{"id":10763,"date":"2005-10-07T19:49:18","date_gmt":"2005-10-07T17:49:18","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10763"},"modified":"2025-07-14T13:19:37","modified_gmt":"2025-07-14T11:19:37","slug":"johannes-15-18-21-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-15-18-21-2\/","title":{"rendered":"Johannes 15, 18-21"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">23. Sonntag nach Trinitatis | 30. Oktober 2005 |\u00a0Johannes 15, 18-21 | Matthias Rein |<\/span><\/h3>\n<p>Joh 15,18-21<br \/>\n<em>18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.<\/em><br \/>\n<em>19 W\u00e4ret ihr von der Welt, so h\u00e4tte die Welt das Ihre lieb. <\/em><br \/>\n<em>Weil ihr aber nicht von der Welt seid, <\/em><br \/>\n<em>sondern ich euch aus der Welt erw\u00e4hlt habe, <\/em><br \/>\n<em>darum hasst euch die Welt.<\/em><br \/>\n<em>20 Gedenkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: <\/em><br \/>\n<em>Der Knecht ist nicht gr\u00f6\u00dfer als sein Herr. <\/em><br \/>\n<em>Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen; <\/em><br \/>\n<em>haben sie mein Wort gehalten, so werden sie eures auch halten.<\/em><br \/>\n<em>21 Aber das alles werden sie euch tun um meines Namens willen; <\/em><br \/>\n<em>denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.<\/em><\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder,<\/p>\n<p>\u201eDie Welt kennt den nicht, der mich gesandt hat.<br \/>\nDie Welt ha\u00dft mich.<br \/>\nDie Welt hasst euch!\u201c<\/p>\n<p>Schwer h\u00e4ngen diese Worte im Raum.<br \/>\nSchwer klingen sie in mir nach.<\/p>\n<p>Die Christen der johanneischen Gemeinde erleben den Hass der Welt.<br \/>\nIhre Umwelt hasst sie, die ganze Welt hasst sie.<\/p>\n<p>Wie war es, solchen Hass zu erleben?<br \/>\nWelche Erfahrungen stehen hinter diesen Worten aus dem Johannesevangelium?<\/p>\n<p>Die Christen wurden von ihren j\u00fcdischen Glaubensschwestern und \u2013br\u00fcdern versto\u00dfen,<br \/>\nSie wurden ausgeschlossen, weggejagt, t\u00e4tlich angegriffen.<br \/>\n\u201eDie Juden versto\u00dfen euch aus den Synagogen, sie trachten nach eurem Leben\u201c, hei\u00dft es im Johannesevangelium an anderer Stelle. Der Bruch mit den j\u00fcdischen Br\u00fcdern und Schwestern war unumkehrbar. Dieser Bruch ging durch Familien, durch Freundschaften, durch das j\u00fcdische Volk.<\/p>\n<p>Auch von anderen Seiten erlebten die Christen Unverst\u00e4ndnis, Hohn, Ablehnung, Verfolgung.<\/p>\n<p>Wie aber kam es dazu?<br \/>\nWas brachte andere dazu, Christen zu hassen?<br \/>\nIhre Botschaft der Liebe, ihr vorbildlicher Umgang untereinander \u2013 all dies ist doch kein Grund zum Hass!<br \/>\nDie Zusammenh\u00e4nge sind komplex, aber eines steht fest:<br \/>\nDie Botschaft der Christen von der Gegenwart Gottes in Christus stie\u00df auf Grenzen.<br \/>\nDie Botschaft kam nicht \u00fcberall an.<br \/>\nSie erreichte ihre Adressaten nicht.