{"id":10799,"date":"2005-11-07T19:49:26","date_gmt":"2005-11-07T18:49:26","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10799"},"modified":"2025-07-01T17:02:16","modified_gmt":"2025-07-01T15:02:16","slug":"matthaeus-2415-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-2415-28\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 24,15-28"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres | 13. November 2005 | Matth\u00e4us 24,15-28 | Arne \u00d8rtved |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>(Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung)<\/p>\n<p>Es ist nun keine leichte Anweisung, die uns Jesus hier f\u00fcr den Tag des Gerichts und die letzten Zeiten gegeben hat. Die Zeichen, die er hier aufz\u00e4hlt, dieses Greuelbild der Verw\u00fcstung, wie er sie nennt, \u2013 diese Zeichen sind immer wieder an verschiedenen Orten der Welt geschehen, diese Tatsache n\u00fctzt uns also nichts. Diese Ereignisse f\u00fchren wohl eher in die Irre, als dass sie uns auf den rechten Weg weisen. Es begann knapp 40 Jahre nach Jesu Tod und Auferstehung, als Jerusalem von den r\u00f6mischen Truppen dem Erdboden gleichgemacht wurde. Damals war die Erwartung, dass das Reich Gottes bald anbrechen werde, unter den Christen noch so lebendig, dass man diese Zerst\u00f6rung Jerusalems sowohl mit Furcht als auch mit Freude begr\u00fc\u00dfte. Alles ging offensichtlich in Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p>Aber es geschah nicht mehr. Die Welt ging ihren gleichm\u00e4\u00dfigen s\u00fcndigen Gang weiter. Die Grausamkeiten nahmen zu; und jetzt trafen sie die Christen in gro\u00dfer Zahl. Sie trugen die Leiden mit Geduld und gro\u00dfem Mut, denn sie glaubten noch immer, die letzten Tage seien nahe; und sie sahen all das, was geschah \u2013 auch gegen sie selbst, als Zeichen der k\u00fcnftigen Seligkeit.<\/p>\n<p>Das erste Jahrhundert schwand dahin, ohne dass etwas Entscheidendes geschah. Das n\u00e4chste auch. Und heute sind fast 2000 Jahre vergangen. Es hat massenweise Greuel der Verw\u00fcstung gegeben: Kirchensch\u00e4ndungen, Morde, Verfolgungen, Religionskriege, Konzentrationslager, Tortur, zerbombte St\u00e4dte. Aber wo sind die letzten Tage geblieben? Es hat in all den Jahren gen\u00fcgend Prophetien gegeben; aber keine ist in Erf\u00fcllung gegangen.<\/p>\n<p>\u2013 Oder sie sind alle in Erf\u00fcllung gegangen, blo\u00df auf eine andere Weise, als wir es uns vorgestellt hatten. Vielleicht ist das so einfach zu verstehen: <em>Seht euch in der Welt um! \u00dcberall seht ihr das Greuel der Verw\u00fcstung. Seht, wie die Menschen sich auff\u00fchren, wie gedankenlos, wie b\u00f6sartig, wie hochm\u00fctig. Und seht, wie gebrechlich euer Leben ist. Wann werdet ihr Opfer der Greuel sein? Pl\u00f6tzlich ist alles vorbei f\u00fcr euch; ihr k\u00f6nnt nichts von dem erreichen, womit ihr euch besch\u00e4ftigt habt; wovon ihr geglaubt habt, dass ihr genug Zeit dazu h\u00e4ttet. Nicht einmal etwas zu holen, was ihr vergessen habt, oder Kleidung, damit ihr nicht friert. Es geht alles so schnell, wenn das Leben vorbei ist.<\/em><\/p>\n<p>Man denke, wenn Jesus uns nur zu der Erkenntnis bringen will, dass die letzten Tage das ganze Leben hindurch auf uns lauern; und deshalb k\u00f6nnen wir die gro\u00dfe Entscheidung \u00fcber unser Verh\u00e4ltnis zu Gott nicht einfach aufschieben, bis wir irgendwann einmal Zeit und Lust dazu haben. Kein Leben kehrt wieder, und jeder Tag des Aufschubs ist ein verlorener Tag. Wenn du das mit deinem Verstand nicht begreifen kannst oder wenn du dir einbildest, dass du zu besch\u00e4ftigt bist, um in solchen Bahnen zu denken, dann versuch doch mal, dich in der Welt umzusehen. W\u00e4re es heute gewesen, dann h\u00e4tte Jesus gesagt: <em>Dann mach dein Fernsehen an; da siehst du jeden Tag genug Ereignisse, die dich an die Gebrechlichkeit des Lebens erinnern k\u00f6nnen. <\/em>Das Greuelbild der Vernichtung!