{"id":10771,"date":"2005-10-07T19:49:21","date_gmt":"2005-10-07T17:49:21","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10771"},"modified":"2025-07-14T13:26:51","modified_gmt":"2025-07-14T11:26:51","slug":"interview-mit-martin-luther","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/interview-mit-martin-luther\/","title":{"rendered":"Interview mit Martin Luther"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">Interview mit Martin Luther | <\/span><span style=\"color: #000099;\">Reformationsfest | 31. Oktober 2005 |\u00a0Hilmar Menke |<\/span><\/h3>\n<p><strong>F.:<\/strong> Dr. Luther, viele Menschen machen sich <strong>Sorgen<\/strong> um die Zukunft, auch um die Zukunft der Kirche. Haben Sie einen\u00a0guten Rat f\u00fcr uns?<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Sorgt euch nicht! Wenn aber etwas geschieht, was euch Sorge mache will, &#8230; dann macht es so: La\u00dft die Sorge und wendet euch mit Gebet und Flehen an Gott und bittet ihn\u00a0um alles, was ihr mit Sorgen zu erreichen versucht, damit er\u00a0es fertigbringe. Und tut das mit Dank daf\u00fcr, da\u00df ihr so einen\u00a0Gott habt, der f\u00fcr euch sorgt&#8230;\u00a0Wer das aber nicht tut, &#8230; der verliert Freude und Frieden in\u00a0Gott und schafft doch nichts, sondern gr\u00e4bt nur im Sand und\u00a0senkt sich tiefer hinein &#8211; und nichts kommt dabei heraus, wie\u00a0wir das tagt\u00e4glich selbst und bei anderen erfahren.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Menschen<strong> verlassen die Kirche<\/strong>, weil sie die Kirchensteuer\u00a0sparen wollen. Was sagen Sie dazu:<br \/>\n<strong>M.L.: <\/strong> Wir sollen mit Geld und Gut dazu helfen, da\u00df man flei\u00dfige\u00a0Prediger des Evangeliums, feine Kirchendiener und\u00a0Schulmeister habe; da\u00df die Armen, die sich ihre Nahrung\u00a0wegen Krankheit oder anderer Not nicht selbst verschaffen\u00a0k\u00f6nnen, erhalten werden. Und besonders, damit man junge\u00a0Menschen, die zum Lernen t\u00fcchtig sind, f\u00f6rdere, damit auch\u00a0unsere Nachkommen rechtschaffene Prediger und Kichendiener habe m\u00f6gen.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong><strong>\u201eGeiz ist geil\u201d,<\/strong> das ist geradezu ein Sprichwort geworden&#8230;<br \/>\n<strong>M.L.: <\/strong> Es gibt ja keinen B\u00fcrger oder Bauern, der um des Evangeliums willen sein Korn auf dem Markt einen Cent billiger hergeben\u00a0w\u00fcrde, auch wenn es sinnvoll w\u00e4re.\u00a0Sondern, wer\u2019s einen Euro teurer machen k\u00f6nnte, so t\u00e4te er\u00a0das lieber; und kein B\u00fcrger w\u00fcrde sich ein Gewissen daraus\u00a0machen, sein D\u00fcnnbier als Bier zu verkaufen. Auch im Handel und Handwerk ist das so, weil sich jedermann an strengt, wie er die Leute \u00fcbervorteile und nur zusammen scharre, geize und Schaden anrichte&#8230;<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Die Pisa-Studien haben gezeigt, da\u00df Deutschland in Sachen\u00a0<strong>Bildung<\/strong> nicht mehr mithalten kann. Wie wichtig ist Ihnen Bildung?<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Ich bitte, liebe Herren und Freunde, um Gottes und der armen\u00a0Jugend willen: Achtet diese Sache nicht gering, wie es viele\u00a0tun&#8230; Denn es ist eine ernste und gro\u00dfe Sache, an der Christus\u00a0und aller Welt viel liegt, da\u00df wir der Jugend helfen und raten.\u00a0Liebe Herren, wenn man pro Jahr so viel aufwenden mu\u00df f\u00fcr\u00a0Waffen, Stra\u00dfen, Deiche und unz\u00e4hlige andere Dinge, damit\u00a0dem Staat &#8230; Friede und Wohlfahrt erhalten bleibe, warum sollte man dann nicht um so mehr genau so viel f\u00fcr die bed\u00fcrftige Jugend ausgeben&#8230;?!\u00a0Wenn ich Kinder h\u00e4tte und es verm\u00f6chte, sie m\u00fc\u00dften nicht<br \/>\nallein Sprachen und Geschichte lernen, sondern auch Singen,\u00a0Musik und Mathematik.