{"id":10820,"date":"2005-04-07T19:49:20","date_gmt":"2005-04-07T17:49:20","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10820"},"modified":"2025-05-12T09:49:36","modified_gmt":"2025-05-12T07:49:36","slug":"predigt-zum-abendmahl-vor-der-konfirmation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zum-abendmahl-vor-der-konfirmation\/","title":{"rendered":"Predigt zum Abendmahl vor der Konfirmation"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><span style=\"color: #000099;\">Predigt zum Abendmahl vor der Konfirmation | <\/span><span style=\"color: #000099;\">April 2005 | <\/span><span style=\"color: #000099;\">Ele Brusermann |<\/span><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<br \/>\nWas haben wir da in den letzten Wochen f\u00fcr Pomp erlebt! Stundenlang haben die Fernsehsender live berichtet, von der Trauer um den Papst, von der Hochzeit von Charles und Camilla, vom Tod F\u00fcrst Rainiers von Monaco.<\/p>\n<p>Wie bescheiden dagegen unsere Abendmahlsfeier heute Abend, ein St\u00fcck trockenes Brot, ein Schluck Traubensaft im Stehen \u2013 und das soll das Heiligste f\u00fcr einen Christen sein?<\/p>\n<p>Morgen, da sind sicher die Tische festlicher gedeckt, da habt ihr euch alle M\u00fche gemacht, lange \u00fcberlegt, vielleicht selber Tischkarten und Dekoration gebastelt. Ein gro\u00dfes Fest f\u00fcr jeden von euch, &#8211; aber kein Fernsehsender wird live berichten. Immerhin, die Zeitungen haben eure Namen ver\u00f6ffentlicht und Montag wird wohl ein Bild von euch drin sein.<br \/>\nAber ich wei\u00df, mancher von euch tr\u00e4umt von viel mehr, tr\u00e4umt davon bei einem casting entdeckt zu werden, einmal ein gro\u00dfer Star zu sein, gro\u00df beim Fu\u00dfball rauszukommen.<\/p>\n<p>Hier in der Kirche werden wir euch das wohl nicht bieten k\u00f6nnen. Keiner von euch wird Papst.<\/p>\n<p>Manch einer meint, es g\u00e4be wohl nicht mehr viele Leute, die am Christentum Interesse h\u00e4tten. Denn an normalen Sonntagen, da w\u00e4ren die Kirchen doch eher leer. Dagegen sei bei einem Werderspiel im Stadion doch richtig was los.<br \/>\nAber: wie viele Fu\u00dfballstadien gibt es denn in der Bundesliga? Wie viele Spiele an einem Wochenende?<br \/>\nDie n\u00e4chsten Kirchen sind in Weyhe, Barrien, Syke, Heiligenrode, Brinkum, Seckenhausen, etwa alle 3 km hier in unserer Gegend. Und wenn man alle Gottesdienstteilnehmer zusammenz\u00e4hlt, sind an jedem Wochenende mehr Leute in den Kirchen als in den Stadien der Bundesliga.<\/p>\n<p>Und der Tod Karol Wojtylas, der als Papst Johannes Paul II. 26 Jahre Oberhaupt der Katholischen Kirche war, hat viele bewegt.<br \/>\nIm wahrsten Sinne des Wortes. Millionen sind nach Rom gepilgert, haben stundenlang angestanden um Abschied zu nehmen, einen letzten Blick, ein schnelles Foto. Staats- und Kirchenmenschen kamen zusammen zu seiner Beerdigung, Rom war von der gro\u00dfen Anteilnahme \u00fcberschwemmt, die Menschen haben zu tausenden unter freiem Himmel geschlafen, weil es keinen Platz mehr in den Herbergen gab.<br \/>\nUnd es waren besonders viele junge Menschen darunter. Dieser Papst hat gerade junge Katholiken angesprochen.<br \/>\nSein Grab, seit Mittwoch zug\u00e4nglich, ist bereits ein Wallfahrtsort. Viele wollen, dass er heilig gesprochen wird, aber das geht nur, wenn es Beweise gibt, dass er echte Wunder gewirkt hat.