{"id":10377,"date":"2005-03-07T19:49:17","date_gmt":"2005-03-07T18:49:17","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10377"},"modified":"2025-05-15T08:39:56","modified_gmt":"2025-05-15T06:39:56","slug":"johannes-61-15-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-61-15-3\/","title":{"rendered":"Johannes 6,1-15"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">Warum nicht K\u00f6nig? | L\u00e4tare | 6. M\u00e4rz 2005 | Johannes 6,1-15 | Kirsten B\u00f8ggild |<\/span><\/h3>\n<p>(d\u00e4nische Perikopenordnung)<\/p>\n<p>Er zog sich zur\u00fcck, verschwand hinauf in die gro\u00dfe Berglandschaft, er wollte allein sein. Denn er wollte sich nicht an die Spitze einer politischen Bewegung oder eines Volkes stellen lassen, er wollte nicht K\u00f6nig sein. Warum nicht? War das denn nicht, was sie von ihm erwarteten, und war es nicht das, worauf sie viele Generationen lang gewartet hatten? Warum wollte er nicht, wenn sie ihn doch so gern haben wollten? War sein ganzes Auftreten nur Schauspiel \u2013 und wo es nun Ernst werden sollte, zog er den Schwanz ein und fl\u00fcchtete? Es war eine einzigartige Chance, Macht und Einflu\u00df zu gewinnen, Macht nach Wunsch zu erwerben \u2013 zum K\u00f6nig ausgerufen zu werden, und warum wollte er da nicht? Wenn er doch so viel vermochte, das konnten sie ja sehen und h\u00f6ren \u2013 warum wollte er dann seinen Worten nicht Taten folgen lassen und sie zum Gesetz machen? Welch eine gerechte Gesellschaft konnte er schaffen \u2013 die Guten belohnen und die B\u00f6sen bestrafen, und das Volk gesund und satt machen? Hatte er nicht die moralische Pflicht, sich durchzusetzen und eine gl\u00fcckliche Gesellschaft zu erzwingen, diejenige Gesellschaft, die zu schaffen er anscheinend die Macht besa\u00df, wenn er es nur wollte?<\/p>\n<p>Das Merkw\u00fcrdige am Reich Jesu Christi ist, dass es nicht von dieser Welt ist. Deshalb will er nicht K\u00f6nig sein wie die K\u00f6nige und Pr\u00e4sidenten dieser Welt. Sein Reich ist nicht ein Reich, das sich auf politische Macht st\u00fctzt, und es ist nicht ein Reich, in dem die Macht mit Hilfe von Waffen aufrechterhalten und m\u00f6glicherweise auch noch erweitert wird. Wir denken daran, dass ein Reich wie eine Nation, ein Land und ein Volk ist. Die Welt ist voller Reiche, gro\u00dfer und kleiner, und es ist, als k\u00f6nnten wir keine Landschaft vor uns sehen, ohne ihr umgehend einen Namen, eine Nation und einen obersten Machthaber zu geben. Als w\u00fcrde die Erde mit einer Struktur von Staatsgebilden geboren. Als ob die Erde nicht vor V\u00f6lkern und Staaten, vor K\u00f6nigen und Pr\u00e4sidenten k\u00e4me \u2013 und vor allem: als ob die Erde nicht kam, <em>bevor die Waffe erfunden wurde<\/em>! Ehe der Krieg erfunden wurde. Jesu Christi Reich ist nicht von dieser Welt, denn es ist ohne politische Herrscher und es ist ohne Waffen, es ist ohne menschliche Macht und Unterdr\u00fcckung, ohne menschliche Begierde und ohne Feindschaft zwischen Menschen. R\u00fcstungswettlauf, Zerst\u00f6rung und Totschlag sind nicht n\u00f6tig, denn im Reich Jesu Christi gibt es keine Freunde und Feinde. Da