{"id":10655,"date":"2005-08-07T19:49:27","date_gmt":"2005-08-07T17:49:27","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10655"},"modified":"2025-07-10T17:02:48","modified_gmt":"2025-07-10T15:02:48","slug":"markus-3-31-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-3-31-35\/","title":{"rendered":"Markus 3, 31-35"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\">Die neue Familie | 13. Sonntag nach Trinitatis | 21. August 2005 | Markus 3,31\u201335 | Klaus B\u00e4umlin |<\/h3>\n<p align=\"left\">&#8222;Und da kommen seine Mutter und seine Br\u00fcder. Sie bleiben draussen stehen, liessen es ihm ausrichten und ihn rufen. Um ihn herum sassen Leute, und man sagt zu ihm: &#8218;Schau, deine Mutter und deine Br\u00fcder und Schwestern sind draussen und suchen dich.&#8216; Er antwortet ihnen und sagt: &#8218;Wer sind meine Mutter und meine Br\u00fcder?&#8216; Und ringsum schaut er die an, die im Kreis um ihn herum sitzen, und sagt: &#8218;Da sind sie \u2013 meine Mutter und meine Br\u00fcder! Wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.'&#8220;<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde! Das Markusevangelium ist unter den vier im Neuen Testament \u00fcberlieferten Evangelien das \u00e4lteste und das bei weitem k\u00fcrzeste. In der Geschichte der Bibelauslegung stand es w\u00e4hrend langer Zeit im Schatten des Matth\u00e4us- und des Lukasevangeliums. Weshalb diese Vernachl\u00e4ssigung und Geringsch\u00e4tzung? <em>Ein<\/em> Grund k\u00f6nnte sein, dass Markus die von Lukas und Matth\u00e4us \u00fcberlieferten Geschichten rund um die Geburt Jesu nicht aufgenommen hat \u2013 also gerade die Geschichten, die zu den bekanntesten und beliebtesten geh\u00f6ren: die Ank\u00fcndigung der wunderbaren Geburt Jesu an Maria durch den Engel, die wichtige Rolle der Mutter Jesu, die Weihnachtsgeschichte von der Geburt im Stall von Bethlehem, die Huldigung der Weisen aus dem Morgenland, die Flucht der heiligen Familie nach \u00c4gypten, die Notizen \u00fcber die Kindheit Jesu in Nazaret. Das alles kommt bei Markus nicht vor. Joseph, den Vater, erw\u00e4hnt er mit keinem Wort. Alle diese Geschichte, die die Maler und Musiker inspiriert haben \u2013 denken Sie nur an Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium \u2013 gerade die Geschichten, die sich besonders dazu eignen, im trauten Familienkreis, in festlicher Stimmung unter dem Weihnachtsbaum vorgelesen zu werden \u2013 sie fehlen bei Markus.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich hat Jesus eine Familie, eine Mutter und leibliche Geschwister gehabt. Die r\u00f6misch-katholische Lehre, wonach Maria ihr Leben lang jungfr\u00e4ulich geblieben sei, hat in der Bibel nicht den geringsten Anhaltspunkt. Und nun taucht diese Familie auf einmal auf. Aber Markus vermittelt uns alles andere als ein harmonisches Familienbild, sondern eine recht unsch\u00f6ne Szene, einen handfesten Familienkonflikt. Die Angeh\u00f6rigen sind Jesus nachgereist und wollen ihn nun mit Gewalt nach Hause holen. &#8222;Er ist ja verr\u00fcckt geworden&#8220;, sagen sie (Vers 20).