{"id":10676,"date":"2005-08-07T19:49:23","date_gmt":"2005-08-07T17:49:23","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10676"},"modified":"2025-07-12T16:01:58","modified_gmt":"2025-07-12T14:01:58","slug":"markus-1-40-45-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/markus-1-40-45-5\/","title":{"rendered":"Markus 1, 40-45"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">14. Sonntag nach Trinitatis | 28. August 2005 |\u00a0Markus 1, 40-45 | Johann-Stephan Lorenz |<\/span><\/b><\/h3>\n<p><em>Die Gnade unseres Herrn Jesus Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen. Amen <\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>als Predigttext sollen wir heute eine kleine Geschichte aus dem Markusevangelium bedenken. Dort lesen wir im 1. Kapitel (40-45 Die Heilung eines Auss\u00e4tzigen)<\/p>\n<p><em> 40 Und es kam zu ihm ein Auss\u00e4tziger, der bat ihn, kniete nieder und sprach zu ihm: \u201eDu kannst mich rein machen, wenn du es nur willst.\u201c Und Jesus streckte voll Mitleid seine Hand aus, ber\u00fchrte den Auss\u00e4tzigen und sagte: \u201eIch will es. Werde rein.\u201c Und kaum hatte er das gesagt, da verschwand sein Aussatz. Und kaum war der Kranke rein, da herrschte Jesus ihn an: \u201cGeh jetzt, aber sage keinem etwas. Zeige dich dem Priester und bringe zum Dank f\u00fcr die Heilung vom Aussatz die Opfer dar, die Mose vorgeschrieben hat. Das wird den Priestern meine Vollmacht beweisen.\u201c Dann ging er davon und predigte von da an viel und verbreitete die Botschaft. Daraufhin konnte er sich nicht mehr in der Stadt sehen lassen, sondern musste sich drau\u00dfen in der W\u00fcste aufhalten, und die Menschen kamen von \u00fcberall her zum ihm. <\/em><\/p>\n<p>Ich stelle mir vor, was dieser Mann trotz des Verbotes den Menschen erz\u00e4hlt hat. Vielleicht war der Inhalt seiner Botschaft das, was wir als Eingangsspruch geh\u00f6rt haben:<br \/>\n<em>\u201eLobe den Herren meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.\u201c (Psalm 103) <\/em><\/p>\n<p>Dieser Vers aus dem 103. Psalm ist m\u00f6glicherweise auch so etwas wie das Thema, der rote Faden, der die Texte miteinander verbindet, die wir heute geh\u00f6rt haben. Dann geht es heute um das antwortende Lob des Menschen auf die Heils- und Rettungstaten Gottes.<\/p>\n<p>Ich denke, viele Menschen unter uns k\u00f6nnen ein solches Loblied anstimmen. Sie haben in ihrem Leben Erfahrungen von Bewahrung, Rettung und Heil gemacht, die sie mit Gott in Verbindung bringen. Das kann die Erfahrung einer Ehe sein, in der bis ins hohe Alter alle Schwierigkeiten gemeistert und alles Gl\u00fcck geteilt werden konnte. Das kann die wunderbare Erfahrung der Heilung von einer schweren Krankheit sein, mit der man nicht mehr gerechnet hat; oder wenn jemand wieder eine Arbeit bekommen hat, die ihm nicht nur ein Lebensauskommen, sondern dar\u00fcber hinaus ihm auch noch Befriedigung \u00fcber die geleistete T\u00e4tigkeit verschafft; das kann die Geburt von Enkelkindern sein oder das Bestehen einer Pr\u00fcfung.<\/p>\n<p>Wenn wir es bedenken, dann gibt es viele Situationen in unserem Leben, wo wir sagen k\u00f6nnten.<br \/>\n<em>\u201eLobe den Herren meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.\u201c<br \/>\n<\/em>Was aber ist mit den Menschen, die solche Erfahrungen nicht gemacht haben?<br \/>\nOder mit denen, die eine traumatischen Lebenserfahrung machen mussten, die alle anderen Erfahrungen \u00fcberschattet?<\/p>\n<p>Wir hier in dieser Gemeinde wissen, worauf ich jetzt anspiele. Heute ist der 28. August, und heute vor 64 Jahren hat Stalin den Ukas unterschrieben, der f\u00fcr viele Millionen von Russlanddeutschen den Beginn eines unbeschreibbaren Leidensweges bedeutete. Innerhalb weniger Stunden mussten die H\u00e4user ger\u00e4umt werden, man wurde vor die Alternative gestellt, entweder Proviant f\u00fcr drei Tage oder die Bibel \u2013 viele w\u00e4hlten die Bibel; Familien wurden zerrissen, Zwangsarbeit bis zum Hungertod und eine rechtlose Stellung bis in die 80ger Jahre des letzten Jahrhunderts hinein waren die Folge.