{"id":10569,"date":"2005-06-07T19:49:27","date_gmt":"2005-06-07T17:49:27","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10569"},"modified":"2025-07-07T10:40:36","modified_gmt":"2025-07-07T08:40:36","slug":"genesis-37-50","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-37-50\/","title":{"rendered":"Genesis 37 + 50"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">4. Sonntag nach Trinitatis | 19. Juni 2005 |\u00a0Genesis 50, 15-21 | Henry von Bose |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>eine Geschichte heftiger Gef\u00fchle kommt an ihr gutes Ende. Von diesen letzten Szenen aus werden die Blicke zur\u00fcckgelenkt zu den entscheidenden H\u00f6hepunkten der im 1. Buch Mose ausf\u00fchrlich geschilderten Josefsgeschichte. Jetzt laufen die F\u00e4den zusammen und werden miteinander verkn\u00fcpft. Die noch einmal wachsende Spannung l\u00f6st sich auf. In ganz wunderbarer Weise wird das Geheimnis der Geschichte von Josef, seinem Vater und seinen Br\u00fcdern offenbar. Das Ende ihrer Geschichte pr\u00e4gt ein, wie Vergebung erbeten und gew\u00e4hrt wird.<\/p>\n<p>Der Glaube lebt aus der Kraft der Vergebung. Mit dieser Kraft verbinden Menschen Hoffnung, die sich auch in schlimmer Zeit bew\u00e4hrt. Mit ihr sehen sie die Liebe zu ihren N\u00e4chsten gesch\u00fctzt, wenn sie am meisten gef\u00e4hrdet ist. In der Kraft der Vergebung stimmen glaubende Menschen in die grunds\u00e4tzliche Erfahrung ein: sie sind darauf angewiesen, dass Gott zum Guten wendet, was aus Schuld angerichtet worden ist.<\/p>\n<p>Die Schuld der Br\u00fcder an Josef hat ihre Wurzeln in heftigen Gef\u00fchlen. Angeben, sich aufspielen, sich entfremden, verspotten, niedertr\u00e4chtig das B\u00f6seste anzetteln, verraten, l\u00fcgen \u2013 so \u00e4u\u00dfern sich \u00dcberheblichkeit, Missgunst, Neid.<\/p>\n<p>Siebzehn Jahre ist Josef alt, als die Geschichte beginnt. Am Ende steht er in der Reife seines Lebens vor den Betrachtenden. Der weite Bogen des Geschehens ist so farbig geschildert, dass noch jedes j\u00fcdisch oder christlich erzogene Kind gebannt zuh\u00f6rt, wenn ihm Kapitel f\u00fcr Kapitel vorgelesen oder erz\u00e4hlt wird. Den Erwachsenen geht es beim Lesen kaum anders. Das ist zu allen Zeiten so gewesen.<\/p>\n<p>Am Anfang k\u00f6nnen seine Br\u00fcder ihm kein freundliches Wort sagen (Gen 37,4), am Ende bitten sie ihn um Vergebung und er redet freundlich mit ihnen (50,21). Aus der lange anhaltenden Verspannung werden sie durch den Schatten des Verbrechens an ihrem Bruder hindurch gel\u00e4utert in die Freiheit vergebener Schuld gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Was geschieht? Das Verh\u00e4ltnis der gro\u00dfen Br\u00fcderschar aus den verschiedenen Ehen des Vaters Jakob zu dem zweitj\u00fcngsten Josef ist schwierig. Rahel, Josefs Mutter stirbt bei der Geburt ihres zweiten Sohnes Benjamin; jahrelang kinderlos, hatte sie die Hoffnung auf eine Schwangerschaft beinahe aufgegeben. Der Vater seinerseits hat Josef \u201elieber als alle seine S\u00f6hne, weil er der Sohn seines Alters war\u201c (37,7). Er zieht ihn den anderen vor. Damit s\u00e4t er Feindschaft zwischen seinen S\u00f6hnen. Josefs eigenes Verhalten verst\u00e4rkt sie noch. Er spielt sich auf und st\u00f6\u00dft selbst beim Vater gelegentlich auf Befremden. Er gibt mit seinen Tr\u00e4umen an. Schlie\u00dflich kommt es zum \u00c4u\u00dfersten. Die \u00e4lteren Br\u00fcder wollen ihn t\u00f6ten. Ruben, der \u00c4lteste, kann die anderen umstimmen. Statt ihn umzubringen, verkaufen sie ihn an eine vor\u00fcber ziehende Karawane. Jahre sp\u00e4ter begegnen sie ihm wieder und erkennen ihn nicht, als er in der Rolle des m\u00e4chtigsten Mannes nach dem Pharao in \u00c4gypten vor ihnen steht. Sie sind von Kanaan nach \u00c4gypten gekommen, um Getreide zu kaufen.