<\/p>\n<p>Man kann das schon verstehen. Die Familie macht sich Sorgen um ihren \u00c4ltesten, der so eigene und eigenartige Wege geht und so gar nicht dem entspricht, was M\u00fctter sich f\u00fcr ihre Kinder w\u00fcnschen. Er folgt einer andern Stimme, einem andern Ruf, nicht dem des Blutes. Jesus hat seine Heimat Nazaret und seine Familie verlassen. Seinen Handwerkerberuf hat er an den Nagel geh\u00e4ngt. Alle Sicherheiten hat er hinter sich gelassen. Statt zu heiraten und selber eine Familie und einen Hausstand zu gr\u00fcnden, zieht er mit einer Handvoll Freunden im Lande herum, ist nirgends zu Hause, h\u00e4lt sich in der Gesellschaft von dubiosen Leuten, Randfiguren, Z\u00f6llnern und S\u00fcndern auf. Gewiss, er hat grossen Zulauf bei den Leuten. Aber er legt sich mit allem an, was Rang und Namen hat. Das wird noch b\u00f6se enden.<\/p>\n<p>Ich kann mir auch vorstellen, dass die Angeh\u00f6rigen von Jesus in Nazaret in einer ziemlich unangenehmen Situation sind. Mit ihrem \u00e4ltesten Sohn hat die Mutter auch einen Teil ihrer Altersvorsorge verloren. Und die Leute, die Nachbarinnen auf dem Markt, haben vielleicht getuschelt: &#8218;Schaut, die Mutter dieses Aussteigers! Was hat der eigentlich f\u00fcr eine Erziehung gehabt? Komische Familienverh\u00e4ltnisse sind das! Warum k\u00f6nnen die nicht sein wie unsereiner?&#8216; Man braucht nicht selber Vater und Mutter zu sein, um Verst\u00e4ndnis zu haben f\u00fcr diese Mutter und diese Geschwister, die in grosser Sorge kommen, um ihren verlorenen Sohn zu suchen und heimzuholen.<\/p>\n<p>&#8222;Schau, deine Mutter und deine Br\u00fcder und Schwestern sind draussen und suchen dich.&#8220; Und Jesus antwortet, wie aus tiefem Nachdenken heraus, aber schroff und abweisend t\u00f6nt es: &#8222;Wer sind meine Mutter und meine Br\u00fcder?&#8220; Diese sind es nicht, die ihn wegholen wollen von seinem Weg. Zu ihnen geh\u00f6rt er nicht mehr, und sie geh\u00f6ren nicht zu ihm. &#8222;Und ringsum schaut er die an, die im Kreis um ihn herum sitzen, und sagt: &#8218;Da sind sie \u2013 meine Mutter und meine Br\u00fcder! Wer den Willen Gottes tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.&#8220;<\/p>\n<p>Jesus relativiert also die Familie ganz geh\u00f6rig. Sie ist f\u00fcr ihn kein h\u00f6chster Wert. Wenn ein Vater oder eine Mutter sagt: &#8222;Meine Familie ist f\u00fcr mich das einzige, das z\u00e4hlt, der wichtigste Lebensinhalt, ich lebe nur f\u00fcr meine Familie&#8220;, dann kann er oder sie sich wohl auf geheiligte und oft beschworene Traditionen berufen, aber nicht auf Jesus.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Weshalb redet und verh\u00e4lt Jesus sich so familienkritisch? Ich denke, ein Grund ist der, dass Jesus sieht und weiss, wie die Menschen dran sind. Er hat es zu tun mit Kranken, mit Auss\u00e4tzigen, die \u2013 der Name sagt es \u2013 aus ihren Familien und D\u00f6rfern ausgesetzt und vertrieben wurden und irgendwo in einer H\u00f6hle ein trostloses Dasein fristen. Er hat es zu tun mit Ausgestossenen, um die man einen weiten Bogen macht, mit Leuten, um die sich niemand k\u00fcmmert, mit Verlassenen, Vergessenen, Abgeschriebenen.