{"id":10646,"date":"2005-08-07T19:49:16","date_gmt":"2005-08-07T17:49:16","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10646"},"modified":"2025-07-10T15:03:38","modified_gmt":"2025-07-10T13:03:38","slug":"jesaia-29-17-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaia-29-17-24\/","title":{"rendered":"Jesaja 29, 17- 24"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">12. Sonntag nach Trinitatis | 14. August 2005 |\u00a0Jesaja 29, 17- 24 | Reiner Kalmbach | <\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde: in der Bibel begegnen wir immer wieder der Verheissung einer neuen Welt und eines neuen Himmels. Ja sie ist geradezu wie ein Grundton der st\u00e4ndig mitschwingt, der mal deutlich h\u00f6rbar wird und dann wieder scheinbar verschwindet.<\/p>\n<p>Nun w\u00fcrde ich Sie gerne fragen: glauben Sie an diese Verheissung?, glauben Sie, dass mehr dahinter steckt, als eine simple \u201cDurchhalteparole\u201d, wie sie von der Kirche jahrhundertelang gepredigt wurde, um das \u201cVolk\u201d zahm und unm\u00fcndig zu halten? Da werden Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet, da liegen Schafe und L\u00f6wen friedlich beeinander, Tr\u00e4nen werden getrocknet (f\u00fcr immer!), es gibt kein foltern und kein morden mehr, Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung geh\u00f6ren in die Vergangenheit\u2026, ja selbst der Tod wirft seinen dunklen Schatten nicht mehr \u00fcber die Menschheit.<\/p>\n<p>Angesichts des Elendes und der zunehmenden Ungerechtigkeit in der Welt und der mehr als d\u00fcsteren Zukunftsaussichten, was unseren Planeten anbelangt, w\u00e4ren unsere Zweifel durchaus verst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Auch am heutigen Sonntag will uns ein Wort leiten das von einer anderen, neuen Welt spricht, von einer grossen Wandlung: vom \u201cJetzt-Zustand\u201d zu einem neuen, so dass unser Heute bereits zur Vergangenheit geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>Textlesung<\/strong><\/p>\n<p>Der erste Gedanke der mir durch den Kopf ging, als ich das Wort des Propheten las, war: <strong>Gott liebt seine Welt! <\/strong><\/p>\n<p>Und dann ist da dieses Erlebnis das mich nicht mehr zur Ruhe kommen l\u00e4sst: vor einiger Zeit besuchte ich eine kleine Gemeinschaft von Indigenas, wie sie hier im S\u00fcden Argentiniens existieren. Sie geh\u00f6ren zum Volk der \u201cMapuche\u201d. Von der asphaltierten Hauptstrasse f\u00fchrte mich ein steiniger und schmaler Weg hinein in die Bergwelt der Anden. Nach einer Stunde Fahrt tauchten ein paar verwahrloste H\u00fctten auf. Schliesslich hielt ich vor dem \u201cGemeinschaftshaus\u201d, ein alter Lehmbau mit grossen L\u00f6chern im Dach und durch die Ritzen der Mauern pfeifte der eiskalte patagonische Wind. Es ist Winter und die Temperaturen liegen weit unter Null Grad. Im Gemeinschaftshaus stehen die Menschen um einen kleinen Kanonenofen, es sind M\u00fctter mit S\u00e4uglingen, kleine Kinder, barfuss und in kurzen Hosen, alte Menschen\u2026, junge M\u00e4nner stehen etwas abseits in einer d\u00fcsteren Ecke. Die Situation stimmt mich traurig\u2026<\/p>\n<p>Man hatte mich eingeladen, um \u00fcber Glaube und Politik zu sprechen. In Argentinien ist Wahljahr und in diesen Zeiten erinnern sich die Politiker pl\u00f6tzlich an die Armen. Da tauchen Lastwagen auf und es werden \u201cWahlgeschenke\u201d verteilt: Elektroger\u00e4te (obwohl es in der ganzen Gegend keinen Strom gibt), Matrazen, Wellblech, Lebensmittel\u2026 es werden Versprechungen gemacht: eine neue Zeit wird anbrechen!, die Armut wird ein Ende haben, ja, ganz bestimmt!, Ihr m\u00fcsst uns nur Eure Stimmen geben\u2026<\/p>\n<p>\u201cWie k\u00f6nnen wir uns vor diesen L\u00fcgnern sch\u00fctzen\u2026?