{"id":10329,"date":"2005-02-07T19:49:28","date_gmt":"2005-02-07T18:49:28","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10329"},"modified":"2025-05-14T09:22:23","modified_gmt":"2025-05-14T07:22:23","slug":"joel-212-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/joel-212-18\/","title":{"rendered":"Joel 2:12-18"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Aschermittwoch | 9. Februar 2005 | Joel 2,12\u201318 | Stefan Knobloch |<\/h3>\n<p align=\"center\"><strong>Umkehr? Aktuelle Herausforderungen<\/strong><\/p>\n<p>Aschermittwoch 2005. St\u00f6\u00dft der Aschermittwoch dieses Jahres bei uns auf eine andere Nachdenklichkeit als sonst? Trifft er uns in einer anderen Verfassung als sonst? Man m\u00f6chte es vermuten. Denn der verheerende Tsunami des 2. Weihnachtsfeiertages \u2013 des letzten Jahres; so mu\u00df man jetzt schon wieder sagen, obwohl alles noch so frisch in Erinnerung ist \u2013 hat nicht nur eine unvorstellbare Zahl von Opfern gefordert und eine unvorstellbare Verw\u00fcstung angerichtet. Er hat uns auch in einem ungew\u00f6hnlichen Ausma\u00df betroffen gemacht und unsere nachhaltige Hilfe ausgel\u00f6st. Andere Themen traten in diesen letzten Wochen dahinter zur\u00fcck, sei es die LKW-Maut, Hartz IV oder die Nebenverdienste von Abgeordneten.<\/p>\n<p>Wie Umfragen ergaben, besann sich offenbar unter dem Eindruck des Seebebens und seiner Folgen ein gro\u00dfer Teil unserer Bev\u00f6lkerung wieder der Religion. Der Anteil derer, die auf die Frage mit Ja antworteten, ob in unserer Zeit dem christlichen Glauben noch Bedeutung zukomme, stieg vom Dezember 2004 bis zum Januar dieses Jahres von 45 auf 52 Prozent. Und selbst in den neuen Bundesl\u00e4ndern stieg dieser Anteil von 27 auf 35 Prozent. Man mu\u00df das nicht \u00fcberinterpretieren, aber auf eine andere Nachdenklichkeit deutet das alles schon hin.<\/p>\n<p><em> 1. Die konkrete Situation zur Zeit Joels<\/em><\/p>\n<p>In Jerusalem zur Zeit des Propheten Joels, im 5. oder 4. Jahrhundert vor Christus, \u2013 die Zeit l\u00e4\u00dft sich nicht genau datieren \u2013 mu\u00df etwas vergleichbar \u00c4hnliches geschehen sein. Damals war es kein Tsunami, damals waren es Heuschrecken, die das Land befallen und ihm schwer zugesetzt hatten. Heuschrecken? Tauchen da nicht in unserer Erinnerung Bilder vom Sp\u00e4therbst des letzten Jahres auf, als gro\u00dfe Heuschreckenschw\u00e4rme Nordwestafrika heimgesucht hatten? Eine Plage, die f\u00fcr uns ihre abschreckende Wirkung allerdings erst in dem Moment entfaltete, als uns die Bilder der auf die Kanarischen Inseln einfallenden Heuschrecken erreichten. Das war nichts f\u00fcr unser touristisches Gem\u00fct, das dabei sogleich ruhiggestellt wurde durch die Versicherung, die Heuschrecken seien durch ihren Wanderweg von Afrika bis zu den Kanaren derart ersch\u00f6pft, da\u00df sie hier ohne Nachkommen den Tod finden w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der Einwohner Jerusalems hatte sich ein durch Heuschrecken verursachtes, aber in der Wirkung eher dem Tsunami \u00e4hnliches Massenelend bem\u00e4chtigt. In dieser Situation ruft der Prophet Joel zur Besinnung und zur Umkehr zum Herrn auf. Das mag uns zwiesp\u00e4ltig ber\u00fchren. Wir k\u00f6nnten daraus schnell heraush\u00f6ren, nach Joels Auffassung und nach der Auffassung der Menschen damals sei hinter der Heuschreckenplage