{"id":10608,"date":"2005-07-07T19:49:14","date_gmt":"2005-07-07T17:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10608"},"modified":"2025-07-10T11:20:02","modified_gmt":"2025-07-10T09:20:02","slug":"jesaja-2-1-5-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-2-1-5-2\/","title":{"rendered":"Jesaja 2, 1-5"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">8. Sonntag nach Trinitatis | 17. Juli 2005 |\u00a0Jesaja 2, 1-5 | Jasper Burmester |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nder vorgeschlagene Predigttext f\u00fcr diesen 8. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest steht am Anfang des Jesajabuches. Dort steht:<\/p>\n<p><em>1 Dies ist&#8217;s, was Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat \u00fcber Juda und Jerusalem:<br \/>\n<\/em><em>2 Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, h\u00f6her als alle Berge und \u00fcber alle H\u00fcgel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen,<br \/>\n<\/em><em>3 und viele V\u00f6lker werden hingehen und sagen: Kommt, la\u00dft uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, da\u00df er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.<br \/>\n<\/em><em>4 Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele V\u00f6lker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spie\u00dfe zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu f\u00fchren.<br \/>\n<\/em><em>5 Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, la\u00dft uns wandeln im Licht des HERRN!<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>es gibt f\u00fcr mich eine pers\u00f6nliche und eine kollektive Geschichte mit diesen Worten Jesajas. Pers\u00f6nlich hat mich diese Vision des Propheten lange Zeit begleitet und best\u00e4rkt, und diese Vision einer gewaltfreien Welt, in der Schwerter zu Pflugscharen und Spie\u00dfe zu Rebmessern umgewandelt werden und niemand mehr das Soldatenhandwerk erlernt, hat mir als 18 j\u00e4hrigem bei meiner Verweigerung der Milit\u00e4rdienstes viel Kraft und Motivation gegeben. Die Monate des Zivildienstes hindurch gaben sie mir gerade auch in den Stunden der Zweifel, ob mein Weg der richtigere gewesen sei &#8211; der bequemere war es gewiss nicht- Auftrieb und innere Sicherheit, doch im Sinne des Glaubens entschieden zu haben. Das ist meine Geschichte mit &#8222;Schwerter zu Pflugscharen&#8220;.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es aber auch eine kollektive Geschichte mit diesen Worten Jesajas: In der kollabierenden DDR, etwa seit Mitte der 80ger Jahre, wurde ein kleiner, wei\u00dfer, runder Stoffaufn\u00e4her, getragen von friedensbewegten, manchmal christlichen, immer aber oppositionellen Jugendlichen zu einem Symbol des m\u00f6glich gewordenen Widerstandes. Darauf standen die Worte: Schwerter zu Pflugscharen. Wer diesen Sticker offen trug, und das waren nicht wenige, riskierte Verhaftung, \u00c4rger in der Schule und auf der Arbeit oder das Verbot durch die Transportpolizei, einen Zug zu benutzen.<\/p>\n<p>Die Geschichte ist weitergegangen und wir wissen, was sie gebracht hat: Die DDR ist von der politischen Landkarte verschwunden und bei ihrem friedlichen Untergang haben zwei Rufe des Volkes eine wichtige Bedeutung erlangt: Wir sind das Volk ! und Keine Gewalt ! so t\u00f6nte es damals aus Berlin und Leipzig, Rostock und Dresden.<\/p>\n<p>Damals empfand ich eine gro\u00dfe Hoffnung f\u00fcr diese zerrissene Welt, der kalte Krieg war vorbeigegangen, ohne in einen hei\u00dfen Krieg umzuschlagen und auf beiden Seiten der ehemals unvers\u00f6hnlichen Machtbl\u00f6cke begann man, R\u00fcstungsg\u00fcter planm\u00e4\u00dfig zu verschrotten, also: die modernen Schwerter in N\u00fctzliches umzuwandeln. Hoffnungen tauchten auf, eine neue Weltordnung m\u00f6ge sich als tragf\u00e4hig erweisen, es w\u00fcrde das Wirklichkeit werden, was Carl-Friedrich von Weizs\u00e4cker &#8222;Weltinnenpolitik&#8220; genannt hat. &#8222;Schwerter zu Pflugscharen&#8220; &#8211; die Vision der Propheten Jesaja und Micha schien pl\u00f6tzlich in greifbare N\u00e4he ger\u00fcckt.