{"id":10765,"date":"2005-10-07T19:49:18","date_gmt":"2005-10-07T17:49:18","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10765"},"modified":"2025-07-14T13:16:37","modified_gmt":"2025-07-14T11:16:37","slug":"matthaeus-22-15-22-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-22-15-22-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 22, 15-22"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">23. Sonntag nach Trinitatis | 30. Oktober 2005 |\u00a0Matth\u00e4us 22, 15-22 | Erik Bredmose Simonsen |<\/span><\/h3>\n<p>(Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung)<\/p>\n<p>Wenn man wie wir in einer Demokratie lebt, dann folgt damit eine Verpflichtung, die besagt, dass wir in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden zur Wahlurne zu gehen und unsere Schuldigkeit als B\u00fcrger der Gesellschaft zu erf\u00fcllen haben. Wir sollen uns \u2013 jeder f\u00fcr sich \u2013 entscheiden, wen wir w\u00e4hlen und welche Interessen, Ideen und Auffassungen wir in unserer gemeinsamen Gesellschaft f\u00f6rdern wollen. Wenn der Wahlkampf tobt, gehen die politischen Diskussionen hin und her, und wir werden mit Argumenten f\u00fcr und gegen alle m\u00f6glichen Vorhaben \u00fcbersch\u00fcttet. Die Politiker versuchen, Aufmerksamkeit und Zustimmung zu schaffen f\u00fcr ihre jeweilige Auffassung, wie die gute Gesellschaft aussehen soll. Das geschieht mit Leidenschaftlichkeit, und die Gem\u00fcter erregen sich \u2013 und doch, mitten im hei\u00dfesten Meinungsaustausch, gibt es in der Regel auch Platz f\u00fcr Finten und Foppereien \u2013 f\u00fcr ein L\u00e4cheln.<\/p>\n<p>So soll es auch sein. Es ist ja alles andere als gleichg\u00fcltig, wohin wir uns politisch und gesellschaftlich bewegen, und wie wir das tun. Und wir, jeder einzelne von uns, haben die Pflicht, uns zu all dem zu verhalten und Stellung zu beziehen, denn es geh\u00f6rt zum Menschsein in einer Welt, in der wir nicht nur an uns selbst und unsere eigenen engen Interessen zu denken haben, dass wir gemeinsam und jeder f\u00fcr sich mitverantwortlich sind f\u00fcr die Entwicklung, in der wir uns befinden. Es hilft doch nichts, wenn man einfach nur zu Hause sitzt und auf die Politiker schimpft und ihnen das ankreidet, wenn man findet, dass die gesellschaftliche Entwicklung einen schiefen Gang geht. Die Politiker sind ja nicht b\u00f6se oder untauglich, sondern nur Menschen wie du und ich, die f\u00fcr uns am politischen Spiel teilnehmen, wenn sie sich zur Wahl stellen f\u00fcr die leitenden Gremien und Institutionen in Kommune, Regierungsbezirk und Parlament. Auf diese Weise tragen sie alle \u2013 ungeachtet ihrer politischen Position \u2013 dazu bei, dass unsere Gesellschaft funktioniert und zusammenh\u00e4ngt mit der Regierungsform, die wir hierzulande nun einmal f\u00fcr die halten, die die wenigsten Nachteile hat.<\/p>\n<p>Ist man versucht, am Wahltag zu Hause zu bleiben, weil man sich \u00fcber das politische Gerangel haushoch erhaben f\u00fchlt, dann sollte man sich zugleich fragen, was man damit daf\u00fcr getan hat, dass alles anders und besser wird. Politik handelt wie gesagt davon, wie wir unsere Gesellschaft einrichten wollen. Es geht nicht nur um die pers\u00f6nlichen Interessen des Einzelnen, sondern in mindestens ebenso hohem Ma\u00dfe um die Verantwortung f\u00fcr das Gemeinwesen. Und der Verantwortung sollte sich niemand entziehen. Ja, wir k\u00f6nnen sogar soweit gehen, dass wir sagen: es ist ganz einfach die Pflicht eines Christen, sich dieser Verantwortung zu stellen und sie auf sich zu nehmen.<\/p>\n<p>So viel k\u00f6nnen wir hier in der Kirche sagen. Was wir dagegen nicht sagen k\u00f6nnen, ist, wof\u00fcr man stimmen oder wen man w\u00e4hlen soll.<\/p>\n<p>Man hat gesagt, Christentum und Politik h\u00e4tten zugleich alles und nichts miteinander zu tun, und das mag recht paradox erscheinen, und dennoch steckt viel Wahrheit in der Aussage.