{"id":10693,"date":"2005-09-07T19:49:20","date_gmt":"2005-09-07T17:49:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10693"},"modified":"2025-07-14T09:36:12","modified_gmt":"2025-07-14T07:36:12","slug":"klagelieder-3-22-26-31-32-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/klagelieder-3-22-26-31-32-4\/","title":{"rendered":"Klagelieder 3, 22-26.31-32"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">16. Sonntag nach Trinitatis | 11. September 2005 | Klagelieder 3, 22-26.31-32 | Bert Hitzegrad |<\/span><\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Bilder brennen sich unausl\u00f6schlich ein in unsere Seelen, Ereignisse hinterlassen tiefe Spuren in unserem Leben. Die Bilder von der Hurrikane-Katastrophe in New Orleans sind noch ganz frisch. Menschen, die auf D\u00e4chern verzweifelt nach Hilfe schreien, das Massenquartier im Superdome voller ver\u00e4ngstigter und verschreckter Menschen, Leichen, die durch die Stra\u00dfen der einstigen Jazz-Metropole treiben. Dazu \u00dcberlebende, die von den entsetzlichen Szenen berichten, die sich abgespielt haben unter den Zur\u00fcckgebliebenen: Pl\u00fcnderungen, Morde, Vergewaltigungen &#8230;<\/p>\n<p>Bilder, die sich neben anderen Bildern einbrennen. Das Bild der beiden brennenden Zwillingst\u00fcrme des Worldtrade-Centers in New York. Heute (11.9.) genau vor vier Jahren: Terroristen entf\u00fchren Flugzeuge mit Passagieren und lassen sie in die T\u00fcrme rasen. Menschen verbrennen, springen in den Tod, werden unter den Tr\u00fcmmern begraben &#8230; Tausende sterben durch diesen Angriff auf die Symbole des westlichen Fortschritts und den Reichtum der ersten Welt. \u201eGround zero\u201d wird zur Stunde null einer neuen Angst vor Terror und \u00dcbergriffen, von Rache und Gewalt. Bilder, die sich eingebrannt haben, ein Datum, das in den USA niemand mehr vergisst. So wie die Eltern das Datum des Tages nicht mehr vergessen werden, an dem ihr 26-j\u00e4hriger Sohn mit seinem Motorrad in den Tod raste. Bei strahlendem Sommerschein will er an seinem letzten Urlaubstag noch einmal die Freiheit auf seiner Maschine genie\u00dfen &#8211; bis eine \u00e4ltere Frau ihm die Vorfahrt nimmt. Er ist sofort tot. Die Polizei \u00fcberbringt die Todesbotschaft, der Pastor kommt kurz danach. Bilder, die die Familie nie vergessen wird. Genauso das Photo, das am n\u00e4chsten Tag in der Lokalzeitung vom Unfall zu sehen ist: Der junge Motorradfahrer leblos am Boden, mit einer Decke zugedeckt, aus der nur die verdrehten Beine herausschauen, daneben seine zerquetschte Maschine, Rettungswagen und Sanit\u00e4ter, die sich um die schwer verletzte \u00e4ltere Frau k\u00fcmmern. Der letzte Blick der Eltern auf ihren Sohn, ein Foto, das sie nie mehr loslassen wird. Am Tag darauf die Todesanzeige &#8211; \u201eWarum?\u201d<\/p>\n<p>Jeder von uns kennt solche Bilder, jeder von uns kennt diese Frage.<\/p>\n<p>Katastrophen in unserem Leben, Katastrophen auf dieser Welt. Zeiten der Unmenschlichkeit, der Gewalt, des Terrors. Hilflosigkeit angesichts zerst\u00f6rerischer Menschen und M\u00e4chte, vermischt mit den Zweifeln des Glaubens: \u201e Gibt es Gottes G\u00fcte und Barmherzigkeit denn noch? Warum l\u00e4sst er die Schatten des B\u00f6sen zu und die schrecklichen Bilder in unseren Seelen?