{"id":10502,"date":"2005-05-01T19:49:25","date_gmt":"2005-05-01T17:49:25","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10502"},"modified":"2025-05-16T09:31:36","modified_gmt":"2025-05-16T07:31:36","slug":"genesis-11-1-9-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-11-1-9-2\/","title":{"rendered":"Genesis 11, 1-9"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Babel und Bibel | Himmelfahrt | 5. Mai 2005 | 1. Mose 11,1\u20139 | Joachim Ringleben |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde! &#8211; Himmelfahrt ist \u00fcberfl\u00fcssig, &#8211; jedenfalls wenn es nach den Menschen geht; davon handelt diese r\u00e4tselhafte alte Sage.<\/p>\n<p>Die Menschen hier, sie wollen hoch hinaus, nach oben, bis an den Himmel bauen (4). Sie verfolgen &#8211; mit J. Updike zu reden &#8211; ihr eigenes &#8222;Gottesprogramm&#8220;. Und Gott l\u00e4\u00dft sich herab (5), um das zu destruieren. Auch auf Sodom und Gomorrha f\u00e4hrt er so hernieder (1 Mose 18, 21).<\/p>\n<p>Denn &#8222;der Herr schaut vom Himmel auf die Menschenkinder, da\u00df er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage&#8220; (Ps 14, 2). Die Menschen hier, sie fragen nicht nach Gott; sie sind, wie es im Text hei\u00dft: Adams-Kinder (5), und Gott kann davon ausgehen: &#8222;das Dichten und Trachten des menschlichen Herzens ist b\u00f6se von Jugend auf&#8220; (1 Mose 8, 21).<\/p>\n<p>Sie fragen nichts nach Gott, sie wollen sich selber einen Namen machen, sie sind Menschen. Der heilige Name Gottes bedeutet keine Grenze f\u00fcr ihr himmelst\u00fcrmendes Vorhaben, geschweige denn der Name dessen, dessen Name \u00fcber alle Namen ist (Phil 2, 9), der Name des zum Himmel Aufgefahrenen und zu Gott Erh\u00f6hten. &#8211; Nein, sie wollen ihren eigenen Namen verherrlichen: ut celebremus nomen nostrum (4).<\/p>\n<p>Gott f\u00e4hrt von oben herab dazwischen; &#8222;er \u00fcbt Gewalt mit seinem Arm und <em>zerstreut<\/em>, die hoff\u00e4rtig sind in ihres Herzens Sinn&#8220; (Lk 1, 51). &#8211; Und doch hat das etwas R\u00e4tselhaftes f\u00fcr uns; denn Gottes Herniederkommen, es verwirrt und zerstreut hier alles &#8211; als w\u00e4re Gott sein eigenes Gegenteil: der, der alles durcheinanderwirft, der <em>diabolos<\/em>, Gottes Widersacher. Andrerseits steht ja fest, da\u00df Gottes Selbstherablassung zu uns das einzige Mittel ist, wodurch wir dem Himmel n\u00e4herkommen! Wie reimt sich das zusammen? Was hat dieser Gott gegen St\u00e4dtebau und Zivilisation? Und was hat es mit dem Zusammenhang auf sich, der hier zwischen Architektur und Sprache im Spiel ist? Ist die Bibel hier selber babylonisch verwirrt?<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, diese Sage hat es in sich, und wir m\u00fcssen noch viel genauer lesen.<\/p>\n<p align=\"center\">I<\/p>\n<p>Beginnen wir mit der Architektur. Es geht um ein gigantisches Projekt, Turm <em>und<\/em> Stadt werden 3mal zusammen genannt; wir sollten den Turmbau nicht isolieren.