{"id":10461,"date":"2005-04-07T19:49:18","date_gmt":"2005-04-07T17:49:18","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10461"},"modified":"2025-05-15T16:39:45","modified_gmt":"2025-05-15T14:39:45","slug":"hesekiel-341-16-31-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hesekiel-341-16-31-2\/","title":{"rendered":"Hesekiel 34,1-16.31"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\"><span style=\"color: #000099;\">Miserikordias Domini | 10. April 2005 |\u00a0Hesekiel 34,1-16.31 | Klaus Steinmetz |<\/span><\/h3>\n<p>Gott, dargestellt im Bild des guten Hirten \u2013 das ist das Thema dieses Sonntags, darum wird es auch in dieser Predigt gehen.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, liebe Gemeinde, ob es bei Ihnen auch so war. Ich jedenfalls habe meine Konfirmanden ihren Konfirmationsspruch selber aussuchen lassen. Und jedes Jahr war er dabei, meist mehrfach genannt, der Spruch aus dem 23. Psalm: Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Sicher, ich mache mir nichts vor: Sehr viel mehr biblischer S\u00e4tze werden die Konfirmanden oft nicht gekannt haben. Aber das geht ja wohl nicht wenigen erwachsenen Christen, gerade evangelischen Christen, ebenso. Ein katholischer Kollege \u00e4u\u00dferte einmal, was f\u00fcr die Katholiken das \u201eAve Maria\u201c, sei f\u00fcr uns Protestanten der 23. Psalm, so etwas wie eine eiserne Ration, auf die man sie ansprechen k\u00f6nne, wenn auch sonst vieles versch\u00fcttet sei.<\/p>\n<p>Es muss Gr\u00fcnde geben, dass der Satz vom guten Hirten so tief verankert ist. Dieses Bild umschlie\u00dft etwas, was man bis heute auf Anhieb versteht, obwohl es kaum noch Hirten gibt und obwohl ein Hirte, wenn wir ihn gelegentlich doch einmal mit seiner Herd in der Landschaft sehen, wie ein Relikt aus einer fremden Zeit wirkt. Trotzdem, dieses Bild tr\u00e4gt. Allein schon die Tatsache, dass ein Sch\u00e4fer unter den oft mehreren hundert Tieren jedes einzelne kennt, versetzt uns in Erstaunen. Der Herr ist mein Hirte &#8211; wenn es schon nicht allt\u00e4gliche Erfahrung ist, auf jeden Fall l\u00f6st es den Wunsch, die Sehnsucht aus: So umsorgt, so beh\u00fctet sollte unser Leben sein.<\/p>\n<p>Was den guten Hirten ausmacht, klingt auch in den S\u00e4tzen an, die unser heutiger Predigttext sind. Sie stehen im 34. Kapitel des Hesekielbuches. Der Prophet sagt sie als Gottes eigene Botschaft an sein Volk weiter. Ich lese zun\u00e4chst die Verse 11-16:<\/p>\n<p>Siehe, ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen. Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es tr\u00fcb und finster war. Ich will sie aus allen V\u00f6lkern herausf\u00fchren und aus allen L\u00e4ndern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den T\u00e4lern und an allen Pl\u00e4tzen des Landes. Ich will sie auf die beste Weide f\u00fchren, und auf de3n hohen Bergen in Israel sollen ihre Auen sein; da werden sie auf den guten Auen lagern und fette Weide haben&#8230; Ich selbst will meine Schafe weiden, und ich will sie lagern lassen, spricht Gott der Herr. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zur\u00fcckbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache st\u00e4rken und, was fett und stark ist, beh\u00fcten; ich will sie weiden, wie es recht ist. \u2013 So weit zun\u00e4chst die Worte des Propheten. Ja, so umsorgt, so beh\u00fctet sollte unser Leben auch sein.<\/p>\n<p>Zum Hirten geh\u00f6rt die Herde. Meist entdecken wir sie ja zuerst beim Vorbeifahren: \u201eGuck mal da, Schafe!