{"id":10750,"date":"2005-10-07T19:49:28","date_gmt":"2005-10-07T17:49:28","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10750"},"modified":"2025-07-14T11:41:00","modified_gmt":"2025-07-14T09:41:00","slug":"matthaeus-10-34-39-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-10-34-39-4\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 10, 34-39"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">21. Sonntag nach Trinitatis | 16. Oktober 2005 |\u00a0Matth\u00e4us 10, 34-39 | Gerlinde Feine |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Einige Vorbemerkungen zum Verst\u00e4ndnis der Predigt:<\/p>\n<p>Den Gottesdienst am 3. Sonntag im Oktober gestalten die MitarbeiterInnen der Diakonie-\/ Sozialstation durch eigene Beitr\u00e4ge und Gedanken zum Predigttext mit. Beim Vorgespr\u00e4ch wurden in diesem Jahr unter dem Stichwort \u201eetwas unter den Teppich kehren\u201c Beispiele und Assoziationen gesammelt, die mithilfe einiger Requisiten vorgetragen werden. Unter dem Perser-Teppich liegen alte Fotos aus Kriegstagen, unter einer gro\u00dfen Verbandsplatte verbergen sich offene, eitrige Wunden, unter der Sonntagstischdecke werden Familiengeheimnisse versteckt. Die Landesfahne steht f\u00fcr politische Fragen wie Pflegeversicherung u.\u00e4., zur Wolldecke (schw\u00e4b. \u201eTeppich\u201c !) geh\u00f6rt eine Anekdote aus der Seniorenbetreuung, auf die in der Predigt angespielt wird. &#8211; An diesem Sonntag trifft sich zudem der Jahrgang 1925\/26 zur sogen. \u201e80er-Feier\u201c, die mit Kirchgang und Totengedenken beginnt.<\/p>\n<p>&#8222;<em>Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird&#8217;s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird&#8217;s finden.&#8220;<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde \u2013<\/p>\n<p>Wer von uns hat das noch nicht getan \u2013 um des lieben Friedens willen etwas unter den Teppich gekehrt? Eine Bemerkung heruntergeschluckt beim Familienfest, wenn der Enkel mal wieder mit viel zu langen Haaren erscheint und die Hose irgendwo in den Kniekehlen sitzt. Schnell das Thema gewechselt, wenn Opa wieder anfing, vom Krieg zu erz\u00e4hlen und da\u00df damals doch nicht alles schlecht gewesen sei. Rasch das Fest verlassen, sobald der Teil der Verwandtschaft kam, mit der man doch noch nicht einig war um die Erbschaft. Schlie\u00dflich mu\u00df eine Familie doch zusammenhalten, Vater, Mutter, Kinder, Schwiegereltern\u2026 . Wenn die alte Tante herausbekommen w\u00fcrde, da\u00df ihr Lieblingsneffe schon lange aus der Kirche ausgetreten ist, das w\u00fcrde die Festtagsstimmung doch nur tr\u00fcben \u2013 und wem schadet das schon, wenn wir\u2019s unter den Teppich kehren?<\/p>\n<p>Ja, wem schaden sie, die gebrauchten Papiert\u00fcchlein und leeren Bonbonpapierchen, die die alte Dame so sorgf\u00e4ltig unter der Decke auf dem Platz neben ihr versteckt hat? Wem schadet das, was sie doch erleichtert, ihr eine Sorge abnimmt, ganz diskret und unauff\u00e4llig? Sie hat die H\u00e4nde wieder frei, und wer immer irgendwann einmal sp\u00e4ter diesen schw\u00e4bischen Teppich wegnehmen und all den Abfall finden wird, der wei\u00df zumindest nicht, von wem er stammt. Und den \u00c4rger dar\u00fcber, da\u00df er nun diese \u201eAltlasten\u201c entsorgen mu\u00df, den wird sie nicht mitbekommen.