{"id":10580,"date":"2005-06-07T19:49:14","date_gmt":"2005-06-07T17:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10580"},"modified":"2025-07-07T10:57:27","modified_gmt":"2025-07-07T08:57:27","slug":"johannes-1-35-42-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-1-35-42-3\/","title":{"rendered":"Johannes 1, 35-42"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><strong><b><span style=\"color: #000099;\">5. Sonntag nach Trinitatis | 26. Juni 2005 |\u00a0Johannes 1, 35-42 | Joachim Goeze |<\/span><\/b><\/strong><\/h3>\n<p><strong>Exegetische und homiletische Entscheidungen <\/strong><\/p>\n<p>In dieser Berufungs-und Begegnungsgeschichte mit Jesus vom v.35 bis Ende des Kap.1 werden drei Namen Jesu genannt, drei J\u00fcnger finden zu ihrem (neuen) Meister, (verlassen Johannes) und folgen Jesus, indem sie in einem Dreischritt sehend werden durch Suchen, Fragen und Mitgehen: Diese drei Dreischritte geschehen in der 10. Stunde, der Stunde der Vollkommenheit: Die vollendete Komposition eines St\u00fcckchens Weltliteratur. Die Trilogie der Namen kann auch im Sinne einer Trinit\u00e4tslehre gedeutet werden: Der Messias f\u00fchrt die Aufgabe des Vaters fort, bis wieder alle `eins in Gott\u00b4 sind; das Lamm Gottes f\u00fchrt das Vers\u00f6hnungswerk des Sohnes durch, indem es Mensch und Gott wieder vereint durch seinen Opfertod, und der Rabbi endlich erinnert an die Aufgabe des Heiligen Geistes, durch Kommunikation zu Gott zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr den heutigen H\u00f6rer dieser Jesus-Titel ist m.E., deren Fremdheit und Degeneration zu beachten. Gottes Lamm wird mit Unschuld, Ergebenheit, Sanftmut und Leiden in Verbindung gebracht. Auch \u201elammfromm\u201c betont das Gegenteil dessen, was das Werk Jesu und die Nachfolge dieses Gotteslammes beinhaltet, n\u00e4mlich H\u00e4rte, Durchhaltef\u00e4higkeit und Entt\u00e4uschungsfestigkeit bei der Suche nach Gott. Allenfalls das die Siegesfahne schwenkende barocke Lamm erinnert an den Durchhaltewillen Christi und seinen Sieg am Kreuz, in dessen Zeichen Christen die Leiden und Freuden <em>ihres<\/em> Lebens in der Nachfolge ihres Herrn bew\u00e4ltigen lernen. Aber mehr als kunsthistorische Bekanntheit meine ich nicht voraussetzen zu k\u00f6nnen. Die Visionen der Offenbarung vom Lamm, das als Leittier fungiert und einzig die sieben Siegel der Geheimnisse Gottes brechen kann, ist nach meiner Einsch\u00e4tzung dem heutigen H\u00f6rer ebenfalls nahezu unbekannt. Im Sinne der Rabbinischen Lehraufgabe meine ich jedoch, dass wir inhaltlich theologisch auf dieses wichtige Symbol nicht verzichten k\u00f6nnen: Belegt es doch den Vers\u00f6hnungs- und Gerechtigkeitswillen Gottes. Eindrucksvoll bekannt scheint das Agnus Dei nur Insidern der Kirchenmusik zu sein.<\/p>\n<p>Weil die Christus-Titel wenig gefragte Werte in unserer Konkurrenz- und Wegwerfgesellschaft konnotieren, will ich die Predigt auf sie focussieren, ebenso wenig wie ich auf die klar beschriebenen Schritte der Nachfolge: Suchen, Fragen, Mitgehen (\u201eKomm und sieh\u201c) nicht verzichten will. Sie sind es wert, in unserem unzufriedenen und festgefahrenen Deutschland gepredigt zu werden.