{"id":10767,"date":"2005-10-07T19:49:15","date_gmt":"2005-10-07T17:49:15","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10767"},"modified":"2025-07-14T13:11:43","modified_gmt":"2025-07-14T11:11:43","slug":"roemer-131-7-und-johannes-1518-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-131-7-und-johannes-1518-21\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 13,1-7 und Johannes 15,18-21"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 align=\"left\"><b><span style=\"color: #000099;\">23. Sonntag nach Trinitatis | 30. Oktober 2005 |\u00a0R\u00f6mer 13,1-7 und Johannes 15,18-21 |\u00a0Christoph Dinkel |<\/span><\/b><\/h3>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<br \/>\n\u201eStaatsb\u00fcrgerkunde\u201c \u2013 so k\u00f6nnte die \u00dcberschrift \u00fcber unseren heutigen Predigttext lauten. Staatb\u00fcrgerkunde f\u00fcr Christinnen und Christen, verfasst von Paulus, dem Apostel, einem B\u00fcrger des r\u00f6mischen Reiches. Im Stil ist diese Staatb\u00fcrgerkunde eher streng gehalten. Otto Schily und G\u00fcnther Beckstein werden deutlich rechts \u00fcberholt. Von demokratischen Rechten, gar von Rechten des Individuums gegen\u00fcber dem Staat ist in der Staatsb\u00fcrgerkunde des Apostels nichts zu finden. Es geht vor allem um Pflichten, um Staatsb\u00fcrgerpflichten, um die Pflicht Steuern zu zahlen, um die Pflicht, die Obrigkeit zu achten, zu ehren und zu f\u00fcrchten. Ich lese R\u00f6mer 13,1-7.<\/p>\n<p align=\"left\">Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt \u00fcber ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit au\u00dfer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu. Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht f\u00fcrchten wegen guter, sondern wegen b\u00f6ser Werke.<br \/>\nWillst du dich aber nicht f\u00fcrchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten. Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber B\u00f6ses, so f\u00fcrchte dich; denn sie tr\u00e4gt das Schwert nicht umsonst: Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der B\u00f6ses tut.<br \/>\nDarum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen. Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst best\u00e4ndig bedacht. So gebt nun jedem, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer geb\u00fchrt; Zoll, dem der Zoll geb\u00fchrt; Furcht, dem die Furcht geb\u00fchrt; Ehre, dem die Ehre geb\u00fchrt.<\/p>\n<p align=\"left\">(1) Puh! Da muss man erst einmal durchatmen. So eine harte law- and order-Rede sind wir heute nicht mehr gewohnt. Wir leben in einem liberalen Rechtsstaat. Wir sind keine Untertanen mehr, sondern freie B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Die Polizei versteht sich als Freund und Helfer. Unser Staat kein Obrigkeitsstaat. Er versucht sich eher als moderne Serviceagentur zu empfehlen, deren Dienstleistungen wir wie Kunden in Anspruch nehmen k\u00f6nnen. Das Gef\u00fchl, einer Obrigkeit gegen\u00fcber zu treten, kenne ich pers\u00f6nlich eigentlich nur noch von Grenzkontrollen bei Reisen in die DDR. Sind wir froh, dass diese Zeiten vorbei sind.<\/p>\n<p align=\"left\">Die S\u00e4tze des Apostels Paulus passen zun\u00e4chst einmal nicht in unsere Zeit. Ihr Bild vom Staat, ihr Bild von der Gesellschaft unterscheidet sich grundlegend von dem unseren. Aber selbst in seinem historischen Kontext, also zur Zeit seiner Entstehung etwa 60 nach Christus, d\u00fcrften die Worte des Paulus unter seinen Mitchristen kaum auf ungeteilte Zustimmung gesto\u00dfen sein. \u201eEs ist keine Obrigkeit, au\u00dfer von Gott.\u201c \u2013 Wenn das gelten soll, dann w\u00e4re auch die Obrigkeit, die Jesus zum Tod verurteilt hat, von Gott gewesen. Und wenn die Obrigkeit zurecht das Schwert f\u00fchrt und die Guten belohnt und die B\u00f6sen bestraft, dann ist am Ende Jesus wohl auch zu Recht ans Kreuz genagelt worden. Kann das der Apostel wirklich meinen?