{"id":10571,"date":"2005-06-07T19:49:24","date_gmt":"2005-06-07T17:49:24","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10571"},"modified":"2025-07-07T10:35:17","modified_gmt":"2025-07-07T08:35:17","slug":"genesis-50-15-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/genesis-50-15-21\/","title":{"rendered":"Genesis 50, 15-21"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3>\u201e\u2026aber Gott gedachte es gut zu machen\u201c | 4. Sonntag nach Trinitatis | 19. Juni 2005 | Genesis 50,15\u201321 | Heinz Janssen |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>\u201e\u2026aber Gott gedachte es gut zu machen\u201c, diese Worte w\u00fcnsche ich mir als \u00dcberschrift \u00fcber den vierzehn Kapiteln der ganzen biblischen Josefsgeschichte. Weil sie so gl\u00fccklich ausgeht. Um Gottes willen. Ende gut, alles gut. Gl\u00fcckliches Ende einer langen Familiengeschichte, von Beziehungen mit H\u00f6hen und Tiefen. Josef, der die Bosheit seiner Br\u00fcder hart zu sp\u00fcren bekam, macht den ersten Schritt auf seine Geschwister zu. Zwischen ihnen und ihm konnte wieder aufgebaut werden, was zerst\u00f6rt war. &#8222;Ihr gedachtet es b\u00f6se zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen\u201c, Josef nimmt ihnen die Furcht vor einer m\u00f6glichen Vergeltung, er entlastet sie und verspricht ihnen obendrein noch gro\u00dfz\u00fcgige Hilfe f\u00fcr ihre Familien. Unerwartet freundlich begegnet Josef seinen Geschwistern, er vergibt ihnen (\u201etr\u00e4gt ihre Schuld weg\u201c, wie es w\u00f6rtlich im hebr\u00e4ischen Urtext hei\u00dft) und gibt ihnen die Chance, die geschwisterlichen Beziehungen neu zu gestalten. Die Josefsgeschichte ist weit mehr als ein historischer Bericht \u00fcber famili\u00e4re Begebenheiten, die Jahrtausende zur\u00fcckliegen. Sie ist Erz\u00e4hlung, Roman, Exempel. Elementare Lebenserfahrungen und Lebensweisheiten sind darin aufgenommen und verarbeitet. Aber es wird darin nichts festgeschrieben. Sie l\u00e4sst uns Lesenden und H\u00f6renden einen weiten Raum, um uns in ihrem Spiegel mit unserer eigenen Familien- und Lebensgeschichte auseinanderzusetzen und sie in unsere augenblickliche Lebenssituation gleichsam fortzuschreiben.<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Schauen wir auf die Josefsgeschichte zur\u00fcck. Versuchen wir, uns in die handelnden Personen einzuf\u00fchlen und sie zu verstehen; vielleicht sind sie uns trotz des zeitlichen Abstands gar nicht so fremd. Die geschwisterlichen Beziehungen werden auf einmal gest\u00f6rt. Josefs Br\u00fcder wollen es zuerst vermutlich nicht wahrhaben. Aber es zeigt sich immer deutlicher, Josef, der Kleine, ist Papas Liebling. Auch an seinem \u201ebunten Rock\u201c, einer farbenpr\u00e4chtigen Kleidung mit kunstvoll aufgen\u00e4hten Verzierungen, sollen alle sehen, wem von den Kindern die besondere Zuneigung gilt. Die Stunde des Neids hat begonnen. Geschwisterneid. Eine geradezu feindliche Gesinnung entsteht, als Josef ihnen von zwei Tr\u00e4umen erz\u00e4hlt. Im ersten Traum richtet sich beim Garbenbinden Josefs Garbe auf, und die Garben der Br\u00fcder neigen sich vor ihm. (Einrede der Br\u00fcder:) Seht ihn an, unseren kleinen Wichtigtuer, den Gernegro\u00df! \u2013 Im zweiten Traum neigen sich Sonne, Mond und elf Sterne vor Josef. (Einrede:) Jetzt ist der Kleine ganz \u00fcbergeschnappt, der Gr\u00f6\u00dfenwahn hat ihn gepackt! \u2013 Welches sind unsere Tr\u00e4ume? Der anf\u00e4ngliche Neid steigert sich. &#8222;Lasst uns ihn t\u00f6ten und in eine Grube werfen\u2026&#8220;<\/p>\n<p>Gott sei Dank gibt es Widerspruch unter den Geschwistern; Ruben, der \u00c4lteste, will, dass Josef nichts passiert. Wie gut, wenn wir uns nicht in eine gedankenlose Mitmachmentalit\u00e4t hineinziehen lassen. Ist nicht auch heute die kritische und dem Leben verpflichtete Fantasie Rubens dringender als je gefragt? Die Grube wird vor dem inneren Auge Rubens zum Schutz f\u00fcr Josef, den er sp\u00e4ter, wenn die Br\u00fcder weitergezogen sind, herausholen will. Juda hat aber pl\u00f6tzlich die Idee, den kleinen Bruder als Sklaven an eine \u00e4gyptische Karawane zu verkaufen. Menschenhandel, Menschen werden zur Ware. Ruben konnte es nicht vermeiden, Josef ger\u00e4t in die H\u00e4nde Potifars, eines hohen Ministers des Pharao. Im Haus der Potifar erlebt Josef noch von anderer Seite eine B\u00f6sartigkeit; die Frau des Potifar will den jungen Mann verf\u00fchren; als es ihr nicht gelingt, beschuldigt sie Josef, er habe sie sexuell bel\u00e4stigen wollen und erreicht seine Bestrafung mit Gef\u00e4ngnis. \u00dcble Nachrede, unschuldig verurteilte Menschen, wie weh dies tut, Rufmord, wie viele leiden heute darunter. \u201eDu sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen N\u00e4chsten.