{"id":10713,"date":"2005-09-07T19:49:20","date_gmt":"2005-09-07T17:49:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10713"},"modified":"2025-07-14T10:17:58","modified_gmt":"2025-07-14T08:17:58","slug":"matthaeus-1916-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-1916-22\/","title":{"rendered":"Markus 10, 17-27"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">18. Sonntag nach Trinitatis | 25. September 2005 | Markus 10, 17-27 | Hans Martin M\u00fcller |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Hier kommt ein junger Mensch voll Freude und Begeisterung zu Jesus und geht traurig und betr\u00fcbt wieder weg. Es geschieht heute wohl nur dann und wann, da\u00df ein Mensch sich aufrafft und voll Erwartung in einen Gottesdienst kommt. Ob er findet, was er suchte oder ob auch er entt\u00e4uscht nach Hause geht? Wir Christen, der Prediger allen voran, m\u00fcssen uns fragen: Haben wir etwas falsch gemacht? Wir vers\u00e4umen ja leicht etwas an den Menschen, die den Weg zu uns fanden und von uns entt\u00e4uscht werden.<\/p>\n<p>Aber k\u00f6nnen wir das von unserm Herrn auch sagen? Hat er diesen Mann entt\u00e4uscht, da\u00df er betr\u00fcbt wieder weggeht? Hat auch etwas an ihm vers\u00e4umt? Versuchen wir einmal, ob wir den Weg des jungen Mannes im Evangelium mitgehen k\u00f6nnen, ob wir seine Begeisterung und seine Trauer nachf\u00fchlen und teilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Da kommt also dieser Mensch zu Jesus, um ihm eine Frage vorzulegen. Viele Menschen kamen so zu ihm &#8211; mit neugierigen Fragen wie der K\u00f6nig Herodes in der Passionsgeschichte, auch mit tr\u00fcgerischen Fragen wie die Gesandten des Hohen Rats, um ihm eine Falle zu stellen. Aber dieser hier fragt: \u201eGuter Meister, was mu\u00df ich tun, da\u00df ich das ewige Leben erlange?\u201c Das ist keine Neugier und das ist auch keine Falle. Das ist ernst gemeint: Was mu\u00df ich tun? Auch wir fragen oft so in unserm Leben. Was mu\u00df ich tun, um den richtigen Beruf zu w\u00e4hlen, um einen andern Menschen auf mich aufmerksam zu machen, an dessen Aufmerksamkeit mir liegt, um gesund zu bleiben, um gl\u00fccklich zu werden? Aber dieser Mensch hier hat sein Ziel h\u00f6her gesteckt als wir. Er fragt: Was mu\u00df ich tun, da\u00df ich das ewige Leben erlange? So etwas fragt kaum einer von uns? Wir haben so viel mit unserem t\u00e4glichen Leben hier in dieser Welt zu tun, da\u00df wir die Frage nach dem ewigen Leben immer wieder zur\u00fcckstellen; sie liegt jenseits unseres Gesichtskreises. Dieser Mann hier hat trotz seiner jungen Jahre gemerkt, worum es eigentlich geht. Er fragt nach dem Kern und dem letzten Ziel unseres menschlichen Lebens.<\/p>\n<p>\u201eMenschliches Wesen, was ist\u2018s gewesen? In einer Stunde geht es zugrunde, sobald das L\u00fcftlein des Todes drein bl\u00e4st,\u201c sagt Paul Gerhardt. Und das wei\u00df auch dieser Mann. Alles, was wir sind und haben, alles, was wir uns geschaffen haben, woran wir h\u00e4ngen &#8211; in einem Augenblick ist\u2019s dahin &#8211; unwiederbringlich verloren im Augenblick unseres Todes. Und wenn uns unsere Zukunft sonst auch verschlossen und undurchsichtig ist, eines wissen wir: Der Punkt, auf denn unser Leben unweigerlich zusteuert, das ist der Tod. Ob jung oder alt, ob arm oder reich, wir werden alle seine Beute.<\/p>\n<p>Vor dieser Tatsache verschlie\u00dfen wir unsere Augen. Wir tun so, als ob es nicht viel bedeutete f\u00fcr unser Leben im hier und jetzt, oder wir finden uns einfach damit ab: Es kommt ja doch so, wie es soll. Aber in unserm Innern fri\u00dft die Gewi\u00dfheit des Todes weiter und beeinflu\u00dft uns vielleicht mehr als wir es f\u00fcr m\u00f6glich halten. Der Mensch hier in unserer Geschichte hat sich nicht damit abgefunden. Und so sucht er nach einem andern Leben, dem wahren Leben, dem ewigen Leben. Aber wo findet er es? Da kann ihm kein Weiser und kein M\u00e4chtiger dieser Welt einen Rat geben. Wo findet er dies Leben, \u00fcber das der Tod keine Macht hat? Mit dieser Frage kommt er zu Jesus: \u201eGuter Meister, was soll ich tun?