<\/p>\n<p>Mancher w\u00fcnscht sich, wir h\u00e4tten das auch, eine solche Vaterfigur in unserer evangelischen Kirche, einen Papst, ein Oberhaupt, einen zu dem man aufschauen kann, f\u00fcr manche war und ist er ja schon anbetungsw\u00fcrdig.<br \/>\nAber das erstaunt mich dann schon. Er war ohne Zweifel eine bedeutende Pers\u00f6nlichkeit, er hat sehr \u00fcberzeugt gelebt was er glaubte, einer der Gro\u00dfen dieser Welt.<br \/>\nZu Friedensgebeten hat er die gro\u00dfen Religionen nach Assisi eingeladen, den Irakkrieg hat er klar und deutlich abgelehnt, als erste Papst hat er eine j\u00fcdische Synagoge besucht, die Juden unsere \u00e4lteren Geschwister genannt.<br \/>\nAber er hat als Papst auch den Anspruch gehabt, als Nachfolger von Petrus allen Christen sagen zu k\u00f6nnen, was richtig oder falsch ist, wie man als Christ zu leben hat.<br \/>\nUnd das geht doch vielen zu weit, das kann nach meinem Glauben nicht im Sinne Jesu sein, lese ich so nicht in der Bibel. Nicht ein einzelner sondern viele z\u00e4hlte Jesus zu seinen Freunden, zuerst die 12 J\u00fcnger, aber Frauen wurden damals nicht namentlich erw\u00e4hnt, nicht mitgez\u00e4hlt.<br \/>\nDoch bei Jesus geh\u00f6rten sie genauso dazu, von einigen kennen wir die Namen, Ostern bei der Auferstehung waren sie die ersten, die es erfuhren.<br \/>\nJesus war einer, bei dem man das Gef\u00fchl hat, in seiner N\u00e4he sei man etwas Gro\u00dfem n\u00e4her. In seiner N\u00e4he w\u00e4re man Gott n\u00e4her.<br \/>\nAber das brauchte nicht Prunk und Protz, da reichte es ein St\u00fcck Brot miteinander zu teilen, sich an einen Tisch zu setzen, zu reden und zu h\u00f6ren, zu feiern und zu singen. Das ist uns das Heiligste!<br \/>\nPrunkvolle Gottesdienste, mit Tausenden unter freiem Himmel oder in prunkvollen, beeindruckenden Kirchen kannte Jesus nicht.<\/p>\n<p>Ja, es tut gut, so etwas wie einen heiligen Schauer zu erleben, so einen Moment wo man das Gef\u00fchl hat, es geschieht etwas ganz besonderes. Aber es war eher die pers\u00f6nliche Begegnung als ein gro\u00dfer event.<br \/>\nUnd ein Moment, wo einem ein ganz pers\u00f6nliches Segenswort gesagt wird, wo der Segen in einem Zeichen sp\u00fcrbaren wird, so wie euch morgen, in der Konfirmation, das ist etwas ganz besonderes.<\/p>\n<p>Darum gibt es keinen Papst f\u00fcr evangelische Christen, seit Luther \u2013 ihr erinnert euch an den gro\u00dfen Film, suchen wir Gott allein in der Bibel, nicht in Heiligen oder Reliquien, zu erkennen und zu verstehen.<\/p>\n<p>Hier in unserer hannoverschen Landeskirche, es ist mit 3,1 Millionen evangelischen Christen die gr\u00f6\u00dfte Landeskirche in Deutschland, haben wir eine Frau, Dr. Margot K\u00e4\u00dfmann, zur Bisch\u00f6fin gew\u00e4hlt.<br \/>\nUnd die meisten, nicht nur in unserer Landeskirche, sagen, dass war eine sehr gute Wahl, denn auch sie beeindruckt viele Menschen, nicht nur Christen. Sie gilt als modern, und wagt auch ein deutliches, auch kritisches Wort.<br \/>\nIn Ihrer Stellungnahme zum Tod des Papstes hat sie neben der W\u00fcrdigung angemerkt, in seinem Pontifikat habe es in der Katholischen Kirche eher einen R\u00fcckschritte hinter das hoffnungsvolle Zweite Vatikanische Konzil gegeben, und er habe die \u00d6kumene nicht wirklich vorangebracht.