{"id":10390,"date":"2005-03-07T19:49:19","date_gmt":"2005-03-07T18:49:19","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10390"},"modified":"2025-05-15T09:28:36","modified_gmt":"2025-05-15T07:28:36","slug":"genesis-22-1-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-22-1-19\/","title":{"rendered":"Genesis 22, 1-19"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">Judika | 13. M\u00e4rz 2005 | Genesis 22,1-19 | Wolfgang V\u00f6gele |<\/span><\/h3>\n<p><em>\u201eNach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. <\/em><br \/>\n<em>Und er sprach: Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du liebhast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde. <\/em><br \/>\n<em>Da stand Abraham fr\u00fch am Morgen auf und g\u00fcrtete seinen Esel und nahm mit sich zwei Knechte und seinen Sohn Isaak und spaltete Holz zum Brandopfer, machte sich auf und ging hin an den Ort, von dem ihm Gott gesagt hatte. Am dritten Tage hob Abraham seine Augen auf und sah die St\u00e4tte von ferne und sprach zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel. Ich und der Knabe wollen dorthin gehen, und wenn wir angebetet haben, wollen wir wieder zu euch kommen. <\/em><br \/>\n<em>Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seine Hand; und die beiden gingen miteinander. Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: Mein Vater! Abraham antwortete: Hier bin ich, mein Sohn. Und er sprach: Siehe, hier ist Feuer und Holz; wo ist aber das Schaf zum Brandopfer? Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird sich ersehen ein Schaf zum Brandopfer. Und gingen die beiden miteinander. <\/em><br \/>\n<em>Und als sie an die St\u00e4tte kamen, die ihm Gott gesagt hatte, baute Abraham dort einen Altar und legte das Holz darauf und band seinen Sohn Isaak, legte ihn auf den Altar oben auf das Holz und reckte seine Hand aus und fa\u00dfte das Messer, da\u00df er seinen Sohn schlachtete. <\/em><br \/>\n<em>Da rief ihn der Engel des HERRN vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich. Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm nichts; denn nun wei\u00df ich, da\u00df du Gott f\u00fcrchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen. Da hob Abraham seine Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen H\u00f6rnern h\u00e4ngen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes Statt. <\/em><br \/>\n<em>Und Abraham nannte die St\u00e4tte \u00bbDer HERR sieht\u00ab. Daher man noch heute sagt: Auf dem Berge, da der HERR sieht. Und der Engel des HERRN rief Abraham abermals vom Himmel her und sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der HERR: Weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont, will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres, und deine Nachkommen sollen die Tore ihrer Feinde besitzen; und durch dein Geschlecht sollen alle V\u00f6lker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorcht hast. So kehrte Abraham zur\u00fcck zu seinen Knechten. Und sie machten sich auf und zogen miteinander nach Beerscheba, und Abraham blieb daselbst.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>diese Geschichte von Isaaks Opferung verst\u00f6rt und irritiert und f\u00fchrt an Abgr\u00fcnde heran: Isaak soll seinen Sohn opfern. Die Geschichte einer Versuchung, einer Probe, eines Tests. Gott f\u00fchrt in Versuchung und stellt auf die Probe. Das ist sehr viel ernsthafter und gef\u00e4hrlicher und beunruhigender als die Schokolade in violetter Verpackung, die im Supermarkt als die \u201ezarteste Versuchung seit Eva\u201c verkauft wird. Abraham ist nicht der einzige, dem in einer biblischen Erz\u00e4hlung eine Versuchung auferlegt wird. In der Bibel werden mehrere Versuchungsgeschichten erz\u00e4hlt: Im Evangelium ist es der Diabolos, der teuflische Durcheinanderbringer, der Jesus von Nazareth auf eine dreifache Probe stellt. Im Hiobbuch ist es der Satan, der von Gott die Erlaubnis erh\u00e4lt, Plagen, Krankheit und Armut \u00fcber den schuldlosen Hiob zu bringen. Das Ungeheuerliche an der Abrahamsgeschichte ist die Tatsache, dass Gott selbst es ist, der die Probe einleitet und auf den Weg bringt.