{"id":10802,"date":"2005-11-07T19:49:19","date_gmt":"2005-11-07T18:49:19","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10802"},"modified":"2025-07-03T13:24:24","modified_gmt":"2025-07-03T11:24:24","slug":"matthaeus-12-33-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-12-33-37\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 12, 33-37"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">Bu\u00df- und Bettag | 16. November 2005 | Matth\u00e4us 12, 33-37 | Gerda Altpeter |<\/span><\/h3>\n<p><em>33. Oder, setzt einen guten Baum, und so sind seine Fr\u00fcchte gut, oder, setzt einen fauligen Baum, und so sind seine Fr\u00fcchte faul. An seinen Fr\u00fcchten erkennt ihr einen Baum.<\/em><br \/>\n<em>34. Nachkommen der Schlange, wie ist es denn m\u00f6glich, dass ihr Gutes redet, wenn ihr b\u00f6se seid?<\/em><br \/>\n<em>35. Ein guter Mensch bringt aus dem guten Schatz (seines Herzens) Gutes hervor, und ein b\u00f6ser Mensch bringt aus dem b\u00f6sen Schatz (seines Herzens) B\u00f6ses hervor.<\/em><br \/>\n<em>36. Ich sage euch, dass die Menschen \u00fcber jedes unn\u00fctze Wort, das sie gesprochen haben, Rechenschaft ablegen m\u00fcssen am Tage des (j\u00fcngsten) Gerichtes.<\/em><br \/>\n<em>37. Denn aus deinen Worten wirst du gerecht gesprochen, und aus deinen Worten wirst du verurteilt.<\/em><\/p>\n<p>Als ich nach meiner Pensionierung eine eigene Wohnung kaufte geh\u00f6rte auch ein St\u00fcck Land dazu. Dort wollte ich zwei B\u00e4ume pflanzen. Ich grub Gruben aus, 1m lang,1m breit und1m tief, f\u00fcllte gute Erde hinein und bat einen Nachbarn, die B\u00e4ume festzuhalten, derweil ich die Erde rundherum feststampfte. Nach einigen Jahren trugen sie Aprikosen, jedes Jahr mehr. Die Fr\u00fcchte schmecken gut. Nat\u00fcrlich habe ich darauf geachtet, dass die jungen B\u00e4ume in bestem Zustand sind. Wer pflanzt denn einen faulen Baum?<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich kenne ich auch faule B\u00e4ume, die sind dann aber alt und m\u00fcssen abgeschlagen werden. Sie nehmen sonst nur anderen B\u00e4umen den Platz weg.<\/p>\n<p>Jesus benutzt gerne Gleichnisse, um eine Situation deutlich zu machen. Diese Geschichte stammt sicherlich nicht aus dem Alltag, denn niemand pflanzt einen fauligen Baum. Wichtig ist ihm wohl die Erkenntnis, dass ein Baum an seinen Fr\u00fcchten erkannt wird, und ein Mensch an dem, was er redet.<\/p>\n<p>Es gibt ein altes Sprichwort: &#8222;Wes das Herz voll ist, des geht der Mund \u00fcber.&#8220; Da wird eine alte Erfahrung ausgesagt. Wir Menschen k\u00f6nnen mit unseren Worten Gutes und B\u00f6ses tun. Mit Worten k\u00f6nnen wir einen anderen fertig machen, oder ihm neuen Mut geben. Worte sprechen frei und verurteilen. Selbst wenn wir l\u00fcgen oder heucheln wird doch deutlich, was wir wollen.<\/p>\n<p>So geht es auch mit den Gegnern Jesu. Sie stellen sich, als ob sie von seiner Weisheit lernen wollen. Sie behandeln ihn wie einen Lehrer, aber in Wirklichkeit stellen sie ihm Fallen und suchen eine Aussage, mit der sie ihn anklagen und vor Gericht bringen k\u00f6nnen.<br \/>\nJesus nennt sie &#8222;Nachkommen der Schlangen&#8220;.<\/p>\n<p>Die Schlange wird schon in der Geschichte vom S\u00fcndenfall als listig und Verk\u00f6rperung b\u00f6ser Verf\u00fchrungsmacht dargestellt. Ist es ihre zweigeteilte Zunge, die auf ihre verwirrende Rede hinweist? Sie stellt Gottes G\u00fcte in Frage. Sie s\u00e4t Zweifel im Herzen des Menschen. Ihre Aussage ist richtig, aber ihre Absicht ist b\u00f6se. Sie verlockt den Menschen, Gottes Gebot zu \u00fcbertreten. Der Mensch ger\u00e4t unter die Macht der S\u00fcnde und des Todes. Sie wird verflucht, auf dem Bauch zu kriechen. Ihr Kopf soll zertreten werden. Ja, sie ist die Verk\u00f6rperung des Teufels, der mythischen Chaosmacht. Die Bibel kennt zwar nicht nur ihre zerst\u00f6rende Wirkung, sondern auch ihre heilenden M\u00f6glichkeiten. In der W\u00fcste stellt Moses auf Anordnung Gottes eine eherne Schlange auf. Wer sie ansieht wird gesund. Bis heute gilt eine Schlange an einem Stab als Zeichen des Heilens, als Zeichen des Arztes oder des Apothekers.