\u201c<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen ihn nur bewundern. Er schaut der Tatsache, die wir gern verschweigen, offen ins Auge, der Tatsache des Todes. Und da, wo wir resignieren und sie einfach verdr\u00e4ngen, will er etwas tun. Und so kommt er zu Jesus &#8211; voll Vertrauen, da\u00df dieser die Antwort wei\u00df, wo alle andern zweifeln und unsicher sind.<\/p>\n<p>Wir bewundern diesen Mann, aber Jesus bewundert ihn nicht. Wie ein kalter Gu\u00df m\u00fcssen Jesu Worte gewirkt haben: \u201eWas nennst du mich gut? Niemand ist gut denn Gott allein.\u201c Und wenn du Gutes tun willst, dann halte dich an die Gebote Gottes. Mit einem Satz macht Jesus deutlich, wie leichtfertig wir mit dem Wort \u201egut\u201c umgehen. Wie kommen wir dazu, etwas \u201egut\u201c zu nennen, gar einen Menschen gut zu nennen? Meinen wir damit dasselbe, als wenn wir sagen: ein gutes Essen, eine gute Stellung, ein gutes St\u00fcck Geld? Doch wohl nicht. Ein guter Mensch &#8211; das ist eine ganz besondere Auszeichnung. Aber solch eine Auszeichnung kommt einem Menschen nicht zu. Denn kein Mensch ist gut im letzten und im h\u00f6chsten Sinn. Und kein Mensch tut Gutes in einem letzten und h\u00f6chsten Sinn. All das Gerede, daswir so h\u00e4ufig im Munde f\u00fchren, wenn wir sagen: Der christliche Glaube bestehe darin, Gutes zu tun; im Werteunterricht solle den Sch\u00fclern beigebracht werden, Gutes zu tun. All das Gerede wischt Jesus mit einem Satz hinweg: Niemand ist gut als Gott allein. Wir Menschen sollen nicht so gro\u00dfe Worte machen und meinen, wir w\u00fc\u00dften, was das Gute ist und wie man Gutes tut. Wir sollen erste einmal etwas anderes: Gottes Gebote halten; Du sollst nicht t\u00f6ten &#8211; du sollst nicht ehebrechen &#8211; du sollst nicht falsch Zeugnis reden &#8211; du sollst niemand berauben &#8211; ehre Vater und Mutter.<\/p>\n<p>Das h\u00e4lt Jesus diesem Mann entgegen, der das ewige Leben ererben will. Und dar\u00fcber ist der entt\u00e4uscht. Er hat etwas anderes erwartet von Jesu. Er hatte wohl gemeint, Jesus k\u00f6nne ihm einen besonderen Weg zum Leben zeigen, einen geheimnisvollen und vielleicht auch besonders schwierigen Weg. Und da kommt ihm Jesus mit den zehn Geboten. Das soll der Weg ins Leben sein, in das Reich Gottes? \u201eDas habe ich alles gehalten von Jugend auf\u201c, h\u00e4lt er Jesus entgegen und spricht uns damit aus dem Herzen: Wer von uns hat denn gestohlen oder einen andern Menschen get\u00f6tet, wer von uns ehrte nicht seine Eltern? M\u00fc\u00dften wir da nicht alle in das ewige Leben eingehen?<\/p>\n<p>Aber mit dieser entt\u00e4uschten Reaktion verraten wir, da\u00df wir Jesus ebensowenig verstanden haben wie der Mann in unserer Geschichte. Und da\u00df wir Gottes Gebote nicht verstanden haben. \u201eDu sollst nicht t\u00f6ten\u201c &#8211; so lautet das f\u00fcnfte Gebot. Und was bedeutet das? \u201eWir sollen Gott f\u00fcrchten und lieben, da\u00df wir unserm N\u00e4chsten an seinem Leibe kein Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und f\u00f6rdern in allen Leibesn\u00f6ten.\u201c So lautet Luthers Erkl\u00e4rung dieses Gebots &#8211; und damit kommen wir der Sache schon n\u00e4her. Haben wir wirklich immer unsern N\u00e4chsten im Auge gehabt, wenn es darum ging, zu unserm Recht zu kommen? Sind wir achtsam genug gewesen auf die unh\u00f6rbare Bitte in den Augen eines Notleidenden in unserer N\u00e4he? Oder haben wir uns damit getr\u00f6stet, da\u00df wir ja schlie\u00dflich in einem Sozialstaat leben, in dem wir unsere Steuern zahlen? Da\u00df es schlie\u00dflich die Diakonie gibt, die sich um diese Dinge k\u00fcmmert, und f\u00fcr die wir ab und zu eine Spende \u00fcbrig haben?<\/p>\n<p>Wir wollen diese Frage nicht beantworten und es nicht auf eine Probe ankommen lassen, sondern unseren Herrn h\u00f6ren. Er scheint noch eine Hoffnung zu haben f\u00fcr den jungen Mann, der sich so vertrauensvoll an ihn gewandt hat und nun entt\u00e4uscht ist: \u201eEines fehlt dir noch. Gehe hin und verkaufe alles, was du hast, und gib\u2019s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm &#8211; folge mir nach.