{"id":10373,"date":"2005-02-07T19:49:25","date_gmt":"2005-02-07T18:49:25","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10373"},"modified":"2025-05-15T08:32:27","modified_gmt":"2025-05-15T06:32:27","slug":"psalm-2515","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/psalm-2515\/","title":{"rendered":"Psalm 25,15"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3>Predigtreihe &#8222;Psalmen der Passionszeit&#8220; | Okuli | 27. Februar 2005 | Psalm 25,15 | Klaus Schwarzw\u00e4ller |<\/h3>\n<p>&#8222;Meine Augen sehen stets auf den Herrn;<br \/>\ndenn er wird meinen Fuss aus dem Netze ziehen.&#8220;<\/p>\n<p>\u201eMeine Augen sehen stets auf den Herrn\u201c \u2013 <em>meine<\/em> Augen? und: <em>stets<\/em>? Nein, diesen Psalmsatz kann ich nur zitieren, doch ehrlicherweise nicht sprechen. Denn \u201emeine Augen sehen stets auf\u201c \u2013 vieles, dabei nat\u00fcrlich durchaus auch auf den Herrn. Es ist dieses \u201eauch&#8230;\u201c \u2013 Gott kommt <em>auch<\/em> vor in meinem Leben, ich sehe <em>auch<\/em> auf ihn. Indem ich das in meinen Gedanken w\u00e4ge, dr\u00e4ngt sich mir das biblische Ehegleichnis in den Sinn: Der eine Mann sieht stets auf seine Frau bzw. umgekehrt, und der\/die andere sieht eben <em>auch<\/em> auf die eigene Frau\/den eigenen Mann, und daneben gibt es viele andere Frauen oder M\u00e4nner, die man halt auch sieht \u2013 unvermeidlich sieht, doch immer wieder auch so, da\u00df man sie <em>gerne<\/em>, da\u00df man sie <em>gar zu gerne<\/em> sieht, so da\u00df man <em>auf<\/em> sie sieht. Das ist eben so; und solange ich treu bleibe und nichts passiert&#8230; In diesem Sinne sehe ich eben \u201eauch\u201c und immer wieder auf den Herrn. Indem mir das bewu\u00dft wird, wird mir zugleich deutlich, nein, springt es mich geradezu an: Das stimmt in sich nicht! Es stimmt in sich so wenig, wie wenn Verheiratete halt <em>auch<\/em> auf den angetrauten Menschen blicken und im \u00fcbrigen die Blicke schweifen lassen \u2013 Hauptsache, \u201ees passiert nichts\u201c. Ist nicht ebendamit l\u00e4ngst schon \u201eetwas passiert\u201c?<\/p>\n<p>Das mag man f\u00fcr sich selbst entscheiden; jetzt geht es darum, auf wen oder was \u201emeine Augen sehen\u201c, nachdem sie gerade <em>nicht<\/em> \u201e<em>stets<\/em> auf den Herrn\u201c blicken. Mit dieser Frage freilich scheint alles entsch\u00e4rft zu sein. Denn solange ich hinieden lebe und wom\u00f6glich f\u00fcr andere Menschen Verantwortung trage, ist es nicht nur unvermeidlich, sondern unbedingt n\u00f6tig, da\u00df ich <em>auch<\/em> und h\u00f6chst aufmerksam auf vieles Andere \u201esehe\u201c: mein eigenes Leben, seine F\u00fchrung, seinen Unterhalt; meine Aufgaben, Pflichten und Ziele; in alledem somit auf meine Verpflichtungen und insbesondere auf die Menschen, f\u00fcr die ich da bin oder zu sein h\u00e4tte oder mit denen ich den Lebens-, den Arbeits-, den gesellschaftlichen&#8230; Raum teile. N\u00fcchtern und realistisch betrachtet, mag es allenfalls im Kloster m\u00f6glich sein, \u201estets auf den Herrn\u201c zu \u201esehen\u201c. Das sage ich mir nat\u00fcrlich auch selbst. Dennoch bringe ich es nicht fertig, damit zur Tagesordnung \u00fcberzugehen. Denn der diesen Psalm dichtete, war gewi\u00df kein M\u00f6nch; und er lebte innerhalb der normalen, der allt\u00e4glichen pers\u00f6nlichen wie s\u00e4chlichen Bez\u00fcge wie ich auch. Oder ist der Satz lediglich eine fromme Behauptung, gleichsam ein Motto, bei dem jeder wei\u00df, es soll nur einstimmen?