{"id":10812,"date":"2005-11-07T19:49:12","date_gmt":"2005-11-07T18:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10812"},"modified":"2025-07-03T13:38:22","modified_gmt":"2025-07-03T11:38:22","slug":"matthaeus-25-31-46-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-25-31-46-5\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 25, 31-46"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Ewigkeitssonntag | 20. November 2005 |\u00a0Matth\u00e4us 25, 31-46 | Anders Gadegaard |<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Der Multik\u00fcnstler Jens Galschi\u00f6tt \u2013 ihr kennt ihn, das ist der mit den gewaltigen und provozierenden Installationen \u2013 ist der Auffassung, die Welt sei durch zunehmende Verrohung und Polarisierung gekennzeichnet. Das m\u00f6chte er mit seiner Kunst zeigen. Fragt man ihn, ob er glaubt, dass er mit seiner Kunst Gesinnungen \u00e4ndern k\u00f6nne, antwortet er \u00fcberraschend mit einem Nein. Er glaubt nicht daran, dass die Welt und die Menschen besser werden. Er glaubt eher an Ragnar\u00f6k. \u201e<em>Aber in der Zwischenzeit<\/em>,\u201c sagt er, \u201e<em>w\u00e4hrend wir warten<\/em>, kann ich es trotzdem nicht lassen, f\u00fcr das Bessere zu k\u00e4mpfen \u2013 um mich selbst und das Ganze auszuhalten.\u201c<\/p>\n<p>Fast ebenso dachte Jesus von Nazareth. Die letzte gro\u00dfe Rede, die Jesus nach Matth\u00e4us zufolge h\u00e4lt, findet ein paar Tage vor dem Osterfest statt, an dem Jesus gefangen genommen und hingerichtet wird. Die Rede handelt faktisch von \u201eRagnar\u00f6k\u201c, den letzten Tagen. Zuerst malt er die grauenvollen Ereignisse der letzten Tage aus. Und danach erz\u00e4hlt er drei Gleichnisse dar\u00fcber, welche Konsequenzen es hat, wenn wir <em>jetzt<\/em> wissen, dass die letzten Tage einmal kommen werden.<\/p>\n<p>Das erste Gleichnis von den klugen und den t\u00f6richten Jungfrauen endet mit der Aufforderung: <em>Darum wachet! Denn ihr wisst weder Tag noch Stunde.<\/em> Und die beiden folgenden antworten dann auf die ganz nat\u00fcrliche Frage: <em>Wie<\/em> kann ich daf\u00fcr sorgen, dass ich vorbereitet auf die letzten Tage lebe? Das eine Gleichnis, das von den anvertrauten Zentnern (Talenten), antwortet: Vergeude nicht deine Zeit, nutze deine M\u00f6glichkeiten effektiv und engagiert! \u2013 Genau so begr\u00fcndet Galschi\u00f6tt seine Kunst. Und das letzte Gleichnis, der Schluss der ganzen Rede, ja des ganzen Evangeliums vor dem Osterbericht, tut nun den letzten Schritt und antwortet auf die Frage, <em>wie<\/em> man es anstellt, seine Zeit nicht zu vergeuden, er gibt sechs Regeln: man soll dem Hungrigen zu essen geben, dem Durstigen Wasser, man soll sich des Fremden annehmen, dem Nackten Kleider geben, nach dem Kranken sehen und den Gefangenen besuchen. Ja, so ernst ist es, dass das Gottesverh\u00e4ltnis selbst auf dem Spiele steht: \u201eAlles, was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Br\u00fcdern, das habt ihr mir getan.\u201c<\/p>\n<p>So einfach ist das, die christliche Ethik ist hier in wenigen Zeilen wiedergegeben. Niemand soll kommen und sagen, er k\u00f6nnte sich da nicht zurechtfinden.<\/p>\n<p>&#8211; Und trotzdem ist hier mehr als reichlich f\u00fcr einen jeden von uns:<\/p>\n<p>Denen zu helfen, die nichts zu essen, zu trinken, anzuziehen haben \u2013 hier geht es wohl um ein Drittel der Weltbev\u00f6lkerung. Und dennoch w\u00e4re es durchaus m\u00f6glich, wenn nur der Wille dazu da w\u00e4re. Wenn wir z.B. den zwanzig \u00e4rmsten L\u00e4ndern dieselben Schutzz\u00f6lle zugest\u00e4nden, aus denen wir selbst Vorteil zogen, als unser Wohlstand sich entwickelte, wenn wir bereit w\u00e4ren, f\u00fcr die Rohstoffe der \u00e4rmsten L\u00e4nder ordentlich zu bezahlen, etwa f\u00fcr Baumwolle, Reis, Kaffee, dann w\u00fcrde alles ganz anders aussehen. Stattdessen diskutieren wir, ob wir 0,7 % oder 1 % unseres totalen Nationalproduktes f\u00fcr die Entwicklungshilfe verwenden sollen \u2013 und landen wahrhaftig bei der kleinsten Zahl.