{"id":10772,"date":"2005-10-07T19:49:24","date_gmt":"2005-10-07T17:49:24","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10772"},"modified":"2025-07-14T13:24:34","modified_gmt":"2025-07-14T11:24:34","slug":"matthaeus-10-27-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-10-27-33\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 10, 26b-39"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3>Predigt beim \u00f6kumenischen Semesteranfangsgottesdienst in Bochum | Reformationsfest | 31. Oktober 2005 | Mt 10,26b\u201339 | Isolde Karle |<\/h3>\n<p align=\"center\"><strong> \u201eHier stehe ich, ich kann nicht\/auch anders\u201c <\/strong><\/p>\n<p>Als Predigttext lese ich aus dem 10. Kapitel des Evangeliums nach Matth\u00e4us die Verse 27-33:<br \/>\nWas ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das predigt auf den D\u00e4chern. Und f\u00fcrchtet euch nicht vor denen, die den Leib t\u00f6ten, doch die Seele nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen; f\u00fcrchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der H\u00f6lle.<br \/>\nKauft man nicht zwei Sperlinge f\u00fcr einen Groschen? Dennoch f\u00e4llt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gez\u00e4hlt. Darum f\u00fcrchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge.<br \/>\nWer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater.<\/p>\n<p><a name=\"OLE_LINK2\"><\/a><a name=\"OLE_LINK1\"><\/a> Liebe Universit\u00e4tsgemeinde,<\/p>\n<p>So sperrig dieser Text in vieler Hinsicht wirkt: Ein Leitmotiv durchzieht ihn von vorne bis hinten: Habt keine Angst vor den Menschen! Macht euch nicht abh\u00e4ngig von der Meinung anderer, sondern bekennt frei und \u00f6ffentlich euren Glauben. Steht f\u00fcr eure \u00dcberzeugung ein und seid auch dann standhaft, wenn das viel von Euch verlangt. Wenn ihr die Wahrheit erkannt habt, dann steht dazu und lasst euch nicht verunsichern und von anderen einsch\u00fcchtern. Verk\u00fcndet sie vielmehr frei und \u00f6ffentlich, so dass es jeder und jede h\u00f6ren kann.<\/p>\n<p>Soviel \u00dcberzeugung und Bekennermut wird von uns in unseren Tagen kaum noch verlangt. So nachdr\u00fccklich und konsequenzenreich wird nur noch selten um die Wahrheit gestritten. Wir leben in einer pluralistischen Kultur, die das Nebeneinander verschiedener \u00dcberzeugungen voraussetzt und kultiviert und keineswegs verteufelt. Das ist in vieler Hinsicht segensreich \u2013 und wir sollten die damit verbundenen Errungenschaften von Freiheit und Toleranz auf keinen Fall gering achten. Zugleich tendiert die pluralistische Kultur dazu, sich mit Differenzen nicht mehr ernsthaft auseinanderzusetzen und sie gewisserma\u00dfen zu vergleichg\u00fcltigen. Jeder kann dann nach seiner und jede nach ihrer Facon selig werden. Erhebt jemand mit seiner \u00dcberzeugung einen Anspruch auf Wahrheit oder bekennt sich mit Nachdruck zu seinem Glauben, wirkt das verd\u00e4chtig und fast schon ein wenig sektiererisch.<\/p>\n<p align=\"left\">In der Geschichte der Kirche war das anders. Nicht umsonst ist dieser Text ein klassischer Martyriumstext. Der Aufruf zum Bekenntnis, zu einer aufrechten und unbeugsamen Haltung ohne jede Menschenfurcht bedeutete f\u00fcr viele Christinnen und Christen nicht weniger als Verfolgung und Diskriminierung. In manchen Teilen der Welt ist das bis heute noch so.