{"id":10654,"date":"2005-08-07T19:49:28","date_gmt":"2005-08-07T17:49:28","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10654"},"modified":"2025-07-10T14:48:39","modified_gmt":"2025-07-10T12:48:39","slug":"lukas-417-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-417-18\/","title":{"rendered":"Jesaja 29, 17-24"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">12. Sonntag nach Trinitatis | 14. August 2005 | Jesaja 29, 17-24 | Johannes Block |<\/span><\/h3>\n<p>Universit\u00e4tsgottesdienst, St.-Nikolai Leipzig<\/p>\n<p>Wohlan, liebe Universit\u00e4tsgemeinde! Wohlan! Mit dieser Aufmunterung beginnt das Predigtwort. Mitten im August prophezeit Jesaja einen gro\u00dfen Advent. <em>Wohlan, es ist noch eine kleine Weile!<\/em> Dann steht vor uns ein neuer Anfang. Dieser Advent mitten im Sommer f\u00e4llt urpl\u00f6tzlich wie vom Himmel, gegen den Kalender und gegen alle Erwartung. Vielleicht kann man die vision\u00e4re Botschaft des Jesaja auf diese Formel bringen: Am Ende wacht auf einmal ein neuer Anfang auf. Das Predigtwort stellt daf\u00fcr die Bilder vor Augen: am Ende wird aus dem trockenen Libanon ein bl\u00fchendes Land; am Ende sehen Blinde und h\u00f6ren Taube; am Ende jubeln die \u00c4rmsten unter den Menschen, und die Gerechtigkeit siegt. Wohlan, liebe Universit\u00e4tsgemeinde!<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Genie\u00dfen wir doch diese himmelweite Aussicht! Sie ist so selten und so seltsam wie eine Adventsfeier im August. H\u00e4tten wir nicht Jesajas Worte im Buche stehen, so h\u00e4tten wir keinen Anhaltspunkt und keinen Ausblick. Dann bliebe alles beim alten. Dann bliebe es bei den nackten Zahlen und Ziffern der Gegenwart: die Wirtschaftskraft sinkt; die Deutschen bringen immer weniger Kinder zur Welt; die Altersversorgung nimmt ab, und der Steuersatz nimmt zu. Am Ende hat man Gl\u00fcck, wenn man nicht ganz am Ende ist.<br \/>\nNicht einmal die Kirche verstr\u00f6mt prophetische Phantasie. Auch hier herrschen Hochrechnungen und Tabellen: sinkende Mitgliederzahlen, sinkende Beitr\u00e4ge und Personalstellen. Aus lauter Angst vor der Zukunft k\u00f6nnte man meinen, die Kirche sei blind und taub geworden f\u00fcr das Buch des Jesaja. Das aufmunternde <em>Wohlan<\/em> liegt vergraben zwischen zwei Buchdeckeln. Es gibt Zeiten, wei\u00df Martin Luther, da liegt die Heilige Schrift wie im Staub unter der Bank.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnte der Grund daf\u00fcr sein? Warum schl\u00e4gt sich der Ausblick des Propheten kaum nieder im Lebensgef\u00fchl der Menschen und in der Tagungsordnung der Kirche?<br \/>\nM\u00f6glicherweise pa\u00dft der prophetische Advent im Sommer einfach nicht in den Terminkalender. Wer verschiebt schon gern seinen Urlaub! Die Vision des Jesaja klingt nicht praktikabel genug. \u201cWer Visionen habe, m\u00f6ge doch zum Arzt gehen!\u201c So lautet ein spitzes Resumee des Albundeskanzlers Helmut Schmidt. Unterm Strich scheint es, da\u00df sich mit dem vision\u00e4ren Wort des Propheten kaum kalkulieren l\u00e4\u00dft: weder im knappen Haushalt eines Instituts noch in dem einer Landeskirche; weder im ausgekl\u00fcgelten Gang der Karriere noch im kostbaren Gang des Urlaubs. Visionskraft und prophetische Seherkunst sind nicht planungssicher genug in der hochgez\u00e4hlten, festgeklopften Lebensperspektive. Am Ende hat man Angst, etwas verpasst zu haben oder gar zu kurz gekommen zu sein. Da\u00df am Ende ein neuer Anfang bl\u00fcht, das spricht gegen die Erfahrung.<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p><em> Wohlan, es ist noch eine kleine Weile!