{"id":10773,"date":"2005-10-07T19:49:25","date_gmt":"2005-10-07T17:49:25","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10773"},"modified":"2025-07-14T13:43:56","modified_gmt":"2025-07-14T11:43:56","slug":"matthaeus-1026-39","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-1026-39\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 10,26-39"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Reformationsfest | 31. Oktober 2005 |\u00a0Matth\u00e4us 10,26-39 | Wolfgang V\u00f6gele |<\/span><\/b><\/h3>\n<p><strong>Der aufmerksame Blick auf Pinguine und Spatzen<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Der Predigttext f\u00fcr den Reformationstag steht bei Matth\u00e4us 10,26-39:<br \/>\n\u201eDarum f\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen. Es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird. Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das predigt auf den D\u00e4chern. Und f\u00fcrchtet euch nicht vor denen, die den Leib t\u00f6ten, doch die Seele nicht t\u00f6ten k\u00f6nnen; f\u00fcrchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der H\u00f6lle. Kauft man nicht zwei Sperlinge f\u00fcr einen Groschen? Dennoch f\u00e4llt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater. Nun aber sind auch eure Haare auf dem Haupt alle gez\u00e4hlt. Darum f\u00fcrchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge. Wer nun mich bekennt vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater. Ihr sollt nicht meinen, da\u00df ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird&#8217;s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird&#8217;s finden.<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>in diesem Film ist neunzig Minuten lang kein Mensch zu sehen. \u00dcber ver\u00f6dete Eisfl\u00e4chen pfeift eiskalter bei\u00dfender Wind. Packeis verdichtet sich zu bizarren Landschaften, die sich vor Felsengebirgen auft\u00fcrmen. Im grellen Mittagssonnenschein ist hinter den Eisschollen das dunkelblaue Meer zu sehen. Aus den wenigen verbliebenen Wasserl\u00f6chern im Eis schie\u00dfen Pinguine hervor und gleiten auf dem Eis b\u00e4uchlings bis zum Stillstand. Dann richten sie sich auf und blicken sich, mit den schwarzen Stummelfl\u00fcgeln heftig wedelnd, nach den anderen Tieren der Gruppe um. Wenn alle aus dem Wasserloch aufgetaucht sind, brechen sie tippelnd, watschelnd und auf dem Bauch gleitend die lange Strecke zu ihren gesch\u00fctzten Brutpl\u00e4tzen auf.<\/p>\n<p>In seinem Film \u201eDie Reise der Pinguine\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"> (*) <\/a> erz\u00e4hlt der franz\u00f6sische Regisseur Luc Jacquet von der m\u00fchsamen und anr\u00fchrenden Lebensreise der Kaiserpinguine in der Antarktis. Ihm gelingt mit diesem Film ein hymnischer Psalm auf die Sch\u00f6nheit und Anmut dieser eleganten Tiere, die unter schwierigsten klimatischen Bedingungen in jedem Jahr zu ihren angestammten Brutpl\u00e4tzen zur\u00fcckkehren, um sich dort zu paaren und die Jungen gro\u00dfzuziehen.<\/p>\n<p>M\u00e4nnchen und Weibchen, beide mit den leuchtenden orangenen Flecken an der Schl\u00e4fe, wechseln sich beim Br\u00fcten und Nahrung Beschaffen ab; sie nehmen f\u00fcr die empfindliche Brut eisige K\u00e4lte, wiederholte Schneest\u00fcrme und dauernde Winterdunkelheit in Kauf. Mehrfach legen die Elternpinguine die weite Strecke zwischen den abgelegenen Brutpl\u00e4tzen und den verbliebenen, vom Wintereis freien Wasserl\u00f6chern zur\u00fcck, in ihrem tapsenden langsamen Schritt, der beim Betrachter gleicherma\u00dfen den Eindruck von Unbeholfenheit und von majest\u00e4tischer W\u00fcrde hervorruft.