<\/p>\n<p><strong>Predigt<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder in Christus! \u201eAlles wirkliche Leben ist Begegnung\u201c sagt Martin Buber, der gro\u00dfe Religionsphilosoph. Von einer lebensentscheidenden Begegnung h\u00f6ren wir heute in unserem Predigttext. Textverlesung<\/p>\n<p>Vor zwei Tagen war das Fest Johannes des T\u00e4ufers. Er tr\u00e4gt seinen Namen, weil er Jesus getauft hat. Dadurch wurde Jesus Gottes Kind und uns gleichgestellt. Zwei J\u00fcnger, also Gesinnungsfreunde des Johannes, erleben, wie ihr Meister auf Jesus zeigt und \u2013 zweimal \u2013 und in einer scheinbar allt\u00e4glichen Unterhaltung ausruft: \u201eDas ist Gottes Lamm\u201c. Es entspinnt sich ein Dialog, Jesus fragt selber mit einem Gefolgsmann an seiner Seite die beiden anderen: \u201eWas sucht ihr?\u201c \u2013 Da mischt sich Petrus ein und sagt: \u201eDas ist der Messias\u201c. Und wie wenn nun alle drei verstanden h\u00e4tten, was diese uns so fernen Worte bedeuten, reden sie Jesus an wie Sch\u00fcler ihren Meister, mit \u201eRabbi\u201c, was w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt \u201emein Lehrer\u201c hei\u00dft. Sie fragen Jesus: \u201eWo bist du zu Hause?\u201c Und Jesus antwortet mit einer Einladung: \u201eKommt und seht.\u201c<\/p>\n<p>So kurz die unscheinbare Geschichte, so ungeheuer inhaltsreich die mit ihr angesprochenen Symbole der Wege zu Gott, die auf die im Text gestellte Frage antworten: Was sucht Ihr?<br \/>\nDrei Titel, die von drei Leuten auf Jesus bezogen werden: Lamm Gottes, Messias,<br \/>\nRabbi. Drei Weisen, wie Gott erkannt werden kann: Suchen,fragen,aufbrechen.<\/p>\n<p>Gott suchen und finden wollen, die immer aktuelle Frage jedes Menschen auf der Suche nach dem Sinn seines und ihres Lebens. Und darum auch heute mit Recht unsere Frage, die es wert ist, in einer Predigt bedacht und ausgelegt zu werden.<br \/>\nZuerst also zu den Namen Jesu, dann zu den Schritten, Gott zu erkennen.<\/p>\n<p>Drei Menschen weisen mit drei verschiedenen Symbolen auf den Vertreter Gottes hin. Die Verschiedenartigkeit der Christustitel vereinigen sich in einer Symphonie der Erkenntnis. So verschieden die Menschen sind, die auf Jesus hinweisen, so unterschiedlich ist auch ihre Wahrnehmung, ihre Hoffnung, ein Fundament ihres Lebens gefunden zu haben. In dem vielstimmigen Konzert der Wahrheitsanpreiser ist dies eine leise Szene. Kein Anspruch auf die Wahrheit, sondern eine vorl\u00e4ufige Antwort auf dem gemeinsamen Weg der Suche nach dem, was uns unbedingt angeht. Wieder einmal der Ort, daraufhin zu weisen, dass es auch Johannes war und kein noch so kompetenter Religionskritiker wie Ludwig Feuerbach und kein Karl Marx, sondern die Bibel selbst es uns sagt: \u201eNiemand hat Gott je gesehen, aber der eingeborene Sohn hat ihn uns verk\u00fcndigt.