{"id":10542,"date":"2005-05-07T19:49:15","date_gmt":"2005-05-07T17:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10542"},"modified":"2025-07-04T08:51:40","modified_gmt":"2025-07-04T06:51:40","slug":"johannes-5-39-47","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-5-39-47\/","title":{"rendered":"Johannes 5, 39-47"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><span style=\"color: #000099;\">1. Sonntag nach Trinitatis | 29. Mai 2005 |\u00a0Johannes 5, 39-47 | Dorothea Zager |<\/span><\/h3>\n<p align=\"center\"><strong>Wo geht\u2019s lang? <\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn und Heiland Jesus Christus. Amen.<\/p>\n<p><em> Ihr forscht doch in den Heiligen Schriften und seid \u00fcberzeugt, in ihnen das ewige Leben zu finden &#8211; und gerade sie weisen auf mich hin.<br \/>\n<\/em><em>Aber ihr seid nicht bereit, zu mir zu kommen und so das ewige Leben zu haben.<br \/>\n<\/em><em>Ich bin nicht darauf aus, von Menschen geehrt zu werden.<br \/>\n<\/em><em>Au\u00dferdem kenne ich euch; ich wei\u00df, dass in euren Herzen keine Liebe zu Gott ist.<br \/>\n<\/em><em>Ich bin im Auftrag meines Vaters gekommen, doch ihr weist mich ab. Wenn aber jemand in seinem eigenen Auftrag kommt, werdet ihr ihn aufnehmen.<br \/>\n<\/em><em>Wie k\u00f6nntet ihr denn auch zum Glauben an mich kommen? Ihr legt ja nur Wert darauf, einer vom andern best\u00e4tigt zu werden. Aber die Anerkennung bei Gott, dem Einen, zu dem ihr euch bekennt, die sucht ihr nicht.<br \/>\n<\/em><em>Ihr braucht aber nicht zu denken, dass ich euch bei meinem Vater verklagen werde. Mose klagt euch an, derselbe Mose, auf dessen F\u00fcrsprache ihr hofft.<br \/>\n<\/em><em>Wenn ihr Mose wirklich glaubtet, dann w\u00fcrdet ihr auch mir glauben; denn er hat \u00fcber mich geschrieben.<br \/>\n<\/em><em>Da ihr aber nicht glaubt, was er geschrieben hat, wie k\u00f6nnt ihr dann meinen Worten glauben?<br \/>\n<\/em><em>(\u00dcbersetzung \u201eDie gute Nachricht\u201c)<\/em><\/p>\n<p align=\"center\"><strong> \u00a0<\/strong><strong>Woran soll man sich noch halten? <\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>noch vor wenigen Jahren dachten wir: Das Ruhrgebiet ist fest in sozialdemokratischer Hand. Das wird niemals schwarz. Seit letztem Sonntag wissen wir: auch Arbeiter w\u00e4hlen CDU. 1 Million waren es letzten Sonntag mehr als sonst. Nichts da mit dem SPD-Stammland Nordrhein-Westfalen.<\/p>\n<p>Noch vor einer Woche dachten wir: der n\u00e4chste Wahlkampf l\u00e4sst noch \u00fcber ein Jahr auf sich warten. Seit letztem Sonntag wissen wir: Schon dieses Jahr im Herbst m\u00fcssen wir wieder an die Urnen. Und die Wortschlachten daf\u00fcr haben schon l\u00e4ngst begonnen.<\/p>\n<p>Die Krankenkassenbeitr\u00e4ge bleiben unten, hat man uns gesagt. Die 10 Euro Praxisgeb\u00fchr waren der Garant. Und schon ist davon die Rede, dass die Beitr\u00e4ge wieder steigen sollen.<\/p>\n<p>Die Renten bleiben stabil, sagt man. Und l\u00e4ngst ist beschlossene Sache, dass sie sinken werden.<\/p>\n<p>Die B\u00f6rse boomt, aber die Menschen verlieren ihre Arbeit.<\/p>\n<p>Die Jugendlichen bangen um ihre Zukunft und ihre beruflichen Chancen, aber die Pisa-Studie sagt: Sie sind nicht flei\u00dfig genug.<\/p>\n<p>Unsere Gesellschaft altert, aber nur wenige haben den Mut, Kinder zu bekommen.<\/p>\n<p>Die Menschen sehnen sich nach Orientierung, aber den Weg in die Kirche finden nur wenige.<\/p>\n<p>Die Menschen rufen nach vern\u00fcnftigen L\u00f6sungen unserer Probleme, aber nicht die Vernunft hat Hochkonjunktur, sondern Sekten, Orakel und Wunderheiler.