{"id":10511,"date":"2005-05-07T19:49:17","date_gmt":"2005-05-07T17:49:17","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10511"},"modified":"2025-05-16T09:53:08","modified_gmt":"2025-05-16T07:53:08","slug":"johannes-7-37-39","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-7-37-39\/","title":{"rendered":"Johannes 7, 37-39"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">Exaudi | 8. Mai 2005 | Johannes 7, 37-39 | Ulrich Nembach |<\/span><\/h3>\n<p>Die Predigt ist bestimmt f\u00fcr den Gottesdienst der ev.-luth. Gemeinde St. Martin, G\u00f6ttingen-Geismar. Geismar ist von seiner langen Tradition als selbst\u00e4ndiges Dorf gepr\u00e4gt. Der Ort wurde erst am 1.7.1964 nach G\u00f6ttingen eingemeindet.<\/p>\n<p><strong>Wir leben in diesen Zeiten<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nheute brauchten wir eine Zeitmaschine, um alle Daten in den Blick zu bekommen, die sich heute j\u00e4hren und uns zur Erinnerung rufen:<\/p>\n<ul>\n<li>Vor 60 Jahren endete der 2. Weltkrieg, an den wir heute denken.<\/li>\n<li>Vor 100 Jahren wurde der Muttertag erfunden, den wir heute feiern.<\/li>\n<li>Vor 177 Jahren wurde Henri Dunant geboren, der Gr\u00fcnder des <em>Roten Kreuzes<\/em>.<\/li>\n<li>Morgen vor 200 Jahren starb Friedrich Schiller.<\/li>\n<li>Dann \u2013 und nicht zuletzt \u2013 ist unser Predigttext zu nennen, ein spannender Text!<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>I.<\/strong><\/p>\n<p>Die Ereignisse k\u00f6nnen wir nicht alle heute Morgen hier in einer Predigt bedenken, bearbeiten. Ich will zwei herausgreifen, das Ende des 2. Weltkrieges und unseren Predigttext.<\/p>\n<p>Der 2. Weltkrieg war hier in Geismar schon einen Monat fr\u00fcher zu Ende gegangen. Damals, am 8. April 1945, auch einem Sonntag, waren die Amerikaner hier und in G\u00f6ttingen eingezogen. Damit endete der Luftkrieg f\u00fcr die Menschen hier. Es fielen keine Bomben mehr. Man brauchte keine Angst mehr zu haben. Es flogen keine Tiefflieger mehr und schossen auf alles, was sich bewegte. Ein Herr, etwas j\u00fcnger als ich, erz\u00e4hlte mir davon. Er wohnte damals in der L\u00fcneburger Heide. Eines Tages lief er mit seinem Freund \u00fcber ein nahes Feld. Ein Tiefflieger sah die beiden kleinen Jungen und schoss auf sie.<br \/>\nEine andere Begebenheit, die ich selber erlebte: Meine Gro\u00dfmutter starb. Wir wohnten damals s\u00fcdlich von Geismar und mussten sie auf einem Friedhof in ca. 2 Kilometer Entfernung begraben. Es goss in Str\u00f6men, als wir unterwegs waren, und wir waren \u00fcber den Regen gl\u00fccklich, weil Tiefflieger wegen des Regens nicht fliegen konnten.<\/p>\n<p>Das war mit dem Einzug der Amerikaner vorbei. Was blieb, waren der Hunger und die Suche nach einem Dach, einer Unterkunft. Eine Dame aus Geismar erz\u00e4hlte mir, wie sie damals in Treuenhagen in einem kleinen Reihenhaus mit 14 Personen lebten. Wir lebten mit 8 Personen in 1,5 R\u00e4umen \u00fcber einem Stall. G\u00f6ttingen und Umgebung waren vom Bombenhagel relativ verschont geblieben und deshalb \u00fcberf\u00fcllt. Wie sehr der Hunger die Menschen qu\u00e4lte, auch hier in Geismar, einem Dorf mit Bauern, erz\u00e4hlt ein Bericht auf den aufgestellten Tafeln.<\/p>\n<p>Die Tafeln sind wie eine Zeitmaschine. Sie, liebe Gemeinde, gingen zwischen den Tafeln hindurch wie durch einen kleinen Wald. Auf den Tafeln sind Jahre vor und Tage nach dem Einmarsch zu sehen. Die Tafeln beginnen mit einem Volksfest 1933; sp\u00e4tere dokumentieren Fliegerangriffe, Br\u00e4nde, Zerst\u00f6rungen; und die letzten werfen einen Blick auf alliierte Soldaten und Deutsche nach dem Einmarsch. Manche Bilder wurden von einem amerikanischen Aufkl\u00e4rer gemacht, der am 8. April gegen 16:00 Uhr G\u00f6ttingen von Nord nach S\u00fcd \u00fcberflogen hatte, um zu sehen, ob alles eingenommen worden war und ob es keinen Widerstand mehr gab. Dazu kommt ein schriftlicher Bericht. Sie, liebe Gemeinde, k\u00f6nnen sich das nachher beim Kirchkaffe alles genauer ansehen.