die strafende Hand Gottes zu vermuten. Mit solchen Zuweisungen h\u00e4tten wir unsere Schwierigkeiten. Und es d\u00fcrfte uns \u2013 um noch einmal auf das Seebeben in S\u00fcdasien zu kommen \u2013 tief befremdet haben zu lesen, da\u00df die Hilfsaktionen mancher arabischer Staaten nur z\u00f6gerlich einsetzten, weil bei ihnen die Meinung vorherrschte, die islamischen Glaubensbr\u00fcder und \u2013schwestern der betroffenen L\u00e4nder seien aufgrund ihres lasziven Lebenswandels von Allah bestraft worden. Im Fall des Joel m\u00fcssen wir das nicht annehmen. Hier liegen wir eher richtig, wenn wir annehmen, da\u00df sein Aufruf zur Umkehr zu Jahwe eine Umkehr zu dem meint, von dem Rettung kommt, da er g\u00fctig und barmherzig ist. Damit verbindet sich auf einer zweiten Motivationsebene ein Verst\u00e4ndnis der Umkehr, die die wirkliche Hinkehr des Menschen zu Gott meint. Und zwar Umkehr in Gestalt des Fastens.<\/p>\n<p>Wenn wir Fasten h\u00f6ren, denken wir an \u00dcbergewicht und an den Winterspeck, den wir loswerden wollen. Man will ja in die leichtere Kleidung des Fr\u00fchjahrs und des Sommers passen und darin eine gute Figur machen. Bei Joel wie \u00fcberhaupt im Alten Testament hatte das Fasten eine andere Dimension: Fasten galt als Vorbereitung der Begegnung mit Gott. Es war geistlich-spirituell ausgerichtet, exakt in dem Sinn, in dem Joel sagt: \u201eZerrei\u00dft eure Herzen, nicht eure Kleider. Wendet euch wieder dem gn\u00e4digen und barmherzigen Herrn zu.\u201c Vom gn\u00e4digen und barmherzigen Herrn zu sprechen, d\u00fcrfte uns wohl auch nicht so ohne weiteres \u00fcber die Lippen kommen. Anders bei den Menschen damals. Sie verbanden mit \u201egn\u00e4dig\u201c und \u201ebarmherzig\u201c Erinnerungen an reale zwischenmenschliche Erfahrungen, wo einer dem anderen nicht nur der inneren Gesinnung nach wohlgesonnen war, sondern diese Gesinnung in der guten Tat zum Ausdruck brachte. Ein solches Geschenk der Zuwendung eines Menschen zu einem anderen \u00fcbertrug man auf Gott, wobei man sich sicher war, da\u00df seine Zuwendung zu den Menschen die menschliche Zuwendung um Lichtjahre \u00fcbertraf.<\/p>\n<p>Vor dieser Sicherheit der Menschen damals bez\u00fcglich der N\u00e4he Gottes m\u00f6chten wir vielleicht neidvoll erblassen. K\u00e4men wir heute auf den Gedanken, Gott \u201egn\u00e4dig\u201c und \u201ebarmherzig\u201c, \u201elangm\u00fctig\u201c und \u201ereich an G\u00fcte\u201c zu nennen? Damals vermochten das die Menschen. Zumindest kehrten sie immer wieder nach Zweifeln und Abfall zu dieser Glaubensgewi\u00dfheit zur\u00fcck. Und wir? Fasten wir allenfalls, weil wir dabei \u00e4ngstlich auf die Waage schauen? Ohne den Bezug zu tieferen Dimensionen unseres Lebens? Ganz so ist es wohl nicht. Viele Menschen haben sich \u2013 wie auch die erw\u00e4hnte Umfrage nahelegt \u2013 einen Sinn f\u00fcr Gott bewahrt. In ihrem Leben geschieht vielfach das, was man die Suche, die Frage nach Gott nennen kann, auch wenn ihre Suche nicht in den herk\u00f6mmlich religi\u00f6sen Formen erfolgt. Denken wir also vom heutigen Menschen nicht religions- und gottloser als er ist!