<\/p>\n<p align=\"left\">Auch wenn wir auf Paulus eigenes Schicksal blicken, erscheinen die von ihm geschriebenen S\u00e4tze ziemlich fragw\u00fcrdig. Im Unterschied zu Jesus war Paulus r\u00f6mischer Staatsb\u00fcrger. Vor Gericht berief er sich auf diese Staatsb\u00fcrgerschaft und entging damit einer schnellen Hinrichtung \u2013 so kann man es in der Apostelgeschichte lesen. Aber trotz r\u00f6mischem B\u00fcrgerrecht wurde Paulus lange Zeit ohne sinnvollen Grund inhaftiert und schlie\u00dflich per Schiff zum Prozess nach Rom transportiert. Was dort genau geschah, wissen wir nicht, aber dass er als M\u00e4rtyrer starb, ist doch ziemlich wahrscheinlich. H\u00e4tte Paulus seine S\u00e4tze auch dann noch so geschrieben, wenn er um sein eigenes Ende durch die r\u00f6mische Obrigkeit gewusst h\u00e4tte? Zweifel sind angebracht.<\/p>\n<p align=\"left\">Eines ist jedenfalls deutlich: Die Ausf\u00fchrungen des Paulus stehen in offenem Widerspruch zu dem, was Jesus und auch Paulus von der r\u00f6mischen Obrigkeit widerfahren ist. Das hat man auch zu allen Zeiten der Christentumsgeschichte gewusst. Und dennoch haben die S\u00e4tze des Apostels zu bestimmten Zeiten eine manchmal fatale Wirkungsgeschichte hervorgerufen.<br \/>\nMit Berufung auf die S\u00e4tze und Gedanken des Apostels hat Martin Luther im Jahr 1525 den Krieg der F\u00fcrsten gegen die Bauern zu rechtfertigen versucht. Der Aufstand der Bauern erschien als Aufstand gegen die legitime Obrigkeit, ein solcher Aufstand durfte mit allen Mitteln bek\u00e4mpft werden. Ein grauenvolles Blutbad unter den Bauern war die Folge.<br \/>\nMit Berufung auf Paulus konnte im protestantischen Preu\u00dfen die ber\u00fcchtigte preu\u00dfische Untertanenmentalit\u00e4t entstehen. Der Gehorsam wurde zur Staatsdoktrin. Demokratie und Freiheit wurden lange Zeit unterdr\u00fcckt, dabei h\u00e4tten andere S\u00e4tze des Apostels durchaus in eine andere Richtung gewiesen.<br \/>\nWeil sie die S\u00e4tze des Paulus im Kopf hatten, haben viele Christen zur Zeit des Nationalsozialismus nicht gewagt, Widerstand zu leisten. Die Obrigkeit ist von Gott. Sie f\u00fchrt das Schwert zu Recht. Diese S\u00e4tze des Apostels haben den religi\u00f6s motivierten Widerstand in Deutschland gel\u00e4hmt. Und das eben, obwohl Jesus und Paulus selbst zum Opfer obrigkeitsstaatlichen Unrechts geworden sind.<\/p>\n<p align=\"left\">(2) Eine ganz andere Einstellung zum Staat und zur Obrigkeit kommt in den S\u00e4tzen zum Ausdruck, die wir als Schriftlesung geh\u00f6rt haben. Hier steht die Situation der Verfolgung ganz und gar im Vordergrund. Beim Abschied von seinen J\u00fcngern, kurz vor seiner Hinrichtung, spricht Jesus vom Hass der Welt auf ihn und seine Anh\u00e4nger. Jesus h\u00e4lt diesen Hass f\u00fcr ganz nat\u00fcrlich, weil die Anh\u00e4nger Jesu durch ihre g\u00f6ttliche Erw\u00e4hlung von der sie umgebenden Welt grunds\u00e4tzlich geschieden sind. Dieser grunds\u00e4tzliche Unterschied muss Hass und Verfolgung zur Konsequenz haben. Hier gibt es nichts Gemeinsames. Von Gehorsam gegen\u00fcber der Obrigkeit, davon, dass die Obrigkeit zu Recht das Schwert f\u00fchrt und die Guten belohnt und die B\u00f6sen bestraft<strong>,<\/strong> kann hier keine Rede sein. Die Christinnen und Christen bilden eine v\u00f6llig eigene Sph\u00e4re f\u00fcr sich. Die Umwelt, der Staat, das sind die Feinde Gottes.