\u201d<\/p>\n<p>In genau diese Fragen hinein muss unser heutiger Predigttext entstanden sein, mitten hinein in die Erfahrung von Gewalt und Zerst\u00f6rung. Es sind Verse aus den Klageliedern Jeremias, Verse voller Hoffnung und Zuversicht, die kaum erahnen lassen, in welcher Situation sie entstanden sind:<\/p>\n<p><em>22 Die G\u00fcte des HERRN ist&#8217;s, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende,<br \/>\n<\/em><em>23 sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist gro\u00df.<br \/>\n<\/em><em>24 Der HERR ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen.<br \/>\n<\/em><em>25 Denn der HERR ist freundlich dem, der auf ihn harrt, und dem Menschen, der nach ihm fragt.<br \/>\n<\/em><em>26 Es ist ein k\u00f6stlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen.<br \/>\n<\/em><em>31 Denn der HERR verst\u00f6\u00dft nicht ewig;<br \/>\n<\/em><em>32 sondern er betr\u00fcbt wohl und erbarmt sich wieder nach seiner gro\u00dfen G\u00fcte. <\/em><\/p>\n<p>Ein Wort voller Hoffnung und Zuversicht, Bilder die Mut machen<em>. \u201eDass wir nicht gar aus sind<\/em>\u201d &#8211; wer vermutet dahinter Tote, Gefangene, Deportierte? \u201e<em>Der HERR betr\u00fcbt wohl\u201d<\/em> &#8211; manche Traurigkeit und manches schreckliche Bild der Seele l\u00e4sst sich erahnen. <em>\u201eDer Herr verst\u00f6\u00dft nicht ewig\u201d<\/em> &#8211; doch das, was Menschen in dieser Zeit erleben, ist f\u00fcr sie ein St\u00fcck \u201eH\u00f6lle auf Erden\u201d. Tr\u00e4nen fallen aus den Klageliedern auf den Boden Jerusalems. Es ist verbrannte und verw\u00fcstete Erde, die die Tr\u00e4nen tr\u00e4nken. Jerusalem ist zerst\u00f6rt. Die Gro\u00dfmacht Babylon hat 597 v.Chr. den kleinen revoltierenden Nachbarstaat \u00fcberrannt und einige Jahre sp\u00e4ter endg\u00fcltig in Schutt und Asche gelegt. Die Klagen \u00fcber das Unfassbare erinnern an die Bilder von heute: Von Kriegsgefangenschaft ist die Rede, von wohlhabenden Menschen, die zu Bettlern werden, Kinder sterben vor Hunger oder werden von den M\u00fcttern gegessen, damit diese ihr Leben retten, Frauen werden vergewaltigt &#8230; Und f\u00fcr das j\u00fcdische Volk das Schlimmste: Der Spott der Sieger \u00fcber das Volk Gottes, das am Boden liegt: \u201eWo ist nun dein Gott, Israel? Wo ist deine Sch\u00f6nheit, Jerusalem?\u201d<\/p>\n<p>Die Sch\u00f6nheit Jerusalems, die Heiligkeit des Tempels ist dahin. Doch Gott ist da, mitten in diesem Chaos. Denn in den Klageliedern wird nicht irgendein dunkles Schicksal besungen, das \u00fcber das Volk gekommen ist. Und die Schuld \u00fcber diesen Garaus wird nicht der \u00fcbergro\u00dfen Milit\u00e4rmacht der Babylonier gegeben. Sondern: Es war Gott, sein Zorn, seine Strafe, seine Gerechtigkeit. Gott ist mitten im Chaos. Aber es ist die dunkle, die zornige Seite Gottes, die uns fremde, abgewandte Seite, die auch Gewalt und Zerst\u00f6rung zul\u00e4sst<em>. \u201eHast du uns denn ganz verworfen, und bist du allzusehr \u00fcber uns erz\u00fcrnt?\u201d<\/em> (Klgl 5,22) Mit diesen Worten schlie\u00dfen die Klagelieder in dem Wissen, dass der Zorn Gottes seinen Grund hat in der Schuld der Menschen.