\u201c Und erst beim zweiten Blick gewahren wir dann auch irgendwo am Rand den Sch\u00e4fer. Nun ist das nicht gerade eine ber\u00fcckende Vorstellung, zur Herde zu geh\u00f6ren und also ein Schaf zu sein. Ich erinnere mich, wie eine meiner Schwestern einmal vor Weihnachten aus der Schule kam und von der Verteilung der Rollen f\u00fcr das Krippenspiel berichtete. Entt\u00e4uscht und aufgebracht sagte sie: \u201eIch wollte so gerne ein Engel sein, und nun bin ich nur ein Schaf.\u201c Wirklich keine dankbare Rolle. Und wof\u00fcr muss das Schaf nicht herhalten, wenn wir uns gegenseitig mit diesem Wort bezeichnen!<\/p>\n<p>Aber merkw\u00fcrdig: Obwohl ich das alles wei\u00df, das mit der Herde und den Schafen \u2013 das Bild vom Hirten bleibt davon fast unber\u00fchrt und beh\u00e4lt seine Aussagekraft und Tragf\u00e4higkeit, die F\u00e4higkeit, mein Vertrauen zu wecken und zu tragen. Immerhin mag es gut sein, daran zu erinnern, dass das Bild des Hirten nicht das einzige ist, das in der Bibel f\u00fcr Gott gebraucht wird. Daneben stehen das des Vaters, des Freundes, des Arztes, des Helfers, des Heilandes und noch viele andere. Je nachdem haben auch wir dann jeweils eine andere Rolle.<\/p>\n<p>Der Hirte, das ist in der Bibel keine Idylle, wozu sie f\u00fcr uns, nicht zuletzt durch manchmal doch recht kitschige Darstellungen zu werden droht. Hirte, das ist auch ein Bild der Autorit\u00e4t, ja der Macht. Das hohe politische Amt, auch das h\u00f6chste staatliche Amt wird als Hirtenamt bezeichnet, das des K\u00f6nigs. Und wenn hier bei Hesekiel nun Gott selber Hirte sein will (vielleicht ist das eben beim ersten Vorlesen gar nicht so deutlich zu h\u00f6ren gewesen: Ich will mich meiner Herde selbst annehmen und sie suchen; ich selbst will meine Schafe weiden), da wird sein Hirtesein zum Ma\u00dfstab, an dem alle irdischen Hirten sich messen lassen m\u00fcssen, alle die Autorit\u00e4t beanspruchen und Macht aus\u00fcben, im Staat, in der Wirtschaft, in der Religion. Ob sie vor diesem Ma\u00dfstab bestehen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Der Prophet Hesekiel hat die Machthaber und Verantwortlichen seine Volkes Israel vor Augen und sagt ihnen, dass sie nicht bestanden haben. Er hat die Katastrophe seines Volkes miterlebt, als es kurz nach 600 v. Chr. von den Babyloniern endg\u00fcltig besiegt und die f\u00fchrenden Schichten in die Verbannung und Zerstreuung, in das babylonische Exil getrieben wurden. Der Prophet verk\u00fcndet: Das war die Folge des Macht- und Amtsmissbrauchs der Verantwortlichen bis hinauf zum K\u00f6nig. H\u00f6ren wir seine Worte, die Verse 1-10:<\/p>\n<p>Des Herrn Wort geschah zu mir: Du Menschenkind, weissage gegen die Hirten Israels, weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden? Aber ihr esst das Fett und kleidet euch mit der Wolle und schlachtet das Gem\u00e4stete, aber die Schafe wollt ihr nicht weiden. Das Schwache st\u00e4rkt ihr nicht, und das Kranke heilt ihr nicht, das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verirrte holt ihr nicht zur\u00fcck und das Verlorene sucht ihr nicht; das Starke aber tretet ihr nieder mit Gewalt. Und meine Schafe sind zerstreut, weil sie keinen Hirten haben, und sind allen wilden Tieren zum Fra\u00df geworden und zerstreut. Sie irren umher auf allen Bergen und auf allen hohen H\u00fcgeln und sind \u00fcber das ganze Land zerstreut, und niemand ist da, der nach ihnen fragt oder auf sie achtet. Darum h\u00f6rt , ihr Hirten, des Herrn Wort! So wahr ich lebe, spricht Gott der Herr, weil meine Schafe zum Raub geworden sind und meine Herde zumFra\u00df f\u00fcr alle wilden Tiere, weil sie keinen Hirten hatten und meine Hirten nach meiner Herde nicht fragten, sondern die Hirten sich selbst weideten, aber meine Schafe nicht weideten, darum, ihr Hirten, h\u00f6rt des Herrn Wort!