\u201c Weil Jesus noch eine Hoffnung f\u00fcr ihn hat, ruft er ihn in seine Nachfolge und damit alles hinter sich zu lassen, an das er sein Herz geh\u00e4ngt hat. Und gerade das kann der Mann nicht. Er verlor seinen Mut und ging traurig weg, denn er hatte viele G\u00fcter.<\/p>\n<p>Ich kann mich nicht erinnern, da\u00df ein Mensch, den Jesus in seine Nachfolge ruft, mutlos und traurig davonl\u00e4uft. Und doch geschieht das hier bei diesem Reichen. Wir wollen nicht befreit aufatmen und denken: Wir haben gl\u00fccklicherweise nicht viel G\u00fcter. Wir wollen auch nicht erleichtert aufatmen, wenn wir Jesu hartes Wort h\u00f6ren \u201eEs ist leichter, da\u00df ein Kamel durch ein Nadel\u00f6hr gehe, denn das ein Reicher ins Reich Gottes komme\u201c und zu uns sagen: Wir sind ja gl\u00fccklicherweise nicht reich. Denn Jesu nachfolgen, das hei\u00dft f\u00fcr alle &#8211; jung und alt, reich und arm: alles, was wir haben, weggeben ohne an die Folgen zu denken, ob das nun viel ist oder wenig. Und uns ganz und bedingungslos Jesus anvertrauen ohne R\u00fcckendeckung. Bringt das ein Mensch fertig?<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger Jesu, die seinem Ruf gefolgt sind, bezweifeln das und \u201eentsetzen sich\u201c: Wer kann dann \u00fcberhaupt selig werden? Dann m\u00fcssen auch sie, die alles verlassen haben, um ihrem Herrn zu folgen, am ewigen Leben verzweifeln. Und Jesus best\u00e4tigt es ihnen: Ihr habt recht, f\u00fcr die Menschen ist es unm\u00f6glich.<\/p>\n<p>Unm\u00f6glich! &#8211; Sollte dies das letzte Wort sein, auch \u00fcber unser Leben? Nein, das letzte Wort Jesu lautet: \u201eBei Gott ist es nicht unm\u00f6glich; denn alle Dinge sind m\u00f6glich bei Gott.\u201c Freilich, der reiche Mann h\u00f6rt dies letzte Wort nicht mehr. Er ist schon betr\u00fcbt weggegangen. Und es kommt der Tag, wo Jesus auch seine J\u00fcnger fragt: Wollt ihr auch weggehen? (Joh. 6, 67) Wieviele Menschen sind weggegangen und h\u00f6ren dies letzte Wort nicht mehr, weil sie schon bei dem Wort \u201eunm\u00f6glich\u201c entt\u00e4uscht umkehren und meinen: Bei diesem Jesus ist das also auch nicht zu finden, was wir suchen. Sie h\u00f6ren dies andere, dies letzte Wort \u201eBei Gott sind alle Dinge m\u00f6glich\u201c nicht mehr. Aber sie werden es einmal h\u00f6ren &#8211; an dem Tage, wo die Gnade Gottes \u00fcberschw\u00e4nglich ausgegossen wird \u00fcber die ganze Welt und alle Menschen die Stimme Gottes h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Und solange wollen wir warten und nicht weglaufen und wollen dies Wort bewahren in einem feinen guten Herzen: \u201eBei den Menschen ist\u2019s unm\u00f6glich, aber bei Gott sind alle Dinge m\u00f6glich.\u201c Und uns diesem Gott anvertrauen, da\u00df er uns freimache von allen Bedenklichkeiten und uns auch da, wo wir nicht weiterk\u00f6nnen, tragen m\u00f6ge in das neue Leben, wo nicht der Tod herrscht, sondern Er sein wird alles in allen. Amen<\/p>\n<p>(Nach der Predigt k\u00f6nnte die Gemeinde aus dem Lied \u201eO Durchbrecher aller Bande\u201c<br \/>\n&lt;EG 388&gt; einige Strophen singen. Leider hat man die Strophe \u201eAch erheb die matten Kr\u00e4fte\u201c &lt;EKG 262,5&gt; aus was f\u00fcr Gr\u00fcnden auch immer eliminiert.)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hans Martin M\u00fcller<br \/>\n<a href=\"mailto:muellerhm@gmx.de\">muellerhm@gmx.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18. Sonntag nach Trinitatis | 25. September 2005 | Markus 10, 17-27 | Hans Martin M\u00fcller | Hier kommt ein junger Mensch voll Freude und Begeisterung zu Jesus und geht traurig und betr\u00fcbt wieder weg. Es geschieht heute wohl nur dann und wann, da\u00df ein Mensch sich aufrafft und voll Erwartung in einen Gottesdienst kommt. 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