gibt es keine nationalen Grenzen, die zu vertreidigen oder zu \u00fcberschreiten w\u00e4ren. Es gibt \u00fcberhaupt keine Grenzen in einem unversalen Reich. Da gibt es nur Liebe. Aber wenn das Reich nicht die Macht und \u00dcberlegenheit dieser Welt besitzt, ist es dann nicht ein schwaches und bedeutungsloses Reich? Und war Jesus nicht ein schwacher Mann, wenn er seinen Worten keine Taten folgen lassen wollte? Waren seine Worte nicht leer und gleichg\u00fcltig, wenn er sie nicht mit der Macht dieser Welt, deren letztes Mittel immer die Waffen sind, verwirklichen wollte? War er da nicht nur ein lallender Idiot? Oder ein Pazifist, der anderen die schmutzige Arbeit \u00fcberlie\u00df, w\u00e4hrend er seine H\u00e4nde wusch? Ein Reich ohne weltliche Macht ist ein merkw\u00fcrdiges Reich \u2013 und wozu in aller Welt haben wir es? K\u00f6nnten wir uns doch blo\u00df alle zur\u00fcckziehen und in eine einsame und bezaubernde Landschaft verschwinden und unsere Einsamkeit und die Stille des Universums genie\u00dfen \u2013 aber das k\u00f6nnen wir ja nicht. Das konnte er ja nicht einmal selbst. Er mu\u00dfte in die Welt und ihr Get\u00fcmmel zur\u00fcckkehren und sich wie wir anderen in sie einmischen. Dennoch war sein Reich nicht von dieser Welt. Es war und blieb ohne Macht \u2013 in den Augen der Welt. Im gew\u00f6hnlichen Sinne der Welt.<\/p>\n<p>Ohne Macht. Aber nicht schwach. Sein Reich ist nicht schwach. Es ist stark. Seine St\u00e4rke liegt im Geist. Geist und Freiheit. Deshalb wollte er nicht wie ein K\u00f6nig herrschen. Alles, was er wollte, sollte in Freiheit entgegengenommen werden \u2013 wenn nicht, w\u00fcrde es in sein eigenes Gegenteil verkehrt werden. Liebe, die nicht in Freiheit empfangen und bewahrt wird, ist keine Liebe, sondern Unterdr\u00fcckung und Besessenheit. Als er den 5000 M\u00e4nnern, Frauen und Kindern drau\u00dfen in den \u00f6den Bergen zu Essen gab, war das eine Tat der Liebe, ein <em>Zeichen<\/em> seines Mitgef\u00fchls und ein Zeichen des Mitgef\u00fchls Gottes. Die Menschen konnten es annehmen oder nicht, und sie konnten davon denken, was sie wollten. Sie konnten aufstehen und weggehen \u2013 voller Verwunderung \u2013 und voller Dankbarkeit. Aber sie konnten auch weggehen und sofort alles vergessen. Eines wollte er nicht: Dass sie sich ihm unterw\u00fcrfen, um mehr zu Essen zu bekommen. <em>Ein Zeichen<\/em> war es, keine Versicherung, kein neues System. Die St\u00e4rke des Zeichens liegt darin, dass es auf eine andere Welt hinweist als die bekannte, von Angst geplagte Welt. Eine Welt einer anderen Liebe. Eine Welt des Mitgef\u00fchls. Wo Liebe Gott ist und Menschen einander lieben in Freiheit und Gleichberechtigung.