{"id":10347,"date":"2005-02-07T19:49:19","date_gmt":"2005-02-07T18:49:19","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10347"},"modified":"2025-05-14T12:02:51","modified_gmt":"2025-05-14T10:02:51","slug":"matthaeus-12-38-42-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-12-38-42-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 12, 38-42"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">Reminiszere | 20. Februar 2005 | Matth\u00e4us 12,38-42 | Reiner Kalmbach |<\/span><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Wer mit pubertierenden Jugendlichen zu tun hat, kann manchmal der Verzweiflung nahe sein\u2026, ich weiss wovon ich rede, mein 15-j\u00e4hriger Sohn l\u00f6chert mich st\u00e4ndig mit Fragen und Zweifeln, die sein momentanes \u201cInnenleben\u201d widerspiegeln: \u201c\u2026was du uns all die Jahre \u00fcber den Glauben beigebracht hast, was in der Bibel steht, was du Sonntags von der Kanzel predigst, das ist doch alles anfechtbar, nichts von dem was da geschrieben steht, ist bewiesen\u2026\u201d<\/p>\n<p>Manchmal begleitet mich mein Sohn auf den langen Fahrten durch den S\u00fcden Argentiniens (mein Gemeindegebiet umfasst die Gr\u00f6sse S\u00fcddeutschlands). Da haben wir viel Zeit f\u00fcr intensive Gespr\u00e4che, f\u00fcr die ich immer wieder dankbar bin. Es ist klar, dass er nicht einfach vom kindlichen Vertrauen in den Unglauben gefallen ist und sich neuerdings nur noch auf logisch und rational Erkl\u00e4rbares verl\u00e4sst. Er stellt ganz einfach die \u201cAutorit\u00e4tsfrage\u201d, schliesslich geht es ja um die \u201cWahrheit\u201d. Warum sollen wir \u201cglauben\u201d, dass Jesus <strong><em>der<\/em><\/strong> Weg, <strong><em>das<\/em><\/strong> Leben und <strong><em>die <\/em><\/strong>Wahrheit ist\u2026, das ist wohl ein sehr hoher Anspruch, mehr noch: an <strong><em>diesen<\/em><\/strong> Jesus glauben, erfordert die Aufgabe all dessen, was uns Sicherheit und Bequemlichkeit bietet, denn dieser Anspruch steht \u00fcber dem \u201cMenschenm\u00f6glichen\u201d!<\/p>\n<p>Mein Sohn m\u00f6chte gerne \u201cBeweise\u201d, und als Vater ist man versucht sie ihm, auf der Basis seiner eigenen Argumentation, also der Vernunft, zu geben. Aber da ist nichts\u2026, ausser dem Wort, das f\u00fcr den Gl\u00e4ubigen <strong><em>Sein<\/em><\/strong> Wort ist, und dieses Wort ist so klein und zerbrechlich, jeder kann es mir in Frage stellen. Da hilft es auch nicht, wenn ich meinem Sohn sage, dass der Glaube mit Vertrauen und nicht mit Schauen zu tun hat\u2026In seiner pubert\u00e4ren Unsicherheit, in seinen Zweifeln w\u00fcrde er gerne \u201csehen\u201d, er muss sehen\u2026Zeichen.<\/p>\n<p>Und um Zeichen geht es heute, Zeichen, gefordert nicht von einem zweifelnden Jugendlichen, sondern von \u201cwissenden\u201d Schriftgelehrten und Pharis\u00e4ern.