<\/p>\n<p>Immer noch kaue ich auf diesem \u201eMeine Augen sehen stets auf den Herrn\u201c, das sich ebenso leicht dahersagen wie auch als blo\u00dfes Gerede beiseitewischen l\u00e4\u00dft. Je l\u00e4nger ich diesem Satz nachdenke und ihn auf mich wirken lassen, desto mehr f\u00fchle ich mich gestellt, ja regelrecht ertappt, so oder so aber herausgefordert, n\u00e4mlich eine Antwort auf die Frage zu finden: Auf wen oder was sehen \u201e<em>meine<\/em> Augen\u201c, und zwar so, da\u00df ich sagen kann: Sie sehen \u201e<em>stets<\/em>\u201c? Oder \u2013 wer wei\u00df \u2013 habe ich gar keinen steten Blick? Schweifen meine Augen herum, haften sie sich bald an diese Gestalt, bald an jene M\u00f6glichkeit, suchen sie mal hier, mal da und dann wieder dort? Wenn dem so w\u00e4re, dann \u2013 dann w\u00fcrde mein Leben keine Linie haben. Einmal von dem Satz des Psalms gestellt, z\u00f6gere ich auf einmal, fest und klar zu behaupten: Doch, mein Leben hat eine Linie. Denn unversehens schleicht mich Mi\u00dftrauen gegen mich selber an: Und wie, wenn ich mich t\u00e4uschte? Auf wen oder was ziele ich, wem oder was laufe ich nach, wen oder was habe ich im Blick, bestimmend und darum <em>jederzeit<\/em> im Blick?<\/p>\n<p>Wieder: Das mag man f\u00fcr sich selbst ausmachen. Ich meinerseits mu\u00df, durch diesen Satz wie festgenagelt, pl\u00f6tzlich an die Zeit der ersten gro\u00dfen Liebe denken. Doch, da lebte ich mit beiden F\u00fc\u00dfen auf dem Erdboden und mit klarem Blick f\u00fcr alles um mich herum. Und es gab viel Verlockendes um mich herum und herausfordernde, lohnende Ziele. Und es gab nicht zuletzt viele, sehr viele sch\u00f6ne Frauen und M\u00e4dchen \u2013 die waren nicht auf einmal vom Erdboden verschwunden, und ich nahm sie auch durchaus wahr. Nur: Sie interessierten mich nicht weiter. In meinem Sinn war \u201eSIE, die einzig Eine\u201c. Und wenn man mich gefragt h\u00e4tte, wen ich im Blick habe, auf wen meine Augen \u201estets sehen\u201c, die Antwort w\u00e4re klar gewesen: Auf SIE nat\u00fcrlich; SIE habe ich im Blick. Das hat mir auch immer wieder Verm\u00f6gen, Mut oder Einsicht verliehen, dies oder jenes zu tun, zu riskieren oder auch eiskalt zu planen \u2013 um IHRETwillen nat\u00fcrlich! Und was habe ich mir damals nicht alles einfallen lassen&#8230; Und was lassen wir uns dann nicht alles einfallen und f\u00fchren es aus \u2013 oft genug wider jede Vernunft und jedes bessere Wissen! Dabei gucken wir genau hin, ganz genau, und das aus dem einen einzigen Grunde, da\u00df \u201emeine Augen stets auf\u201c SIE bzw. IHN \u201esehen\u201c. Das schlie\u00dft einander gerade nicht aus \u2013 Wissen und Erfahrung jedes Erwachsenen.