<\/p>\n<p>Was wird nicht alles um des Friedens willen unter den Teppich gekehrt \u2013 wir erleben es gerade bei den Koalitionsverhandlungen, wie da die Parteien, die sich \u00fcber 7 Jahre hinweg heftig gestritten haben, pl\u00f6tzlich Einvernehmen behaupten \u00fcber die k\u00fcnftige Richtung der Politik, und doch kaum verbergen k\u00f6nnen, da\u00df selbst innerhalb der eigenen Lager alles andere als Frieden herrscht, und die verfassungsm\u00e4\u00dfige Richtlinienkompetenz der noch nicht einmal gew\u00e4hlten Kanzlerin von ihren eigenen Partnern in Frage gestellt wird. Wie soll das erst werden, wenn die Arbeit der neuen Regierung anf\u00e4ngt? Wie gro\u00df mu\u00df der rote Teppich eigentlich sein, damit alles Trennende unauff\u00e4llig darunter verschwindet und man ohne zu stolpern dar\u00fcber laufen kann?<\/p>\n<p>Wer um des Friedens willen Dinge unter den Teppich kehrt, geht ein hohes Risiko ein. Denn es k\u00f6nnte sein, da\u00df sie ein Eigenleben entwickeln, so wie die offenen Wunden unter den gro\u00dfen Verb\u00e4nden, da\u00df sie sich entz\u00fcnden, eitrig und verkrustet werden, und wenn dann das Pflaster abgenommen wird, dann sieht man die Bescherung. Da wird die Pinzette der Pflegerin zum Schwert, jedenfalls mindestens so schmerzhaft, und doch ist die Behandlung notwendig, wenn es Heilung geben soll. Da mu\u00df dann die Decke oder der Teppich entfernt werden \u00fcber den Verletzungen und Wunden unseres Lebens, da mu\u00df einer es aushalten, da hinzuschauen und sich des Elends anzunehmen, auch den Geruch mu\u00df man aushalten und das St\u00f6hnen, die Angst und vielleicht auch den Zorn dessen, dem man um seinetwillen wehtut.<\/p>\n<p>Und mancher wird fragen: \u201eMu\u00df denn das sein?\u201c Mu\u00df ich mir das wirklich antun, mich erinnern (lassen) an l\u00e4ngst vergangene Dinge? Die Frauen und M\u00e4nner, die heute ihr Jahrgangstreffen feiern, die werden nachher beim Mittagessen sicher allerlei Erinnerungen austauschen an gemeinsam Erlebtes, an die Schulzeit in den Drei\u00dfiger Jahren, an die vielen Sommer, die sie auf den Feldern verbracht haben, weil es damals dazugeh\u00f6rte, da\u00df man in der Landwirtschaft half. Sie werden vielleicht an die Abende in der Lichtstube denken, an die Treffen bei der Molke, an das erste Auto, den ersten Fernsehapparat im Dorf, an die Jahrgangsfeiern zum 40er oder 50er, die Ausfl\u00fcge, die Goldene Konfirmation. Aber mu\u00df man an das andere auch denken, an das, was schwer f\u00e4llt? An Krieg und Gefangenschaft, als den kaum 20j\u00e4hrigen in den franz\u00f6sischen Bergwerken der R\u00fccken ruiniert wurde f\u00fcrs Leben, an die Angst der jungen Frauen um ihre M\u00e4nner und V\u00e4ter, an die schweren Jahre des Wiederaufbaus und auch an die Schuld, die damals allen bewusst wurde? Es war mir sehr eindr\u00fccklich in unserer Vorbesprechung, wie da in dem Fotoalbum von 1939 die Bilder direkt nebeneinander kleben: links der Konfirmand mit Schillerkragen und bravem Scheitel, rechts der Hitlerjunge in der Uniform und mit derselben ordentlichen Frisur. Es sei nicht einfach gewesen, diese Spannung auszuhalten, sonntags zum Dienst (zu dem man verpflichtet wurde) <em>und<\/em> zum Gottesdienst, sp\u00e4ter zur Christenlehre zu gehen. Um des Friedens willen wurden auch da Kompromisse geschlossen, und niemandem steht es heute zu, dar\u00fcber zu urteilen.