<\/p>\n<p>Das Ei des jungen Pinguins wird in einer Hautfalte unter dem Bauch aufbewahrt, damit es nicht im kalten Sturmwind erfriert. Die jungen Pinguine wachsen f\u00fcnf Monate lang bei ihren Eltern auf. Dann verlieren sie ihr graues Jungtiergefieder, und sie ziehen zur n\u00e4chsten Wasserstelle, um Schwimmen und Fische fangen zu lernen. Mit diesem ersten Sprung ins Meer, mit dem \u00dcbergang ins Unbekannte endet der Film. Am Ende des filmischen Sch\u00f6pfungspsalms steht der Aufbruch in die kalte und dunkle Meereswelt, in ein Pinguinleben voller Gefahren.<\/p>\n<p>Kein simpler, beobachtender Tierfilm ist das, sondern eher ein Lob der Sch\u00f6pfung. Neben die Beobachtung treten Staunen und Bewunderung: Ein anr\u00fchrendes Lob, aber keine Lobhudelei, welche die st\u00e4ndig lauernden Gefahren und Grausamkeiten des Pinguinlebens ausblenden w\u00fcrde. Und der sch\u00f6pfungslobende Filmpsalm greift noch weiter heraus, in seiner Anmut und Ehrlichkeit wird er zum Gleichnis auf das Leben selbst, von der Geburt bis zum Tod, von den Gefahren bis zu den Sch\u00f6nheiten, vom Zufall bis zum Schicksal, von Leben schaffen und Leben zerst\u00f6ren. Es ist eine Geschichte, die das Erwachsenwerden von sch\u00fctzender Elternliebe bis zu mutiger, unerschrockener Selbst\u00e4ndigkeit nachzeichnet.<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Kann man im Flug eines V\u00f6gelchens den Willen Gottes entdecken?<\/p>\n<p>Jesus von Nazareth hat in seinem Leben bestimmt nie einen Pinguin gesehen. Aber er nimmt die Natur wahr, die wundersch\u00f6nen Lilien, die unscheinbaren Senfk\u00f6rner, Getreide, Fische, V\u00f6gel. Er ist ein guter Beobachter, und er kann aus genauen Beobachtungen sprechende Gleichnisse machen. H\u00e4ufiger spricht er von V\u00f6geln, in unserem Predigttext von Sperlingen, von den kleineren unter den V\u00f6geln, die so h\u00e4ufig \u00fcbersehen werden.<\/p>\n<p>Sperlinge kennen \u2013 wie im \u00fcbrigen die Pinguine &#8211; oft keine gro\u00dfe Scheu vor den Menschen: Sie picken die Brotkrumen auf unter den B\u00e4nken im Biergarten und streiten sich mit den gr\u00f6\u00dferen Tauben um die \u00fcbrig gebliebenen Essensreste. Zu Zeiten Jesu konnte man Sperlinge billig kaufen. Niemand schenkte ihnen gro\u00dfen Wert, jedenfalls nicht \u00fcber zwei Groschen hinaus. Und nimmt der Vogelflugbeobachter aus Nazareth die unscheinbaren Sperlinge wahr: \u201eDennoch f\u00e4llt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.\u201c<\/p>\n<p>Die kleinen, auf dem Boden nach Krumen pickenden V\u00f6gel lenken den Blick auf den Gott, den Jesus als Vater anspricht: vom winzigen Spatzenleben hinauf in die \u00fcberw\u00e4ltigende Ewigkeit Gottes. Hinter und \u00fcber den Sperlingen wird ein sch\u00fctzender, bewahrender, segnender Gott sichtbar: Der Sch\u00f6pfer und Vater sorgt sich um seine Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Das kurze Spatzenleben zwischen Nestbau, Krumenpicken und Eierbr\u00fcten steht in einer unmittelbaren Beziehung zum Willen Gottes. Nichts, nicht einmal ein kleiner tschilpender Spatz, ist so unbedeutend, da\u00df er nicht aufgehoben ist in dem, was Gott mit der Welt, mit den Menschen und mit dem Leben vorhat. Das gesamte Spatzenleben \u2013 und sei es durch Nest- und Nahrungsr\u00e4uber, durch Hunger, K\u00e4fighaltung oder Krankheiten wie die Vogelgrippe bestimmt \u2013 es bleibt aufgehoben in der Liebe Gottes des Sch\u00f6pfers. Jesus sagt: \u201eDennoch f\u00e4llt [kein Sperling] auf die Erde ohne euren Vater.