<br \/>\nDie Gastfreundschaft im Abendmahl zwischen den gro\u00dfen christlichen Kirchen ist leider in weite Ferne ger\u00fcckt, sehr konservativ sei er auch in der Ablehnung von Verh\u00fctungsmitteln, nicht mal zum Schutz vor Aids, und in der Schwangerenkonfliktberatung gewesen.<br \/>\nSo sei bei ihm keine Frauenfreundlichkeit zu erkennen gewesen.<br \/>\nDas ist ihre Meinung. Ich teile sie, aber ich k\u00f6nnte auch eine andere haben, ihre ist mir wichtig, aber nicht ma\u00dfgebend.<\/p>\n<p>Ende Mai feiern wir in Hannover den 30. Evangelischen Kirchentag.<br \/>\nDa treffen alle Meinungen aufeinander. Da wird diskutiert, gebetet, gesungen, gelacht und getanzt, gegessen, da hat nicht einer das sagen, &#8211; oder doch, einer schon, denn wir glauben fest daran, das Gott mitten unter uns ist, wo zwei oder drei, oder eben hunderttausend &#8211; wie bald in Hannover &#8211; sich versammeln in Jesu Namen.<\/p>\n<p>Aber es gibt keinen, der alleine sagen darf, was Gott wohl meint.<br \/>\nDa wird die Vielfalt der Meinungen und Positionen, die Christen haben k\u00f6nnen, deutlich. Es gibt einen Markt der M\u00f6glichkeiten mit vielen Initiativen und Gruppen, Ein Programmheft, dick und schwer wie ein Buch.<br \/>\nNicht einer muss f\u00fcr die Einheit, Eindeutigkeit dastehen:<br \/>\nwir sind uns einig &#8211; in dem Wissen:<br \/>\nDie Wahrheit Gottes gibt es, sie besteht, sie ist mitten unter uns. \u2013<\/p>\n<p>Gerade dort wo so ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen.<br \/>\nNach dem biblischen Bild von einem Leib, dem K\u00f6rper, der doch auch nur funktioniert, wenn Hand und Fu\u00df, Auge und Ohr, Magen und Leber, Herz und Nieren zusammenwirken, jeder das seine tut.<br \/>\nErinnert ihr euch: in unserem Konfirmandenbuch hatten wir das Bild von den Blinden, die einen Elefanten betasten und beschreiben: der eine den R\u00fcssel, der andere ein Bein, einer ein Ohr, ein anderer den Bauch.<br \/>\nSo ist es wenn wir Gott deuten wollen, sagen, was wir von Gott wissen.<br \/>\nDa gibt es verschiedene Wahrnehmungen, jeder von uns ist wie ein Blinder, der nur seinen Teil erkennen kann.<br \/>\nGott ist gr\u00f6\u00dfer und f\u00fcr einen einzelnen allein unbegreiflich. Er ist anders als alle Vorstellungen, die wir uns von ihm machen.<br \/>\nDarum sollen wir uns kein Bildnis machen und es anbeten. Und auch keinen Menschen.<br \/>\nWir machen es uns nur einfach, wenn wir vordergr\u00fcndige Wahrheiten, das was vor Augen ist anbeten.<br \/>\nDarum ist der Kirchentag f\u00fcr uns wichtig: Es ist ein Treffen, bei dem ganz viele Menschen sich zusammensetzten \u2013 und nicht wie sonst so oft \u2013 auseinander. Wo sie das Miteinander suchen, wo sie einander befragen \u2013 und nicht bequatschen.<br \/>\nSo ist unser Glaube geworden und gewachsen \u2013 und \u00fcber Jahrtausende lebendig geblieben, so ist das Glaubensbekenntnis entstanden, das was wir gemeinsam sagen k\u00f6nnen \u00fcber den dreieinigen Gott, Gottvater, Jesus und den Heiligen Geist.<br \/>\nWo wir nicht nur eine Meinung gelten lassen, nicht einseitig werden, da kann auch das nicht passieren, was vor 60 Jahren in diesem Land endete, die Diktatur der Nationalsozialisten.<\/p>\n<p>Am 15.April 1945 also gestern vor 60 Jahren, wurde das KZ-Lager Bergen-Belsen befreit. Wir haben das Gel\u00e4nde auf unserer Freizeit besucht, haben Geschichten von Augenzeugen geh\u00f6rt, Bilder gesehen, von Anne Frank geh\u00f6rt.