<\/p>\n<p>Jesus benutzt das Bild um die Pharis\u00e4er und Schriftgelehrten zu verurteilen. Am Tage des Gerichts wird offenbar werden, was eindeutig gemeint ist und entsprechend gewirkt hat. Das ganze Volk soll wissen, welche Kriterien beim j\u00fcngsten Gericht gelten.<\/p>\n<p>Woher kommen eigentlich die Pharis\u00e4er? Wer sind sie? Welche Aufgaben nehmen sie im Volke wahr? Welche Achtung geniessen sie?<br \/>\nDer Name kommt von dem Wort &#8222;rein oder ausgesondert&#8220;. Als die griechischen Herrscher im 2. Jahrhundert vor Christus im nahen Ostens versuchten, alle Religionen zu einigen, da gab es besonders unter den Reichen in Israel viele, die ihren Glauben vernachl\u00e4ssigten, den Sabbat nicht mehr hielten und auch sonst sich kaum noch um Gott oder seine Ordnungen k\u00fcmmerten. Im Widerstand dazu bildete sich eine Gruppe von M\u00e4nnern, die den Sabbat in Ehren halten wollten. Sie forschten in den Schriften nach, was Gottes Wille sei. Sie kannten auch viele m\u00fcndlichen \u00dcberlieferungen. Es entstand die Schrift &#8222;Pirke Abbot&#8220;, die \u00dcberlieferung der V\u00e4ter. Ja es ging ihnen auf die Dauer immer mehr darum, sich gottwohlgef\u00e4llig zu verhalten. Sie wollten fromm sein. Sie wollten etwas f\u00fcr Gott tun, ja, sie wollten ihn durch ihre guten Taten zwingen, seinerseits Gnade zu zeigen. Sie behaupteten, wenn wir nur einen Tag vollst\u00e4ndig die Gebote Gottes erf\u00fcllen, dann sendet er den Messias. Er wird die Heiden vertreiben und das Himmelreich auf Erden errichten.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wurde der j\u00fcdische Glaube durch sie erhalten. Sie wurden von den griechischen Herrschern verfolgt, aber sp\u00e4ter von den Makkab\u00e4ern hoch geachtet. Auch das Volk achtete sie als Erhalter ihres j\u00fcdischen Galubens. Sie h\u00f6rten auf sie, sie sahen nach ihnen. Was sie taten oder sagten war richtig.<\/p>\n<p>Die Pharis\u00e4er waren so besorgt darum, dass Gottes Ordnung auch richtig gehalten wurde, und keiner sie \u00fcbertrat, dass sie einen &#8222;Zaun um das Gesetz&#8220; errichteten. Wer sich daran hielt, konnte es nicht \u00fcbertreten. Jetzt war das Volk abgesichert. Jetzt waren auch sie rein und richtig.<br \/>\nDie Pharis\u00e4er waren &#8222;die Leute&#8220;.<\/p>\n<p>Und dann kam Jesus. Die Leute liefen ihm nach, denn er heilte allerlei Kranke. Da geschah mehr als bei den Pharis\u00e4ern. Da musste man gewesen sein. Ihn musste man geh\u00f6rt haben. Ihn musste man gesehen haben! Jesus war &#8222;der Mann&#8220;.<\/p>\n<p>Und die Pharis\u00e4er? Wo blieben sie? Wer sah noch auf sie? Wer h\u00f6rte noch auf sie?<br \/>\nSo ging das doch nicht weiter! Da musste etwas geschehen! Sie konnten doch ihre Macht und ihr Ansehen nicht an diesen neuen Mann abgeben!<\/p>\n<p>Was war geschehen?<br \/>\nAus den treuen Anh\u00e4ngern Gottes, aus den M\u00e4rtyrern und Ausgesonderten, waren solche geworden, die nach Macht und Ansehen strebten. Nur ihre Art zu leben konnte richtig sein. Nur ihre Auslegung der Bibel konnte gelten!<\/p>\n<p>Im November geht das Kirchenjahr zu Ende. Da gedenken wir des Endes, des Endes unseres Lebens und des Endes der Welt.<br \/>\nVolkstrauertag, Buss- und Bettag und Ewigkeitssonntag folgen einander.<br \/>\nWas kommt auf uns zu? Wo stehen wir? Was wissen wir, wann unser letztes St\u00fcndlein geschlagen hat &#8211; und was kommt danach?<\/p>\n<p>Jesus nennt uns die Kriterien, nach denen gerichtet wird. Sind wir besser als die Pharis\u00e4er? Wollen wir nicht fromm sein? Wollen wir nicht alles richtig machen, richtig reden und richtig handeln? Wie sieht es bei uns aus?<\/p>\n<p>In meiner Jugendzeit wurde in meiner Gemeinde besonderer Wert gelegt auf eine Bekehrung. Nur wer bekehrt war w\u00fcrde gerettet werden im j\u00fcngsten Gericht! War ich bekehrt? W\u00fcrde ich gerettet werden? Mir kamen immer wieder Zweifel. Ich sp\u00fcrte, dass ich nicht bei Gott bleiben konnte. Ich merkte, dass ich nicht so redete und handelte, wie es nach den Ordnungen Gottes richtig gewessen w\u00e4re. Ich bem\u00fchte mich, aber das reichte nicht.