<\/p>\n<p>Welche Zeitspanne umfassen die 12 Jahre von 1933 bis 1945! Am Beginn, 1933 reiten auf dem Volksfest zwei M\u00e4nner in Uniformen aus kaiserlicher Zeit. Am Ende prosten sich englische Soldaten vor dem G\u00e4nseliesel zu, deutsche M\u00e4dels schauen ihnen zu. Dazwischen Bomben und Hunger, der auch danach weiterging. Die Tr\u00fcmmer des Bombenhagels blieben. Kassel im S\u00fcden G\u00f6ttingens war schon 1943 zu 78% zerst\u00f6rt worden. Braunschweig im Osten, die Altstadt, wurde 1944 zu 90% zerst\u00f6rt. Hildesheim im Norden, die Altstadt, wurde 1945 weitgehend zerst\u00f6rt. G\u00f6ttingen blieb zu weiten Teilen verschont, aber auch hier waren die Tr\u00fcmmer schrecklich. Die Bilder zeigen es. Die Bomber hatten so viele Bomben an Bord, dass sie oft gar nicht alle abwerfen konnten. Deshalb warfen sie sie dann auf dem R\u00fcckflug, etwa von Kassel, bei G\u00f6ttingen auf die Felder ab.<\/p>\n<p>Ein neues Elend kam hinzu. Wir, meine Familie, erlebte es mittelbar und doch pers\u00f6nlich. Meine \u00e4lteren Cousinen und ihre M\u00fctter waren von Russen \u00fcberrollt worden. Sie lebten st\u00e4ndig in der Furcht, in der Sorge, die n\u00e4chste Nacht m\u00f6glichst nicht vergewaltigt zu \u00fcberstehen. Berlin, Hitler, auch die Kapitulation am 8. Mai interessierten die Menschen wenig bis gar nicht. Zun\u00e4chst skeptisch und dann zunehmend geschockt waren wir, als wir Bilder aus den KZs zu sehen bekamen. Dass KZs schlimm sind, wussten wir, aber so schlimm, so grauenvoll\u2026?! Die Filme, die heute beispielsweise das Fernsehen \u00fcber Hitlers Ende zeigt, geben eine Wirklichkeit wieder, die nicht unsere war.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>II.<\/strong><\/p>\n<p>Der Predigttext stammt auch nicht aus unserer Zeit und ist uns doch n\u00e4her. Und er kann uns noch n\u00e4her kommen.<br \/>\nIch lese ihn vor. Es sind nur 3 Verse.<\/p>\n<p><strong>Johannes 7,37-39:<br \/>\n<\/strong>37 Aber am letzten Tag des Festes, der der h\u00f6chste war, trat Jesus auf und rief: Wen da d\u00fcrstet, der komme zu mir und trinke!<br \/>\n38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Str\u00f6me lebendigen Wassers flie\u00dfen.<br \/>\n39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.<\/p>\n<p>Es geht um Wasser und Geist. Wasser ist heute teuer. Viele Menschen m\u00fcssen lange Wege gehen, um an Wasser zu kommen, und oft ist es dann noch dreckig oder gar verseucht. Wir hatten 1945 hier Wasser. Wasser in Jerusalem, wo Jesus auftrat, wie einige Verse zuvor erz\u00e4hlt wird, war knapp. Der Mensch braucht es zum Leben, zum Trinken und f\u00fcr den Ackerbau. Das daf\u00fcr notwendige Wasser zu bekommen, war und ist in Pal\u00e4stina ein Problem.<\/p>\n<p>Das dringend ben\u00f6tigte Wasser wird im Text zum Symbol, zum Symbol f\u00fcr den Geist. So wie der Mensch Wasser zum Leben braucht, ben\u00f6tigt er, d.h. ben\u00f6tigen wir, den Geist, Gottes Geist. Jesus verhei\u00dft den Geist \u2013 und gleich reichlich.