style=\"color: #000099;\"> Christoph Dinkel |<\/span><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>(1) Wir stehen an der Schwelle des neuen Jahres. F\u00fcr gew\u00f6hnlich schauen wir an dieser Schwelle zur\u00fcck, bedenken, was gut war im vergangenen Jahr und was bedr\u00fcckend. Wir halten Ausschau und \u00fcberlegen, was die Zukunft bringen wird, wir fassen gute Vors\u00e4tze und begie\u00dfen das Ganze mit einem Glas Sekt oder auch mit zweien.<\/p>\n<p>Doch heute f\u00e4llt es uns schwer, den Jahreswechsel in normaler Weise zu begehen. Vor unseren Augen sehen wir die Bilder der Ertrunkenen, die an den Strand des Indischen Ozeans gesp\u00fclt wurden. Wir sehen die verzweifelten Blicke der Kinder, die ihre Eltern verloren haben und h\u00f6ren das Schreien der Eltern, die ihre Kinder nicht mehr finden. Mitten in die Urlaubs- und Ferienidylle der S\u00fcdsee ist eine verheerende Katastrophe eingebrochen. Die Zahl der Toten ist so unbeschreiblich hoch und sie muss st\u00e4ndig nach oben korrigiert werden. In den ersten Stunden war von 1.000 Toten die Rede. Jetzt sind es 100.000 Tote. Und man muss f\u00fcrchten, dass dem verseuchten Trinkwasser noch viele weitere Menschen zum Opfer fallen.<\/p>\n<p>(2) Anders als bei den Terroranschl\u00e4gen in New York oder im vergangenen Jahr in Madrid gibt es keine T\u00e4ter, die f\u00fcr das Leid verantwortlich sind. Anders als bei den verheerenden Erdbeben im persischen Bam oder in der T\u00fcrkei liegen wohl auch keine schwerwiegenden Baufehler vor, die das Ungl\u00fcck erst m\u00f6glich gemacht haben. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte manches besser organisiert sein k\u00f6nnen, nat\u00fcrlich hat der moderne Massentourismus das Ungl\u00fcck noch verschlimmert \u2013 aber wirklich schuld ist niemand an dieser Katastrophe und niemand h\u00e4tte sie wirklich verhindern k\u00f6nnen. Und damit wird das Erdbeben und seine Folgen zu einer Frage an unseren Glauben. Es stellt sich die Frage, wie ein Gott, der die Welt und seine Menschen liebt, solch ein Ungl\u00fcck zulassen kann.<\/p>\n<p>(3) Man nennt diese Frage die Theodizee-Frage, es ist die Frage, ob Gott wirklich gerecht ist. Der Begriff \u201eTheodizee\u201c stammt von Gottfried Wilhelm Leibniz. Die Frage ist nat\u00fcrlich viel \u00e4lter und begegnet der Sache nach in der Bibel vor allem im Buch Hiob. Besonders virulent ist die Theodizee-Frage in der europ\u00e4ischen Philosophie \u00fcbrigens seit dem verheerenden Erdbeben in Lissabon, dem im Jahr 1755 etwa 100.000 Menschen zum Opfer fielen. Dass sich uns heute nach dem Erdbeben im Indischen Ozean diese Frage wieder aufdr\u00e4ngt, ist mithin kein Zufall. Leibniz hat der Theodizee-Frage die L\u00f6sung gegeben, dass wir in der besten aller <em>m\u00f6glichen<\/em> Welten leben. Mit dieser L\u00f6sung ging ein gewisser aufkl\u00e4rerischer Optimismus im Blick auf die Entwicklung der Welt und der Menschen einher. Nach dem Erdbeben von Lissabon wurde diese L\u00f6sung jedoch als zynisch empfunden. Der Blick auf die Opfer und ihr Leid verbietet eine zu glatte Antwort auf die Theodizee-Frage. Eine L\u00f6sung werde ich Ihnen heute Abend also nicht liefern. Wir werden uns aber an Hand des Hiobbuches mit der Theodizee-Frage besch\u00e4ftigen. Und wir werden dabei im Blick behalten, dass wir hier kein theoretisches Problem bedenken, sondern uns mit dem unvorstellbaren Leid der Menschen in S\u00fcdasien auseinandersetzen.