<\/p>\n<p>Die Klage vor Gott h\u00e4lt uns Menschen den Spiegel vor und fragt \u201eWo seid ihr schuldig geworden? Wo habt ihr Unrecht begangen? Wo habt ihr das Recht eures N\u00e4chsten gebeugt? Wo habt ihr Gott nicht in eure Lebensplanung mit einbezogen?\u201d<\/p>\n<p>Der Hurrikane \u00fcber dem amerikanischen Golf &#8211; Kapriolen der Klimate oder eben auch eine Folge der Klimaver\u00e4nderung auf dieser Welt und damit auch von Menschen gemacht? Die fehlende Hilfe f\u00fcr diejenigen, die aus dem Katastrophengebiet nicht fliehen konnten &#8211; eben auch eine Folge der \u201eKlimaver\u00e4nderung\u201d unter uns Menschen, weil es immer k\u00e4lter und k\u00fchler und berechnender wird? Der Terror der Islamisten &#8211; gesch\u00fcrt von einer ungerechten Verteilung von Arm und Reich auf dieser Welt? Und der junge Motorradfahrer, den die Rettungskr\u00e4fte nur noch mit einer Decke zudecken konnten &#8211; eine Folge unserer ungebremsten Freude an Freiheit und Geschwindigkeit?<\/p>\n<p>\u201eWarum, Gott, l\u00e4sst du es zu?\u201d Wir werden Gott nie ganz verstehen. Es gibt diese verborgene Seite des allm\u00e4chtigen Vaters. Doch dem Zorn Gottes all unser Versagen auf dieser Welt in die Schuhe zu schieben, wirkt unfair. Denn die Schuld ist bei seinen Menschen zu suchen, G\u00fcte und Barmherzigkeit bleiben bei Gott, sie haben noch kein Ende. Deshalb erklingt die Aufforderung so, als w\u00fcrde der Priester im Tempel, der Liturg im Gottesdienst dazu einladen: <em>\u201eLasst uns erforschen und pr\u00fcfen unseren Wandel und uns zum HERRN bekehren. Wir haben ges\u00fcndigt und sind ungehorsam gewesen!\u201d<\/em> (Klgl 3,40.42).<\/p>\n<p>Ein Lichtblick in der Finsternis der Schuld. Die Klagen verhallen nicht im zerst\u00f6rten Jerusalem. Gott h\u00f6rt sie. Die Tr\u00e4nen auf der verbrannten Erde lassen neue Hoffnung wachsen. Vor die Bilder des Schreckens schieben sich Bilder der G\u00fcte und Barmherzigkeit. Bilder, tief in der Erinnerung eingelagert, um sie hervorzuholen, wenn das Leben so grausam ist.<\/p>\n<p><em>\u201eDie G\u00fcte des HERRN ist\u2019s, das wir nicht gar aus aus sind\u201d<\/em> &#8211; und in der Erinnerung leuchtet der Regenbogen \u00fcber Noah und seiner Familie, die Gott gerettet hat durch die Sintflut hindurch, um mit ihnen und den Tieren der Arche einen Neuanfang zu wagen. Die Farben des Regenbogens strahlen auf \u00fcber dem Grau und der Asche des verw\u00fcsteten Jerusalems.<\/p>\n<p><em>\u201eSeine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern ist alle Morgen neu\u201d <\/em>&#8211; und in der Erinnerung strahlt der greise Abraham \u00fcber sein ganzes Gesicht, als er seinen Sohn Isaak in H\u00e4nden h\u00e4lt. Mit seinem Sohn nimmt die Verhei\u00dfung Gottes seinen Anfang, dass aus ihm ein gro\u00dfes Volk hervorgehe. Dieses Volk bleibt unter der Verhei\u00dfung und dem Segen Gottes, jeden Morgen neu, auch an den Fl\u00fcssen von Babylon.