{"id":10610,"date":"2005-07-07T19:49:27","date_gmt":"2005-07-07T17:49:27","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10610"},"modified":"2025-07-10T11:16:17","modified_gmt":"2025-07-10T09:16:17","slug":"isaiah-21-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/isaiah-21-5\/","title":{"rendered":"Jesaja 2, 1-5"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">8. Sonntag nach Trinitatis | 17. Juli 2005 |\u00a0Jesaja 2, 1-5 | Reinhard Weber |<\/span><\/b><\/h3>\n<p><strong>V\u00f6lkerwallfahrt zum Zion und eschatologisches Friedensreich<\/strong><\/p>\n<p>UT Isaiah 2:1 Dies ist&#8217;s, was Jesaja, der Sohn des Amoz, geschaut hat \u00fcber Juda und Jerusalem: 2 Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des HERRN Haus ist, fest stehen, h\u00f6her als alle Berge und \u00fcber alle H\u00fcgel erhaben, und alle Heiden werden herzulaufen, 3 und viele V\u00f6lker werden hingehen und sagen: Kommt, la\u00dft uns auf den Berg des HERRN gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, da\u00df er uns lehre seine Wege und wir wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. 4 Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen viele V\u00f6lker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spie\u00dfe zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu f\u00fchren. 5 Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, la\u00dft uns wandeln im Licht des HERRN!<\/p>\n<p>Der Predigttext f\u00fcr diesen Sonntag ist ein locus classicus, ein ber\u00fchmtes, klassisches St\u00fcck Bibel, ein zentrales, bekanntes Segment, in dem sich Grundlinien atl. Theologie konzentriert finden, wie in einem Nucleus kondensiert, und darum wird hier besonders offensichtlich, wie es mit den dort zum Ausdruck gebrachten Theologoumena, diesen Fundamentalaussagen altj\u00fcdisch-jesajanischer Gottes- und Weltauffassung, heute in unserem Leben und Glauben als europ\u00e4ische Christen des 21. Jahrhunderts eigentlich steht, also wo wir stehen, wie es um uns und unseren Glauben, unsere Gottes- und Weltauffassung denn steht. Wir k\u00f6nnen uns in diesen biblischen Zeilen des ersten Jesaja wie in einem Brennglas zusammengefa\u00dft spiegeln.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst, unser Text hat ein klares Profil: zwei Aspekte oder Hauptaussagen sind in ihm auf eine dritte Kernaussage hin ausgelegt bzw. werden von ihr grundgelegt und bestimmt. Auf ihr ruht das eigentliche Gewicht des Textes, sie bildet seinen Ausgangspunkt.<\/p>\n<p>\u00dcblicherweise wird sie mit dem Stichwort der Zionstheologie benannt. Damit ist gemeint, da\u00df der heilige Berg in Jerusalem, der Zion, den Kulminations- und Verdichtungspunkt eines bestimmten Glaubens, einer bestimmten Hoffnung, einer ganz spezifischen Gottesorientierung bildet. D.h., die ursprl. rein topographische Bezeichnung f\u00fcr die von David eingenommene Jebusiterburg auf der S\u00fcdh\u00e4lfte des Osth\u00fcgels von Jerusalem (2. Sam 5,6ff) hatte bald ihren lediglich geographischen Sinn verloren bzw. hinter sich gelassen und war besonders in prophetischer Zeit zu einer eminenten theologischen Kategorie avanciert, die f\u00fcr die Stadt als ganze stehen konnte und so noch in unserem bekannten Weihnachtslied firmiert (&#8222;Tochter Zion&#8220;). Unter diesen Voraussetzungen werden nun mit ihr ganz bestimmte Heilshoffnungen verbunden, die in unserem Text sich in die klassische Form der miteinander in Zusammenhang stehenden Erwartungen einerseits der V\u00f6lkerwallfahrt zum Zion und andererseits des eschatologischen, des endzeitlichen Friedensreiches umgesetzt haben, welche sich mithin auf der Grundlage und unter Voraussetzung der Zionstheologie erheben.<\/p>\n<p>Das also sind &#8211; kurz zusammengefa\u00dft &#8211; die drei Komponenten, mit denen wir es in dem heutigen Predigttext zu tun haben. Schauen wir nun etwas genauer hin.<\/p>\n<p>Was hat es mit dem Zion und seiner Bedeutung auf sich?