\u201cDies ist der unmittelbare Zusammenhang unseres Textes (Joh.1,18). Menschen, die auf Jesus weisen, werden in ihrer vorl\u00e4ufigen Antwort auf die Suche nach Lebenserf\u00fcllung zu einer Gemeinschaft der Suchenden, derer, die mit verschiedenen Antworten dennoch gemeinsam auf Jesus sehen und aufgebrochen sind. Darum diese leise Szene und doch eine Symphonie der Erfahrung von Weite und Gr\u00f6\u00dfe Gottes, ein Wegweiser, der zugleich darauf hinweist, dass wir Gott durch Mensch und Mitmensch und in uns selbst Erkennen lernen m\u00fcssen, k\u00f6nnen, d\u00fcrfen. Darum die immer neue und erste Erkenntnis, die uns dieser schlichte Textabschnitt, der doch so wohl durchdacht ist, als eine Begegnungsgeschichte vermittelt. Wo wir suchen, hat Gott uns schon eingeladen, unseren Weg zu gehen und sehen zu lernen. Weil das Buch der Erfahrung mit Gott, weil die Bibel, davon spricht, bleibt es im Konzert der Wahrheitsanbieter wichtig: Wir k\u00f6nnen und sollen nicht auf das biblische Vokabular verzichten, auch wenn es tausend Versuche gibt, deren Bedeutung zu ver\u00e4ndern oder den Menschen, die sich an Gott orientieren, Worte und Symbole wegzunehmen. Das fromme Unschuldslamm zum Beispiel, das die kirchliche Tradition sogar selbst hervorgebracht hat, muss eben vom Schutt der Fr\u00f6mmigkeitstradition befreit und in der Lebensbedeutung einer Nachfolge Jesu immer neu verortet werden. F\u00fcr unsere pastorale Szene darf der biblische Zusammenhang nicht vernachl\u00e4ssigt werden. Das ist die harte Realit\u00e4t eines heimatlosen Propheten, der, weil er die Wahrheit sagt,zu Tode gebracht wird. Das ist der Ernst der Nachfolge, einem solchen Mann eigenst\u00e4ndig zu folgen und meine eigenen Worte und Ausdruck f\u00fcr meinen Lebensweg zu finden. \u201eIch sende euch\u201c &#8211; l\u00e4sst die Bibel an anderer Stelle Jesus sagen \u2013 \u201ewie Schafe unter die W\u00f6lfe\u201c. Sind Christen wirklich heute in andrer Lage?<\/p>\n<p>Ich jedenfalls f\u00fchle mich in diesem unseren Lande als einer, der sich unter Schw\u00e4chen bem\u00fcht sich an den lebenserhaltenden Werten der Wahrheit, der Achtsamkeit und der nachgehenden Sorge um seine Mitmenschen zu beteiligen. Aber ich komme mir eben als \u201edummes Schaf\u201c vor. Das Buch von U.Wickert mit dem zutreffenden Titel :\u201cDer Ehrliche ist der Dumme\u201c zeigt gen\u00fcgend Beispiele. Und dazu kommen dann noch die Kommentare auch lieber Zeitgenossen, ja du machst Dich ja selbst ungl\u00fccklich, wenn Du Dich d a r \u00fc b e r noch aufregst.<\/p>\n<p>Ja, ich rege mich dar\u00fcber auf. Ich \u00e4rgere mich \u00fcber die K\u00fcrzungen bei den Kleinen und die Sonderboni f\u00fcr die Gro\u00dfen in unsern angeblich so geldknappen Zeiten. Ja, ich finde Fragen nach der Diesseitigkeit christlicher Hoffnungen nicht \u00fcberfl\u00fcssig und ich finde die Ma\u00dfst\u00e4be, nach denen unsere junge Generation im Augenblick politisch behandelt wird, vor allem wegen des Mangels an Ausbildung ungerecht. Und finde es als Schlag ins Gesicht der christlichen Anschauung von der Taufe, die uns alle zu Kindern Gottes macht, wenn nur der Missbrauch der sozialen H\u00e4ngematte diskutiert, nicht aber die Probleme einer Gesellschaft ohne Arbeit angegangen werden. Da braucht es schon einen starken Impuls, den sozialen Frieden in dieser Gesellschaft, den Schalom des Messias, dennoch zu erhoffen. Der Weg der Gewaltlosigkeit durch \u00dcberzeugung und Beispiel und nicht durch Ellenbogenbenutzung scheint hoffnungslos zu sein in einer Gesellschaft, deren Motto zu lautet: ich geniesse, also bin ich.