{"id":10305,"date":"2005-01-07T19:49:21","date_gmt":"2005-01-07T18:49:21","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10305"},"modified":"2025-05-14T08:05:25","modified_gmt":"2025-05-14T06:05:25","slug":"lukas-17-7-10-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-17-7-10-2\/","title":{"rendered":"Lukas 17, 7-10"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">Septuagesimae | 23. Januar 2005 |\u00a0<\/span><\/b><b><span style=\"color: #000099;\">Lukas 17, 7-10 | Elisabeth Tobaben |<\/span><\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p><em>\u201cFundraising\u201c <\/em>scheint das Gebot der Stunde zu sein, auch in der Kirche!<br \/>\nViele kirchliche Aktivit\u00e4ten, Einrichtungen, Pfarr- und MitarbeiterInnenstellen sind im bisherigen \u00a0Ma\u00df gar nicht mehr zu aufrecht zu erhalten, und so wird nach neuen Finanzierungsm\u00f6glichkeiten gesucht.<br \/>\nEinzelne, Gruppen und vor allem Firmen sollen gewonnen werden, um ihre Finanzmittel, ggf. auch ihr Know-how und ihr Personal einzubringen, um die Arbeit weiter durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen oder sie sogar um besondere Schwerpunkte zu erweitern.<br \/>\nIn vielen Einrichtungen und Kirchenkreisen gibt es inzwischen Stellen f\u00fcr Fundraiser, und eine wesentliche Aufgabe dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besteht in dem, was ich gern \u201cSponsorInnen- Pflege\u201c nenne,<br \/>\nDa geht es um Informationen \u00fcber den Stand der Arbeit, Erfolge und Misserfolge, Planungen und Ziele, um die Aufnahme und Diskussion von Ideen und M\u00f6glichkeiten, um Kontaktpflege im weitesten Sinn, \u00a0um Dankesschreiben, vielleicht kleine Geschenke, Gespr\u00e4che&#8230;<\/p>\n<p>Nun stelle man sich vor: ein Treffen der M\u00e4zene, festlich gedeckter Tisch, Teetafel mit Kluntje und Sahne, Blumen und Kerzen, alles vom Feinsten, und nat\u00fcrlich einer \u00a0Andacht zu Beginn.<br \/>\nDa \u00a0zieht jemand das Neue Testament aus der Tasche und liest aus Lukas 17:<\/p>\n<p><em>7. Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pfl\u00fcgt oder das Vieh h\u00fctet, wird er etwa zu ihm sagen, wenn er vom Feld kommt: Nimm gleich Platz zum Essen? 8. Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu Essen, g\u00fcrte dich und bediene mich; wenn ich gegessen habe und getrunken, kannst du auch essen und trinken. 9. Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? 10. So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: wir sind unn\u00fctze Sklaven, wir haben nur unsere Schuldigkeit getan. <\/em><\/p>\n<p>Was? Unn\u00fctze Sklaven?<br \/>\nIch vermute, die Anwesenden w\u00fcrden zumindest dezent die K\u00f6pfe sch\u00fctteln und \u00fcberlegen, ob sie nicht doch werbetr\u00e4chtigere \u00a0Einrichtungen finden k\u00f6nnten, in die es \u00a0zu investieren lohnte.<br \/>\nSolche, von denen das Engagement auch entsprechend gew\u00fcrdigt wird, und die einen nicht auch noch derart vor den Kopf sto\u00dfen!<br \/>\nDie au\u00dferdem \u00a0ein positiveres Menschenbild transportieren als dies -typisch kirchliche?- jedenfalls sklavisch ergebene, unterw\u00fcrfige.<br \/>\nVielleicht w\u00fcrde aber auch <em>gleich<\/em> ein Sturm der Entr\u00fcstung losbrechen:<br \/>\nDas kann man doch nicht machen!<br \/>\nSo kann man mit engagierten Menschen doch nicht umgehen, die so viel Zeit und Geld einsetzen f\u00fcr ihre Kirche!<br \/>\nVielleicht w\u00fcrden einige sogar unter Protest den Raum verlassen!<\/p>\n<p>Was ist passiert?<br \/>\nIch habe nur versucht, auf die Spitze zu treiben, was mit diesem Gleichnis in der Vergangenheit immer wieder \u00a0gemacht wurde.<br \/>\nMan hat es n\u00e4mlich nicht selten als eine Art \u201cDienstanweisung\u201c benutzt (um nicht zu sagen: missbraucht!).