<\/p>\n<p>(Textlesung)<\/p>\n<p><strong>Wir haben das Recht auf ein Zeichen! (?) <\/strong><\/p>\n<p>Warum wollen die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er Zeichen sehen? Sie haben ein Recht darauf! Schliesslich stellt dieser Jesus so ziemlich alles in Frage, was den Leuten heilig ist: Sabbatgebot, Tempelreinigung, er spricht mit Frauen die in zweifelhaftem Ruf stehen, korrupte Steuereintreiber z\u00e4hlen zu seinen J\u00fcngern, er vergibt S\u00fcnden (wo doch nur Gott selbst S\u00fcnden vergeben kann\u2026). Wenn Jesus schon mit diesem Anspruch auftritt, dann soll er gef\u00e4lligst seine \u201cAkkreditierung\u201d, seine Vollmacht nachweissen.<\/p>\n<p>Jesus musste wissen \u2013 und er wusste es!, dass seine Auslegung der Tora (\u201c\u2026ich aber sage euch!\u201d), seine Lebenspraxis, seine Predigt den Konflikt mit der Jerusalemer Obrigkeit herauff\u00fchrte. Er ging diesen Weg also ganz bewusst! Das offenbart sich ganz besonders in seiner Hinwendung zu den Benachteiligten, Verachteten und Gescheiterten. Nicht dass er in seinem \u201csozialen Engagement\u201d zu weit gegangen w\u00e4re (wie es einige Ausleger behaupten); die Ursache seines Handelns ist eben nicht in der sozialen, politischen oder gesellschaftlichen Situation zu suchen, sondern im \u201cReich-Gottes-Prinzip\u201d: Gottes Name wird geheiligt, Sein Reich kommt, Sein Wille geschieht, indem Menschen aus den gottwidrigen Bindungen befreit werden durch die Vergebung der S\u00fcnden.<\/p>\n<p>Jesus stellt ein ganzes Denksystem in Frage, er greift es an und damit diejenigen die \u00fcber die Einhaltung der Regeln wachen.<\/p>\n<p>Bei uns in S\u00fcdamerika haben jene Kirchen und Gruppen Zulauf, die den Menschen Zeichen (und Wunder) am Fliessband bieten. In gef\u00fcllten Hallen, \u00fcber Fernsehkan\u00e4le und sogar im Internet l\u00f6st Jesus Probleme aller Art und mit Garantieschein. Mit nur einer Bedingung: man muss an die Zeichen glauben! Wenns nicht klappt stimmt eben der Glaube nicht\u2026In diesem System ist kein Platz mehr f\u00fcr das Kreuz (das als Lebenswirklichkeit angenommen sein will). Jesus ist der Supermann der seine Macht auf Abruf unter Beweis stellt.<\/p>\n<p>Die Menschen haben also das Bed\u00fcrfnis nach Zeichen, darauf wollen sie ihren Glauben bauen: ob pubert\u00e4re Jugendliche, oder theologisch geschulte Fachleute, ob unwissende (und darum irregef\u00fchrte) Arme in S\u00fcdamerika, oder ich selbst in meinen Zweifeln: wir haben ein Recht auf Zeichen!<\/p>\n<p>Die Frage die sich mir stellt, ist aber die: um welches Zeichen handelt es sich?, ein Zeichen das unseren Vorstellungen und W\u00fcnschen entspricht (und sie dadurch best\u00e4tigt), oder ein ganz anderes Zeichen, eines das von uns als solches nicht auf Anhieb erkannt werden kann, eben weil es so gar nicht in unser Konzept passt\u2026?<\/p>\n<p>Wer Zeichen fordert hat grunds\u00e4tzlich eine ganz klare Vorstellung: \u201c\u2026so muss es sein, sonst glaube ich es nicht!