<br \/>\nSie l\u00f6ste Widerstand, Ablehnung, Aggression aus. Sie wollte eine frohe Botschaft sein, eine befreiende, eine Botschaft, die R\u00e4ume er\u00f6ffnet. Hier aber wird nichts er\u00f6ffnet. Hier schlagen T\u00fcren zu, hier wird purer Hass sichtbar.<\/p>\n<p>Wie kam es zu diesem schweren Kommunikationsproblem, so meine Frage.<\/p>\n<p>Diese Frage treibt auch den Verfasser des Johannesevangeliums um:<br \/>\n\u201eDas Licht scheint in der Finsternis, aber die Finsternis hat\u00b4s nicht ergriffen.\u201c<br \/>\n\u201eJesus kam als Sohn Gottes in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.\u201c<br \/>\n\u201eIn ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen, aber die Menschen?<br \/>\nSie nageln ihn ans Kreuz.\u201c<br \/>\nSo fasst das Johannesevangelium diese Erfahrungen in Worte.<\/p>\n<p>Jesus h\u00e4lt eine lange Abschiedesrede an seine J\u00fcnger im Johannesevangelium.<br \/>\nDann geht er hinauf nach Jerusalem in den Tod.<br \/>\nEr bereitet die J\u00fcnger vor.<br \/>\nEr bereitet sie auf die Zeit vor, wenn er nicht mehr unmittelbar bei ihnen sein wird.<br \/>\nEr bereitet sie vor auf den Hass der Welt.<br \/>\n\u201eSie haben mich gehasst und deshalb werden sie Euch hassen.\u201c<br \/>\nSie halten sich von Gott fern. Sie m\u00f6gen nicht, wenn Gott ihnen nahe kommt.<br \/>\nIhr seid Ihnen eine Anfechtung. Denn ihr erinnert die Welt daran, dass Gott in der Welt ist.<\/p>\n<p>Der Gott der Liebe bleibt ein Fremder in der Welt.<br \/>\nDas hat Jesus erlebt. Das hat er am eigenen Leib erlebt am Kreuz.<br \/>\nSo erleben es Christen bis heute.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte Sie einladen, der Erfahrung der Fremdheit Gottes in der Welt nachzusinnen.<\/p>\n<p>Und ich frage:<br \/>\nWie kommt die Botschaft von Gottes Gegenwart heute an?<br \/>\nFindet sie Geh\u00f6r?<br \/>\nSt\u00f6\u00dft sie auf Ablehnung?<br \/>\nBleibt sie auch heute fremd in der Welt?<br \/>\nWo muss sie fremd bleiben, weil sie eine ganze andere Botschaft ist?<\/p>\n<p>Dazu m\u00f6chte ich Ihnen von zwei Christen von heute erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Beide treibt um, was es hei\u00dft, heute Christ zu sein.<br \/>\nBeide fragen nach der Bedeutung der christlichen Botschaft in unserer Gesellschaft.<\/p>\n<p>1. \u201eIst es f\u00fcr Sie schwer oder leicht, heute Christ zu sein?\u201c<br \/>\nSo wurde ein engagierter Kirchenvorsteher unserer Gemeinde in einem Interview gefragt.<\/p>\n<p>Seine erste Antwort lautet: F\u00fcr mich ist es in meiner Situation nicht schwer, bekennender Christ zu sein. Und er erz\u00e4hlt von seinem Engagement in der Kirchgemeinde:<br \/>\nEr besucht im Auftrag der Kirchgemeinde Menschen, die neu zugezogen sind.<br \/>\nEr arbeitet f\u00fcr die Verbesserung der Kontakte zu den katholischen Schwestern und Br\u00fcdern.<br \/>\nEr bedenkt die kirchliche Arbeit in der Dekanatssynode und \u00fcbernimmt Verantwortung.<br \/>\nEr f\u00e4hrt regelm\u00e4\u00dfig zu den Kirchentagen.<br \/>\nEr ist in der Gemeinde dabei: bei der Arbeit des Kirchenvorstandes, beim Lektorendienst und vielen anderen Aktivit\u00e4ten.