<\/em> Manchmal sind es Texte und Worte, die Visionen wachhalten. Wenn niemand mehr etwas wei\u00df von einem Anfang im Ende, dann \u00fcberwintert die prophetische Kraft im gedruckten Wort. Vor einiger Zeit hat der Schriftsteller Salman Rushdie in einer gro\u00dfen Tageszeitung an \u201cdie revolution\u00e4re Kraft der Literatur\u201c erinnert. Salman Rushdie hat am eigenen Leib die lebensgef\u00e4hrliche Wirkung eines seiner B\u00fccher erfahren und wurde mit dem Tod bedroht. Er schreibt:<\/p>\n<p><em> Tyrannen f\u00fcrchten die Wahrheit von B\u00fcchern, weil sie niemandem verpflichtet ist. Eben darin steckt die revolution\u00e4re Kraft der Literatur, in diesen kleinen Revolutionen in der Phantasie des Lesers. Die Feinde der Phantasie, all die Politb\u00fcros (und) Ajatollahs wollen diese Revolution ein f\u00fcr allemal unterbinden, doch das gelingt ihnen nicht. <\/em><\/p>\n<p>B\u00fccher, die die Phantasie der Menschen befl\u00fcgeln, k\u00f6nnen eine prophetische Aussicht schenken. Auch Gedichte k\u00f6nnen den Blick auf eine neue Zeit \u00f6ffnen. \u201cWir tr\u00e4umen einen Traum\u201c hei\u00dft ein Text von G\u00fcnter Hildebrandt:<\/p>\n<p><em> Wir tr\u00e4umen einen Traum<br \/>\nund wenn auch alle lachen,<br \/>\nwir tr\u00e4umen einen Traum<br \/>\nvon einer besseren Welt. <\/em><\/p>\n<p><em> Da sind die Blumen nicht aus Schaum,<br \/>\nda sind die Tr\u00e4nen nicht aus Glas,<br \/>\nda ist die Freude nicht geschminkt,<br \/>\nda ist das Leben sch\u00f6n. <\/em><\/p>\n<p>Wir tr\u00e4umen einen Traum<br \/>\nund schenken ihm das Leben,<br \/>\nwir tr\u00e4umen einen Traum<br \/>\nund machen uns die Welt.<\/p>\n<p>Gewi\u00df, Tr\u00e4ume kann man f\u00fcr verr\u00fcckt erkl\u00e4ren. Und doch ist mit ein paar Gedichtzeilen ein T\u00fcrspalt aufgegangen. Jetzt \u00f6ffnet sich der Blick \u00fcber die geplante Tagesordnung hinaus. Wie gesagt, in d\u00fcrftiger Zeit ist manchmal allein das gedruckte Wort ein Tr\u00e4ger der Vision.<br \/>\nM\u00f6glicherweise ist es Jesus von Nazareth \u00e4hnlich gegangen, als er zu seiner Zeit das Buch Jesaja aufschlug. Im Lukasevangelium wird davon berichtet. Jesus ging nach seiner Gewohnheit in Nazareth am Sabbat in die Synagoge:<\/p>\n<p><em> Da wurde Jesus das Buch des Propheten Jesaja gereicht. Und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht: \u201cDer Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verk\u00fcndigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, da\u00df sie frei sein sollen, und den Blinden, da\u00df sie sehen sollen.\u201c Und als er das Buch zutat, gab er\u2019s dem Diener und setzte sich<\/em> (Lukas 4,17-18)<em>. <\/em><\/p>\n<p>Im Buch des Propheten wird die vision\u00e4re Botschaft \u00fcberliefert. Jesus von Nazareth lernt an Jesajas Text, da\u00df Gottes Kommen alle Dimensionen sprengt. Der <em>Tag des Herrn<\/em> (Jesaja 2,12) ist kein \u00fcblicher Kalendertag. Wenn man davon erz\u00e4hlen will, dann mu\u00df man von Umsturz und Umkehr erz\u00e4hlen. Dann wird das Alte neu, und aus Letzten werden Erste: Gefangene werden frei; Blinde sehen; Arme jubeln.<\/p>\n<p align=\"center\">III.<\/p>\n<p>Will man ein Freund dieser Botschaft werden, dann m\u00fc\u00dfte man sich seiner eigenen Armut freuen. Endlich w\u00e4re das m\u00f6glich: sich seiner eigenen Armut freuen. Auf einmal werden die alten Kisten im Keller kostbar, die man so gern vergessen wollte. In dunklen Kisten hat man die eigene Armut abgestellt: das mittelpr\u00e4chtige Diplom; die gestapelten Bewerbungsmappen; die dicken Scheidungsakten; die alten Hochzeits- und Familienbilder, die jetzt nur noch traurig machen. Inmitten dieser d\u00fcrftigen Gef\u00fchle verk\u00fcndet Jesaja gro\u00dfen Jubel. Er sieht den <em>Tag des Herrn<\/em> bei denen, die in Dunkel und Finsternissen sitzen. An diese umst\u00fcrzende Sicht der Dinge erinnert Jesus von Nazareth, als er zu Tisch sitzt zwischen Z\u00f6llnern und S\u00fcndern (vgl. Lukas 5,30; 15,1). Auch das berichtet das Lukasevangelium: vom fr\u00f6hlichen Tisch des Herrn voller verlorener Menschen. Das ist wie Weihnachten im Sommer. Und manch ein Augenzeuge h\u00e4lt den vision\u00e4ren Mann aus Nazareth f\u00fcr den wiedergekommenen Propheten (vgl. Lukas 9,19).