<\/p>\n<p>Der von ihnen versto\u00dfene Bruder muss seit seinem Verkauf an die Karawane die gegens\u00e4tzlichsten Erfahrungen machen. Durch falsche Anschuldigungen ins Gef\u00e4ngnis gekommen bew\u00e4hrt er hier seine Begabung, Tr\u00e4ume zu deuten. Von dieser besonderen F\u00e4higkeit h\u00f6rt der Pharao. Ihn erschrecken Traumbilder, die niemand zu deuten versteht. Josefs Auslegung seiner Tr\u00e4ume \u00fcberzeugen den Herrscher. Der Zeitraum der n\u00e4chsten vierzehn Jahre verlangt sorgf\u00e4ltige Ma\u00dfnahmen: Sieben Jahren wirtschaftlichen \u00dcberflusses werden ebenso viele Jahre Missernten und Bedrohung durch Hunger folgen.<\/p>\n<p>Gottes Geist hat Josef diesen Blick in die Zukunft erm\u00f6glicht: diese Einsicht bewegt den Pharao dazu, Josef mit dem h\u00f6chsten Staatsamt in seinem Reich zu bekleiden. \u00dcber ihm ist nur er, der Pharao selbst. Er l\u00e4sst vor Josef ausrufen: \u201eDer ist des Landes Vater!\u201c (41,43) Jetzt ist er drei\u00dfig Jahre alt. In seiner Hand liegt nun die Verantwortung, in den guten Jahren die Vorr\u00e4te f\u00fcr die kargen zu sammeln und sie f\u00fcr das \u00dcberleben der Menschen in der Not zu bewirtschaften.<\/p>\n<p>Die Not bringt auch die Br\u00fcder zu ihm. Er, der Regent im Land, verkauft ihnen das in Kanaan fehlende Getreide. Sie erkennen ihn nicht. Aber Josef f\u00fchrt Begegnungen mit ihnen herbei, die es ihm m\u00f6glich machen, alles das aus der gro\u00dfen Familie zu h\u00f6ren, was er unbedingt wissen m\u00f6chte. Der alte Vater und der j\u00fcngere Bruder, Benjamin \u2013 sie vermisst er am meisten. Josef l\u00e4sst seine Br\u00fcder seine Macht sp\u00fcren. Dabei erf\u00e4hrt er, wie besorgt und liebevoll sie um des Vaters willen mit dem J\u00fcngsten umgehen. Das bewegt ihn, sich ihnen zu erkennen zu geben.<\/p>\n<p>\u201eIch bin Josef, euer Bruder, den ihr nach \u00c4gypten verkauft habt\u201c (45,4) Er selbst spricht aus, was zwischen ihnen ist. Ihre Tat an ihm bleibt wahr. Ihm hat sich aber \u00fcber die Jahre mit den Tiefen und H\u00f6hen der Glaube erschlossen, dass Gott es so gewollt hat. Deshalb versucht Josef sogleich, seine Br\u00fcder zu beruhigen. Sie erschrecken nat\u00fcrlich, weil sie genau wissen, dass er sie in der Hand hat. Aber er begegnet ihnen ganz anders, als sie f\u00fcrchten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Sie sollen sich nicht bek\u00fcmmern. Er z\u00fcrnt ihnen nicht. Was sie ihm angetan haben, geschah nach Gottes Plan. \u201eIhr habt mich nicht her gesandt, sondern Gott\u201c (45,8). Gott hat ihn auch zum Herrscher \u00fcber \u00c4gypten gemacht, damit sie durch ihn gerettet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Sie kommen sich nah, ehe er sie zum Vater zur\u00fcck schickt, um ihn mit allem Hab und Gut holen zu lassen und sp\u00e4ter hier anzusiedeln. Als sie losziehen, mit Pharaos voller Zustimmung und reichlich ausgestattet, entl\u00e4sst Josef sie mit einem sehr br\u00fcderlichen Segen: \u201cZanket nicht auf dem Wege!\u201c (45,24)<\/p>\n<p>Alles f\u00fcgt sich dann wunderbar. Jakob kommt mit seinem ganzen Haus nach \u00c4gypten: an der gro\u00dfherzigen Aufnahme durch den Pharao wird erneut die hohe Achtung deutlich, die Josef genie\u00dft. Sp\u00e4ter nach Jakobs Tod wird sein Wunsch erf\u00fcllt, in Abrahams Erbbegr\u00e4bnis in Kanaan bestattet zu werden. Die Feierlichkeiten mit den \u00c4ltesten \u00c4gyptens gleichen einem Staatsakt.