<\/p>\n<p>&#8211; Aber er sagte: Du sollst dem Hungrigen zu essen geben, dem Durstigen zu trinken und dem Nackten Kleidung.<\/p>\n<p>Sich des Fremden anzunehmen, ist pl\u00f6tzlich hochaktuell geworden, auch f\u00fcr uns. \u2013 Es ist mir ein v\u00f6lliges R\u00e4tsel, dass die blo\u00dfe Tatsache, dass wir 3 bis 4 % s\u00fcdlich aussehende Fremde haben, die Gem\u00fcter so sehr in Anspruch nehmen und erregen kann, dass viele das als unser gr\u00f6\u00dftes politisches Problem betrachten. Was sollten wir denn machen, wenn wir keinerlei Inspiration von Seiten anderer Kulturen bek\u00e4men? Dann w\u00fcrde unser kulturelles und gesellschaftliches Leben erst im Ernst erstarren und zu Stein werden. Stattdessen tun wir alles, um Fremde mit Hilfe verschn\u00f6rkelter Regeln von unserem Land fernzuhalten.<\/p>\n<p>&#8211; Aber er sagte: Du sollst dich des Fremden annehmen.<\/p>\n<p>Es ist doch so wenig und so leicht, nach dem Kranken zu sehen und den Gefangenen zu besuchen. <em>Das<\/em> ist leicht \u2013 und das ist noch keine gro\u00dfe Hilfe. Und doch macht es einen gewaltigen Unterschied, ob man jemanden hat, der sich um einen k\u00fcmmert, wenn man krank ist oder im Gef\u00e4ngnis sitzt. Wir wissen es sehr wohl \u2013 und doch sehen wir nicht nach denen, die wir kennen, wenn sie in einer solchen Situation sind \u2013 oft sind es Alte, die allein zu Hause oder in einem Heim sitzen m\u00fcssen. Wo doch ein Besuch zweimal die Woche \u2013 oder besser: einmal am Tag, jedes Mal zur selben Zeit, so dass der Kranke oder einsame Alte sich freuen kann \u2013 so viel bedeuten k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>\u2013 Aber er sagte: Du sollst nach dem Kranken sehen und den Gefangenen besuchen.<\/p>\n<p>Hier liegt in den sechs kurzen Regeln mehr als genug f\u00fcr ein ganzes Leben. Und doch ist es, wie gesagt, so leicht, dass selbst ein Kind es tun kann. \u2013 Oder richtiger: Gerade ein Kind kann es! Oft sind es ja gerade die Kinder, die daf\u00fcr sorgen, dass die Familie den Kontakt mit dem einsamen Alten oder dem Gefangenen aufrecht erh\u00e4lt. Der Ehepartner und die Familie schauen gewiss in den ersten Monaten ab und an herein, aber dann\u2026 Die Kinder aber, sie wollen zu ihrem Vater, sie sehnen sich nach ihm, sie schreiben ihn wegen seiner begangenen Fehler nicht ab.<\/p>\n<p>Und die Kinder tun das in der Regel nicht aus Pflicht oder Berechnung \u2013 sondern allein aus Lust und Liebe. \u2013 \u201eHerr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremden gesehen, wann bist du krank gewesen, und wir sind zu dir gekommen?\u201d fragten die Gerechten. Sie wussten nicht, dass sie das Richtige getan hatten \u2013 sie hatten es einfach nur getan. Ganz selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Aber die Ungerechten sagten: \u201eHerr, wir h\u00e4tten dir gern zu essen oder zu trinken gegeben, wir h\u00e4tten es wahrlich von Herzen gern getan, wenn wir geahnt h\u00e4tten, dass du als Fremder unter uns weiltest \u2013 h\u00e4tten wir nur gewusst, dass von dir die Rede war!\u201d Also: w\u00e4ren sie sich im Klaren gewesen, wieviel sie f\u00fcr sich selbst h\u00e4tten erreichen k\u00f6nnen, dann h\u00e4tten sie es gewiss getan. Aber genau darin zeigt sich die Ungerechtigkeit.<\/p>\n<p>Obwohl die sechs kurzen Liebesregeln mit anderen Worten gewiss so leicht und einfach sein m\u00f6gen \u2013 so gibt es doch keinen einzigen unter uns, der nur ann\u00e4hernd nach ihnen lebte. Wir m\u00fcssen mit Scham gestehen, dass wir alle zu den B\u00f6cken geh\u00f6ren, zu den Ungerechten.