<\/p>\n<p>Wie sehr die Menschen Gottes Geist brauchen, erlebten, wussten die Menschen 1945. Der Geist der Nazis hat Grauen, Tod, Zerst\u00f6rung gebracht. Eine Frau in Berlin f\u00fchrte ein Tagebuch vom 20. April bis 22. Juni 1945. Sie erlebte das Ende der K\u00e4mpfe und dann die Russen. Am 28. Mai, einem Montag, schrieb sie u.a.: \u201eIch muss nachdenken. Gro\u00df ist unsere geistige Not. Wir warten auf ein Herzenswort, das uns anspricht und zur\u00fcckholt ins Leben, es hungert uns nach Speise, nach dem, was die katholische Kirche \u201aManna Seelenbrot\u2019 nennt. Ich m\u00f6chte wohl, wenn \u2026 am n\u00e4chsten Sonntag \u2026 wieder Gottesdienst sein sollte, eine Kirche aufsuchen \u2026 Unsereiner, der zu keiner Kirche geh\u00f6rt, qu\u00e4lt sich in der Finsternis und allein \u2026\u201c (Anonyma, Eine Frau in Berlin. Tagebuchaufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945, Frankfurt am Main 2003, S. 246).<\/p>\n<p>Der Geist Gottes \u2013 so unser Predigttext \u2013 schafft Leben, l\u00e4sst Menschen zu Str\u00f6men lebendigen Wassers werden. Die Kirchen, die wenigen, die \u00fcber den Krieg hin erhalten geblieben waren, und all die anderen, die als Notkirchen dienten, waren nach Kriegsende \u00fcberf\u00fcllt. Deshalb und wegen der weiterhin ankommenden zahllosen Fl\u00fcchtlinge wurden \u00fcberall Kirchen gebaut, bei uns in Geismar gleich zwei, <em>Stephanus<\/em> als evangelische und <em>Maria Frieden<\/em> als katholische, insgesamt \u00fcber 10 Kirchen in G\u00f6ttingen. Heute sind die Kirchen oft fast leer. Ist das lebendige Wasser fast versiegt, und wir haben es nicht einmal gemerkt?<\/p>\n<p>Unser Predigttext wurde f\u00fcr den heutigen Sonntag ausgesucht, weil wir zurzeit zwischen Ostern und Pfingsten leben. Wir kommen von Ostern her und gehen auf Pfingsten zu. Der Text \u2013 Vers 39 \u2013 redet auch von einer Zwischenzeit vor Pfingsten. Leben wir heute nicht nur laut Kalender in einer Zwischenzeit, zwischen Ostern und Pfingsten, sondern auch real?<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>III.<\/strong><\/p>\n<p>1945, sp\u00e4testen am 8. Mai 1945, heute vor 60 Jahren, zerbrach eine Welt, der Geist der Nazis. Zerbricht heute der Geist des Geldes?<\/p>\n<p>Wir erleben zahlreiche Arbeitslose. Wer Arbeit hat, f\u00fcrchtet, er muss f\u00fcrchten, seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Rentner haben faktisch weniger Geld in der Tasche. Die Arbeitslosen haben noch weniger, und die anderen haben Angst, demn\u00e4chst weniger Geld zu haben. Ich kann die Angst, die Sorge gut verstehen. Aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Zum Geld und zur Sorge geh\u00f6rt auch dies:<\/p>\n<p><em>Erstens:<\/em> Der 8. Mai 1945 bedeutete noch ganz andere Sorgen. Einige habe ich gerade genannt. Hunger herrschte nicht nur in Deutschland, sondern auch in England, in Holland und anderswo in Europa.<\/p>\n<p><em>Zweitens: <\/em>Die Zeit danach, die Zeit des Wirtschaftswunders, die goldene Zeit, die Zeit von der heute alle schw\u00e4rmen, die 60er Jahre \u2013 wie sahen sie aus?<\/p>\n<p>Wiederum ein Blick auf G\u00f6ttingen und seine Region! Kinder in Hardegsen beneideten ein M\u00e4dchen, weil es in den gro\u00dfen Ferien verreisen konnte. Das war doch etwas! Sie konnte zur Oma nach G\u00f6ttingen fahren. Das M\u00e4dchen hat sp\u00e4ter studiert, hat heute selber Kinder und ist erfolgreich.<\/p>\n<p>M\u00fcssen es wirklich immer Reisen in ferne L\u00e4nder sein \u2013 mindestens als Schn\u00e4ppchen-Angebot? Ist es wirklich so wichtig, die neuesten Klingelt\u00f6ne auf dem Handy zu haben? Wir leben hier in einer sch\u00f6nen Landschaft.<\/p>\n<p><em>Drittens:<\/em> Was ist geschehen? Mit dem 8. Mai 1945 begann die Zeit des Umdenkens. Der Hunger wurde \u00fcberwunden. Es ging weiter. Die Wirtschaft gewann im Laufe der Zeit an Fahrt. Es zog der Geist des Geldes. Die Menschen waren satt. Die Kirchen wurden leerer. Jesus rief: \u201eWen da d\u00fcrstet, der komme zu mir und trinke.