<\/p>\n<p>Noch in der Richterzeit war Jerusalem eine heidnische Stadt gewesen (Ri 19,11f), die die Israeliten bei ihrem Einzug ins &#8222;Gelobte Land&#8220; nicht hatten erobern k\u00f6nnen (Ri 1,21); erst dem listigen David erlag ihre Widerstandskraft, der sie forthin zu seiner pers\u00f6nlichen &#8222;Stadt Davids&#8220; und damit zum politischen Zentrum des unter seiner K\u00f6nigsherrschaft entstehenden und aufbl\u00fchenden Gro\u00dfreiches machte. Indem er \u00fcberdies die zuvor in Silo befindliche Bundeslade, das gemeinsame Heiligtum des Zw\u00f6lfst\u00e4mmevolkes, nach hier \u00fcberf\u00fchrte (2. Sam 6), gab er seiner pers\u00f6nlichen Eroberung und Besitzung auch den Charakter der religi\u00f6sen Kapitale, der noch dadurch befestigt wurde, da\u00df der Prophet Nathan im Namen Gottes ihm die Fortdauer seines K\u00f6nigshauses garantiert (2. Sam 7) und das Wohnen Jahwes im von seinem Sohn zu erbauenden Tempel geweissagt hatte, den Salomo dann auch alsbald realisierte (1. K\u00f6n 6-8). Damit ist die besondere, ja einzigartige Stellung Zion-Jerusalems in Israel gesichert und befestigt. In ihm hat das Volk seine politische und religi\u00f6s-kulturelle Einheit. Dementsprechend wird in der atl. Tradition h\u00e4ufig davon gesprochen, da\u00df sich der Gott Israels als seine irdische Wohnung den Zion und hier den Tempel erw\u00e4hlt hat (Ps 78,68f; ), so paradigmatisch etwa in Ps 132,13-18:<\/p>\n<p>Denn der HERR hat Zion erw\u00e4hlt, und es gef\u00e4llt ihm, dort zu wohnen. 14 \u00bbDies ist die St\u00e4tte meiner Ruhe ewiglich; hier will ich wohnen, denn das gef\u00e4llt mir. 15 Ich will ihre Speise segnen und ihren Armen Brot genug geben. 16 Ihre Priester will ich mit Heil kleiden, und ihre Heiligen sollen fr\u00f6hlich sein. 17 Dort soll dem David aufgehen ein m\u00e4chtiger Spro\u00df, ich habe meinem Gesalbten eine Leuchte zugerichtet; 18 seine Feinde will ich in Schande kleiden, aber \u00fcber ihm soll bl\u00fchen seine Krone.\u00ab<\/p>\n<p>Da findet sich schon alles zusammen, der Erw\u00e4hlungsgedanke, der sowohl dem Zion als auch den Davididen gilt und in der Messiasverhei\u00dfung seinen H\u00f6hepunkt hat.<\/p>\n<p>Nun, mit Jerusalem und dem Zion wie auch mit den Davididen hat es ja dann im Verlaufe des jahrhundertelangen Geschichtsdramas seine eigene Bewandtnis gehabt, auf deren ersten Teil schon der erste Jesaja zur\u00fcckblicken kann. Das sp\u00e4tere vielfach katastrophische Geschick konnte er allerdings noch nicht ahnen. Und dennoch schaut er schon weit voraus, weiter im Grunde als alles geschichtliche Geschehen seiner Natur nach je reichen kann. Er schaut in die &#8222;letzte Zeit&#8220;, in die Endzeit, oder genauer noch: in das Ende der Zeit.<\/p>\n<p>Die dauernde Bedrohtheit der Stadt und des Tempels soll dann ein Ende nehmen, in irrealer, die faktische irdischen Zust\u00e4nde \u00fcberfliegender Vision wird der Zion nicht nur zum Mittelpunkt der Welt, sondern auch zum h\u00f6chsten Berg \u00fcberhaupt, der \u00fcber alles Weltliche erhaben ist, der herausragt, der alles andere \u00fcberragt. Und zu dieser zentralen Gestalt pilgern nun alle V\u00f6lker der Erde, um dort die neue Thora Jahwes, des Gottes Israels, zu h\u00f6ren und zu lernen, die auf dem Zion offenbart wird. Er ist der Offenbarungsort der Endzeit f\u00fcr die ganze Menschheit. Und Inhalt und Sinn und Verwirklichungsgestalt dieser neuen, universalen Thora wird schlie\u00dflich das kosmische Friedensreich sein, in welchem Krieg ein Ungedanke, eine Unwirklichkeit wird, weil selbst die Werkzeuge des Krieges nun zu Friedensmitteln transformiert werden, ausgedr\u00fcckt in dem ber\u00fchmten Bild des Umschmiedens von Schwertern zu Pflugscharen. Kriegskunst wird zum Anachronismus, Generalst\u00e4be und F\u00fchrungsakademien haben ausgedient. Diesen Traum tr\u00e4umt Jesaja mit Blick auf den Zion, und man kann darin erkennen, von welcher \u00fcberragenden Bedeutung f\u00fcr ihn diese Zionsorientierung ist, da\u00df er ihr noch in den \u00fcberfliegendsten, geschichtstranszendentesten Bildern Tribut zollt und die israelitische Monolatrie zum universalen Monotheismus hin durchst\u00f6\u00dft, also den Eingottglauben zum Alleingottglauben \u00fcberh\u00f6ht.