<\/p>\n<p>Und doch w\u00e4re es falsch, zu denken, die Probleme w\u00e4ren einfach weg, wenn wir nur einen passenden Teppich f\u00e4nden, unter den wir sie stecken k\u00f6nnten. Es wird auf Dauer nicht gelingen, es kann nicht gut gehen; das merken wir immer wieder. Nachts, wenn die Tr\u00e4ume kommen, wenn l\u00e4ngst vergessen Geglaubtes wieder in uns aufsteigt, oder am Ende eines Lebens, wenn Bilanz gezogen wird \u00fcber das, was gewesen ist \u2013 wenn wir aufr\u00e4umen in unserem Leben und in unseren Herzen, dann sp\u00e4testens stolpern wir \u00fcber das, was so lange unter der Decke gehalten wurde um des Friedens willen. Und merken umso mehr, da\u00df es nicht gut tut, wenn wir nicht eindeutig leben.<\/p>\n<p>Denn um nichts anderes geht es Jesus in diesen harten Worten, die ich vorhin verlesen habe: \u201eIch bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert.\u201c \u2013 das mag so gar nicht in die Kirche passen, von der die Soziologen sagen, sie sei ein \u201eHarmoniemilieu\u201c (G.Schulze, Die Erlebnisgesellschaft). Und doch ist es ihm, dem Herrn der Kirche, absolut ernst damit. An ihm scheiden sich die Geister, das Bekenntnis zu ihm wird die Familien spalten, und wer in der Nachfolge Jesu lebt, mu\u00df damit rechnen, da\u00df Streit und Auseinandersetzung den Frieden st\u00f6ren. Es w\u00e4re ohnehin nur ein fauler Friede, sagt Jesus, denn \u201ewer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert.\u201c So warnt er seine J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger, ehe er sie aussendet unter die Leute, ehe er sie losschickt, anderen die frohe Botschaft vom Anbruch des Gottesreiches zu bringen, vom Frieden zwischen Gott und den Menschen.<\/p>\n<p>Und ausgerechnet diese Botschaft, dieses Evangelium wird die Leute auseinanderbringen. Wer in aller Konsequenz und ohne faule Kompromisse danach leben will, wer darauf vertraut, da\u00df Gott regiert, der darf nicht damit rechnen, von allen geliebt zu werden, ganz im Gegenteil. Der wird mit Gegenwind rechnen m\u00fcssen, dem werden Steine in den Weg gelegt werden und T\u00fcren vor der Nase zugeschlagen. Wer im Namen Jesu eintritt f\u00fcr Gerechtigkeit, wer sich gegen Unrechtsstrukturen stark macht, wer gegen den Strom der herrschenden Meinung schwimmen m\u00f6chte, der ist Widerstand ausgesetzt, und dieser Widerstand wird umso erbitterter ausfallen, je mehr auf dem Spiel steht an Geld und Macht und Einflu\u00df.<\/p>\n<p>Ich mu\u00df das jetzt nicht im Einzelnen ausf\u00fchren; es ist ja zum Teil schon vorhin geschehen: Soll man wirklich den Beh\u00f6rden einen Verdacht weitergeben, da\u00df Pflegegelder nicht sinngem\u00e4\u00df verwendet werden? Ist es nicht nur nat\u00fcrlich, bei der Steuererkl\u00e4rung ein wenig zu schummeln? Halten wir den Mund, wenn der Chef die Kollegin ungerecht behandelt oder treten wir f\u00fcr sie ein? \u2013 jede und jeder von uns kennt solche Beispiele, jede und jeder von uns hat schon einmal geschwiegen, wo er h\u00e4tte reden m\u00fcssen, jede hat schon einmal klein beigegeben, anstatt zu widerstehen, einfach weil die Sorge gro\u00df war, die Konsequenzen nicht auszuhalten, isoliert dazustehen im Team, nicht mehr dazuzugeh\u00f6ren in der Familie oder im Freundeskreis. Was nutzt die Eindeutigkeit im Handeln, wenn sie einsam macht?