<\/p>\n<p>Ich bestehe darauf, es muss im Leben mehr als alles geben. Christliche Hoffnung auf einen Sinn unseres Lebens bleibt bestehen, wenn wir an den Hoffnungen des Messias, des Hoffnungstr\u00e4gers Gottes, festhalten. So sicher Gerechtigkeit, auch soziale, ein Ann\u00e4herungswert bleibt, so sicher macht es Sinn, sich in dieser Arbeit einzusetzen. Und dazu bedarf es eben auch der Anerkennung von Werten, wie sie Jesus, der Lehrer gelebt hat. Da finden wir dann in aller Gebrochenheit doch ein St\u00fcck Himmel auf dieser armen Erde, denn Gott geschieht, wo immer er gesucht und gelebt wird.<\/p>\n<p>Das eigentliche Hindernis ,Gott zu finden, ist doch unsere Angst, aufzubrechen.<br \/>\nDarum vermittelt der dritte Titel Jesu Rabbi ,Meister,Lehrer, zugleich auch Masst\u00e4be. Das Meister-Sch\u00fcler-Verh\u00e4ltnis nimmt Ma\u00df zu einer Nachfolge aus Einsicht, nicht aus Bevormundung: Komm und sieh, bis Du lernst, bei Dir selbst zu Hause zu sein. Dann wird es Dir auch nichts ausmachen, zu entdecken, dass gerade er ein Meister ist, der anders als Fuchs und Vogel keine H\u00f6hle und kein Nest haben muss, um zu Hause zu sein. Hat der In-sich-Ruhende doch begriffen, wenn alle Welt Gott geh\u00f6rt, wie kann ich dann nicht in ihr zu Hause sein, wenn ich zu Gott geh\u00f6re. Diese Weltsicht schafft dann keine abgeschlossenen Besitzgemeinschaften sondern die des gemeinsamen Suchens, wo man sich wieder erkennt als Geschwister; wie der Andreas unserer Begegnungsgeschichte seinen leiblichen Bruder Petrus wiederfindet auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Dann reicht es, sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens gegenseitig daran zu erkennen, dass alle Dinge in der Liebe Gottes geschehen sollen. Dann ist es in der Gemeinschaft der Suchenden selbstverst\u00e4ndlich, dass jede und jeder in seiner Lebenserfahrung ihre und seine Erfahrung mit Gott mit unterschiedlichen Worten und Begriffen bezeichnen darf und dass doch alle in der Orientierung auf den grossen Hinweiser zu Gott, das Lamm, den Messias, den Hoffnungstr\u00e4ger und den grossen Lehrer, den Rabbi, vereint sind.<\/p>\n<p>Diese gesammelten Erkenntnisse aus unserer pastoralen Begegnungsszene mit den J\u00fcngern, den folgebereiten Freunden Jesu, sind f\u00fcr uns insofern von Bedeutung, dass sie eben auf eine grosse Notwendigkeit hinweisen: aufzubrechen n\u00e4mlich aus den steinern gewordenen H\u00e4usern unserer Angst, den Gef\u00e4ngnissen unser Lebensgier. Aufzubrechen und zu suchen, zu fragen und zu kommen, wenn wir eingeladen werden. Und wie dieser Dreischritt geschieht, so \u00e4usserlich unbedeutend, in einer Geschichte der Begegnung mit unsern Mitmenschen, durch das Verlassen des Alten, wie aus dem Lehrhaus des Johannes, so wichtig ist doch das Verlassen unserer Vorstellung von Gott als dem Erhabenen, der hinter den Sternen wohnt. Christen suchen nach dem Gott der Mitmenschlichkeit, geh\u00f6ren zu denen, wie es die Braunschweiger Zeitung ver\u00e4chtlich \u00fcber den evangelischen Kirchentag in Hannover schrieb, \u201edie sich um den sozialen Kitt in der Gesellschaft bem\u00fchen\u201c.