\u201d, fragt mich der Dorf\u00e4lteste. Die T\u00fcre \u00f6ffnet sich und herein tritt der Prediger einer Pfingstkirche der jeden Sonntag um diese Zeit den Mapuche das Evangelium predigt. Er tut diesen Dienst seit zwanzig Jahren. Und so auch jetzt: er erz\u00e4hlt von den Tr\u00e4umen der Menschen die hier leben: sie tr\u00e4umen von einer Schule f\u00fcr ihre Kinder, von einer kleinen Gesundheitsstation, davon, dass eine Stromleitung gelegt wird.., und der Prediger sagt: \u201ces ist gut, wenn man Tr\u00e4ume hat\u2026\u201d.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend er predigt, frage ich mich: was sage ich diesen Menschen? Der \u00c4lteste erteilt mir das Wort und ich versuche zu erkl\u00e4ren, dass <em>solche<\/em> Tr\u00e4ume nur dazu dienen uns Sand in die Augen zu streuen\u2026\u201dhabt Ihr Euch schon einmal gefragt warum Ihr arm seid?\u201d, und: \u201c\u2026eine Schule f\u00fcr Eure Kinder, eine Gesundheitsstation, elektrisches Licht, bessere Wege\u2026, das sind keine Tr\u00e4ume, das sind Rechte die Ihr einklagen k\u00f6nnt, ja sogar m\u00fcsst, wenn Ihr eine bessere Zukunft f\u00fcr Eure Kinder wollt\u2026\u201d. Eine Frau ruft dazwischen: \u201c\u2026aber Herr Pfarrer, es ist doch Gottes Wille, dass es Arme gibt!\u201d Und ich frage mich: welches Evangelium wurde hier zwanzig Jahre lang gepredigt!?<\/p>\n<p>Auf dem Hintergrund dieses Erlebnisses weiss ich nur so viel: Das Jesaiawort ist kein leeres Versprechen, es vertr\u00f6stet nicht auf das Jenseits, es findet sich nicht mit der Ungerechtigkeit ab, und vor allem: Gott ist nicht bereit eine solche Situation zu akzeptieren! Es ist richtig: die biblische Botschaft von einer neuen Welt will unseren Blick in die Zukunft lenken. Aber gerade darum geht es: nur wer diese Zukunft \u201csieht\u201d wird verstehen, dass sie bereits begonnen hat. Die Zukunft erleuchtet unser Jetzt.<\/p>\n<p><strong> Gott liebt seine Welt!<\/strong> H\u00e4tte er seinen Sohn geschickt wenn dem nicht so w\u00e4re? Gott hat in Jesus dieseWandlung, von der Jesaia spricht, eingeleitet: Jesu Weg ist Gottes Weg. Und Gott will eine heile Welt! Wo Jesus auftauchte, heilte er, richtete auf. Wer von ihm angesprochen wurde, kann von einem \u201cvorher und nachher\u201d reden, nichts blieb wie es war.<\/p>\n<p>Als Kind h\u00f6rte ich mit Begeisterung zu, wenn meine Grossmutter biblische Geschichten erz\u00e4hlte. Sie meinte Jesus und sagte immer \u201cHeiland\u201d. Dieses Bild hat sich mir tief eingepr\u00e4gt: Gott ist Mensch geworden, um Heil zu bringen. Und indem er Heil gibt, will er die Heilung. Als Christen wissen wir, dass die ganze Sch\u00f6pfung auf Heilung ausgerichtet ist. Die Welt dient Gott nicht als \u201cKulisse\u201d, sondern er sieht seine Sch\u00f6pfung als Ganzes. Gott will, dass dort, wo heute D\u00fcrre herrscht, morgen fruchtbares Land entsteht. Der \u201cGarten Eden\u201d , in dem es an nichts fehlte, ist nicht nur ein Bild, es weisst auf die wahre Absicht Gottes: er will das Heil!<\/p>\n<p>Und der Mensch?, was will er? Vielleicht sollten wir besser fragen: was wollen wir Christen? Wir Christen lieben diese Welt, weil Gott sie liebt. Diesen Satz nachzu- sprechen kann nicht ohne Konsequenzen bleiben: wenn wir f\u00fcr eine \u201cheilere\u201d Welt k\u00e4mpfen, wenn wir uns f\u00fcr das Leben in allen seinen Formen einsetzen, dann ist Gott mit dabei, Sein Heilswirken in und durch uns. Dabei sind wir uns dar\u00fcber im Klaren, dass all unser bem\u00fchen, unser \u201cgegen den Strom schwimmen\u201d nur vorl\u00e4ufigen Charakter haben kann: am Tode kommt niemand vorbei, nicht die Welt, auch nicht wir Christen, die wir Teil dieser Welt sind. Aber wir geh\u00f6ren mitsamt der ganzen Welt dem Gott, der \u2013 als Feind und Besieger des Todes \u2013 mit seinem Heil auf uns zukommt,- ja seit Christus schon unter uns ist! Die Geschichte der Menschheit ist seit Jesus Christus irreversibel \u2013 nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen -, es gibt ein vorher und ein nachher! Wo immer f\u00fcr den Menschen gek\u00e4mpft und gelitten wird, f\u00fcr seine Freiheit, seine W\u00fcrde, f\u00fcr sein Recht, f\u00fcr ein friedlicheres Zusammenleben, da hat das mit diesem Heil zu tun, da \u201cmischt\u201d Gott mit!