<\/p>\n<p align=\"left\">Betrachtet man die historische Situation, die Situation der Verfolgung der Christen durch den r\u00f6mischen Staat und j\u00fcdische Beh\u00f6rden \u2013 so sind die Worte, die im Johannesevangelium Jesus als Abschiedsrede in den Mund gelegt werden, mehr als verst\u00e4ndlich. Immer wieder in der Geschichte des Christentums gab es solche Verfolgungssituationen und in manchen L\u00e4ndern der Erde gibt es sie bis heute. Aber f\u00fcr unseren Kontext, f\u00fcr die Situation von uns Christinnen und Christen in Mitteleuropa am Beginn des 21. Jahrhunderts, ist auch dies eine fremde Perspektive, die wir f\u00fcr unser Leben und f\u00fcr unsere eigene Situation als Staatsb\u00fcrgerinnen und Staatsb\u00fcrger kaum fruchtbar machen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"left\">Noch schlimmer: Wer heute einen so scharfen Unterschied zwischen sich selbst als einer von Gott erw\u00e4hlten Gruppe und allen anderen als der b\u00f6sen Welt markiert, ger\u00e4t unweigerlich in den Verdacht, entweder paranoid oder ein Fundamentalist zu sein. Die Perspektive \u201eWir gegen den Rest der Welt\u201c ist uns in fataler Weise aus den Verlautbarungen islamistischer Terroristen vertraut. Mit einer solchen Geisteshaltung wollen wir nichts zu tun haben. Wir sind Teil dieser Welt. Wir leben gerne auf Gottes Erde. Wir freuen uns am Leben und sind froh, wenn wir mit unserer Umwelt einigerma\u00dfen im Gleichklang leben. Wir k\u00f6nnen verstehen, wenn Christen, die verfolgt werden, sich von ihrer Umwelt fundamental zu unterscheiden versuchen. Aber unsere Sache ist das nicht, das passt nicht in unsere Welt und es passt auch nicht zu uns.<\/p>\n<p align=\"left\">(3) Betrachten wir vor diesem Hintergrund noch einmal die Worte des Apostels Paulus in unserem Predigttext, dann zeigen sie uns pl\u00f6tzlich eine ganz neue, bislang nicht sichtbar gewordene Seite. Auch Paulus liegt n\u00e4mlich daran, mit seiner Umwelt, so weit es geht, in Einklang zu sein. Und Paulus wei\u00df um die Gefahren einer fundamentalistischen Fr\u00f6mmigkeit, die sich vor der Welt in einen frommen Winkel zur\u00fcckzieht, um dort eine fruchtlose Sonderexistenz zu f\u00fchren. Paulus sind diese fundamentalistischen Tendenzen mancher seiner Mitchristen durchaus bekannt und gerade ihnen versucht er entgegenzuwirken. Die Worte des Paulus sind deshalb weniger eine r\u00fcckw\u00e4rtsgewandte law- and order-Rede. Sie sind in erster Linie antifundamentalistisch gemeint: Ihr Christinnen und Christen habt kein Recht, euch aus der Welt zur\u00fcckzuziehen. Die staatliche Ordnung ist an sich eine gute Sache. Sie dient dem Leben, sie dient der F\u00f6rderung des Guten und der Verhinderung des B\u00f6sen. Seid doch nicht so arrogant, als h\u00e4ttet ihr das Recht, euch von all dem fern zu halten. Auch ihr lebt davon, dass der Staat funktioniert, dass er Steuern erhebt und Recht und Gesetz organisiert. Tarnt doch eure Unlust, Steuern zu zahlen und eure Verachtung gegen\u00fcber den Politikern, nicht mit religi\u00f6sen Motiven. Der christliche Glaube will keine Anarchie, der christliche Glaube will eine funktionierende staatliche Ordnung. Christinnen und Christen sollen gute Staatsb\u00fcrgerinnen und Staatsb\u00fcrger sein, weil Gott nicht das Chaos, sondern ein intaktes Gemeinwesen will, das die Lebensm\u00f6glichkeiten aller f\u00f6rdert.<\/p>\n<p align=\"left\">(4) Vor dem Hintergrund religi\u00f6sen Fanatismus\u2019 und Sektierertums entfalten die zun\u00e4chst so abst\u00e4ndigen Worte des Apostel Paulus eine erfreulich antifundamentalistische Sto\u00dfrichtung. Aber nicht nur das. Die Ausf\u00fchrungen des Paulus haben auch eine ziemlich wirksame antiklerikale Spitze. Denn Paulus unterscheidet wie sonst niemand vor ihm ganz deutlich zwischen der Obrigkeit und der Religion, also zwischen Staat und Kirche. Beide haben ihr je eigenes Recht und ihre je eigenen Aufgaben. Beide sind von Gott eingesetzt, um das Wohlergehen der Menschen zu f\u00f6rdern. Insofern vollziehen beide einen g\u00f6ttlichen Auftrag und stehen unter Gottes Aufsicht. Aber der Staat ist dabei nicht von der jeweils herrschenden Religion abh\u00e4ngig. Die staatliche Gewalt folgt ihrer eigenen Logik und ihren eigenen Gesetzen, sie sind gegen\u00fcber Religion und Klerus autonom.