<\/p>\n<p align=\"left\">Als ein Beispiel f\u00fcr gro\u00dfen Bekennermut, der weitreichende Konsequenzen nach sich zog, sei Martin Luther genannt \u2013 so unterschiedlich sein Engagement auch unter uns bewertet werden mag. Als Martin Luther vor dem Reichstag in Worms 1521 zum Verh\u00f6r erscheinen musste, ging es um viel. Er war aufgrund seiner Schriften wenige Monate vorher zum Ketzer erkl\u00e4rt und mit der Bannbulle belegt worden. Dann reist er nach Worms. Eindrucksvoll ist die Szene Luther vor dem Reichstag im Luther Film von Eric Till dargestellt: Da ist dieser einzelne kleine M\u00f6nch, der es nun mit dem Kaiser und den F\u00fcrsten und dem Gesandten des Papstes aufnimmt. Er tritt hin vor die M\u00e4chtigen der damaligen Welt, bebenden Herzens, doch ohne einen Zweifel daran zu lassen, was in seinem Leben das Erste und Wichtigste ist. Widerrufen soll er, der M\u00f6nch aus Wittenberg? Nur durch das Zeugnis der Heiligen Schrift und durch Vernunftgr\u00fcnde will er sich \u00fcberf\u00fchren lassen. Ansonsten ist sein Gewissen gefangen im Wort Gottes. Darum kann er nicht widerrufen, weil, so Luther, \u201egegen das Gewissen zu handeln weder sicher noch lauter ist.\u201c Der Legende nach lautet sein ber\u00fchmter Schlusssatz: \u201eHier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">Auf der einen Seite ist das h\u00f6chst eindrucksvoll, dass jemand so geradlinig und ohne Menschenfurcht seine \u00dcberzeugung vertritt und sich dabei ganz Gott anvertraut. Auf der anderen Seite ist es nicht so einfach mit so grunds\u00e4tzlichen Bekenntnissen. Denn sie lassen das Gespr\u00e4ch erst einmal abbrechen. Es wird deshalb insbesondere unter unseren katholischen Schwestern und Br\u00fcdern nicht unumstritten sein, ob dieses Bekenntnis in dieser Form wirklich unumg\u00e4nglich war. Vielleicht w\u00e4re ja eine Reform der Kirche auch anders gegl\u00fcckt und die Kirchenspaltung auf diese Weise verhindert worden. Heute jedenfalls s\u00e4he sich Luther einer anderen r\u00f6mischen Kirche gegen\u00fcber, einer Kirche, die es ihrerseits sehr ernst meint mit dem Bekenntnis zum Glauben und der Suche nach Wahrheit \u2013 auch wenn die Antworten in den beiden Kirchen zuweilen sehr unterschiedlich ausfallen.<\/p>\n<p>Bekenntnisse der grunds\u00e4tzlichen Art sind der \u00e4u\u00dferste Grenzfall: Dann, wenn es anders nicht mehr zu gehen scheint und viel auf dem Spiel steht, dann kann es notwendig sein, Farbe zu bekennen und sich unmissverst\u00e4ndlich klar abzugrenzen: \u201eHier stehe ich, ich kann nicht anders.\u201c Aber Bekenntnisse dieser Art lassen sich nicht inflation\u00e4r ablegen. Ich erinnere mich noch gut, wie mir ein Philosoph aus Greifswald vor vielen Jahren im Gespr\u00e4ch einmal sagte: \u201eEin solches Bekenntnis \u2013 \u201eHier stehe ich, ich kann nicht anders\u201c \u2013 kann man in 100 Jahren einmal, aber nicht t\u00e4glich ablegen.\u201c Sonst verliert es seine Glaubw\u00fcrdigkeit. 100 Jahre sind vielleicht eine zu lange Zeitspanne, aber in aller Regel geht es in unserem Alltag doch darum, eben auch anders zu k\u00f6nnen, andere Wege zu pr\u00fcfen, andere M\u00f6glichkeiten zu erw\u00e4gen und auszuprobieren. Nur auf diese Weise lernen wir. Wissenschaft w\u00e4re gar nicht m\u00f6glich, wenn wir nicht die Offenheit mitbr\u00e4chten, auch andere Optionen zu pr\u00fcfen und einen Text beispielsweise auch ganz anders auszulegen und zu verstehen als bislang.<\/p>\n<p align=\"left\">Von Papst Johannes dem XXIII. wird erz\u00e4hlt, dass er auf dem zweiten Vaticanum, als das Konzil aufgrund unterschiedlichster \u00dcberzeugungen in eine Sackgasse geraten war, gesagt haben soll: \u201eHier sitze ich, ich kann auch anders. Gott helfe euch. Amen!