{"id":10271,"date":"2005-01-07T19:49:27","date_gmt":"2005-01-07T18:49:27","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10271"},"modified":"2025-05-13T08:41:04","modified_gmt":"2025-05-13T06:41:04","slug":"johannes-14-1-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-14-1-6\/","title":{"rendered":"Johannes 14, 1-6"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3>Neujahrstag | 1. Januar 2005 | Johannes 14,1\u20136 | Eberhard Busch |<\/h3>\n<p>1.<\/p>\n<p>Ein neues Jahr ist angebrochen. Ein <em>neues<\/em>? Oder sind nicht vom alten Jahr her so viel Probleme ungel\u00f6st geblieben, dass wir nicht gerade frohen Mutes in das Jahr 2005 hineingehen? Liegen jetzt nicht allzu Vielen die Sorgen viel n\u00e4her? Gibt es heute nicht allzu viele Gr\u00fcnde, zutiefst zu erschrecken? Die Angst, zu kurz zu kommen und betrogen zu werden, breitet sich aus wie ein Krebsgeschw\u00fcr. Die kriegerische Gewalt hat in einem Ma\u00df zugenommen, wie wir das noch vor wenigen Jahren nicht vermutet h\u00e4tten, und wird erstaunlich behende mit \u201eTerrorismusgefahr\u201c gerechtfertigt. Scharen von Alten m\u00fcssen den G\u00fcrtel enger schnallen und Scharen von jungen Menschen mangelt es an beruflichen Lebensperspektiven. Die schreckliche Armut in der Dritten Welt, die wir wenig genug Ernst genommen haben, ist uns auf einmal in Sichtweite nahe ger\u00fcckt. Euer Herz erschrecke nicht? Wir k\u00f6nnen \u00fcber all das sehr wohl erschrecken.<\/p>\n<p>Aber, so sagt uns Gottes Wort an diesem Jahresbeginn: wir <em>m\u00fcssen<\/em> nicht erschrecken. Nicht weil wir dergleichen mit einiger Gem\u00fctsruhe oder Charakterst\u00e4rke doch ertr\u00e4glich zu finden verm\u00f6gen. Es gibt Erschreckendes, bei dem gerade mit solchen Eigenschaften Ausgestattete zuerst ihre Nerven verlieren. Und es gibt gef\u00e4hrliche Momente, in denen sonst \u00c4ngstliche Mut zeigen: wohl darum, weil sich ihnen eine Realit\u00e4t bekannt gemacht hat, mit der sie nun rechnen. Es ist eine Realit\u00e4t, die den erschreckenden Realit\u00e4ten \u00fcberlegen ist. Die haben wohl Macht, aber Er hat die \u00dcbermacht. Denn diese \u00fcberlegene Realit\u00e4t ist eine Pers\u00f6nlichkeit. Jesus sagt: \u201eGlaubt an <em>Gott<\/em> und glaubt an <em>mich<\/em>.\u201c Gott, unser Vater im Himmel und sein Sohn Jesus Christus, ist die Macht, die die \u00dcbermacht hat. Es handelt sich dabei nicht um zwei verschiedene Adressen. Jesus sagt: \u201eWenn ihr <em>mich<\/em> erkannt habt, werdet ihr auch meinen <em>Vater<\/em> erkennen\u201c (V. 7). Wenn ihr ihn erkennt und in ihm, wie unl\u00f6slich sich Gott mit uns verbunden hat, dann m\u00fcsst ihr wirklich nicht erschrecken.<\/p>\n<p>Aber es gibt Eines, das uns gleichwohl erschrecken lassen m\u00fcsste \u2013 und das ist noch erschreckender als jene Verworrenheiten in unsrer heutigen Welt. Es k\u00f6nnte uns n\u00e4mlich so gehen wie dem Petrus, der auf Jesu Gehei\u00df \u00fcber die Wasserwellen ihm entgegen lief. Aber als er von ihm weg blickte hin auf die Wellen, da erschrak er und fing an zu versinken. Wenn es tats\u00e4chlich etwas zutiefst Bedrohliches gibt, dann steckt das in uns selbst. Dann liegt das an unserer Z\u00f6gerlichkeit, uns an das zu halten, was uns h\u00e4lt. Was kann uns da anderes helfen als das, was den Petrus \u00fcber Wasser hielt: \u201eJesus streckte die Hand aus, ergriff ihn und sprach: O du Kleingl\u00e4ubiger, warum zweifelst du?\u201c (Mt. 14,30f.)! Der <em>rechte<\/em> Glaube ist genau das: diese Hand, die den Kleingl\u00e4ubigen h\u00e4lt. Und das sei unser Gebet im Dunkel des neuen Jahres: \u201edass er mir mein Herz erf\u00fclle\/ mit dem hellen Glaubenslicht,\/ das des Todes Macht zerbricht\/ und die H\u00f6lle selbst macht stille\u201c (Paul Gerhardt).<\/p>\n<p>2.