\u201d. Also: Jesus muss unserem Willen entsprechen, er muss uns gehorchen. Aber\u2026<\/p>\n<p><strong> Jesus gibt uns dieses Zeichen nicht\u2026 <\/strong><\/p>\n<p>Im Grunde genommen geht es diesen \u201cZeichensuchern\u201d nicht um Jesus, sondern eben um das sichtbare Zeichen. Als Christen sehen wir uns immer wieder mit diesen Forderungen konfrontiert. Deshalb m\u00fcssen und wollen wir unseren Glauben rechtfertigen, unseren Anspruch, uns in alles einzumischen, wir wollen begr\u00fcnden, vielleicht sogar beweisen. Wenn wir aber in diesem Sinne \u00fcber unseren Glauben nachdenken, sto\u00dfen wir unwillk\u00fcrlich auf Jesus: was hat Jesus mit unserem Glauben zu tun?, welche Rolle spielt er heute (noch), f\u00fcr mich pers\u00f6nlich, f\u00fcr die Welt die mich umgibt?<\/p>\n<p>Immer wieder wollen mir aufgekl\u00e4rte Menschen einreden, dass Jesus \u2013 f\u00fcr seine Zeit und in seiner Umwelt -, sicherlich in jeder Hinsicht revolution\u00e4r dachte und handelte. In diesem Sinne kann er sogar ein Beispiel f\u00fcr uns sein\u2026Aber wir m\u00fcssen heutzutage unseren eigenen Weg finden. Zu allen Zeiten gab und gibt es \u201cVision\u00e4re\u201d\u2026<\/p>\n<p>Wer <em>glaubt<\/em> steht mit seinem Denken und Handeln ganz woanders, er l\u00e4sst sich mit rationalen Erkl\u00e4rungs \u2013 und Deutungsversuchen nicht einordnen. Jesus ist eben keine Variante (unter anderen) des Menschlichen. Er ist ganzer Mensch und zugleich etwas ganz anderes \u2013 von daher muss man auch die Zeichenforderung der Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er verstehen: nur wer tats\u00e4chlich dieses \u201cAndere\u201d w\u00e4re, h\u00e4tte die Vollmacht <em>so<\/em> zu reden und <em>so<\/em> zu handeln. Also soll er gef\u00e4lligst einen Nachweiss vorlegen! H\u00e4tte er wirklich diese Vollmacht \u2013 verliehen von Gott\u2013Vater pers\u00f6nlich, dann m\u00fcssten selbst die gr\u00f6ssten Kenner und Ausleger des mosaischen Gesetzes \u2013 und sei es z\u00e4hneknirrschend, ihn anerkennen, dann st\u00fcnde er <em> \u00fcber<\/em> Mose und den Propheten!<\/p>\n<p>Die Zeichenforderung an sich ist also nichts negatives, nicht nur der Unglaube will sich \u2013 durch Zeichen \u2013 best\u00e4tigt wissen, sondern auch unser Glaube lebt von Zeichen. Die Bibel ist voll davon: Mose zwingt den Pharao durch die Plagen (Zeichen) in die Knie, dann der Durchzug durchs Rote Meer. Oder auch unsere eigenen Glaubenserfahrungen, klar und eindeutig f\u00fcr den der sie erlebt, zweifelhaft und anfechtbar f\u00fcr den Aussenstehenden (\u201cnoch wandeln wir im Glauben nicht im Schauen und sehen durch einen Spiegel in einem dunklen Wort\u2026\u201d, sagt Paulus).<\/p>\n<p>Jesus gibt kein Zeichen, dabei ist es keine Frage, ob er es k\u00f6nnte. Er <em>tut<\/em> es nicht. T\u00e4te er es, seine Gegner m\u00fcssten sich geschlagen geben, alle m\u00fcssten sich ihm beugen\u2026, der Unglaube w\u00fcrde zur Unm\u00f6glichkeit, freilich nur deshalb, weil es dann auch keinen Glauben mehr g\u00e4be. Zehn Plagen haben den Pharao nicht zu einem gl\u00e4ubigen Menschen gemacht. Er hat nur klein beigegeben, aber Liebe zu den Menschen wurde nicht daraus. <strong>Und gerade darum geht es!!!<\/strong> H\u00e4tte Jesus der Forderung seiner Gegner nachgegeben, das Resultat w\u00e4re Hass in ihren Herzen.