{"id":10690,"date":"2005-08-07T19:49:14","date_gmt":"2005-08-07T17:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10690"},"modified":"2025-07-14T09:16:30","modified_gmt":"2025-07-14T07:16:30","slug":"klagelieder-3-22-26-31-32-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/klagelieder-3-22-26-31-32-5\/","title":{"rendered":"Klagelieder 3, 22-26.31-32"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">16. Sonntag nach Trinitatis | 11. September 2005 |\u00a0Klagelieder 3, 22-26.31-32 | Christoph Dinkel |<\/span><\/b><\/h3>\n<p><em>&#8222;Die G\u00fcte des Herrn ist\u2019s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist gro\u00df. Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen. Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt. Es ist ein k\u00f6stlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen. Denn der HERR verst\u00f6\u00dft nicht ewig; sondern er betr\u00fcbt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner gro\u00dfen G\u00fcte.&#8220;<\/em><\/p>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p align=\"left\">(1) Das klingt erst einmal nach einem ziemlich schwachen Trost: \u201eDie G\u00fcte des Herrn ist\u2019s, dass wir nicht gar aus sind.\u201c Mit anderen Worten: Es h\u00e4tte noch schlimmer kommen k\u00f6nnen. Auch die totale Vernichtung w\u00e4re m\u00f6glich gewesen. Immerhin die habe <em>nicht<\/em> stattgefunden und das liege an der G\u00fcte Gottes, so der Prophet. Na toll! denkt man. Da ist man v\u00f6llig am Ende, hat eine Katastrophe mit knapper M\u00fche \u00fcberlebt und dann soll das ein Zeichen f\u00fcr Gottes G\u00fcte sein!? \u201eDer Herr verst\u00f6\u00dft nicht ewig\u201c \u2013 hei\u00dft es weiter beim Propheten. Das bedeutet dann wohl aber auch, dass es ganz sch\u00f6n lange dauern kann, bis der Herr einen nicht mehr verst\u00f6\u00dft. Deshalb spricht der Prophet auch von \u201eharren\u201c, \u201egeduldig sein\u201c und \u201ehoffen\u201c. Kraftvoller Trost und aufmunternde Zuversicht klingen irgendwie anders.<\/p>\n<p align=\"left\">Der Verfasser unseres Predigttextes ist wahrlich kein Optimist. Das hat seinen Grund. Jeremia hat die Zerst\u00f6rung Jerusalems durch die Babylonier im Jahr 587 vor Christus zwar \u00fcberlebt. Aber sein Volk ist ins Exil deportiert. Das Land ist, wie die Unmenschen unserer Tage sagen w\u00fcrden, ethnisch ges\u00e4ubert. Jerusalem und der Tempel sind zerst\u00f6rt. In dieser Lage geht dem Propheten der Sinn f\u00fcr gro\u00dfartige Verhei\u00dfungen und glanzvolle Visionen ab. Im Gegenteil. Ganz m\u00fchsam muss er sich dazu zwingen, die ganz kleinen Zeichen der G\u00fcte Gottes wahrzunehmen: Gottes Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sie ist alle Morgen neu, auch wenn die Nacht der Gottesfinsternis schon viel zu lange dauert. Der anbrechende Morgen, die Wiederkehr des Lichtes wird f\u00fcr den Propheten zum Zeichen g\u00f6ttlicher Barmherzigkeit. Ein sichtlich bem\u00fchter, ein zutiefst ersch\u00fctterter Glaube wird in den Worten Jeremias sichtbar. Jeremia <em>will<\/em> glauben, obwohl er es angesichts der Lage, in der er sich befindet, kaum kann. Gottes Treue ist gro\u00df \u2013 sagt er beschw\u00f6rend zu sich selbst \u2013 und w\u00fcrde es so gerne wirklich glauben.