{"id":10752,"date":"2005-10-07T19:49:14","date_gmt":"2005-10-07T17:49:14","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10752"},"modified":"2025-07-14T11:38:09","modified_gmt":"2025-07-14T09:38:09","slug":"roemer-1221","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-1221\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 12,21"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Taufe von Konfirmanden | <\/span><\/b><b><span style=\"color: #000099;\">21. Sonntag nach Trinitatis | 16. Oktober 2005 | R\u00f6mer 12,21 | Christoph Dinkel |<br \/>\n<\/span><\/b><\/h3>\n<p>\u201eLass dich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<br \/>\nUnd heute ganz besonders:<br \/>\nliebe neu Getauften!<\/p>\n<p align=\"left\">(1) Die Unterscheidung von Gut und B\u00f6se ist eine der grundlegenden Unterscheidungen im menschlichen Leben. Schon als Kind wird man ganz fr\u00fch auf diesen Unterschied aufmerksam gemacht. Es gibt gute Worte, die man sagen darf, und b\u00f6se Worte, die man meiden sollte, wenn man nicht Krach mit den Eltern oder den Erzieherinnen im Kindergarten riskieren will. Es gibt gute und b\u00f6se Handlungen und Taten, f\u00fcr die einen wird man gelobt, f\u00fcr die anderen getadelt.<\/p>\n<p align=\"left\">F\u00fcr Kinder ist die Unterscheidung von gut und b\u00f6se fundamental, die ganze Welt ordnet sich danach. Je \u00e4lter man wird, umso mehr bemerkt man jedoch, dass sich nicht alles nach diesem Muster einteilen l\u00e4sst. In vielen F\u00e4llen kann man so oder auch anders entscheiden. Manches ist einfach Geschmacks- oder Ansichtssache. Anderes wiederum ist umstritten: In der Politik zum Beispiel wollen eigentlich alle irgendwie das Gute, das man dort Gemeinwohl nennt. Wie das jedoch zu erreichen ist, daf\u00fcr gibt es konkurrierende Vorschl\u00e4ge. Im Wahlkampf versucht man dann die eigenen Vorschl\u00e4ge als moralisch gut und die Vorschl\u00e4ge der Konkurrenz als moralisch b\u00f6se darzustellen. Manche W\u00e4hler glauben das dann auch und entscheiden sich mit gro\u00dfer \u00dcberzeugung f\u00fcr die eine und gegen die andere Partei. Und wenn es dann zu Koalitionsverhandlungen kommt steht man wie jetzt in Berlin vor dem Problem, dass man sich von der Wahlkampfrhetorik, an die man am Ende vielleicht sogar selbst geglaubt hat, verabschieden muss und mit dem gerade noch verfemten Gegner nach Kompromissen und gemeinsamen Wegen suchen muss. Die im Wahlkampf so n\u00fctzliche Unterscheidung gut\/b\u00f6se hilft pl\u00f6tzlich nicht mehr weiter. Jetzt geht es um das Machbare und Erreichbare. Es geht um bessere und schlechtere L\u00f6sungen und nicht mehr um gute und b\u00f6se.<\/p>\n<p align=\"left\">(2) Man muss also genau hinschauen, wo die Unterscheidung von b\u00f6se und gut weiterhilft. Bei der Erziehung von kleinen Kindern ja, im Wahlkampf auch, bei Koalitionsverhandlungen nein. Am erfolgreichsten wird die Unterscheidung von Gut und B\u00f6se \u00fcbrigens im Film praktiziert. Kaum ein Film kann auf diese Unterscheidung verzichten. Die erfolgreichsten Filme der Filmgeschichte, die sechs Star Wars Filme von George Lucas, ziehen ihre Faszination aus dem Kampf zwischen dem Guten und dem B\u00f6sen, personifiziert in Luke Skywalker auf der einen und Darth Vader auf der anderen Seite. Spannung entsteht dabei nicht nur durch den martialisch inszenierten Kampf zwischen beiden Seiten, sondern auch dadurch, dass die dunkle Seite der Macht versucht, den eigentlich Guten auf die Seite des B\u00f6sen zu ziehen. Und das Tragische ist, dass Darth Vader als Vertreter des B\u00f6sen einstmals auch ein Vertreter des Guten war, jedoch von der dunklen Seite der Macht \u00fcberwunden und umgedreht wurde. Erst sein Sohn Luke Skywalker schafft es, der Verf\u00fchrung des B\u00f6sen zu widerstehen und das Universum zu retten.<\/p>\n<p align=\"left\">Hat man die Star Wars Filme vor Augen, dann muss man unser Predigtwort gar nicht mehr erkl\u00e4ren. Es wird unmittelbar deutlich, was das bedeutet: \u201eLass dich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem.\u201c Luke Skywalker macht es einem vor. Auch die Leserinnen und Leser von Harry Potter werden keine Schwierigkeiten haben, sich diesen Satz zu Eigen zu machen. Potter und seine Freunde bestehen unz\u00e4hlige Gefahren und Versuchungen. Auch in den Potter-B\u00fcchern ist eine dunkle Macht am Werk, personifiziert durch den, dessen Name nicht genannt werden darf, Lord Voldemort. Viele k\u00f6nnen seiner Bosheit nicht widerstehen und werden von ihm \u00fcberwunden und in Dienst genommen. Auch die Potter-B\u00fccher kann man als gekonnte Illustrationen unseres apostolischen Satzes verstehen: \u201eLass dich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">(3) F\u00fcr Science-Fiction-Filme und Fantasy-B\u00fccher eignet sich die Unterscheidung von Gut und B\u00f6se ganz vortrefflich. Hier wirkt sie unmittelbar \u00fcberzeugend und absolut stimmig. In unserem wirklichen Leben, im Alltag, f\u00e4llt es hingegen deutlich schwerer, so einfach und schlicht nach gut und b\u00f6se zu unterscheiden. Zwischen Lichtgestalten und finsteren M\u00e4chten gibt es im Allt\u00e4glichen allerlei Graut\u00f6ne und Schattierungen und bei vielen Entscheidungen spielt die Unterscheidung von gut und b\u00f6se \u00fcberhaupt keine Rolle.<\/p>\n<p align=\"left\">Dennoch, auch in unserem allt\u00e4glichen Verhalten kommt es manchmal sehr wohl darauf an, <em>wie<\/em> wir uns entscheiden. Ich will das an zwei Beispielen zeigen, das eine betrifft Euren Schul- und Konfirmandenalltag, das andere die Politik.<\/p>\n<p align=\"left\">Wenn ich Euch in der Konfirmandengruppe oder wenn ich Gruppen von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern sonst beobachte, dann f\u00e4llt mir auf, wie oft ihr Euch \u00fcbereinander lustig macht. Das ist im Allgemeinen v\u00f6llig ok. Aber gar nicht so selten habe ich den Eindruck, dass das, was die einen als lustig meinen von denen, die damit getroffen werden, gar nicht als so lustig empfunden wird. Wenn sich Gymnasiasten \u00fcber Real- oder Hauptsch\u00fcler lustig machen, dann ist das nicht nur witzig. Wenn Jungs \u00fcber ein M\u00e4dchen und ihre Figur herziehen oder M\u00e4dchen \u00fcber einen Jungen, der nicht ganz ins Bild passt, spotten, dann d\u00fcrften denjenigen, auf deren Kosten gelacht wird, ganz und gar nicht komisch zumute sein. Aus ihrer Sicht ist hier ein ziemlich b\u00f6ses Spiel am Werk. Und auch bei diesem Spiel ist es so wie im Film, dass sich viele von der Faszination dieses b\u00f6sen Spiels anstecken lassen. Die meisten, die dabei mitspielen, merken gar nicht, wie b\u00f6se ihr Spiel f\u00fcr denjenigen sein kann, der ihr Opfer ist. Und darauf angesprochen wird das Opfer auch vehement abstreiten in irgendeiner Weise verletzt zu sein, denn das Eingest\u00e4ndnis w\u00fcrde die Verletzung nur verschlimmern. Vielleicht spielt das Opfer sogar mit und feuert die anderen an weiterzumachen. Aber tief im Inneren ist das Opfer solcher Attacken scheu\u00dflich verletzt. Es w\u00e4re so froh, wenn wenigstens einzelne sich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden lie\u00dfen, sondern dem B\u00f6sen widerst\u00e4nden und Beistand und Hilfe leisteten. \u00dcberlegt Euch also gut, wie Euer heiteres Spotten auf diejenigen wirkt, auf deren Kosten es geht. Und wenn ihr denkt, dass von anderen ein solch b\u00f6ses Spiel gespielt wird, dann leistet Widerstand! Die Taufe, die Ihr heute empfangen habt, soll Euch stark machen, solchen b\u00f6sen Spielen zu widerstehen. Mit der Taufe zeigt Euch Gott einen Weg, bei dem ihr andere nicht zum Opfer machen m\u00fcsst, um Euch zu am\u00fcsieren.