{"id":10488,"date":"2005-05-01T19:49:12","date_gmt":"2005-05-01T17:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10488"},"modified":"2025-05-16T08:59:02","modified_gmt":"2025-05-16T06:59:02","slug":"johannes-1623-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-1623-28\/","title":{"rendered":"Johannes 16,23-28"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Rogate | 1. Mai 2005 | Johannes 16,23-28 | Kirsten B\u00f8ggild |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>NEUES GEBET IN JESU NAMEN<\/p>\n<p>Was meint er, wenn er sagt: \u201dBittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude vollkommen wird\u201d? \u2013 Wir kennen den Ausdruck \u201ddie Freude hat Risse bekommen\u201d. Die Freude an sich ist ganz und vollkommen, aber es gibt etwas, was sie verletzen, sie halbieren, ja fast zerst\u00f6ren kann. Und die Worte, die wir heute aus dem Johannesevangelium geh\u00f6rt haben, sind Bruchst\u00fccke der Abschiedsreden, die Jesus vor seinem Tod f\u00fcr seine J\u00fcnger hielt. Ihre Freude war zu dieser Zeit also alles andere als vollkommen. Sie hatten Angst, sie waren unruhig, ratlos. Sie sollten den Menschen verlieren, den sie am meisten in der Welt liebten. Aber Jesus spricht von einer anderen Zeit und einer anderen Welt. Er spricht von der Zeit nach der Auferstehung. Dann wird der Tod \u00fcberwunden sein. Dann wird es keinen Tod geben, der die Freude tr\u00fcben kann. Wie die Freude am Morgen der Sch\u00f6pfung war, vollkommen und ganz, so wird sie zur\u00fcckkehren als vollkommene Freude, weil S\u00fcnde und Tod nicht mehr die Macht haben werden, sie zunichte zu machen. \u2013 Wir k\u00f6nnen uns die vollkommene Freude fast nicht vorstellen, denn wir kennen die Freude vor allem als Gl\u00fcck des Augenblicks, das schnell Bedenken bekommt. Wir k\u00f6nnen uns n\u00e4mlich die Freude nur ganz schlecht erhalten. Man h\u00f6re nur, was Professor L\u00f8gstrup schrieb:<\/p>\n<p>\u201eFreude, das bilden wir uns ein, kommt ganz von selbst. Wir k\u00f6nnen es gar nicht lassen, uns zu freuen, \u2013 aber es gibt nichts, was wir so leicht unterlassen, wie uns zu freuen. Wir werden \u00fcbersch\u00fcttet mit dem, was erfreulich ist, umsonst. Wir m\u00f6gen uns nicht freuen, und wir glauben obendrein, dass das nichts bedeutet. Aber es ist eine Tods\u00fcnde. Vielleicht mehr als alles andere zerst\u00f6ren wir unser eigenes Leben und unser Leben miteinander, wenn uns die F\u00e4higkeit zur Freude abgeht. Das Erfreuliche erachten wir nicht der Freude wert. Ungeahnte Mengen von Erfreulichem sind an uns vergeudet. Es ist, wie Kapit\u00e4n Ahab in Moby Dick sagt: es geh\u00f6rt geistige Kraft dazu, sich zu freuen, und die fehlt uns m\u00f6glicherweise mehr als irgend etwas anderes.\u201d<\/p>\n<p>Und dennoch: die Freude ist urspr\u00fcnglich an und f\u00fcr sich vollkommen, und das wird sie wieder sein, wenn wir um sie bitten. Ist sie verloren, zerschlagen, liegt sie in Scherben \u2013 sie kann wieder ganz und vollkommen werden, wenn wir die geistige Kraft haben, um sie zu bitten.<\/p>\n<p>Jesus spricht davon, dass diese Erf\u00fcllung in seinem Namen geschehen werde. \u201dWenn ihr den Vater um etwas bittet, wird er es euch in meinem Namen geben.\u201d Das sind Gedanken und Vorstellungen, die den J\u00fcngern noch ganz fremd sind. Noch haben sie Jesu g\u00f6ttliche Macht nicht ver\u00adstanden. Aber er war der Mensch, der Gott mit uns vers\u00f6hnt hat. Und er war der Mensch, der Gott als Liebe offenbart hat. Und der Gott, der vers\u00f6hnt ist und liebt, wird unser Gebet um Liebe, Vergebung, Freude erh\u00f6ren! Er kann nicht anders. Das ist kein Ereignis, das man sehen oder sonst sinnlich wahrnehmen kann. Es ist ein inneres und unsichtbares Ereignis. Unsichtbar wie der Glaube. Aber mit einer Kraft, die schafft, was sie benennt.