<\/p>\n<p>(4) Hiob, einer frommer und gottesf\u00fcrchtiger Mann, ist in schreckliches Elend gest\u00fcrzt worden. Sein Hab und Gut ist zerst\u00f6rt, seine Kinder sind ums Leben gekommen, er selbst ist von einer schweren Krankheit gezeichnet. Seine Freunde besuchen ihn und trauern mit ihm zun\u00e4chst lange \u00fcber den Verlust. Dann aber fangen sie an zu reden und suchen nach Erkl\u00e4rungen f\u00fcr Hiobs Leid. Sie unterstellen, Hiob m\u00fcsse irgendeine S\u00fcnde begangen haben, deshalb habe ihn Gott mit all dem Ungl\u00fcck bestraft. Doch Hiob weist die Erkl\u00e4rungsversuche der Freunde zur\u00fcck. Er besteht darauf, keine S\u00fcnde begangen zu haben, die solches Ungl\u00fcck rechtfertigt. Und Hiob fordert Gott zum Prozess heraus. Im Prozess werde sich zeigen, dass Hiob und nicht Gott Recht hat. Hiob klagt Gott mit aller denkbarer H\u00e4rte und Sch\u00e4rfe an. Am Ende vieler langer Reden steht dann im Buch Hiob die Antwort Gottes. Gott antwortet im Wettersturm. Er zeigt sich als allm\u00e4chtiger Herrscher der Welt, dessen Ratschluss von den Menschen nicht erkannt werden kann. In Hiob 38 hei\u00dft es (Hiob 38,1-11):<\/p>\n<p>Und der Herr antwortete Hiob aus dem Wettersturm und sprach: Wer ist&#8217;s, der den Ratschluss verdunkelt mit Worten ohne Verstand? G\u00fcrte deine Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, lehre mich!<\/p>\n<p>Wo warst du, als ich die Erde gr\u00fcndete? Sage mir&#8217;s, wenn du so klug bist! Wei\u00dft du, wer ihr das Ma\u00df gesetzt hat oder wer \u00fcber sie die Richtschnur gezogen hat? Worauf sind ihre Pfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt, als mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle Gottess\u00f6hne?<\/p>\n<p>Wer hat das Meer mit Toren verschlossen, als es herausbrach wie aus dem Mutterscho\u00df, als ich&#8217;s mit Wolken kleidete und in Dunkel einwickelte wie in Windeln, als ich ihm seine Grenze bestimmte mit meinem Damm und setzte ihm Riegel und Tore und sprach: \u00bbBis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen!\u00ab?<\/p>\n<p>(5) Gott ist der \u00fcberm\u00e4chtige Sch\u00f6pfer der Welt. Er hat die Erde gemacht, seiner Weisheit und St\u00e4rke verdankt sich alles Leben. Gott hat den Gewalten der Natur und dem Chaos Grenzen gesetzt, damit Leben m\u00f6glich ist. Gott ist der Herr auch \u00fcber die Fluten des Meeres. Nichts was hier geschieht, geschieht ohne das Wissen Gottes. Gottes Macht und Weisheit und Gr\u00f6\u00dfe \u00fcbersteigt alles Menschenm\u00f6gliche. Es ist daher absurd, wenn der Mensch versucht, Gott zur Rechenschaft zu ziehen. Hiob sieht dies am Ende ein, spricht sich selbst schuldig und tut Bu\u00dfe in Staub und Asche. Die L\u00f6sung erscheint eindeutig: als Menschen steht es uns nicht an, den allm\u00e4chtigen Sch\u00f6pfer nach seiner Gerechtigkeit zu fragen. Wir m\u00fcssen es eben hinnehmen, wenn ein Ungl\u00fcck geschieht. \u201eDer Herr hat\u2019s gegeben, der Herr hat\u2019s genommen; der Name des Herrn sei gelobt!\u201c (Hiob 1,21) \u2013 so fasst Hiob selbst dieses Ergebnis seiner Auseinandersetzung mit Gott zusammen.<\/p>\n<p>Obwohl diese L\u00f6sung uns moderne Menschen emp\u00f6rt, kann man sie nicht einfach so von der Hand weisen. Unsere menschliche Perspektive ist tats\u00e4chlich zu begrenzt, um alles zu verstehen, was in dieser Welt vor sich geht. Gelegentlich verdanken wir Ereignissen, die zun\u00e4chst als Ungl\u00fcck erschienen, eine positive Wende in unserem Leben. Wer wei\u00df, wozu es gut ist, sagen wir daher manchmal. Aber wenn wir an das Ungl\u00fcck am Indischen Ozean denken, dann w\u00e4re diese L\u00f6sung wirklich nur zynisch: aus welcher Perspektive immer man es betrachten mag: was soll am massenhaften Tod zahlloser Unschuldiger sinnvoll und gut sein?