<\/p>\n<p>Wo man hinschaut, liebe Gemeinde: Unsicherheit und \u00c4ngste.<br \/>\nAuch in uns selbst \u2013 und wir haben das Gef\u00fchl, unsere Welt taumelt am Abgrund.<br \/>\nWoran, bitte sch\u00f6n, sollen wir uns noch halten?<\/p>\n<p>Zur Zeit Jesu war das ganz \u00e4hnlich. Fremde Machthaber waren im Land. Das Judentum tief zerstritten. Gewaltbereit die einen, schriftgelehrt und buchstabentreu die anderen, voller Endzeithoffnung wieder andere. Auch die Welt zur Zeit Jesu taumelte am Abgrund. Anders sicher als heute \u2013 aber f\u00fcr die Menschen seiner Zeit genauso be\u00e4ngstigend und bedrohlich .<\/p>\n<p>Auch sie fragten: Woran, bitte sch\u00f6n, sollen wir uns noch halten?<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Nur was schwarz auf wei\u00df geschrieben steht! <\/strong><\/p>\n<p>Jesus antwortet im Johannesevangelium: Haltet Euch an Gott. Und haltet Euch an mich. Denn der Vater und ich sind eins. Er wei\u00df, in welche Zukunft diese Welt geht. Er hat noch nie einen fallen lassen, der ihm vertraute.<\/p>\n<p>Die gelehrten Bibelleser und frommen Menschen seiner Zeit waren von solchen Worten nicht begeistert. Sie wollten einen anderen Messias, einen anderen Gottessohn, einen M\u00e4chtigen, einen K\u00f6niglichen, einen Gr\u00f6\u00dferen, einen richtigen Herrscher. Sie suchten in den Schriften und forschten in der damaligen Bibel, dem Alten Testament. Von morgens bis abends sa\u00dfen sie zusammen, lasen, berieten sich und hofften, dort eine Antwort zu finden. Ganz nach dem Motto: Nur auf das kann man sich verlassen, was schwarz auf wei\u00df geschrieben steht \u2013 und nicht auf die Worte eines Wanderpredigers.<\/p>\n<p>Jesus sagt: Wenn Ihr auf die Stimme in Eurem Herzen h\u00f6ren w\u00fcrdet, dann w\u00fcrdet Ihr erkennen: Das was da in den alten Schriften geschrieben steht, weist doch bereits auf mich hin! Dort steht doch drin, dass Gott nicht in Macht kommen wird sondern in Demut, nicht als ein Herrscher, sondern als ein leidender Knecht, nicht um zu strafen, sondern um zu lieben \u2013 Seht Ihr es nicht? Versteht Ihr es nicht? Ich bin hier. Gott ist hier. Aber Ihr wollt ihn nicht sehen.<\/p>\n<p><em> Ihr forscht doch in den Heiligen Schriften und seid \u00fcberzeugt, in ihnen das ewige Leben zu finden &#8211; und gerade sie weisen auf mich hin. <\/em><\/p>\n<p><em> Wenn ihr Mose wirklich glaubtet, dann w\u00fcrdet ihr auch mir glauben; denn er hat \u00fcber mich geschrieben. <\/em><\/p>\n<p align=\"center\"><strong> \u00a0<\/strong><strong>Nur wer Rang und Namen hat! <\/strong><\/p>\n<p>Jesus betont es noch einmal: Nicht als ein K\u00f6nig kommt Gott zu Euch, nicht als ein Herrscher, nicht als ein Kriegsherr, der die R\u00f6mer aus dem Land wirft \u2013 sondern als ein Bruder und als ein Herr Eurer Herzen. Da will Gott regieren. Und wenn Ihr ihn dort regieren lasst, wenn Ihr Gott dar\u00fcber bestimmen lasst, was Ihr sagt und tut, dann wird Orientierungslosigkeit, Friedlosigkeit und Angst nicht mehr in Euch wohnen.<\/p>\n<p>Auch damit konnte Jesus die gelehrten Bibelleser und frommen Menschen seiner Zeit nicht \u00fcberzeugen. Sie waren es \u2013 genauso wie wir! \u2013 gew\u00f6hnt, auf Anerkennung und Ehre zu achten. Wer Rang und Namen hat, der hat auch Einfluss. Und nur wer Einfluss hat kann auch etwas ver\u00e4ndern. Wir geben Menschen mit Rang und Namen gerne unser Vertrauen. Und besonders gut ist es, wenn wir sogar selbst Rang und Namen haben. Denn nur dann, so denken wir, k\u00f6nnten wir etwas ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Und da ist es gleichg\u00fcltig, ob das in der Politik ist, im Showgesch\u00e4ft oder in der Kirche.