<\/p>\n<p>Neu sollte es sein, in Jesu Namen zu beten. Das Neue ist das grenzenlose Vertrauen zu Gott, das Jesus selbst besa\u00df und das er an uns weitergab. Die Furchtlosigkeit, der Glaube daran, dass die Freude das Erste und das Letzte ist, was zu sagen ist \u00fcber das Leben, das wir geschenkt bekommen haben. Dass die Freude das Leben ist. Das Leben ist die Freude. Und dass sie f\u00fcr alle Gesch\u00f6pfe da ist. Nicht nur f\u00fcr eine auserw\u00e4hlte Schar. Das ist nicht die Art und Weise, wie wir zusammen leben: Wir teilen uns und haben an uns selbst genug. Wir stehlen die Freude voneinander und bek\u00e4mpfen gegenseitig unsere Lebensweise mit \u00c4rger und Vorurteilen, mit Neid und Eifersucht. Wir leben, wie wenn die Freude wie eine Ware k\u00e4uflich und verk\u00e4uflich w\u00e4re. Und wenn dann alles zu sp\u00e4t ist, dann beklagen wir uns. Aber das n\u00fctzt nichts. Das Neue ist, um die gemeinsame Freude zu bitten, die da ist, wenn wir den Glauben und den Willen haben. Sie ist nicht zu kaufen oder zu verkaufen, aber wir k\u00f6nnen sie uns teilen. Und je mehr wir sie teilen, desto gr\u00f6\u00dfer wird sie!<\/p>\n<p>Neu sollte es auch sein, dass Jesus die Bildersprache verlassen und die Dinge frei und direkt sagen konnte. Er hatte in Gleichnissen gesprochen und durch Zeichen gehandelt. Er hatte seine Zuh\u00f6rer gelehrt, das Leben zu kennen, und zwar mit Hilfe von Erz\u00e4hlungen und Vergleichen. Er war wie ein Lehrer und P\u00e4dagoge gewesen. Jetzt aber sollte er selbst hervortreten. Er sollte nun nicht mehr \u00dcBER das Leben sprechen, er sollte <em>selbst das Leben sein.<\/em>. Wie das? <em>Durch die Hingabe an das Leben<\/em>. Ja, aber er gab sich doch dem Tode hin, dem Tode an einem Kreuz! Nach dem Johannesevangelium war das dasselbe. Er gab sich selbst dem Leben. Das war sein Tod. Aber die Hingabe war zugleich Verherrlichung. Sie war der Sieg \u00fcber den Tod, der uns verschlossen machen und uns Angst machen und uns daran hindern will, uns dem Leben hinzugeben. Als Jesus in den Tod ging, weil es um der Wahrheit willen notwendig war, war das kein Bild von etwas oder eine Belehrung. Das war <em>direkte Rede<\/em>. Ausdruck grenzenloser, allumfassender Liebe. Das wussten die J\u00fcnger erst, als es geschehen war. Deshalb war da ein Unterschied zwischen der Zeit vor dem Tod Jesu und danach. Sein Tod warf ein Licht auf das, was er gesagt und getan hatte. Er er\u00f6ffnete ein neues Verst\u00e4ndnis dessen, was er gesagt hatte. Dass es keine neue Lebensweisheit war, sondern dass es eine Offenbarung der Liebe Gottes war, f\u00fcr die er mit sich selbst, seinem Leben, seinem Tod einstehen konnte. Das war kein gew\u00f6hnlicher theoretischer Unterricht, alles, was er war, das hat er gegeben. Und er war die Erkenntnis Gottes, hinter die niemand kommen kann und die niemand durch etwas ersetzen kann, was sch\u00f6ner w\u00e4re.<\/p>\n<p>Wenn Gebet im Namen Jesu Erf\u00fcllung enth\u00e4lt, dann beruht das auf Jesu Verh\u00e4ltnis zu Gott. Dass er wie direkt von Gott selbst ausgegangen war und dass er mit ihm wieder vereint wurde nach einem Leben in der Welt. Er nannte ihn Vater und glaubte, dass Gott die liebte, die er liebte. Wir haben eine <em>Vorstellungswelt <\/em>vor uns, die auf Liebe zwischen Menschen und auf Liebe zwischen Gott und Menschen baut. Au\u00dferhalb dieser Vorstellungswelt gibt es nichts anderes als Poesie. Aber f\u00fcr das Christentum ist das wahre Wirklichkeit. Jesus konnte sich selbst nicht als isoliertes Individuum sehen. Er sah sich selbst immer als einen, der zu anderen gesandt war. Als einen, der f\u00fcr andere da war. Er sah Gott \u2013 nicht als irgendeine zuf\u00e4llige Spekulation \u2013 sondern als v\u00e4terliche Liebe. Er erlebte das Leben als aus Liebe geschaffen. Aus Freude. F\u00fcr alle. Das er aus diesem Grunde nur empfangen konnte, indem er es mit allen teilte. Indem er sich selbst als Antwort gab. Als Dank. Sich selbst Gott geben und denen, die Gott liebte, den anderen. \u2013 Kennen wir den Gedanken? Ja, in zahlreichen Abwandlungen. Aber der reine, urspr\u00fcngliche Gedanke, das ist der, der