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df aus vielen Gespr\u00e4chen, dass es unter Ihnen in der russlanddeutschen Gemeinde verschiedene Formen gibt, aus diesem f\u00fcrchterlichen Geschehen einen Sinn zu machen. F\u00fcr einige von Ihnen ist die stalinistische Vertreibung wie eine Strafe Gottes f\u00fcr den Abfall und ein Leben ohne Gott. Das ist etwa so, wie manche alttestamentlichen Propheten das babylonische Exil des Volkes Israel verstehen. Wieder andere verstehen das Geschehen nicht als Strafe, aber als Lehre Gottes an die Menschen. Gott will uns lehren, nur ihm zu vertrauen und keinen Menschen.<\/p>\n<p>Es gibt sicherlich einen Unterschied zwischen einer solchen kollektiven Katastrophe und den individuellen traumatischen Erfahrungen. Und doch frage ich mich, ob es noch andere Verstehensm\u00f6glichkeiten f\u00fcr solche Erlebnisse geben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Ich denke an eine andere Verstehensm\u00f6glichkeit, die ich bei dem Theologen Daniel Friedrich Schleiermacher gefunden habe. Seine pers\u00f6nliche traumatische Lebenserfahrung war es, dass sein kleiner Sohn, den er \u00fcber alles liebte, pl\u00f6tzlich verstarb. Er hat die Beerdigung selber gehalten. Und in dieser Beerdigung er hat sein Schicksal, den Verlust seines Sohnes beklagt &#8211; aber dann hat er Gott an seine Verhei\u00dfungen, die doch auch f\u00fcr ihn gelten, erinnert.<\/p>\n<p>Dann best\u00e4nde eine andere M\u00f6glichkeit mit traumatischen Lebenserfahrungen zu leben darin, Gott an seine Verhei\u00dfungen zu erinnern, die er seinen Menschen gegeben hat und um die Erf\u00fcllung des Segens zu bitten.<\/p>\n<p>Wir haben eine solche Verhei\u00dfung gerade geh\u00f6rt, wenn wir die alttestamentliche Lesung f\u00fcr den heutigen Sonntag uns anschauen. Dort k\u00f6nnen wir lesen:<br \/>\n<em>Und siehe, ich bin mit dir und will dich beh\u00fcten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe. <\/em><\/p>\n<p>Auf diese Verhei\u00dfung k\u00f6nnen wir Menschen Gott offenbar ansprechen und IHN in die Verantwortung nehmen: <em>Ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe <\/em><\/p>\n<p>Wenn Dietrich Bonhoeffer betet: \u201eGott, du erf\u00fcllst nicht alle meine W\u00fcnsche, aber alle deine Verhei\u00dfungen\u201c, dann spricht er Gott auf sein Versprechen hin an. Dann h\u00f6ren wir in seinem Gebet sein Vertrauen darauf, dass Gott auch tut, was er uns zusagt.<\/p>\n<p>K\u00f6nnte Bonhoeffers Vertrauen auch zu unserem Vertrauen werden, wenn wir traumatische Lebensereignisse verarbeiten m\u00fcssen?<\/p>\n<p>Freilich scheint dieses Vertrauen mit einer bestimmten Haltung verbunden, die sich im Psalm von heute andeutet, es ist der 146. Psalm:<\/p>\n<p><em> Verlasset euch nicht auf F\u00fcrsten; sie sind Menschen, die k\u00f6nnen ja nicht helfen. Denn des Menschen Geist muss davon, und er muss wieder zu Erde werden; dann sind verloren alle seine Pl\u00e4ne. <\/em><\/p>\n<p>Der Psalm sagt: wir Menschen setzen bei der Bew\u00e4ltigung unseres Lebens, bei der Erf\u00fcllung unserer W\u00fcnsche zu sehr auf die M\u00e4chtigen, die F\u00fcrsten, wie es der Psalm sagt. Siegmund Freud ersetzt das Wort Macht in seinem Briefwechsel mit Albert Einstein \u00fcber die Frage \u201eWarum Krieg?\u201c konsequent mit dem Wort Gewalt. Wenn wir dieser Argumentation folgen, dann versuchen wir Menschen unsere Probleme und die Durchsetzung unserer W\u00fcnsche zu oft mit Gewalt zu l\u00f6sen und produzieren dabei einen Teufelskreis, aus dem es kaum ein Entrinnen gibt.<\/p>\n<p>Dass dies so ist, erleben wir in der Tagespolitik. Die Gro\u00dfen dieser Welt fragen heute genauso wenig danach, wie es den Kleinen geht, wenn sie ihre Ziele durchsetzen wollen. Irak, Afghanistan, Al-Quaida, Pal\u00e4stina, Ruanda, Sudan sind nur einige wenige Namen daf\u00fcr, dass auch heute sich Menschen das untereinander antun, was ihre V\u00e4ter und M\u00fctter, ihre Br\u00fcdern und Schwestern hier vor 64 Jahren am eigenen Leib erfahren mussten.