<\/p>\n<p>Muss das sein, dass der neue Papst nun mit Titeln geschm\u00fcckt wird wie \u201eStellvertreter Gottes auf Erden\u201c. Muss das sein, dass unser Kirchenpr\u00e4sident mit einen eigenen Dienstwagen mit Chauffeur durch die Gegend f\u00e4hrt? M\u00fcssen Rang und Namen sein, um etwas zu gelten? Vor dem Menschen vielleicht. Nicht aber vor Gott!<\/p>\n<p>Eine Diakonisse, die ihren Liebesdienst jahrezehnte lang zu Fu\u00df oder mit dem Fahrrad erledigt hat, ist vor Gott genauso viel wert wie ein Kirchenpr\u00e4sident. Und ein Mensch, der zuhause liebevoll einen Angeh\u00f6ren pflegt oder eine Schar Kinder gro\u00df zieht, ist genauso wertvoll in Gottes Augen wie ein Papst. Vor Gott gilt nicht Rang und Namen. Vor Gott gelten Herzensw\u00e4rme und Vertrauen.<\/p>\n<p>Ihr legt ja nur Wert darauf, einer vom andern best\u00e4tigt zu werden. Aber die Anerkennung bei Gott, dem Einen, zu dem ihr euch bekennt, die sucht ihr nicht, sagt Jesus.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Nur wer Referenzen vorzuweisen hat! <\/strong><\/p>\n<p>Und noch ein drittes Mal sagt es Jesus \u2013 am Ende dieser fast verzweifelt werbenden Rede \u2013 zu den Menschen seiner Zeit:<\/p>\n<p>Nicht nur, was schwarz auf wei\u00df geschrieben steht, nicht nur, was Rang und Namen hat, und auch nicht nur das, was Referenzen vorzuweisen hat \u2013 was also zur\u00fcckzuf\u00fchren ist auf Mose und auf die Apostel \u2013 nicht nur das darf bei Euch Geltung haben. Sondern: H\u00f6rt auf die Stimme Eures Herzens. Und Ihr werdet sp\u00fcren, dass ich und der Vater eins sind. Und das der Weg, den ich Euch zeige, der Richtige ist!<\/p>\n<p align=\"center\"><strong>Da geht es lang! <\/strong><\/p>\n<p>Woran also, liebe Gemeinde, sollen wir uns halten?<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich, liebe Gemeinde, sollen wir die Bibel lesen und eifrig danach fragen, was die Menschen des Alten und des Neuen Testaments erlebt und aufgeschrieben haben. Denn all diese Menschen, Erzv\u00e4ter und \u2013m\u00fctter, die Richter und K\u00f6nige, die kleinen und die gro\u00dfen Propheten, die Evangelisten und die Apostel, erz\u00e4hlen von ihrem Leben im Lichte Gottes.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">(*)<\/a> Sie legen ein Zeugnis ab, wie gro\u00dfartig und wie m\u00e4chtig Gott sich an ihnen erwiesen hat.<\/p>\n<p>Aber mit der Nase im Bibelbuch allein k\u00f6nnen wir die Herausforderungen unserer Zeit nicht bew\u00e4ltigen. Der Geist Gottes will doch auch in uns zur Wirkung kommen, uns bewegen und sich an uns m\u00e4chtig erweisen. Das kann er aber nicht, wenn wir uns festhalten am Buchstaben, am Schwarz-auf-wei\u00df-Geschriebenen, an Rang und Namen.<\/p>\n<p>Es kommt darauf kann, dass wir unser eigenes Leben im Lichte der Botschaft Jesu sehen und es nach seinem Willen gestalten.<\/p>\n<p>Es kommt darauf an, dass wir unsere Augen und Ohren \u00f6ffnen und die N\u00f6te sehen, die Jesus mit unserer Hilfe lindern m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Es kommt darauf an, dass wir unsere Herzen \u00f6ffnen f\u00fcr die vielen Menschen, die sich nach Verst\u00e4ndnis, nach Geduld und nach Liebe sehnen.<\/p>\n<p>Wenn wir Gott von ganzem Herzen lieb haben und in Jesus den Herrn unserer Gedanken und unserer Taten sehen, dann werden wir in unseren Herzen sp\u00fcren, was zu tun ist!