<\/p>\n<p>Man sp\u00fcrt ihm die Erfahrung ab: Die Botschaft Jesu Christi kommt an. Das Engagement der Christen vor Ort wird gesch\u00e4tzt. Hass begegnet uns hier vor Ort nicht.<br \/>\nGesch\u00e4tzt wird das Engagement auf diakonischem Gebiet.<br \/>\nGesch\u00e4tzt wird das Engagement f\u00fcr die Kinder- und Jugendarbeit<br \/>\nGesch\u00e4tzt wird das Engagement f\u00fcr die Gottesdienste.<br \/>\nDas zeigt sich, wenn junge Eltern Kontakt zur Kirchgemeinde suchen und ihre Kinder taufen lassen.<br \/>\nDas zeigt sich, wenn sich Ehrenamtliche bei der Vorbereitung der Gottesdienste engagieren, weil ihnen die Gottesdienste wichtig sind.<br \/>\nDas zeigt sich, wenn 40 Menschen an einem Gospelwochenende intensiv proben und ein bewegendes Konzert vor \u00fcbervoller Kirche geben.<br \/>\nDie Botschaft kommt an.<br \/>\nDass k\u00f6nnen wir hier dankbar wahrnehmen.<\/p>\n<p>Der zweite Teil seiner Antwort macht nachdenklich:<br \/>\n\u201eIch wei\u00df nicht\u201c, so der Kirchenvorsteher, \u201eob ich auch in anderen Situationen standhaft bleiben k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAndere Situationen\u201c \u2013 was meint er damit?<br \/>\nWir denken an Verfolgungssituationen, wie sie Christen in der DDR erlebten.<br \/>\nWie es sie heute in einigen islamisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern gibt.<\/p>\n<p>\u201eAndere Situationen\u201c \u2013 das meint, dass meine Teilnahme am Leben der christlichen Gemeinde und mein Engagement von anderen nicht verstanden, nicht nachgefragt, nicht gesch\u00e4tzt wird. Das erleben nicht wenige in der eigenen Familie, im Bekanntenkreis, unter den Arbeitskollegen, bei den Schulkameraden.<br \/>\nSie erleben, dass die Botschaft nicht ankommt.<br \/>\nSie erleben: Was mir wichtig ist, st\u00f6\u00dft auf Ablehnung.<br \/>\nIch bleibe ein Fremder mit dieser fremden Botschaft.<br \/>\nUnd dabei gerate ich selbst in Zweifel.<br \/>\nDie Botschaft wird auch mir fremd.<\/p>\n<p>Wie w\u00fcrde ich mich verhalten? So fragt der Kirchenvorsteher und deutet an, dass er unsicher ist. Ich bin nicht der starke Glaubensk\u00e4mpfer, der aush\u00e4lt, egal wie die Lebensst\u00fcrme blasen.<\/p>\n<p>Dabei kommen die Erfahrungen der johanneischen Gemeinde in den Blick.<br \/>\n\u201eIhr seid nicht aus der Welt\u201c, so sagt Jesus den J\u00fcngern.<br \/>\n\u201eDeshalb hasst euch die Welt.\u201c<br \/>\n\u201eIhr habt euch nicht allein dieser Welt fremd gemacht kraft eures Verstandes, eurer Glaubensst\u00e4rke, eurer Widerstandskraft. Ich habe euch erw\u00e4hlt. Deshalb k\u00f6nnt ihr Frucht bringen. Deshalb werdet ihr manchmal fremd sein in der Welt.\u201c<\/p>\n<p>Hilft uns diese Zusage, an Jesus festhalten, wenn uns alles entgegensteht?<br \/>\nEine Garantie daf\u00fcr gibt es nicht.<br \/>\nErmutigend ist es aber, auf Erfahrungen von Christen zu h\u00f6ren, die unter widerst\u00e4ndigen Bedingungen ihren Glauben leben. Noch vor einigen Jahren in der DDR und \u00fcbrigens bis heute in Ostdeutschland.<br \/>\nAber auch anderswo in der Welt.