<\/p>\n<p>Pieter Breughel, der gro\u00dfe niederl\u00e4ndische Maler, hat ein \u00fcberw\u00e4ltigendes Bild vom sogen. Turmbau zu Babel gemalt, das man in Wien sehen kann. Auf diesem ungeheuerlichen Gem\u00e4lde wird klar: es handelt sich um einen Weltbau; die Menschlein bet\u00e4tigen sich da in titanischer Anstrengung als Weltenbaumeister. Und in geradezu hypnotischer Eindringlichkeit hat Breughel sichtbar gemacht, da\u00df dies Riesenwerk nicht nur unvollendet ist, sondern \u00fcberhaupt nie zu vollenden: je riesiger, desto fragmentarischer. Dazu kommt, da\u00df das Ganze bei ihm schief angelegt ist: so gewaltig &#8211; gewaltsam wie (im wahrsten Sinne) ver-r\u00fcckt. Breughels Bild vom babylonischen Turm ist selber ein Welt-Bild: die Welt als irrwitziges Menschenprojekt, der objektive Wahn.<\/p>\n<p>Kafka hat das von einer allumfassenden B\u00fcrokratie gezeigt: ebenso bis ins Letzte konsequent wie chaotisch; einer B\u00fcrokratie, an die uns heute manche Universit\u00e4tsreformen erinnern.<\/p>\n<p>Aber wir kennen auch Riesenarchitekturen, in denen der einzelne Mensch zu verschwinden droht. Die menschenverachtende Monumentalarchitektur der Nazis, die Steinw\u00fcsten Manhattans, der Triumph moderner Gro\u00dfstadtarchitektur am Potsdamer Platz, die Twin-towers; und \u00fcberall gilt: je riesiger, desto zerst\u00f6rungsanf\u00e4lliger. Solche Architektur spricht eine Sprache jenseits der Menschen.<\/p>\n<p>Doch hier bei Stadt und Turm von Babel &#8211; Babylon geht es wohl um etwas \u00c4rgeres. Sie dr\u00fccken ja in unserem Text die Einheit der Menschen im Schlechten aus: die adamshafte Einigkeit und Gleichheit und freie Erfindung im Gottesfeindlichen, das immer auch das Menschenfeindliche ist. Der erste St\u00e4dtebauer war nach der Gen &#8211; Kain, der Bruderm\u00f6rder (4,\u00a017b). Babel &#8211; das ist Babylon, mit dem Gottesturm (Zikkurat) und Ringmauern, im 2.\u00a0Jahrtausend v. Chr. <em>das<\/em> Herrschaftszentrum des Vorderen Orients. Der Name Bab-El: &#8222;Tor Gottes&#8220;, er wird von Gott selber gr\u00fcndlich konterkariert: &#8222;Daher hei\u00dft ihr Name Babel, weil der Herr daselbst verwirrt hat aller L\u00e4nder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle L\u00e4nder&#8220; (9). In dem Namen &#8222;Babel&#8220; h\u00f6ren die alten Israeliten das Verbum <em>balal<\/em> heraus: verwirren.<\/p>\n<p>Ist das nur die Zivilisationsfremdheit oder -feindschaft von Nomaden? Ich glaube nicht.<br \/>\nUnser Predigttext gibt etwas anderes zu denken, und zwar zweierlei.<\/p>\n<p><em>Erstens<\/em>, die Erbauer des wahnwitzigen Riesenprojektes f\u00fcrchten, da\u00df ihre Machtkonzentration allein sie retten kann: &#8222;Wohlauf, la\u00dft uns eine Stadt und einen Turm bauen, &#8230; denn wir werden sonst zerstreut in alle L\u00e4nder&#8220; (4). Genau das aber widerf\u00e4hrt ihnen zum Schlu\u00df. Sie werden zum Spielball der Dialektik, da\u00df gerade ma\u00dfloses Einheitsstreben in Unordnung und Verwirrung umschl\u00e4gt. Sie f\u00fcrchten &#8211; wie es griech. w\u00f6rtlich hei\u00dft (4.8.9) &#8211; die &#8222;Diaspora&#8220; und wollen ihre Herrschaft weltweit, wie eine sichtbare &#8222;Oikumene&#8220; sichern; aber weil hier keine &#8222;vers\u00f6hnte Verschiedenheit&#8220; waltet, sondern nur totale Einheit etwas gilt, kommt die chaotische Verschiedenheit ihnen ungewollt \u00fcber den Hals. Gott zieht nur die Folgen von falscher Einheit aus.