<\/p>\n<p>Zwar fehlen bei ihm noch die sp\u00e4ter und ansonsten nicht seltenen massiven Bedrohungen und Erniedrigungen, ja auch Vernichtungsorgien gegen\u00fcber den herzukommenden V\u00f6lkern, welche in einer Art letztem heiligen Krieg besiegt, niedergerungen, gedem\u00fctigt und teilausgerottet werden, um dann in ihren Resten Israel zu knechtischem Dienst verpflichtet zu werden, aber dennoch wird man auch hier den mindestens latent usurpatorischen Ton, und sei er auch noch so grandios und positiv verbr\u00e4mt und \u00fcberh\u00f6ht, nicht ganz \u00fcberh\u00f6ren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber selbst wenn man einmal davon absieht, so wirkt dieses Gesamtbild im Raum des postmodernen Gegenwartsbewu\u00dftseins doch wie das geschichtstheologische Relikt einer anderen, fremden, vergangenen Epoche, in welcher man noch utopische Hoffnungen hegte, welche der nachgeschichtliche Mensch souver\u00e4n-resigniert abgelegt und auf den M\u00fcllhaufen der Geschichte geworfen hat, in die &#8222;Zeit der gro\u00dfen Erz\u00e4hlungen&#8220;, die Kindheitsepoche der Menschheit, als man den M\u00e4rchen der Priester und Philosophen noch Glauben schenkte und sich von Illusionen einer unbefriedigten Phantasie bet\u00f6ren lie\u00df, welche u.a. eben auch dem Traum der Abschaffung des Krieges huldigte. Ja, die Bilder m\u00f6gen gro\u00dfartig sein, sie sind in der Geschichte der Menschheit ja auch immer wieder hervorgezogen worden, haben das Leitvorstellungen gedient, hier und dort auch ihre eminente, wirklichkeitsver\u00e4ndende Kraft entfaltet, aber heute doch eher in die Sph\u00e4re der Randgruppenexistenzen verdr\u00e4ngt, marginalisiert.<\/p>\n<p>Und liebe Zeit, am Zion herrscht heutzutage alles andere als eitel friedlicher Sonnenschein, keine sch\u00f6ne, harmonische Zusammenkunft der Nationen, nein, der Berg ist zutiefst gespalten, ist ein dauernder Streitapfel zwischen den V\u00f6lkern, von Schwertergeklirr durchdrungen, gesichert von schwer bewaffneten milit\u00e4rischen Posten, von der Einheit und Einzigkeit eines gemeinsam angebeteten Gottes ganz zu schweigen. Wo ist die Zeitansage des fr\u00fchen Jesaja geblieben, worauf soll man warten?<\/p>\n<p>Handelt es sich bei ihr nicht um ein nie verwirklichtes, ein geschichtlich nimmer zu verwirklichendes utopisches Ideal, aus \u00fcbergeschichtlichen Tr\u00e4umen geboren?! Nach dem Prinzip des sch\u00f6nen Satzes konstruiert: &#8222;Ideale sind wie Sterne, man kann sie nicht auf die Erde holen, aber man kann zu ihnen aufschauen und sich an ihnen orientieren.&#8220;<\/p>\n<p>Das kann man so sehen: Gott ist im Himmel, und du bist auf Erden.<\/p>\n<p>Entscheidend aber ist wohl der Vers 5, dieses letzte kleine S\u00e4tzchen zum Schlu\u00df. Es stellt eine Wendung weg von den ideierten Tr\u00e4umen dar, und es kommt ganz trocken und selbstverst\u00e4ndlich und n\u00fcchtern daher, fast beil\u00e4ufig, ganz unprophetisch, ganz visionslos, wenig gro\u00dfartig, unpr\u00e4tenti\u00f6s, zeitlich, nicht endzeitlich:<\/p>\n<p>Kommt nun, ihr vom Hause Jakob, la\u00dft uns wandeln im Licht des HERRN!<\/p>\n<p>Im Licht des Herrn, auch angesichts der Nachtseite der Geschichte, die ja in der Kreuzesnacht Jesu auch als Nachtseite Gottes erkennbar geworden ist, als sein ungr\u00fcndiger Grund, der sich in den dunklen Schatten der Menschengeschichte spiegelt. Ja, es ist ein furchtbares Wissen um das Zwielicht, welches die Gottheit in ihren geschichtlichen Erscheinungsformen umspielt, und um die Abgr\u00fcnde des Menschen, die sich dem zweiten Blick er\u00f6ffnen! Die Postmoderne wei\u00df das, und sie hat ihre Konsequenzen daraus gezogen, sie hat ja so viel hinter sich, und sie wei\u00df mit Walter Benjamin auch: da\u00df es immer so weitergeht, ist die eigentliche