<\/p>\n<p>\u201eSIE\u201c bzw. \u201eER\u201c, der \u201eeinzig eine\u201c geliebte Mensch ist sichtbar, teilt meine Lebenswelt oder ber\u00fchrt sie zumindest, kann also hier oder dort bestimmt getroffen und kann in einem Foto festgehalten werden, das man sich dann auf Nachttisch oder Schreibtisch stellt. Der Herr hingegen, Gott \u2013<\/p>\n<p>\u201eNiemand hat Gott je gesehen. Der eingeborne Sohn, der in des Vaters Scho\u00df ist, der hat ihn uns verk\u00fcndigt\u201c hei\u00dft es zu Beginn des Johannesevangeliums. Und er hat ihn uns verk\u00fcndigt nicht allein mit Worten, sondern durch sein Leben selbst, gerade auch dadurch, da\u00df es am Kreuz und im Grab endete, aus dem er dann freilich drei Tage sp\u00e4ter auferweckt wurde. Beides hat dazu gef\u00fchrt, da\u00df wir im Kreuz und in der Darstellung des Gekreuzigten uns etwas geschaffen und aufgestellt haben, woran unsere Augen legitimen Halt finden, so da\u00df sie \u201estets auf den\u201c unsichtbaren \u201eHerrn\u201c und Gott \u201esehen\u201c k\u00f6nnen. Wir wissen: Das hei\u00dft nicht, da\u00df wir nun \u00fcberall und in allem den Gekreuzigten oder \u201eden lieben Herrn Jesus\u201c s\u00e4hen oder da\u00df wir ihn st\u00e4ndig im Munde f\u00fchrten; ganz gewi\u00df <em>nicht<\/em>! Es hei\u00dft vielmehr \u2013<\/p>\n<p>Das mu\u00df nicht lange erkl\u00e4rt werden! Hier ist\u2019s \u00e4hnlich wie bei der gro\u00dfen Liebe: Auf ihn zielt dann das Denken und Streben; um ihn geht es mir und darum, da\u00df er sich \u00fcber mich freuen k\u00f6nne; und wie er etwas sehen oder anstellen w\u00fcrde, ist mir nun Ma\u00dfstab. Dann mag ich um mich herum erblicken, wen oder was ich will; dann kann ich auch zugeben, da\u00df vieles vorteilhaft ist und attraktiv und auch f\u00fcr mich verf\u00fchrerisch oder zumindest geeignet, mich ins Nachdenken zu bringen: Meinen Blick, also meine Lebenslinie wird es gerade nicht festhalten und abwenden \u2013 schon darum nicht, weil ich damit mich selbst verl\u00f6re. Selbst die h\u00f6chsten Werte unserer Gesellschaft: die Zahl, der \u20acuro und der Erfolg, selbst sie k\u00f6nnen mich dann nicht in den Bann ziehen, so da\u00df ich zu Knecht oder Ackermann des modernen G\u00f6tzenkults w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der Punkt ist ja nicht, da\u00df uns das nicht klar w\u00e4re. Der Punkt ist, da\u00df es uns so \u00fcber die Ma\u00dfen schwer f\u00e4llt, \u201estets auf den Herrn\u201c zu \u201esehen\u201c. Daf\u00fcr sorgt nicht nur das Regiment der drei genannten G\u00f6tter unserer Gegenwart \u2013 immerhin bietet es hohe Pr\u00e4mien f\u00fcr die, die sich ihm unterwerfen und ihre Seelen ausliefern. Daf\u00fcr sorgt vor allem, da\u00df auch der Herr, wie er als der Gekreuzigte uns vor Augen steht, uns immer ferner r\u00fcckt und damit uns als immer irrealer vorkommt. Wo, wo in den Gegebenheiten des Alltags, wo erfahren wir ihn denn? erfahren wir ihn so, da\u00df er unsere Seele und Blicke auf sich ziehen kann und sie wom\u00f6glich so bindet wie die gro\u00dfe Liebe? L\u00e4ngst verkam seine Wahrheit zum netten Kinderlied: \u201eStets auch mir zur Seite still und unerkannt, da\u00df es (sc. das Christuskind) treu mich leite an der lieben Hand.