<\/p>\n<p><em>Zweitens<\/em>, die nomadisierenden St\u00e4mme des alten Israel haben in der Tat eines voraus vor diesen Sicherheits- und Einheitsfanatikern des babylonischen Reiches: <em>sie<\/em> sind unterwegs, sie sind im Exodus begriffen, sie erwarten noch etwas von Gott, was noch nicht da ist; und das tun wir <em>mit<\/em> ihnen: &#8222;Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zuk\u00fcnftige suchen wir&#8220; (Hebr 13, 14). Diese zuk\u00fcnftige Stadt, die &#8222;nicht mit (menschlichen) H\u00e4nden erbaut ist&#8220; (2 Kor 5, 1; Mk 14, 58; Hebr 9, 11), wie der unmenschliche Turm, sie ist die wahre Gottesstadt: das himmlische, das neue Jerusalem: &#8222;Siehe da, die H\u00fctte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein&#8220; (Apc 21, 3).<\/p>\n<p>Nur Petrus wollte voreilig &#8222;H\u00fctten bauen&#8220; und sich festsetzen (Mk 9, 5).<\/p>\n<p>In diesem Sinne haben wir es in unserem Predigttext mit der Frage zu tun: wo wohnt der Mensch menschlich? Die erste Antwort haben wir geh\u00f6rt. Die zweite Antwort hat es mit der Sprache zu tun, und sie lautet: statt in Babel in der Bibel.<\/p>\n<p align=\"center\">II<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, die Sprache ist ja das eigentliche Thema unserer Geschichte, und das von Anfang an; das gilt es nun zu verstehen.<\/p>\n<p>&#8222;Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache&#8220; (1), dies ist die Voraussetzung ihres weltbeherrschenden Titanismus und ihrer menschenfeindlichen Architektur (cf. 4). Gott mi\u00dff\u00e4llt es, da\u00df hier nur einerlei Art etwas gilt: &#8222;Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk (griech. genos) und einerlei Sprache unter ihnen allen, und dies ist der Anfang ihres Tuns&#8220; (6a). Er will lieber gleich den \u00fcblen Anf\u00e4ngen wehren: &#8222;nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden k\u00f6nnen von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun&#8220; (6b).<\/p>\n<p>Aber warum ist diese Einheit in der einen Sprache ein \u00dcbel in Gottes Augen? Sind nicht Verst\u00e4ndigungsschwierigkeiten eine Quelle von Unfrieden und Streit?<\/p>\n<p>Die <em>eine<\/em> Sprache ist wie eine unsichtbare Mauer, die die Welt definitiv zu einer geschlossenen Welt macht. Sie befestigt eine in sich abgedichtete Totalit\u00e4t, die Gott ausschlie\u00dft. Dieser universale Selbstabschlu\u00df des Menschen, seine Selbstverschlie\u00dfung gegen Gottes Wort, sie ist zwar fiktiv und zwanghaft, aber sie ist auch das Instrument ungebrochener Herrschaft. Die Genesis wei\u00df, da\u00df der Mensch durch seine Sprache die Wirklichkeit beherrscht: &#8222;Denn wie der Mensch jedes Tier nennen w\u00fcrde, so sollte es hei\u00dfen&#8220; (1 Mose 2, 19). In seiner Sprache setzt der Mensch das Sch\u00f6pfungswerk fort; wehe, wenn er es fortan ohne das Wort des Sch\u00f6pfers tut.