<\/p>\n<p>Jesus legt Einspruch ein gegen eine Welt, in der es auf der einen Seite Menschen gibt, die geborgen und zufrieden in einer Familie leben, ihre ganze Aufmerksamkeit, Zeit und Kraft nur f\u00fcr das eigene Familienleben, das private Familiengl\u00fcck einsetzen. Er legt Einspruch ein gegen eine Welt, in der Eltern nur f\u00fcr ihre eigenen Kinder da sind, ihnen jede Zuwendung schenken, jeden Wunsch erf\u00fcllen, jeden Stein aus dem Weg r\u00e4umen. Und auf der andern Seite sind die, die allein auf der Welt sind, die aus irgendeinem Grund keinen Mann, keine Frau gefunden oder ihren Ehepartner verloren haben, in keiner Familie geborgen sind: Alte, Kranke, Behinderte oder auch Menschen, die mit dem Leben, mit sich selber und den andern nicht zurechtkommen; Leute, die nirgends richtig zu Hause sind, ein Leben lang auf der Suche nach einem Platz, wo sie Wurzeln fassen k\u00f6nnten, auf der Suche nach einem Ort und einer Gemeinschaft, wo sie etwas gelten und dazugeh\u00f6ren. Und da sind Kinder ohne Eltern, um deren Zukunft sich niemand sorgt \u2013 lauter Dinge, die es braucht, damit ein Mensch in dieser Welt daheim ist.<\/p>\n<p>Gegen diese Aufspaltung legt Jesus Einspruch ein. Ja, er <em>ist<\/em> selber Gottes Einspruch gegen diese Welt. In ihm ist Gott selber in der Welt gegenw\u00e4rtig. Deshalb nennt ihn ja Markus am Anfang seines Evangeliums &#8222;Sohn Gottes&#8220; \u2013 nicht Sohn des Joseph und der Maria. Jesus ist gekommen, um die N\u00e4he des Gottesreichs anzuk\u00fcnden, um den Menschen die Liebe des himmlischen Vaters zu bringen. Und diese Liebe gilt nicht nur, sie gilt nicht zuerst denen, die ohnehin schon geliebt und anerkannt sind. Sie gilt zuerst denen, die sonst nirgends dazugeh\u00f6ren, den Verlassenen und \u00dcbergangenen.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Ein Schriftgelehrter, so erz\u00e4hlt es das Lukasevangelium (10,25-37), kommt zu Jesus und fragt ihn, was er tun m\u00fcsse, um das ewige Leben zu gewinnen. Jesus antwortet ihm mit der Gegenfrage: &#8222;Was steht im Gesetz?&#8220; Der Schriftgelehrte antwortet ganz korrekt: &#8222;Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.&#8220; Und als Jesus ihm best\u00e4tigt: &#8222;Du hast richtig geantwortet; handle so, und du wirst leben&#8220;, versucht sich der Schriftgelehrte herauszureden und fragt: &#8222;Und wer ist mein N\u00e4chster?&#8220;<\/p>\n<p>Und darauf hat ihm Jesus nun eben nicht zur Antwort gegeben: &#8222;Nat\u00fcrlich deine Frau und deine Kinder, deine Mutter und dein Vater&#8220;, sondern er hat die Geschichte vom Samaritaner erz\u00e4hlt, der auf einen wildfremden Menschen trifft, der von R\u00e4ubern \u00fcberfallen wurde und halbtot am Wegrand liegt. Der Samaritaner hat sich um den Verlassenen gek\u00fcmmert und f\u00fcr ihn gesorgt. Er ist ihm zum N\u00e4chsten geworden.<\/p>\n<p>So sprengt Jesus unsere engen Familienbegriffe und zeigt uns, dass die N\u00e4chsten nicht einfach die sind, die wir uns selber ausw\u00e4hlen und die ohnehin zu uns geh\u00f6ren. Wir k\u00f6nnen sie uns nicht selber auslesen. Auf einmal stehen sie vor unserer T\u00fcr oder liegen auf unserm Weg, wie wenn Gott sie uns hingelegt h\u00e4tte. Es sind gerade die, die uns brauchen, die unsere Aufmerksamkeit und Anteilnahme, unsere Zeit und Kraft n\u00f6tig haben. Und wir sind gefragt, wem wir der N\u00e4chste sind.