<\/p>\n<p align=\"left\">Jeremias m\u00fchsamer Glaube ist einem in diesen Tagen durchaus nahe. New Orleans, die Stadt der Leichtigkeit und des Jazz, ist in den Fluten versunken. Verwesende Leichen treiben durch die Stra\u00dfen. Die m\u00e4chtigste Nation der Welt hat bei der Organisation von Hilfe im eigenen Land schrecklich versagt. Wie sollte man da optimistisch sein? Heute vor vier Jahren erfolgte der terroristische Angriff auf das World Trade Center in New York. Im Sommer diesen Jahres gab es die t\u00f6dlichen Anschl\u00e4ge in London. Der islamisch-fundamentalistische Terrorismus h\u00e4ngt wie eine dunkle Wolke \u00fcber der Welt. Niemand wei\u00df, wann er wieder zuschl\u00e4gt und wie ihm beizukommen ist. Die Weltsicht hat sich seit 9\/11 deutlich eingetr\u00fcbt. Leichtigkeit und Optimismus fallen schwer. Auch die Lage unseres Landes erscheint vielen als ziemlich deprimierend. Die Plage \u201eArbeitslosigkeit\u201c ist f\u00fcr fast f\u00fcnf Millionen Menschen eine schwere B\u00fcrde. Nicht gebraucht zu werden, die Zeit totschlagen zu m\u00fcssen, irgendeinen Sinn im t\u00e4glichen Nichtstun suchen zu m\u00fcssen \u2013 auch angesichts der Not der Arbeitslosen vergeht einem der Sinn f\u00fcr Leichtigkeit.<\/p>\n<p align=\"left\">(2) \u201eNun aber mal halt\u201c, k\u00f6nnte Jeremia einwenden, wenn er uns so reden und nachdenken h\u00f6rte. \u201eEuch geht es doch verdammt gut!\u201c w\u00fcrde er vielleicht sagen, wenn er unter uns w\u00e4re. \u201eDas ist doch kein Vergleich mit meiner Situation und mit der Situation meines Volkes nach der Zerst\u00f6rung Jerusalems. Als ich meine Worte aufschrieb, da war unser Land vom Krieg zerst\u00f6rt, es herrschte Hunger, rohe Gewalt und nackte Angst vor der Zukunft. Ihr hingegen, ihr lebt doch im Wohlstand. Bei Euch muss niemand verhungern, Ihr habt ein hervorragendes Gesundheitssystem und seid gegen Risiken jeder Art versichert. OK, einige von Euch haben es wirklich schwer, das will ich gar nicht bestreiten. Aber die meisten von Euch haben doch nur Luxus- und Reichtumsprobleme. Ihr hier fragt Euch doch vor allem, wie Ihr Euer Geld gut anlegt, welche Di\u00e4t Euch schlanker macht und was gegen Cellulitis und das Altwerden hilft. Zu meiner Zeit lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei etwa 35 Jahren, bei Euch liegt sie bei \u00fcber 80 Jahren. Ihr macht Euch Sorgen wegen der \u00dcberalterung der Gesellschaft! Na, Eure Probleme h\u00e4tten wir gerne gehabt.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">So k\u00f6nnte der Prophet reden, wenn er hier zugegen w\u00e4re. Und was k\u00f6nnten wir antworten oder einwenden? \u201eLieber Prophet\u201c, k\u00f6nnten wir sagen, \u201ees ist keinesfalls so, dass Wohlstand und soziale Sicherheit die Menschen gl\u00fccklicher machen. Im Gegenteil: weil man weniger Energie f\u00fcrs \u00dcberleben aufwenden muss, hat man mehr Zeit, sich mit anderen und ihrer Situation zu vergleichen. Und der Vergleich erzeugt Neid und Mangelgef\u00fchle im \u00dcberma\u00df. Die phantastischen Auswahlm\u00f6glichkeiten, die uns \u00fcberall pr\u00e4sentiert werden, machen unzufrieden, weil einem das Eigene im Vergleich dazu eher d\u00fcrftig oder h\u00f6chstens durchschnittlich erscheint.