<\/p>\n<p>Dann ist ihm, wie es hier hei\u00dft, nichts mehr verwehrt. Wenn nur eine Sprache herrscht, so ist das die falsche Einheit; die Einheitssprache, sie bedeutet lautlose Gewalt, die Nichtduldung und Verdr\u00e4ngung der Verschiedenheit. Die Einheitssprache ist Basis jeden totalit\u00e4ren Systems und ihre formelle Einheit ist gewaltt\u00e4tiger Schein. Denn eine totalit\u00e4re Einheitssprache ist ja in Wahrheit immer nur eine Parteisprache, die sich absolut setzt.<\/p>\n<p>Gott ist ein Freund der Differenz, der Vielfalt der Sprache und nicht des Esperanto. Er sorgt f\u00fcr die Entmischung des gewaltsam Vereinten: &#8222;Als der H\u00f6chste den V\u00f6lkern Land zuteilte und der Menschen Kinder voneinander schied, da setzte er die Grenzen der V\u00f6lker&#8220; &#8211; so 5 Mose 32, 8.<\/p>\n<p>Genau darum &#8222;verwirrt&#8220; er hier den Einheitscode von Babylon. &#8222;Bis hierher und nicht weiter; hier sollen sich legen deine stolzen Wellen&#8220; (Hi 38, 11). Gott differenziert aus:<\/p>\n<p>Er macht, da\u00df die Sprache des Menschengeschlechts nur in den verschiedenen Einzel-Sprachen da ist. So kann kein Mensch \u00fcber das allen Gemeinsame herrschen, es nicht in die eigene Verf\u00fcgungsgewalt nehmen. Denn der Mensch existiert human erst in seiner eigenen Sprache.<\/p>\n<p>Gott verwirrt die Einheitssprache: das ist der heilsame, g\u00f6ttliche Virus im babylonischen Computerprogramm. Es gibt nicht und darf nicht geben: den Einheitsmenschen. Nur wenn das Individuelle sein Recht beh\u00e4lt, bleibt der Mensch Mensch. Das Gemeinsame soll in der Verschiedenheit gesucht werden: innige Verwandtschaft noch im fremdesten Laut (Humboldt); und genau dies er\u00f6ffnet die M\u00f6glichkeit neuer, wahrhaft humaner Gemeinschaft. Gott ist ein Freund der Differenz &#8211; um der Menschen willen.<\/p>\n<p>Darum haben wir Christen auch keine &#8222;heilige&#8220; Sprache mehr. \u00dcber Jesu Kreuz war der Titulus in drei Weltsprachen angebracht. Gott ist ein Freund des \u00dcbersetzens; darum ist ihm auch die Luther-Bibel so lieb.<\/p>\n<p>Wo der Turm des Verstandes mit seiner Einheitslogik bis an den Himmel reicht, da verwirrt Gott bis heute diese globale Vernetzung. Auch \u00fcber ihr liegt ja die Dialektik: je geschlossener das weltweite System &#8211; Programm, desto anf\u00e4lliger f\u00fcr Manipulation und verbrecherische Eingriffe. Gottes gn\u00e4dige Herablassung in die Menschensprache, das bedeutet bis heute, da\u00df er die einf\u00f6rmige Rationalit\u00e4t unserer Verstandessprache heilsam verwirrt: durch sein eigenes Wort.<\/p>\n<p align=\"center\">III<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, wo wohnen wir Menschen auf menschliche Weise?<br \/>\nHeidegger hat gesagt, die Sprache sei das Haus des Seins.<br \/>\nWir meinen, die Sprache der Bibel, das ist das Haus unseres menschlichen Seins, in dem wir leben k\u00f6nnen.<br \/>\nDie babylonische Sprachverwirrung, sie bedeutete auch, da\u00df man in Babel nicht menschlich wohnen kann, sie bedeutet Heimatlosigkeit.