<br \/>\nWenn jemand f\u00fcr sich selbst entscheidet: Ich m\u00f6chte so leben, z.B. in aufopferndem Dienst Kranke pflegen, \u00a0in Diakonie, Mission oder Entwicklungshilfe arbeiten<br \/>\n-(Hinweis auf den 14.01. , der 130. Geburtstag von Albert Schweitzer)-<br \/>\ndann ist das nat\u00fcrlich v\u00f6llig in Ordnung.<br \/>\nZu meiner absoluten Verbl\u00fcffung begegne ich aber auch im 21. Jahrhundert immer noch der Meinung, dass Tarifvertr\u00e4ge, Urlaubs- und Freizeitregelungen f\u00fcr z.B. Krankenschwestern und \u2013pfleger oder ErzieherInnen eigentlich geradezu etwas Unanst\u00e4ndiges seien!<br \/>\n\u201cDann h\u00e4tten die eben keinen sozialen Beruf ergreifen d\u00fcrfen,\u201c sagt mir doch tats\u00e4chlich vor noch gar nicht so langer Zeit ein engagierter Christ.<br \/>\nWohlgemerkt trifft er diese Aussage \u00fcber <em>andere<\/em><em>!<br \/>\nDas <\/em>ist Missbrauch, damit wird man 1. dem <em>Menschen<\/em> nicht gerecht, denn nat\u00fcrlich gehe ich davon aus, dass sowohl die Schwester als auch die Kinderg\u00e4rtnerin oder welche kirchlichen MitarbeiterInnen auch immer in ihrer Arbeitszeit engagiert und fachkundig und profiliert evangelisch arbeiten, <em>dann<\/em> aber haben sie alle nat\u00fcrlich ein Recht auf Erholung und Freizeit!<\/p>\n<p>Das ist das eine, aber 2. wird mit der zitierten Meinung auch unserem <em>Text<\/em> die Spitze \u00a0geradezu abgebrochen!<br \/>\nWarum?<br \/>\nSchauen wir uns die Geschichte und ihre Sto\u00dfrichtung einmal etwas genauer an:<\/p>\n<p>Den <em>Sklaven <\/em>und <em>seine <\/em>Rolle beschreibt Jesus in seiner Gleichnisgeschichte.<br \/>\nUnd er kann davon ausgehen, dass seine Zuh\u00f6rer dar\u00fcber Bescheid wissen, schlie\u00dflich redet er mit Menschen, die selber Sklaven in ihrem Besitz haben.(V.7)<br \/>\nNat\u00fcrlich wissen sie, wie man mit diesen Sklaven umgeht, sicher muss man sie einigerma\u00dfen gut behandeln, damit ihre Arbeitskraft erhalten bleibt, ihnen zu Essen und zu Trinken geben und sie auch mal ausruhen lassen, (V.8), <em>aber<\/em> sie sind <em>Besitz<\/em>, \u00fcber den man bestimmen kann.<br \/>\nEinen menschlichen Wert, eine eigene Meinung oder gar Gef\u00fchle muss man ihnen dar\u00fcber hinaus aber nicht zubilligen.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich kann man seinen Sklaven verkaufen, auch wenn dabei Familien auseinander gerissen werden, kein Problem.<br \/>\nGanz klar ist; sein Dienst ist eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, v\u00f6llig klar, dass man sich da nicht f\u00fcr seine T\u00e4tigkeit auch noch bedanken muss!<br \/>\nOder wom\u00f6glich gar dem Sklaven nach einer anstrengender Arbeit erstmal eine Erholungspause g\u00f6nnt, so <em>war <\/em>das einfach.<\/p>\n<p>Und wie so oft wenn Jesus Geschichten erz\u00e4hlt, nimmt er die Lebensumst\u00e4nde seiner Zuh\u00f6rer gekonnt und gezielt aufs Korn, beschreibt etwas, was alle kennen.<br \/>\nAlle h\u00f6ren interessiert zu, alle nicken und denken: Klar, das ist doch selbstverst\u00e4ndlich, &#8211; \u00a0bis ihnen pl\u00f6tzlich die Luft wegbleibt und sie fragen:<br \/>\n\u201c<em>Was<\/em> hat er gerade gesagt? Das kann jawohl nicht wahr sein!\u201c<br \/>\n\u201cHat er wirklich gesagt:<strong> So auch ihr&#8230;? <\/strong>-Wie denn, <strong><em>wir<\/em><\/strong>werden mit <strong><em>Sklaven<\/em><\/strong> verglichen!!?<br \/>\nDas <em>kann \u00a0<\/em>doch wohl nun nicht angehen?!\u201c<\/p>\n<p>Lukas ist der einzige der Evangelisten, der diese Geschichte so erz\u00e4hlt.<br \/>\n<em>\u201cSt\u00e4rke unsern Glauben&#8230;<\/em> \u201c l\u00e4sst er zuvor die J\u00fcnger den Herrn bitten, und dann schlie\u00dft er das Gleichnis vom Senfkorn an.