<\/p>\n<p>Doch noch ein zweiter Aspekt der vorgestellten Antwort Gottes ist bedenkenswert. Angesichts der Gr\u00f6\u00dfe und Komplexit\u00e4t der Sch\u00f6pfung erscheinen die Gl\u00fccksanspr\u00fcche eines einzelnen Menschen an sein eigenes Leben reichlich vermessen. Es gibt keine Garantie f\u00fcr ein langes Leben in Gesundheit. Die Anspr\u00fcche speziell von uns modernen Menschen an die L\u00e4nge und Qualit\u00e4t unseres Lebens sind auf die L\u00e4nge der menschlichen Geschichte gesehen v\u00f6llig irrwitzig. Keine Generation der Menschheit hat jemals auch nur entfernt so lange, so gesund und mit so viel Wohlstand gelebt wie die gegenw\u00e4rtige. Das sollte uns bescheidener machen in unseren Anspr\u00fcchen und zufriedener mit dem, was uns alles verg\u00f6nnt ist. \u2013 Aber im Blick auf die Opfer des Erdbebens wirkt auch diese Antwort, so richtig sie im Allgemeinen sein mag, wenig angemessen.<\/p>\n<p>(6) W\u00fcrde das Buch Hiob einfach nur mit dieser Antwort enden, dann w\u00e4re es vermutlich nicht zu dem Buch geworden, in dem leidende Menschen bis heute Trost und St\u00e4rkung in ihrer Verzweiflung suchen. Auf die donnernde Gottesrede und die dem\u00fctige Antwort Hiobs folgt n\u00e4mlich eine \u00fcberraschende Wendung: Obwohl Hiob Gott so hart angeklagt hat und ihn vor Gericht zitieren wollte, obwohl Hiob klein beigeben musste und alles zur\u00fccknahm, was er gegen Gott an Anklagen hervorbrachte, bekommt Hiob am Ende von Gott Recht. Die Freunde Hiobs hingegen, die meinten, Gott verteidigen zu m\u00fcssen, werden von Gott getadelt. Gott sagt: \u201eIhr habt nicht recht von mir geredet wie mein Knecht Hiob.\u201c (Hiob 42,7) Hiob muss f\u00fcr seine Freunde F\u00fcrbitte leisten, damit diese nicht vom Zorn Gottes vertilgt werden.<\/p>\n<p>Am Ende ist es also Hiob, der von Gott Recht bekommt. Obwohl der Mensch von Gottes Pl\u00e4nen nichts wei\u00df, obwohl der Mensch im Vergleich zu Gottes Allmacht unendlich klein ist, obwohl der Mensch keinen Anspruch auf Gl\u00fcck hat, hat er doch das Recht, Gott anzuklagen und mit ihm zu hadern, und zwar zu hadern und zu klagen wie es h\u00e4rter nicht geht. Das ist das Befreiende und Tr\u00f6stende an der Geschichte Hiobs: der leidende und klagende Mensch, der Mensch, der an seinem Ungl\u00fcck und am Ungl\u00fcck in der Welt verzweifelt und zu Gott schreit, dieser Mensch bekommt von Gott Recht. Wie paradox ist das! Der allm\u00e4chtige Gott ermutigt den leidenden Menschen, auf Gottes Gerechtigkeit, auf Gottes Gnade und Liebe zu bestehen, auch wenn aktuell aller Anlass zum Verzweifeln, zur Anklage und zum Schreien besteht.<\/p>\n<p>Das Buch Hiob bietet keine wirkliche L\u00f6sung auf die Frage nach Gottes Gerechtigkeit. Es gibt keine glatte Antwort. Aber das Buch Hiob best\u00e4tigt das Recht, diese Frage zu stellen und Gott darauf zu behaften, dass er Liebe und G\u00fcte sein will, dass er dem Meer doch Grenzen gesetzt hat und die Zerst\u00f6rung des Lebens nicht wollen kann. Das Buch Hiob fordert dazu auf, <em>mit<\/em> Gott <em>gegen<\/em> Gott anzugehen und darauf zu bestehen, dass Gott zu seinen Verhei\u00dfungen und zu seiner Gerechtigkeit steht.<\/p>\n<p>(7) Kann man mit dieser Antwort leben? Ihr Trost ist begrenzt, sie fordert von uns einigen Sinn f\u00fcrs Paradoxe. Die Antwort des Buches Hiob ist nicht wirklich befriedigend. Aber sie hat zwei Vorz\u00fcge und diese sollte man nicht gering sch\u00e4tzen: 1. Die Antwort ist realistisch. In der Tat ist der Kosmos unendlich viel komplexer als wir Menschen es uns vorstellen k\u00f6nnen. Die Gr\u00f6\u00dfe der Welt und die Macht Gottes \u00fcbersteigt alles, was wir Menschen erahnen k\u00f6nnen. Es w\u00e4re absurd, hier alles verstehen zu wollen. Es w\u00e4re Gr\u00f6\u00dfenwahn, auf individuellem Gl\u00fcck zu bestehen.<\/p>\n<p>Der 2. Vorzug der Antwort des Hiobbuches ist, dass sie trotz der Anerkennung der \u00dcbermacht Gottes und der Kleinheit des Menschen nicht zynisch ist. Sie nimmt das Leiden in jeder Hinsicht ernst. Sie erkl\u00e4rt es nicht weg oder f\u00fcr uneigentlich und unbedeutend. Der Mensch hat ein Recht zu jammern und zu hadern, er hat ein Recht, Gott anzuklagen, auf ihn b\u00f6se zu sein und ihn zu verfluchen, wenn das Leid \u00fcberm\u00e4chtig wird.