<\/p>\n<p>Wenn Jesus Kranke heilte und Hungernden zu Essen gab, wenn er Tod und Bosheit bek\u00e4mpfte, war das ein <em>Zeichen<\/em>, dass er von einer anderen Welt war. Die St\u00e4rke in diesen Zeichen ist das, was sie offenbaren: Ein Traum von der G\u00fcte Gottes und dem innersten wahren Wesen des Lebens. Dass das Leben ein gesegnetes Leben ist. Gesegnet von Gott, der will, dass der Mensch gl\u00fccklich lebe wie im Garten Eden. Aber Zeichen sind kein Zustand. Er brachte keinen paradiesischen Zustand in die bekannte Welt. Er wies darauf hin, wie sie sein konnte und sollte, aber er zwang sie nicht, so zu sein. Er \u00f6ffnete die Augen der Menschen f\u00fcr die urspr\u00fcngliche g\u00f6ttliche Welt und zeigte ihnen, wie wunderbar sie sein konnte, aber er \u00fcberlie\u00df es ihnen selbst, ob sie ihm glauben wollten und so leben wollten oder nicht. Wollten sie glauben, dass Liebe Ursprung ist und Erf\u00fcllung aller Sehns\u00fcchte \u2013 oder wollten sie es nicht? Die Brote und die Fische, die die Hungrigen in den Bergen s\u00e4ttigten, waren Zeichen f\u00fcr das, was unsere Sehns\u00fcchte nach dem Leben s\u00e4ttigt, das wir kaum mit Worten beschreiben k\u00f6nnen, nach dem wir uns aber allezeit sehnen.<\/p>\n<p>Hat man die Erz\u00e4hlung von der Speisung der 5000 <em>ein<\/em>mal geh\u00f6rt, dann hat man f\u00fcr immer ein inneres Bild von dem wunderbaren und gesegneten Leben. Eine Berglandschaft und ein Hang mit frischem gr\u00fcnen Gras. Tausende von Menschen, die im Gras sitzen und ihr \u201dFr\u00fchst\u00fcck im Gr\u00fcnen\u201d halten. Zuvor waren sie m\u00fcde, hungrig und voller Verlangen, jetzt sind sie gl\u00fccklich, satt und froh. Brot und Fisch im \u00dcberflu\u00df. Der Traum von einem gesegneten Leben, eine Welt der S\u00e4ttigung und der Freude, landschaftlicher Sch\u00f6nheit und Liebe zwischen Menschen, auf wunderbare Weise geschaffen \u2013 das alles ausgedr\u00fcckt in dem einen starken Bild. Mit Jesus und seinen J\u00fcngern als Vermittlern der Wirklichkeit des Traumes. Ein Bild vom Paradies \u2013 ohne Schlange. Wenn wir uns selbst fragen, welche St\u00e4rke in den Worten und Taten Jesu liegt, in dem, was das Johannesevangelium Zeichen nennt, dann ist das u.a. die bildliche Kraft einer solchen Erz\u00e4hlung. Sie setzt sich fest in unserer inneren Welt, und wenn wir auch die Augen verschlie\u00dfen und ihr auf alle erdenkliche Weise den R\u00fccken zukehren, so hat die Freude in dem Bild eine Wahrheit, die wir nicht vergessen <em>k\u00f6nnen<\/em>.<\/p>\n<p>Das Reich, das nicht von dieser Welt ist, und nicht die gew\u00f6hnlichen Machtmittel dieser Welt besitzt, hat seine St\u00e4rke in seiner Treue gegen\u00fcber dem urspr\u00fcnglichen paradiesischen Traum, der poetischen Sch\u00f6nheit, veranschaulicht in dem landschaftlichen Bild drau\u00dfen in den Bergen von Gottes gn\u00e4diger Segnung des Menschenlebens. Ja \u2013 unmittelbar und direkt: <em>Das Leben ist gesegnet<\/em>, wenn wir nur die Augen \u00f6ffnen und sehen wollen, wie wunderbar es ist. Wie Jesus selbst es tat in seiner Treue gegen\u00fcber dem uralten Traum von paradiesischer Unschuld und Gl\u00fcck. Das gesegnete Leben \u2013 wo niemand Hunger leidet, weint, ha\u00dft, wo man sich nicht gegenseitig erschl\u00e4gt \u2013 das Bild in dem gr\u00fcnen Gras von diesem Leben, das ist ein Bild der Wahrheit, in der Gott und Mensch einander begegnen und umarmen. Seine St\u00e4rke ist, dass es von Geist und Freiheit ist. Wir erleben es nur als Augenblicke der Intensit\u00e4t \u2013 aber es scheint f\u00fcr unseren inneren Blick ein Leben hindurch. Als eine Mischung aus Trost und Sehnsucht. Denn jetzt haben wir es geh\u00f6rt und gesehen, aber wann wird es endg\u00fcltig Wirklichkeit?