<\/p>\n<p>Wir erleben sie heute als religi\u00f6sen Pluralismus, als das Durcheinander sektiererischer &#8222;Neu-Religionen&#8220;, als das sumpfige Gel\u00e4nde der Esoterik. Statt Gewi\u00dfheit im Glauben ein Gewirr religi\u00f6ser Idiome, Meinungen in privater und beliebiger Vielfalt &#8211; wirklich eine babylonische Polymythie, und ihr entspricht die geistige Obdachlosigkeit frei vagabundierender Spiritualit\u00e4t. Auch hier schl\u00e4gt Globalisierung in neue Un\u00fcbersichtlichkeit um.<\/p>\n<p>Gott hat der babylonischen Verwirrung zu Pfingsten mit dem Wunder seines Geistes ein Ende gemacht: hier, wo ein jeder die Botschaft des Evangeliums &#8222;in seiner eigenen Sprache reden h\u00f6rte&#8220; (Act 2, 6), hier ist die lebendige Einheit in nat\u00fcrlicher Vielfalt m\u00f6glich geworden &#8211; und das ist eben der Geist.<\/p>\n<p>Denn die wahre Vereinigung liegt in <em>der<\/em> Sprache, die zur wahren Erkenntnis Gottes f\u00fchrt. Der Vatersprache des Evangeliums, der Sprache des Menschensohnes.<\/p>\n<p>Seit dieser Mensch gen Himmel aufgefahren ist und im Himmel regiert, &#8222;ist das Wort dir nahe, in deinem Munde und in deinem Herzen&#8220; (R\u00f6m 10, 8). Das Weitersagen des Evangeliums &#8211; nach Himmelfahrt und nach Pfingsten -, es ist das g\u00f6ttliche Mittel, unsere Herzen, unsere Sinne und unsere Vernunft zu vereinigen (Hamann).<\/p>\n<p>Darum also: von Babel zur Bibel, von der Architektur in die Archi-textur. Denn hier im Bibelwort, da k\u00f6nnen wir menschlich wohnen, und da k\u00f6nnen wir lebenslang wohnen.<\/p>\n<p>Die biblische Sprache ist das Haus unseres Seins &#8211; und das f\u00fcr jeden auf seine Weise; denn, wie Christus sagt: &#8222;In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen&#8220; (Joh 14, 2).<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, unser Tempel ist die h. Schrift; in ihr wohnen, das hei\u00dft sie lesen, und sie lesen, das hei\u00dft in ihr leben. Die ersten Fr\u00fcchte des H.\u00a0Geistes sind Lese-Fr\u00fcchte: &#8222;klopfet an, so wird euch aufgetan&#8220; (Lk 11, 9b) &#8211; n\u00e4mlich die T\u00fcr zum Vaterhaus; Luther h\u00e4tte gesagt: die Pforte zum Paradies.<\/p>\n<p>Denn: &#8222;Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorh\u00f6fen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.<\/p>\n<p>Der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest f\u00fcr ihre Jungen &#8211; deine Alt\u00e4re, Herr Zebaoth, mein K\u00f6nig und mein Gott. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar&#8220; (Ps 84, 2-5).<\/p>\n<p align=\"left\">Amen<\/p>\n<p>Predigt beim Universit\u00e4tsgottesdienst am Fest von Christi Himmelfahrt im Kloster Bursfelde von Abt Ringleben<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Joachim Ringleben<br \/>\nE-Mail c\/o <a href=\"mailto:regine.pfau@theologie.uni-goettingen.de\">regine.pfau@theologie.uni-goettingen.de<br \/>\n<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Babel und Bibel | Himmelfahrt | 5. Mai 2005 | 1. Mose 11,1\u20139 | Joachim Ringleben | Liebe Gemeinde! &#8211; Himmelfahrt ist \u00fcberfl\u00fcssig, &#8211; jedenfalls wenn es nach den Menschen geht; davon handelt diese r\u00e4tselhafte alte Sage. Die Menschen hier, sie wollen hoch hinaus, nach oben, bis an den Himmel bauen (4). 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