<\/p>\n<p>Der Apostel Paulus spricht in seinem Brief an die R\u00f6mer von einer menschlichen Schw\u00e4che, wenn er schreibt:<br \/>\n<em>Genau aus diesem Grund d\u00fcrfen wir nicht die menschliche Schw\u00e4che zum Ma\u00dfstab unseres Handels machen. Denn sonst erwartet uns nur noch der Tod. Wenn ihr aber den Heiligen Geist zum Ma\u00dfstab macht, und von allem, was f\u00fcr eure alte sterbliche Existenz wichtig war, Abschied nehmt, k\u00f6nnt ihr ewig leben. <\/em><\/p>\n<p>Wen wir also die Gewalt zum Ma\u00dfstab unseres Handelns machen, sagt der Apostel, erwartet uns nur noch der Tod.<br \/>\nEr r\u00e4t uns: wir sollen den Heiligen Geist zum Ma\u00dfstab unseres Handelns machen. Aber was hei\u00dft das?<\/p>\n<p>Es scheint dabei auf die Haltung des Glaubens anzukommen. Der Heilige Geist wirkt und bef\u00f6rdert den Glauben in uns. In der russischen Sprache und in der deutschen Sprache hat das Wort Glaube jeweils einen andern Bedeutungshintergrund. Glauben hei\u00dft im deutschen Sprachgebrauch in Anlehnung an das lateinische Credere \u201eetwas f\u00fcr wahr halten\u201c. In der russischen Sprache hei\u00dft Glaube \u201evera\u201c, und das meint Vertrauen haben.<\/p>\n<p>Es geht also um das Vertrauen in Gottes Verhei\u00dfungen. Und dar\u00fcber, wie dieses Vertrauen Menschen ver\u00e4ndern kann, ja auch traumatisierende Erlebnisse heilen kann. Davon berichten sowohl das Evangelium, wie auch unser Predigttext von heute. Im Evangelium haben wir gelesen, dass Jesus zu dem vom Aussatz Geheilten sagt:<\/p>\n<p><em> Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen<\/em> , im Sinne unserer bisherigen \u00dcberlegungen sagt er: Steh auf, dein Vertrauen in Gottes Verhei\u00dfungen hat dir geholfen. Dieses Vertrauen sehen wir auch in unserem Predigttext, den ich am Anfang gelesen habe:<br \/>\n<em>\u201eDu kannst mich rein machen, wenn du es nur willst.\u201c Und Jesus streckte voll Mitleid seine Hand aus, ber\u00fchrte den Auss\u00e4tzigen und sagte: \u201eIch will es. Werde rein.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Nicht die Gewaltt\u00e4tigen werden es also richten, sondern allein die Haltung des Vertrauens in Gottes Verhei\u00dfung ist es, die unser Leben, so traumatische es auch sein mag ver\u00e4ndern kann. Wenn wir lernen zu sprechen, wie dieser arme Auss\u00e4tzige: <em>\u201eDu kannst mich rein machen, wenn du es nur willst\u201c<\/em>, dann so die Verhei\u00dfung des Evangeliums an uns heute, dann werden wir erfahren, was vor uns schon sehr viele Menschen erfahren haben: <em>Und Jesus streckte voll Mitleid seine Hand aus, ber\u00fchrte den Auss\u00e4tzigen und sagte: \u201eIch will es. Werde rein.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ja das ist der Wille Gottes auch f\u00fcr uns, die wir es kaum glauben m\u00f6gen \u00fcber alles, was uns an Schrecklichem passiert ist , auch wir sollen einstimmen k\u00f6nnen in das Lob \u00fcber seine Taten, welches wir am Anfang geh\u00f6rt haben:<br \/>\n<em>\u201eLobe den Herren meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.\u201c (Psalm 103) <\/em><\/p>\n<p><em>Gottes Heiliger Geist befestige diese Wort in euren Herzen, damit ihr das nicht nur geh\u00f6rt, sondern auch im Alltag erfahrt, auf da\u00df euer Glaube zunehme und ihr endlich selig werdet, durch Jesum Christum unseren Herrn. Amen<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Johann-Stephan Lorenz, Pastor<br \/>\nRoshdestwenskogo 2\/1<br \/>\nRF-644020 Omsk<br \/>\nTel 007-3812-403753\/417790=<br \/>\n<a href=\"mailto:johannstephanlorenz@t-online.de\">johannstephanlorenz@t-online.de <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. 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