<\/p>\n<p>In dieser Welt sieht es ja so anders aus \u2013 nicht zuletzt in dieser ungl\u00fccklichen Zeit, in der ein Krieg und all das, was das bedeutet, t\u00e4glich Sinn und Gedanken pr\u00e4gt. In dieser politischen Machtsph\u00e4re, wo Waffen entscheiden, was leben und was sterben soll und wer bestimmen soll und wer nicht, sind Menschen ungl\u00fccklich weit weg von dem Traumbild des gesegneten Lebens. Aber das Reich Gottes einer anderen Welt ist immer noch dasselbe \u2013 ungeachtet, wie schrecklich es in dieser brutalen und selbstzerst\u00f6rerischen Welt zugeht. Gottes Reich ist ewig. Und es ist in uns ewig nahe, wenn wir es lieben und daran glauben. Je furchtbarer das Dasein ist, desto st\u00e4rker strahlt das Bild von Gottes gesegnetem Reich. Wir k\u00f6nnen dieses Reich von einer anderen Welt ganz einfach gar nicht entbehren. Es h\u00e4lt den Mut wach und es bindet uns an das, was wahrhaft g\u00f6ttlich und menschlich ist und was nicht. Es gab keine Schlange in dem Paradies, das Jesus drau\u00dfen in den Bergen schuf, als die Tausende von verdammten und hungernden Menschen sich satt a\u00dfen \u2013 da gab es nur Liebe zu den Menschen und Freude unter den Menschen. Ein gesegnetes, gl\u00fcckliches und friedvolles Leben.<\/p>\n<p>In heutiger Zeit wirken die beiden Welten \u2013 das Reich Gottes und die irdische Weltgesellschaft \u2013 wie scharfe Kontraste. Wie der Kontrast zwischen Frieden und Krieg. Und das Bild von den gl\u00fccklichen Stunden im gr\u00fcnen Gras wirkt wie ein utopischer Traum. Wenn wir uns in der Kirche so viel mit diesem Traum besch\u00e4ftigen, geschieht das nicht allein, um den Kontrast festzustellen und Scham \u00fcber ihn zu empfinden. Es geschieht, um die Verbindung zwischen den beiden Welten zu bewahren. Und um die Hoffnung und den Glauben zu bewahren, dass die beiden Welten mit der Zeit einander mehr und mehr \u00e4hnlich werden, so dass der Traum mehr und mehr irdisch wird und immer weniger utopisch. Je gr\u00f6\u00dfer der Kontrast ist, desto gr\u00f6\u00dfer m\u00fcssen der Glaube und die Hoffnung sein. Getragen von der Liebe, aus der der Traum entsprungen ist. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Kirsten B\u00f8ggild<br \/>\nThun\u00f8gade 16<br \/>\nDK-8000 \u00c5rhus C<br \/>\nTel. +45 86124760<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:kboe@km.dk\"> kboe@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbersetzt von Dietrich Harbsmeier<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum nicht K\u00f6nig? | L\u00e4tare | 6. M\u00e4rz 2005 | Johannes 6,1-15 | Kirsten B\u00f8ggild | (d\u00e4nische Perikopenordnung) Er zog sich zur\u00fcck, verschwand hinauf in die gro\u00dfe Berglandschaft, er wollte allein sein. Denn er wollte sich nicht an die Spitze einer politischen Bewegung oder eines Volkes stellen lassen, er wollte nicht K\u00f6nig sein. Warum nicht? 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