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir denn dann den Satz missverstehen, in dem Jesus sagt: \u201eIch bin der Weg &#8230;\u201c? Aber das ist dennoch oft missverstanden worden. Es gab manche Leute, die unter Berufung darauf die christliche Kirche f\u00fcr die allein berechtigte Vertreterin der Religion verstehen wollten. Und dagegen haben sich andere erhoben, die erkl\u00e4rten: es gebe nicht nur einen, sondern viele Wege zu Gott. Aber im Evangelium wird weder das eine noch das andere gutgehei\u00dfen. Jesus sagt: \u201e<em>Ich<\/em> bin der Weg &#8230; Niemand kommt zum Vater au\u00dfer durch <em>mich<\/em>.\u201c Genau genommen ist es so: Es f\u00fchrt \u00fcberhaupt kein Weg zu Gott, der der eigenen Religion nicht und der der anderen auch nicht. Wenn n\u00e4mlich damit ein Weg gemeint ist, den wir von uns aus zu Gott unternehmen! Alle solche Wege, auch wenn sie mit Andacht begangen werden, sind wie der Turm zu Babel errichtet, um von der Erde in den Himmel zu kommen. Solche Wege f\u00fchren zu netten oder \u00fcblen Illusionen, aber nicht zu Gott. Es gibt jedoch einen anderen Weg: einen, auf dem Gott zu uns kommt. Jesus sagt: <em>Dieser<\/em> Weg bin ich. In ihm greift nicht ein Mensch in hochm\u00fctiger Verwegenheit nach Gott. In ihm streckt Gott in hingebender Liebe seine Hand nach uns aus. Darum spricht er: \u201eWer <em>mich<\/em> sieht, der sieht (Gott) den <em>Vater<\/em>\u201c (Joh. 14,8).<\/p>\n<p>Und er f\u00e4hrt fort: \u201eIch bin die <em>Wahrheit<\/em>.\u201c Er bewegt nicht nur unser Gef\u00fchl. Er besch\u00e4ftigt auch unsere Intelligenz. Er erleuchtet sich mit der Wahrheit &#8211; mit der, die nicht wir gefunden haben, sondern die uns gefunden hat. Aber gibt es nicht viele Auffassungen von der Wahrheit? Ja, das ist so und das darf auch so sein. So ist es ja schon in der Bibel, in der neben Paulus ein Johannes und ein Jakobus redet. Wo Bindung ist, an Christus als den einen Weg, da entsteht keine Kaserne, in der alle dieselbe Uniform tragen. Da darf Freiheit walten. Da darf es eine F\u00fclle verschiedener Auffassungen geben. Aber mit einer deutlichen Grenze! Es darf da keiner sich das Evangelium so zurechtlegen, wie es ihm passt. Sondern: Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, er ist die Wahrheit. Wenn wir von der <em>Bibel<\/em> abweichen, dann ist Christus nicht mehr <em>der<\/em> Weg, sondern dann geraten wir auf einen Abweg. Jesus Christus, wie er uns in der Heiligen Schrift bezeugt wird, das ist die Quelle und das der Ma\u00dfstab f\u00fcr all die Erkenntnisse, die in der Kirche Raum haben d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Und Jesus sagt weiter: \u201eIch bin das <em>Leben<\/em>.\u201c Das Leben, auf das es f\u00fcr uns ankommt, ist zun\u00e4chst das, was nicht <em>wir<\/em> leben, sondern das <em>Christus<\/em> lebt. Das wahre Leben beruht nicht auf <em>unseren<\/em> Leistungen, sondern auf <em>seinem <\/em>Eintreten f\u00fcr uns bis zum Tod und auf dem, was an Ostern als das neue Leben offenbart ist. Und der Auferstandene gibt uns seinen Zuspruch: \u201eIch lebe und ihr werdet auch leben.\u201c Wir sollen an seinem Leben Teil bekommen. Aber wenn das geschieht, dann rein aus <em>Gnade<\/em>. Nicht, weil uns das zusteht. Das geh\u00f6rt mit zu seiner Gnade, dass sie der guten Meinung widerspricht, die wir von uns haben. Aber Gott will den Tod des S\u00fcnders nicht, sondern will, dass er lebe. Die Gnade Gottes schenkt uns neues Leben. Und das beweist sich darin, da\u00df das neue Leben Leben in der Dankbarkeit ist. \u201eDass unsre Sinnen\/ wir noch brauchen k\u00f6nnen\/ und H\u00e4nd und F\u00fc\u00dfe, Zung und Lippen regen, das haben wir zu <em>danken <\/em>seinem Segen.\u201c<\/p>\n<p>3.