<br \/>\nMitunter im n\u00e4chsten Haus.<\/p>\n<p>2. Die zweite Stimme, die ich ins Spiel bringe, fordert uns als Kirche auf, Widerstand zu leisten.<br \/>\n\u201eWarum sagt die Kirche nichts?\u201c So fragt mich ein Gemeindeglied in leitender Position eines gro\u00dfen Konzerns.<br \/>\n\u201eIch habe noch drei Monate bis zum Eintritt in den Ruhestand.<br \/>\nIch erlebe, dass es in der Arbeitswelt nur noch um Profit geht.<br \/>\nDie Menschen werden unter Druck gesetzt und ausgequetscht.<br \/>\nWenn man sie nicht mehr braucht, jagt man sie in die W\u00fcste.<br \/>\nKeiner fragt nach langfristigen Perspektiven.<br \/>\nKeinen interessiert, wie der Einzelne mit dem Druck zurecht kommt.<br \/>\nWir haben f\u00fcr dich hier keine Arbeit, geh ins Ausland, such dir da was.<br \/>\nFamilie, Lebenszusammenh\u00e4nge \u2013 das interessiert keinen.<br \/>\nEs geht einzig um schnelle Resultate.<br \/>\nWie sie zustande kommen, ist uninteressant.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Kirche muss Widerstand leisten\u201c, so fordert dieser Mann, selbst engagierter Christ.<br \/>\n\u201eDie Kirche muss diese Zust\u00e4nde anprangern, an die \u00d6ffentlichkeit bringen und klar sagen, dass das unmenschlich ist.\u201c<br \/>\n\u201eDoch die Kirche schweigt\u201c, so stellt er traurig und vorwurfsvoll fest.<\/p>\n<p>Hat er Recht? Schweigt die Kirche?<br \/>\nWas soll sie zu diesen Entwicklungen sagen?<\/p>\n<p>1997 ver\u00f6ffentlichten die beiden gro\u00dfen Kirchen in Deutschland eine Stellungnahme zur sozialen Lage in Deutschland. Der Grundtenor: Alle wirtschaftlichen Entwicklungen sind aus der Sicht der Armen zu beurteilen. Die Sicht der Armen, der Verlierer des Systems, ist die Sicht der Kirche Jesu Christi. Aus diesem Blickwinkel beurteilt sie die Entwicklungen.<\/p>\n<p>Hat unsere Kirche ber\u00fccksichtigt in den letzten Jahren?<br \/>\nIch habe den Eindruck, dass wir als Kirche ratlos sind im Blick auf die globalen Entwicklungen. Wir sehen die Probleme. Aber wir haben keine L\u00f6sung. Deshalb, so scheint mir, sagen wir nichts.<br \/>\nDeshalb sagen die Kirchen zur Frage von Arbeitslosigkeit und zunehmender Kluft von reich und arm in unserem Land wenig.<\/p>\n<p>Dazu kommt: Was wir zu sagen h\u00e4tten, passt nicht in die Welt.<br \/>\nWenn wir uns kompromisslos auf die Seite der Armen stellen, werden wir angreifbar, parteiisch, unbequem.<br \/>\nWer den Finger immer wieder in die Wunde legt, braucht nicht auf Beifall zu hoffen.<\/p>\n<p>Und doch:<br \/>\nW\u00e4re aber das nicht unser Amt heute?<br \/>\nWeil wir die Dinge mit anderen Ma\u00dfst\u00e4ben betrachten?<br \/>\nW\u00e4re das nicht unser Amt, um der Menschen willen die Menschlichkeit einzufordern?<br \/>\nW\u00e4re nicht unser Amt, uns fremd zu machen mit dieser Botschaft.<br \/>\nUnd daf\u00fcr den Hass anderer in Kauf zu nehmen?<\/p>\n<p>Offene Fragen bleiben.<br \/>\nHerausforderungen bleiben, denen wir uns stellen m\u00fcssen.<br \/>\nDas Predigtwort treibt uns einen Stachel unter die Haut.<br \/>\nDer brennt.