\u00a0Man soll auch Flei\u00df und Kosten nicht sparen, gute Bibliotheken einzurichten&#8230; Und da\u00df nicht nur, damit die, die uns geistlich und weltlich regieren sollen, zu Lesen und zu Studieren haben, sondern auch damit die guten B\u00fccher erhalten werden und nicht verloren gehen.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> In der Kirche m\u00fcssen wir sparen. Viele Pfarrstellen sind\u00a0schon aufgehoben. Wie sollen die <strong>Pastorinnen und Pastoren\u00a0<\/strong>damit umgehen?<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Man kann nicht zuviel in der Heiligen Schrift lesen, und was\u00a0man liest, das kann man nicht richtig genug lesen; und was\u00a0man richtig liest, das kann man nicht gut genug verstehen;<br \/>\nund was man versteht, das kann man nicht intensiv genug lehren; und was man lehrt, das kann man nicht genug leben.\u00a0Darum, liebe Herren und Br\u00fcder, Pfarrherren und Prediger:\u00a0Betet, lest, studiert, seid flei\u00dfig!\u00a0F\u00fcrwahr, es ist in dieser b\u00f6sen Zeit nicht Zeit zum Faulenzen,\u00a0Schnarchen und Schlafen. Gebraucht die Gabe, die euch anvertraut ist und offenbart das Geheimnis Christi.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Sie legen den Pfarrern viel Verantwortung auf. Was ist mit den anderen Gemeindeglieder, mit den sogenannten <strong>Laien<\/strong>?<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Es kann niemand leugnen, da\u00df jeder Christ Gottes Wort hat\u00a0und von Gott zum Priester gelehrt und gesalbt ist&#8230;. Christen sind Christi Br\u00fcder, mit ihm zum Priester geweiht.\u00a0Stimmt es aber, da\u00df sie Gottes Wort haben.. ., so sind sie\u00a0auch verpflichtet, dies zu bekennen, zu lehren und auszubreiten. So ist es hier gewi\u00df, da\u00df ein Christ nicht allein\u00a0das Recht und die Macht hat, das Gotteswort zu verk\u00fcndigen,\u00a0sondern auch verpflichtet, das zu tun, beim Verlust seiner\u00a0Seele und der Ungnade Gottes.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Andererseits: Auch wenn viele sich engagieren werden wir vielleicht trotzdem irgendwann als <strong>Kirche nicht mehr \u00fcberall pr\u00e4sent<\/strong> sein k\u00f6nnen. Wenn man die Zahlen der \u00a0Gottesdienstteilnehmer sieht, hat man manchmal den Eindruck, als w\u00fcrde die Kirche nicht mehrgebraucht und gew\u00fcnscht.<br \/>\n<strong>M.L.: <\/strong> Die Predigt des Evangeliums ist keine ewig w\u00e4hrende, bleibende Lehre, sondern sie ist wie ein Platzregen, der kommt und geht; was er trifft, das trifft er, wo er fehlt, da fehlt er; er kommt aber nicht wieder, bleibt auch nicht stehen\u00a0&#8230; Liebe Schwestern und Br\u00fcder: Kauft, solange der Markt vor der T\u00fcr ist, sammelt, solange die Sonne scheint und gutes\u00a0Wetter ist. Gebraucht Gottes Wort, solange es da ist. &#8230;\u00a0Paulus brachte es nach Griechenland; aber hin ist hin, nun\u00a0haben sie den T\u00fcrken; Rom und Italien haben es auch gehabt,\u00a0sie haben nun den Papst. Und ihr Deutschen d\u00fcrft nicht \u00a0denken, da ihr es ewig haben werdet. Undank und Verachtung werden es nicht bleiben lassen!<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong><strong>Pastorinnen und Pastoren<\/strong> leiden manchmal darunter, dass\u00a0von ihnen zuviel und zuviel Perfektes gefordert wird.\u00a0M\u00fcssen sie alles k\u00f6nnen und alles tun?<br \/>\n<strong>M.L.: <\/strong> Sagt (den Gemeinden) doch, da\u00df man Pfarrer sich nicht so\u00a0malen kann, wie sie es gerne h\u00e4tten. Sie sollen Gott dankbar sein, selbst wenn sie Gottes Wort nur aus einem Predigtbuch \u00a0vorgelesen h\u00f6ren, w\u00e4hrend sie doch fr\u00fcher unter dem Papst nur\u00a0Teufelsf\u00fcrze und Dreck h\u00f6ren und noch teuer daf\u00fcr bezahlen\u00a0mu\u00dften. Wie kann man ihnen lauter Dr. Martinusse und<br \/>\nMagister Philippusse schaffen? Wenn sie lauter St. Ambrosiusse und St. Augustinusse haben wollen, dann sollen sie sie\u00a0sich selber schaffen. Wenn ein Pfarrer seinem Herrn Jesus\u00a0Christus gut genug ist, sollten sie &#8230; auch zufrieden sein.