<\/p>\n<p>So kommt die Geschichte von Josef und seinen Br\u00fcdern an ihr Ende. Aber zuvor erreicht sie ihren H\u00f6hepunkt. Jetzt, nach dem Tod des Vaters, kehren die heftigen Gef\u00fchle der Anfangszeit noch einmal wieder. Die Br\u00fcder f\u00fcrchten sich vor Josef. Sie haben Angst vor seiner Vergeltung f\u00fcr alle ihm angetane Bosheit. Dieses Gef\u00fchl ist weit st\u00e4rker als die Gef\u00fchle der Erleichterung damals beim Getreidekauf, als Josef sich ihnen zu erkennen gab \u2013 der vers\u00f6hnliche Bruder im Gewand des Herrschers.<\/p>\n<p>Josefs Sorge um den Vater haben sie als Schutz f\u00fcr sich selbst verstanden. Aber was ist nun nach des Vaters Tod? \u201eDenkt nicht, dass ich darum z\u00fcrne, dass ihr mich hierher verkauft habt\u201c (45,5). Das waren seine Worte, damals. Gelten sie jetzt noch? Josefs Glaube, Gott habe ihn vor ihnen her gesandt und nichts anderes als Rettung im Sinn, hat ihre Gef\u00fchle nicht erreicht. Ihre Angst vor dem m\u00e4chtigen Bruder ist mit dem Staunen \u00fcber seinen Gro\u00dfmut nicht endg\u00fcltig gewichen. Josefs Gesten der Vers\u00f6hnung sind in ihrer Wirkung auf sie verblasst. Allein der alte Vater war f\u00fcr sie bisher der Garant daf\u00fcr, vor der Vergeltung ihres Bruders verschont zu werden. An seine Vergebung k\u00f6nne sie nicht glauben.<\/p>\n<p>Deshalb schicken sie einen Boten zu ihm. Sie lassen ihn vorf\u00fchlen, wie Josef ihre Bitte um Vergebung aufnehmen werde. Sie berufen sich auf den alten Vater. Er habe sie noch gedr\u00e4ngt, den vor Jahren so misshandelten Bruder um Nachsicht zu bitten. Als sei der Friede unter den Br\u00fcdern sein Verm\u00e4chtnis. Der Gang der Geschichte legt es nahe.<\/p>\n<p>Beides zeigt, wie ernst es ihnen ist: Dass sie zun\u00e4chst nicht selbst kommen und den Vater mit seiner sch\u00fctzenden Autorit\u00e4t zu ihrem Zeugen machen.<\/p>\n<p>Um in die Tiefe dessen zu dringen, worum sie den Bruder in Wahrheit mit der Bitte um Vergebung angehen, hilft ihre eigene Sprache. Im Hebr\u00e4ischen bedeutet \u201evergeben\u201c: tragen, aufheben. Vergebung geschieht nicht nur dadurch, dass der Vergebende l\u00f6sende Worte findet. Die Schuldigen tragen an ihrer Missetat. Sie liegt wie eine Last auf ihren Seelen und beschwert sie, solange ihr Gewissen ihnen keine Ruhe l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Der ihre Schuld vergibt, ihr Opfer, hebt diese Last im doppelten Wortsinn auf. Er nimmt sie an sich und tr\u00e4gt sie; damit zugleich kann er sie in dem anderen Sinn aufheben, also die T\u00e4ter f\u00fcr nicht mehr schuldig erkl\u00e4ren, freisprechen.<\/p>\n<p>Das bedeutet aber, dass das Opfer die zweifache Last tr\u00e4gt: Die eigene Erinnerung an das ihm zugemutete Leid und in der Vergebung die Last der T\u00e4ter. Vor diesem Hintergrund ist deutlich, welche seelische Anstrengung damit verbunden ist zu vergeben. Aber nur auf diese Weise kann Entfremdung zwischen T\u00e4tern und Opfern wirklich weichen, k\u00f6nnen N\u00e4he, tragf\u00e4higes Vertrauen entstehen und wieder wachsen. Diejenigen, die sich diese Zusammenh\u00e4nge in der eigenen Erfahrung erschlie\u00dfen, die wissen sie in die Vater-unser-Bitte aufgenommen: \u201eVergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.\u201c Sie werden den Abschluss des Gebetes Jesu hier einbeziehen: \u201eDenn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit.\u201c Sie wissen, wie sehr sie auf diese ihnen gegebene Kraft angewiesen sind, um zu vergeben, um den Schuldigen, den T\u00e4tern, ihre Schuld abzunehmen, aufzuheben. Sie beten um die Kraft, es tun zu k\u00f6nnen, wie um den Glauben an die Vergebung der eigenen Schuld durch Gott.