<\/p>\n<p><em>\u201eEs ist ein k\u00f6stlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen<\/em>\u201d &#8211; und die Erinnerung geht zur\u00fcck nach \u00c4gypten, in die Zeit der Sklaverei, in die Zeit der Geduld. Wie hart sind sie dort gepr\u00fcft worden, die Kinder Israels. Doch ihre Hoffnung blieb, und sie wurden nicht entt\u00e4uscht, denn Gott brachte Hilfe, er befreite sein Volk, und Mose f\u00fchrte es heraus aus der Knechtschaft in die Freiheit der Kinder Gottes. Und das Bild des geteilten Meeres, durch das das Volk Gottes sicher zieht und alle Schrecken der Vergangenheit unter sich begr\u00e4bt, schiebt sich vor die Hoffnungslosigkeit der Klagenden und geschlagenen Israeliten.<\/p>\n<p><em>\u201eGott erbarmt sich wieder nach seiner gro\u00dfen G\u00fcte<\/em>\u201d &#8211; so wie er es getan hat, so wird er es tun. Die Bilder der Zerst\u00f6rung und Verw\u00fcstung sind nicht ausgel\u00f6scht, aber sie sind blasser geworden, verlieren ihre Kraft, die verwundeten Seelen k\u00f6nnen wieder aufatmen.<\/p>\n<p>Wir brauchen solche Bilder der Hoffnung, solche Bilder des Heils. Nicht nur Bilder einer heilen Welt, sondern Bilder, die uns zeigen, wie Gott die Welt heil macht.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6rt f\u00fcr uns das Bild des gekreuzigten Christus. Das Datum seines Lebens und Sterbens hat sich tiefer eingebrannt in unsere Welt, als der 11. September 2001 oder der 31. August 2005 als Hurrikane \u201eKatrina\u201d den S\u00fcden des US-Bundesstaates Louisiana erreichte. Seit Jesus Christus teilt sich die Zeit in \u201evor\u201d oder \u201enach seiner Geburt\u201d. Seit dieser Stunde Null in der Weltgeschichte wissen wir, dass Gott auch im Leiden und Sterben die Welt nicht allein l\u00e4sst. Doch er ist nicht nur der zornige Gott, der straft und schl\u00e4gt und seine Gerechtigkeit fordert, sondern er ist auch der Gott, der seinen eigenen Zorn aush\u00e4lt und seine Strafe f\u00fcr uns selbst tr\u00e4gt. Ein neues, ein ganz anderes Bild der Liebe und Barmherzigkeit schiebt sich vor unsere Bilder der Rache und Revanche. Zu den Erinnerungen und Klagen so vieler Menschen von Jerusalem bis Ausschwitz, von New York bis New Orleans f\u00fcgt sich das Bild des leidenden Christus. Und zugleich strahlen die Bilder der Barmherzigkeit, die Bilder aus der Geschichte seine Volkes auf in neuen Farben und dem hellen Glanz der Auferstehung. Ein Bild, das die Bilder von Trauer und Leid \u00fcberdecken wird, mehr und mehr &#8211; in unserer Hoffnung und dann in Gottes Ewigkeit.<\/p>\n<p>Wir brauchen solche Bilder, wir brauchen diese Hoffnung. Auch wenn uns die Bilder des Alltags oftmals andere Nachrichten vermitteln: <em>Gottes Barmherzigkeit hat noch kein Ende.<\/em><\/p>\n<p>Weder damals, als die Israeliten ihre Klagelieder anstimmten, noch heute, wenn wir Grund zum Klagen haben. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Bert Hitzegrad<br \/>\nClaus-Meyn-Str. 11<br \/>\n21781 Cadenberge<br \/>\nTel.: 04777\/330<br \/>\neMail: <a href=\"mailto:BHitzegrad@aol.com\">BHitzegrad@aol.com<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16. Sonntag nach Trinitatis | 11. September 2005 | Klagelieder 3, 22-26.31-32 | Bert Hitzegrad | Liebe Gemeinde! Bilder brennen sich unausl\u00f6schlich ein in unsere Seelen, Ereignisse hinterlassen tiefe Spuren in unserem Leben. Die Bilder von der Hurrikane-Katastrophe in New Orleans sind noch ganz frisch. 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