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Die <strong>Kirche wird oft kritisiert<\/strong> &#8211; von den einen, weil sie sich zu bestimmten Themen \u00e4u\u00dfert, von anderen, weil sie zu anderen Themen schweigt. Was sagen Sie dazu?<br \/>\n<strong>M.L.: <\/strong> So geht es heutzutage zu: Predigt man das Evangelium, so\u00a0hilft\u2019s nichts; Predigt man das Gesetz , so hilft\u2019s auch nicht.\u00a0Pfeift man, so wollen sie nicht tanzen; klagt man, so wollen\u00a0sie nicht weinen. Man kann die Welt weder recht fr\u00f6hlich\u00a0noch recht traurig machen. Es ist ein Volk, das weder Gesetz\u00a0noch Evangelium versteht und verstehen will; man kann sie weder zu S\u00fcndern machen noch sie wegen der S\u00fcnden tr\u00f6sten. Wie soll man es denn f\u00fcr die Welt noch machen? Ihr w\u00fcrde wohl nur gefallen, wenn man alles lobt, was sie\u00a0tut &#8211; obwohl sie doch nichts rechtes zustande bringt.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Das klingt sehr kritisch und auch resigniert. Sollen wir Christen uns ganz<strong> aus der Welt<\/strong> heraushalten?<br \/>\n<strong>M.L.: <\/strong> Hier auf Erden sind wir (tats\u00e4chlich) keine B\u00fcrger, die fest\u00a0wohnen k\u00f6nnten und den Himmel auf Erden h\u00e4tten. Wir sind\u00a0mit Christus B\u00fcrger im Himmel&#8230;. Wir hoffen darauf, erl\u00f6st\u00a0zu werden, wie das Volk Israel in Babylon&#8230;\u00a0Weil wir aber in der Fremde und in unserem Babylon leben\u00a0m\u00fcssen, so lange Gott es will, so wollen wir es so halten, wie es (damals dem Volk Israel) befohlen wurde &#8211; so, da\u00df wir hier mit den Leuten leben, essen und trinken, haushalten, den Acker bebauen, regieren und Frieden mit ihnen halten,\u00a0auch F\u00fcrbitte halten, bis wir einst heimgehen.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Allgemein beklagt wird, da\u00df es keine anerkannten gemeinsamen Werte mehr gebe. Oft wird die Kritik daran festgemacht, da\u00df die Familie keinen Wert mehr zu haben scheint und fast 50 % aller \u00a0<strong>Ehen<\/strong> inzwischen geschieden werden. Selbst Pastorenehen sind davor nicht gesch\u00fctzt.<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Wenn es (z.B.) so ist, da\u00df eine Frau sich so der Ehe ungem\u00e4\u00df gegen den Ehemann verh\u00e4lt, so kann ich das Recht nicht weiter und nicht enger fassen, als Gott selber es fa\u00dft, der durch St. Paulus 1. Korinther 7 in solchen Dingen folgendes Urteil f\u00e4llt: Wenn der Ungl\u00e4ubige sich scheidet, so la\u00df ihn sich scheiden,\u00a0es ist der Bruder oder die Schwester in solchen F\u00e4llen nicht<br \/>\ngebunden. Darum sage ich auch: Wer nicht bleiben will, der fahre dahin, der andere mu\u00df deswegen nicht ohne Ehe bleiben&#8230; Kann er nun ohne Frau nicht sein, so heirate er eine\u00a0andere, im Namen Gottes, weil jene nicht will.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Geldmangel hat dazu gef\u00fchrt, da\u00df in machen Landeskirchen schon <strong>Kirchengeb\u00e4ude<\/strong> verkauft werden.<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> (In der Heiligen Schrift) bedeutet Gottes Haus kein sch\u00f6nes,\u00a0gro\u00dfes Geb\u00e4ude, wie wir sie haben. Gott fragt nicht danach,\u00a0ob es ein gro\u00dfes Gew\u00f6lbe habe oder geweiht sei.\u00a0Er wohnt bei uns und baut sich sein Lebtag lang kein Haus.\u00a0Was geh\u00f6rt denn anderes dazu, da\u00df er bei uns wohnt? Nichts mehr als da\u00df er da sei mit seinem Wort; wo das ist,\u00a0da wohnt er ganz bestimmt; wo das Wort nicht ist, da wohnt\u00a0er nicht, man baue ihm ein Haus so gro\u00df wie man wolle.