<\/p>\n<p>Einen ganz neuen Familienbegriff f\u00fchrt Jesus ein. Zu seiner Familie geh\u00f6ren nicht die, die einem durch Blut und Herkunft verwandt sind, nicht die mit dem gleichen Stammbaum, Heimatort und Pass. Jesus \u00f6ffnet das Haus, macht T\u00fcren und Fenster weit auf, ruft uns heraus aus unserem privaten Familiengl\u00fcck oder unserer Familienenge \u2013 in eine offene Wohn- und Lebensgemeinschaft.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Aber, so fragen Sie sich jetzt vielleicht, liebe Gemeinde: Haben wir das n\u00f6tig, diese Relativierung der Familie, diese familienkritische Haltung Jesu? M\u00fcsste man heute nicht viel eher f\u00fcr den Wert der Familie eintreten \u2013 gerade in unserer Zeit, in der bald jede zweite Ehe geschieden wird, wo es immer mehr unvollst\u00e4ndige Familien, alleinerziehende M\u00fctter und V\u00e4ter, alleingelassene Kinder ohne Geborgenheit, Nestw\u00e4rme und Lebensorientierung gibt? M\u00fcsste da die Kirche nicht alles daran setzen, die Familie als gesunde Grundlage und Keimzelle einer gesunden Gesellschaft hochzuhalten und zu verteidigen?<\/p>\n<p>Ich frage zur\u00fcck: Ist nicht die Art, wie Jesus unser herk\u00f6mmliches Familienbild relativiert und aufsprengt, eine grosse Befreiung \u2013 eine Befreiung gerade f\u00fcr die Familien? Leidet und zerbricht nicht manche Ehe und Familie gerade daran, dass sie zu hohen Anspr\u00fcchen ausgesetzt ist, die sich gar nicht einl\u00f6sen lassen? Da steht einem ein Wunschbild von Harmonie, das Bild einer heilen Familie vor Augen, das dann mit den Realit\u00e4ten nie \u00fcbereinstimmt. Mit den hochgesetzten Erwartungen \u00fcberfordert man sich gegenseitig: M\u00e4nner und Frauen in ihrer Ehe und Partnerschaft, Eltern ihre Kinder und Kinder ihre Eltern. Und dabei wird es dann dem einen oder andern auf einmal zu eng. Er oder sie steigt aus, bricht aus, geht eigene Wege. Und die andern sind ratlos und sagen: &#8218;Wir haben es doch nur gut gemeint.&#8216;<\/p>\n<p>Und je mehr man in der Familie den h\u00f6chsten Wert sieht, nur noch f\u00fcr die eigene Familie da ist, desto mehr fallen alle, die ohne Familie sind, die Einsamen und Alten, die Behinderten, die Fremden aus der Gemeinschaft, aus einem erf\u00fcllten gemeinsamen Leben heraus, sind und bleiben draussen, geh\u00f6ren nirgends dazu, fallen durch alle Maschen des sozialen Netzes.<\/p>\n<p>Und das wiederum sp\u00fcren viele junge Menschen. Sie sp\u00fcren die Widerspr\u00fcche in unseren Verh\u00e4ltnissen, die Widerspr\u00fcche zwischen Idealen und Realit\u00e4ten. Sie sp\u00fcren das Elend, die Not, die Verlassenheit und K\u00e4lte in unserer Welt und halten die Nestw\u00e4rme der eigenen Familie nicht mehr aus. Es wird ihnen in der gem\u00fctlichen Privatwelt ihrer Familie zu eng. Sie steigen aus, und manchmal so radikal, dass sie dabei tief abst\u00fcrzen.