<\/p>\n<p>Jesaja und Jesus &#8211; beiden gemeinsam ist jedenfalls, da\u00df sie nicht nur Freunde gefunden haben, sondern auch Feinde. Die Feinde von Gottes Advent inmitten der armselig Verlorenen sind die, die sich eingerichtet haben. Es sind diejenigen, die ihre feinen Zeugnisse und Diplome an der B\u00fcrowand h\u00e4ngen haben. Es sind diejenigen, die ihre sch\u00f6nen Bilder auf dem Kaminsims zeigen. Man hat sich eingerichtet und ahnt, da\u00df man bei der himmlischen Umkehrung der Verh\u00e4ltnisse nur den k\u00fcrzeren zieht. Da\u00df aus Ersten Letzte werden, macht Angst. Und \u00c4ngste geb\u00e4ren Abwehr und Agression. Am Ende wird Jesaja zum leidenden Gottesknecht, wie es das Prophetenbuch notiert (vgl. Jesaja 52,13ff.). Am Ende wird Jesus zum gekreuzigten Mann aus Nazareth, wie es im Evangelienbuch zu lesen ist (vgl. Lukas 23,32ff.).<\/p>\n<p>Nun scheint am Ende doch das Ende zu stehen. Was g\u00e4be es jetzt noch zu sagen?<br \/>\nWohlan, liebe Universit\u00e4tsgemeinde! Es ist wiederum ein gedrucktes Wort, das an die vision\u00e4re Botschaft erinnert. Dieses Wort taucht in jedem Gottesdienst auf: Es ist das <em>Vaterunser <\/em>(vgl. Lukas 11,2-4)<em>.<\/em> Es ist ein zur Schrift gewordenes Gebet und nimmt die vorausblickende Botschaft des Jesaja auf. M\u00f6glicherweise ist unser alttestamentliches Predigtwort ein Abschnitt, an dem sich Jesus von Nazareth geschult hat. Vielleicht hat sich in der Auseinandersetzung mit dem Jesaja-Text das <em>Vaterunser<\/em> herausgesch\u00e4lt: <em>Geheiligt werde dein Name! Dein Reich komme! <\/em>Die erste und die zweite Bitte im <em>Vaterunser<\/em> klingen wie \u00dcberschriften \u00fcber Jesajas Vision. Mit ihrer Hilfe k\u00f6nnen wir die Botschaft des Propheten abschlie\u00dfend zusammenfassen. Beginnen wir mit der ersten H\u00e4lfte des Predigtwortes. Es l\u00e4\u00dft sich mit der Bitte \u00fcberschreiben: <em>Dein Reich komme! <\/em><\/p>\n<p align=\"center\">IV.<\/p>\n<p>Die Bitte um das kommende Reich fa\u00dft zusammen, was Jesaja mit umst\u00fcrzenden Bildern beschreibt (Verse 17-21): das fruchtlose Land bl\u00fcht auf; die tauben Sinne \u00f6ffnen sich; im Gerichtssaal siegt das Recht. Endlich beginnt ein neuer Anfang! So vieles scheint ja falsch und verkehrt in unserer Welt: Landstriche in Afrika versteppen und ern\u00e4hren keinen Menschen mehr; die laute Beschallung und der akustische Konsum rauben vielen Jugendlichen in Europa den gesunden Geh\u00f6rsinn: ist das die moderne Variante dessen, mit Taubheit geschlagen zu sein?; viele Kinder in Asien haben keinen Zugang zu Bildung und B\u00fcchern; Arme werden scheinbar auch in Deutschland immer \u00e4rmer, und immer gibt es die schneidigen Typen, die vom Ungl\u00fcck der anderen profitieren.<br \/>\n<em>Dein Reich komme!<\/em> Es steht also noch etwas aus! Eigentlich ist nichts verloren, weil Gottes Reich wie hinter der n\u00e4chsten Kurve seine Fl\u00fcgel breitet. Dann wird das Krumme gerade! Dann hat Gott seine Hand im Spiel, und aus dem Ende wird ein Anfang. Aus dem toten Land w\u00e4chst das Brot. Den ungerechten Typen wird das Maul gestopft &#8211; vielleicht mit einem himmlischen Rechtshaken. Gottes Reich kommt immer auch als Gericht. Dann jubelt man auf den billigen Pl\u00e4tzen und singt wie im Chor: \u201cSeht, seine Rechte sieget wieder, sein heilger Arm gibt Kraft und Mut!