<\/p>\n<p><em>Memento mori!<\/em> sagten die Alten. <em>Denk daran, dass du sterben musst!<\/em> Es ist immer gut, daran erinnert zu werden. Man kann fortgesetzt alles aufschieben; und es gibt so viele Dinge, die man nicht wieder von vorne machen kann. In der Bibel werden wir auch daran erinnert, dass man die Sonne nicht \u00fcber seinem Zorn untergehen lassen soll; es k\u00f6nnte ja sein, dass es gar keinen Sonnenaufgang f\u00fcr einen mehr gibt; dann w\u00fcrde man mit einem Zorn in sich sterben anstatt Freude und Dankbarkeit. Halfdan Rasmussen schreibt in einem Gedicht:<\/p>\n<p><em>Lebe heute, dann kannst du morgen sterben,<br \/>\n<\/em><em>gl\u00fccklich f\u00fcr jeden gelebten Tag. <\/em><\/p>\n<p>Auf gewisse Weise sollte das Leben so einfach f\u00fcr uns sein; aber es kann schwer sein, seinen Zorn zu beherrschen; es kann noch schwerer sein zu vergeben, damit man von Neuem anfangen kann mit dem, mit dem man in Streit geraten war. Man tut sich schwer mit dem Vergessen. Das Sprichwort sagt: <em>Alte Liebe rostet nicht!<\/em> Vielleicht sollte es hei\u00dfen: <em>Alter Groll rostet nicht.<\/em> Ja, es gibt so vielerlei, was uns daran hindert, gl\u00fccklich zu sein f\u00fcr jeden gelebten Tag.<\/p>\n<p>Allerdings kann das Wort <em>Memento mori, denk daran, dass du sterben musst,<\/em> auch missbraucht werden. Man k\u00f6nnte sich sicher das Wort in den H\u00e4nden der geschmacklosen Reklamebranche vorstellen: <em>Denk daran, dass du sterben musst, kauf deshalb die ganz richtigen Spaghetti, damit du die Zeit genie\u00dfen kannst, die du noch hast!<\/em> Oder: <em>Denk daran, dass du sterben musst, mach deshalb Ferien in diesem oder jenem Land, solange du es noch kannst und die Sonne scheint!<\/em> Es geht ja darum, das Leben zu genie\u00dfen, solange man es hat.<\/p>\n<p>Ich wage kaum, noch mehr Beispiele zu nennen, denn ich f\u00fcrchte, die Idee k\u00f6nnte herauskommen. Es gibt keine Hemmungen, wenn es darum geht, seine Waren an den Mann zu bringen. Aber das hat doch auch G\u00fcltigkeit, wenn es um Sekten und religi\u00f6se Bewegungen geht. Und die haben gemeint, sie k\u00f6nnten sich eher erlauben, mit dem Tod zu drohen, wenn die Ware, die sie zu verkaufen hatten, Bekehrung und Glaube an ihren Gott war. Der heutige Text ist nicht die einzige Stelle in der Bibel, die sich f\u00fcr eine solche Reklamekampagne f\u00fcr Gott eignet. Da ist z.B. die ganze Offenbarung des Johannes, die von den Zeugen Jehovas flei\u00dfig benutzt wird. Aber ich habe auch von einem Pfarrer im westlichen J\u00fctland geh\u00f6rt, der vor etwa hundert Jahren seinen gottlosen Gemeindegliedern zurief: <em>Wartet nur, bis ihr die Augen aufmacht in der H\u00f6lle, dann werdet ihr euch selbst sagen: Verdammt, da hat der Pastor eben doch Recht gehabt!<\/em> Schlimmer kann es kaum kommen.<\/p>\n<p>Ja, aber, ist es denn nicht genau dies, was auch Jesus und die Christen mit solchen Worten tun, die im Text von heute stehen? Nein, Jesus will weder unseren Lebensgenuss anfachen noch uns in Schrecken versetzen gegen\u00fcber dem, was nach dem Tod geschehen wird. Er will vielmehr, dass wir anfangen zu leben, \u2013 nicht das Leben zu genie\u00dfen, sondern dass wir uns um Menschen, Situationen und Ereignisse k\u00fcmmern, die \u00fcber uns selbst hinausreichen. Er will, dass wir entdecken, dass jeder Augenblick bedeutungsvoll ist, und zwar weil er nicht wiederkehrt, aber besonders weil es genau in diesem aufmerksamen Augenblick geschieht, dass wir Gott begegnen. In der allt\u00e4glichen Begegnung mit Menschen, deren Leben wir teilen, stehen wir Gott gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>Gott ist nicht in den seligen Augenblicken, in denen wir uns von den irdischen M\u00fchen und Sorgen wegmeditieren, er ist auch nicht in den innerlichen Gebeten, in den wir uns in unserer eigenen Fr\u00f6mmigkeit v\u00f6llig verlieren; auch nicht in der angenehmen Gesellschaft mit anderen, die dieselben religi\u00f6sen Auffassungen haben wir wir.