<\/p>\n<p>Gott begegnet uns eben auch anders, als wir es uns vorzustellen belieben. Und wer sagt denn nicht, dass vielleicht eine Zeit kommt, in der noch ernster der Weg des Lammes uns dazu bringen wird, die historischen Gottesh\u00e4user den Kunstliebhabern \u00fcberlassen zu m\u00fcssen, damit wir die Persongemeinschaft der Gottsuchenden nicht verfehlen?<\/p>\n<p>Mich jedenfalls macht diese Beschreibung von Nachfolgerschritten, suchen, fragen, kommen, um zu sehen sehr nachdenklich. Gemessen an diesen Schritten erscheint mir gut evangelisch vieles an unserer kirchlichen Praxis verbesserungs-oder theologisch gesprochen reformationsbed\u00fcrftig zu sein. Allein schon die geistliche Ausr\u00fcstung unserer Geistlichen und die der unstudierten Christinnen und Christen, die unendlich variierten Defizite der heute spirituell genannten F\u00e4higkeiten, in eigener Person Hinweiser auf Jesus zu sein, in dem wir Gott suchen und erfahren k\u00f6nnen. Die auch \u00f6kumenisch gesehen einmalige Belastung unserer Gemeindeleiter mit Gesch\u00e4ftsf\u00fchrert\u00e4tigkeiten verst\u00e4rken meine Suche nach einladender Autorit\u00e4t, nach gutem Gewissen, wirklich vor Ort ein `Komm und sieh!\u00b4 aussprechen zu k\u00f6nnen, weil wir gemeinsam unterwegs sind nach dem Zuhause Gottes.<\/p>\n<p>Darum lehrt mich diese Begegnungsgeschichte nicht nur mehr Achtung vor den Erfahrungen der GottSuchenden. Sie lehrt mich auch, die Vielstimmigkeit und die Unfertigkeit unserer Antworten auf die Frage nach Gott und dem Sinn unseres Lebens ernst zu nehmen. Sie lehrt mich drittens mitten im Alltag, wie ihn unsere Bibelgeschichte zeigt, die M\u00f6glichkeit zu verfolgen, durch Menschen zu Gotteserkenntnis gef\u00fchrt zu werden, die allein die Erfahrung des gemeinsamen Suchens verbindet. Die grossen Worte Lamm Gottes, Messias, Rabbi sind starke Hinweise darauf, dass sich ein Gottfinden nicht durch Haben und Verbrauchen, sondern durch ein Aufbrechen und Auf-den-Weg-Machen erf\u00fcllen wird. Der eigentliche Schritt aus dem Tal der Unzufriedenheit in Deutschland besteht ja auch meiner Erfahrung nach nicht im Reden, sondern &#8211; um es wieder einmal mit Bonhoeffer zu sagen &#8211; durch die Tat: \u201cNicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen, nicht im M\u00f6glichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen, nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.\u201c<\/p>\n<p>Geht uns das Lamm Gottes voran, begleitet uns die Hoffnung auf den Vollender der Gottesherrschaft und lehrt uns die verzeihende Liebe des Rabbi Jesus miteinander zu sein, so werden wir schon den Sinn unseres Lebens entdecken. Dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut, und durch ihn lernen wir, ihm bei uns zu Haus zu begegnen. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Joachim Goeze<br \/>\nAm Schiffhorn 10<br \/>\n38124 Braunschweig<br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><a href=\"mailto:joachim.goeze@web.de\">joachim.goeze@web.de<\/a><\/span> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Sonntag nach Trinitatis | 26. 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