<\/p>\n<p>Einerseits haben Christentum und Politik <em>alles<\/em> miteinander zu tun, insofern ein Christ immer und in allen Angelegenheiten \u2013 also auch in politischen Fragen \u2013 unter Verantwortung vor Gott handeln muss. Es gibt nichts im Leben, womit der Glaube nichts zu tun h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Andererseits haben Christentum und Politik <em>nichts <\/em>miteinander zu tun, insofern keine politische Partei und kein politisches Programm Patent auf das Christentum haben oder sich christlicher als andere nennen kann. Niemand kann m.a.W. den lieben Gott vor seinen politischen Wagen spannen. Denn das w\u00e4re Verrat am Evangelium und Missbrauch des Gottesnamens.<\/p>\n<p>Wenn jemand trotzdem versucht, es zu tun, dann gibt es allen Grund, Alarm zu schlagen und auf der Hut zu sein. Denn das ist etwas, was zu Fanatismus und allem m\u00f6glichen sonstigen Teufelswerk f\u00fchrt. Das ist so etwas, das religi\u00f6sen Terror ausl\u00f6sen kann wie den, der am 11. September 2001 die ganze Welt ersch\u00fcttert hat, als das World Trade Center getroffen wurde und mehrere Tausende von Menschen umkamen. Was wir hier erlebt haben, waren religi\u00f6se Fanatiker, die glaubten, mit ihren abscheulichen Taten der Sache ihres Gottes zu dienen und f\u00fcr ihn zu handeln.<\/p>\n<p>Eine derartige fatale Vermischung von Religion und Politik hat man auch in der Geschichte der christlichen Kirche erlebt; aber egal, ob sie sich nun christlich, muslimisch oder hinduistisch nennt, so ist sie doch ein teuflisches Unding, das man bek\u00e4mpfen muss.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen an der (paradoxen) Sonderung von Religion und Politik festhalten, von der ich vorhin sprach. Wir m\u00fcssen andererseits darauf bestehen, dass man sich nie und nimmer bei einer Wahlagitation zu der Behauptung versteigen darf, das eigene Parteiprogramm sei christlicher oder gottwohlgef\u00e4lliger als das anderer Parteien, ebensowenig wie man unseren christlichen Gottesdienst zu Agitation f\u00fcr ein bestimmtes Parteiprogramm, eine bestimmte Wirtschaftsform oder \u00fcberhaupt eine bestimmte Auffassung benutzen darf. Andererseits kann wie gesagt jedes einzelne Gemeindeglied sowohl Partei ergreifen als auch parteipolitisch t\u00e4tig sein \u2013 wir alle sind also aufgefordert, Stellung zu beziehen und Verantwortung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Diese Sonderung finden wir in Jesu eigenen Worten best\u00e4tigt, wenn er heute sagt: \u201eGib dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!\u201c<\/p>\n<p>Jesu Wort hier stammt genau aus einer Situation, in der einige Leute in der damaligen Zeit \u2013 u.a. einige Pharis\u00e4er \u2013 zu ihm kamen, um ihn in einer bestimmten Angelegenheit zu einer politischen Stellungnahme zu bewegen: Darf man dem Kaiser Steuern zahlen, fragten sie, ist das recht besehen nicht eine Art Abg\u00f6tterei \u2013 geh\u00f6rt nicht alles Gott? Die diese Frage stellten, waren Leute, die Gott vor ihre eigenen Ideen und Pl\u00e4ne spannen wollten.<\/p>\n<p>Jesu Antwort war, wie wir geh\u00f6rt haben: Gebt ihr nur dem Kaiser, was des Kaiser ist, und gebt dann Gott, was Gottes ist, d.h. haltet die beiden Dinge auseinander.<\/p>\n<p>Heute in unserer Gesellschaft h\u00e4tte Jesus gesagt: Gebt der Gesellschaft, was der Gesellschaft ist, und gebt den Regierenden und denen, die Verantwortung haben, was ihnen zusteht. Es muss n\u00e4mlich jemanden geben, der regiert und f\u00fcr die Ordnung sorgt. Wenn wir ganz nach dem Willen Gottes lebten, dann w\u00e4ren sowohl Kaiser als auch Parlament oder Regierung v\u00f6llig unn\u00f6tig, denn dann w\u00fcrden wir einander lieben und nur Gutes tun. Aber so sind wir bekanntlich nicht, deshalb ist die weltliche Macht sowohl notwendig als auch gut und n\u00fctzlich, um den Schwachen beizustehen und die Starken im Zaum zu halten.<\/p>\n<p>Die weltliche Macht haben wir mit anderen Worten um unserer S\u00fcnden willen. Aber man beachte nun, dass Jesus ja auch sagt: \u201e&#8230;und gebt Gott, was Gottes ist.