<\/p>\n<p><em> 2. Die Inszenierung der Umkehr bei Joel<\/em><\/p>\n<p>Joel richtete seinen Appell zur Umkehr zuerst gewisserma\u00dfen an die einzelnen, da\u00df sie sich in eigener Person zur Besinnung auf Gott auf den Weg machten, in Fasten, Weinen und Klagen. Das aber f\u00fchrt ihn in Gedanken weiter zu den rituellen Speise- und Trankopfern. Damit \u00f6ffnete er nicht nur die private Bu\u00dfe zu einer \u00f6ffentlich-kollektiven, er machte darin zugleich auch deutlich, da\u00df nur die aus lauterem Herzen dargebrachten Speise- und Trankopfer das Gefallen Gottes finden. Zugleich ist ihm das die gedankliche Br\u00fccke, einen \u00f6ffentlichen gemeinsamen Bu\u00dfritus im Tempel einzufordern. Um das Heiligtum des Tempels sollten sich alle versammeln. Und Joel nimmt niemanden davon aus, weder Alte noch Junge, selbst an die S\u00e4uglinge hat er gedacht und nicht zuletzt an die Verliebten, an Braut und Br\u00e4utigam, denen der Sinn eher nach etwas anderem steht als nach der Teilnahme am Tempelgottesdienst. Es entfaltet sich ein Ritus \u00e4hnlich dem des gro\u00dfen Vers\u00f6hnungstages, nur da\u00df bei Joel in den Klagen der Priester Jahwe gewisserma\u00dfen selbst bei der Ehre gepackt wird: Wie sollte Jahwe den V\u00f6lkern ringsum Anla\u00df geben, da\u00df sie sein Volk verspotteten: \u201eWo ist denn ihr Gott Jahwe?\u201c Und es ist menschlich anr\u00fchrend geschildert, wie sich Jahwe seiner Leidenschaft f\u00fcr das Volk besinnt und sein erbetenes und erwartetes Erbarmen zeigt: \u201eIhr werdet erkennen,\u201c so hei\u00dft es am Ende, \u201eda\u00df ich mitten in Israel bin und da\u00df ich der Herr, euer Gott, bin, ich und sonst niemand. Mein Volk braucht sich nie mehr zu sch\u00e4men\u201c (Joel 2,27).<\/p>\n<p><em> 3. Die Inszenierung der Umkehr heute <\/em><\/p>\n<p><em> 3.1 Vertrauen in Gott fassen<\/em><\/p>\n<p>Auf welche Gedanken bringt uns dieser Joel-Text? Wenn wir diese Einladung zur Umkehr auch als eine an uns gerichtete Einladung verstehen? Das Wort Umkehr hat wohl in unseren Ohren zun\u00e4chst keinen guten Klang. Es klingt d\u00fcster, nach Entbehrung, Einschr\u00e4nkung, Verzicht, vielleicht sogar nach Einbu\u00dfe an Lebensqualit\u00e4t. Gewi\u00df, im Raum unserer Gesellschaft ist seit geraumer Zeit so etwas wie eine gewisse Umkehrbereitschaft zu erkennen. 70 Prozent der Bev\u00f6lkerung waren dieser Tage der Meinung, Deutschland sei in einer Krise und es m\u00fcsse sich unbedingt etwas \u00e4ndern. Die \u00c4nderung, die man hier erwartet und erhofft, geht in Richtung der Besserung der jetzigen Situation, geht zu mehr sozialer Gerechtigkeit und Sicherheit, in Richtung eines allgemeinen Aufatmens. Das liegt einerseits gar nicht so fern den Hoffnungen, die sich die Menschen zu Joels Zeiten damals machten. Ihre Hoffnungen, die sich auf Jahwe richteten, waren sehr diesseitig orientiert, waren bezogen sich auf ihr reales Leben. Insofern hatten ihre Hoffnungen damals mit unseren Hoffnungen heute etwas gemeinsam.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber aber ist der Unterschied zu heute \u2013 wenn ich das hier etwas verallgemeinernd sagen darf \u2013 nicht \u00fcbersehen werden. Die Menschen richteten ihre Hoffnung auf Jahwe. Sie wu\u00dften ihr Leben real bezogen auf und abh\u00e4ngig, im Sinn einer sch\u00fctzenden und bergenden Abh\u00e4ngigkeit, von Gott. Eben das f\u00e4llt uns schwerer. Umkehr k\u00f6nnte deshalb f\u00fcr uns als einzelne zuerst hei\u00dfen, in uns jenes Vertrauen aufzusuchen und zur Grundlage unseres Lebens zu machen, das uns erahnen l\u00e4\u00dft, da\u00df unser Leben