<\/p>\n<p>Anders gesagt: die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten wollen \u201csehen\u201d (zuschauen), sie wollen keine Entscheidung aufgrund einer inneren \u00dcberzeugung treffen. Jesus soll ihnen diese Entscheidung abnehmen. Und das geschieht in unserer modernen Welt tagt\u00e4glich und in allen Lebensbereichen.<\/p>\n<p>Gott will nicht unseren Verstand zum Verstummen bringen, sondern unsere Herzen gewinnen. Ein Zeichen w\u00fcrde uns nicht zur Umkehr (Busse) bewegen, Sein Reich w\u00fcrde nicht in unsere Herzen einziehen und von uns Besitz ergreifen.<\/p>\n<p>Nein!, f\u00fcr Leute die von \u201caussen\u201d sehen wollen, Christuserkenntnis ohne Risiko, ohne Vertrauen, ohne Konsequenzen (Umkehr), \u201cnur mal sehen, was er kann\u2026, und dann weitermachen wie bisher\u2026\u201d, ein spektakul\u00e4rer Christus, f\u00fcr solche Leute gibts keine Zeichen!<\/p>\n<p>Was nun?, wirklich kein Zeichen, kein \u201cGottesbeweiss\u201d?, geh\u00f6ren wir gar zu diesem \u201cabtr\u00fcnnigen Geschlecht\u201d von dem Jesus redet\u2026?, und wie erkl\u00e4r ichs meinem Sohn\u2026?<\/p>\n<p>Nein, kein Zeichen\u2026, kein <em>\u201csolches\u201d <\/em>Zeichen\u2026<\/p>\n<p><strong> \u2026weil Jesus selbst dieses Zeichen ist! <\/strong><\/p>\n<p>Und er versucht es an einer Figur zu veranschaulichen, die alle Welt kennt: an Jona, eine der Geschichten, die selbst in nichtkirchlichen Kreisen und sogar noch heute bekannt sein d\u00fcrfte. Dieser Jona, der einen Auftrag ausf\u00fchren soll, dessen Konsequenzen er aber f\u00fcrchtet\u2026und deshalb fl\u00fcchtet, sich aus der Verantwortung stiehlt\u2026, fort, nur fort, um dann festzustellen, dass Gott \u00fcberall ist, sogar im tiefsten Innern eines Seeungeheuers. Und dann erz\u00e4hlt uns die Bibel: \u201cGeh in die Stadt und predige wider sie\u2026\u201d, \u201c\u2026Es sind noch 40 Tage, so wird Ninive untergehen\u2026!\u201d; \u201c\u2026da glaubten die Leute von Ninive an Gott\u2026Als aber Gott ihr Tun sah\u2026, reute ihn das \u00dcbel, das er ihnen angek\u00fcndigt hatte, und tats nicht\u2026\u201d<\/p>\n<p>Hier wird Gottes Absicht deutlich: Gericht \u2013 Umkehr \u2013 Vergebung -, Gott will Ninive (die Welt) auf keinen Fall aufgeben, sich selbst \u00fcberlassen. Ninive, die geliebte Welt f\u00fcr die Gott bereit ist, <strong><em> alles<\/em><\/strong> zu tun, ja er ist sogar bereit sich selbst zu opfern. In dieser Absicht Gottes kann man das Kreuz erkennen \u2013 als Zeichen -!<\/p>\n<p>Das ganz \u201candere\u201d Zeichen: die Menschen erwarten, dass Jesus sich \u00fcber alles Menschliche hinaushebt, seine Supermannqualit\u00e4ten unter Beweiss stellt, aber das Zeichen weist in die andere Richtung, nicht nach oben, sondern nach unten!. Nicht seine Hoheit sehen wir, sondern seine Erniedrigung, nicht seine Allmacht, sondern seine Schwachheit\u2026, ja sogar seine Gottverlassenheit! Ist das ein Zeichen? Es ist so anders, dass es f\u00fcr die Menschen zum Skandal wird, und ein Skandal erregt Aufmerksamkeit\u2026Das Kreuz steht da, hineingerammt in die Erde, f\u00fcr alle sichtbar\u2026, am Kreuz, an diesem Zeichen kommt niemand vorbei! Manch einer bleibt stehen und denkt dar\u00fcber nach, beginnt zu \u201cverstehen\u201d, zu \u201cglauben\u201d. Das Kreuz stellt alles in Frage: unsere Art die Wirklichkeit zu sehen und sie zu beurteilen, die Tendenz uns selbst rechtzufertigen\u2026Die Wirklichkeit des Kreuzes stellt unsere Erwartungshaltung auf den Kopf, wer an dieses Zeichen glaubt, fragt nicht: \u201c\u2026was hat mir das Leben zu bieten?