<\/p>\n<p align=\"left\">Was bei Paulus anklingt, wurde sp\u00e4ter von Augustinus und dann erst recht von Martin Luther zu einer Theorie des christlichen Staatswesens ausgebaut. Die Anerkennung der staatlichen Autonomie gegen\u00fcber Klerus und Religion durch Luther war dabei einer der entscheidenden Impulse zur Entstehung moderner Staaten, in denen Staat und Kirche getrennt operieren und staatliches und religi\u00f6ses Personal verschieden sind. Wie heilsam und fortschrittlich diese Trennung ist, sehen wir leicht, wenn wir auf Staaten wie den Iran blicken, in denen das geistliche Personal auch alle staatlichen Bereiche zu beherrschen versucht. Auch der umgekehrte Fall, dass <strong>\u2013 <\/strong>wie in Nordkorea <strong>\u2013<\/strong> dem staatlichen F\u00fchrer religi\u00f6se Qualit\u00e4ten zugeschrieben werden, erscheint uns heute wie selbstverst\u00e4ndlich als ein Relikt der Vergangenheit. Wie gut, dass im Gefolge unseres Predigttextes die christliche Religion und die westliche Kultur gelernt haben, zwischen Kirche und Staat, zwischen Recht und Religion zu unterscheiden. Es w\u00e4re gut, wenn sich endlich auch in islamisch gepr\u00e4gten Staaten diese Erkenntnis durchsetzte und die christlichen Kirchen nicht l\u00e4nger unterdr\u00fcckt w\u00fcrden.<\/p>\n<p align=\"left\">(5) So abst\u00e4ndig sie zun\u00e4chst klingen, die Worte des Apostels Paulus haben die T\u00fcr zur modernen Gesellschaft aufgesto\u00dfen. Sie sind der Anfang einer modernen Vorstellung vom Staatsb\u00fcrger, der auf der einen Seite seiner Religion mit Glauben und \u00dcberzeugung anh\u00e4ngt, der aber zugleich wei\u00df, dass er auf eine staatliche Ordnung und auf ein funktionierendes Gemeinwesen angewiesen ist, ganz unabh\u00e4ngig davon, ob dieser Staat christlich oder anders gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p align=\"left\">Der Apostel Paulus tritt mit seinem Eintreten f\u00fcr den Staat allen fundamentalistischen und sektiererischen Ans\u00e4tzen entgegen. Er verweist darauf, dass Gott auch mit Hilfe des Staates und seiner Organe die Welt regiert und erh\u00e4lt. \u00dcberall dort, wo der Staat Recht und Gerechtigkeit zum Durchbruch verhilft, wirkt er im Sinn und im Auftrag Gottes. F\u00fcr Christinnen und Christen ist es zugleich staatsb\u00fcrgerliche <em>und<\/em> religi\u00f6se Pflicht, den Staat bei dieser Aufgabe zu unterst\u00fctzen. Denn Gottes Wille verwirklicht sich nicht abseits weltlicher und staatlicher Angelegenheiten, sondernin ihnen. Ein gut gef\u00fchrter Staat und ein funktionierendes Gemeinwesen sind Gaben Gottes. F\u00fcr einen guten Staat und eine gerechte Gesellschaft k\u00f6nnen wir deshalb auch zu Gott beten. Und weil wir nicht in einem Obrigkeitsstaat, sondern in einer Demokratie leben, k\u00f6nnen wir an der Gestaltung unseres Gemeinwesens auch mitwirken und Verantwortung \u00fcbernehmen \u2013 als Staatsb\u00fcrgerinnen und Staatsb\u00fcrger und zugleich als Christinnen und Christen. \u2013 Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>Prof. Dr. Christoph Dinkel<br \/>\nPfarrer<br \/>\nG\u00e4nsheidestra\u00dfe 29<br \/>\nD-70184 Stuttgart<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:christoph.dinkel@arcor.de\">christoph.dinkel@arcor.de<\/a><br \/>\noder:<a href=\"mailto:dinkel@email.uni-kiel.de\"> dinkel@email.uni-kiel.de<\/a><br \/>\nInternet: <a href=\"http:\/\/www.uni-kiel.de\/fak\/theol\/personen\/dinkel.shtml\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.uni-kiel.de\/fak\/theol\/personen\/dinkel.shtml <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>23. Sonntag nach Trinitatis | 30. 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