<\/p>\n<p>Erst sp\u00e4ter begriff ich, dass es nicht auf mich ankam. Es ging nicht um mein Bem\u00fchen. Es ging nicht darum, dass ich richtig redete und handelte. Es ging darum, sich fallen zu lassen, sich Gott zu \u00fcberlassen, ihn handeln zu lassen.<\/p>\n<p>Und wie sieht es bei Ihnen aus? Sie gehen in den Gottesdienst, um den Feiertag zu heiligen. Wenige tun es, aber Sie bleiben dabei. Sie wollen h\u00f6ren und erfahren, was recht und richtig ist. Sie wollen sich auch danach richten. Sie geh\u00f6ren zu den Frommen. Sp\u00fcren Sie da nicht auch immer wieder die Gefahr, sich \u00fcber die Mitmenschen zu erheben und zu denken, dass Sie besser und gl\u00e4ubiger sind? Die Versuchung ist gross, in die Fusstapfen der Pharis\u00e4er zu treten. Sondern Sie sich ab, wie es manche Leute in Freikirchen oder anderen Gruppierungen tun? Sind Sie stolz auf Ihre guten Taten und ihr angenehmes Verhalten? Wissen Sie nicht immer wieder ein Bibelwort zu zitieren? Andere k\u00f6nnen mit Abstand nicht soviele Gesangbuchlieder und Bibelspr\u00fcche auswendig! Das muss Gott doch anerkennen!<\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt es immer wieder schwer, mein grosses theologisches Wissen nicht auf den Leuchter zu stellen. Mir f\u00e4llt es immer wieder schwer, auf die Erfahrungen und Erkenntnisse meiner Mitmenschen zu h\u00f6ren. Mir f\u00e4llt es immer wieder schwer, dem\u00fctig zu begreifen, dass es nicht auf mein Tun und Reden ankommt, sondern auf Gottes Erbarmen.<\/p>\n<p>M\u00f6gen Sie am Buss- und Bettag dar\u00fcber nachdenken, wo sie stehen. M\u00f6gen Sie erkennen, wer Sie sind und was Sie geredet haben. M\u00f6gen Sie in Ihr Herz schauen und Ihres innersten Schatzes gewahr werden! Es liegt soviel in der Tiefe unseres Seins, von dem her wir bestimmt werden. Wenn wir es nicht kennen, dann \u00fcberrollt es uns im entscheidenden Moment.<\/p>\n<p>Mit einer kleinen Geschichte m\u00f6chte ich schliessen.<br \/>\nEin Mann hatte in seiner Kindheit von seiner Mutter vieles zu erdulden. Sie wollte eigentlich das dritte Kind nicht mehr, darum bekam es alle Schl\u00e4ge, die besser die gr\u00f6sseren Geschwister bekommen h\u00e4tten. Sie verbrannte ihm die H\u00e4nde, damit er nicht mehr an den heissen Ofen ginge. Sie schlug ihm den Klavierdeckel auf die Finger, wenn er beim \u00dcben einen Fehler machte. Sie nahm ihn kaum wahr.<\/p>\n<p>Als er selber gross geworden war, konnte er nicht mit seiner Frau und seinen Kindern gerecht umgehen. Eigentlich wollte er seine Mutter strafen, obwohl sie schon lange tot war. Jetzt hatte er die Macht und strafte seine Frau und seine Kinder, obwohl sie ihm nichts B\u00f6ses getan hatten. Sie mussten b\u00fcssen, was seine Mutter ihm angetan hatte. Er konnte es nicht einmal merken. Er sah nicht in die Tiefe seines Inneren.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklich ist der Mensch, der gerechte Eltern gehabt hat.<br \/>\nEs ist aber nicht n\u00f6tig, seine unbewussten Verletzungen an seinen Mitmenschen auszulassen. Wenn ich erkenne, was in mir wirkt, dann kann ich mir von Gott eine Ver\u00e4nderung meines Inneren erbitten.<\/p>\n<p>Buss- und Bettag.<br \/>\nDurch Busse und Beten k\u00f6nnen wir neu werden.<br \/>\nErgreifen wir diese Chance Gottes!<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Gerda Altpeter<br \/>\n<a href=\"mailto:gerda.altpeter@bluewin.ch\">gerda.altpeter@bluewin.ch <\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bu\u00df- und Bettag | 16. November 2005 | Matth\u00e4us 12, 33-37 | Gerda Altpeter | 33. Oder, setzt einen guten Baum, und so sind seine Fr\u00fcchte gut, oder, setzt einen fauligen Baum, und so sind seine Fr\u00fcchte faul. An seinen Fr\u00fcchten erkennt ihr einen Baum. 34. 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