<br \/>\nEin Glaube, sagt er, mag \u00a0er so winzig sein wie ein klitzekleines, kaum zu packendes Senfkorn, er k\u00f6nnte die Kraft haben, einen riesigen Maulbeerbaum einfach so ins Meer zu verpflanzen.<br \/>\nEine Unm\u00f6glichkeit also, wir wissen, das das nicht geht, und au\u00dferdem ja auch eine Aktion ohne wirklichen Sinn!<br \/>\nDenn- was soll das? Ein Baum im Meer?<br \/>\nLebensf\u00e4hig ist er da \u00a0im Salzwasser jedenfalls nicht!<br \/>\nNat\u00fcrlich kennen wir hier auf der Insel \u201cB\u00e4ume im Meer\u201c, aber dann wachsen sie nicht mehr, sondern sind als Prikken im Watt Wegweiser f\u00fcr den Kapit\u00e4n der F\u00e4hre, damit er den Weg durch die Priele zum Juister Hafen findet.<\/p>\n<p>Was will Jesus also mit dieser Geschichte?<br \/>\nIn dieser Zusammensetzung bei Lukas bekommt das Gleichnis f\u00fcr mich auch einen sehr tr\u00f6stlichen Zug!<br \/>\nDenn da ist auf der einen Seite zwar immer noch das Ideal: nat\u00fcrlich w\u00e4re es schon faszinierend, wenn unser Glaube B\u00e4ume verpflanzen k\u00f6nnte&#8230;!<br \/>\nAber die Sklavengeschichte erg\u00e4nzt auch noch etwas anderes:<br \/>\nWas vom Sklaven erwartet wird, das ist ja einfach das, dass er seinen Auftrag ordentlich und ganz <em>selbstverst\u00e4ndlich<\/em> ausf\u00fcllt.<br \/>\nAlle Anstrengung und aller Aufwand, um wom\u00f6glich ein noch viel besserer Sklave zu werden, sind gar nicht das, was gefordert wird.<br \/>\nChristen, sagt Lukas, sind einfach so wie ein Sklave <em>Eigentum<\/em> ihres Herrn.<br \/>\nUnd es ist einfach das Tun des Selbstverst\u00e4ndlichen, was von ihnen verlangt wird.<\/p>\n<p>Vielleicht hilft uns zum Verst\u00e4ndnis weiter, dass uns dieser Text gerade am Sonntag Septuagesimae zum Nachdenken vorgeschlagen ist;<br \/>\n70 Tage noch ungef\u00e4hr bis Ostern sagt uns der Name des Sonntags.<br \/>\nWir kommen von Weihnachten her und gehen von heute an auf die Passionszeit zu, in der wir den Leidensweg Jesu bedenken werden, und schlie\u00dflich auch auf Ostern.<br \/>\nWir sind damit in einen Prozess hinein genommen, in dem sich gewisserma\u00dfen alles ins Gegenteil verkehrt.<br \/>\nGott selbst ist zu uns gekommen, nicht als allm\u00e4chtiger Herrscher, der \u00fcber allem thront, sondern \u00a0als das neugeborene, hilflose Kind in der Krippe.<\/p>\n<p>Und auch das heutige Gleichnis erz\u00e4hlt Jesus ja gerade <em>nicht <\/em>denen, die sowieso schon Sklaven sind, eine untergeordnete, niedrige Rolle spielen und die anderen bedienen m\u00fcssen, sondern er spricht in diesem Fall mit den Herren, den Sklavenbesitzern!<\/p>\n<p>Ihnen malt er sein eigenes Beispiel vor Augen.<\/p>\n<p>\u201cEr wird ein Knecht und ich ein Herr, das mag ein Wechsel sein&#8230;\u201c (EG 27, 5) haben wir zu \u00a0Weihachten gesungen.<br \/>\nDas ist der <em>Rollenwechsel<\/em>, auf den kommt es jetzt ankommt!<br \/>\nDieses Gleichnis funktioniert \u00a0also nicht \u00a0als Forderung, als Dienstanweisung von oben herab, aber als Angebot malt uns der Evangelist dieses Bild vor Augen!<\/p>\n<p>Und damit kann es auch uns zu einem Rollenwechsel verhelfen, einander beizustehen, zudienen, weil Christus sich f\u00fcr uns zum Knecht macht, Mensch geworden ist und f\u00fcr uns da ist, uns beisteht in den Konflikten und \u00a0Schwierigkeiten unseres Lebens.<\/p>\n<p>Darauf k\u00f6nnen wir uns verlassen,<\/p>\n<p>Gott sei Dank!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Elisabeth Tobaben<br \/>\nInselkirche Juist<br \/>\n<a href=\"mailto:Elisabeth.Tobaben@evlka.de\">Elisabeth.Tobaben@evlka.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Septuagesimae | 23. 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