Katastrophe. Insofern ist ihr resignatives anything goes, ihre geschichtlose Immanenz, ihr spielerisches Durchprobieren von Allem und Jedem, ihr Unernst, ihre Funbetontheit ein wortloser Schrei, der auf seine Weise den Schrei Jesu aus der Gottverlassenheit des Kreuzes heraus nach dem verlassenden Gott artikuliert und wiederholt und damit deutlich macht, das dies der Schrei ist, der seither durch die Geschichte gellt und noch in seinen unsichtigsten Verpuppungen die Zukunft offen h\u00e4lt, denn er ist noch nicht beantwortet. Es ist noch unklar, was aus ihm werden wird. In ihm steckt der zuk\u00fcnftige Gott, der sich als solcher noch erweisen mu\u00df, der noch wird, der weder mit dem Menschen noch mit sich schon zuende ist. Dieser Schrei \u00f6ffnet die Geschichte, die Menschengeschichte im Blick auf die Geschichte Gottes mit ihr. Er zeigt die prophetische Dimension der Geschichte an, indem er die Frage stellt, ob diese Welt endg\u00fcltig von Gott verlassen ist? Was aus ihm, was aus ihr werden wird, steht noch dahin. Schon der erste Jesaja hat die darin liegende Frage gestellt und sie vision\u00e4r beantwortet. Die Geschichte ist weiter und \u00fcber ihn hinweg gegangen, und dennoch kommt sie auch immer wieder bei ihm an.<\/p>\n<p>An uns ist es nur, die Frage offenzuhalten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und wir als Christen k\u00f6nnen das, indem wir seinem letzten kleinen S\u00e4tzchen Folge leisten, dieser unscheinbaren Aufforderung:<\/p>\n<p>Kommt nun, la\u00dft uns wandeln im Licht des HERRN!<\/p>\n<p>Denn die f\u00fcr den geschichtlich begrenzten Blick des Menschen undurchdringliche und unhintergehbare Verborgenheit Gottes im Weltgeschehen und die damit einhergehende Erfahrung der Distanz der faktischen Geschichte von ihrem utopischen Ziel wie von ihrem theologischen Grund, und f\u00fcr beides steht der Zion, hat f\u00fcr den Glauben des Christen der Gott Jesu, der sich im irdischen Geschick seines Mandatars an die Welt ent\u00e4u\u00dfert hat und selbst unter das Schicksal der Welt als Welt, und d.h. in die Gottverlassenheit ohnm\u00e4chtiger Liebe getreten ist, auf sich genommen. Damit aber verweisen beide, indem sie als Handeln und Erleiden Gottes identifizierbar werden, auf eben nichts anderes als auf ihn selbst, will hei\u00dfen auf die endliche Durchsetzung seiner Gottheit. Denn seine Selbstent\u00e4u\u00dferung im Geschick Jesu von Nazareth als Verlassen des Sohnes hat ja die Form der Selbstverlassenheit. Darum weist sein Wirken in Jesus und eben auch noch in dessen Kreuz in der Weise der Verborgenheit auf ihn selbst zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Kreuz ist die Signatur der geschichtlichen Welt, aber es ist auch das Signal Gottes f\u00fcr sein Dabeisein und sein Zuvor- und Danachsein, damit aber ist es Licht, Licht, in dem man wandeln kann, ohne zu sehen, n\u00e4mlich ohne schon zu sehen, wie Gott ent\u00e4u\u00dferungslos in unverstellter, unverh\u00fcllter Klarheit auf die Welt wartet, einer Klarheit, die sein gro\u00dfer Vorbehalt ist gegen\u00fcber der Sch\u00f6pfung von ihrem Beginn an. Es ist dieser Vorbehalt Gottes, der uns zur\u00fcckverweist aus der Zuk\u00fcnftigkeit dieser endzeitlichen Offenbarung Gottes in sein weltlich verh\u00fclltes Handeln, dem wir durch die Form des Glaubens als Gestalt der g\u00f6ttlichen Verhei\u00dfungsgeschichte mit uns zu entsprechen haben, der Verhei\u00dfung n\u00e4mlich, da\u00df Gott einst seinen seit der Sch\u00f6pfung geltenden Vorbehalt, ihn selber in seiner ganzen unverstellten Gottheit zu schauen, aufheben wird.<\/p>\n<p>Bis dahin aber gilt:<br \/>\nKommt nun, la\u00dft uns wandeln im Licht des HERRN!<\/p>\n<p>Amen!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Priv.-Doz. Dr. Reinhard Weber<br \/>\n<a href=\"mailto:weber@esg-marburg.de\">weber@esg-marburg.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. Sonntag nach Trinitatis | 17. 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