\u201d, sondern: \u201c\u2026was kann ich dem Leben geben?\u201d Wer sich auf das Kreuz einl\u00e4sst wird ver\u00e4ndert, so wahr Gott lebt! Wer dieses Zeichen anerkennt wird befreit von all den selbstgerechten und selbstgezimmerten Systemen, wer seinen Blick auf das Kreuz richtet, sp\u00fchrt, dass es ihm zum Leben verhilft. Jona bleibt nicht im Bauch des Fisches: nach drei Tagen ist er wieder da, Ninive muss gerettet werden!<\/p>\n<p>Jesus selbst <strong><em> ist<\/em><\/strong> das Zeichen f\u00fcr uns zur Umkehr. Die Menschen wollen von Leigitimit\u00e4t reden, Jesus spricht von Umkehr\u2026, wie die Niniviten: sie erschraken \u00fcber sich selbst, sie \u201ckehrten um\u201d, weil sie glaubten. Die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten wollten von Umkehr nichts wissen, sie standen schliesslich auf der richtigen Seite, sie geh\u00f6rten zu den (All)-wissenden. Aber gerade gegen sie werden die Niniviten und die heidnische K\u00f6nigin im J\u00fcngsten Gericht als Zeugen aussagen. Dann wird Jesus sagen: \u201c<strong><em>sie<\/em><\/strong> taten Busse nach der Predigt des Jona\u2026<strong><em>ihr<\/em><\/strong> hingegen <strong><em>nicht<\/em><\/strong>\u2026\u201d<\/p>\n<p>Und an dieser Stelle m\u00fcssen wir uns fragen: wie steht es um die christliche Gemeinde, um die Kirche, um die Christen? Damals waren die Gespr\u00e4chspartner Jesu die Schriftgelehrten und Pharis\u00e4er, heute sind wir es. Wer wird dereinst in der Zeugenbank sitzen, um gegen die Christenheit auszusagen? Wie steht es mit dem Zeugnis unseres Glaubens in der Welt?, ist es \u201cglaubw\u00fcrdig\u201d, offenbart sich darin Gottes Liebe f\u00fcr diese Welt, oder spiegelt sich darin eher unser eigener Stolz und die Rechtfertigung unseres Lebensstils\u2026?<\/p>\n<p>Christus ist das <em>ganz andere<\/em> Zeichen, das Zeichen das nach unten zeigt. Dieses Zeichen (Kreuz) m\u00fcsste f\u00fcr die Christen die auf der \u201cSonnenseite\u201d dieses Planeten leben, ein st\u00e4ndiges \u00c4rgernis sein, Grund genug zum Nachdenken, zum Umkehren\u2026<\/p>\n<p>Und mein Sohn?: er wird lernen zu vertrauen auf dieses kleine, zerbrechliche und anfechtbare Wort. Wie? Indem wir als Eltern versuchen den ganz anderen Christus glaubw\u00fcrdig und im t\u00e4glichen Leben zu bezeugen. Gott helfe uns!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Reiner Kalmbach<br \/>\n<a href=\"mailto:reikal@neunet.com.ar\">reikal@neunet.com.ar <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reminiszere | 20. Februar 2005 | Matth\u00e4us 12,38-42 | Reiner Kalmbach | Liebe Gemeinde! 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