\u201c St. \u20acuro h\u00e4lt dagegen: \u201eMag sein \u2013 doch bei mir bist du erfolgreich; bei mir hast du Rendite von 20 % und mehr!\u201c Da kann der Gekreuzigte nicht mithalten \u2013<\/p>\n<p>Unser Vers allerdings hat eine Fortsetzung: \u201eMeine Augen sehen stets auf den Herrn; <em>denn er wird meinen Fu\u00df aus dem Netze ziehen<\/em>.\u201c Will sagen: Ich wei\u00df, und ich werde <em>erfahren<\/em>, da\u00df er mich nicht losl\u00e4\u00dft, sondern mir mein Leben sichert. Indem ich \u201estets auf den Herrn\u201c sehe \u2013 setze ich mich den kritischen Fragen und den eigenen Zweifeln aus, wo denn der Herr blieb, als es mir schlecht ging oder ich mir selbst verloren ging; wo er denn sei, wenn wieder einmal Menschen abgeschlachtet und gerade auch Gl\u00e4ubige unterdr\u00fcckt werden; wo denn seine Macht, sein Verm\u00f6gen merklich werde, wenn wieder einmal die Bosheit feixend triumphiert und das produziert, was der menschenverachtende Ausdruck als \u201eSozialschutt\u201c bezeichnet: Menschen, die unter die R\u00e4der kamen und froh sein k\u00f6nnen, wenn sie \u00fcberhaupt ihr Leben retten. Da\u00df der Herr \u201emeinen Fu\u00df aus dem Netze ziehen\u201c werde, ist doch l\u00e4ngst als blo\u00dfer frommer Spruch erwiesen \u2013 etwa nicht?<\/p>\n<p>Wo andere oder der eigene Zweifel diese Einw\u00e4nde erheben, ist es sinnlos, das Gegenteil beweisen zu wollen. Selbst wenn\u2019s beweisbar w\u00e4re: Es ist zu wenig offensichtlich, liegt zu wenig klar auf der Hand, als da\u00df es zu \u00fcberzeugen verm\u00f6chte. Ja, man kann es uns mies und madig machen und es uns ausreden und kann uns zu Kinderspott machen, wenn wir an diesem Versteil festhalten. Es ist schon so: Wir k\u00f6nnen uns hier nicht wehren. Das freilich ist nicht alles. Und <em>was<\/em> w\u00e4re hier noch zu beachten?<\/p>\n<p>Zweierlei. <em>Einmal<\/em> da\u00df ich regelm\u00e4\u00dfig nicht wei\u00df noch \u00fcberhaupt wissen <em>kann<\/em>, wo und wie oft ich dank Gottes F\u00fcrsorge mich gar nicht erst in mancherlei Netzen verfing und wo ich, als ich h\u00e4ngen blieb, von ihm befreit wurde \u2013 ger\u00e4uschlos, unmerklich, scheinbar von selbst, so da\u00df ich, wenn ich\u2019s dennoch einmal mitbekam, aufatmend sagte: \u201eIst nochmal gut gegangen\u201c oder auch: \u201eDa hab\u2018 ich aber Gl\u00fcck gehabt!\u201c Und wenn ich an die vielen Netze denke, die ich mir aus Gedankenlosigkeit oder auch Dummheit selber aufstellte und in denen ich mich dennoch nicht verfing \u2013 das w\u00e4re schon Grund, wundergl\u00e4ubig zu werden. Der Punkt hier ist, da\u00df es unter uns ungew\u00f6hnlich ist und fast als ungeh\u00f6rig gilt, hier die helfende Hand des Herrn erkennen zu wollen. Schlie\u00dflich kann man sie ja nicht nachweisen, schon gar nicht wissenschaftlich&#8230; <em>Zum anderen<\/em> aber ist hier zu beachten: Es geht nicht um das Handeln des Herrn im allgemeinen \u2013 das \u00fcberblicke ich ohnehin nicht \u2013 , sondern es geht hier um <em>mich<\/em> und <em>mein<\/em> Verh\u00e4ltnis zum Herrn. Und wenn er es f\u00fcr gut befindet, meinen Fu\u00df sich im Netz verfangen zu lassen \u2013 ich mu\u00df anders ansetzen: Die Lebenserfahrung lehrt, da\u00df in sehr vielen F\u00e4llen, ich vermute sogar \u2013 wer wei\u00df \u2013 in der Mehrzahl der F\u00e4lle die entscheidenden, die einschneidenden Mi\u00dferfolge oder die folgenschweren Irrt\u00fcmer es sind, die mich reifen lassen, zu mir selber bringen, mir meinen Weg finden helfen usw.; da\u00df also es immer wieder gerade ein Ungl\u00fcck war, das mich weiterbrachte; ein Ungl\u00fcck, das mir widerfuhr auch dank der Bosheit von Mitmenschen.<\/p>\n<p>Ich widerstehe der Versuchung, auch nur eines der Ereignisse hier zu nennen, durch das mir das \u2013 an mir selber wie an anderen \u2013 deutlich wurde, ja sich geradezu aufdr\u00e4ngte. Jeder mu\u00df die eigenen Erfahrungen machen \u2013 und <em>wird<\/em> sie auch machen, machen <em>k\u00f6nnen<\/em>, machen k\u00f6nnen jedenfalls dann, wenn der Blick sich nicht vom Herrn ablenken l\u00e4\u00dft, vom gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Und dann wei\u00df ich auch: Selbst wenn er mich in Dreck und Elend \u201eh\u00e4ngen l\u00e4\u00dft\u201c \u2013 auch er wurde \u201eh\u00e4ngen gelassen\u201c, und das sogar buchst\u00e4blich. Gott jedoch hat noch andere Dimensionen. Der Gekreuzigte wurde von den Toten erweckt. Und die, deren \u201eAugen stets auf den Herrn sehen\u201c, l\u00e4\u00dft er auch mit Sterben und Tod nicht aus der Hand, gibt sie nicht preis \u2013 so wahr der gekreuzigte Herr lebt.<\/p>\n<p><em>Meine Augen sehen stets auf den Herrn;<br \/>\n<\/em><em>denn er wird meinen Fu\u00df aus dem Netze ziehen. <\/em><\/p>\n<p>Er w\u00e4re nicht Gott, wenn er\u2019s nicht auch immer wieder t\u00e4te, wenn ich <em>nicht<\/em> auf ihn \u201esehe\u201c, sondern meine Augen schweifen lasse. Also w\u00e4r\u2019s einerlei \u2013 so oder so wird er schon helfen? Genau umgekehrt! <em>Weil<\/em> ich <em>wei\u00df<\/em>, da\u00df er \u201emeinen Fu\u00df aus dem Netze ziehen\u201c wird, ER und sonst niemand, ist \/ wird \/ sei es mir Ziel, ja Bed\u00fcrfnis, \u201estets auf den Herrn\u201c zu sehen, es w\u00e4re denn, da\u00df mir alles, da\u00df mir mein Leben egal ist. IHM aber <em>nicht<\/em>! Darum wird er \u201emeinen Fu\u00df aus dem Netze ziehen\u201c, bis da\u00df ich einmal begreife und darum \u201estets auf den Herrn sehe\u201c.<\/p>\n<p>AMEN.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Klaus Schwarzw\u00e4ller<br \/>\n<a href=\"mailto:hweissenfeldt@foni.net\">hweissenfeldt@foni.net<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtreihe &#8222;Psalmen der Passionszeit&#8220; | Okuli | 27. Februar 2005 | Psalm 25,15 | Klaus Schwarzw\u00e4ller | &#8222;Meine Augen sehen stets auf den Herrn; denn er wird meinen Fuss aus dem Netze ziehen.&#8220; \u201eMeine Augen sehen stets auf den Herrn\u201c \u2013 meine Augen? und: stets? 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