<\/p>\n<p>Und die Kirche ist dazu da, dass durch sie Mitteilung gemacht wird von dem, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist: Mitteilung, Verk\u00fcndigung, Zeugnis von der gro\u00dfen Barmherzigkeit, die Gott uns und allen damit erwiesen hat. Die Botschaft davon ist in verschiedensten Formen auszurichten: sehr wohl auch in klaren Worten, aber auch in schlichten oder mutigen Taten, in der Gew\u00e4hrung von Beistand, in der Bereitschaft zum Zuh\u00f6ren, im Geltendmachen von Kritik und Ermutigung. Ein jeder und eine jede hat dazu eine Gabe. Sie ist die Begabung zu einem Leben als Bote des Einen, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Die Begabung dazu wird aber in dem Ma\u00dfe falsch und gef\u00e4hrlich angewendet, wie sich die Boten heimlich oder unheimlich verwechseln mit diesem Einen und dabei an sich selbst und ihre Ideen denken: \u201e<em>Meine<\/em> Auffassung ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.\u201c Vorsicht! so zu denken, das ist der Irrtum der <em>hochm\u00fctigen<\/em> Kirche und speziell ihrer \u201eGeistlichen\u201c. Was kann sie von dem Irrtum heilen au\u00dfer die Einsicht, dass sie so gerade ihren Auftrag vers\u00e4umen, Zeugnis zu geben von dem, der <em>allein <\/em>der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.<\/p>\n<p>Es gibt auch die andere Gefahr: den Irrtum der <em>faulen <\/em>Kirche und nun speziell ihrer \u201eLaien\u201c. Der Irrtum besteht darin, dass sie nicht tut, was ihr Auftrag ist. Sie verkriecht sich dann in Selbstgen\u00fcgsamkeit. Ihre Fr\u00f6mmigkeit besteht darin, dass sie \u201edenkt an sich selbst zuerst\u201c. Oder sie versieht ihren Auftrag in verkehrter Weise, in falscher Anpassung an die jeweils herrschenden M\u00e4chte und Moden. Kurz, sie bleibt ihre Zeugnisaufgabe schuldig. Schlimm f\u00fcr sie. Aber das bringt Gott nicht in Verlegenheit. \u201eGott vermag dem Abraham auch aus Steinen Kinder zu erwecken\u201c, wie Johannes der T\u00e4ufer sagt (Mt. 3,9). Und wie Jesus es sagt: \u201eIn meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.\u201c Dass bei ihm Raum ist auch f\u00fcr Menschen au\u00dferhalb der Kirche, dass sie bei ihm Sitz und Stimme haben, das muss die Kirche nicht entmutigen in ihrer Zeugnisaufgabe. Aber das darf uns tr\u00f6sten, wenn die Christen in dieser ihrer Aufgabe versagen. Wenn sie versagen, so versagt doch seine Barmherzigkeit nicht.<\/p>\n<p>Und wenn die nicht versagt, dann m\u00fcssen doch auch wir nicht dauernd versagen. Im neuen Jahr gibt Gott uns neue Gelegenheit, uns in seinem Dienst zu \u00fcben \u2013 weder hochm\u00fctig noch faul, sondern hoffnungsfroh. Probieren wir es! \u2013 solange uns Gott dazu Zeit l\u00e4sst. Es ist ja keine unendliche Aufgabe, sondern eine zeitweilige, eine befristete. Sie hat ein Ziel. Eines, dem wir nun im neuen Jahr erneut entgegengehen. Und dieses Ziel ist richtig verlockend. Es bleibt wohl dabei: Wenn Jesus sagt \u201eIch bin der Weg\u201c, so handelt es sich nicht um einen Weg eines Menschen zu Gott, sondern es geht um den Weg Gottes zu uns. Aber nun h\u00f6rt das Wunderbare! In diesem Weg Gottes zu uns ist als Ziel eingeschlossen wahrhaftig auch ein Weg von uns zu Ihm. Denn so sagt es Jesus ja: dass er darum zu uns gekommen ist, \u201edamit auch ihr seid, wo ich bin\u201c (V. 3). K\u00fcrzlich h\u00f6rte ich in Atlanta\/ USA, wie eine Schar aus den zahllosen Obdachlosen der Stadt im Gedanken an ihre verhungerten Gef\u00e4hrten sangen: \u201eO when the saints, o when the poor are marching in\u201c, O wenn die Heiligen, die Armen einziehen werden bei Gott &#8230; Im Kommen des Heilands zu uns ist die Hoffnung verb\u00fcrgt, dass sie und dass wir an unserem Ende nicht verloren, sondern gerettet sein werden. Gott sei Dank. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Eberhard Busch, G\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:eberhard.busch@theologie.uni-goettingen.de\">eberhard.busch@theologie.uni-goettingen.de <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neujahrstag | 1. Januar 2005 | Johannes 14,1\u20136 | Eberhard Busch | 1. Ein neues Jahr ist angebrochen. Ein neues? Oder sind nicht vom alten Jahr her so viel Probleme ungel\u00f6st geblieben, dass wir nicht gerade frohen Mutes in das Jahr 2005 hineingehen? 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