<\/p>\n<p>Und wir d\u00fcrfen nicht \u00fcbersehen, da\u00df die ersten Gemeinden mehr zu erwarten hatten als das. Eine Trennung von der Familie bedeutete (besonders f\u00fcr die Frauen) Not und Elend, weil es keine Sozialversicherung gab und keinen Anspruch auf Unterhalt. Ein gro\u00dfer Konflikt mit der Gemeinschaft konnte in Ha\u00df umschlagen; wir kennen die Geschichten der Christenverfolgungen, die Martyrien der ersten Zeuginnen und Zeugen. Da war es wichtig, da\u00df sich die Gemeinde als neue Familie der Christinnen und Christen bew\u00e4hrte, sonst war der einzelne verloren; diese Erfahrung machten die J\u00fcngerinnen und J\u00fcnger schon sehr fr\u00fch. Das Evangelium vom Frieden Gottes mit den und f\u00fcr die Menschen \u2013 es konnte f\u00fcr Unfriede und Streit sorgen. Und all das sollte Jesus gewollt, sogar \u201egebracht\u201c haben?<\/p>\n<p>Das ist schwer vorstellbar. Und nicht zuletzt deshalb ziehen wir es heute noch in der Kirche vor, auf Eindeutigkeit zu verzichten und Streit und Konflikte unter den Teppich zu kehren, und zwar schon seit langem. Der Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, der f\u00fcr die Eindeutigkeit seines Bekenntnisses 1945 im Konzentrationslager Flossenb\u00fcrg ermordet wurde, schrieb schon 1928: \u201eOb Christus in unseren Tagen noch an einer Stelle stehen kann, an der die Entscheidungen \u00fcber das Tiefste, das wir kennen\u2026fallen, das ist die Frage. Die Religion spielt f\u00fcr die Psyche des 19. und 20. Jahrhunderts die Rolle des sogenannten guten Zimmers, in das man sich gern auf ein paar Stunden zur\u00fcckzieht, um dann aber wieder gleich darauf in seine Arbeitsstube zu treten. Eins aber ist klar, dass wir Christus nur verstehen, wenn wir uns zu ihm in einem schroffen Entweder-Oder entscheiden. Zur Verzierung und Versch\u00f6nerung unseres Lebens ist er nicht ans Kreuz gegangen.\u201c (D.Bonhoeffer: Jesus Christus und vom Wesen des Christentums, Gesammelte Schriften V, M\u00fcnchen 1972, S. 134f.).<\/p>\n<p>Nein, der Christliche Glaube taugt nicht f\u00fcr Sonntagsreden in der guten Stube, wenn er nicht auch im Alltag gelebt und ausgehalten wird, gerade da, wo es zu Spannungen und Konflikten kommt, gerade da , wo Wunden aufgekratzt und versorgt werden m\u00fcssen an Leib und Seele, wo Entscheidungen zu treffen sind, die von uns allen Opfer und Einschr\u00e4nkungen verlangen, wo man die Augen nicht verschlie\u00dfen darf vor Missst\u00e4nden und Ungerechtigkeiten, wo die b\u00f6sen Erinnerungen und Tr\u00e4ume da sind und nach Trost und Vergebung rufen. Daf\u00fcr ist Christus nicht ans Kreuz gegangen, damit wir das alles unter den Teppich kehren um eines faulen Friedens willen. Daf\u00fcr ist er nicht gestorben und nicht auferstanden, er, unser Friede.