<\/p>\n<p align=\"left\">Und vor allem, lieber Prophet, bleibt auch auf einem h\u00f6heren Wohlstandsniveau die Unsicherheit im Blick auf das Leben und die Zukunft ein dr\u00e4ngendes Problem. Sorgen um die Gesundheit, um die eigene oder um die der Kinder, Eltern oder Freunde, sind immer bedr\u00e4ngend, egal wie gut die medizinische Versorgung ist. Und eine Angst habt Ihr fr\u00fcher wohl viel weniger gekannt als wir heute: die Angst vor Einsamkeit. Wir modernen Menschen leben zwar viel freier als Ihr, wir sind viel mobiler als Menschen fr\u00fcherer Zeiten, aber deshalb leben wir umgekehrt auch mit viel weniger Bindungen und vor allem mit viel weniger <em>engen<\/em> Bindungen. Wenn heute jemand keine Arbeit hat oder alt und krank ist, dann fehlt h\u00e4ufig das famili\u00e4re Netz, das ihn tr\u00e4gt und h\u00e4lt. Das Leben ist auch in unserer Zeit riskant und bedroht. Und die \u00c4ngste und Sorgen, die wir haben, sind f\u00fcr uns genauso real wie die Euren f\u00fcr Euch waren.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">So k\u00f6nnten wir auf die Einw\u00fcrfe des Propheten antworten, wenn er uns denn hier gegen\u00fcberst\u00fcnde. Ob ihn unsere Argumente \u00fcberzeugen w\u00fcrden? \u2013 Aber wenn wir nur das erreicht h\u00e4tten, dass wir dem Propheten unsere heutigen Sorgen verst\u00e4ndlich gemacht h\u00e4tten, dann h\u00e4tte die Begegnung zu wenig gebracht. Denn Jeremia kann uns mehr lehren als nur die Wahrnehmung unserer Sorgen und \u00c4ngste.<\/p>\n<p align=\"left\">(3) Mitten in seiner gro\u00dfen Traurigkeit und seinen gut begr\u00fcndeten \u00c4ngsten schafft es der Prophet n\u00e4mlich, aufmerksam zu werden auf die Zeichen f\u00fcr die G\u00fcte und Barmherzigkeit Gottes. Er zwingt sich dazu, vom eigenen Ungl\u00fcck und dem Leid seines Volkes abzusehen. Er diszipliniert sich und l\u00e4sst sich nicht h\u00e4ngen. Deshalb schaut der Prophet auf den Anbruch des Morgens und macht sich klar, dass es keine Selbstverst\u00e4ndlichkeit ist, den Beginn des n\u00e4chsten Tages zu erleben. Der Anbruch des Tages wird ihm zum Zeichen der Barmherzigkeit, der Treue und Zuverl\u00e4ssigkeit Gottes. Die Sonne geht auf, das Licht wird neu, Leben ist m\u00f6glich, neue Chancen tun sich auf, man kann etwas tun. \u201eDie G\u00fcte des HERRN ist\u2019s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist gro\u00df.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">Machen wir es doch dem Propheten nach! Zwingen wir uns, abzusehen von unseren Sorgen und \u00c4ngsten. Lassen wir uns nicht h\u00e4ngen, sondern werden wir aufmerksam auf die vielen Zeichen von Gottes Barmherzigkeit und Gnade, die uns umgeben. Und da ist ja nicht nur das Aufgehen der Sonne an diesem Morgen. Da sind auch die Kinder hier in diesem Gottesdienst mit ihrer ganzen Lebendigkeit, da ist N.N., der heute getauft wurde. Ein Kind des Lichts soll er sein, so ist es ihm verhei\u00dfen.<\/p>\n<p align=\"left\">Aber noch mehr k\u00f6nnen wir wahrnehmen, was wir mit Fug und Recht als Zeichen der Barmherzigkeit Gottes ansehen k\u00f6nne: dass wir seit 60 Jahren in diesem Land in Frieden leben \u2013 wer h\u00e4tte das gedacht nach zwei Weltkriegen und dem entsetzlichen Morden, das vom deutschen Boden ausging? Wir leben in einem Rechtsstaat, in dem Willk\u00fcr, Korruption und Gewalt nur Randph\u00e4nomene sind. Wir leben in einem Land mit einer funktionierenden Verwaltung und vielen leistungsf\u00e4higen Unternehmen. Wir haben ein Gesundheitswesen, um das uns der allergr\u00f6\u00dfte Teil der Welt beneidet. Das soziale Netz in unserem Land ist zwar d\u00fcnner geworden, aber es muss niemand hungern und frieren in diesem Land. Und auch wer arbeitslos ist \u2013 und das ist gewiss schwer \u2013 bekommt jedenfalls so viel, dass es zum Leben reicht. Im \u00dcbrigen haben die allermeisten Menschen in unserem Land Arbeit und viele haben an ihrer Arbeit sogar gro\u00dfe Freude und finden darin Erf\u00fcllung und Befriedigung.