<\/p>\n<p>Deshalb finde ich die Art, wie Jesus unsere Familienbilder relativiert und in einen gr\u00f6sseren Horizont hineinstellt, so befreiend. Er verk\u00fcndet das Reich Gottes, er zeigt uns den Anfang einer neuen Welt, in welcher der Graben zwischen denen, die alles haben, und denen, denen alles fehlt, \u00fcberwunden wird. Er zeigt uns, dass wir nicht den ganzen Lebenssinn, die ganze Lebenserf\u00fcllung in der eigenen Familie suchen und realisieren m\u00fcssen. Jesus \u00f6ffnet uns die Augen f\u00fcr die grosse Familie Gottes. Er l\u00e4sst uns M\u00fctter und V\u00e4ter, Schwestern und Br\u00fcder entdecken, die mit uns nicht verwandt sind \u2013 es sei denn, dass sie Kinder Gottes sind wie wir.<\/p>\n<p>Wer sich von ihm anstecken l\u00e4sst und anf\u00e4ngt, aus der Bequemlichkeit, Behaglichkeit und Sicherheit \u2013 und aus der Enge \u2013 des eigenen Nestes herauszukommen, Augen, Ohren und eine offene T\u00fcre hat f\u00fcr die, die in dieser Welt ohne Geborgenheit sind \u2013 gerade er findet unerwartet den Weg zu einem erf\u00fcllten Leben. Das entlastet und befreit die Familie. Unsere eigene Familie mit allem, was sch\u00f6n und gut an ihr ist, und mit allem, was nicht aufgeht \u2013 sie kommt in den weiten Horizont einer neuen Welt, in der niemand zu kurz kommt, weil Gottes Liebe jeden Mangel ausf\u00fcllt. Diese Welt ist schon im Kommen. Wir k\u00f6nnen sie entdecken, ihr auf der Spur sein, jeden Tag.<\/p>\n<p align=\"center\">Gebet<\/p>\n<p>Du, Gott, zeigst uns den Weg zur Freiheit, zum wahren Leben. Komm uns zu Hilfe mit Deinem Geist, damit wir ihn gehen k\u00f6nnen: den Weg, den Jesus uns voran gegangen ist.<\/p>\n<p>Wir bitten Dich f\u00fcr unsere Familien: Bewahre sie vor engem Familienegoismus. F\u00fcr die Eltern bitten wir Dich: dass sie ihre Macht \u00fcber ihre Kinder nicht missbrauchen zur Erf\u00fcllung ihrer eigenen W\u00fcnsche. F\u00fcr unsere Kinder bitten wir dich und f\u00fcr ihre Zukunft, aber nicht nur f\u00fcr unsere eigenen, sondern f\u00fcr alle Kinder dieser Erde, besonders die verlassenen, die ohne Liebe und Zuwendung aufwachsen m\u00fcssen. F\u00fcr unsere Jugendlichen bitten wir Dich, die es immer schwerer haben, sich in dieser verr\u00fcckten Welt zu orientieren. F\u00fcr die Alten und Kranken bitten wir Dich, f\u00fcr die Einsamen und Lebensm\u00fcden, die Zweifelnden und Verzweifelten.<\/p>\n<p>Gott, lass uns nicht verk\u00fcmmern in der eigenen kleinen Welt, die wir uns zurechtgemacht haben. \u00d6ffne uns die Augen, die Ohren, das Herz f\u00fcr die, die Du uns als Schwestern und Br\u00fcder anvertraust. Lass uns mit ihnen zusammen unterwegs sein zu Deinem Reich, wo Deine Liebe alles neu macht und allen Jammer stillt.<\/p>\n<p>Im Namen Jesu bitten wir Dich: Vater unser im Himmel &#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrer i.R. Klaus B\u00e4umlin<br \/>\nLiebeggweg 19<br \/>\nCH-3006 Bern<br \/>\n<a href=\"mailto:klaus.baeumlin@bluewin.ch\"> klaus.baeumlin@bluewin.ch<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Familie | 13. Sonntag nach Trinitatis | 21. August 2005 | Markus 3,31\u201335 | Klaus B\u00e4umlin | &#8222;Und da kommen seine Mutter und seine Br\u00fcder. 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