<\/p>\n<p>Also, in allem das Gegenteil dessen, was der gute Hirte tut und was ihn kennzeichnet. Diesen schlechten Hirten, aber auch dem Volk wird zugemutet, die eingetretene Katastrophe nicht als unerkl\u00e4rliches Verh\u00e4ngnis, sondern als Gericht und Strafe Gottes anzusehen. Im Blick auf ihn h\u00e4tten sie wissen k\u00f6nnen und m\u00fcssen, wie ihr Amt, ihre Macht richtig auszu\u00fcben gewesen w\u00e4re. Die Hirten h\u00e4tten es wissen m\u00fcssen, aber auch die Herde, das Volk, das wom\u00f6glich nur zu bereitwillig, ja gerne sich hat verf\u00fchren lassen. Wie war das denn vor 60 Jahren bei uns, als so viele, aus heutiger Sicht so unbegreiflich viele gefolgt sind bis zum bitteren Ende?!<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, nun reizt es mich nat\u00fcrlich, auch in unserer politischen und wirtschaftlichen Gegenwart nachzusp\u00fcren und aufzuweisen, wo man sagen kann: Da sind Hirten, die sich selber weiden. Beispiele, wie die Gro\u00dfen in Politik und Wirtschaft vor allem an sich selber denken und sich selber versorgen, werden immer wieder bekannt. Das hat nicht aufgeh\u00f6rt seit damals, auch wenn die Bedingungen politischer und wirtschaftlicher Machtaus\u00fcbung sich in vielem ver\u00e4ndert haben.<\/p>\n<p>Aber ich z\u00f6gere. Das Gesch\u00e4ft, auf andere zu zeigen und sie anzuprangern, besorgen schon hinreichend viele. Und das muss wohl auch sein. Amtsmissbrauch, Korruption muss aufgedeckt werden. Aber wer einst den damaligen Bundespr\u00e4sidenten Heinemann hat sagen h\u00f6ren: Immer wenn ich mit einem Finger auf andere zeige, zeigen mindestens drei Finger auf mich zur\u00fcck, wer das im Ohr hat, wird vorsichtig. Wir sehen sehr schnell und deutlich die Fehler und das Versagen bei anderen, was wir bei uns gro\u00dfz\u00fcgig \u00fcbersehen. Es ist ja leicht, von den Gro\u00dfen da drau\u00dfen und da oben zu reden, und nicht zu sehen, wo auch wir selbst Verantwortung f\u00fcr andere tragen, also Hirten sind, wenn auch in kleinerem Ma\u00dfstab: Als Vorgesetzter und Arbeitgeber, aber auch schon als Kollege; als Lehrer, aber auch als Sch\u00fcler; als Eltern, aber auch als Kinder; als Ehemann und Ehefrau. \u00dcberall haben wir doch Verantwortung f\u00fcreinander, f\u00fcr andere, und es h\u00e4ngt mit an uns, ob ihr Leben gelingt. Denn das ist doch der Ma\u00dfstab, der uns gesetzt ist, wenn es von Gott selber hei\u00dft. Er ist der Hirte. Und das bedeutet, auf den Punkt gebracht: Er ist ein Freund des Lebens. Gerade von Ostern her f\u00e4llt darauf ein besonders helles Licht. Daran werden wir gemessen. Und unsere Kritik an den Gro\u00dfen kann erst Glaubw\u00fcrdigkeit beanspruchen, wenn wir sie auch f\u00fcr uns selber gelten lassen.