<\/p>\n<p><strong> Gott liebt seine Welt!<\/strong> w\u00fcrden die Propheten so nachdr\u00fccklich und konkret von Freiheit und Gerechtigkeit reden, wenn dem nicht so w\u00e4re!?<\/p>\n<p>Heil ist nicht nur materiell und physich gemeint, sondern beinhaltet auch die Ver\u00e4nderung der Lebenssituation und der Umst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnte das konkret aussehen? Armut und Unterdr\u00fcckung kann viele Formen annehmen. Sie existiert gut sichtbar und manchmal versteckt unter uns, und schlimmer als je zuvor in vielen Teilen der Welt. Es geht darum die tieferen Ursachen des Elends und der Ungerechtigkeit aufzudecken: wenn wir ernsthaft und ehrlich nach dem \u201cwarum?\u201d fragen, dann werden wir vielleicht sogar unsere eigene Verantwortung, unsere eigene, wenn auch ungewollte, \u201cVerstrickung\u201d entdecken. Und das wiederum wird uns in Bewegung setzen: an Jesus Christus glauben heisst mit ihm auf dem Weg sein. Glauben heisst dann eben nicht von einer anderen, besseren Welt\u201dtr\u00e4umen\u201d, wie es jener Pfingstprediger den Mapuche \u201cglauben machen\u201d will, Glauben heisst nach dem \u201cwarum\u201d fragen, den Dingen auf den Grund gehen, und, wenn m\u00f6glich, Wege zur \u00c4nderung finden. Und wir k\u00f6nnen uns darauf verlassen: diese Wege werden sich finden lassen. Schliesslich leuchtet die neue, andere Welt, die zuk\u00fcnftige Welt in unser Jetzt hell herein.<\/p>\n<p>Es liegt an Gottes Art, dass er immer wieder f\u00fcr diejenigen Partei ergreift, die in ihrem Leben am meisten gestossen, gesch\u00fcttelt, beraubt und verachtet werden. Ich kenne keine Stelle in der Bibel, weder im Alten, noch im Neuen Testament, in der sich Gott, angesichts einer Situation der Ungerechtigkeit, \u201cneutral\u201d verh\u00e4lt. Wenn wir dagegen die Kirchengeschichte betrachten, oder das Verhalten vieler Christen, dann werden wir feststellen, dass Begriffe wie \u201cAusgewogenheit\u201d und \u201cNeutralverhalten\u201d unsere Ethik nach wie vor bestimmen.<\/p>\n<p>Gott ergreift Partei, er ist niemals neutral. Menschen die unter der Ungerechtigkeit leiden, die ausgebeutet, oder unm\u00fcndig gehalten werden, erleben diesen Gott als \u201cBefreier\u201d: \u201c\u2026denn es wird ein Ende haben mit den Tyrannen und mit den Sp\u00f6ttern aus sein, und es werden vertilgt werden alle die auf Frevel lauern.\u201d, verk\u00fcndet Jesaia. Wie m\u00fcssen sich die Tausende gef\u00fchlt haben, die im Fr\u00fchjahr 1945 die Konzentrationslager verlassen konnten?! Nun wurden sie nicht mehr \u201cbesch\u00e4mt\u201d, ihrer Menschenw\u00fcrde beraubt und gesch\u00e4ndet, so dass sie \u201cblass\u201d wurden\u2026Tyrannen und Sp\u00f6tter gedeihen besonders gut in einem Klima des Unrechts: die Weltgeschichte ist leider voll von grausigen Beispielen. Aber auch das: die Wahrheit, d.h. die Gerechtigkeit, kommt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter immer ans Licht! Gott setzt den Menschenver\u00e4chtern ein Ende. Pinochet, Videla &amp; Co, einstige Herren \u00fcber Leben und Tod so vieler Menschen: heute sind sie entmachtet, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie verbringen ihre letzten Tage in ihren H\u00e4usern, oder in Gef\u00e4ngnissen, verachtet, selbst von den einstigen Gefolgsleuten.