sich aus Liebe opfert. Ohne den Feind zu hassen. Der reine, urspr\u00fcngliche Gedanke ist nicht damit verbunden, etwas erreichen oder etwas behaupten zu wollen. Es ist kein Zweck damit verbunden, sich selbst hinzugeben. Es ist nur dies eine: dass er nicht anders kann, weil er selbst ein Teil der Liebe Gottes ist. Selbst ist er von ihrem Wesen ausgegangen. Es gibt keinen egoistischen Zweck seiner Liebe. Sie ist einfach da \u2013 so selbstverst\u00e4ndlich wie die Sonne und der Mond und die Sterne\u2026 Jesus ist ein Mysterium, wie Gott ein Mysterium ist. Aber ansonsten ist unser eigenes Leben ein Mysterium: Wie es im Taufritual hei\u00dft: \u201dGott bewahre deinen Ausgang und Eingang von jetzt an und in Ewigkeit.\u201d Wie Jesus vom Vater ausging und zu ihm zur\u00fcckkehrte, so sind auch wir vom Sch\u00f6pfer ausgegangen und gehen im Tode wieder zu ihm. So reden wir, denn so k\u00f6nnen wir uns das vorstellen, war wir nicht sehen k\u00f6nnen \u2013 und sch\u00f6ner kann es nicht sein. Sogar der moderne Mensch nimmt die Vorstellung an und lebt mit ihr in mystischer Zuversicht und Verstehen.<\/p>\n<p>Wenn wir im Namen Jesu zu Gott beten, dann tun wir das in Vereinigung und Zusammengeh\u00f6rigkeit mit einem Menschen aus Fleisch und Blut. Wir beten zu Gott wie zu einem Vater aller lebendigen Gesch\u00f6pfe und ganz besonders dieses einen Menschen in der Weltgeschichte. Dann beten wir also nicht zu einer abstrakten Gr\u00f6\u00dfe, zu einem \u201edas\u201c, wie manche sagen. Sondern zu einem unsichtbaren Wesen, das sich pers\u00f6nlich zu dem verh\u00e4lt, das ER geschaffen hat und liebt. Manche m\u00f6gen meinen, das sei eine merkw\u00fcrdige Konstruktion, eine k\u00fcnstliche menschliche Erfindung, sich zu einem Gott zu verhalten. Zeichen von Naivit\u00e4t und Unreife. Aber was ist das anderes als zu erkennen, dass wir nicht Herren \u00fcber unser eigenes Leben sind, sondern geschaffen von einer Macht, die etwas mit uns will? Im Namen Jesu beten ist mit erhobenem Vertrauen beten, denn wir sind nicht mehr die verlorenen Schafe, die sich verirren und nicht wissen, warum wir hier sind. Ein Mensch hat uns den Weg gewiesen. Und den Eingang zu dem unbekannten Gott ge\u00f6ffnet. Er hat das G\u00f6ttliche menschlich und verst\u00e4ndlich gemacht. Und das Menschliche hat er zur\u00fcckgef\u00fchrt zu seinem urspr\u00fcnglichen Sinn und voran zu der uneingeschr\u00e4nkten Freude. Weil er die aufr\u00fchrerische Selbstbehauptung des Menschen \u00fcberschritten hat.<\/p>\n<p>Das ist nicht nur Poesie oder Dogmatik, das ist eine \u00fcbernommene Sprache des Denkens, und es ist Wirklichkeitsgeschichte. Es ist eine Welt, mit der wir leben und wachsen k\u00f6nnen, wenn wir uns ihr \u00f6ffnen wollen. Sie umfasst alles und schlie\u00dft uns deshalb ein in ein Universum, in dem es besser zu leben ist \u2013 als in dem Universum, das wir blo\u00df f\u00fcr uns selbst aufbauen. Das sollte so leicht zu verstehen sein. Und es sollte ganz und gar nicht zu verstehen sein, dass wir das immer wieder vergessen und uns entgleiten lassen. Es ist Gottes Universum gegen unsere eigene enge und begrenzende Selbstbespiegelung. Gl\u00fccklicherweise hat Gottes Universum eine Kraft, die unsere Ablehnung \u00fcbersteigt. Es \u00f6ffnet, wo wir schlie\u00dfen. Es ist diese \u00d6ffnung, an die wir uns wenden, wenn wir beten. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Sognepr\u00e6st Kirsten B\u00f8ggild<br \/>\nThun\u00f8gade 16<br \/>\nDK-8000 Aarhus C<br \/>\nTel.: +45 86 12 47 60<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:kboe@km.dk\">kboe@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rogate | 1. Mai 2005 | Johannes 16,23-28 | Kirsten B\u00f8ggild | NEUES GEBET IN JESU NAMEN Was meint er, wenn er sagt: \u201dBittet, so werdet ihr empfangen, damit eure Freude vollkommen wird\u201d? \u2013 Wir kennen den Ausdruck \u201ddie Freude hat Risse bekommen\u201d. 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