<\/p>\n<p>Die Verantwortung erscheint manchmal \u00fcbermenschlich. Neben dem langen Ringen des Papstes mit dem Tod haben wir alle wohl in den letzten Tagen das Sterben von Terri Shivao in den USA mit Betroffenheit verfolgt. Schlimm, dass es auch noch in den uns\u00e4glichen Konflikt zwischen ihren n\u00e4chsten Angeh\u00f6rigen hineingezogen wurde. Die Angelegenheit war doch so schon belastend genug. Nach f\u00fcnfzehn Jahren im Koma ohne Aussicht auf Besserung eine endlose k\u00fcnstliche Lebens-Verl\u00e4ngerung um jeden Preis \u2013 konnte das die L\u00f6sung sein? Andrerseits sp\u00fcrt man einfach den himmelweiten Unterschied, der darin liegt, ob ein Mensch f\u00fcr sich selbst entscheidet: Ich will nicht mehr, oder ob andere f\u00fcr ihn entscheiden m\u00fcssen, die lebensverl\u00e4ngernden Apparate abzustellen. Welche Entscheidung treffen wir wirklich im Interesse des anderen und welche eher doch im eigenen Interesse?<\/p>\n<p>Auch wenn es Gott sei Dank meist nicht so im wahrsten Sinne um Leben und Tod geht, wir m\u00fcssen uns zuerst immer wieder vor allem selbst sagen lassen, dass auch da, wo wir zust\u00e4ndig und verantwortlich sind, das Miteinander und F\u00fcreinander misslingt, weil wir so leicht erst einmal an uns selber denken. Aussicht, dass wir es besser hinkriegen, besteht die? Sicher, wir m\u00fcssen es immer wieder versuchen.<\/p>\n<p>Aber beim Propheten Hesekiel h\u00f6ren wir nicht, dass darin die Hoffnung liegt. Er gibt eine andere Verhei\u00dfung. Gott selbst will sich als Hirte erweisen und durchsetzen: Ich selbst will mich meiner Herde, meiner Menschen annehmen. In Jesus, so glauben wir, hat er es getan; hat er gezeigt, wie er Menschen nachgeht und sie sucht, mitten noch in ihrer Verlorenheit. Sein Leben hat er eingesetzt und verloren, und es dann doch neu gewonnen, damit es f\u00fcr Menschen keine letzte Verlorenheit mehr geben muss. Er will ihnen das Vertrauen, den Glauben abgewinnen, dass er sie nicht verloren gehen l\u00e4sst. Die Bibel hat ein gro\u00dfes Wort daf\u00fcr, wie dieser gute Hirte f\u00fcr uns da ist, uns sucht und h\u00e4lt und tr\u00e4gt. Es lautet \u201eBarmherzigkeit\u201c, auf lateinisch \u201eMisericordias\u201c, der alte Name dieses Sonntags vom guten Hirten: \u201eMisericordias Domini\u201c.<\/p>\n<p>Und wir, die wir von dieser Barmherzigkeit des Herrn h\u00f6ren, ihr vertrauen und uns auf sie verlassen, wir haben die Hoffnung, dass wir selber barmherzig werden, in der Spur des guten Hirten. Ich m\u00f6chte das zum Schluss mit Worten von Heinrich B\u00f6ll sagen. B\u00f6ll war ja in vieler Hinsicht ein scharfer Kritiker der Christen und der Kirchen. Aber er war das, weil er nur den Ma\u00dfstab gelten lie\u00df, der hier allein gelten kann und darf, den Ma\u00dfstab ihres Herrn, des guten Hirten. Auf die Frage \u201eWas halten Sie vom Christentum?\u201c, sagt B\u00f6ll:<\/p>\n<p>\u201eIch frage mich vieles, vor allem das eine: Wie ist es m\u00f6glich, dass 800 Millionen Christen diese Welt so wenig zu ver\u00e4ndern verm\u00f6gen, eine Welt des Terrors, der Unterdr\u00fcckung, der Angst? \u2013 \u201eIn der Welt habt ihr Angst\u201c, hat Christus gesagt, \u201eseid getrost, ich habe die Welt \u00fcberwunden.\u201c Ich sp\u00fcre, sehe und h\u00f6re so wenig davon, dass die Christen die Welt \u00fcberwunden, von der Angst befreit h\u00e4tten&#8230; Die Christen haben die Welt nicht \u00fcberwunden, sie lassen sich auf sie ein und werden von ihr \u00fcberwunden&#8230;<\/p>\n<p>Doch die andere Vorstellung ist noch weit gespenstischer: wie diese Welt auss\u00e4he, h\u00e4tte sich die nackte Walze einer Geschichte ohne Christus \u00fcber sie hinweggeschoben&#8230;Ich \u00fcberlasse es jedem einzelnen, sich den Alptraum einer heidnischen Welt vorzustellen oder eine Welt, in der Gottlosigkeit konsequent praktiziert w\u00fcrde: den Menschen in die H\u00e4nde des Menschen fallen zu lassen&#8230;Unter Christen ist Barmherzigkeit wenigstens