in tieferen Zusammenh\u00e4ngen verankert ist, die wir nicht herstellen k\u00f6nnen, sondern die uns geschenkt sind. Umkehr k\u00f6nnte f\u00fcr uns \u2013 wenn wir denn in einer gewissen N\u00e4he zur christlichen Gemeinde leben &#8211; bedeuten, die von dieser Gemeinde getragene und weiter vermittelte Botschaft des Evangeliums an uns etwas n\u00e4her herankommen zu lassen. Und zwar in einer uns heute gem\u00e4\u00dfen Weise. Und da f\u00e4llt auf, da\u00df f\u00fcr uns die Botschaft des Evangeliums h\u00e4ufig erst dann relevant wird und ist, wenn sie den Filter unserer eigenen Erfahrungsevidenz durchlaufen hat. Nur, was sich vor unserer eigenen Erfahrung bew\u00e4hrt hat und wertgesch\u00e4tzt wird, wird innerlich von uns \u00fcbernommen. Das aber kann dann gewisserma\u00dfen zum Einfallstor \u2013 auf der Grundlage des Vertrauens \u2013 f\u00fcr mehr werden. Zum Einfallstor einer weitergreifenden Besch\u00e4ftigung mit dem Evangelium, bei der unserem Leben immer mehr Lichter aufgehen k\u00f6nnen. Und dies alles auf der Basis des Vertrauens, als erstem Schritt der Umkehr zu Gott.<\/p>\n<p><em> 3.2 M\u00fctterliche Einf\u00fchlsamkeit zeigen<\/em><\/p>\n<p>Joel charakterisiert Gott als gn\u00e4dig, barmherzig, langm\u00fctig und g\u00fctig. Im Hintergrund stehen hier hebr\u00e4ische Wortst\u00e4mme, die Gott als m\u00fctterlich, einf\u00fchlsam, ja geradezu als in seiner Liebe verletzlich wahrnehmen. Wenn wir daraus etwas f\u00fcr uns ableiten wollen, dann dies, ihn, Gott, in seiner M\u00fctterlichkeit und Einf\u00fchlsamkeit nachzuahmen; besser gesagt, uns an seiner M\u00fctterlichkeit zu orientieren. Die weltweite durch die Flutkatastrophe ausgel\u00f6ste Solidarit\u00e4t kann in der Tat als sprechendes Zeichen daf\u00fcr angesehen werden, da\u00df wir in Sternstunden der Menschlichkeit zu solcher M\u00fctterlichkeit und Einf\u00fchlsamkeit in der Lage sind. Nur sollen diese Erfahrungen den Moment \u00fcberdauern. Sie sollen sie Nachhaltigkeit an sich haben, damit die Katastrophengebiete nicht in dem Moment dem Vergessen anheimfallen, in dem die Meldungen \u00fcber sie ausbleiben. Umkehr kann hier also hei\u00dfen, die Bande der Solidarit\u00e4t strukturell zu verstetigen, um so an dieser Stelle durch unser aller Mithilfe der mit Recht so oft beargw\u00f6hnten Globalisierung m\u00fctterlich-einf\u00fchlsame Z\u00fcge zu verleihen.<\/p>\n<p><em> 3.3 Aktuelle Herausforderungen annehmen<\/em><\/p>\n<p>Und noch in einer dritten und letzten Hinsicht scheint unsere Umkehr heute herausgefordert. Wir begehen in diesen ersten Monaten des Jahres 2005 das 60j\u00e4hrige Ged\u00e4chtnis der Ereignisse der letzten Monate des 2. Weltkriegs. Wir gedenken der Opfer an den Fronten, der H\u00e4ftlingsbefreiung in Auschwitz, der Todesm\u00e4rsche anderer Lager, der Fl\u00fcchtlingstrosse aus dem Osten, der Bombardierung unserer St\u00e4dte. Erinnerungen, die einen stumm machen angesichts der Abgr\u00fcndigkeit der Verbrechen, zu denen Menschen f\u00e4hig sind. Dar\u00fcber lagert sich in unseren Tagen die akute Problematik des internationalen Terrorismus, der Auswirkungen bis in unser Land hat. Was kann vor diesem zweifachen Hintergrund Umkehr hei\u00dfen?