<\/p>\n<p>Versuchungen haben etwas Unheimliches. Am Anfang einer Predigt \u00fcber eine Versuchung kann darum nur ein Gebetsruf stehen, dem wir uns im Vaterunser Woche f\u00fcr Woche, Tag f\u00fcr Tag anvertrauen:<br \/>\nUnd f\u00fchre uns nicht in Versuchung!<\/p>\n<p>Dieser Satz \u00fcberwindet den himmelweiten Unterschied zwischen Gott und Mensch in einer Bitte. Gott erscheint darin als derjenige, auf dessen G\u00fcte und Barmherzigkeit und Gnade die Menschen ihr Vertrauen setzen. Die Menschen erscheinen darin als Wesen, die Erfahrungen von Leiden, Krankheit und Tod machen. Die Menschen wissen, dass sie solchen Erfahrungen nicht entkommen k\u00f6nnen, aber sie bitten Gott als einen, der Macht und Gewalt hat, in das Leben von Menschen barmherzig und gn\u00e4dig einzugreifen. Der Gebetsruf setzt voraus, dass Gott entsprechend seinen Verhei\u00dfungen und Zusagen handelt.<\/p>\n<p>F\u00fchre uns nicht in Versuchung! Diese Bitte richtet sich an den Gott, von dem die Bibel erz\u00e4hlt, dass er Abraham auf die Probe gestellt hat.<\/p>\n<p>In dieser Predigt will ich das Gespr\u00e4ch mit Abraham suchen. Ich will einen Brief durch den jahrtausendelangen Abstand hindurch formulieren.<\/p>\n<p>Sehr geehrter Urvater, lieber Abraham!<\/p>\n<p>Gestattest Du, dass wir uns aus einer christlichen Gemeinde 2000 Jahre nach Christi Geburt an Dich wenden. Wir lesen regelm\u00e4\u00dfig in der Bibel Deine Geschichten. Schon den Kindern im Kindergottesdienst bringen wir sie bei. Wir h\u00f6ren Deine Geschichten staunend, mit Ehrfurcht und Dankbart, aber gelegentlich auch mit Furcht und Erschrecken.<\/p>\n<p>Das gilt insbesondere f\u00fcr die Geschichte, als Dich Gott versuchen wollte. Gott forderte Dich auf, Deinen Sohn Isaak auf dem Berg Morija zu opfern. Wir h\u00f6ren diese Geschichte immer mit einer gewissen Abscheu, einem Widerwillen. F\u00fcr uns unterscheidet sie sich von allen anderen Geschichten, die Du mit Gott erlebst. Obwohl wir wissen, dass die j\u00fcdischen Ausleger gesagt haben: Du musst nicht nur eine Probe bestehen, sondern insgesamt zehn. Die anderen Proben \u00fcbersehen wir heute gerne: die Hungersnot in Kanaan, den Konflikt zwischen Sara und Hagar, den Streit mit Deinem Sohn Israel, die Entf\u00fchrung Saras durch den \u00e4gyptischen Pharao.<\/p>\n<p>Aber nun zur Geschichte auf dem Berg Morija. So wie wir Deine Geschichte h\u00f6ren, wissen wir als Leser und H\u00f6rer schon zu Anfang mehr, als Du gewusst haben kannst. Uns wird gesagt, dass es sich um eine Versuchung handelt, ein Experiment. Das kann man als eine Beruhigung verstehen: Im Gegensatz zu Dir damals k\u00f6nnen wir Leser uns von vornherein sicher sein: Zum Schlimmsten wird es nicht kommen. Aber es schwingt in dieser Bemerkung auch ein furchtbarer Verdacht mit: Gott k\u00f6nnte einer sein, der mit den Menschen spielt, seine Spielchen treibt.<\/p>\n<p>Wie siehst Du das, lieber Abraham? Du hast ja die Aufforderung Gottes angenommen und Dich darauf eingelassen. Du hast mitgemacht, was Gott Dir gesagt hat. Beim H\u00f6ren Deiner Geschichte k\u00f6nnen wir wie in einem Film sehen, was Du getan hast. Du bist losgegangen und hast Isaak mitgenommen. Du hast mit Deinem Sohn gesprochen. Ihr beide habt den Berg Morija gesehen. Wir sehen, wie Ihr das Brennholz zum Feuer schichtet. Wir sehen Euch, wie Ihr geht und sprecht und handelt. Aber wir k\u00f6nnen nicht in Euer Inneres hineinsehen. Die Bibel verr\u00e4t uns das nicht. Wir