<br \/>\nIn Bergen-Belsen ist morgen eine gro\u00dfe Gedenkfeier und es endet das 11. Internationale Jugendworkcamp. Eine Woche haben 50 Jugendliche aus verschiedenen L\u00e4ndern Spurensuche betrieben, auf dem Gel\u00e4nde des ehemaligen KZ Bergen-Belsen, in den Archiven und in vielen Gespr\u00e4chen mit Zeitzeugen, ehemaligen H\u00e4ftlingen, die \u00fcberlebt haben, die es miterlebt haben und nach 60 Jahren noch davon erz\u00e4hlen k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn dein Kind dich morgen fragt??? So das Motto des Kirchentages in Hannover.<br \/>\nWelche Antworten hast du dann?<br \/>\nWer diese Vergangenheit nicht ruhen l\u00e4sst und verdr\u00e4ngt, kann einen Bezug zur Gegenwart herstellen, tut etwas gegen immer noch vorhandene und neue rechtsradikale Tendenzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns Christen gilt, was in der Vergangenheit in der Bibel geschrieben wurde auch heute und in der Zukunft:<br \/>\nGastfrei zu sein vergesst nicht, hat Jesus gesagt.<br \/>\nEs z\u00e4hlt nicht ob einer Jude oder Grieche, Mann oder Frau ist, wir sind eins in Christus.<\/p>\n<p>Seine Kirche sind wir, wenn keiner, der dazugeh\u00f6ren m\u00f6chte, ausgeschlossen wird, wenn alle das Abendmahl miteinander feiern. Darum sind in unserer Kirche alle eingeladen, die sich zu den Freunden Jesu z\u00e4hlen m\u00f6chten; und wer unser Gast sein mag, sei uns willkommen. So feiern wir unser Heiligstes.<br \/>\nAm Vorabend eures gro\u00dfen Tages bedenken wir so, wie ernst es uns ist, &#8211; damit wir morgen ganz fr\u00f6hlich miteinander feiern k\u00f6nnen.<br \/>\nKomm sag es allen weiter: Gott selber l\u00e4dt uns ein. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Ele Brusermann, Pastor in Weyhe-Leeste<br \/>\n<a href=\"mailto:Ele.brusermann@evlka.de\">Ele.brusermann@evlka.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zum Abendmahl vor der Konfirmation | April 2005 | Ele Brusermann | Liebe Gemeinde! Was haben wir da in den letzten Wochen f\u00fcr Pomp erlebt! Stundenlang haben die Fernsehsender live berichtet, von der Trauer um den Papst, von der Hochzeit von Charles und Camilla, vom Tod F\u00fcrst Rainiers von Monaco. Wie bescheiden dagegen unsere [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":7671,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,727,157,120,114,1612,127,128,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-10820","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-deut","category-ele-brusermann","category-kausalpredigten","category-konfirmation","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10820"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10820\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23902,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10820\/revisions\/23902"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7671"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10820"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=10820"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=10820"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=10820"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=10820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}