<\/p>\n<p>Wir werden lernen, von uns selbst wegzuschauen, den anderen zu sehen und im Namen Jesu, ihm zu helfen, ihn zu unterst\u00fctzen. Da werden wir sehen und sp\u00fcren: Da geht es lang! Das ist der Weg, den Gott mich f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die jungen Menschen werden sp\u00fcren, dass nicht die Spa\u00dfgesellschaft sie nur heute gl\u00fccklich macht \u2013 morgen aber einsam, wenn sie nicht selbst die Verantwortung wahr nehmen und Eltern werden.<\/p>\n<p>Die Eltern werden sp\u00fcren, dass Kinder nicht nur eine Last sind, sondern ein ganz gro\u00dfes Gl\u00fcck, an der Sch\u00f6pfungskraft Gottes mithelfen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Die \u00e4lteren Menschen werden erkennen, wie sehr die junge Generation ihre Anerkennung und ihre Liebe braucht und werden sich den J\u00fcngeren \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Unsere Kinder werden merken, dass sie bei uns gern gesehen sind, und werden tun, was sie k\u00f6nnen, um an einer friedlichen Welt mitzuarbeiten.<\/p>\n<p>[ Wer gerne auch politische Beispiele nennt, mag hinzuf\u00fcgen:<\/p>\n<p>Die Unternehmer werden sp\u00fcren, dass sie Verantwortung \u00fcbernehmen m\u00fcssen f\u00fcr die Menschen, die f\u00fcr sie arbeiten \u2013 und aufh\u00f6ren, sich selbst zu bereichern.<\/p>\n<p>Die Arbeiter werden sp\u00fcren, dass sie mit \u00fcbertriebenen Lohn-Forderungen ihre eigenen arbeitslosen Kollegen benachteiligen und werden anfangen, echte Solidarit\u00e4t zu zeigen.]<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ich bin mir ganz sicher, dass die mahnenden und ermutigenden Worte Jesu im Johannesevangelium, heute noch so aktuell sind wie damals. Wenn wir heute Orientierung und Halt suchen, dann finden wir sie nur bei Gott selbst.<\/p>\n<p>Seine Propheten und Apostel, ja sogar Jesus selbst \u2013 sind Gottes Stimme, die wir in der Bibel und in unserem Herzen laut und deutlich vernehmen k\u00f6nnen. Wenn wir still werden, hinh\u00f6ren und hinsehen, dann liegt unsere Zukunft und unser Weg klar vor Augen: der Weg der Liebe, der Weg in der Nachfolge Christi.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Lesungen: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Evangelium:<br \/>\n<\/strong>Lukas 16,19-31 \u2013 Reicher Mann und armer Lazarus<\/p>\n<p><strong>Epistel:<br \/>\n<\/strong>1. Johannes 4,16b-21 \u2013 Die Liebe Gottes und die Liebe zum Bruder<\/p>\n<p><strong> Liedvorschl\u00e4ge: <\/strong><\/p>\n<p><strong>Eingangslied:<br \/>\n<\/strong>EG 155,1-4: Herr Jesu Christ, dich zu uns wend<\/p>\n<p><strong>Wochenlied:<br \/>\n<\/strong>EG 124: Nun bitten wir den Heiligen Geist<\/p>\n<p><strong>Lied nach der Predigt: <\/strong><\/p>\n<p>EG 394,1-5: Nun aufw\u00e4rts froh den Blick gewandt<\/p>\n<p>EG 395,1-3: Vertraut den neuen Wegen<\/p>\n<p>EG 571,1-3: Nun geh uns auf, du Morgenstern<\/p>\n<p><strong>Schlusslied:<br \/>\n<\/strong>414,1+2 \u2013 Lass mich, o Herr, in allen Dingen<\/p>\n<p>Ich empfehle sehr die Lekt\u00fcre der Predigt zum Text von Pastorin Regine Klusmann in Pastoralbl\u00e4tter 5\/2005, S. 379-382.<\/p>\n<p align=\"left\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a> (*) Gedanke entnommen aus: Pastoralbl\u00e4tter 5\/2005, S. 380.<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>Dorothea Zager, Worms<br \/>\n<a href=\"mailto:dwzager@t-online.de\">dwzager@t-online.de <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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