w\u00fcssten gern: Lieber Abraham, was ist in Deinem Inneren vorgegangen, als Du den Berg bestiegen hast? Was hast Du gedacht, als Gott Dich aufgefordert hat, Deinen Sohn zu opfern? Hast Du Gott verflucht? Hast Du Dich selbst verflucht? Sind Dir die Tr\u00e4nen gekommen? Lieber Abraham, wir haben Fragen \u00fcber Fragen, wenn wir Deine Geschichte heute h\u00f6ren: Hast Du nicht erwogen, Dich der Bitte Gottes zu verweigern? Hast Du gegr\u00fcbelt, als Du auf den Berg gestiegen bist mit Deinem Sohn? Wor\u00fcber hast du mit Deinem Sohn gesprochen? Hast Du ihn vielleicht auf das Opfer, auf seine Opferung vorbereitet? Hast Du Dich selbst gefragt: Soll ich tun, was Gott mir gesagt hat? Soll ich wirklich meinen Sohn opfern, also umbringen und t\u00f6ten? Soll ich nicht doch lieber aufbegehren? Soll ich mich weigern? Wenn ich mich weigere, wird Gott mich dann zwingen, ihm meinen Sohn zu \u00fcberlassen?<\/p>\n<p>\u00c4hnliches w\u00fcrden wir gerne Deinen Sohn Isaak fragen: Hat Dein Sohn an Gott gezweifelt? Hat er sich vielleicht \u00fcberlegt, ob er vor Dir fl\u00fcchten sollte? Das w\u00e4re vermutlich f\u00fcr ihn ganz leicht gewesen. Und welche Gedanken haben sich die Knechte gemacht, die Dich und Deinen Sohn begleitet haben? Haben Sie sich \u00fcber das merkw\u00fcrdige Ziel gewundert, das Du ihnen vorgegeben hast?<\/p>\n<p>\u00dcber die Antworten auf all diese Fragen schweigt die Geschichte, die die Bibel \u00fcber Dich erz\u00e4hlt. Ein j\u00fcdischer Ausleger hat dazu sp\u00e4ter bemerkt: Das Schweigen bedeutet nicht Windstille in Abrahams Herz. Aber, lieber Abraham, welche St\u00fcrme haben in Dir getobt!<\/p>\n<p>Auf Deinem Sohn, der Dir so sp\u00e4t geboren wurde, lag die Verhei\u00dfung: Gott will Dich und Deine Nachkommen zum gesegneten Volk machen. Du musstest denken: Wenn mein Sohn sein Leben verliert, dann ist auch die Verhei\u00dfung an ihr Ende gekommen. Welchem Gott hast Du mehr geglaubt? Dem Gott, der Dich gesegnet hat? Oder dem Gott, der Dich zum Opfer Isaaks aufforderte? Es f\u00e4llt uns heute schwer nachzuvollziehen, dass Du Dich nicht hast irremachen lassen. Du hast dem Gott der Verhei\u00dfung die Treue gehalten. Warum? Das fragen wir bis heute, lieber Abraham, was das war: der Mut der Verzweiflung oder un\u00fcberwindlicher Glaube an Gott? Rationales Kalk\u00fcl, mit dem wir unser Leben so gern konstruieren und planen, kann es nicht gewesen sein. Denn es tritt Dir ein Gott gegen\u00fcber, der gleichzeitig Verhei\u00dfung und Versuchung ist. Du hast Dich, lieber Abraham, gegen den Augenschein, gegen die Vernunft und vielleicht gegen Deine Gef\u00fchle, f\u00fcr den Gott der Verhei\u00dfung entschieden.<\/p>\n<p>Obwohl Du ja ein Wunder erlebt hast. Dein Sohn wurde nicht geopfert. Dieses Ph\u00e4nomen macht uns \u201eNormalgl\u00e4ubige\u201c ratlos. Sp\u00e4tere Ausleger der Geschichte haben gesagt: Isaak lebt. Das Wunder ist geschehen, weil es geschehen musste. Der Gott der Bibel ist kein Gott, der Menschenopfer verlangt. Die Bibel sagt das wiederholt und entschieden: Menschenopfer werden strikt und unter allen Umst\u00e4nden abgelehnt.<\/p>\n<p>Lieber Abraham, manche von uns heute sagen: Es gibt keinen Gott, weil die Tatsachen gegen ihn sprechen: die Erdbeben und die Tsunamis, Naturkatastrophen, der Tod Unschuldiger, sinnloses Leiden und Morden. Entweder ist ein solcher Gott unendlich grausam \u2013 oder es gibt ihn gar nicht. Menschen heute sagen: Wir k\u00f6nnen uns keinen Gott vorstellen, der solche Katastrophen zul\u00e4sst.<\/p>\n<p>Und an Deine Geschichte ankn\u00fcpfend m\u00fcsste man sagen: Wir k\u00f6nnen uns auch keinen Gott vorstellen, der Menschen in Versuchungen f\u00fchrt und der Menschen auf Proben stellt.