\u201c<\/p>\n<p>&#8222;Aber Gott war mit ihm&#8230;und was er tat, dazu gab Gott ihm Gl\u00fcck.&#8220; Im Gef\u00e4ngnis deutet Josef die Tr\u00e4ume zweier Mitgefangenen. Diese Gabe der Traumdeutung bringt ihn vor den Pharao. Dessen beide Tr\u00e4ume von den sieben fetten und den sieben mageren K\u00fchen sowie von den sieben vollen und den sieben d\u00fcnnen \u00c4hren kann Josef wie kein anderer deuten, mit einem volkst\u00fcmlichen Sprichwort gesagt: \u201eSpare in der Zeit, so hast du in der Not\u201c. Nehmen wir unsere Tr\u00e4ume ernst genug? Der Pharao erkennt Josefs Verstand und Weisheit und macht ihn zum Ern\u00e4hrungsminister, er soll f\u00fcr das stete Wohl des Volkes sorgen.<\/p>\n<p>Es kommt zu einer unerwarteten Begegnung. Als \u00c4gypten und andere L\u00e4nder unter einer Hungersnot leiden, ziehen die Br\u00fcder Josefs mit Ausnahme des J\u00fcngsten, Benjamin, nach \u00c4gypten, um dort Getreide zu kaufen. Schmerzliches Wiedersehen. Aber Josef gibt sich seinen Geschwistern noch nicht zu erkennen, er braucht Zeit. Erst nach einer zweiten Reise, auf der auch Benjamin, der J\u00fcngste, mitkommt, ist die Zeit f\u00fcr Josef reif, ihnen offen gegen\u00fcberzutreten. &#8222;Ich bin Josef, euer Bruder, den ihr nach \u00c4gypten verkauft habt&#8230;Und nun bek\u00fcmmert euch nicht und denkt nicht, dass ich darum z\u00fcrne\u2026, denn um eures Lebens willen hat mich Gott vor euch hergesandt&#8220;. Um eures Lebens willen. Josef redet von einem Gott, der ein Gott des Lebens ist. Was ist Leben? \u201eWas ist der Mensch, dass du, Gott, seiner gedenkst.\u201c Josef schickt die Br\u00fcder nocheinmal in die Heimat zur\u00fcck. Sie sollen den Vater Jakob mit der ganzen Familie nach \u00c4gypten holen. Es kommt zu der langersehnten Begegnung Josefs mit seinem Vater. Siebenzehn Jahre lang lebt Jakob noch in \u00c4gypten, im fruchtbaren Nildelta, dann stirbt er\u2026<\/p>\n<p>Orgelchoral \u201eVon Gott will ich nicht lassen\u201c (EG 365,1)<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Was hat sich in dieser alten Familiengeschichte an Konflikten, Streitigkeiten, Kr\u00e4nkungen und Verletzungen abgespielt. Erfrischend, wie offen damit im Alten\/Ersten Testament umgegangen wird. Nichts wird besch\u00f6nigt. Aber es wird auch nichts als hoffnungslos hingestellt. Schauen wir auf unsere Lebenswege, unsere Lebens- und Familiengeschichte. Gibt es in unserem Harmoniestreben, gerade auch in unseren kirchlichen Kreisen, nicht immer wieder die Scheu, Konflikte offen anzuschauen und sie gemeinsam in einem fairen Gespr\u00e4ch zu kl\u00e4ren? Wird da nicht allzuoft eine heile Welt vorgegaukelt, und wird nicht unter den Teppich gekehrt, was vor den Augen der Betroffenen auf den Tisch kommen und bearbeitet werden muss? Wir m\u00fcssen \u00fcberall auf der Welt, in den pers\u00f6nlichen, famili\u00e4ren und \u00f6ffentlichen Beziehungen, mit Konflikten leben und damit umgehen. Denn bei Konflikten sto\u00dfen verschiedene Interessen, auch Gef\u00fchle, aufeinander. Es gilt, sie als realistische Faktoren im Lebensalltag wahrzunehmen. Gott mutet uns zu, einander gerecht zu werden und daf\u00fcr zu arbeiten. Es ist so etwas wie Seelenarbeit erforderlich und ein selbstkritisches Fragen an die eigene Adresse. Wie empfindsam gehen wir miteinander um? Wie einf\u00fchlsam begegnen wir dem anderen Menschen ? Nehmen wir ihn an, wie er ist, lassen wir ihn bestehen oder beurteilen und verurteilen wir ihn, aus welchen Gr\u00fcnden auch immer? Haben wir das pers\u00f6nliche Gespr\u00e4ch mit einem Menschen entschieden genug gesucht, wenn uns seine Worte oder sein Verhalten irritierten? Gehen wir aufeinander zu?<\/p>\n<p align=\"center\">III.