<\/p>\n<p>Nein, er ist das Leben in uns und zwischen uns, indem er seinen Sohn Mensch zusammen mit uns werden lie\u00df. Damit wurde Gott zu einem Teil von uns und unserem Leben. Er legte sozusagen sein Wort und damit seinen Geist in unser Leben. Das mag zun\u00e4chst vielleicht etwas merkw\u00fcrdig klingen, ist es aber ganz und gar nicht. Wir kennen es doch sehr gut aus anderen Zusammenh\u00e4ngen, dass ein Wort, das wir irgendwann einmal geh\u00f6rt haben, vielleicht in der Kindheit, vielleicht sp\u00e4ter, uns unser Leben lang beeinflusst hat. Das sind selten Worte, die man direkt oder w\u00f6rtlich in Erinnerung hat, es ist vielmehr ihr <em>Sinn<\/em> oder ihre <em>Bedeutung<\/em> \u2013 <em>der Geist<\/em> in ihnen, der in einem weiterlebt. (Dies gilt nat\u00fcrlich von beidem, von zornigen und liebevollen Worten, von positiven und negativen Ausbr\u00fcchen; \u2013 es geschieht ebenso oft, dass Menschen ihr ganzes Leben lang mit einer gro\u00dfen Bitterkeit in sich leben, wie mit einer gro\u00dfen Dankbarkeit.)<\/p>\n<p>Wenn aber unsere Worte und unser Geist eine solche Kraft in sich haben, wieviel st\u00e4rker muss da nicht das Wort Gottes und der Geist Gottes wirken? Und deshalb ist Gott immer gegenw\u00e4rtig, \u00fcberall in unserem Leben, wenn wir ihm zu begegnen wagen und es wollen. Wir wagen es, wenn wir ihn lieben. Deshalb sagt Jesus, dass das gr\u00f6\u00dfte Gebot des Gesetzes dies ist: <em>Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben!<\/em> Wenn wir ihm mit Furcht und gesenkten Hauptes begegnen, wird daraus vielleicht gar keine Begegnung. Gott muss man mit Freim\u00fctigkeit begegnen. Und wo bekommt man diese Freim\u00fctigkeit her? Man bekommt sie von Gott selbst. Von seiner Liebe zu uns. Sie l\u00e4sst uns die Augen erheben und Gott von Angesicht zu Angesicht begegnen.<\/p>\n<p>Diese Begegnung ereignet sich, wenn wir unserem N\u00e4chsten von Angesicht zu Angesicht gegen\u00fcberstehen. Deshalb f\u00fcgte Jesus, als er das gr\u00f6\u00dfte Gebot im Gesetz nannte, hinzu: <em>Du sollst den Herrn, deinen Gott lieben, und deinen N\u00e4chsten wie dich selbst.<\/em> Es ist so entscheidend, was da in diesem Augenblick geschieht. Wagen wir es, uns selbst loszulassen und uns Gott und unserem N\u00e4chsten hinzugeben, der vor uns steht und Anspruch auf unsere Aufmerksamkeit und Hilfe hat? Dieser Augenblick ist so entscheidend, weil er nicht wiederkehrt und weil du da vor Gottes Angesicht stehst.<\/p>\n<p>Da gibt es keine Zeit, etwas Vergessenes zu holen oder irgendetwas zu erledigen oder das F\u00fcr und Wider abzuw\u00e4gen; hier gilt: jetzt oder nie! So spricht Jesus \u00fcber den Tag des Gerichts direkt in unser Leben mit einer Aufdringlichkeit, die genauso gewaltig wirken kann wie die gro\u00dfen Katastrophen in der Welt.<\/p>\n<p>Zugleich aber spricht er von Befreiung, von der Ruhe, dem Reich Gottes, das darin liegt, sich hinzugeben im rechten Augenblick und den Herrn, seinen Gott zu lieben, und seinen N\u00e4chsten wie sich selbst. Da ist Liebe nicht irgendeine religi\u00f6se oder gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige Sentimentalit\u00e4t; sondern es ist der entscheidende Scheideweg in deinem Leben, wo bestimmt wird, ob du leben oder sterben sollst. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Arne \u00d8rtved<br \/>\nBirkeb\u00e6k 8<br \/>\nDK-7330 Brande<br \/>\nTlf.: ++ 45 \u2013 97 18 10 98<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:ortved@mail.dk\">ortved@mail.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres | 13. November 2005 | Matth\u00e4us 24,15-28 | Arne \u00d8rtved | (Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung) Es ist nun keine leichte Anweisung, die uns Jesus hier f\u00fcr den Tag des Gerichts und die letzten Zeiten gegeben hat. 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