<\/p>\n<p>(8) Die Antwort des Hiobbuches auf die Frage nach dem menschlichen Leid und der Gerechtigkeit und Liebe Gottes ist paradox. Aber was anders als eine paradoxe Antwort k\u00f6nnte denn auch angesichts einer Katastrophe helfen? Im Blick auf die Flutkatastrophe am Indischen Ozean hei\u00dft das, dass wir zum einen begreifen m\u00fcssen, dass solche Ungl\u00fccke vorkommen und auch in Zukunft vorkommen werden. Auch bei bester Technik und bei ausget\u00fcfteltsten Vorwarnsystemen werden Menschen immer wieder zu Opfern gro\u00dfer Katastrophen werden. So ist die Welt, so hat Gott sie geschaffen, das ist ein Teil des Entstehen und Vergehens des Lebens auf der Erde.<\/p>\n<p>Zum anderen aber, und das ist wichtiger, k\u00f6nnen wir uns mit unserem Schmerz und unserer Verzweiflung an Gott wenden. Wir k\u00f6nnen ihn verfluchen und gegen ihn anrennen so hart wir wollen. Wir k\u00f6nnen unsere Verbitterung hinausschreien und unseren Tr\u00e4nen freien Lauf lassen. Gott wird uns Recht geben. Er steht auf der Seite der Leidenden und ist ihnen treu mit seiner Liebe.<\/p>\n<p>Zum dritten schlie\u00dflich, und das ist heute das Wichtigste, k\u00f6nnen wir helfen. Das Opfer dieses Gottesdienstes ist f\u00fcr die Katastrophenhilfe des Diakonischen Werkes bestimmt. Mit dem Geld, das wir heute Abend sammeln, wird den Opfern der Flutkatastrophe am Indischen Ozean geholfen. So besteht die Chance, dass wenigstens den \u00dcberlebenden Hilfe zuteil wird und die Folgen der Katastrophe gemildert werden.<\/p>\n<p>(9) Ach ja, und zum Schluss noch ein Wort zu dem, was man am Altjahrabend sonst bedenkt, zur Vergangenheit und zur Zukunft, zu den guten Vors\u00e4tzen und auch zum Schmerz \u00fcber alles Ungl\u00fcck, das die Welt aber vielleicht auch uns pers\u00f6nlich im vergangenen Jahr getroffen hat. Aller Unsicherheit und allem Kummer stellt der Apostel Paulus ganz \u00e4hnlich wie das Hiobbuch die trotzige Zuversicht entgegen, dass Gott der Verhei\u00dfung seiner Liebe treu bleibt. An die Gemeinde in Rom schreibt Paulus, wir haben es schon als Schriftlesung geh\u00f6rt: \u201eIch bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch M\u00e4chte noch Gewalten, weder Gegenw\u00e4rtiges noch Zuk\u00fcnftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist.\u201c \u2013 Wenn uns selbst der Lebensmut verl\u00e4sst, wenn wir an Gottes G\u00fcte zweifeln, wenn wir nicht mehr glauben k\u00f6nnen, dass Gott uns und diese Welt liebt, dann stellt sich dieses Wort unserer Angst, unserer Wut und Verzweiflung entgegen. Es ermutigt uns <em>mit<\/em> Gott <em>gegen<\/em> Gott daran festzuhalten, dass Gott Liebe ist und dass uns nichts von dieser Liebe trennen kann. \u2013 Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Christoph Dinkel<br \/>\nPfarrer<br \/>\nG\u00e4nsheidestra\u00dfe 29<br \/>\n70184 Stuttgart<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:christoph.dinkel@arcor.de\"> christoph.dinkel@arcor.de<br \/>\n<\/a>Internet: <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/fak\/theol\/personen\/dinkel.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.uni-kiel.de\/fak\/theol\/personen\/dinkel.shtml<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt anl\u00e4sslich der Flutkatastrophe im Indischen Ozean | Altjahresabend | 31. Dezember 2004 | Hiob 38, 1-11 | Christoph Dinkel | Liebe Gemeinde! (1) Wir stehen an der Schwelle des neuen Jahres. F\u00fcr gew\u00f6hnlich schauen wir an dieser Schwelle zur\u00fcck, bedenken, was gut war im vergangenen Jahr und was bedr\u00fcckend. 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