\u201c<\/p>\n<p>Die Theologen haben dieses Wort Jesu in eine sehr viel abstraktere Sprache \u00fcbersetzt: Sie haben gesagt, Gott sei die alles bestimmende Wirklichkeit. Alles, was geschieht, von der Kleinigkeit bis zur Katastrophe, ist zur\u00fcckgebunden an Gottes Willen. Aber dieser Gott des allm\u00e4chtigen Willens hat seine dunklen, den Menschen abgewandten Seiten. Denn wo ist der Wille Gottes, wenn bei gro\u00dfen Naturkatastrophen wie Hurricans und Tsunamis Tausende und Zehntausende von Menschen ums Leben kommen? Wo ist der Wille Gottes, wenn bei der gegenw\u00e4rtigen Vogelgrippen-Epidemie Zehntausende von V\u00f6geln sterben? Wenn Gott die gesamte Wirklichkeit bestimmt, wieso erkennen wir dann nicht immer seine Liebe? Der Widerspruch zwischen Gottes Allmacht und Gottes Liebe l\u00e4\u00dft sich nicht aufl\u00f6sen, ohne da\u00df ein qu\u00e4lender Rest von Fragen bleibt.<\/p>\n<p>Wir Menschen sind in dieser Welt noch nicht in der Lage, die Wirklichkeit widerspruchsfrei in der Perspektive der Liebe Gottes zu sehen. Vielmehr ist die Wirklichkeit eine gelegentlich froh stimmende, aber auch oft bedr\u00fcckende Mischung: aus tragischem Scheitern und gro\u00dfem Erfolg, aus beeindruckender Sch\u00f6nheit und absto\u00dfender H\u00e4\u00dflichkeit, aus qu\u00e4lender Krankheit und kaum wahrgenommener Gesundheit, aus guten und b\u00f6sen Zeiten. F\u00fcr die Tiere \u2013 wir haben es an den Kaiserpinguinen gesehen \u2013 ist das nicht anders als f\u00fcr die Menschen, obwohl die Tiere nicht dar\u00fcber nachdenken k\u00f6nnen. Neben dieser ambivalenten Wirklichkeit gilt aber auch das zweite: In dieser doppeldeutigen Wirklichkeit ergreift Gott Partei, f\u00fcr das Leben und gegen den Tod, f\u00fcr die Liebe und gegen die Grausamkeit, f\u00fcr die Schwachheit und gegen die Macht. Der barmherzige Gott steht fest zu seinen Zusagen.<\/p>\n<p>Und darum sagt Jesus, der zugleich ein Vogel- wie ein Menschenbeobachter war: \u201e[F]\u00fcrchtet euch nicht; ihr seid besser als viele Sperlinge.\u201c<\/p>\n<p align=\"center\">III.<\/p>\n<p>Der Filmregisseur entdeckt in den majest\u00e4tischen Kaiserpinguinen die Sch\u00f6nheit und die Abgr\u00fcnde des Lebens. Jesus entdeckt in den Spatzen den Willen Gottes. Pinguine und Spatzen werden zum Gleichnis. Sie sind mit ihrer Vogelliebe nicht allein: Franz von Assisi hat den V\u00f6geln so viel Aufmerksamkeit geschenkt, da\u00df er zu ihnen predigte.<\/p>\n<p>Gleichnisse verbinden Beobachtung, Wissen und Bilder zu einer \u00fcberraschenden neuen Erkenntnis. Diese Erkenntnis ist nicht neutral, sondern mit einem Gef\u00fchl verbunden, in diesem Fall mit einer starken Ermunterung. Jesu Hoffnung richtet sich auf einen Aufbruch, auf einen Neuanfang.<\/p>\n<p>Jesus spricht zu J\u00fcngern, die sich allein oder in kleinen Gruppen aufmachen, das Evangelium zu verk\u00fcnden. Die ganze Bibel besteht nur aus Geschichten, in denen Menschen aufbrechen. Abraham macht sich in hohem Alter auf. Mose f\u00fchrt das Volk Israel aus \u00c4gypten heraus. Jesaja, Jeremia und Jona machen sich auf, um Propheten zu werden, Jona mit einem kleinen Umweg. Die J\u00fcnger verlassen ihre Arbeitspl\u00e4tze als Fischer und folgen Jesus.<\/p>\n<p>Das ist eine biblische Weisheit: Menschliches Leben besteht aus einer Serie von Aufbr\u00fcchen. Was wir als Predigttext geh\u00f6rt haben, ist eine ermunternde, Mut machende Aufbruchsrede, selbst wenn sie sich mit einer abschreckenden Drohkulisse verbindet, zu der ich gleich noch komme.<\/p>\n<p>Wer aufbricht, der l\u00e4\u00dft etwas hinter sich \u2013 wie die jungen Pinguine \u00fcbrigens, die bei ihrem ersten Marsch zum Meer auch ihre Eltern verlassen und sie nicht mehr wieder sehen. Ein St\u00fcck Gegenwart \u2013 der Schutz der Eltern, die Versorgung durch sie &#8211; ist damit abgeschlossen und kehrt nicht mehr wieder.