<\/p>\n<p align=\"left\">All das, was wir tagt\u00e4glich in Anspruch nehmen und gebrauchen, ist keinesfalls selbstverst\u00e4ndlich. Der Vergleich mit der Situation des Propheten Jeremias, der Vergleich mit anderen L\u00e4ndern dieser Welt, der Vergleich mit dem Deutschland von vor 60 Jahren macht das \u00fcberdeutlich. Wir leben inmitten einer F\u00fclle von Zeichen der G\u00fcte und Barmherzigkeit Gottes. Wir sollten sie wahrnehmen und aufh\u00f6ren zu klagen. Dem Propheten f\u00e4llt es schwer, an Gottes G\u00fcte und Barmherzigkeit zu glauben. Er hat daf\u00fcr gute Gr\u00fcnde. Er ist nur knapp einer Katastrophe entronnen und wird tagt\u00e4glich mit ihren Folgen konfrontiert. Und dennoch zwingt sich der Prophet dazu, auch die kleinen Zeichen der G\u00fcte Gottes wahrzunehmen und sagt sich: \u201eDie G\u00fcte des Herrn ist\u2019s, dass wir nicht gar aus sind.\u201c \u2013 Im Vergleich mit dem Propheten, im Vergleich mit den Generationen vor uns und im Vergleich mit den meisten Menschen dieser Erde lebt die Mehrzahl von uns inmitten einer F\u00fclle von Zeichen der Gnade und der Barmherzigkeit Gottes. Uns sollte es deshalb nicht gar so schwer fallen, auf Gottes Gnade und Barmherzigkeit zu vertrauen. Und \u2013 ist es so?<\/p>\n<p align=\"left\">Predigtlied : EG 440,1-4, All Morgen ist ganz frisch und neu (Vertonung des Predigttextes)<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>Prof. Dr. Christoph Dinkel<br \/>\nPfarrer<br \/>\nG\u00e4nsheidestra\u00dfe 29<br \/>\n70184 Stuttgart<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:christoph.dinkel@arcor.de\"> christoph.dinkel@arcor.de<br \/>\n<\/a>Internet: <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/fak\/theol\/personen\/dinkel.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.uni-kiel.de\/fak\/theol\/personen\/dinkel.shtml<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16. Sonntag nach Trinitatis | 11. September 2005 |\u00a0Klagelieder 3, 22-26.31-32 | Christoph Dinkel | &#8222;Die G\u00fcte des Herrn ist\u2019s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist gro\u00df. Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15940,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[514,24,1,727,157,853,1192,114,791,349,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-10690","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-16-so-n-trinitatis","category-klagelieder","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-christoph-dinkel","category-deut","category-kapitel-03-chapter-03-klagelieder","category-kasus","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10690","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10690"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10690\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25119,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10690\/revisions\/25119"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15940"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10690"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10690"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10690"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=10690"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=10690"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=10690"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=10690"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}