<\/p>\n<p>Gott will das Heil f\u00fcr diese Welt. Aber es kann kein Heil ohne Gerechtigkeit geben! Jesaia sagt das an anderer Stelle und mit anderen Worten: die Frucht der Gerechtigkeit ist der Friede. Wo das Recht \u201cverdreht\u201d wird, und das ist eine der gr\u00f6ssten Ungerechtigkeiten in Argentinien, wo das Recht nicht mehr \u201c\u00fcber\u201d den Menschen steht, so dass Starke und Schwache ihm gleichermassen unterworfen sind, wo das Recht zum Instrument in der Hand der M\u00e4chtigen verkommt, da wird Gott schliesslich daf\u00fcr sorgen, dass sich seine Gerechtigkeit durchsetzt. Das ist eine Wahrheit die sich in der Geschichte der Menschheit immer wieder offenbart.<\/p>\n<p><strong>Gott liebt seine Welt! <\/strong> w\u00fcrde er sein Wort an uns richten, wenn dem nicht so w\u00e4re?! So wichtig es ist f\u00fcr Ver\u00e4nderungen zu arbeiten, Misst\u00e4nde aufzudecken und f\u00fcr eine \u201cbessere\u201d Welt zu k\u00e4mpfen, so kann das f\u00fcr einen Christen nur geschehen, wenn Gott in ihm selbst, in seinem Denken und Tun, zu seinem Recht kommt. Die besten Absichten und Aktionen \u201cverkommen\u201d zur Ideologie, wenn wir meinen die Welt ohne Gott ver\u00e4ndern zu k\u00f6nnen. Ideologie heisst aber \u201cdogmatisieren\u201d, ausgrenzen; das wiederum eine Form der Ungerechtigkeit darstellt. Aber gerade darin solten wir als Christen unsere \u201cSt\u00e4rke\u201d sehen: wir k\u00f6nnen auf den Anderen zugehen, weil wir in ihm zuerst den von Gott geschaffenen und geliebten Menschen sehen. Jesus hat das tagt\u00e4glich vorgelebt: die Herzen der Menschen \u00f6ffneten sich, weil sie der Liebe Gottes begegneten. Die Ber\u00fchrung mit dieser Liebe macht Verwandlung m\u00f6glich, ja sie ist ihre logische Konsequenz.<\/p>\n<p>Die Tauben bekommen ihr Geh\u00f6r, um \u201cdie Worte des Buches\u201d zu vernehmen: Gott wird den Geheilten vernehmbar, sie verstehen ihn. Und wer Sein Wort h\u00f6rt, wer es versteht, der kann nicht anders, als sich freuen! Denn er erkennt pl\u00f6tzlich, dass dieser Gott in der Geschichte der Menschheit, und damit in seiner eigenen kleinen Geschichte anwesend ist, dass das Unrecht, die Zerst\u00f6rung, die Lebensverachtung, der Hass und all das was uns oft genug zur Resignation treiben will, nicht das letzte Wort in unserer Wirklichkeit haben, sondern Seine Gerechtigkeit und Sein Heilswillen!<\/p>\n<p>Die Geheilten nehmen ihn war! Wenn Paulus und Luther recht haben, wenn wir also aus Glauben gerechtfertigt sind, dann geh\u00f6ren wir zu den Geheilten, dann k\u00f6nnen, dann d\u00fcrfen wir Ihn in seinem Wort wahrnehmen. Dann kommt Gott in uns zu seinem Recht, d.h. <strong>Gott wird uns wieder Gott!<\/strong><\/p>\n<p>Heile Welt ohne Gott? Wer Gott einmal entdeckt hat, weiss, warum das Eigentliche fehlen w\u00fcrde. Denn wenn es wahr ist, dass Gott uns zu seinen Partnern geschaffen hat, dann wird unser Leben im vollen Sinne nur dann \u201cheil\u201d sein, wenn wir dies \u2013 nicht nur nach unserer Bestimmung, sondern auch in unserem Denken und Handeln \u2013 wirklich sind.<\/p>\n<p>Zwanzig Jahre lang hat man den Mapuche das Evangelium gepredigt \u2013 und es hat sich nichts ver\u00e4ndert: es ist kein Heil entstanden, weil die Ungerechtigkeit nicht beseitigt wurde. Deshalb habe ich unter diesen Menschen kein Anzeichen von Freude entdeckt, sondern eigentlich nur Resignation und eine tiefe Traurigkeit.<\/p>\n<p>Glauben Sie, glaube ich an die Verheissung einer neuen Erde und eines neuen Himmels? Wenn wir das mit einem aufrichtigen und freudigen \u201cJa\u201d beantworten k\u00f6nnen, dann sollten wir uns unverz\u00fcglich auf den Weg machen: Sie zu Ihrem Nachbarn und ich zu den Mapuche; (und) Jesus wird uns begleiten!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Reiner Kalmbach<br \/>\n<a href=\"mailto:reikal@neunet.com.ar\">reikal@neunet.com.ar <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12. Sonntag nach Trinitatis | 14. August 2005 |\u00a0Jesaja 29, 17- 24 | Reiner Kalmbach | Liebe Gemeinde: in der Bibel begegnen wir immer wieder der Verheissung einer neuen Welt und eines neuen Himmels. 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