\u201c<\/p>\n<p>Hierin liegt u.a. eine Spitze, die gegen diejenigen gerichtet ist, die dem Kaiser alles geben wollten; und in unsere Wirklichkeit \u00fcbertragen ist das eine Spitze gegen diejenigen, die alles zu Politik machen wollen. Sie ist gegen jegliche Tendenz gerichtet, das Weltliche zum Ganzen zu machen und das Politische zu etwas, das absolut w\u00e4re. Indem Jesus sagt, dass wir dem Kaiser geben sollen, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist, sagt er zugleich, dass wir uns zum Relativen relativ und zum Absoluten absolut verhalten sollen, und genau so haben wir das Verh\u00e4ltnis zwischen Politik und Christentum zu verstehen.<\/p>\n<p>Wie wichtig die Gesellschaft und das Politische auch sein m\u00f6gen, so sind das doch keine absoluten, sondern nur relative Gr\u00f6\u00dfen. Unser Leben steht und f\u00e4llt n\u00e4mlich nicht damit, welche Regierungsform wir haben und welche Politiker wir w\u00e4hlen. \u2013 Deshalb ist es so wichtig, dass es auch mitten im hei\u00dfesten Wahlkampf, mitten im leidenschaftlichsten Meinungsaustausch Platz gibt f\u00fcr ein L\u00e4cheln und f\u00fcr das freundschalftliche Verh\u00e4ltnis zwischen den politischen Kombatanten \u00fcber die verschiedenen Parteigrenzen hinweg, als Ausdruck <em>derjenigen<\/em> notwendigen Distanz, die wir zum Relativen haben m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Aber wir haben auch daran zu denken, dass wir Gott geben, was Gottes ist, daran, dass wir uns absolut zum Absoluten zu verhalten haben. Und was bedeutet das nun?<\/p>\n<p>Ja, das bedeutet u.a., dass die Wahrheit und der tiefe Sinn unseres Lebens bei Gott zu finden ist. Wir k\u00f6nnen uns nie an ihm vergreifen und uns seiner bem\u00e4chtigen, aber wir k\u00f6nnen in seinem Licht leben.<\/p>\n<p>Hier in unserer Welt ist alles geschichtlich und damit ver\u00e4nderlich. Was wir heute f\u00fcr gut und richtig halten, erweist sich vielleicht schon morgen als unhaltbar. Alles ist relativ und zweideutig in dem Sinne, dass selbst unsere besten Absichten und Handlungen wenn nicht ihren eigenen Gegensatz in sich bergen, so doch jedenfalls unzweckm\u00e4\u00dfige und unbeabsichtigte Schattenseiten und Nebenwirkungen.<\/p>\n<p>Gott allein ist der durch und durch und ungeteilt Gute und Gerechte.<\/p>\n<p>Dem Kaiser geben, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist, \u2013 sich relativ zum Relativen zu verhalten, und absolut zum Absoluten, das bedeutet, dass wir den Sinn unseres Lebens nicht im Politischen zu suchen haben, wie wir ja auch nicht vollkommenes Gl\u00fcck und Gerechtigkeit von der Gesellschaft erwarten k\u00f6nnen. Weder die Gesellschaft noch die Politker k\u00f6nnen uns den Sinn des Lebens geben. Wenn wir Antworten auf unsere gro\u00dfen Fragen suchen, dann k\u00f6nnen wir vielmehr hierher in die Kirche kommen. Nicht weil die Kirche an sich schon Antworten bes\u00e4\u00dfe; sondern weil uns hier Gottes Wort verk\u00fcndet wird und weil wir hier daran festhalten, dass Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.<\/p>\n<p>Wenn wir unsere Entschl\u00fcsse bez\u00fcglich unseres Lebens und unserer Gesellschaft zu treffen haben, sind wir frei gegen\u00fcber allen m\u00f6glichen M\u00e4chten und Beh\u00f6rden der Welt, und stehen wir in der Verantwortung allein vor Gott.<\/p>\n<p>Gott geben, was Gottes ist, das hei\u00dft glauben, dass Gott in Jesus Christus unser einziger Herr ist, dem allein wir Dank und Ehre schulden f\u00fcr die Erhaltung und den Sinn unseres Lebens. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Erik Bredmose Simonsen<br \/>\nPr\u00e6stebakken 11<br \/>\nDK-8680 Ry<br \/>\nTel.: +45 86 89 14 17<br \/>\nE.mail: <a href=\"mailto:ebs@km.dk\"> ebs@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23. Sonntag nach Trinitatis | 30. Oktober 2005 |\u00a0Matth\u00e4us 22, 15-22 | Erik Bredmose Simonsen | (Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung) Wenn man wie wir in einer Demokratie lebt, dann folgt damit eine Verpflichtung, die besagt, dass wir in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden zur Wahlurne zu gehen und unsere Schuldigkeit als B\u00fcrger der Gesellschaft zu erf\u00fcllen haben. 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