<\/p>\n<p>Ja, aber wie k\u00f6nnen wir den Gedanken aushalten, Rechenschaft von unserem Leben ablegen zu sollen, wenn wir unvermeidlich zu denen geh\u00f6ren werden, die ewiger Strafe und Verbannung zusammen mit dem Teufel und seinen Engeln verfallen sind??<\/p>\n<p>Sage also zuerst zu dir selbst: \u201eDas ist doch nicht allzuviel, was da von mir verlangt wurde, sechs kleine Liebestaten, die selbst ein Kind tun kann. Da gilt es wohl nur zur Tat zu schreiten.\u201c \u2013 Oder wie Galschi\u00f6tt sagt: \u201eLass mich doch f\u00fcr das Bessere k\u00e4mpfen, dass ich mich selbst und das Ganze aushalten kann.\u201c Dann hast du genau das getan, worum es in dem Gleichnis geht: dich dazu zu bringen, nach den Aussagen zu leben, <em>wie<\/em> man am besten die Zeit vor dem Ende aller Zeiten nicht vergeudet.<\/p>\n<p>Und sage dann zu dir selbst: \u201eBin ich so arm, dass ich weit davon entfernt bin, dass ich diese sechs kurzen Regeln erf\u00fcllt habe \u2013 ja, dann bin ich ja nicht im geringsten von denjenigen verschieden, f\u00fcr die ich etwas zu tun aufgefordert bin, von den Armen, den Einsamen, von denen, die sich nach menschlicher W\u00e4rme und N\u00e4he sehnen.\u201c Und zu ihnen, <em>zu uns<\/em>, sagte Jesus auch: \u201eSelig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich\u201c (Matth. 5,3). <em>Das <\/em> ist die Grundlage daf\u00fcr, Ragnar\u00f6k erwarten zu k\u00f6nnen und den Mut dazu zu haben \u2013 dass wir auf eine Kraft vertrauen, die gr\u00f6\u00dfer ist. Wir haben eine Hoffnung, dass hinter und mitten in der Macht der Vernichtung \u2013 jetzt und k\u00fcnftig \u2013 die gute Macht wohnt, die Macht der Liebe, die jeden Schritt, den wir tun, sinnvoll macht. \u2013 Er sagte auch: \u201eWahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort h\u00f6rt und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgegangen\u201d (Johs. 5,24).<\/p>\n<p>Auf diese Weise <em> ist<\/em> die Zwischenzeit, die Gegenwart, bereits jetzt zum Paradies geworden. Denn gewiss sind wir gerichtet, aber wir k\u00f6nnen dennoch mit dem Urteil leben, das von uns genommen ist, trotzdem anerkannt aus Barmherzigkeit, mit der Freiheit, nunmehr zu leben f\u00fcr die Freude und die Liebe. Denn in der Zwischenzeit hat Jesus mit seinem Opfer das Leben um unseretwillen wieder aufgerichtet, so dass wir miteinander leben k\u00f6nnen, wie wenn es die Endzeit w\u00e4re, wie wenn das Reich Gottes \u00fcberall eine Realit\u00e4t w\u00e4re. So ist die M\u00f6glichkeit geschaffen, dass wir leben k\u00f6nnen. In der Zwischenzeit. In Glauben, Hoffnung und Liebe. Im Glauben daran, dass alles schon erf\u00fcllt ist, im Verborgenen, aber wahr, so dass wir nichts zu f\u00fcrchten haben. In der Hoffnung, dass das Leben einst \u00fcberall und f\u00fcr jeden voller Freude sein wird. Und in der Liebe zu Gott und zu meinem N\u00e4chsten, was zwei Seiten derselben Sache sind, und was seine Wurzel und M\u00f6glichkeit in Gottes ewiger Liebe zu mir hat, <em> denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde (Johs. 3,16-17). <\/em> Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dompropst Anders Gadegaard<br \/>\nFiolstr\u00e6de 8,1<br \/>\nDK-1171 K\u00f8benhavn K<br \/>\nTel.: +45 33 14 85 65<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:abg@km.dk\">abg@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ewigkeitssonntag | 20. November 2005 |\u00a0Matth\u00e4us 25, 31-46 | Anders Gadegaard | Der Multik\u00fcnstler Jens Galschi\u00f6tt \u2013 ihr kennt ihn, das ist der mit den gewaltigen und provozierenden Installationen \u2013 ist der Auffassung, die Welt sei durch zunehmende Verrohung und Polarisierung gekennzeichnet. Das m\u00f6chte er mit seiner Kunst zeigen. 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