<\/p>\n<p>Im Blick auf die Ereignisse vor 60 Jahren kann Umkehr bedeuten, sich der blinden Borniertheit der Leugnung, der Relativierung und Verharmlosung der damaligen Verbrechen entgegenzustellen, ihrer agitatorischen Umdeutung durch einsichtslose Neo-Nazis Widerstand entgegenzusetzen, eingedenk des Satzes aus dem Evangelium: \u201eDie Wahrheit wird euch frei machen\u201c (Joh 8,32).\u201c Durch stummes Zusehen machen wir uns mitschuldig, lassen wir es an Umkehr fehlen. Und \u00c4hnliches gilt in anderer Weise angesichts der in Gang gekommenen Auseinandersetzung mit den Muslimen in unserem Lande und mit dem Islam insgesamt. Die Angst vor dem internationalen islamistischen Terrorismus verf\u00fchrt dazu, unser Unterscheidungsverm\u00f6gen zu dispensieren und alles in einen Topf zu werfen. Dann ist es rasch einfach der \u201eIslam\u201c, von dem die Gefahr ausgehe. Umkehr hei\u00dft hier, genau hinzuschauen, zu unterscheiden und sich kundig zu machen. Ehrlich: Wer von uns befa\u00dft sich schon mit dem Koran, wo wir kaum der Bibel m\u00e4chtig sind? Umkehr hei\u00dft hier, soziale Kontakte aufzunehmen zu muslimischen Nachbarn und Nachbarkindern, zu Arbeitskollegen und Gesch\u00e4ftsleuten usw. Umkehr hei\u00dft hier, sich die eigenen versteckten Vorurteile einzugestehen und an ihnen zu arbeiten. Umkehr hei\u00dft hier mit einem Wort, im Umfeld des eigenen Lebens Gesten der Vers\u00f6hnung und der gegenseitigen Aufmerksamkeit zu setzen.<\/p>\n<p>Wir sind durch unseren Joel-Text in mehrfacher Weise herausgefordert. Nehmen wir diese Herausforderungen an, damit wir in einer alle kulturellen und religi\u00f6sen Gegens\u00e4tze \u00fcberwindenden Erfahrung die Ahnung vorausnehmen, da\u00df Gott mit uns allen, mit seiner ganzen Menschheit, ist.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Stefan Knobloch<br \/>\n<a href=\"mailto:Dr.Stefan.Knobloch@t-online.de\">Dr.Stefan.Knobloch@t-online.de <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aschermittwoch | 9. Februar 2005 | Joel 2,12\u201318 | Stefan Knobloch | Umkehr? Aktuelle Herausforderungen Aschermittwoch 2005. St\u00f6\u00dft der Aschermittwoch dieses Jahres bei uns auf eine andere Nachdenklichkeit als sonst? Trifft er uns in einer anderen Verfassung als sonst? Man m\u00f6chte es vermuten. Denn der verheerende Tsunami des 2. Weihnachtsfeiertages \u2013 des letzten Jahres; so [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27,1,2,727,679,157,853,114,189,349,109,1222],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-10329","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-joel","category-aktuelle","category-at","category-archiv","category-aschermittwoch","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-2-chapter-2-joel","category-kasus","category-predigten","category-stefan-knobloch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10329"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10329\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24182,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10329\/revisions\/24182"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10329"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10329"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10329"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=10329"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=10329"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=10329"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=10329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}