\u201c Die Menschen hatten keinen Durst. Sie kauften sich alles, was sie brauchten, und oft noch mehr, Dinge, die sie nicht brauchten.<\/p>\n<p>Ich denke, dass der 8. Mai 2005 ein erneutes Umdenken bringen muss und kann. Es geht um Jesu Wort und seinen Geist. Es geht darum, dass wir den Arbeitslosen \u201eWasser\u201c reichen. In Jerusalem, als Jesus redete, ging es um Wasser \u2013 wie heute in weiten Teilen der Welt \u2013 und nicht um Prosecco, Champagner oder dgl. Wenn wir wieder von Wasser reden, kann und wird Wasser zum Symbol, zum Zeichen f\u00fcr Gottes Geist.<\/p>\n<p>Unser Predigttext spielt auf den Propheten Jesaja an, der sagt: \u201eGott wird dich s\u00e4ttigen in der Zeit der D\u00fcrre, <em> und du wirst sein wie ein bew\u00e4sserter Garten\u201c<\/em> (Jes. 58,11). Wenige Verse davor formuliert Jesaja das bekannte Wort: <em>\u201e<\/em><em> Brich dem Hungrigen dein Brot\u201c<\/em> (Jes. 58,7). Der barmherzige Samariter wendet Zeit und Geld auf, um seinem N\u00e4chsten zu helfen. Er maximiert nicht seinen Gewinn. Verlorene Zeit und verlorenes Geld sind Kostenfaktoren. Trotzdem nimmt er sich Zeit. Trotzdem bezahlt er aus seiner Tasche die Pflege.<\/p>\n<p>Luther predigte im August 1531 in Wittenberg \u00fcber unseren Predigttext (WA 33, 424-440). Er redet \u00fcber den Durst \u00e4hnlich wie dieser Tage Papst Benedikt XVI. \u00fcber die W\u00fcste \u2013 die der Armut, des Hungers, des Durstes. \u201eEs gibt die W\u00fcste der Verlassenheit, der Einsamkeit, der zerst\u00f6rten Liebe. Es gibt die W\u00fcste des Gottesdunkels, der Entleerung der Seelen, die nicht mehr um die W\u00fcrde und den Weg des Menschen wissen.\u201c Luther redet \u00e4hnlich unter Bezug auf unseren Text und den Glauben.<\/p>\n<p>Glaube ist wie Liebe nicht beweisbar, aber beide schaffen Leben. Das Sch\u00f6ne an der Liebe ist, dass sie nicht beweisbar ist und dass man sie nicht kaufen kann. Genauso ist es mit dem Glauben an Jesus. Es w\u00e4re schlimm, wenn es anders w\u00e4re. Der Glaube schafft Leben. Jesus spricht von \u201eStr\u00f6men lebendigen Wassers\u201c.<\/p>\n<p>Das Wort Jesu schafft Trost, verwandelt die W\u00fcste meines, Ihres, unseres Lebens. Die Predigt \u2013, Luther spricht in seiner Predigt vom \u201em\u00fcndlichen Wort\u201c (WA 33,438,6ff), und er f\u00e4hrt fort, dass er dies selbst in N\u00f6ten und Anfechtungen erfahren habe. Darum r\u00e4t er anderen mit dem Worte Christi und gibt ihnen zu trinken, so dass sie neuen Mut bekommen und gesund werden.<\/p>\n<p>Ich kann dem nur hinzuf\u00fcgen: Darum predigen wir. Deshalb dichtete 1975 Hans-J\u00fcrgen Netz, damals ein Einundzwanzigj\u00e4hriger aus Nordfriesland:<\/p>\n<p><em>\u201eWo ein Mensch den andern sieht,<br \/>\nnicht nur sich und seine Welt,<br \/>\nf\u00e4llt ein Tropfen von dem Regen,<br \/>\nder aus W\u00fcsten G\u00e4rten macht\u201c <\/em><br \/>\n(EG Niedersachsen und Bremen 604,2).<\/p>\n<p>Da kann es Pfingsten werden, kann Gottes Geist kommen. Er wird kommen.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Dr. Ulrich Nembach, G\u00f6ttingen<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:ulrich.nembach@theologie.uni-goettingen.de\"> ulrich.nembach@theologie.uni-goettingen.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Exaudi | 8. Mai 2005 | Johannes 7, 37-39 | Ulrich Nembach | Die Predigt ist bestimmt f\u00fcr den Gottesdienst der ev.-luth. Gemeinde St. Martin, G\u00f6ttingen-Geismar. Geismar ist von seiner langen Tradition als selbst\u00e4ndiges Dorf gepr\u00e4gt. Der Ort wurde erst am 1.7.1964 nach G\u00f6ttingen eingemeindet. 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