m\u00f6glich, und hin und wieder gibt es sie: Christen; und wo einer auftritt, ger\u00e4t die Welt in Erstaunen&#8230;Selbst die allerschlechteste christliche Welt w\u00fcrde ich der besten heidnischen vorziehen, weil es in einer christlichen Welt Raum gibt f\u00fcr die, denen keine heidnische Welt je Raum gab: f\u00fcr Kr\u00fcppel und Kranke, Alte und Schwache, und mehr noch als Raum gab es f\u00fcr sie: Liebe f\u00fcr die, die der heidnischen wie der gottlosen Welt nutzlos erschienen und erscheinen&#8230;Ich glaube an Christus&#8230;Und ich empfehle es der Nachdenklichkeit und Vorstellungskraft der Zeitgenossen, sich eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben h\u00e4tte. Ich glaube, dass eine Welt ohne Christus selbst die Atheisten zu (Menschen) machen w\u00fcrde\u201c, die auf Gott warten.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, wir brauchen nicht vergeblich auf ihn zu warten. Denn wir haben seine Verhei\u00dfung, zu der er steht (Hes. 34,31): Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein, spricht Gott der Herr. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Klaus Steinmetz, Sup. i. R.<br \/>\nHainholzweg 8, 37085 G\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:520000261783-0001@T-Online.de\">520000261783-0001@T-Online.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<p>(Nachwort: Diese Predigt war so gut wie fertig, als am vergangenen Sonnabend Abend die Nachricht vom Tode des Papstes zum alles bestimmenden Thema wurde. Papst Johannes Paul II. war wohl in unserer Zeit, \u00fcber die Grenzen seiner Kirche hinaus, die Hirtenfigur schlechthin. Darauf in einer Predigt \u00fcber einen Hirtentext ausf\u00fchrlicher einzugehen, liegt nahe. Ich habe mich dazu aber nicht mehr in der Lage gesehen.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Miserikordias Domini | 10. April 2005 |\u00a0Hesekiel 34,1-16.31 | Klaus Steinmetz | Gott, dargestellt im Bild des guten Hirten \u2013 das ist das Thema dieses Sonntags, darum wird es auch in dieser Predigt gehen. Ich wei\u00df nicht, liebe Gemeinde, ob es bei Ihnen auch so war. Ich jedenfalls habe meine Konfirmanden ihren Konfirmationsspruch selber aussuchen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7910,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25,1,2,727,157,853,114,722,349,1548,723,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-10461","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ezechiel","category-aktuelle","category-at","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-34-chapter-34-ezechiel","category-kasus","category-klaus-steinmetz","category-misericordias-domini","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10461","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10461"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10461\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24437,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10461\/revisions\/24437"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7910"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10461"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10461"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10461"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=10461"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=10461"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=10461"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=10461"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}