<\/p>\n<p>Aber das ist jetzt alles schon ziemlich lange her. Wir wissen, dass es zwar staunenswerte Ver\u00e4nderungen gegeben hat, aber eben auch eine Vielzahl von Kriegen und B\u00fcrgerkriegen, Scharm\u00fctzeln und Konflikten, die uns nicht unbehelligt lassen, sondern mit betreffen &#8211; immer wieder fallen auch deutsche Soldaten unserer Beteiligung an friedensichernden Eins\u00e4tzen zum Opfer. Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht mit den neuesten Opferzahlen aus dem Irak konfrontiert werden.<\/p>\n<p>Die Erf\u00fcllung der Vision des Jesaja und Micha scheint weiter entfernt denn je.<br \/>\nStimmt das ?<br \/>\nEs stimmt &#8211; im Blick auf unsere heutige Welt.<\/p>\n<p>Zugleich stimmt es nicht &#8211; denn die Botschaft Jesajas war nicht: Schwerter zu Pflugscharen, dann wird der Friede schon kommen ! Jesaja argumentiert tiefer und ist realistischer. Es redet nicht einer konfliktfreien, friedlichen Paradies-Welt das Wort. Er entwirft in seiner Vision eine Welt, die Konflikte anders l\u00f6st, eben ohne Schwerter und Speere und ihre modernen Nachfolger. Eines Tages, so sagt uns der Prophet, eines Tages werden sich die V\u00f6lker und Nationen um einen gerechten Schiedsrichter sammeln, der ihre Streitigkeiten nach Anh\u00f6rung in Gerechtigkeit schlichtet. Zu Jahwe, dem Gott Israels werden sie kommen, nach Jerusalem, auf den Zion. <em>&#8218;Auf, lasst uns hinaufsteigen zum Jahweberg, zum Haus des Gottes Jakobs, dass er uns belehre \u00fcber seine Wege und wir wandeln in seinen Pfaden! Denn von Zion geht Weisung aus und das Wort Jahwes von Jerusalem. Und er wird Recht sprechen zwischen den V\u00f6lkern und sich als Mittler einsetzen f\u00fcr viele Nationen.&#8216;<\/em> Erst nach diesem Entwurf einer alternativen Konfliktregelung folgt der ber\u00fchmte Satz von der Konversion des Kriegsger\u00e4ts in n\u00fctzliche Gegenst\u00e4nde: Schwerter zu Pflugscharen, Spie\u00dfe zu Winzermessern. Erst dann, wenn dieser alternative Weg der Streitschlichtung begangen werden wird, wird niemand mehr das Kriegshandwerk lernen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ich will diese Thematik aber noch einmal im Licht einer anderen biblischen Weisheit betrachten, die da hei\u00dft: <em>Friede ist Frucht der Gerechtigkeit.<\/em> (Jesaja 32, 17)<\/p>\n<p>Anders gesagt: Ohne Gerechtigkeit ist Friede kein Friede, sondern lediglich die zeitweilige Abwesenheit von Gewalt. Dass dieser Satz wahr ist, k\u00f6nnen wir an den Konfliktherden dieser Welt sehen, aber auch auf jedem Kinderspielplatz an der Sandkiste beobachten: Wenn es da Streit gibt, sagen wir zwischen Hans und Grete um eine Schaufel, dann kann ich als besorgter Vater versuchen, diesen Streit zu schlichten.<\/p>\n<p>1. M\u00f6glichkeit: Ich kann mich hinstellen und zuschauen. Irgendwann h\u00f6rt es ja wieder auf, und dabei allenfalls die Beulen und Schrammen versorgen und die Tr\u00e4nen trocknen. Das ist im politischen Raum das Prinzip der Nichteinmischung mit anschlie\u00dfender sogenannter humanit\u00e4rer Hilfe.<\/p>\n<p>2. M\u00f6glichkeit: Ich kann diese Schaufel einem der beiden zusprechen und meine Entscheidung durchsetzen. Dann ist erstmal Ruhe, aber kein Friede. Der Streit ist nur ausgesetzt und wird bei n\u00e4chster sich bietender Gelegenheit wieder ausbrechen. In der politischen Welt war das die l\u00e4ngste Zeit die Methode, zwischen den europ\u00e4ischen M\u00e4chten die Beute zu verteilen, zwei Weltkriege haben uns davon kuriert.<\/p>\n<p>3. M\u00f6glichkeit: Ich kann den Gegenstand des Streites, die Schaufel, aus dem Verkehr ziehen, dann herrscht Gerechtigkeit &#8211; und ein z\u00e4hneknirschender Friede &#8211; durch gleich verteilten Mangel. In der realen Welt gibt es die Supermacht, die das wirklich kann, seit dem 11. September 2001 nicht mehr, wenn es sie denn je gegeben hat.