<\/p>\n<p align=\"left\">(4) Kommen wir zum Beispiel aus der Politik. Der internationale Terrorismus ist eine der gro\u00dfen Plagen unserer Zeit. Fast t\u00e4glich fallen ihm Menschen zum Opfer, derzeit vor allem im Irak. Nirgendwo kann man vor Anschl\u00e4gen wirklich sicher sein. Terrorismus ist b\u00f6se. Er ist durch nichts zu rechtfertigen. Darin sind wir uns einig. Dass er manche Menschen dennoch fasziniert und sie vom B\u00f6sen \u00fcberwunden und zum Mitmachen angeregt werden, nehmen wir mit Schaudern zur Kenntnis. Der Terrorismus hat die westlichen Gesellschaften massiv ver\u00e4ndert. Die Freiheitsrechte des einzelnen werden der Pr\u00fcfung unterzogen. Der Schutz des Kollektivs vor terroristischen Anschl\u00e4gen z\u00e4hlt h\u00f6her als das Recht des einzelnen zur freien Entfaltung seiner Pers\u00f6nlichkeit. Das Reisen unterliegt heute strengeren Kontrollen als vor f\u00fcnf Jahren. Polizeirechte wurden ausgeweitet. Vermutlich ist das unvermeidlich.<\/p>\n<p align=\"left\">Das B\u00f6se hat erkennbar eine infekti\u00f6se, eine ansteckende Macht. Es beeinflusst gerade auch die, die sich dagegen wehren wollen. Ein Staat, der sich vor Gewalt sch\u00fctzen will, wird leicht selbst von Gewalt infiziert. Die Schwelle zur Gewaltanwendung sinkt auch auf Seiten derer, die sich nur gegen die Attacke von au\u00dfen wehren wollen. Das ist in gewisser Weise unvermeidlich, es ist ein aufgezwungener Vorgang. Doch das Beispiel des versehentlich von der englischen Polizei erschossenen brasilianischen Einwanderers zeigt, wie ansteckend das B\u00f6se und die Gewalt sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"left\">Es liegt mir v\u00f6llig fern, f\u00fcr solch eine verzwickte Lage Ratschl\u00e4ge geben zu wollen. Ich m\u00f6chte nicht in der Haut derer stecken, die solche Polizeieins\u00e4tze zu befehlen haben oder die politische Verantwortung f\u00fcr den Kampf gegen den Terrorismus haben. Ich bin froh, dass in unserem Land in solchen Angelegenheiten mit hohem Verantwortungsbewusstsein und in aller Regel mit viel Sensibilit\u00e4t entschieden wird. Aber ich m\u00f6chte etwas zum Geist sagen, in dem wir uns gegen den Terrorismus wehren sollten. Ich m\u00f6chte an jenen Geist erinnern, den Jesus seinen J\u00fcngern gepredigt hat, den Geist der Feindesliebe. Auch unser apostolisches Predigtwort ist von diesem Geist gepr\u00e4gt: \u201eLass dich nicht vom B\u00f6sen \u00fcberwinden, sondern \u00fcberwinde das B\u00f6se mit Gutem.\u201c Was kann das bedeuten? Als sich im Jahr 1977 im Gef\u00e4ngnis in Stuttgart-Stammheim die Terroristen Gudrun Ensslin, Andreas Baader und Jan-Carl Raspe das Leben genommen hatten, entspannte sich ein Streit darum, ob die drei \u2013 verurteilten M\u00f6rder und Terroristen \u2013 in Stuttgart begraben werden d\u00fcrfen. Der damalige Oberb\u00fcrgermeister Manfred Rommel hat sich f\u00fcr die Bestattung auf dem Waldfriedhof entschieden. Das hat ihm viel \u00c4rger eingebracht. Seine Begr\u00fcndung damals: Beim Tod h\u00f6rt die Feindschaft auf.<\/p>\n<p align=\"left\">So kann es aussehen, wenn jemand im Geist Jesu versucht, das B\u00f6se mit Gutem zu \u00fcberwinden. Die christliche Kirche, in die ihr heute durch eure Taufe aufgenommen wurde, versteht sich als eine Gemeinschaft, in der wir uns gegenseitig ermutigen, das B\u00f6se mit Gutem zu \u00fcberwinden. Wir vertrauen dabei auf den Geist Jesu, wir vertrauen auf Gottes Engel, dass sie uns begleiten, wir vertrauen darauf, dass auch die Macht des <em>Guten<\/em> anstecken wirkt, dass sie uns stark macht und tr\u00e4gt und uns und Euch zu guten Menschen macht. \u2013 Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Christoph Dinkel<br \/>\nPfarrer<br \/>\nG\u00e4nsheidestra\u00dfe 29<br \/>\n70184 Stuttgart<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:christoph.dinkel@arcor.de\"> christoph.dinkel@arcor.de<br \/>\n<\/a>Internet: <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/fak\/theol\/personen\/dinkel.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.uni-kiel.de\/fak\/theol\/personen\/dinkel.shtml<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Taufe von Konfirmanden | 21. 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