<\/p>\n<p>Wer sein Leben finden will in vordergr\u00fcndiger Harmonie und faulen Kompromissen, der wird es verlieren, sagt Jesus. Aber wer sein Leben verliert um seinetwillen, wer sich ganz auf ihn verl\u00e4sst, Eindeutigkeit wagt und Vertrauen riskiert \u2013 der gewinnt alles!<\/p>\n<p>Es ist unbequem, schmerzhaft und vielleicht auch trennend, die vielen Teppiche, Decken und T\u00fccher unseres Lebens, in Gesellschaft und Kirche, in der Familie und ganz still bei uns selber, hochzuheben und nachzusehen, was wir darunter verborgen haben. Es wird uns wom\u00f6glich den Frieden rauben, den wir uns selbst ausgesucht haben, es wird uns wehtun und manch schlaflose Nacht bereiten \u2013 aber nur so ist Heilung m\u00f6glich. Wer nicht nur an den Symptomen herumkurieren m\u00f6chte, sondern Ruhe haben und Frieden finden will, der mu\u00df zum Arzt, zu diesem Arzt, der selber das Leben ist (EG 320,4 \/ nach Ex 15,26), und sich den sch\u00fctzenden Verband wegnehmen lassen, unter dem sich die t\u00f6dliche Krankheit unbehandelt ausdehnt, wenn man nichts dagegen unternimmt.<\/p>\n<p>Deshalb ist es wichtig, da\u00df wir uns das gefallen lassen \u2013 wichtig und heilsam f\u00fcr uns, da\u00df Jesus keinen faulen Frieden bringt, sondern mit scharfem Skalpell seziert, was abgetrennt werden mu\u00df. Daf\u00fcr aber ist er sehr wohl ans Kreuz gegangen, und dort, am Kreuz, da wollen wir die Dinge ablegen, die wir leichtfertig und um eines faulen Friedens willen unter den Teppich kehren wollten. Dort geh\u00f6ren sie hin, aufgedeckt und offenbar, unsere Schuld und unsere Vers\u00e4umnisse, unsere Nachl\u00e4ssigkeiten und unsere Kompromisse, unsere Gedankenlosigkeit und unsere Angst. Dort werden wir Frieden finden, weil offenbar geworden ist, wovon wir wirklich leben k\u00f6nnen, sogar \u00fcber den Tod hinaus, weil einer es aush\u00e4lt, wo wir nicht hinschauen k\u00f6nnen, weil er \u2013 Gott \u2013 sich der ganzen Not angenommen hat und sich nicht zu schade war, uns zu helfen.<\/p>\n<p>Nachher wollen wir miteinander Abendmahl feiern, uns st\u00e4rken lassen durch Brot und Wein, und unserem Herrn begegnen, bei dem es keinen faulen Frieden gibt, sondern ein klares und eindeutiges Bekenntnis zu uns Menschen: \u201eF\u00fcr euch gegeben \u2013 f\u00fcr euch vergossen zur Vergebung der S\u00fcnden\u201c \u2013 nichts mu\u00df mehr verborgen bleiben, nichts braucht uns zu belasten, alles k\u00f6nnen wir wagen, eintreten f\u00fcr das, worauf wir hoffen, eindeutig sein in dem, was wir tun, denn \u201eEr ist unser Friede\u201c.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfrin. Gerlinde Feine<br \/>\nRohrgasse 4<br \/>\n72131 Ofterdingen<br \/>\nTel. 07473-6334<br \/>\nFax 07473-270266<br \/>\n<a href=\"mailto:gerlinde.feine@t-online.de\"> gerlinde.feine@t-online.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>21. Sonntag nach Trinitatis | 16. Oktober 2005 |\u00a0Matth\u00e4us 10, 34-39 | Gerlinde Feine | Einige Vorbemerkungen zum Verst\u00e4ndnis der Predigt: Den Gottesdienst am 3. Sonntag im Oktober gestalten die MitarbeiterInnen der Diakonie-\/ Sozialstation durch eigene Beitr\u00e4ge und Gedanken zum Predigttext mit. 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