<\/p>\n<p>Im Aufbruch sinkt ein St\u00fcck verbrauchter Gegenwart in die erinnerte Vergangenheit. Und umgekehrt: Im Aufbruch dringt ein St\u00fcck unberechenbare Zukunft in die erlebte Gegenwart ein. Das hat nun freilich die Angst machende Schwierigkeit, da\u00df der Aufbrechende nicht wei\u00df, was f\u00fcr eine Zukunft das ist, die ihn erwartet. Und diese Ungewissheit macht ihn furchtsam und \u00e4ngstlich. Nun gibt es verschiedene Arten, mit dieser Ungewissheit umgehen. Man kann sie \u00fcberspielen und statt Furcht im tiefen Innern einfach frohe Hoffnung zur Schau stellen: Das wird so schlimm schon nicht werden. Oder man kann die eigenen \u00c4ngste zulassen, aber ohne Hoffnung wird jeder Aufbruch zum Fehlstart.<\/p>\n<p>Aufbr\u00fcche brauchen Hoffnung, eine realistische Einsch\u00e4tzung dessen, was kommen mag und N\u00fcchternheit. Viermal wiederholt Jesus, der den J\u00fcngern Mut machen will, in seiner Aufbruchsrede die Worte: F\u00fcrchtet euch nicht!<\/p>\n<p>Viermal wird es wiederholt, damit es auch ja keiner vergi\u00dft oder \u00fcberh\u00f6rt: F\u00fcrchtet euch nicht!<\/p>\n<p align=\"center\">IV.<\/p>\n<p>Der hoffnungsvolle und Furcht vertreibende Aufbruch, den Jesus seinen J\u00fcngern zusagt, nimmt sich in Teilen wie eine Angst machende Drohkulisse aus: Das Schwert wird herrschen. Familien werden sich entzweien. Das Kreuz kommt. Der Verlust des Lebens droht. Und man fragt sich: Hat Jesus das zu M\u00e4rtyrern gesagt?<\/p>\n<p>Der christliche Glaube zeichnet sich durch zweierlei aus.<\/p>\n<p>Zum einen sagt er: Durch die Wirklichkeit \u2013 und durch den Menschen hindurch \u2013 geht ein tiefer, un\u00fcberbr\u00fcckbarer Ri\u00df. Das Leben ist gekennzeichnet durch eine Mischung aus Gut und B\u00f6se, Wahr und Falsch, Schlecht und Richtig. Diese Mischung l\u00e4\u00dft sich nicht aufl\u00f6sen. Es kann so schlimm werden, da\u00df ein Menschen heftige Familienstreitigkeiten, Chaos und Katastrophen, ungerechte Behandlung, Krankheit und Tod erlebt.<\/p>\n<p>Aber das zweite ist genau so wichtig: Gott steht \u00fcber dieser Wirklichkeit und er bestimmt sie auf eine Weise durch seinen Willen, die uns dunkel und geheimnisvoll bleibt und uns deshalb h\u00e4ufig ungerecht erscheint. Die Spannung zwischen einer Wirklichkeit, die ein tiefer Ri\u00df kennzeichnet, und dem eindeutigen barmherzigen, liebenden Willen Gottes l\u00e4\u00dft sich nicht aufl\u00f6sen. Aber diese zweite Seite der Spannung, die Liebe und Barmherzigkeit Gottes darf uns nicht aus dem Blick geraten: Nichts kann so schlimm und b\u00f6se sein, da\u00df es uns von dem Gott trennt, den Jesus seinen Vater nennt.<\/p>\n<p>Darum sagt Jesus von Nazareth, der Vogelbeobachter und Gleichniserz\u00e4hler: F\u00fcrchtet euch nicht. Gottes eindeutige Liebe ist st\u00e4rker als die zweideutige Wirklichkeit. Jesus, der Mutmacher: Als erster hat er das selbst erfahren: In seiner Kreuzigung erlebte er die Gnadenlosigkeit und Bosheit der Welt, und in seiner Auferstehung zeigte sich die Liebe Gottes, die selbst den Tod \u00fcberwindet.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a> (*) Siehe auch unter <a href=\"http:\/\/www.diereisederpinguine.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.diereisederpinguine.de<\/a><\/p>\n<p><strong>PD Dr. Wolfgang V\u00f6gele<br \/>\nBerlin<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:wolfgang.voegele@aktivanet.de\">wolfgang.voegele@aktivanet.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reformationsfest | 31. Oktober 2005 |\u00a0Matth\u00e4us 10,26-39 | Wolfgang V\u00f6gele | Der aufmerksame Blick auf Pinguine und Spatzen Der Predigttext f\u00fcr den Reformationstag steht bei Matth\u00e4us 10,26-39: \u201eDarum f\u00fcrchtet euch nicht vor ihnen. 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