<\/p>\n<p>Die Wege Josefs und seiner Br\u00fcder waren nicht leicht. Es waren schmerzvolle Wege. Sie bleiben so oder so auch uns nicht erspart. Josef hatte den Mut, sie zu gehen. Er brauchte dazu viel Zeit und Kraft.Josef vergibt seinen Br\u00fcdern, nicht weil sie ihn kraft der vorgeschobenen Autorit\u00e4t des Vaters darum bitten, sondern aus seinem innigsten Empfinden heraus; er ist bereit, mit ihnen neu anzufangen, dass (wieder) Vertrauen w\u00e4chst. \u201eEiner trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erf\u00fcllen\u201c, hei\u00dft es im Wochenspruch. Der Bruder l\u00e4sst seinen Geschwistern ihre W\u00fcrde. Josef kann sich ihnen gegen\u00fcber zur\u00fccknehmen. Welche einladende und ihnen von Herzen zugewandte Demut spricht aus seinen Worten, als er sie ganz kleinlaut und mit schlechtem Gewissen erlebt. &#8222;F\u00fcrchtet euch nicht!\u201c, ruft Josef ihnen zu. \u201eStehe ich denn an Gottes Statt?&#8230;Gott gedachte es gut zu machen.&#8220;<\/p>\n<p>Die Josefsgeschichte lehrt uns, in allem, was wir erleben, tiefer zu sehen. Gottes Gedanken sind nicht unsere Gedanken. Gott will alles zu einem guten Ende f\u00fchren. \u201eBefiehl Gott deine Wege und hoffe auf ihn, er wird\u2019s wohl machen\u201c, redet uns der Psalmist ganz in Josefs Sinn zu Herzen. Damit verlieren die gegenseitigen Schuldzuweisungen ihre ausweglose Bedeutung. Konflikte, Streit, Entt\u00e4uschungen, sie kommen in den besten Familien vor. Die Frage ist, wie wir damit umgehen, ob wir vor ihnen davonlaufen oder ihnen standhalten. Es ist auch eine Frage des Vertrauens zu Gott, welche Kraft wir in schwierigen menschlichen Beziehungen und \u00fcberhaupt in scheinbar hoffnungslos verfahrenen Lebenssituationen aufbringen. Trauen wir Gott zu, dass \u00fcber lange Zeit getrennte Wege wieder zusammenf\u00fchren k\u00f6nnen? Lernen m\u00f6chte ich von der Lebensgeschichte Josefs und von seinem Gottvertrauen; sein Glaubens- und Lebensweg erinnern mich an ein Bekenntnis Dietrich Bonhoeffers: \u201cIch glaube, dass Gott aus allem, auch aus dem B\u00f6sesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Daf\u00fcr braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben m\u00fcsste alle Angst vor der Zukunft \u00fcberwunden sein. Ich glaube, dass auch unsere Fehler und Irrt\u00fcmer nicht vergeblich sind, und dass es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden als mit unseren vermeintlichen Guttaten&#8230;\u201c<\/p>\n<p>Josef vermittelt uns beispielhaft viel Lebensmut. Auf den verschlungensten Wegen und in den schwersten Konflikten verl\u00e4sst und vergisst uns Gott nicht. Sollte uns dies nicht dazu bewegen, achtsam miteinander zu leben, wie Josef einander zu vergeben und nicht aufzugeben? Gottes Wege unterscheiden sich von unseren Wegen. Alles kann gut werden.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Heinz Janssen, Pfarrer an der Providenz-Kirche zu Heidelberg<br \/>\nKarl-Ludwig-Str. 8a, 69117 Heidelberg<br \/>\n<a href=\"mailto:providenz@aol.com\">providenz@aol.com <\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201e\u2026aber Gott gedachte es gut zu machen\u201c | 4. Sonntag nach Trinitatis | 19. Juni 2005 | Genesis 50,15\u201321 | Heinz Janssen | Liebe Gemeinde! \u201e\u2026aber Gott gedachte es gut zu machen\u201c, diese Worte w\u00fcnsche ich mir als \u00dcberschrift \u00fcber den vierzehn Kapiteln der ganzen biblischen Josefsgeschichte. Weil sie so gl\u00fccklich ausgeht. Um Gottes willen. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":8543,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,426,1,2,727,157,853,114,1259,759,349,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-10571","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-genesis","category-4-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-at","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-heinz-janssen","category-kapitel-50-chapter-50","category-kasus","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10571","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10571"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10571\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24908,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10571\/revisions\/24908"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8543"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10571"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=10571"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=10571"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=10571"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=10571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}