\u201c Diese heitere Gelassenheit vermag sich ganz gewiss in gleicher Weise auf den Glauben zu berufen wie Luthers \u201eIch kann nicht anders\u201c. Wir sind dringend darauf angewiesen, dass Menschen aus der Kraft des Glaubens heraus f\u00e4hig sind, sich selbst zu relativieren, \u00fcber ihren Schatten zu springen und andere als die urspr\u00fcnglich angestrebten Wege zu gehen.<\/p>\n<p align=\"left\">Es kommt darauf an, die Situationen behutsam zu differenzieren. Die meisten allt\u00e4glichen Probleme und Fragen bewegen sich im Bereich des Vorletzten. Sie muten uns bei Differenzen zu, das Gespr\u00e4ch weiterhin zu suchen und verlangen von uns die F\u00e4higkeit, die Perspektive des anderen einzunehmen und zu pr\u00fcfen, ob es nicht vielleicht doch auch anders geht.<\/p>\n<p>Aber wenn es wirklich um die Wahrheit geht, wenn es, um noch einmal an Luther zu erinnern, um der Seelen Seligkeit geht, dann gilt es furchtlos und kompromisslos f\u00fcr die eigene \u00dcberzeugung einzustehen \u2013 und dies auch auf die Gefahr hin, daf\u00fcr Imageeinbu\u00dfen in Kauf nehmen zu m\u00fcssen und nicht mehr \u201eeverybodies darling\u201c zu sein. Dann gilt es, Widerstand zu wagen und den Mut zu entwickeln, offen und ohne Menschenfurcht in Konflikte hineinzugehen und den Streit auszutragen.<\/p>\n<p>Wir brauchen beides: Den Mut, f\u00fcr die eigene \u00dcberzeugung konsequent einzutreten und zugleich die F\u00e4higkeit zu lernen, sich korrigieren und irritieren zu lassen und die eigene Meinung nicht zu \u00fcbersch\u00e4tzen. In der Politik ist letzteres unabdingbar. Viele politische \u00dcberzeugungen eignen sich nicht daf\u00fcr, zum grundlegenden Bekenntnis stilisiert und moralisch \u00fcberh\u00f6ht zu werden. Wenn der Wahlkampf vorbei ist, dann sitzt man pl\u00f6tzlich mit den Leuten gemeinsam an einem Tisch, denen man vorher noch vorgeworfen hat, das Land ins Verderben zu st\u00fcrzen. Nach dem Wahlkampf geht es weniger um Fragen des Bekenntnisses als um die Frage, inwieweit kann ich auch anders? Inwieweit bin ich f\u00e4hig, gelassen Kompromisse einzugehen und in aller Bescheidenheit das zu tun, was unter den gegebenen Bedingungen m\u00f6glich und geboten ist?<\/p>\n<p>Auch die Wissenschaft ist je nach Situation auf beides angewiesen. Sie ist der Wahrheitssuche verpflichtet. Wenn jemand davon \u00fcberzeugt ist, eine neue Erkenntnis gewonnen zu haben, dann ist es elementar f\u00fcr die Wissenschaft, daf\u00fcr \u00f6ffentlich einzutreten, auch wenn der mainstream der Forschung oder der Professor oder die Professorin, die das Seminar leiten, das nicht h\u00f6ren wollen. Bertolt Brecht l\u00e4sst seinen Galilei vor den Gelehrten sagen: \u201eWer die Wahrheit nicht wei\u00df, ist blo\u00df ein Dummkopf. Aber wer sie wei\u00df und sie eine L\u00fcge nennt, der ist ein Verbrecher!\u201c<\/p>\n<p>Nun ist nicht jeder Forscher so genial wie der Physiker, Mathematiker und Astronom Galileo Galilei. Der normale Alltag des Lernens und Forschens sieht eher so aus, dass wir unterschiedliche Optionen und Interpretationen behutsam gegeneinander abw\u00e4gen. Oft f\u00e4llt es am Ende dann gar nicht leicht, sich f\u00fcr eine zu entscheiden. Jede L\u00f6sung scheint etwas f\u00fcr sich zu haben, klare Alternativen verbieten sich nicht selten.<\/p>\n<p>Wenn wir lernf\u00e4hig sein und bleiben wollen, dann m\u00fcssen wir auf andere h\u00f6ren. Dann ist es wichtig, dass wir auch mit leisen T\u00f6nen verhandeln k\u00f6nnen und taktvoll darauf bedacht sind, mit dem Image des anderen zu kooperieren und ihn nicht blo\u00df zu stellen oder unn\u00f6tig zu verletzen, indem wir seinen Standpunkt l\u00e4cherlich machen oder ihm jedwedes Recht absprechen.