<\/p>\n<p>Oder ich beschaffe als 4. M\u00f6glichkeit einen gleichwertigen Gegenstand, so dass beide versorgt sind (am besten wirken zwei absolut gleichartige Schaufeln, Bagger, B\u00e4lle, oder was auch immer), dann herrscht Friede dank Gerechtigkeit durch gleich verteilten Wohlstand. Das w\u00e4re der optimale Weg, wenn denn die G\u00fcter dieser Erde unbegrenzt vermehrbar w\u00e4ren. Wir werden ihn als Weltgemeinschaft nur gehen k\u00f6nnen, wenn wir im Nordwesten dieses Globus von unserem Wohlstand mehr abgeben, als uns lieb ist.<\/p>\n<p>Friede ist Frucht der Gerechtigkeit. Anders geht es nicht, ob auf dem Kinderspielplatz oder an den Konfliktherden dieser Welt.<\/p>\n<p>Wenn wirklicher Friede die Frucht, das Ergebnis der Gerechtigkeit, einer gerechten Weltordnung mit gerechter Verteilung der Chancen und Risiken, G\u00fcter und Werte ist, dann ist dieser Friede nicht in Sicht.<\/p>\n<p>Also: Kopf in den Sand und weitermachen wie bisher? Oder den Rausch des schwindenden Wohlstands zu Ende leben und dann Gute Nacht?<\/p>\n<p>Das Prophetenwort des Jesaja legt diese Resignation nicht nahe. Es verspricht nichts f\u00fcr jetzt und gleich, sondern es hei\u00dft: <em>Es wird sein zur letzten Zeit<\/em>, dass diese geschaute Vision eines g\u00fctigen Weltenrichters, der allen Streit friedlich beilegen l\u00e4sst, wirklich werden soll. Bis dahin ist ein weiter Weg, der trotzdem mit diesem klaren Ziel begangen werden soll, getrost und unverzagt: <em>Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, la\u00dft uns wandeln im Licht des HERRN!<\/em> Das hei\u00dft: Das Ziel ist klar, nun sollen wir darauf zu steuern. Dazu aufgerufen sind, die \u201ezum Hause Jakobs\u201d geh\u00f6ren, f\u00fcr den Propheten das Volk Israel, das Volk des ersten Bundes, heute, nach Christus, auch die, die zum Volk des neuen Bundes geh\u00f6ren, also auch wir Christinnen und Christen.<\/p>\n<p>Die eine Kirche, die wir im Glaubensbekenntnis bekennen, ist in der realen Welt gespalten, getrennt in viele Kirchen. Von vielen traurigen R\u00fcckschl\u00e4gen abgesehen gehen diese Kirchen aufeinander zu, sind im Gespr\u00e4ch, lernen miteinander und voneinander, zumindest untereinander \u201eden Krieg nicht mehr zu lernen\u201d, sondern einander respektvoll zu begegnen. So liegt in der \u00d6kumene eine gro\u00dfe Hoffnung f\u00fcr die ganze Welt, ein Beispiel f\u00fcr Entfeindung und Vers\u00f6hnung Menschen unterschiedlicher Konfessionen und Religionen zu sein. Die vielen kleinen Schritte auf diesem Weg m\u00f6gen uns m\u00fchsam und auch langsam vorkommen, aber sie sind unser Auftrag. Das Ziel ist klar:<\/p>\n<p><em>Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, h\u00f6her als alle Berge und \u00fcber alle H\u00fcgel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen, und viele V\u00f6lker werden hingehen und sagen: Kommt, la\u00dft uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, da\u00df er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele V\u00f6lker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spie\u00dfe zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu f\u00fchren. <\/em><\/p>\n<p>Es wird sein. Jesaja war davon \u00fcberzeugt, Micha war es, Jesus war es. Es wird sein, der Tag des Herrn kommt. Gott sei Dank. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>Jasper Burmester<br \/>\n<a href=\"mailto:JasperBu@aol.com\">JasperBu@aol.com <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. Sonntag nach Trinitatis | 17. Juli 2005 |\u00a0Jesaja 2, 1-5 | Jasper Burmester | Liebe Gemeinde, der vorgeschlagene Predigttext f\u00fcr diesen 8. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest steht am Anfang des Jesajabuches. 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