\u201c (Ps 98 \/ EG 286,1). Wir werden dieses kommende Reich sp\u00fcren wie im Gerichtssaal, wenn Recht gesprochen wird. Wir werden Gottes Reich sp\u00fcren, wie man die Ernte sieht, riecht und schmeckt im fruchtbaren Land.<\/p>\n<p>Ein Vorgeschmack davon leuchtet dann und wann im Leben auf. Da\u00df am Ende alles anders kommt, das sp\u00fcrt der Ruhest\u00e4ndler, der sich beim Abschied noch wie auf dem Abstellgleis f\u00fchlte. Aber aus dem Ende wurde ein neuer Anfang. Das sp\u00fcrt der Teenager, den die gro\u00dfe Liebe verlie\u00df. Das sp\u00fcrt die Unfall-Patientin, die dem Tod in die Augen blickte. Am Ende ist man doch nicht am Ende. Im Predigtwort wird Abraham als Augenzeuge aufgerufen. Abraham, hei\u00dft es, <em>den der Herr erl\u00f6st hat<\/em> (Vers 22). Halten wir uns an die, die einen Vorgeschmack erfahren haben. Unsere Geduld k\u00f6nnen wir etwa an dem Mann aus Nazareth st\u00e4rken &#8211; an dem, der am Lebensende Gottes Anfang sp\u00fcrte. Vielleicht kann es auch jener Ruhest\u00e4ndler oder jener Teenager sein, die uns vom Anfang im Ende erz\u00e4hlen. <em>Wohlan, es ist noch eine kleine Weile! <\/em><\/p>\n<p align=\"center\">V.<\/p>\n<p>Ein weiteres und letztes Gel\u00e4nder in das Predigtwort ist jene andere Bitte im <em>Vaterunser<\/em>: <em>Geheiligt werde dein Name!<\/em> Nach der Umkehr der \u00e4u\u00dferen Verh\u00e4ltnisse denkt das Predigtwort jetzt an die Umkehr des inneren Menschen (Verse 22-24). Auch beim inneren Menschen steht noch etwas aus: das ist eine unverkrampfte Fr\u00f6mmigkeit voller Gesang und ohne Zwang. Es ist eine selbstlose Liturgie, die Jesaja schaut. Er schreibt:<\/p>\n<p><em> Denn wenn sie sehen werden die Werke meiner H\u00e4nde in ihrer Mitte, werden sie meinen Namen heiligen; sie werden den Heiligen Jakobs heiligen und den Gott Israels f\u00fcrchten<\/em> .<\/p>\n<p>Wie die Luft zum Atmen von selbst kommt, so wird auch der Glaube wie von selbst sich bewegen &#8211; ohne Krampf und ohne Druck. Die Glaubensfreude stellt sich von selbst ein, sobald Gottes Werk sich sehen, f\u00fchlen, schmecken l\u00e4\u00dft &#8211; f\u00fchlen und schmecken wie die Gerechtigkeit im Gerichtssaal und wie das frische Brot zum Wein. Dieser Geschmack entfaltet sich im Abendmahl. Hier steht Gottes Werk in unserer Mitte. Hier leuchtet der Geschmack des Reiches Gottes auf: aus totem Korn wird neues Brot, aus dem Tod w\u00e4chst ein neuer Anfang. Wohlan! Jetzt singe, liebe Universit\u00e4tsgemeinde! Jesaja schaut den neuen Anfang und singt bereits mit voller Liturgie: <em>Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll!<\/em> (Jesaja 6,3).<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Johannes Block<br \/>\nUniversitaet Leipzig, Institut fuer Praktische Theologie<br \/>\nOtto-Schill-Str.2<br \/>\n04109 Leipzig<br \/>\nTel: 0341-9735460 Fax: 0341-9735469<br \/>\nInternet: <a href=\"http:\/\/www.uni-leipzig.de\/%7Eprtheol\">www.uni-leipzig.de\/~prtheol<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>12. Sonntag nach Trinitatis | 14. August 2005 | Jesaja 29, 17-24 | Johannes Block | Universit\u00e4tsgottesdienst, St.-Nikolai Leipzig Wohlan, liebe Universit\u00e4tsgemeinde! Wohlan! Mit dieser Aufmunterung beginnt das Predigtwort. Mitten im August prophezeit Jesaja einen gro\u00dfen Advent. Wohlan, es ist noch eine kleine Weile! Dann steht vor uns ein neuer Anfang. 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