<\/p>\n<p align=\"left\">Auch an Jesus k\u00f6nnen wir beide Haltungen beobachten. Seine Botschaft vom Reich Gottes war vielen ein Dorn im Auge. Er hat die Auseinandersetzung mit den Gegnern nicht gescheut und letzten Endes sogar den Tod daf\u00fcr in Kauf genommen. Zugleich war er lernf\u00e4hig \u2013 die eindr\u00fccklichste Geschichte, die uns dazu \u00fcberliefert ist, ist diejenige von der Kanaan\u00e4erin, die wir vorhin in der Lesung geh\u00f6rt haben. Jesus erkennt die Tragweite seiner Sendung erst durch die Begegnung mit dieser Frau. Er lernt von der Kanaan\u00e4erin und muss sich korrigieren. Das unersch\u00fctterliche Vertrauen der Frau, die sich durch Jesu nachdr\u00fcckliches Nein nicht abbringen l\u00e4sst, fordert Jesus heraus, seine bisherige Sicht der Dinge aufzugeben und die Welt anders als bislang wahrzunehmen.<\/p>\n<p>Beide Haltungen, die des kompromisslosen Eintretens f\u00fcr die eigene \u00dcberzeugung und die F\u00e4higkeit, sich selbst in Frage zu stellen und zu lernen, setzen eine starke Pers\u00f6nlichkeit voraus. Was gibt uns die Kraft, richtig abzuw\u00e4gen und dann das Gebotene auch zu tun? Wie macht man das, dass man frei wird von Menschenfurcht? Das ist ja eine schwierige Sache. Das kann man sich nicht einfach befehlen. Damit kommen wir noch einmal auf den Predigttext zur\u00fcck. \u201eF\u00fcrchtet euch nicht, ihr seid besser als viele Sperlinge\u201c (V. 31) hei\u00dft es da. Sperlinge waren zur Zeit Jesu ein gel\u00e4ufiger Artikel auf dem Markt, mit Abstand der billigste Vogel, der Gefl\u00fcgelbraten der kleinen Leute. Wenn nun kein einziger dieser Sperlinge ohne den Willen Gottes auf die Erde f\u00e4llt, um wieviel mehr k\u00fcmmert sich Gott um uns Menschen. \u201eDeshalb f\u00fcrchtet euch nicht\u201c, so sagt es Jesus in diesem Text: \u201eIhr seid besser als viele Sperlinge\u201c. Auf Gottes F\u00fcrsorge k\u00f6nnen wir uns verlassen.<\/p>\n<p>Wenn wir Gottes Liebe vertrauen, dann werden wir frei von Menschenfurcht. Dann erfahren wir, dass Gott uns h\u00e4lt und tr\u00e4gt. Daraus ziehen wir dann auch den Mut, unabh\u00e4ngig von der Resonanz anderer f\u00fcr unsere \u00dcberzeugung einzustehen, uns nicht einsch\u00fcchtern zu lassen und auch mal etwas Unangenehmes zu sagen. Zugleich gibt uns der Glaube aber auch die Kraft, uns selbst in Frage zu stellen und Bekennermut und eine selbstverliebte Selbstdarstellung zu unterscheiden.<\/p>\n<p>Das Wissen, dass wir Gottes Kinder sind, dass wir zu Gott geh\u00f6ren und kein Mensch letztlich \u00fcber uns urteilen kann, kann uns helfen, ohne Menschenfurcht, in aller Gelassenheit und zugleich kritisch gegen\u00fcber uns selbst unseren Weg zu gehen. Wenn wir auf Gott vertrauen, dann verlieren sich nicht alle \u00c4ngste und Zweifel, aber dann k\u00f6nnen wir besser mit ihnen umgehen. Dann wissen wir uns geborgen und gehalten: \u201eDarum f\u00fcrchtet euch nicht; denn ihr seid besser als viele Sperlinge.\u201c<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>Prof. Dr. Isolde Karle<br \/>\nLehrstuhl f\u00fcr Praktische Theologie<br \/>\nD-44780 Bochum<br \/>\nTel.: 0049 (0) 234 \/ 3222399<br \/>\nFax: 0049 (0) 234 \/ 3214398<br \/>\nE-Mail: <a href=\"mailto:Isolde.Karle@rub.de\">Isolde.Karle@rub.de<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/praktheolkarle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.ruhr-uni-bochum.de\/praktheolkarle\/ <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt beim \u00f6kumenischen Semesteranfangsgottesdienst in Bochum | Reformationsfest | 31. Oktober 2005 | Mt 10,26b\u201339 | Isolde Karle | \u201eHier stehe ich, ich kann nicht\/auch anders\u201c Als Predigttext lese ich aus dem 10. 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