<\/p>\n<p>Josef weint, als er die Botschaft seiner Br\u00fcder h\u00f6rt. Ihre Not r\u00fchrt ihn tief an. Die Wahrhaftigkeit seiner Gef\u00fchle ersch\u00fcttert ihn immer wieder in der weiten Geschichte seines wechselvollen Lebens. Dass er sich so zeigen kann &#8211; als weinender Mann, nicht nur insgeheim, sondern \u00f6ffentlich und im h\u00f6chsten Amt: auch das macht ihn und seine Geschichte so dauerhaft anziehend.<\/p>\n<p>Nachdem ihre Botschaft \u00fcberbracht und angenommen ist, kommen die Br\u00fcder selbst. Sie fallen vor ihm nieder und unterstreichen mit dieser Geste ihre Bitte. Nun wird wahr, was sie ganz am Anfang, vor all den Jahren so emp\u00f6rt gegen ihren j\u00fcngeren Bruder aufgebracht hat. Ihm hatte getr\u00e4umt und die Deutung des Traumes: die Br\u00fcder verneigen sich vor ihm, verwirklichen sie jetzt. So stimmen sie, noch ohne die Bedeutung wirklich zu erfassen, in Gottes Walten ein.<\/p>\n<p>Sie haben sich in ihrer Botschaft an Josef als Diener des Gottes ihres Vaters bezeichnen lassen. Das ist der Josef und sie verbindende Grund, der f\u00fcr die Vergebung tragf\u00e4hig ist. Josef tritt ihnen entgegen: \u201eF\u00fcrchtet euch nicht! Steh\u00b4 ich denn an Gottes statt? Ihr gedachtet es b\u00f6se mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen.\u201c(50,19+20)<\/p>\n<p>Josef kann seine Br\u00fcder vollkommen entlasten. Gott hat das, was sie mit Josefs Verkauf angerichtet haben, l\u00e4ngst zum Guten gewendet. Gott hat ihnen vergeben, er hat ihre Missetat in seinen Plan einbezogen. Gott ist der wahre Verfasser der Lebensgeschichte Josefs und seiner Br\u00fcder.<\/p>\n<p>Damals beim Getreidekauf in den Hungerjahren haben sie nicht verstanden, womit Josef sie beruhigen wollte: \u201eUm eures Lebens willen hat mich Gott vor euch her gesandt\u201c (45,5). Jetzt wiederholt er es: Gott hat ihr b\u00f6ses Tun zu dem Guten gewendet, ein gro\u00dfes Volk am Leben zu erhalten. Damit tr\u00f6stet Josef seine Br\u00fcder und deutet zugleich die nicht endende Verhei\u00dfung f\u00fcr Israel an.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, der 4. Sonntag nach Trinitatis heute steht unter dem Leitbild: \u201eGemeinde der S\u00fcnder.\u201c Das gute Ende der Josefsgeschichte bringt heftige Gef\u00fchle zum Frieden. In ihrem weiten Spannungsbogen wird deutlich, warum der Vergebung zu glauben ist. Die Josefsgeschichte kann auch heute den Glauben an die Vergebung st\u00e4rken. Dieser Glaube hat f\u00fcr uns sein Sinnbild im Kreuz Jesu Christi. Hier wird f\u00fcr alle Zeit sichtbar, was es bedeutet, Schuld aufzuheben, sie f\u00fcr die anderen zu erleiden. Christus tr\u00e4gt die Schuld der Menschen und tilgt sie. Die Menschen seiner Gemeinde gehen ihren Weg in der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes, seiner Geschwister.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Henry von Bose, Kirchenrat<br \/>\nMitglied des Vorstands des Diakonischen Werks W\u00fcrttemberg<br \/>\nE-Mail c\/o <a href=\"mailto:Jaud.C@diakonie-wuerttemberg.de\">Jaud.C@diakonie-wuerttemberg.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Sonntag nach Trinitatis | 19. Juni 2005 |\u00a0Genesis 50, 15-21 | Henry von Bose | Liebe Gemeinde, eine Geschichte heftiger Gef\u00fchle kommt an ihr gutes Ende. Von diesen letzten Szenen aus werden die Blicke zur\u00fcckgelenkt zu den entscheidenden H\u00f6hepunkten der im 1. Buch Mose ausf\u00fchrlich geschilderten Josefsgeschichte. 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