<\/p>\n<p>Aber hat das Predigtwort auch Trost f\u00fcr uns?<br \/>\nDoch, liebe Gemeinde, ich entdecke Trost in dem schonungslosen Jesuswort.<br \/>\nDer Trost liegt, darin, dass Gott sich vom Hass der Welt nicht \u00fcberwinden l\u00e4sst.<br \/>\nEr h\u00e4lt den Anfeindungen stand.<br \/>\nEr gibt nicht nach.<br \/>\nEr bleibt ein Fremder in Welt. Damit die Welt menschlich wird.<\/p>\n<p>Christen, die Jesus nachfolgten, sind oft Fremde in der Welt geworden.<br \/>\nSie haben dem Hass standgehalten, sie haben sich nicht der Welt und ihren Regeln angepasst.<br \/>\nUnd sie wurden damit zum Zeichen f\u00fcr Gottes Liebe in der Welt.<br \/>\nHeute sollten wir auf diese Stimmen unter uns h\u00f6ren und sie ernst nehmen.<\/p>\n<p>Darin liegt Ermutigung.<br \/>\nDas fordert uns zugleich heraus, nach Gottes Botschaft f\u00fcr die Welt heute zu fragen.<br \/>\nKonsequent aus der Perspektive der Armen, der Verlierer.<\/p>\n<p>Denn das ist Gottes Perspektive.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Dazu ein Wort Martin Luthers:<\/p>\n<p>\u201eDas sage ich, dass man diesen Text so verstehe, wie durch die Christen ohn Unterla\u00df die allergr\u00f6\u00dften Werke geschehen in der Welt (obwohl sie nicht anzusehen sind noch erkannt werden), beide in geistlichem und weltlichem Wesen und Regiment, als n\u00e4mlich die Zerst\u00f6rung des Teufels Reichs, Erl\u00f6sung der Seelen, Bekehrung der Herzen, Sieg und Erhaltung des Friedens bei Land und Leuten, Hilfe, Schutz und Rettung in allerlei Plagen und N\u00f6ten. Solches alles, spricht er, soll durch die Christen geschehen, weil sie an Christus glauben und alles von ihm als dem Haupt her geht. Ja, auch durch jeden einzelnen. Das er m\u00f6chte sagen: Die Werke, die ich tue, die tut ein jeglicher Christ, der heut getauft ist.<br \/>\n&#8230;<br \/>\n<strong>Darum sind die Christen wahrhafte Helfer und Heilande, ja Herren und G\u00f6tter der Welt. &#8230;<br \/>\nSie sind die Beine, die die ganze Welt tragen, daf\u00fcr sie ihnen auch den Lohn gibt, dass sie verachtet, gedr\u00fcckt, im Kot und Unflat gehen m\u00fcssen, gesch\u00e4ndet, verl\u00e4stert, verdammt, ja aus der Welt gejagt werden.\u201c<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Aus: Das 14. und 15. Kapitel St. Johannes durch M. Luther gepredigt und ausgelegt, (nach Nachschriften von Luthers Predigten aus dem Jahr 1538), WA Bd. 45, 465-733, 535,17 &#8211; 536,2.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Matthias Rein<br \/>\nStudienleiter am Theologischen Studienseminar der VELKD<br \/>\nBischof-Meiser-Str. 6<br \/>\n82049 Pullach<br \/>\nTel. 089\/74442428<br \/>\neMail: <a href=\"mailto:Matthias.Rein@t-online.de\"> Matthias.Rein@t-online.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23. Sonntag nach Trinitatis | 30. Oktober 2005 |\u00a0Johannes 15, 18-21 | Matthias Rein | Joh 15,18-21 18 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat. 19 W\u00e4ret ihr von der Welt, so h\u00e4tte die Welt das Ihre lieb. 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