\u00a0Das Kirchengeb\u00e4ude hat nur Wert, wenn Gottes Wort darin gepredigt wird.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Ein immer gr\u00f6\u00dfer werdendes Problem ist, da\u00df wir Menschen immer <strong>\u00e4lter<\/strong> werden. Bald wird es mehr Alte Menschen geben als Junge, die Rentenkassen stehen vor dem Ruin&#8230;<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Den jungen Leuten mu\u00df man die Vorstellung vermitteln, dass\u00a0sie ihre Eltern an Gottes statt sehen und so von ihnen denken,\u00a0auch wenn sie &#8230; arm und gebrechlich sind, da\u00df sie eben dennoch Vater und Mutter sind, ihnen von Gott gegeben.\u00a0(Vater und Mutter ehren, das bedeutet auch:) Ihnen mit Geld\u00a0und Gut die Ehre erweisen, so da\u00df man ihnen diene, helfe,\u00a0und sie versorge, und das nicht nur gern, sondern mit Demut\u00a0und Ehrerbietung, als vor Gott getan. Denn wer wei\u00df, wie er sie im Herzen halten soll, der wird sie nicht Not und Hunger leiden lassen&#8230;<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Immer dr\u00e4ngender wird auch die Frage, wie wir mit denen\u00a0umgehen, die aus verschiedensten Gr\u00fcnden <strong>aus armen L\u00e4ndern,\u00a0<\/strong>Kriegs- und Krisengebieten usw. zu uns kommen.<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Es gibt auch bei uns viel Armut und es kommt aus allen Landen so viel dazu, so da\u00df wir es nicht mehr erschwingen\u00a0k\u00f6nnen, weil wir selbst nichts \u00fcbrig haben.\u00a0Wenn es so weitergeht mu\u00df ich wohl ein \u00f6ffentliches Schreiben an die reichen Christen richten und, wie Sankt Paulus an die Korinther und anderswo schreibt, f\u00fcr die Armen betteln, die in unsere Armut fl\u00fcchten und bei uns Hilfe suchen.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Sie berufen sich immer wieder auf die <strong>Bibel<\/strong>. Ist sie wirklich\u00a0auch heute noch so wichtig?<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Das sollst du wissen, da\u00df die Heilige Schrift ein Buch ist,\u00a0das alle anderen B\u00fccher zur Narrheit macht, weil keines au\u00dfer der Bibel \u00fcber das ewige Leben belehrt.\u00a0H\u00fcte dich, da\u00df du ihrer nicht \u00fcberdr\u00fcssig wirst, oder denkst, du h\u00e4ttest mit einem oder zwei malen genug gelesen, geh\u00f6rt und gesagt und verst\u00fcndest es nun alles von Grund auf. Da lernt kein Geistlicher, kein Christ jemals aus.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Dr. Luther, eine Frage um Schlu\u00df:\u00a0Es mu\u00df f\u00fcr Sie doch eine Genugtuung sein, da\u00df unsere Kirche sich nach Ihnen \u201e<strong>lutherisch<\/strong>\u201d nennt.<br \/>\n<strong>M.L.:<\/strong> Ich bitte, schweigt von meinem Namen, nennt euch nicht\u00a0lutherisch, sonder Christen. Was ist schon Luther? Die Lehre\u00a0ist doch nicht mein. Ich bin auch f\u00fcr niemanden gekreuzigt\u00a0worden. Der Heilige Paulus wollte auch nicht zulassen, da\u00df\u00a0Christen sich \u201epaulinisch\u201d oder \u201epetrinisch\u201d nennen wollten, sondern sie sollten sich Christen nennen.\u00a0Wie k\u00e4me ich armer, stinkender Madensack dazu, da\u00df man\u00a0die Kinder Christi mit meinem heillosen Namen bezeichnen\u00a0sollte? Aber wenn ihr meint da\u00df Luthers Lehre wirklich\u00a0evangelisch ist (also dem Evangelium entspricht), so d\u00fcrft\u00a0ihr Luther auch nicht wegwerfen, ihr werft sonst seine Lehre\u00a0mit fort, die ihr doch f\u00fcr Christi Lehre haltet.<\/p>\n<p><strong>F.:<\/strong> Herr Dr. Luther, wir danken Ihnen f\u00fcr dieses Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Hilmar Menke<br \/>\nSuperintendent im Kirchenkreis Land Hadeln<br \/>\n<a href=\"mailto:HHFJMenke@aol.com\">HHFJMenke@aol.com<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit Martin Luther | Reformationsfest | 31. 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