<\/p>\n<p>Gegen unsere Skepsis zeigt uns dagegen Deine Geschichte: Du hast Dich auf einen bestimmten Gott verlassen. Denn Gott begegnet Dir in Deinem Leben in allen Widerspr\u00fcchen und in allen Doppeldeutigkeiten. Du hast Dich allein auf Gottes Verhei\u00dfung verlassen. Der Gott der Verhei\u00dfung war Dir wichtiger als der Gott der Versuchung. Man k\u00f6nnte nun meinen, dass das einfach blinder Gehorsam von Dir war. Aber damit w\u00fcrden wir es uns zu einfach machen. Wir glauben vielmehr: Es ist etwas in Deinem Inneren vorgegangen, auf dem Weg vom Lager zum Berg Morija. Du hast das eingesehen, Du hast Dich bewusst entschieden: f\u00fcr den Gott, der Dir Segen verhei\u00dfen hat. Diesem Gott hast Du geglaubt und vertraut.<\/p>\n<p>Manche von uns, lieber Abraham, erinnert Deine Geschichte an ein Musikst\u00fcck des Komponisten Arnold Sch\u00f6nberg. Das St\u00fcck hei\u00dft: \u201eEin \u00dcberlebender aus Warschau\u201c. Sch\u00f6nberg beschreibt eine Szene aus den deutschen Konzentrationslagern in Polen. Ein Aufseher l\u00e4sst j\u00fcdische H\u00e4ftlinge zum Appell antreten. Sie m\u00fcssen abz\u00e4hlen, und sie sollen sp\u00e4ter in zwei Gruppen geteilt werden. Die einen kommen in die Gaskammer, die anderen m\u00fcssen weiter Fronarbeit leisten. Die H\u00e4ftlinge z\u00e4hlen ab: eins, zwei, drei, vier und so weiter. Sie z\u00e4hlten, schreibt Sch\u00f6nberg, \u201eso schnell, dass es schlie\u00dflich wie das Stampfen wilder Rosse klang\u2026\u201c. Aber dann fingen die todgeweihten j\u00fcdischen H\u00e4ftlinge an, das \u201eSchema Jisrael\u201c zu singen: \u201e H\u00f6re, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. Und du sollst den HERRN, deinen Gott, liebhaben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.\u201c (Dtn 6,4f.) Am gottlosen Ort des Konzentrationslagers, wo sich niemand die Anwesenheit Gottes vorstellen konnte, sangen die todgeweihten H\u00e4ftlinge vom Gott ihrer Bibel. Und sie sangen gegen allen Augenschein. Sie sangen von einem Gott, der zu allen seinen Verhei\u00dfungen steht, obwohl sie das anders erfuhren. Sie sangen von ihrem Gott, der auch Dein Gott ist, Abraham, obwohl ihre ganze todgeweihte Wirklichkeit dagegen sprach. Der Gott der biblischen Verhei\u00dfung war ihnen wichtiger als die t\u00f6dliche Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Lieber Abraham, wenn wir Deinen Glauben von Dir so einfach \u00fcbernehmen k\u00f6nnten! Dein Vertrauen in Gott, Deine Unbeirrbarkeit und Deine Gewissheit.<\/p>\n<p>Wir leben in unserer friedlichen Gemeindewelt: Kein Gott fordert von uns das Opfer eines Kindes. Wir h\u00f6ren auf Deine Geschichte, lieber Abraham. Wir sch\u00f6pfen daraus Vertrauen und Zuversicht. Wir blicken mit Trauer, Respekt und Achtung auf die H\u00e4ftlinge, die lieber vom Gott Israels sangen als sich von ihren Schergen dem\u00fctigen zu lassen.<\/p>\n<p>Wir beten weiterhin, wie es uns einer Deiner Nachkommen aus Deinem Volk gelehrt hat. F\u00fcr Jesus von Nazareth war das das entscheidende Gebet: F\u00fchre uns nicht in Versuchung, sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n<p>Lieber Abraham, sei ganz herzlich gegr\u00fc\u00dft von Deinen Br\u00fcdern und Schwestern, von Deinen S\u00f6hnen und T\u00f6chtern im 21. Jahrhundert. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Evangelische Akademie zu Berlin<br \/>\nPD Dr. Wolfgang V\u00f6gele<br \/>\nAkademiedirektor<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:voegele@eaberlin.de\">voegele@eaberlin.de<\/a><br \/>\nWeb: <a href=\"http:\/\/www.eaberlin.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.eaberlin.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Judika | 13. M\u00e4rz 2005 | Genesis 22,1-19 | Wolfgang V\u00f6gele | \u201eNach diesen Geschichten versuchte Gott Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. 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